Reread A Dance with Dragons (The Sacrifice bis The Ugly Little Girl) Woche 93

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      The Sacrifice (Teil 1)

      Asha beobachtet wie die Männer der Königin einen Scheiterhaufen in dem Dorf errichten, wo sie bereits seit 19 Tagen festsitzen. Aly Mormont meint sie müsse das nicht mit ansehen, was gleich passieren wird, doch Asha will beweisen, dass sie stark ist. Die Tage werden immer schlimmer für alle. Der Sturm hat nicht wirklich nachgelassen und nahezu alle Fische wurden geangelt. Der Scheiterhaufen soll einen bestimmten Zweck erfüllen.
      An offering of blood and fire, the queen's man called it, that the Lord of Light may turn his fiery eye upon us and melt these thrice-cursed snows.

      Bezüglich R'hllor kam es bereits zu Streitereien zwischen den Männern der Königin und den Nordmännern. Ser Godry Farring ist nach wie vor überzeugt, dass R'hllor noch immer über sie wacht, während einer der Nordmänner, Big Bucket Wull, meint das wäre das Reich der alten Götter und durch solche Aktionen würden sie bloß noch mehr erzürnt werden. Er deutet dabei auf einen der Wehrholzbäume auf eine der Inseln. Für Asha ein unheimlicher Anblick, denn es sehe aus als würde Blut aus dem Gesicht des Baumes kommen. Nach der kurzen Auseinandersetzung befiehlt Ser Godry Ser Clayton das Opfer zu holen. Dabei erfahren wir was Asha über Ser Clayton denkt und er scheint kein angenehmer Zeitgenosse zu sein, denn ihm gefallen die Opferfeuer nicht aufgrund seines Glaubens, sondern aufgrund der Flammen. Auch ist bekannt, dass er sich auf Dragonstone oft mit den Foltermeistern abgegeben hat und auch selbst mit ausgeholfen hat, besonders bei jungen Frauen. :thumbdown:
      Und Asha weiß auch, dass es ihn wohl besonders erfreuen wird, wenn sie dran ist, um verbrannt zu werden. Das wird wohl passieren, wenn der Sturm nicht nachlässt. Jetzt jedoch sollen vier Männer von Lord Peasebury verbrannt werden die bei Kannibalismus erwischt worden sind. Zwar glaubt Asha, der Hunger hat bereits viele Männer dazu veranlasst, die Toten zu essen, doch diese vier sind die ersten, die erwischt worden sind. Somit hat Stannis sie zum Tode durch Verbrennen verurteilt und die Männer der Königin hoffen dadurch, den Sturm beenden zu können. Die vier werden nackt zu dem Scheiterhaufen gebracht, einer fleht die ganze Zeit nur, dass der Mann den sie gegessen haben, eigentlich schon tot war. Ein anderer reizt die Männer der Königin so lange, bis Ser Clayton ihm die Kehle durchschneidet. Asha erkennt, dass er schlau war, denn so ist er einen schnellen Tod gestorben, anstatt jetzt qualvoll zu verbrennen.
      Schließlich erscheint auch Stannis zusammen mit Arnolf Karstark. Dieser hat sich der Gruppe vor acht Tagen angeschlossen zusammen mit seinem Sohn, drei Enkeln und 400 Männern, aber nur mit Verpflegung für seine eigenen Leute. Gerüchteweise hat Asha gehört, dass Karstark, der eigentlich kein wirklicher Lord ist, Winterfell bekommen soll, sobald es eingenommen ist. Er führt das auf die Verwandtschaft zwischen den Starks und den Karstarks, außerdem wäre er der erste der Nordmänner gewesen, der sich für Stannis entschieden hat. Das bringt mich zu der Überlegung, ob Arnolf wirklich Stannis verraten hätte/wird, oder ob er nur gewartet hätte, wie die Schlacht verläuft und sich dann auf die Gewinnerseite schlägt. Denn ich denke das Angebot mit Winterfell dürfte verlockender sein als das der Boltons.
      Jedenfalls beginnt dann die Zeremonie, ein Gebet an R'hllor wird noch ausgesprochen. Asha kann kaum hinsehen und die Schreie die die Sterbenden von sich geben sind lauter als die Gesänge der Anhänger R'hllors. Als es vorbei ist, geht Stannis als Erster wieder zurück in seinen Turm. Er hat dort die letzten Tage weitestgehend allein verbracht, es wird vermutet er sucht in den Flammen nach einer Antwort für seine Probleme oder hat versucht mit Melisandre zu kommunizieren.
      Ser Clayton wendet sich an Asha und macht ihr ziemlich deutlich klar, dass sie die nächste sein wird. Asha hasst diesen Mann und hofft so sehr sie könne ihn mit einer Axt den Schädel spalten. Als Clayton handgreiflich wird, greift zunächst Aly Mormont ein. Dann kommt ihr auch noch Justin Massey zur Hilfe.
      "The king has other plans for his prize captive."

      Clayton fragt sich, ob es wirklich der König ist oder eher er. Er meint es würde nichts ändern, Asha landet am Ende in den Flammen, weil in ihrem Königsblut genügend Macht ist. Massey erwidert darauf, dass die vier vielleicht schon ausreichen. Doch Clayton ist der Meinung ein solcher Abschaum würde R'hllor niemals zufriedenstellen und die Schneestürme stoppen, Asha vielleicht schon. Aly fragt darauf, was passiert, wenn auch Ashas Opferung den Schnee nicht aufhalten kann und wer dann geopfert werden soll. Darauf wird Asha sehr mutig.
      "Why not Ser Clayton? Perhaps R'hllor would like one of his own. A faithful man who will sing his praises as the flames lick at his cock."

      Ser Justin lacht darüber und Clayton zieht sich erst einmal zurück, ohne jedoch eine letzte Warnung gegenüber Massey auszusprechen. Asha ist dankbar für Masseys Eingreifen und nennt ihn auch ihren Champion. Aly warnt ihn, dass er sich so keine Freunde bei den Männern der Königin macht und fragt ihn, ob er den Glauben an R'hllor verloren hat. Er sagt darauf, nicht nur den und lädt alle zum Essen ein. Aly lehnt ab, doch Massey meint sie solle lieber essen auch wenn es nur Pferdefleisch ist. Wie sich herausstellt sind von mittlerweile 800 Pferden nur noch 64 übrig. Fast alle Pferde, selbst die der Nordmänner sind durch Kälte, Hunger und Überanstrengung verendet. Doch solange sie in dem Dorf sind, brauchen sie keine Pferde. Schließlich entscheidet sich Asha mitzugehen und bittet Aly, dass Ser Justin auf sie aufpassen wird. Sie gehen zum Essen in die große Langhalle. Hier gibt es viel Gerede, unter anderem, dass Stannis schon bald nach Winterfell marschieren wird.
      "His Grace has seen victory in his fires," Foxglove said, "a victory that will be sung of for a thousand years in lord's castle and peasant's hut alike."

      Massey ist da skeptischer, letzte Nacht hat sich die Anzahl der Toten auf 80 erhöht, wenn sie marschieren würden hunderte sterben. Ein anderer Mann, Ser Humfrey Clifton, meint, sie würden zu tausenden sterben, wenn sie hier bleiben. Massey ist jedoch skeptisch was passieren würde, wenn sie nach Winterfell kommen, denn die meisten ihrer Männer sind so schwach, dass sie kaum ein Fuß vor dem anderen bekommen. Ein anderer Mann, Ser Osmund Wylde, ist auch dafür zu bleiben, denn hier gibt es Schutz und Fische in den Teichen zum Essen. Wir erfahren dabei auch, dass bereits Wetten unter den Soldaten laufen, wer als Nächstes stirbt, Ser Wylde ist oben mit dabei. Lord Peasebury meint dazu, die Teiche wären leer gefischt, was einer der Nordmänner, Ned Woods, bejaht. Er ist aufgrund seiner Erfahrungen im Wolfswald bei allen Männern sehr geschätzt.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Teil 2

      Ser Humfrey meint, das wäre umso mehr Grund zu marschieren, denn lieber will er mit einem Schwert in der Hand sterben als hier zu verhungern. Ser Justin meint hingegen, er würde lieber einen weiteren Frühling erleben. Ser Peasebury nennt ihn daraufhin Feigling, was Ser Justin damit kontert, dass er lieber ein Feigling ist als ein Kannibale. Bevor es zu Handgreiflichkeiten kommen kann, betritt Ser Richard Horpe den Raum. Er ist sicher, dass sie Winterfell den Boltons wegnehmen können, auch wenn nur die mitmarschieren, die dazu noch in der Lage sind. Sie bekämen dann auch etwas von der Beute und dem Ruhm ab, aber sie würden Essen von Winterfell herschicken. Ser Justin ist sich da überhaupt nicht sicher.
      "You will not take Winterfell!"

      Da meldet sich Arnolf Karstark zu Wort und meint sie werden es schaffen, für Ned und seine Tochter und für Robb. Das ganze wird von den Männern mit Freude aufgenommen, doch Ser Justin will wissen, wie er gedenkt Winterfell einzunehmen. Jede der Erwiderungen von einem der Karstarks sie würden Rammen bauen, Belagerungstürme und Leitern, um die Mauern zu stürmen, entgegnet Massey damit, dass sie dabei sterben werden. Er hält die Karstarks alle für verrückt. Dabei verspricht er sich.
      "Gods be good, are all you Karstarks mad."

      Das nimmt Ser Richard Horpe sehr schlecht auf und weist ihn daraufhin, dass es nur einen Gott hier gibt und fragt ihn ob er überhaupt daran glaubt, dass nur R'hllor sie retten kann. Ser Justin behauptet er würde noch immer an ihn glauben, doch Horpe zweifelt eher an seine Mut als an seinem Glauben. Denn seit Deepwood Motte hat er von nichts anderen gesprochen als das der Feldzug schlecht ausgeht. Das ist zuviel für Massey und er geht davon. Und ich habe so ein ungutes Gefühl wer als Nächstes auf dem Scheiterhaufen landen wird und es ist nicht Asha. Schade, Ser Justin Massey ist der mir mit Abstand sympathischste aus Stannis' Haufen.
      Asha jedenfalls folgt ihm nach draußen, kann ihn jedoch nicht finden und läuft genau in Ser Clayton hinein. Wieder spricht er, wie sehr er es genießen würde, sie brennen zu sehen und Asha betet zum Drowned God ihr eine Axt zu geben, um ihn töten zu können, doch mittlerweile weiß sie, dass Götter nicht unbedingt auf Gebete hören. Sie fragt ihn deshalb nur, ob sie Ser Justin gesehen hat. Darauf erwidert er jedoch nur, indem er sie mit einem obszönen Begriff bezeichnet, dass wenn sie einen Mann sucht, er mehr Mann wäre als Ser Justin.
      Cunt again. It was odd how men like Suggs used that word to demean woman when it was the only part of a woman they valued.

      Da ist viel Wahres dran.
      Asha weist ihn daraufhin, dass Stannis Vergewaltiger kastrieren lässt (eine Strafe, die man meiner Meinung nach auch in Deutschland einführen sollte :whistling: ), doch Ser Clayton meint, das würde er nicht tun. Denn dann müsste er sie hinterher töten und er würde sie viel lieber brennen sehen. Dann hört Asha wieder Pferde, die sie bereits schon beim Rausgehen gehört hat und schließlich wird auch Ser Clayton darauf aufmerksam. Auch wenn er ein ziemlich übler Kerl, mutig ist er dennoch, wie Asha bemerkt, denn anstatt wegzurennen stellt er sich zwischen die Reiter und dem Turm des Königs. Genau wie Asha hat er die Befürchtung Roose Bolton wäre in aller Heimlichkeit zu ihnen gelangt. Dann sieht sie die Reiter, kann jedoch aufgrund des Schnees nicht abschätzen wieviele es sind. Zunächst denkt sie die Männer, die Schwarz tragen wären von der Nachtwache, doch dann erkennt sie Tristifer Botley und die anderen Eisenmänner, die eigentlich Gefangene in Deepwood Motte sein müssten. Wir erfahren von Tris, dass jemand bereit war ihr Lösegeld an Sybelle Glover zu bezahlen. Als Ser Clayton wissen will wer, gibt sich Tycho Nestoris zu erkennen, der Diener der Eisernen Bank von Braavos. Er hat eine starke Eskorte gebraucht und Sybelle Glover weniger Münder zum Füttern. Er selbst will mit Stannis reden, den er auch als König bezeichnet. Als er Asha erkennt und sie fragt, ob sie es ist, übergibt er ihr ein Geschenk. Wir erfahren, dass er eigentlich Stannis in Winterfell erwartet hätte, doch dort war nur Mors Umber, der hornblasend und trompetend um die Burg gezogen ist, während er selbst auf den König gewartet hat. Von ihm hätten sie das hier bekommen. Asha erkennt ein junges Mädchen, die stark zittert und deren Nase bereits vom Frost angefallen ist und einen alten Mann. Der Anblick dieses Mannes erfüllt sie mit Schrecken, denn sie hat noch nie jemand so Elendiges gesehen. Doch dann spricht er zu ihr.
      "Sister. See. This time I knew you."

      Asha stellt entsetzt fest, dass es Theon ist. Er lächelt sie an.
      "Theon", he repeated. "My name is Theon. You must know your name.

      Und nach all den Kapiteln, wo wir auf eine Wiedervereinigung der Starks gehofft haben, dass Tyrion Daenerys erreicht, bekommen wir doch noch das Zusammentreffen zweier Familienmitglieder.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      zu The Sacrifice :

      Ser Erryk schrieb:

      Aly Mormont meint sie müsse das nicht mit ansehen, was gleich passieren wird, doch Asha will beweisen, dass sie stark ist.

      Aly mag ich hier wieder wirklich gern.Ich mag es dass sie Asha dieses grausame Schauspiel ersparen will und auch,dass sie es sich selbst erspart.

      Ser Erryk schrieb:

      Dabei erfahren wir was Asha über Ser Clayton denkt und er scheint kein angenehmer Zeitgenosse zu sein,

      Hier habe wir m.E. wieder einmal einen wirklich widerlichen Typen.Der bei mir in puncto unsympathisch gerade seinen Vorgesetzten überholt.

      Ser Erryk schrieb:

      Die vier werden nackt zu dem Scheiterhaufen gebracht, einer fleht die ganze Zeit nur, dass der Mann den sie gegessen haben, eigentlich schon tot war. Ein anderer reizt die Männer der Königin so lange, bis Ser Clayton ihm die Kehle durchschneidet. Asha erkennt, dass er schlau war, denn so ist er einen schnellen Tod gestorben, anstatt jetzt qualvoll zu verbrennen.

      Ich finde diese Stelle absolut schrecklich und empfinde dieses lebendig Verbrennen als unsagbar grausam...und warum müssen die Männer nackt sein,nicht dass es ihnen im Angesicht ihrer Leiden etwas ausmachen dürfte,dennoch empfinde ich das als zusätzliche Demütigung. Clayton wurde für das Töten des Verurteilten nicht abgestraft...warum konnte man den anderen Opfern nicht auch zuvor die Kehlen durchschneiden...
      Ich empfinde diese Verurteilung ohnehin als viel zu hart,das Verspeisen von Toten mag zwar grässlich sein,dennoch haben sie es aus Hunger und Verzweiflung getan und niemanden kam durch ihr Zutun zu Schaden.Wie einige andere Ereignisse im Lied,stört das hier mein ganz persönliches Gerechtigkeitsempfinden.(auch wenn das meine wohl nicht das Allgemeine ist) und das so eine Sache über die ich mich echt aufregen kann.

      Ser Erryk schrieb:

      Dann kommt ihr auch noch Justin Massey zur Hilfe.

      Ser Erryk schrieb:

      Und ich habe so ein ungutes Gefühl wer als Nächstes auf dem Scheiterhaufen landen wird und es ist nicht Asha. Schade, Ser Justin Massey ist der mir mit Abstand sympathischste aus Stannis' Haufen.

      Ich mag Massey auch wirklich gern.Uhhh,dieses Gefühl hatte ich bislang nicht...ich hoffe doch sehr du irrst dich. :/

      Ser Erryk schrieb:

      Darauf erwidert er jedoch nur, indem er sie mit einem obszönen Begriff bezeichnet, dass wenn sie einen Mann sucht, er mehr Mann wäre als Ser Justin.

      Bäähh,der Typ ist wirklich so ekelhaft,dass ich Ashas Ambition ihn mit ihrer Axt bearbeiten zu wollen auf gewisse Weise verstehen kann.
      Asha mag ich wirklich sehr.Da ist eigentlich nichts an ihr,was mich wirklich stört.Ohne ein gewisses Maß an Härte und Grausamkeit,hätte sie unter den Eisenmännern niemals diesen Stand erringen können,Balons Tochter hin oder her...und irgendwie mag ich sie seit ihrer Gefangennahme noch mehr.Es muss sehr schrecklich für sie sein ihren kleinen Bruder in diesem Zustand zu sehen.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      onyx schrieb:

      Clayton wurde für das Töten des Verurteilten nicht abgestraft...warum konnte man den anderen Opfern nicht auch zuvor die Kehlen durchschneiden...

      Dann wären es ja nur noch verbrannte Leichen und keine Feueropfer mehr.

      onyx schrieb:

      Ich empfinde diese Verurteilung ohnehin als viel zu hart,das Verspeisen von Toten mag zwar grässlich sein,dennoch haben sie es aus Hunger und Verzweiflung getan und niemanden kam durch ihr Zutun zu Schaden.

      Die Sache ist die, dass Kannibalismus in wirklich vielen Kulturen verpönt und als schwere Sünde angesehen wird. Sicher ist die Situation noch verständlicher als bei Manderly, aber der steht Stannis Männern nicht als Maßstab zur Verfügung.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Habe bei Stannis nicht das Gefühl, dass er diese Verbrennungen im tiefsten Herzensgrunde gutheißt. Dass er die Kannibalen zum Tode verurteilt hätte, steht ausser Frage, aber höchstwahrscheinlich nicht auf diese grausame Art und Weise. Mein Eindruck ist, dass er diese Auswüchse zulässt, um die große Anhängerschar R'hllors unter seinen Gefolgsleuten (oder eher denen seiner Frau?) zufriedenzustellen. Das zeigt, wie abhängig er mittlerweile von diesem Hokus Pokus ist.

      Brigthroar schrieb:

      Die Sache ist die, dass Kannibalismus in wirklich vielen Kulturen verpönt und als schwere Sünde angesehen wird. Sicher ist die Situation noch verständlicher als bei Manderly, aber der steht Stannis Männern nicht als Maßstab zur Verfügung.


      Ehrlich gesagt....ich finde Manderleys Vorgehen gar nicht so unverständlich. Eine ultimativere Rache kann es ja kaum geben...und so wie Manderley von den Freys gedemütigt und...ja man muss schon sagen...gequält worden ist. Witzigerweise scheint das vor den Göttern ja auch gar keine so große Greuel zu sein. Der Rattenkoch wurde ja nur verflucht, weil er das Gastrecht geschändet hatte, nicht wegen der...Speisenfolge. Und Manderley hat - so es denn so war - die Freys nicht unter seinem Dach verwursten lassen. *gg
      "I swear, I will go to my grave thinking of my brother’s peach." (Stannis Baratheon)

      onyx schrieb:

      zu The Sacrifice :

      Ser Erryk schrieb:

      Und ich habe so ein ungutes Gefühl wer als Nächstes auf dem Scheiterhaufen landen wird und es ist nicht Asha. Schade, Ser Justin Massey ist der mir mit Abstand sympathischste aus Stannis' Haufen.

      Ich mag Massey auch wirklich gern.Uhhh,dieses Gefühl hatte ich bislang nicht...ich hoffe doch sehr du irrst dich. :/


      Spoiler anzeigen
      Ist es nicht so, dass er in den freien Städten Söldner anhaeuern soll. Im Vorabkapitel gibt ihm Stannis den Auftrag. Also wird ihm der Feuertod wohl erspart bleiben.
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."

      Renly's Peach schrieb:

      Ehrlich gesagt....ich finde Manderleys Vorgehen gar nicht so unverständlich. Eine ultimativere Rache kann es ja kaum geben...und so wie Manderley von den Freys gedemütigt und...ja man muss schon sagen...gequält worden ist. Witzigerweise scheint das vor den Göttern ja auch gar keine so große Greuel zu sein. Der Rattenkoch wurde ja nur verflucht, weil er das Gastrecht geschändet hatte, nicht wegen der...Speisenfolge. Und Manderley hat - so es denn so war - die Freys nicht unter seinem Dach verwursten lassen. *gg

      Ich sagte nicht, dass ich Manderlys Motive unverständlich finde ;) Nur ist es für mich nachvollziehbarer, wenn jemand so verzweifelt ist, wie Stannis Soldaten, als wenn jemand einfach nur Rache will.
      Der Rattenkoch bezieht sich ja auf die Alten Götter und da es auf Skagos und nördlich der Mauer auch Kannibalen gibt, kann ich mir vorstellen, dass es in dieser Religion nicht ausdrücklich verboten ist. Andererseits sehen es die Leibwechsler auch nicht gerne, wenn man in Tiergestalt Menschenfleisch isst. Scheint etwas komplizierter zu sein, zumindest auf religiöser Ebene.

      Was die Götter denken, ist aber auch nicht so wichtig. Die werden ja eh nie aktiv. Die meisten Menschen im Lied halten aber nichts von Kannibalismus.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Stannis ist bei solchen Verbrechen, die sonst eher unter den Tisch gekehrt werden in Westeros (z. B. Vergewaltigung), sowieso strenger.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Brigthroar schrieb:

      Mir ging es halt um eine Erklärung, warum Stannis das nicht duldet. Er kann es sich ja eigentlich nicht leisten, seine Männer zu verbrennen.


      Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Ned z.B. Kannibalismus in seinem Heer geringer bestraft hätte. Nicht durch den Feuertod natürlich, aber vermutlich ebenfalls durch Hinrichtung.
      "I swear, I will go to my grave thinking of my brother’s peach." (Stannis Baratheon)

      Ser Erryk schrieb:

      Stannis ist bei solchen Verbrechen, die sonst eher unter den Tisch gekehrt werden in Westeros (z. B. Vergewaltigung), sowieso strenger.

      Wenn ich mich nicht irre sorgt z.B Tarly ebenfalls dafür dass Vergewaltiger kastriert werden.

      Renly's Peach schrieb:

      Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Ned z.B. Kannibalismus in seinem Heer geringer bestraft hätte. Nicht durch den Feuertod natürlich, aber vermutlich ebenfalls durch Hinrichtung.

      Hmm...ich weiß nicht,ob ich mich jetzt in Ned irre und es mag durchaus sein,dass du Recht hast.Irgendwie habe ich aber das Gefühl,dass Ned diese Männer nicht zum Tode verurteilt,sondern ihre missliche Lage hier mit in Betracht gezogen hätte.Sie haben niemandem wirklich geschadet und sind in diese heikle Lage geraten,weil sie mit ihm nach Winterfell gezogen sind,um ihm beizustehen....Natürlich ist es schon ekelig Tote zu essen,aber ich denke bei Ned hätte das nicht mit dem eigenen Tod geendet.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Ser Erryk schrieb:

      Aly Mormont meint sie müsse das nicht mit ansehen, was gleich passieren wird, doch Asha will beweisen, dass sie stark ist.

      onyx schrieb:

      Aly mag ich hier wieder wirklich gern.Ich mag es dass sie Asha dieses grausame Schauspiel ersparen will und auch,dass sie es sich selbst erspart.
      Ich mag eigentlich alle Mormonts echt gerne. Aber am meisten die Frauen. Allesamt ganz schön toughe Mädels. ^^

      Ser Erryk schrieb:

      Dabei erfahren wir was Asha über Ser Clayton denkt und er scheint kein angenehmer Zeitgenosse zu sein, denn ihm gefallen die Opferfeuer nicht aufgrund seines Glaubens, sondern aufgrund der Flammen. Auch ist bekannt, dass er sich auf Dragonstone oft mit den Foltermeistern abgegeben hat und auch selbst mit ausgeholfen hat, besonders bei jungen Frauen.

      onyx schrieb:

      Hier habe wir m.E. wieder einmal einen wirklich widerlichen Typen.Der bei mir in puncto unsympathisch gerade seinen Vorgesetzten überholt.
      Der Typ ist auch auch ganz oben auf meiner Liste von Leuten, denen ich ein gaaanz grausames Schicksal wünsche... :evil:

      Ser Erryk schrieb:

      Und Asha weiß auch, dass es ihn wohl besonders erfreuen wird, wenn sie dran ist, um verbrannt zu werden.
      <X

      Ser Erryk schrieb:

      Jetzt jedoch sollen vier Männer von Lord Peasebury verbrannt werden die bei Kannibalismus erwischt worden sind.
      Wie schlimm der Hunger schon sein muss, wenn man die Toten isst, ist kaum vorstellbar...
      Zur Bestrafung weiter unten mehr.

      Ser Erryk schrieb:

      Ein anderer reizt die Männer der Königin so lange, bis Ser Clayton ihm die Kehle durchschneidet. Asha erkennt, dass er schlau war, denn so ist er einen schnellen Tod gestorben, anstatt jetzt qualvoll zu verbrennen.
      Seine einzige Möglichkeit dem lebendig verbrannt werden zu entgehen...

      Ser Erryk schrieb:

      Gerüchteweise hat Asha gehört, dass Karstark, der eigentlich kein wirklicher Lord ist, Winterfell bekommen soll, sobald es eingenommen ist.
      Verräterarsch!

      Ser Erryk schrieb:

      Das bringt mich zu der Überlegung, ob Arnolf wirklich Stannis verraten hätte/wird, oder ob er nur gewartet hätte, wie die Schlacht verläuft und sich dann auf die Gewinnerseite schlägt. Denn ich denke das Angebot mit Winterfell dürfte verlockender sein als das der Boltons.
      Wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber ich denke, dass er wirklich den Verrat begehen wollte, da er denkt, dass Stannis mit seinen paar Männeken gegen den Rest des Reiches wenig Chancen hat.

      Ser Erryk schrieb:

      Als es vorbei ist, geht Stannis als Erster wieder zurück in seinen Turm. Er hat dort die letzten Tage weitestgehend allein verbracht, es wird vermutet er sucht in den Flammen nach einer Antwort für seine Probleme oder hat versucht mit Melisandre zu kommunizieren.
      Die Situation ist ja auch wirklich hochgradig beschissen! Dauersturm, nichts zu essen, Menschen und Pferde sterben wie die Fliegen, Winterfell eigentlich zum Greifen nah, aber doch unerreichbar...

      Ser Erryk schrieb:

      Asha hasst diesen Mann und hofft so sehr sie könne ihn mit einer Axt den Schädel spalten. Als Clayton handgreiflich wird, greift zunächst Aly Mormont ein. Dann kommt ihr auch noch Justin Massey zur Hilfe.
      Nicht nur verbal ein Arsch sondern auch noch handgreiflich. Massey mag ich eigentlich auch.

      Ser Erryk schrieb:

      Da meldet sich Arnolf Karstark zu Wort und meint sie werden es schaffen, für Ned und seine Tochter und für Robb.
      Jaja... das das Geseiere überhaupt jemand glaubt...


      Verdammt ... zu lang!!!
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Ser Erryk schrieb:

      Jede der Erwiderungen von einem der Karstarks sie würden Rammen bauen, Belagerungstürme und Leitern, um die Mauern zu stürmen, entgegnet Massey damit, dass sie dabei sterben werden.
      Selbst wenn das Wetter sofort umschlägt, haben Stannis Leute doch überhaupt nicht mehr die Kraft und die Rationen für eine Belagerung. Was auch immer sie anstellen, sie müssten Winterfell schnell einnehmen.

      Ser Erryk schrieb:

      Dann sieht sie die Reiter, kann jedoch aufgrund des Schnees nicht abschätzen wieviele es sind. Zunächst denkt sie die Männer, die Schwarz tragen wären von der Nachtwache, doch dann erkennt sie Tristifer Botley und die anderen Eisenmänner, die eigentlich Gefangene in Deepwood Motte sein müssten. Wir erfahren von Tris, dass jemand bereit war ihr Lösegeld an Sybelle Glover zu bezahlen. Als Ser Clayton wissen will wer, gibt sich Tycho Nestoris zu erkennen, der Diener der Eisernen Bank von Braavos.
      Ich hatte völlig vergessen, dass Tycho die Eisenmänner freigekauft hat.

      Ser Erryk schrieb:

      Asha erkennt ein junges Mädchen, die stark zittert und deren Nase bereits vom Frost angefallen ist
      Arme Jeyne. Auch das noch obendrauf...

      Ser Erryk schrieb:

      Asha stellt entsetzt fest, dass es Theon ist. Er lächelt sie an.
      "Theon", he repeated. "My name is Theon. You must know your name.
      ;(

      onyx schrieb:

      Ich empfinde diese Verurteilung ohnehin als viel zu hart,das Verspeisen von Toten mag zwar grässlich sein,dennoch haben sie es aus Hunger und Verzweiflung getan und niemanden kam durch ihr Zutun zu Schaden.
      Aus meiner persönlichen Sicht, sehe ich das genauso.
      Aber die Welt von Westeros sieht das wohl anders.

      Renly schrieb:

      Habe bei Stannis nicht das Gefühl, dass er diese Verbrennungen im tiefsten Herzensgrunde gutheißt. Dass er die Kannibalen zum Tode verurteilt hätte, steht ausser Frage, aber höchstwahrscheinlich nicht auf diese grausame Art und Weise.
      Sehe ich auch so.
      Allgemein nehme ich an, dass das Todesurteil hier nicht einfach nur als Strafe für die Täter gelten soll. Es geht auch ebenfalls um Abschreckung. Jetzt sind es noch Tote, in ein paar Tagen, der Typ, der wahrscheinlich eh nicht mehr die Nacht erlebt und noch ein paar Tage weiter sieht der eine da vorne,
      der noch ein bisschen Speck auf den Rippen hat, auf einmal echt lecker aus...

      Renly schrieb:

      Kannmir aber auch nicht vorstellen, dass Ned z.B. Kannibalismus in seinem Heer geringer bestraft hätte.


      onyx schrieb:

      Hmm...ich weiß nicht,ob ich mich jetzt in Ned irre und es mag durchaus sein,dass du Recht hast.Irgendwie habe ich aber das Gefühl,dass Ned diese Männer nicht zum Tode verurteilt,sondern ihre missliche Lage hier mit in Betracht gezogen hätte.

      Ich nehme an, dass das Todesurteil die "normale" Strafe für Kannibalen ist. Und ich gehe auch davon aus, dass Ned hier ebenso wie Stannis geurteilt hätte.
      Er hat auch Gared verurteilt und enthauptet, obwohl ihm sehr bewusst war, dass der arme Kerl vor Angst halb verrückt war.

      Ren schrieb:

      Das bedeutet also,dass Stannis Baratheon erlaubt hat,dass man Menschen foltern darf......
      Und ich dachte immer,er wäre so ein gerechter Mann

      Renly schrieb:

      Seid wann ist die Folter ein in Westeros geächtetes Mittel zur Wahrheitsfindung?
      Folterung ist in Westeros wohl offensichtlich eine ganz normale Methode des Verhörs. Leider...
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber ich denke, dass er wirklich den Verrat begehen wollte, da er denkt, dass Stannis mit seinen paar Männeken gegen den Rest des Reiches wenig Chancen hat.

      Ich meine, dass Stannis, selbst mit den Karstarks, keine 2500 Mann hat, während die Bolton-Frey-Allianz es sich mit über 4000 Mann in der Burg gemütlich macht. Stannis fehlen die Vorräte, das Wetter spielt für eine Belagerung nicht mit und die meisten seiner Männer sind einen solchen Winter nicht gewöhnt. An Karstarks Stelle würde ich Roose Bolton nicht hintergehen, weil einfach nichts dafür spricht, dass Stannis gewinnen kann.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton