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Reread A Dance with Dragons (The Dragontamer bis The Queen's Hand) Woche 95

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      The Dragontamer - Der Drachenbändiger

      Wurde ausführlicher - wie ich dachte.
      Es ist Nacht und die Stunden vergehen… Quentyn kann nicht schlafen geht in sein Solar und trinkt Wein und zündet eine Kerze an.
      Schließlich hält er die Handfläche über die Flamme, und er zwingt sich sie zu senken bis er das Feuer berührt. Das erinnert mich an Jons Kerzenversuch mit Gilly. Dabei erwischt ihn Gerris Drinkwater.
      "Quentyn, are you mad?"
      No, just scared. I do not want to burn.
      "Gerris?"

      Als Mittel gegen die Schlaflosigkeit schlägt Gerris vor, dass sie sich eine rote Grazie suchen.Quentyn ist dagegen und nennt sie Huren und es ist nicht der Trost, denn er bedürfe oder benötige. Ich finde, diese Antwort hätte auch von Stannis kommen können. :hmm: Es gibt gewisse Ähnlichkeiten. Beide sind das mittlere Kind und wohl aus der Art geschlagen und nicht so beliebt und extrovertiert, wie die jeweils älteren Geschwister. Doch Gerris bleibt hartnäckig.
      "I disagree. Daenerys Targaryen is not the only woman in the world. Do you want to die a man-maid?"
      Quentyn did not want to die at all. I want to go back to Yronwood and kiss both of your sisters, marry Gwyneth Yronwood, watch her flower into beauty, have a child by her. I want to ride in tourneys, hawk and hunt, visit with my mother in Norvos, read some of those books my father sends me. I want Cletus and Will and Maester Kedry to be alive again.
      "Do you think Daenerys would be pleased to hear that I had bedded some whore?"

      Diese Stelle macht mich doch sehr traurig. Hier sieht man welche Sehnsucht er verspürt und doch vertraut er sich einen seiner beiden Freunde nicht an und denkt an seine Pflicht gegenüber seinem Vater. Er ist so weit gereist und jetzt kann er nicht mehr aus, auch nach dem Pakt mit den Windblown. Und Quentyn hat sich nie mehr als ein Junge gefühlt, wie vor Daenerys. Und er hat auch gewisse Scheu sie zu betten. Doch Gerris lässt nicht locker und erinnert ihn, dass sie verheiratet ist. Er entgegnet, dass sie ihn nicht liebt. Gerris fragt, was „Verheiratet sein“ und „Liebe“ miteinander zu tun hätten. Hier erfährt man auch, dass trotz Liebesheirat die Ehe von Doran und Mellario einerseits nur aus Streitereien und andererseits aus getrenntem Leben bestand. Trotzdem ist Quentyn ein Träumer, der glaubt, dass die Helden – in dem Fall er – überlebt und auch Lieder über ihn. Und er ist auch darüber traurig, dass Gerris ihn auf den Boden der Realität zurückholen will. Ich muss eingestehen, dass ich Gerris unrecht gedan habe, bin wohl auf Barristans Urteil reingefallen. Hier zeigt er sich als echter Freund.
      "This is my duty. My destiny." You are supposed to be my friend, Gerris. Why must you mock my hopes? I have doubts enough without your throwing oil on the fire of my fear. "This will be my grand adventure."
      Sie gehen ins Bett, aber zur Stunde des Wolfes ist wieder Tagwache. Es war noch ziemlich regnerisch und Arch macht einen auf Dolorous Edd.
      "I knew it would rain," he said in a gloomy tone. "My bones were aching last night. They always ache before it rains. The dragons won't like this. Fire and water don't mix, and that's a fact. You get a good cookfire lit, blazing away nice, then it starts to piss down rain and next thing your wood is sodden and your flames are dead." Gerris chuckled. "Dragons are not made of wood, Arch."
      Quentyn drängt zum Aufbruch und Arch holt die Verkleidung als Brazen Beast hervor. Ein Bulle (für Arch), ein Affe (für Gerris) und ein Löwe (für Quentyn). Diese haben sie von den Windblown erhalten. Gerris hat gefragt, ob es sicher sei und wie sie es erfahren haben. Der gute Tattered Prince hat darauf ihnen auch noch einen nettes Sprichwort aus Pentos mitgegeben, bei dem wir doch bisschen hellhörig werden.
      In Pentos, we have a saying. Never ask the baker what went into the pie. Just eat."
      :D
      Bei den Gewändern und Masken war auch ein Peitsche – die offenbar zur Bändigung der Drachen bestimmt war.Jetzt wird es ernst für das Drachennapping. Die Wachen an den Toren wunderten sich über die Ablöse eine halbe Stunde vorher, doch die Täuschung gelang. Jetzt stellten sich ihre Verbündeten mit einem Ochsenwagen ein. Es waren 5 verkleidete Windblown und Pretty Maris. Kommandant dieser Gruppe war Caggo, der Tattered Prince wartet mit 50 Mann draußen. Gemeinsam mit seinen Freunden und den Windblown schafft er es zu der Grube, wo Rhaegal und Viserion gefangen gehalten werden. Dort nutzen sie das Codewort „dog“ für die Brazen Beasts. Es wird gekämpft und die Brazen Biests unterliegen. Quentyn wurde fast getötet mit einem Speer. Doch er verschafft sich Zutritt zur Höhle und findet die beiden Drachen.Quentyn redet sich hier ja so einiges ein, auch folgendes:Why else would Daenerys have shown me the dragons? She wants me to prove myself to her. Quentin versucht, die beiden zu steuern wie er es bei Daenerys gesehen hat. Er erinnert sich an deren Namen und Farbe, doch so richtig erkennen sie sein Blut von der „dornischen Daenerys“ nicht. Gerris versucht ihn daran zu hindern, da es nicht funktionieren wird, aber Quentyn hört nicht darauf. ;( Und Quentyn ruft zunächst Viserion. Die Windblown bringen die Ketten, doch ein Brazen Biest mit der Maske des Tigers hat mit der Armbrust ein Geschoß auf den Drachen abgefeuert. Der Mann starb in Drachenfeuer und wurde auch verspeist. Sogar für Pretty Maris war es ein steiles Stück. Quentyn versetzt Viserion mit der Peitsche einen Schlag, doch dann wendet sich Rhaegal gegen Quentyn und speit Feuer.
      „When he raised his whip, he saw that the lash was burning. His hand as well. All of him, all of him was burning. Oh, he thought. Then he began to scream.“

      Ja, ich mag Quentyn schon – und finde es schade, dass wir nicht früher schon von ihm gehört hätten. Mir tut er schon leid, auch wenn ich seine naiven Träumereien nicht ganz verstehe…

      Ich hab gern im Reread mitgemacht und das Diskutieren hier macht einfach Spaß. Schade, dass ich nicht gleich von Beginn dabei war
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

      crannogwoman schrieb:

      Er erinnert sich an deren Namen und Farbe, doch so richtig erkennen sie sein Blut von der „dornischen Daenerys“ nicht.


      Hängt es denn wirklich vom Blut ab, ob man Drachen kontrollieren kann? Ich hoffe mal nicht.

      crannogwoman schrieb:

      Ja, ich mag Quentyn schon – und finde es schade, dass wir nicht früher schon von ihm gehört hätten.


      Ja, wenn GRRM sich mehr Zeit für den Charakter genommen hätte, wäre er vielleicht nicht so überflüssig erschienen.

      crannogwoman schrieb:

      Mir tut er schon leid, auch wenn ich seine naiven Träumereien nicht ganz verstehe…


      Die Träumereien sind auch absolut nicht nachzuvollziehen. Man mag mir jetzt Kaltherzigkeit vorwerfen, aber ich kann mit dem Burschen nicht wirklich Mitleid haben (genauso wenig wie mit Theon zu welchem er übrigens einige Parallelen aufweist). Für eigene Dummheit muss man halt immer bezahlen. Ich hatte beim Lesen paradoxerweise auch nicht den Eindruck, es hier mit einem Sohn Doran Martells zu tun zu haben. Die Sache mit den Masken war in dem Zusammenhang auch irgendwie bezeichnend. Eine Löwenmaske setzt er sich auf...
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Sandhai schrieb:

      Hängt es denn wirklich vom Blut ab, ob man Drachen kontrollieren kann? Ich hoffe mal nicht.

      Wovon sonst? Der Inzest in Valyria dürfte schon seine Gründe gehabt haben. ;)
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Hängt es denn wirklich vom Blut ab, ob man Drachen kontrollieren kann? Ich hoffe mal nicht.


      Vom Grundsatz her - nö. Die Valyrier waren früher ja auch mal mittelerfolgreiche Schafshirten die irgendwann die Dracheneier gefunden und die Drachen mit (wohl Blut-) magie an sich gebunden haben. Grundsätzlich könnte bei "neutralen" Eiern also jeder - an ihrer Stelle würde ich allerdings auch etwas anderes behaupten.
      Fraglich ist allerdings, ob es so etwas wie neutrale Eier gibt. Die magische Bindung scheint ja in beide Richtungen zu funktionieren. Die vorhandenen Drachen sind etwas targverseucht, die Targs etwas drachenverseucht. Soweit die Eier also aus der Targ-Pulle stammen ist es gut möglich, dass nur sie derzeit eine hinreichende Bindung aufbauen können. Durchaus möglich allerdings ebenfalls, dass man dieser Magie mit einer stärkeren begegnen kann.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      crannogwoman schrieb:

      Es gibt gewisse Ähnlichkeiten. Beide sind das mittlere Kind und wohl aus der Art geschlagen und nicht so beliebt und extrovertiert, wie die jeweils älteren Geschwister.
      Da gibt es so einige Exemplare von ihm Lied...

      crannogwoman schrieb:

      Trotzdem ist Quentyn ein Träumer, der glaubt, dass die Helden – in dem Fall er – überlebt und auch Lieder über ihn.
      ;( Da merkt man eigentlich, wie jung er doch ist. Was wäre er für ein wundervoller Mann für Sansa geworden. Beide haben ihre romantischen Träume...

      crannogwoman schrieb:

      Jetzt wird es ernst für das Drachennapping. Die Wachen an den Toren wunderten sich über die Ablöse eine halbe Stunde vorher, doch die Täuschung gelang.
      Ich hatte eher den Eindruck, sie waren eher wegen des Passwortes etwas irritiert. Ich glaube, sie haben "Groleo" erwartet. Vermutlich dachten sie dann allerdings, dass ein paar Nichteingeweihte hier unten keine Gefahr für Shakaz' und Barristans Verschwörung sein würden.

      crannogwoman schrieb:

      Quentyn redet sich hier ja so einiges ein, auch folgendes:Why else would Daenerys have shown me the dragons? She wants me to prove myself to her.
      So falsch verstanden...

      crannogwoman schrieb:

      Ja, ich mag Quentyn schon – und finde es schade, dass wir nicht früher schon von ihm gehört hätten. Mir tut er schon leid, auch wenn ich seine naiven Träumereien nicht ganz verstehe…
      Ein bisschen hat er im Reread auch gewonnen. Beim ersten Lesen fand ich ihn noch unspannend und überflüssig und er war weg, bevor ich mich an ihn gewöhnen konnte.
      Diesmal hab ich etwas aufmerksamer gelesen und mochte die Kapitel deutlich mehr. Ich habe immer noch den Eindruck, dass er nicht wirklich notwendig war und wohl kaum eine andere Funktion hatte, als die Drachen zu befreien und die Sonne im Osten untergehen zu lassen.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      crannogwoman schrieb:

      Es gibt gewisse Ähnlichkeiten. Beide sind das mittlere Kind und wohl aus der Art geschlagen und nicht so beliebt und extrovertiert, wie die jeweils älteren Geschwister. Doch Gerris bleibt hartnäckig.

      Da müsste ich jetzt aber sehr stark um die Ecke denken, um Ähnlichkeiten zwischen Stannis und Quentyn herzustellen. Allein Arianne ist längst nicht so das geliebte erste Kind wie Robert es war.

      crannogwoman schrieb:

      Doch Gerris lässt nicht locker und erinnert ihn, dass sie verheiratet ist. Er entgegnet, dass sie ihn nicht liebt. Gerris fragt, was „Verheiratet sein“ und „Liebe“ miteinander zu tun hätten. Hier erfährt man auch, dass trotz Liebesheirat die Ehe von Doran und Mellario einerseits nur aus Streitereien und andererseits aus getrenntem Leben bestand.

      Ist hier GRRM ein kleiner anachronistischer Fehler unterlaufen. Das Heiratskonzept von Westeros zumindest unter den Adligen hat ja nunmal wirklich absolut nichts mit Liebesheirat zu tun, sondern basiert größtenteils auf politischem Kalkül. Wie kommt da Quentyn darauf, dass Heirat etwas mit Liebe zu tun haben muss? Stelle ich mir gerade schwer vor.

      Sandhai schrieb:

      Ja, wenn GRRM sich mehr Zeit für den Charakter genommen hätte, wäre er vielleicht nicht so überflüssig erschienen.

      Also während des Rereads habe ich mir genau darüber Gedanken gemacht, ich komme zu folgendem Schluß:
      1. Die Figur ist nicht wirklich überzeugend eingeführt worden. Ja hier und da ein paar Bemerkungen von Arianne und Doran und schwupps bevor wir uns vorstehen starten wir mit Quentyn nachdem er schon einen großen gefährlichen Teil seiner Reise geschafft und bereits Freunde verloren hat. Irgendwie hatte ich bei Quentyns ersten Kapitel diesmal das Gefühl ein vorheriges Kapitel weggelassen zu haben.
      2. Sein Vorhaben hat kein Erfolg, was angesichts der Umstände in Meereen kaum überrascht. Die Konflikte die hierbei jedoch angedeutet werden (Daario-Quentyn, Hizdahr-Quentyn) werden überhaupt nicht ausgebaut und wirken deshalb nicht wirklich spannend. Somit wirkte Quentyn für mich für den Meereen-Konflikt ziemlich uninteressant, auch wenn er jetzt die Drachen freilässt.
      3. Die Motivation aus der Daenerys heraus ihm die Drachen zeigt wirkt für Lied-Verhältnisse doch sehr arg konstruiert. So weit ich weiß kamen wir auch im Reread zu keiner vernünftigen Lösung, warum sie ihm da plötzlich die Drachen zeigt, ihm Hoffnungen macht er könne ein Drachenseiter sein, sich aber sonst kein bisschen für ihn interessiert.
      4. Der Plan die Drachen zu befreien ist hanebüchener Unsinn, gut das ist storytechnisch zunächst nicht fatal. Das wird es erst, wenn ein vernünftig und vorsichtig agierender Söldneranführer darauf eingeht.

      Allgemein wirkt es so, als würde Quentyn nur aus zwei Zwecken existieren: um die Drachen zu befreien und um zu zeigen, dass nicht jeder der Drachenblut in sich hat, automatisch die Drachen kontrollieren kann. Selbst die Sonnen-Interpretation kann man nicht wirklich von der Wichtigkeit der Figur überzeugen. Ich glaube die Figur kann nur noch halbwegs gerettet werden, wenn Doran wegen dem Tod seines Sohns jetzt plötzlich anfängt unüberlegt zu agieren. Also die Wirkung, die der Tod von Quentyn auf Doran hat könnte diesen Plot noch halbwegs retten.

      Esmeralda schrieb:

      Ein bisschen hat er im Reread auch gewonnen. Beim ersten Lesen fand ich ihn noch unspannend und überflüssig und er war weg, bevor ich mich an ihn gewöhnen konnte.
      Diesmal hab ich etwas aufmerksamer gelesen und mochte die Kapitel deutlich mehr. Ich habe immer noch den Eindruck, dass er nicht wirklich notwendig war und wohl kaum eine andere Funktion hatte, als die Drachen zu befreien und die Sonne im Osten untergehen zu lassen.

      Mir ging es komischerweise jetzt genau umgedreht, beim ersten Lesen hatte ich noch Mitleid mit Quentyn, jetzt fand ich seinen Plot einfach nur überflüssig.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Esmeralda schrieb:

      Ein bisschen hat er im Reread auch gewonnen. Beim ersten Lesen fand ich ihn noch unspannend und überflüssig und er war weg, bevor ich mich an ihn gewöhnen konnte.
      Diesmal hab ich etwas aufmerksamer gelesen und mochte die Kapitel deutlich mehr. Ich habe immer noch den Eindruck, dass er nicht wirklich notwendig war und wohl kaum eine andere Funktion hatte, als die Drachen zu befreien und die Sonne im Osten untergehen zu lassen.

      So in etwa ging es mir auch.Während ich beim ersten Lesen anscheinend einfach nur über dieses Kapitel hinweggallopiert bin und mir Quentyn wirklich komplett egal war,fand ich sein Schicksal und das ganze Drumherum jetzt im Reread sehr tragisch.Quentyn hat auch bei mir ein klein wenig dazugewonnen,auch wenn er mir als Charakter an sich immer noch nicht ans Herz wachsen konnte.Auch sind mir nun seine Freunde,insbesondere Gerris,der immer wieder vergeblich versucht den Prinzen zur Vernunft zu bringen,aber auch Archibald mit seiner trockenen Art(@Crannogwoman:das erinnert mich mitunter auch an Edd) recht positiv aufgefallen.Auch beim ersten Lesen fand ich es unschön,dass ein Mensch auf so schreckliche Art sterben musste,der Mensch an sich war mir aber egal,jetzt hat er schon ein bisschen "Gesicht bekommen" und auch wenn mich das jetzt nicht in tiefe Trauer stürzt,so tut es mir doch leid um Quentyn persönlich.Einige Textstellen fand ich schon sehr traurig.Vor allem jetzt,wenn man den Ausgang der Geschichte vor Augen hatte.
      Quentyn did not want to die at all. I want to go back to Yronwood and kiss both of your sisters, marry Gwyneth Yronwood, watch her flower into beauty, have a child by her. I want to ride in tourneys, hawk and hunt, visit with my mother in Norvos, read some of those books my father sends me. I want Cletus and Will and Maester Kedry to be alive again.

      Quentyns Plan war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und ich verstehe echt nicht warum sich ein Mann wie der Flickenprinz auf so etwas einlassen konnte.Quentyn wirkt auch auf mich keinesfalls erwachsen,sondern eher noch wie ein Kind,welches trotz großer Angst und ohne jegliche Erfolgsaussichten mit dem Kopf durch die Wand will.Bei den Drachen empfinde ich sein Verhalten als wirklich dämlich und denke,wenn er dort nach kurzem Versuch erkannt hätte,dass sein Plan nicht durchführbar wäre,hätte er sein eigenes Leben trotzdem noch retten können,hätte er nicht die Peitsche benutzt,sondern wäre zur Seite getreten.(ja,hätte ,wäre ,wenn)
      Die Drachen auf die Menschheit loszulassen hätte er allerdings nicht mehr verhindern können.Ich fand es absolut unverständlich von Daenerys ihm die Drachen zu zeigen und dämlich und unverständlich von Quentyn diesen Plan zu fassen,nachdem er sie gesehen hat.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „onyx“ ()

      Esmeralda schrieb:

      Da gibt es so einige Exemplare von ihm Lied...
      stimmt, aber andere scheinen damit sich ganz gut abfinden können wie Kevan oder der Blackfish

      Esmeralda schrieb:

      Was wäre er für ein wundervoller Mann für Sansa geworden. Beide haben ihre romantischen Träume...

      stimmt, beide können schön in ihrem Luftschloss wohnen und rosaglitzernde Ponys züchten...

      Esmeralda schrieb:

      Ich hatte eher den Eindruck, sie waren eher wegen des Passwortes etwas irritiert. Ich glaube, sie haben "Groleo" erwartet.

      guter Einwurf...

      Esmeralda schrieb:

      Ich habe immer noch den Eindruck, dass er nicht wirklich notwendig war und wohl kaum eine andere Funktion hatte, als die Drachen zu befreien und die Sonne im Osten untergehen zu lassen.

      das befürchte ich auch, obwohl mich der Konflikt - wie bezahlt man den Flickenprinz mich sehr interessiert hätte - fast hoffe ich, dass der bei Doran auftaucht...

      Ser Erryk schrieb:

      Allein Arianne ist längst nicht so das geliebte erste Kind wie Robert es war.
      wobei Arianne mehr respektiert wird von vielen anderen und wohl auch bevorzugt.

      Ser Erryk schrieb:

      Wie kommt da Quentyn darauf, dass Heirat etwas mit Liebe zu tun haben muss? Stelle ich mir gerade schwer vor.

      hm, er ist eben ein Träumer wie Sansa

      Ser Erryk schrieb:

      nd schwupps bevor wir uns vorstehen starten wir mit Quentyn nachdem er schon einen großen gefährlichen Teil seiner Reise geschafft und bereits Freunde verloren hat.
      ja, diese Reise wäre sicher spannend gewesen. oder eine Diskussion mit Doran. kann deine Kritikpunkte bezüglich Quentynstrang auch gut verstehen. Es gibt ihn wirklich nur für einen Zweck, rauslassen der Drachen. Wirklich sinnlos fand ich den Arys Oakheart-POV.

      onyx schrieb:

      und ich verstehe echt nicht warum sich ein Mann wie der Flickenprinz auf so etwas einlassen konnte

      ich hoffe, dass da noch was kommt und der flickenprinz noch bei Doran mit dem Wisch daherkommt.
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

      crannogwoman schrieb:

      Esmeralda schrieb:
      Ich hatte eher den Eindruck, sie waren eher wegen des Passwortes etwas irritiert. Ich glaube, sie haben "Groleo" erwartet.

      Hmm...aber warum sollte Skahaz Wachen bei den Drachen positionieren....ob er befürchtet man würde ihnen jetzt schon etwas antun wollen? Ich dachte dieses Groleo Passwort sei nur für die Wachen,denen Selmy begegnen wird.
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      -Jim Morrison
      Das weiß ich nicht. Vielleicht hat er allen "seinen" Messingtieren das Passwort gesagt.
      Die Irritation der Messingtiere stellt sich allerdings erst ein, nachdem Quentyn und seine Leute das andere PW sagen.
      Sie merken vorher nur an, dass sie früh sind.
      “Give us the day’s word,” said the fox. “Dog,” said the Dornishman.
      The two Brazen Beasts exchanged a look. For three long heartbeats Quentyn was afraid that something had gone amiss, that somehow Pretty Meris and the Tattered Prince had gotten the word wrong. Then the fox grunted. “Dog, then,” he said. “The door is yours.”

      Für mich bezieht sich die Irritation eindeutig auf das falsche Passwort. Sie unternehmen aber nichts weiter, weil sie sich sicher denken, dass die "Uneingeweihten" an der Tür vor den Drachen Selmy nicht in die Quere kommen werden.
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      Jon XIII

      Jon ist gerade dabei bei Queen Selyse vorzusprechen. Er möchte die Männer, Frauen und Kinder in Hardhome retten. Er bekommt jedoch eine eindeutige, enttäuschende Antwort.

      Let them die

      Die Königin wird außerdem seitdem die Wildlinge auf der anderen Seite der Mauer sind ständig von ihren Rittern bewacht. Und so steht auch Jon dieses Mal vor versammelter Mannschaft. Die Königin bemerkt, dass Jon auch ohne ihre Hilfe handeln wird. Jon erinnert sie respektvoll, dass er das Kommando an der Mauer hat. Selyse wirft jedoch erneut ein, dass Jon sich vor dem König verantworten muss, wenn dieser zurückkehrt. Es kommt die Frage auf, wer diese Expedition leiten wird. Patchface springt nach vorne und führt einen merkwürdigen Tanz auf, so dass der ganze Raum in Gelächter ausbricht. Selyse scheint letztlich aber zu begrüßen, dass Jon die Expidition selbst leiten möchte. Auch wenn sie das in einem sehr sarkastischen Unterton zu verstehen gibt.

      Wenn ich so darüber nachdenke, dann hätte auch Selyse sehr viel davon, dass die Nachtwache einen anderen Lord Kommandanten bestimmt?

      Das Thema wird schließlich abgehakt und der „König“ der Wildlinge, Gerrick Kingsblood wird ein paar von Stannis alten Klamotten präsentiert. So sieht Gerrick auch wie ein Lord aus dem Süden aus und nicht wie ein Wildling. Wir erfahren auch, dass Gerrick von der ursprünglichen Linie der der Könige ab, bevor der Usupator Mance Ryder sich selbst zum König ernannt hat. Jon weiß, dass das für die Wildlinge nichts zählt und ärgert sich maßlos darüber, dass Selyse und ihre Leute es nicht lernen wollen. Die Töchter von Gerrick werden einige der Ritter von Selyse heiraten, natürlich unter der „Schirmherrschaft“ des Herren des Lichts. Nun soll Val bei dieser Gelegenheit auch gleichzeitig noch mit Ser Patrek verheiratet werden. Jon wirft ein, dass Val sich das nicht gefallen lassen wird und die Gebräuche der Wildlinge gänzlich anders sind, was die Heirat angeht und weist auf das „stehlen“ der Braut hin. Ser Patrek meint daraufhin, dass das für ihn kein Problem sein. Selyse wirft ein, dass Val zu ihr geschickt werden soll, damit sie lernt, wie man sich als gute zukünftige Ehefrau gegenüber ihrem Mann verhält. Einwände von Jon werden nicht zugelassen und anschließend wird er von der Königin fortgeschickt.

      Auf dem Weg nach draußen wird er von Melisandre abgefangen. Dieser erkundig sich sogleich nach Ghost. Der Schattenwolf schläft in Jons Gemächern zum einen weil Selyse das Tier nicht in der Nähe von sich oder ihrer Tochter haben möchte zum anderen weil der Eber von Borroq in der schwarzen Festung unterwegs ist. Auch Melisandre möchte Jon von der Sinnlosigkeit seiner geplanten Aktion überzeugen. In ihren Feuern hat sie gesehen, dass alle Schiffe zerstört und kein Mann zurückkehren würde. Jon meint, dass die Feuer doch oft lügen würde, Mel gibt Fehler zu, doch Jon unterbricht.
      "A grey girl on a dying horse. Daggers in the dark. A promised prince, born in smoke and salt. It seems to me that you make nothing but mistakes, my lady. Where is Stannis? What of Rattleshirt and his spearwives? Where is my sister?"

      "All your questions shall be answered. Look to the skies, Lord Snow. And when you have your answers, send to me. Winter is almost upon us now. I am your only hope."

      "A fool's hope." Jon turned and left her.

      Im Anschluss folgt ein kurzes Gespräch mit Leathers. Die Wildlinge sind bereit Jon zu unterstützen und den Menschen in Hardhome zu helfen. Später soll ein Treffen in der großen Schildhalle stattfinden. Zurück bei seinen Gemächern stellt Jon fest, dass die Wachen draußen stehen. Ghost ist unruhig und aggressiv und hat versucht einen von ihnen zu beißen. Jon lässt Bowen Marsh und Othell Yarwyck rufen, um über Hardhome zu sprechen. Marsh schlägt vor möglichst viele Wildlinge zu schicken, um sie dort zu „entsorgen“ umso weniger Mäuler hätte man anschließend zu stopfen. Jon ist nicht wirklich überrascht über diesen „Ratschlag“ aber bedankt sich höflich. Auf dem Weg hinaus schnuppert Ghost an den Brüdern und reagiert unruhig.
      In den letzten Tagen hat es so heftig geschneit, dass die Eiszellen nicht mehr zugängig sind. Die Gefangenen, darunter auch Cregan Karstark werden verlegt. Die Leichen sollen in den Zellen bleiben. Anschließend trifft Jon sich mit Tormund, um auch mit ihm das weiter Vorgehen bzgl. Hardhome zu besprochen. Doch bevor es an detaillierte Planungen gehen kann, erreicht Jon ein Brief von Ramsay Bolton. Tormund meint, dass vielleicht alles nur erlogen sei. Jon widerspricht, und meint, dass Ramsay über die Speerfrauen und Mance Ryder Bescheid wüsste. Jon übersieht hier leicht, dass der Rest immer noch erlogen sein könnte. Schließlich ändert Jon seine Pläne und zieht explizit Tormund mit ein.

      Jon macht sich auf zur Schildhalle. Ghost möchte mit, doch Jon lässt ihn bewusst in seiner Kammer. Jon erklärt in der Schildhalle, dass Tormund die Expedition anführen wird. Jon selbst wird nach Süden reiten. Er liest den Brief von Ramsay Snow vor. Die Männer in der Schildhalle rasten danach förmlich aus. Jon fragt im Anschluss, wer ihn auf seinem Weg begleiten wird. Die Resonanz überwältigt ihn förmlich. Viele der Wildlinge wollen für ihn kämpfen. Jon verlässt die Schildhalle und möchte nun auch Königin Selyse von dem Brief unterrichten. Anschließend will er zu Melisandre. Sein Plan wird unterbrochen als ein Brüllen aus Richtung des Hardin Turms kommt. Wun Wun schlägt Ser Patrek immer wieder gegen die Mauer des Turms. Der Körper des Riesen ist selbst von Schwertschnitten übersäht. Von überall strömen nun Männer zu der Szenerie, während Wun Wun den Körper sogar noch weiter zerlegt. In dem ganzen Chaos ist es Whick Whittlestick, der Jon mit einem Messer in den Hals sticht. Es folgt Bowen Marsh, der ein weiteren Dolch in Jons Bauch sticht.
      „Ghost“ flüstert Jon noch, bevor ein dritter und ein vierter Stich folgen. Letzteren spürt Jon nicht mehr, sondern nur noch die Kälte.

      So werden wir mit einem mega Cliffhanger in die Warterei auf das nächste Buch entlassen. Das Kapitel finde ich extrem spannend. Etwas merkwürdig finde ich jedoch Jons Reaktion auf Ramsays Brief. Er überreagiert einfach extrem und auch die Wildlinge scheinen sich zum Großteil anschließend nicht mehr für Hardhome, sondern nur noch für Ramsay zu interessieren.

      PS: Da dies mein letztes Kapitel in diesem Re-Read ist, wollte ich an dieser Stelle auch noch einmal Onyx für die tolle Organisation danken. :love: Das Projekt selbst fand ich großartig und habe mich wohl auch nur deswegen hier im Forum angemeldet. :)

      SerOtral schrieb:

      Wir erfahren auch, dass Gerrick von der ursprünglichen Linie der der Könige ab, bevor der Usupator Mance Ryder sich selbst zum König ernannt hat.

      Naja, von einer richtigen Linie kann man da eigentlich nicht so wirklich sprechen. Er stammt halt vom jüngeren Bruder eines ehemaligen Königs-jenseits-der-Mauer ab. Feste Königshäuser gibt es ja jenseits der Mauer nicht.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      zu Jon XIII :

      SerOtral schrieb:

      Patchface springt nach vorne und führt einen merkwürdigen Tanz auf, so dass der ganze Raum in Gelächter ausbricht.

      Ohohoh...Patchface ist für mich echt unerträglich.

      SerOtral schrieb:

      Nun soll Val bei dieser Gelegenheit auch gleichzeitig noch mit Ser Patrek verheiratet werden. Jon wirft ein, dass Val sich das nicht gefallen lassen wird und die Gebräuche der Wildlinge gänzlich anders sind, was die Heirat angeht und weist auf das „stehlen“ der Braut hin. Ser Patrek meint daraufhin, dass das für ihn kein Problem sein.

      Hmm...das hätte sich der gute Ser Patrek in dieser Situation nicht so zu Herzen nehmen sollen.

      SerOtral schrieb:

      Einwände von Jon werden nicht zugelassen und anschließend wird er von der Königin fortgeschickt.

      Selyse geht meiner Meinung nach in ihrem "Job als Königin" total auf,sie scheint zumindest ganz genau zu wissen,was sie will.

      SerOtral schrieb:

      Ghost ist unruhig und aggressiv und hat versucht einen von ihnen zu beißen.

      SerOtral schrieb:

      Auf dem Weg hinaus schnuppert Ghost an den Brüdern und reagiert unruhig.

      Wenn ich mich richtig erinnere war es doch immer so,dass die Schattenwölfe genau wussten,wer ihren Herren etwas Böses wollte,und wer nicht.Dass Ghost hier versucht einen der Wacchmänner zu beißen,während seine Reaktion auf die späteren Attentäter dagegen doch wesentlich harmloser ausfällt wundert mich hier doch etwas.Das kann natürlich daran liegen,dass sich Jon jetzt in seiner Gegenwart befindet,wohingegen die Wachen mit ihm allein waren.Wundert mich trotzdem,vermutlich wollte er einfach raus zu seinem Herrn.Sowohl Ghost,als auch der Rabe scheinen genau zu spüren,dass etwas passieren wird....Als Borroq und sein Eber eintrafen,galt Ghosts Aggression m.E. wirklich dem Eber.Nun glaube ich nicht,dass dieser,so wie Jon denkt damit zu tun hat.Spielt hier jetzt keine Rolle...aber hier fällt mir auch wieder ein,dass die Schattenwölfe der Starks sehr aggressiv auf Tyrion reagierten,obwohl ja dieser ja dort nichts Böses im Sinn hatte.

      SerOtral schrieb:

      Die Leichen sollen in den Zellen bleiben.

      Die Leichen werden wieder erwähnt,deshalb vermute ich,dass sie eventuell doch noch eine Rolle spielen werden....aber was sollten sie schön als Paket in Ketten verpackt schon ausrichten können?

      SerOtral schrieb:

      Doch bevor es an detaillierte Planungen gehen kann, erreicht Jon ein Brief von Ramsay Bolton.

      Wir hatten ja schon mal darüber diskutiert,dass dieser Brief auch von einer anderen Person anstatt von Ramsay stammen könnte,für mich ist der Schreiber aber eben bislang eben dieser.
      Ein wenig wundert mich aber warum er das Kind Mances fordert.Dass er Stannis Familie will,ist aus Ramsays Sicht eventuell nachvollziehbar.Val,will er vermutlich auf Grund ihrer Schönheit,aber was will er mit dem Säugling.Denkt er mit ihm die Wildlinge erpressen zu können?Aus Mance hat er anscheinend doch schon alles herausgefoltert,was dieser wissen könnte...und dass er sich letztendlich mit Ramsay zusammengetan haben könnte,glaube ich von beiden nicht.

      SerOtral schrieb:

      Wun Wun schlägt Ser Patrek immer wieder gegen die Mauer des Turms. Der Körper des Riesen ist selbst von Schwertschnitten übersäht. Von überall strömen nun Männer zu der Szenerie, während Wun Wun den Körper sogar noch weiter zerlegt.

      Oh weh,das tut mir schon ein wenig leid.Man weiß es ja nicht,aber irgendwie vermute ich,dass Ser Patrek Wun Wun als erster verletzt hat....

      SerOtral schrieb:

      Letzteren spürt Jon nicht mehr, sondern nur noch die Kälte.

      ...und sein letztes Wort ist Ghost...

      SerOtral schrieb:

      PS: Da dies mein letztes Kapitel in diesem Re-Read ist, wollte ich an dieser Stelle auch noch einmal Onyx für die tolle Organisation danken. Das Projekt selbst fand ich großartig und habe mich wohl auch nur deswegen hier im Forum angemeldet.

      Dankeschön für das Lob und sehr schön,dass du dabei warst. :)
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      SerOtral schrieb:

      Jon übersieht hier leicht, dass der Rest immer noch erlogen sein könnte.
      Ich glaube an Jons stelle, hättest du auch Schwierigkeiten sofort zu differenzieren, was erlogen ist und was nicht. Außerdem wissen wir ja selber nicht, was dort wirklich vorgefallen ist. (Noch ein Grund mehr, warum Martin sich mit Winds beeilen soll. )

      SerOtral schrieb:

      Er überreagiert einfach extrem und auch die Wildlinge scheinen sich zum Großteil anschließend nicht mehr für Hardhome, sondern nur noch für Ramsay zu interessieren.
      Im Brief steht, dass Stannis futsch ist und Mance Rayder gefangengenommen wurde. Zudem sind Ramsays Forderungen auch nicht gerade ohne. Und das Winterfell immer noch von Ramsay besetzt ist, ist für Jon auch nicht gerade eine gute Nachricht.

      Ser Arthur Dayne schrieb:

      Feste Königshäuser gibt es ja jenseits der Mauer nicht.
      Da haben die "dummen" Wildlinge aber m.M.n. das deutlich bessere (um nicht gleich zu sagen "fortschrittlichere") System. :thumbup:

      onyx schrieb:

      Man weiß es ja nicht,aber irgendwie vermute ich,dass Ser Patrek Wun Wun als erster verletzt hat....
      Dito. Ich glaube auch nicht, dass Wun Wun einfach so jemanden angreifen würde.
      -There was a signature here, it's gone now! :search:

      onyx schrieb:

      aber hier fällt mir auch wieder ein,dass die Schattenwölfe der Starks sehr aggressiv auf Tyrion reagierten,obwohl ja dieser ja dort nichts Böses im Sinn hatte.

      Es gibt zwei Situationen in denen die Wölfe aggressiv auf Tyrion reagieren. Einmal in Winterfell, wo die Stimmung recht gereizt ist, weil man die Lannisters hinter dem Anschlag auf Bran vermutet und auf Jons Reise zur Mauer. Grade bei Jon zeigt sich, dass die Wölfe sich auch von ihren Herrchen beeinflussen lassen, denn Jon hat von Tyrion nur eine unangenehme Wahrheit bekommen und nicht vermutet, dass dessen Familie seinen kleinen Bruder ermordet hat.

      Lohengrin schrieb:

      Ich glaube an Jons stelle, hättest du auch Schwierigkeiten sofort zu differenzieren, was erlogen ist und was nicht. Außerdem wissen wir ja selber nicht, was dort wirklich vorgefallen ist.

      Natürlich, aber wenn selbst der sonst so aufbrausende Tormund es mal mit Rationalität versucht, sollte er etwas überlegen. Eine überstürzte Rettungsaktion bringt niemanden etwas.

      Lohengrin schrieb:

      Da haben die "dummen" Wildlinge aber m.M.n. das deutlich bessere (um nicht gleich zu sagen "fortschrittlichere") System.

      Das kommt auf dem Standpunkt an. Aus Sicht des Adels ist das ein tolles System und wo kämen wir denn hin, wenn jeder Bauer seine Meinung sagen könnte? Bei den Wildlingen ist die Macht halt nicht an einen Namen gebunden, aber auch sie folgen dem Prinzip der Stärke.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Brigthroar schrieb:

      aber auch sie folgen dem Prinzip der Stärke.
      Was jetzt nicht zwangsläufig was schlechtes sein muss. Jeder der der Meinung ist, er hätte das Zeug dazu, hat zumindest theoretisch die Chance, zu "regieren". Dass das ganze natürlich auch eine Kehrseite hat, ist mir durchaus bewusst. Mir ist das ganze aber dennoch sympathischer als der Höfische Absolutismus, wie er in Westeros praktiziert wird.
      -There was a signature here, it's gone now! :search:

      Brigthroar schrieb:

      Es gibt zwei Situationen in denen die Wölfe aggressiv auf Tyrion reagieren. Einmal in Winterfell, wo die Stimmung recht gereizt ist, weil man die Lannisters hinter dem Anschlag auf Bran vermutet und auf Jons Reise zur Mauer. Grade bei Jon zeigt sich, dass die Wölfe sich auch von ihren Herrchen beeinflussen lassen, denn Jon hat von Tyrion nur eine unangenehme Wahrheit bekommen und nicht vermutet, dass dessen Familie seinen kleinen Bruder ermordet hat.

      Ich habe mir die Textstelle mit Jon noch einmal angeschaut.In der Szene in Winterfell herrscht "lediglich" eine gereizte Stimmung,die auch überwiegend von Robb ausgeht,Bran ist Tyrion gegenüber ja recht unbedarft.
      In der Situation in der Ghost Tyrion angreift,passiert allerdings schon mehr,als dass Jon lediglich emotional erregt über die Worte Tyrions ist.
      "Hört auf!",schrie der Junge.Er trat einen Schritt nach vorn,ballte,den Tränen nah,die Hände zu Fäusten.
      Plötzlich und absurderweise fühlte sich Tyrion schuldig.Er trat vor,wollte dem Jungen beruhigend auf die Schulter klopfen....

      Da greift Ghost ein und das ist für mich eine ziemlich nachvollziehbare Situation für einen Wolf/Hund um das zu tun.
      Ich wunderte mich eben ein wenig über die doch verhaltene Reaktion von Ghost auf die Verschwörer und hätte da irgendwie ein wenig mehr erwartet,ich meine auf den Bruder von Sybel und auf die Freys reagierte da Greywind heftiger.(Bin mir aber nicht mehr sicher) und bei denen hatte das ja auch nichts mit Robbs Stimmung zu tun.
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      -Jim Morrison

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      Lohengrin schrieb:

      Mir ist das ganze aber dennoch sympathischer als der Höfische Absolutismus, wie er in Westeros praktiziert wird.

      Einspruch, Euer Ehren. In Westeros herrscht kein höfischer Absolutismus. Aber ich verstehe denke ich, was du sagen willst. ;)
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont