Episode 6x05 - The Door

      @Renly's Peach

      Was Sansa betrifft bin ich genau deiner Meinung. Die meisten haben auf Jon draufgehauen, obwohl er mMn einen einzigen Fehler begangen hat. Den man zudem aus emotionaler Sicht verstehen kann.
      Aber was Sansa veranstaltet hat, war von hinten bis vorne einfach nur dämlich.
      Ihren Motiv die Truppen zu verschweigen werde ich in diesem Leben nicht mehr verstehen. Auch ganz schwach von der Serie keine richtige Antwort darauf zu geben.
      Sansa: "Entschuldigung"
      Jon: "Wir müssen uns gegenseitig vertrauen"
      Ganz toll geschrieben.

      Renly schrieb:

      denn die beiden haben in den letzten Folgen ein sehr enges Verhältnis zueinander aufgebaut.


      Sie haben sich nett unterhalten.
      Nicht wirklich ein enges Verhältnis mit uneingeschränktem Vertrauen.

      Renly schrieb:

      Und was gewinnt sie denn dadurch, dass sie Jon die Information verschweigt?


      Sie behält die Kontrolle.

      Renly schrieb:

      Und da gibt sie zumindest vor, sich auszukennen. Tut es vielleicht auch ein Stück weit.


      Nee nicht wirklich. Woher denn ?

      Renly schrieb:

      Verschweigt aber Jon, dass eine Armee des Grünen Tals in Maidengraben steht.


      Sie weiß ja auch nicht wirklich ob Kleinfinger ihr hilft, weil sie ihm, wie du schon sagst nicht mehr vertrauen kann.

      Renly schrieb:

      dass die beiden sich nicht ähneln?


      Für meine Auffassung, nicht wirklich.

      Renly schrieb:

      Also man muss ein Kind nicht unbedingt das Haus mit allen Insassen anzünden lassen, um es etwas über die Gefahren von Feuer zu lehren...


      Das ist jetzt echt ein schlechtes Beispiel. Bran ist erst einmal kein Kind mehr.
      Und ein Kind soll sicher nicht lernen ein Haus anzuzünden.
      Bran hingegen soll lernen durch die Zeit zu Reisen und Erfahrungen zu sammeln,
      um seine Kräfte kontrollieren zu können.

      Renly schrieb:

      Und es gab auch mal eine Zeit, da war es ein großes Drama, wenn ein Schattenwolf starb


      Greywinds Tod war auch nicht mehr Drama als der von Summer.
      Summer hatte wenigstens einen Heldentod.

      Renly schrieb:

      Jetzt hingegen, verreckt ständig jemand relativ sinnlos und plötzlich.


      Es geht halt auf das Ende zu.
      Da müssen dann halt ein paar Nebencharakter aussortiert werden.
      Besser als wenn sie gar nicht mehr vorkommen.
      Und berührt haben mich diese "schnellen" Tode trotzdem.
      Spoiler anzeigen
      Rickon zb. war heftig.

      Und auch die Tode von Roose und Osha waren heftig.

      Renly schrieb:

      Bei Hodors dachte ich nur: "Der auch noch? Armes Schwein...".


      Wirklich ? Ich war richtig geschockt und musste mir echt die Tränen verkneifen.

      Renly schrieb:

      Bei der 6. freue ich mich kaum noch auf jede neue Folge und es ist mir schon egal, ob ich mal eine verpasse. Und beim Sehen bin ich dann zunehmend genervt und nehme emotional intendierte MOmente nur noch mit Verärgerung war.


      Ich habe seit zwei Staffeln beim kucken der sechsten, endlich wieder
      GOT richtig genossen.
      Keine Ahnung woran es lag, aber ich fand diese Staffel einfach nur genial.
      Möglicherweise weil man auch das erste Mal nicht wirklich wusste was passiert.
      Death
      Einfach nur genial
      Wirklich?
      Uneingeschränkt?
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."
      Da bin ich beim Fremden, die fünfte war der absolute Tiefpunkt mit Dorne und dem Aryaquatsch in Braavos oder war das in der sechsten!?

      Die sechste fand ich unterm Strich deutlich besser.
      Hodor, die Battle of the Bastards und das Wildfire in Königsmund war schon toll inszeniert.

      Das inflationäre und emotionslose Ausmisten hat mir aber auch überhaupt nicht gefallen.
      Wenn ich TheStrangers Argumentation, warum Sansa Dies und Jenes so und so gemacht hat folge, komme ich zu folgendem Schluss:
      Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass Sansa seriencharaktertypisch saudämlich handelt. Dies ist in der inneren Logik der Serie legitim. Empfinde ich aber trotzdem als äußerst schwache Charakterentwicklung.

      Cyrill Sneer schrieb:

      Da bin ich beim Fremden, die fünfte war der absolute Tiefpunkt mit Dorne und dem Aryaquatsch in Braavos oder war das in der sechsten!?

      Die sechste fand ich unterm Strich deutlich besser.
      Hodor, die Battle of the Bastards und das Wildfire in Königsmund war schon toll inszeniert.


      Genau, finde ich auch. :)

      Mavric24 schrieb:

      In der fünften war es für mich noch ein Stückchen schlimmer, das war gähnende Langeweile pur.
      In der sechsten gab es wenigstens etwas Terminator Aktion.


      Da gehe ich mit. ;)

      Grunkins schrieb:

      Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass Sansa seriencharaktertypisch saudämlich handelt


      Richtig. Dämlich und egoistisch.
      Death
      ​Dann habe ich ca zehn Minuten in "The Strain" gezappt, ohne umzuschalten. Untote krabbeln in Horden die Wände entlang.


      Ich finde es übrigens bezeichnet für den Qualitätsabfall der Serie, dass bei Staffel 4 ein erheblicher Anteil der Leute die CGI-Skelette vor der Höhle noch belächelte und ärgerlich fand und in den folgenden Staffeln 2 Szenen vollgestopft mit CGI-Skeletten (Hardhome und Hold the door) sogar zu Highlights oder in ersterem Falle sogar zu DEM Highlight erhoben worden sind.

      Grunkins schrieb:

      dass bei Staffel 4 ein erheblicher Anteil der Leute die CGI-Skelette vor der Höhle noch belächelte und ärgerlich fand und in den folgenden Staffeln 2 Szenen vollgestopft mit CGI-Skeletten (Hardhome und Hold the door) sogar zu Highlights oder in ersterem Falle sogar zu DEM Highlight erhoben worden sind.


      Bei Staffel 4 wirkten sie aber total lächerlich, im Gegensatz zu den erwähnten Ereignissen,
      also ein schlechter Vergleich.
      Death

      TheStranger schrieb:

      Bei Staffel 4 wirkten sie aber total lächerlich, im Gegensatz zu den erwähnten Ereignissen,
      also ein schlechter Vergleich.
      Überhaupt kein schlechter Vergleich. Für dich möglicherweise, weil du es in Staffel 4 doof fandest, aber für viele anderen nicht.
      Bei Hardhome ist mir das auch übel aufgestoßen, man wurde dort allerdings von der ganzen Action auf dem Bildschirm ein wenig drüber hinweg gebracht, aber im Nachhinein hat es mich sehr genervt. Bei Hold the door hat es mich von Anfang an genervt und als die Biester auch noch anfingen an den Wänden oder an der Decke rumzulaufen, hätte ich am liebsten den Fernseher aus dem Fenster geschmissen. Der eigentliche große Augenblick von Hodors Tod ist dadurch bei mir total hinten rüber gefallen.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Alraune schrieb:

      Diese Skelette wirken in allen Szenen, in denen sie auftauchen total lächerlich.


      Esmeralda schrieb:

      Überhaupt kein schlechter Vergleich. Für dich möglicherweise, weil du es in Staffel 4 doof fandest, aber für viele anderen nicht.
      Bei Hardhome ist mir das auch übel aufgestoßen, man wurde dort allerdings von der ganzen Action auf dem Bildschirm ein wenig drüber hinweg gebracht, aber im Nachhinein hat es mich sehr genervt. Bei Hold the door hat es mich von Anfang an genervt und als die Biester auch noch anfingen an den Wänden oder an der Decke rumzulaufen, hätte ich am liebsten den Fernseher aus dem Fenster geschmissen.


      Doch ist es. Denn in Staffel 4 war das CGI der Skelette null Prozent ausgereift,
      wodurch es eine ziemlich lächerliche Note bekam.
      In den darauffolgenden Folgen sahen sie einfach Fantastisch und auch Gruselig aus.
      Euer Problem wird wahrscheinlich auch sein das sich die Skelette sehr schnell bewegt haben,
      was ich aber gerade genial und bedrohlich fand.
      Um so langsamer sie sind, um so langweiliger ist doch die Action.
      Wenn sie sich total lahm bewegen würden, wären sie kein bißchen bedrohlich.
      Death

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      TheStranger schrieb:

      In den darauffolgenden Folgen sahen sie einfach Fantastisch und auch Gruselig aus.
      Für mich waren sie lächerlich und ärgerlich.

      TheStranger schrieb:

      Euer Problem wird wahrscheinlich auch sein das sich die Skelette sehr schnell bewegt haben,
      was ich aber gerade genial und bedrohlich fand.
      Es passt nicht zu dem was vorher gezeigt wurde. In allen Staffeln vorher waren die Widergänger, obwohl noch recht frisch, eher normal schnell bis langsam. Und total verrottet, werde sie auf einmal zu Speedzombies? Für mich war das hochgradig ärgerlich und hat mir den Spaß genommen.
      Am bescheuertsten fand ich dann aber, als sie dann auch noch an der Decke rumgekrabbelt sind. Das war wie aus einem schlechten Trash-Horrorfilm. Wenn ich sowas im Kino in einem "Horror"film sehe, lache ich laut. Hier hab ich mich geärgert.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Ja das "an der Decke herumkrabele" war echt grausig.
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."

      Esmeralda schrieb:

      Es passt nicht zu dem was vorher gezeigt wurde. In allen Staffeln vorher waren die Widergänger, obwohl noch recht frisch, eher normal schnell bis langsam.


      Naja in der ersten Folge der ersten Staffel waren sie auch recht schnell unterwegs.
      Vielleicht können die Wanderer auch Befehle geben das sie sich schneller bewegen.

      Esmeralda schrieb:

      Für mich war das hochgradig ärgerlich und hat mir den Spaß genommen.
      Am bescheuertsten fand ich dann aber, als sie dann auch noch an der Decke rumgekrabbelt sind.


      Das ist denke ich auch Geschmackssache.
      Bei bestimmten Serien oder Filmen finde ich es auch bedrohlich wenn die Zombies relativ normal laufen.
      Es kommt halt immer auf die Situation an ob es passt und ich finde dort hat es gepasst.
      Und wo sie an der Decke krabbelten fand ich schon toll anzusehen.
      Es hatten so einen Schwarm Touch, dass es unendlich viele sind.
      Aber ich kann schon deinen Ärger verstehen und das es nicht jedem zugesagt hat.
      Death
      Also die Charaktertode in Staffel 6 haben alle (bis vlt auf Sommer) schon kleinen Sinn ergeben, wenn man aber die Bücher gelesen hat, waren sie etwas enttäuschend. So bezweifle ich, dass der coole und abgezockte Roose aus den Büchern sich auf diese Weise von seinem Bastard, den er sehr gut unter Kontrolle hat, töten lassen würde. Das war aber in der Serie nicht so. Roose hat zwar Robb getötet, hatte aber sonst längst nicht die bedrohliche Aura wie im Buch. In de Serie war Ramsey das ultimative Böse und es war nur eine Frage der Zeit, bis er Roose tötet. Walda und ihr Kind waren dann ja die logische Schlussfolgerung. Die Tode von Osha und Rickon waren etwas schade, von den Charakteren hätte man mehr erwartet. Insb. Osha hat zwar Theon verführt, aber nur weil sie wusste, dass er der übelste Lustmolch war. Sie war recht schlau und sicher hätte sie Ramsey als einen etwas größeren Fuchs gesehen und andere Taktiken verfolgt. Rickons Tod in der Serie war ganz gut gemacht, aber allgemein ist es schade, dass die beiden in die Fänge von Ramsey gekommen sind. Da die Serie nämlich den Sansaweg und nicht den Jeyne Poole Weg gegangen ist, konnte man nicht Arya als Jons Ansporn verwenden, gegen Ramsey loszuziehen. Also hat die Serie komplett auf Northern Conspiracy geschissen. Und so wurden Rickon und Osha von den Umbers verraten und an Ramsey verkauft. Shaggydogs Tod war da als Beweis sinnvoll, nur halt enttäuschend. Jo und die Showrunner brauchten halt eine Motivation für Jon, um gegen Ramsey in den Krieg zu gehen = Battle of the Bastards, geile Episode, der Weg dahin: so lala. Dann die Szene mit Bran und Hodor. Es stimmt schon, dass es komisch war, das Three Eyed Crow Bran nicht gewarnt hat, aber Brynden wurde ja in der Serie eh komplett mysteriös gehalten so wie die Faceless Men. Ich fand den Endkampf aber ziemlich fresh, spannend gestaltet und visuell ebenfalls gut. Hodors Schicksal war sehr traurig und meiner Meinung ein sehr starker Moment, wenn auch natürlich ein leichter Mindfuck! Sommers Tod war allerdings eine Enttäuschung. Durch sein Opfer hat er kaum etwas bewirkt und er wäre deutlich nützlicher als Gefährte von Bran und Meera geworden. Vor allem, da Bran in der Serie der einzige Warg ist. So sind die Schattenwölfe nur noch niedliche Haustiere, die getötet werden, um Fans traurig zu machen.
      Wie mit Roose verhielt es sich mit Doran und Areoh Hotah. Doran war im Buch ein superspannender Charakter, geduldig und rachesüchtig, in der Serie aber ein Lappen, der im Schatten von Oberyn steht.Ebenso wie Areo Hotah. Im Buch ein treuer Wächter, der seine Axt geheiratet hat und Aerys Oakheart ohne jegliche Probleme erledigte. In der Serie aber nur ein Wächter, der interessant wirkte, aber es nicht war. Somit waren die beiden in der Serie keine wichtigen Charaktere und da ich zu dem Zeitpunkt die Bücher noch nicht gelesen hatte, fand ich, dass ihre Tötung eine der besseren Dorne-Szenen war, aber nach Lesen der Bücher natürlich eine große Enttäuschung. Da beginnt auch natürlich das Problem, dass die Serie nicht für die Buchreihe ab Red Wedding geeignet ist. Die politischen Aspekte werden komplett vernchlässigt (Als ob Roose nicht zahlreiche Diener gehabt hätte, die sich an Ramsey gerächt hätten. Als ob das große Königreich Dorne es geduldet hätte, dass die Sandschlangen (Bastarde) ihren Herrscher töten und danach auch anscheinend selber herrschen.) Nun das ist mein Statement zu den Charaktertoden. Als reiner Showwatcher meist sinnvoll, als Buchleser enttäuschend.
      Ein belegtes Brot mit Duncan, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Duncan und eins mit Ei