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Serien, die man sehen muss!

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      Da freue ich mich auch tierisch drauf. :dance:
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Aber bevor ich mich gleich ins JJ - Getümmel stürze, wollte ich vorher noch ein paar Serienkritiken loswerden. :D
      Neulich "The Orville"angefangen. Gefällt mir wirklich gut. Die Serie transportiert für mich deutlich mehr den alten Star Trek-Geist, als z. B. Discovery. Der Humor ist zwar gelegentlich ein bissl albern, aber macht wirklich Spaß. :)

      "Dimension 404", eine weitere Anthologie-Serie, gefühlt ein Black Mirror mit Humor.

      "Ghost Wars" Ein junger Mann hat die Fähigkeit Geister zu sehen. Und blöderweise wird plötzlich jeder Gestorbene zum Geist und ist richtig angepisst. Die Stadt ist dicht (The Dome lässt grüßen) und die immer mehr und immer aggressiver werdenden Geister versuchen die Lebenden in den Tod zu treiben.
      Produziert von SyFy... schonmal ein schlechtes Zeichen. Aber mit Vincent D'Onofrio! Und mit Meat Loaf!!
      Also hab ich mal reingeguckt und D'Onofrio war wie immer sehr gut (auch wenn die Speciall Effects eher ... äh... preisgünstig waren), Meat Loaf als Grumpy Old Man (inklusive mit bis knapp unter die Achselhöhlen gezogener Alt-Herren-Jeans) war einfach herrlich. Der Hauptdarsteller hatte jetzt zwar nur das Charisma eines Hohlraum-Dübels, aber hey... passte irgendwie zur Rolle. Eigentlich hab ich mich recht gut unterhalten gefühlt. Jedenfalls ein paar Folgen lang...
      Dann schienen die Drehbuchschreiber eine große Party mit einer Menge seeeehr bewusstseinsverändernder Drogen gehabt zund dort dann die Drehbücher für die restliche Staffel geschrieben zu haben... :dash:
      Es wurde dann nämlich extrem durchgeknallt und das nicht auf eine gute Art. Die Plotholes waren so groß, dass eine ganze Elefantenherde durchpasst. Der Hauptdarsteller hat eine Superkraft gegen die Geister, die er in der ersten Folge einmal benutzt und dann nie wieder... Schade eigentlich...

      "The Gifted", die Serien-X-Men-Version. Das gefiel mir dann wieder wirklich gut. :)

      Uuuund dann noch Britannia:
      "Britannia" ist ein Historien-Drama, das im Jahre 43 von der Invasion der Römer in Britannien handelt.
      Halt... Stop! Vergesst das! "Britannia" ist eine Fantasy-Serie die lose auf der römischen Invasion Britanniens beruht. :)
      Ich muss gestehen, dass ich in den ersten Minuten bis zum (bzw. inklusive) Vorspann ein wenig irritiert war, als David "The Govenor" Morrisey als römischer General ein nettes "Well, let's get on that fucking boat!" losließ und dann als Titelsong "Hurdy Gurdy Man" von Donovan kam, mit einem dazu passenden leicht psychedelischen Vorspann... Einen Moment lang war ich irritiert, ob ich in eine Parodie geraten war...

      Nun, eine Parodie ist es nun nicht. Aber sicher auch keine Drama-Serie.
      Der Cast ist ordentlich, das Setting wirklich sehr schön, die Story spannend. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der sehr moderne Ton der Dialoge und die teilweise extrem trockenen One-Liner. Aber auch sehr unterhaltsam, mitunter extrem witzig. Ich hab das ein oder andere Mal laut gelacht. :D
      Ich denke also, wer sich von der Historie (und dem Drama)trennt, kann durchaus seinen Spaß haben. :)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Esmeralda“ ()

      Jessica Jones Staffel 2 gesehen.
      Dabei haben sie nicht versucht die Handlung von Staffel 1 mit einem neuen Feind zu kopieren, sondern weiter zu entwickeln.
      In Staffel 1 tritt sie gegen Kilgrave an, der die Schuld für seine Missetaten Unschuldigen in die Schuhe schieben konnte. Dabei waren ihre Fähigkeiten als Privatdetektivin oft mehr gefordert, als ihre Stärke.
      Staffel 2 geht diesen Weg erst weiter driftet dann aber in einen persönlichen Konflikt ab.

      Dabei hat es sich die zweite Staffel, in meinen Augen, an manchen Stellen (besonders um Trish) etwas zu einfach gemacht.
      Highlight war für mich auch diese Staffel wieder die Handlung rund um Jeri Hogarth.
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher
      Hat jemand Bad Banks gesehen? Lief letzte Woche im ZDF (6 Folgen) und ist noch in der Mediathek abrufbar. Eine mMn gut gemachte deutsche Produktion über die Perversitäten des Bankenwesens, menschliche Handlungsmotivationen und die systematischen Fehler des Kapitalismus.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Jessica Jones, St 2.
      Bin irgendwie gespalten. Krysten Ritter gefällt mir wieder sehr gut als JJ, auch die Nebenrollen (Trish ist inzwischen eher zweite Hauptrolle) gefallen mir ausgesprochen gut.
      Die Handlung hat nicht mehr viel gemein mit den anderen MCU Serien. Es gibt keinen Schurken der gestoppt werden müsste, und auch sonst fehlt mir ein roter Faden.Stattdessen wird die Serie mit Nebensträngen überfrachtet, deren Sinn sich mir nicht erschließen, außer um auf die gewünschte Staffellänge zu kommen. Hogarth`s Handlung, inklusive dem konkurrierenden Detektiv, sind für mich überflüssig.
      Gefallen hat mir die Staffel trotzdem, aber sie kommt mMn nicht an die erste heran.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Die Handlung um Jessica, und auch die um Trish werden schon noch interessant. Ohne Spoiler ist es natürlich schwer mehr dazu zu sagen.
      Edit
      Auch Hogarth's Story finde ich an und für sich gut. Nur fühlt sie sich für mich "fehl am Platze" an, wenn man bedenkt wie voll die Staffel bereits ist.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      Ich bin jetzt mit Jessica Jones auch durch. Und ja, die erste Staffel war besser. Aber mir gefiel diese Staffel trotzdem immer noch sehr gut.
      Was hier fehlte, war ein konsistenter Antagonist. Gerade Pryce, der in der ersten Folge den Anschein machte, als wolle er einer werden, war dann am Ende eigentlich doch nur ne Wurst und meiner Meinung nach für die Story völlig überflüssig.
      Dafür wurden hier einige andere Themen durchaus lohnenswert "abgearbeitet": Traum, Sucht, Krankheit, Depression und Familie und was sie einem bedeutet.
      Schön fand ich auch, dass Trish und Malcolm dieses Mal deutlich mehr zu tun und Tiefe bekamen. Ich war nicht mit jeder Plotentscheidung ganz glücklich, aber am Ende hat sich doch alles gefügt. Mit Hogarth Story sehe ich es wie Happy Time, an sich sehr gut, aber doch etwas zuviel für die sonst doch schon sehr vielen Inhalte der Staffel.
      Als Fazit kann ich deswegen sagen: sehenswert!

      Grunkins schrieb:

      Ich war auch ein Riesenfan von JJ, aber das ich jetzt erst zwei Folgen gesehen habe, sagt vermutlich Alles.
      Es wird noch interessanter und beschränkt sich bei weiten nicht nur auf Jessicas Antiheldentum. :)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Habe an Badweathereastern aus Langeweile Vikings S5-1 geschaut.
      Fazit: Wieder besser als S3 und S4.
      Im Einzelnen aber nicht jeder Plot. Björns Plot im Mittelmeer war grottig schlecht erzählt.
      Die Schlacht um York war fragwürdig ohne Ende (erst hungert man die Vikinger aus, dann kann man sich nicht gegen einzeln aus Bodenöffnungen kommende ... ausgehungerte ... Vikinger wehren??? Wie schlecht war das denn?
      Lagerthas Plot war okay. König Haralds Plot auch.
      Wirklich gefallen hat mir tatsächlich Flokis Plot. Der macht wirklich Lust auf mehr.
      Avatare sind auch nur Täuschkörper!
      Ich hab vor kurzem die erste beiden Staffeln The Expanse weggeatmet.


      SPOILER:



      Grob zusammengefasst: Science Fiction. Die Menschheit hat unser Sonnensystem erschlossen, Mars wurde besiedelt und im Asteroidengürtel werden die Rohstoffe für Erde und Mars abgebaut. Wie es halt so ist mit den Menschen hat man dann irgendwann drei Fraktionen:
      - Die Erde
      - Den Mars, weil die Marsianer sich von den Erdlingen benachteiligt fühlen und sich darauf hin unabhängig erklärt haben
      - Die Belter (Bewohner des Asteroidengürtels), weil die sich wiederum von Erde und Mars benachteiligt fühlen. Sind nominell nicht unabhängig weil Erde und Mars bei Bedarf einfach den Nachschub mit Wasser und Sauerstoff einstellen, und sich damit ihre Billiglohnsklaven auf fernen Bergbau-Asteroiden gefügig halten.

      Zu Beginn von The Expanse sind die Spannungen zwischen den Fraktionen natürlich deftig am Sieden und Krieg liegt in der Luft. Man schaltet dabei geschickt zwischen den Ränkespielen ganz oben und den Auswirkungen auf die ganz unten hin und her und versucht sich generell an einer weitestgehend realistischen und relativ schonungslosen Zukunftsvision, mit einem entsprechenden Fokus auf Politik und Gesellschaftkritik, wie sich das für ordentliche Science ja auch gehört.
      Das gilt auch für die Technik. Man verzichtet weitestgehend auf Space Magic; Schub, Gravitation, Rohstoffe, Flugzeiten, Auswirkungen des Lebens im All auf den Körper, usw.: All das bleibt im Rahmen der uns bekannten physikalischen Gesetze.

      Wichtig für Science Fiction ist natürlich auch die Optik und hier macht The Expanse praktisch alles richtig. Schön viele Aufnahmen von den Raumschiffen, Stationen und natürlich dem All. Ich steh auf sowas. Auch das Interieur der Raumschiffe sieht gut aus und genug Abwechslung gibt es auch.

      Die Schauspieler sind sind durchschnittlich bis farblos und imho einer der Schwachpunkte. Ist aber erstaunlich irrelevant, weil alles andere so gut funktioniert. The Expanse wird vom Setting, der Handling und dem Visuellen erfolgreich getragen. Wer Bock auf SciFi hat, muss es tatsächlich mal antesten.

      Staffel 3 beginnt übrigens in ca. einer Woche. Wisster Bescheid.
      Misanthropie ist in der Gruppe lustiger.

      King Slayer - The first heavy metal band of Westeros!

      Esmeralda schrieb:

      Uuuund dann noch Britannia


      Erst jetzt gelesen, kenne die (mit leichten Einschränkungen) zu Grunde legende empfehlenswerte Buchreihe von Simon Scarrow und kann aufgrund der von dir geschilderten Umsetzung nur sagen:

      Danke für die Warnung!

      Scarrow, der die römische Eroberung von Britannien und vor allem die römische Gesellschaft in der noch jungen Kaiserzeit in den ersten Bänden ganz gut wiedergab, übertrieb die Fantasy-Gehalte in der Antike nachher schon ganz gehörig mit seinen beiden Protagonisten, wenn dies in der Serie erst recht von Anfang an hervorgehoben wird, dann weiß ich jetzt, was ich keine Sekunde sehen will.

      Edit: Der moderne Ton wird im Übrigen in den Büchern schon angeschlagen, was ich immer recht erfrischend fand. Im vorigen Jahrhundert hat man Römer ja immer sprechen lassen, wie aus dem Lateinlehrbuch wiedergegeben, so gesehen war Scarrow, der seine Helden sprechen läßt wie normale Menschen, schon innovativ.

      Und zu den Adler-Büchern: Nachdem die Historie ja klar vorgibt, wie die ganze Geschichte enden wird, hat da meine Motivation auch schwer nachgelassen. Wer nicht gänzlich vernagelt ist, weiß ja schon, was aus dem einzigen anständigen General Vespasian irgendwann werden wird.

      Edit 2: The Expanse gehört scheinbar unbedingt auf meine Watch-List. Danke für den Tipp.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      Also, ich habe von The Expanse die ersten zwei Folgen gesehen, dann war erst mal die Luft ´raus. Ich habe es in Englisch geschaut, vielleicht hätte ich mal besser auf Deutsch gesehen. Bei manchen Serien merke ich kaum, dass ich einen englischen Film sehe, aber hier hat mich das amerikanische Genuschel endlos genervt. Ich habe am Anfang auch nicht richtig begriffen, worum es eigentlich geht, das wäre mir mit deutscher Tonspur vielleicht genauso ergangen. HIntergründig geht es um den Konflikt der Erdbewohner, Marsianer und Belters, aber vordergründig erstmal um eine Art Krimi, weil die Tochter eines reichen Typen verschwunden ist und gesucht wird. Naja, wenn das Wetter mal sehr schlecht ist und ich sonst nichts zu tun habe, werde ich der Serie eine zweite Chance geben.
      Das ist Absicht. Schließlich muss man die Belter deutlich von den Erd- und Marsbewohnern unterscheiden können.
      In den Büchern wird das über das Aussehen ( Belter = groß und dünn ) und den Slang dargestellt.
      Da sollte man dann vielleicht auf die Übersetzung umschwenken.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Mach ruhig, ich finde es lohnt sich.
      Und das "Genuschel" könnte daran liegen, dass die Gürtler einen eigenen Slang sprechen, mit selbst erdachten Wörtern.
      Edit
      To pochuye ke, tumang?
      It`s not easy to be a birdplane.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

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