Serien, die man sehen muss!

      Gerade die erste Staffel von La casa de papel (Haus des Geldes) durchgeschaut.
      Aufgrund nicht vorhandener Spanisch-Kenntnisse im englischen Sub.
      Sehr spannende Serie, die mich sofort gefesselt hat. Allerdings schwächt die Spannung im Verlauf etwas ab.
      Hoffe dass sich die Serie nicht bis zu dem Punkt zieht, an dem sie ihre Glaubwürdigkeit verliert.
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher
      ich bin nun mit den ersten 5 Staffeln von House of Cards durch.
      insgesamt fand ich die serie grösstenteils überaus spannend und intelligent. besonders begeistert haben mich die authentizität und die detailgetreue gestaltung der settings, das einbinden des zuschauers mittels durchbrechen der vierten wand ist zudem erfrischend und beängstigend effektiv. ständig ertappt man sich dabei, wie man die machenschaften der Underwoods zwar auf der einen seite ethisch verwerflich findet, dabei aber gleichzeitig enorme bewunderung und faszination darüber empfindet, mit welcher zielstrebigkeit und strategischem kalkül sie ihre ziele verfolgen und sich somit trotzdem weitgehend an ihrer seite positioniert (ähnlich wie bei Breaking Bad). wichtig für die serie ist auch, dass sie es mit ebenbürtigen, teils idealistischen, aber auch kontrahenten vom "eigenen schlag" zu tun bekommen. ausserdem illustriert die serie wunderbar beziehung und abhängigkeiten zwischen politik und nachrichten-medien. Irgendwann sieht man mal in einer grossaufnahme die Manchettenknöpfe von Frank Underwood mit seinen initialien "F.U.", eine herrliche parabel sowohl auf die serie selbst als auch deren inhalte. zwar fällt die letzte staffel, insbesondere nach den präsidentschafstwahlen, qualitativ etwas ab, insgesamt bleibt der eindruck aber trotzdem sehr positiv. ob ich mir die 6e staffel ohne Spacey noch anschaue weiss ich noch nicht genau, bezweifle aber, dass die serie mit lediglich 50% des "teams" Underwood noch so funktioniert.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Wir haben uns die ersten 4 Folgen von Westworld angesehen. So ganz warm werde ich damit allerdings noch nicht.
      Lohnt es sich weiter zu schauen? Denn ich glaube, ich würde sonst tatsächlich abbrechen.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Aktuelle Rotation/Empfehlungen:

      Barry (HBO) und Killing Eve (BBC America)

      Beides Formate, die eine(n) Auftragsmörder(in) zur Hauptfigur haben. Beides Formate, die eine perfekte Balance aus Comedy und Drama liefern.

      The Americans (fx)(6. und finale Staffel)

      Nach der qualitativ leicht abfallenden 5. Staffel (was beileibe nicht bedeutet, dass sie schlecht war), bleibt zu Hoffen, dass der
      sehr stark beginnenden 6. Staffel ein würdiges Serienfinale gelingt. Es würde dann nichts dagegen sprechen, die Serie in einem Atemzug mit den besten Serien aller Zeiten zu nennen.

      The Handmaid‘s Tale (Hulu) (2. Staffel)

      Die Staffel startet so düster, dass das Zuschauen fast schon körperlich weh tut. Moss nachwievor auf der Höhe ihres Schaffens.

      Westworld (HBO) (2. Staffel)

      Nach den ersten 3 Folgen kann man schwer sagen, wohin die Reise geht. Trotz erneut mehrerer Zeitstränge wirkt die Erzählung bislang aber linearer als in der 1. Staffel. Schauwerte und Schauspieler sind durch die Bank phänomenal.
      Ein Lannister begleicht stets seine Schulden!

      Tomas schrieb:

      The Handmaid‘s Tale (Hulu) (2. Staffel)

      Die Staffel startet so düster, dass das Zuschauen fast schon körperlich weh tut. Moss nachwievor auf der Höhe ihres Schaffens.
      /sign
      Was die Frau nur mit einem Hauch von Mimik und ihren Augen ausdrückt ist schon fast unheimlich.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Narannia schrieb:

      Wir haben uns die ersten 4 Folgen von Westworld angesehen. So ganz warm werde ich damit allerdings noch nicht.
      Lohnt es sich weiter zu schauen? Denn ich glaube, ich würde sonst tatsächlich abbrechen.

      Unbedingt dranbleiben. Tatsächlich sind so die ersten sechs, sieben Folgen für den Zuschauer verwirrend und die Handlung wirkt dadurch eher mäßig, aber es wird sich noch alles aufklären und sehr spannend und interessant werden.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Ich finde Westworld auch sehr toll!
      War eigentlich gerade dabei die erste Staffel nochmal zu wiederholen, ehe ich mit Staffel 2 beginne, bin dann allerdings gestern auf die neue Netflix-Serie "The Alientist - Die Einkreisung" gestoßen und sehr neugierig geworden.
      Habe mir die erste Folge gestern angesehen und werde heute aufjedenfall weiter schauen.

      Es ist eine amerikanische Produktion mit Daniel Brühl in der Hauptrolle. Auch Dakota Fanning spielt mit, welche ich schon immer sehr gerne mochte. Das ganze spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York.
      Daniel Brühl spielt einen (Kinder)Psychologen, welcher auf einen grausamen Mordfall an einem männlichen Kinderprostituierten aufmerksam wird, welchen ihn an den Mord an einem ehemaligen Klienten erinnert...
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<
      Hab ich gesehen. Ist ein bisschen wie ein amerikanisches Ripper Street.
      Die ersten Folgen finde ich etwas schleppend, zum Ende zieht es aber an.
      Ich fand die Serie nicht schlecht, hatte aber ein bisschen mehr erwartet.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      "Die Einkreisung" fand ich jetzt nicht so toll. MMn netter Durchschnitt, mehr nicht.

      Tomas schrieb:

      The Handmaid‘s Tale (Hulu) (2. Staffel)

      Die Staffel startet so düster, dass das Zuschauen fast schon körperlich weh tut. Moss nachwievor auf der Höhe ihres Schaffens.

      Schon die erste Staffel war für mich teilweise schwer anzusehen, bzw. hat mich zwischendurch richtig aufgebracht. Bin sehr gespannt wie es weitergeht.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime schrieb:

      Schon die erste Staffel war für mich teilweise schwer anzusehen, bzw. hat mich zwischendurch richtig aufgebracht. Bin sehr gespannt wie es weitergeht.
      Ja, so eine latente Wut begleitet einen die ganze Zeit beim gucken...

      HappyTime schrieb:

      "Die Einkreisung" fand ich jetzt nicht so toll. MMn netter Durchschnitt, mehr nicht.
      Also war es nicht nur meine überhöhte Erwartung? Zum Ende hin wurde es meiner Meinung nach allerdings besser. Ich hab den Roman, auf dem die Serie basiert, nicht gesehen, aber dessen Nachfolger. Ich weiß, daher nicht, wie die Charaktere in dem Roman waren.
      Wenn ich auf den zweiten Teil schaue, fand ich die Charaktere wesentlich besser gezeichnet.
      Sara Howard ist hier wesentlich selbstbewusster, John Moore guckt nicht die ganze Zeit angepisst und die Pathologie-Brüder sind auch nicht so blass.
      Und Cyrus und Stevie spielen hier eine wesentlich größere Rolle (Stevie ist der Erzähler).

      Alraune schrieb:

      Den Gedanken hatte ich auch schon. Aber im positiven Sinne!
      Es hat ja auch einen Darsteller übernommen. :D
      David Wilmot, der hier Captain Connor spielt, spielte bei Ripper Street Sgt. Atherton, der in der Polizei-Station immer den Tresen hütete. :)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Ich hab den Roman, auf dem die Serie basiert, nicht gesehen


      amazon.de/Die-Einkreisung-Roma…,203,200_QL40_&dpSrc=srch

      Aber spätestens jetzt hast du ihn gesehen. ;)
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Ser Erryk schrieb:

      Aber spätestens jetzt hast du ihn gesehen.
      Danke! Nun hab ich den Roman gesehen... :D

      Schattenpfad schrieb:

      Ist das nicht das Buch welches auf der Serie basiert?
      Ich hatte gesehen und nicht gelesen geschrieben... Der Ser hat sich einen Scherz mit mir erlaubt. ;)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Ich habe eben die erste Folge von "Picnic at Hanging Rock" gesehen. Ein Historien-Drama welches im Australien von 1900ad spielt.
      Die erste Episode ist setup, drei Mädchen eines Internats verschwinden während eines Ausflugs in die Natur. Die Leiterin des Internats (tv Margaery Tyrell) ist nicht was sie zu sein vorgibt.
      Ob sich Spannung entwickelt kann ich nach einer Folge noch nicht sagen, aber die Atmosphäre ist bisher außergewöhnlich, und allein die starken Bilder sind mMn einen Blick wert.
      6 Folgen, leider sind bisher nur die ersten beiden verfügbar.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime schrieb:

      Ich habe eben die erste Folge von "Picnic at Hanging Rock" gesehen. Ein Historien-Drama welches im Australien von 1900ad spielt.


      Davon kenne ich nur den Film aus den 70er Jahren! Habe ich hier auch mal "rezensiert". Wusste gar nicht, dass es als Serie neuverfimt wurde!
      Edit: Fand den Film allerdings so sinnlich und zeitlos, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich überhaupt Interesse an der Serie habe... :hmm:
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<
      Schaue gerade Chosen. Die Serie dreht sich um ein "Spiel", in diesem Spiel müssen ausgewählte Spieler, andere Spieler töten. Nichts außergewöhnliches, aber zum Zeitvertreib ganz in Ordnung. Ist ziemlich schnell geschaut, eine Staffel hat sechs Folgen, bei zwanzig Minuten Länge. Momentan sind drei Staffeln draußen.

      Nebenbei gucke ich Friday Night Lights. Eine Kleinstadt, die verrückt nach Football ist. Highschool Football, Freitags kommt es dann regelmäßig zu spannenden Spielen. Wer auf Sport und Drama steht, wird denke ich auf seine Kosten kommen. Mir gefällt die Serie jedenfalls außerordentlich gut. Man kann sich auch den gleichnamigen Film anschauen, wenn der zu gefallen hat, wird einem die Serie wohl ebenfalls zusagen.
      Also Westworld geht wirklich ähnlich gut wie weiter wie die letzte Staffel, auch wenn sich der Ton etwas geändert hat. Ich empfinde es als gut, wieviel wir über
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      Delos und die agierenden Personen dort erfahren.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
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