Serien, die man sehen muss!

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      Bei "schötteln" muss ich an den widerlichen Schnaps denken, den man bei Feierlichkeiten hier ausschenkt, die Brennerei heißt "Schöttlinger" :D
      "Bodyguard" fand ich gut, Richard Madden war richtig stark, toller Schauspieler. Hatte direkt vor Bodyguard seine andere Serie " die Medicis" gesehen, eine durchschnittliche Historien Serie, aber da hat er mir auch gefallen.
      Momentan schaue ich "The Last Kindom S3". Ich weiß nicht woran es liegt, aber die Serie packt mich einfach nicht. Die Story plätschert so vor sich hin, die ganzen Charaktere sind irgendwie unsympathisch und nichts sagend. Bin im Moment bei Folge 6, die erste die mir gefallen hat.
      Manche Sachen kann man nicht verstehen, man kann sich nur darüber wundern.
      Schade, dass dich Last Kingdom nicht so packt.

      Ich habe in "1983" einen echten Geheimtip entdeckt.
      Ein ziemlich packender Politthriller in einem alternativen Polen. Ziemlich düster. Sehr schöne Story.
      Einzig die sehr zerstückelte Erzählweise stört mich etwas, da ich die Serie mit Untertiteln schaue und mir die Wechsel da teils zu schnell sind.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!

      SamsMams wrote:

      Ich weiß nicht woran es liegt, aber die Serie packt mich einfach nicht. Die Story plätschert so vor sich hin, die ganzen Charaktere sind irgendwie unsympathisch und nichts sagend.


      Ging mir ganz genauso. Aber das Problem hab ich momentan bei sooo vielen Serien, ich werd einfach nicht gepackt. Ich bin schon froh, wenn ich die Serien bis zum Ende schaue, ohne abzubrechen.
      Ich glaube, dass momentan versucht wird zuviel auf Masse zu produzieren. Bei Last Kingdom zum Beispiel, lässt man einen interessanten (weil witzigen und auflockernden) Character sterben (Leofric) um dann einen ähnlichen Character (Steapa) einzuführen - Bullshit. Bei Marco Polo ging es mir ähnlich, allerdings hat meine Zuneigung zu asiatischen Schönheiten mich durch das ein oder andere Tief der Serie hindurch geholfen :thumbsup:

      Heute starte ich mit 1983...
      Facit Omnia Voluntas
      Bei Last Kingdom zum Beispiel, lässt man einen interessanten (weil witzigen und auflockernden) Character sterben (Leofric) um dann einen ähnlichen Character (Steapa) einzuführen - Bullshit.

      Ich habe noch keine Folge gesehen, aber die Bücher gelesen. Soweit ich mich erinnere spielen beide Figuren eine Rolle. Wenn Steapa in der Serie auftaucht ist das also sicherlich korrekt. Das wie steht auf einem anderen Blatt. :)
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Ich habe in der letzten Zeit die drei Varianten der schwedischen Serie "Die Brücke" geguckt. Teilweise simultan... :rolleyes:
      Plot der ersten Staffel: eine Leiche wird auf der Brücke (bzw. im Eurotunnel) genau auf der Grenze zwischen Dänemark und Schweden, bzw. GB und Frankreich, bzw. den USA und Mexico gefunden. Polizisten aus beiden Ländern müssen sich zusammenraufen, um den Fall aufzuklären, der sich als deutlich komplizierter erweist als erwartet. Jeweils ist es ein eher geselliger Familienvater mit reichlich Kindern (und einer frischen Vasektomie) und eine jüngere Kollegin, die Asperger hat. (Was nie in der Serie erwähnt wird.)
      Die erste Staffel ist bei allen drei Serien ähnlich, danach unterscheiden die Fälle sich deutlich.

      Jetzt zu den einzelnen Kritiken:
      Die Brücke - Mord kennt keine Grenzen (4 Staffeln), das schwedisch/dänische Original
      Definitiv die beste der drei Adaptionen, was aber auch zu erwarten war. Die Fälle sind spannend, das Acting toll, auch bis in die Nebenfiguren. (Auf die einzelnen Rollen gehe ich später nochmal ein.)
      Manchmal fand ich, dass es am Ende einen Plottwist zuviel gab, aber das ist auch sicher Geschmackssache.

      The Tunnel - Transit in den Tod (3 Staffeln), die englisch französische Variante
      Meiner Meinung nach kommt diese Variation sehr nah an das Original ohne es total abzukupfern. Auch die Fälle der zweiten und dritten Staffel sind hier spannend, die dann nichts mehr mit dem Original zu tun haben. Auch hier mochte ich die Darsteller sehr.
      Wenn ich dem Original 10 von 10 Punkten geben würde, dann wären hier für mich immer noch 9 Punkte drin. Eventuell bin ich ein bisschen großzügiger, weil ich diese Version zuerst gesehen habe.

      The Bridge - America (2 Staffeln mit allerdings deutlich mehr Folgen), die amerikanische Variante
      Kann man gucken. Nicht außergewöhnlich, aber okay. Auch die erste Staffel weicht sehr schnell vom Original ab und verliert dadurch an Komplexität.
      Die Darsteller sind teilweise recht gut, teilweise... naja...
      Die zweite Staffel kann man m. E. vergessen.
      Was ich allerdings gut fand: es wird nicht einfach nur blind der Plot abgekupfert, sondern schon auf die komplizierten Eigenheiten der mexikanisch-amerikansichen Grenze eingegangen und Migration ist ein großes Thema. Und ich fand es nett, Schauspieler wie Ted Levine oder Matthew Lillard mal wiederzusehen.
      In der zweiten Staffel spielt Franka Potente eine etwas gruselige Rolle.
      Punktemäßig würde ich hier vielleicht noch 5 oder 6 geben.

      Die Darsteller:
      Rolle: Saga Norén / Elyse Wassermann / Sonya Cross
      Die schwierige Darstellung der Asperger-Polizistin ist besonders Sofia Helin als Saga sehr gut gelungen. Sie spielt sehr glaubhaft und wenn denn mal Emotionen an die Oberfläche kommen, dann reicht bei ihr ein bisschen Mimik.
      Clemence Poesy als Elyse (übrigens Fleur Delacourt, spätere Weasley aus den HP-Filmen) spielt die Rolle annähernd genauso gut, allerdings wirkt sie von Anfang an ein bisschen zarter und verletztlicher.
      Für die amerikanische Version Sonya hat man dann leider Diane Kruger als Darstellerin verpflichtet. Ich habe nichts gegen die Dame, habe aber noch nie eine Rolle gesehen, in der sie mich überzeugt hat. Und auch hier nicht. Ihre Version ist einfach im Höchstfall etwas kauzig und in der zweiten Staffel zerfällt sogar das...

      Rolle: Matthias Rhode (später Henrik Sabroe) / Karl Roebuck / Marco Ruiz

      Kim Bodnia spielt den jovialen und herzlichen Familienvater Matthias sehr sympathisch und auch, als die Rolle dunkler wird, überzeugt er immer noch.
      Ab der dritten Staffel spielt Thure Lindhardt den neuen Partner von Saga. Dieser ist von vornherein mit eigenen Dämonen angelegt und hat keiner Gegenparts in den anderen Serien, aber die Rolle und wie er spielt gefällt mir gut und seine Chemie mit Saga ist toll.

      Stephen "Stannis" Dillane spielt Karl, dessen Rolle genau wie die von Matthias angelegt ist. Auch Dillane fand ich toll und er brachte zusätzlich noch ein bisschen britischen Humor dazu.

      Demian Bichir spielt seine Rolle auch ziemlich gut. Sein Marco hat zusätzlich noch mit der Korruption in seinem eigenen Revier zu kämpfen.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Urlaub. Zuviel Zeit... :rolleyes:
      Save me - eine britische Serie von und mit Lennie James (TWD-Morgan).
      Nelson "Nelly" Row ist ein Trinker und sympathischer Tunichgut, der sein Leben größtenteils mit seinen Kumpels im Pub verbringt und sonst nicht viel macht. Eines Tages wird er verhaftet, weil er seine Tochter, die er seit 10 Jahren nicht gesehen und an die er eigentlich auch nie einen größeren Gedanken verschwendet hat, entführt haben soll.
      Er macht sich selbst auf die Suche nach ihr, erst vor allem, um sich selbst zu entlasten, später vor allem um ihretwegen.
      Mir gefiel die Serie wirklich gut, weil die Leute einfach normal (eventuell etwas skurril) sind. Es ist spannend und mitreißend.

      Sharp Objects
      - eine Reporterin kehrt in ihre verhasste Heimatstadt zurück, weil sie über den Mord an einem kleinen Mädchen und das Verschwinden eines weiteren berichten soll. Camille trinkt und ritzt sich und hat sich erst kürzlich selbst eingewiesen und ist alles andere als glücklich darüber, ihre dominante und melodramatische Mutter wieder zu sehen.
      Eigentlich ist die Serie relativ ruhig und langwierig, immer wieder hat Camille kurze Flashbacks aus ihrer Vergangenheit und erst so nach und nach kommt alles an die Oberfläche.
      Wer Action braucht, ist hier falsch, aber wer auf psychologische Dramen steht, sollte Sharp Objects unbedingt gucken. Für mich eine der besten Serien des Jahres.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Ich schaue ja höchstselten Serien, also wenn es soweit ist, muss es was ganz Besonderes sein. Und User, welche hier Netflix und mich kennen, dürften wohl wenig überrascht sein, dass ich Watership Down meine.
      Bestehend aus vier Teilen wurde das berühmte Buch über die Odyssee einer Kaninchengruppe und ihr Kampf für ihre neue Heimat umgesetzt. Ich fange einmal mit dem Schlechteren an und das ist eindeutig die Animation. Man hat sich nicht für Zeichentrick entschieden, sondern für CGI. Leider sieht dadurch alles aus wie ein Computerspiel und manchesmal wirken auch die Animationen etwas steif oder unnatürlich. Zum Glück konnte ich mich aber nach einigen Minuten daran gewöhnen.
      Ansonsten bin ich der Meinung es ist klar besser als der Film und trotz teilweise gravierender Unterschiede zwischen Buch und der Miniserie (die lächerliche Zeichentrickserie lasse ich mal ganz außen vor) mag ich die Miniserie als Adaption lieber. Der Film setzt in den dramatischen oder spannenden Momenten eher auf stumpfe Gewalt und traumatischen Bildern (was ja bei vielen Kindern und Jugendlichen noch lange hängengeblieben ist), die Miniserie auf Emotionen und Action. Und trotzdem ist die Atmosphäre nicht minder düster. Aber anstatt mich jetzt vor der nächsten traumatischen Szene zu fürchten, lässt mich die Miniserie um die Charaktere mitleiden. Diese sind im übrigen, natürlich aufgrund der deutlich längeren Laufzeit, wesentlich besser ausgearbeitet und haben auch Persönlichkeiten. Ein paar der Kaninchen fand ich in ihrem Auftreten etwas zu stark abgeändert und manche wurden mir unsympathisch, welche mir im Buch und Film gefallen haben. Ganz besonders muss ich hier Kehaar, die Möwe, nennen. Und auch Hazel hatte so Momente, wo er mir richtig unsympathisch war.
      Die größte Stärke der Adaption sind aber die Stimmen. Dort hat man nicht gespart und einige bekannte Größen an Land gezogen. John Boyega (bekannt als Finn aus Star Wars) spricht einen hervorragenden Bigwig, der noch bekanntere Ben Kingsley einen bedrohlichen General Woundwort, aber auch bei den anderen Rollen schaffen es die Sprecher Emotionen zu wecken und dem jeweiligen Kaninchen eine eigene Note zu geben. Ich habe es nur im Original-Englisch gesehen, weiß nicht wie es im Deutschen ist. Auch die Musik hat mir gefallen. Sicher da kommt nichts an den Film heran, der auch abseits von Bright Eyes, einen beeindruckenden Soundtrack hatte. Doch bei manchen Szenen hat die Musik definitiv das Geschehen getragen.

      Fazit: Ich bin trotz Änderungen begeistert. Und kann es nur jedem empfehlen, welcher Netflix hat die Serie auszuprobieren. Es ist definitiv nicht so traumatisierend wie der Film, aber dennoch wird es packend und mitreißend erzählt mit einer düsteren Atmosphäre.
      Ich hatte irgendwann während der dritten Staffel die Lust verloren. Vor 2 (?) Jahren hab ich dann aber doch mal wieder reingeschaut und True Blood dann auch mit Spaß zu Ende geschaut. :)

      Ich habe mir jetzt The Killing angeschaut. The Killing ist das amerikanische Remake / Ableger der dänischen Serie Kommissarin Lund deren erste Staffeln auch sehr ähnlich sind, bishin dazu, dass manche Einrichtungen (die Küche und Garage der Larsens und der Hang der Hauptdarstellerin zu Norweger-Pullis) 1:1 kopiert wurden. Allerdings ist der am Ende überführte Täter NICHT der gleiche.
      Kommissarin Lund habe ich angefangen (und die Serie ist mit Sicherheit sehr gut), wurde aber nicht so ganz warm damit, was man The Killing nicht sagen kann. Die Atmosphäre ist sehr düster und trostlos (und in Seattle scheint es ständig zu regnen).
      Die ersten beiden Staffeln behandeln (wie Staffel 1 von Kommissarin Lund) von dem grausamen Mord an einem jungen Mädchen. Außer der Aufklärung des Falles geht es auch darum, wie die Familie an der Tragödie fast zerbricht und durch die Ermittlung Leben und Beziehungen (fast) zerstört werden und wie die der weibliche Detective (hier Linden und nicht Lund) obsessiv in dem Fall aufgeht und darüber ihr eigenes Familienleben den Bach runtergeht.
      In der dritten Staffel wird Linden (die am Ende der zweiten Staffel den Dienst quittiert hatte) in den Polizeidienst zurück geholt wird, nachdem sie von ihrem alten Partner eine Fallakte zugespielt bekommt, der Ähnlichkeiten mit einem früheren Fall aufweist. Ein Serienmörder tötet junge Ausreißerinnen.
      Im Nebenplot geht es um den von Linden und dem damaligen Partner überführten Mörder, der nun im Todestrakt sitzt. Linden findet immer mehr Hinweise, die andeuten, dass er damals möglichweise gar nicht der Mörder seiner Ehefrau war. Hier finde ich die Darstellung des Todeskanditaten unglaublich mitreißend, der anfangs voll Trotz und "ihr könnt mich alle mal" - Attitüde über Angst und Trauer wahnsinnig gut gespielt wird.

      Die vierte und letzte Staffel geht zum einen um die Konsequenzen einer Aktion von Linden und ihrem Partner vom Ende der dritten Staffel und ansonsten um den Mehrfachmord an einer reichen Familie, deren einziger Überlebender auch der Hauptverdächtige ist.
      Ich bin noch nicht so ganz sicher, was ich vom Schluß halte, da ich mit etwas völlig anderem gerechnet hätte, aber ich bin zumindest nicht unzufrieden.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Mir hat The Killing ja auch besser gefallen, als Kommissarin Lund. Gar nicht mal, weil ich Kommissarin Lund nicht mag, habe es auch immer gerne geguckt (schaue eh gerne skandinavische Krimis), aber irgendwie hat Lund es nie geschafft mich so richtig zu packen. Ganz im Gegensatz zu zum Beispiel Kurt Wallander. :love:

      Ich habe um mich von dem vielen Feiern in den weihnachtlichen Tagen zu erholen "Anne with an E" geguckt.
      Himmel hat mich diese Serie verzückt! Freue mich total auf die dritte Staffel!

      Vielleicht sollte ich sogar mal die Bücher nachholen, meine Schulfreundin war damals total verrückt danach.
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<
      Ich habe angefangen, "Vorstadtweiber" zu gucken und festgestellt, dass man auch vor einem deutschsprachigen Film sitzen und nicht alles verstehen kann. :D Dabei ist das Ganze im wesentlichen dialektfrei. Außerdem habe ich einzelne Folgen schon gesehen, aber nie im richtigen Zusammenhang. Obwohl jeder einzelne dort ungemein korrupt und - ich muss es jetzt mal leider so sagen - hinterfurzig ist, plätschert es so vor sich hin, ist aber ganz unterhaltsam. Am besten gefallen mir die 68er Oma, die von ihren wilden Zeiten in den 60ern berichtet und im Schlafzimmer ihres Sohnes eine Videokamera installiert hat, wie auch ihre treudoofe Schwiegertochter, die sich aber langsam mausert.

      Mit meinem Sohn habe ich Heiligabend die erste Folge von "Eternal Love" gesehen. Er kennt die Serie schon und hat sie mir als absoluter Asienfan empfohlen. Vielleicht muss ich der Serie eine Chance geben und weitergucken, aber so recht hat sich mir der Inhalt noch nicht erschlossen. Es handelt sich um eine mir völlig fremde Gedankenwelt, und warum Dinge wichtig sind, die dort wichtig sind, verstehe ich nicht ganz. Und um alles noch zu krönen, läuft die Serie nur auf Mandarin mit deutschen Untertiteln. Es handelt sich um eine Fantasyserie mit allen möglichen Göttern (also per se erstmal nicht schlecht), jedoch hat sich mir auch das bisher noch nicht so recht erschlossen. Aber die Landschaften sind schön. Und die gefilmten Szenen sind eigentlich auch schön. :)

      Arjen2102 wrote:

      Bei Last Kingdom zum Beispiel, lässt man einen interessanten (weil witzigen und auflockernden) Character sterben (Leofric) um dann einen ähnlichen Character (Steapa) einzuführen - Bullshit.


      Wurde ja schon von Dreenan geschrieben, beide Charaktere kommen in den Büchern vor, und Leofric stirbt ebenfalls - wenn ich mich richtig erinnere, war/ist Steapa aber wesentlich tumber - jede Menge Muskeln, kein Hirn.
      Ich finde, die Serie steigert sich, der Uthred-Darsteller spielt immer noch nicht oskarreif, ist aber in Staffel 2 und 3 schon wesentlich besser zu ertragen.

      Vorgestern/gestern gesehen: The Alienist (Die Einkreisung) im engl. Originalton. Sollte eigentlich nur nebenbei laufen - und dann war es schwupps 2.30 Uhr morgens und 5 Folgen später.
      Hatte ich nicht so erwartet, vor zig Jahren hatte ich mal das Buch gelesen und als recht sperrig gefunden, wenn auch von der Thematik und dem Setting in New York Ende des 19. Jahrhunderts interessant.

      Atmosphärisch sehr schön, die Darsteller konnten mich alle überzeugen- vor allem auch Daniel Brühl und Dakota Fanning.
      Das was ich erinnere, sehr eng am Buch, ohne die von mir damals so empfundenen Längen.
      Gruß, Beltane
      "See the path cut by the moon - for you to walk on"
      Ich fand "The Last Kingdom" zunächst echt sehr gelungen. Nachdem ich "Vikings" in Season 2 abgebrochen habe, weil die historischen Ungenauigkeiten immer dramatischer wurden, habe ich mich in "The Last Kingdom" wohler gefühlt. Natürlich kann hier auch nicht alles akkurat sein, das ist auch in Ordnung, ein wenig künstlerischer Freiheit muss man diesem Medium einfach zugestehen, aber es hielt sich insofern in Grenzen, als dass es zumindest alles einigermaßen glaubhaft blieb. Leider nahm das im Laufe der Zeit weiter ab. Schon bei Season 2 musste ich ein paar mal echt schlucken, aber die dritte Staffel habe ich jetzt nach einigen Folgen echt erst einmal pausiert. Denn hier scheint man quasi auf den "Vikings"-Zug aufzuspringen und mehr nach Schauwerten und Stereotypen zu gehen. Schon in den ersten Folgen ist soviel Quatsch passiert, den ich einfach nur albern und unglaubwürdig finde, dass ich erstmal nicht weiterschauen werde. Echt schade, ich fand "The Last Kingdom" vorher nämlich durchaus sehenswert.
      "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

      Finnigan wrote:

      . Schon in den ersten Folgen ist soviel Quatsch passiert, den ich einfach nur albern und unglaubwürdig finde, dass ich erstmal nicht weiterschauen werde. Echt schade, ich fand "The Last Kingdom" vorher nämlich durchaus sehenswert.


      Zum Beispiel?
      Wer mich allerdings schwer genervt hat, war Skade, da habe ich ein paar Mal Szenen "vorspulen" wollen.
      Show Spoiler
      GsD bleibt die nicht bis zum Ende der Staffel erhalten!
      Gruß, Beltane
      "See the path cut by the moon - for you to walk on"

      Finnigan wrote:

      Nachdem ich "Vikings" in Season 2 abgebrochen habe, weil die historischen Ungenauigkeiten immer dramatischer wurden, habe ich mich in "The Last Kingdom" wohler gefühlt.


      Von einer Sagenverfilmung sollte man keine historische Genauigkeit erwarten und dass Vikings eine Sagenverfilmung ist, wird im Verlaufe der Handlung sehr klar, kann man sich aber von Anfang an denken, da der Protagonist eine Sagenfigur ist.
      Von einer Sagenverfilmung sollte man keine historische Genauigkeit erwarten und dass Vikings eine Sagenverfilmung ist, wird im Verlaufe der Handlung sehr klar, kann man sich aber von Anfang an denken, da der Protagonist eine Sagenfigur ist.

      Warum sollte sich das ausschließen?
      Gerade wenn es sich um eine nordische Sage handelt erwarte ich einigermaßen akkurate Darstellung der nordischen Mythologie, Kleidung, Gebräuchen usw.
      Aber selbstredend sind coole Frisuren, schwarze Klamotten, fetzige Fantasywaffen und wild zusammengestückelte Rüstungen viel wichtiger. Von falschen Titeln, Landschaften und skandinavischen Wissensstand fangen wir gar nicht erst an.
      Und vor allem hat sich die Serie ja selbst den Anspruch der Historie gegeben, seit dem ersten Trailer, also darf sie sich auch daran messen lassen.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Noch jemand die S3 von Startp durch?
      Die letzten ca. 10 Minuten der letzten Folge gehören für mich atm zu den besten Staffelfinals aller Zeiten.
      Ich finde es wunderbar, wie sich die drei Hauptcharaktere so krass auseinanderentwickeln, um dann in diesem Finale so zusammenzukommen und ...
      (ich werde nicht spoilern)

      ach und zu Last Kingdom:

      Was ich an LK gegenüber Vikings so viel besser finde, ist dass sich die Hauptcharaktere für mich nachvollziehbarer verhalten als die von Vikings.
      So hat schlussendlich ja auch Alfred seinen großen Moment gegenüber Uthred. Sein Zweifel rührt ja hauptsächlich aus dem Unverständnis, dass ein Heide zu Dingen fähig ist, die seiner Meinung nach ja nur Gläubige vollbringen können sollten.
      Na egal, beide Serien haben starke Momente, imo überwiegen diese aber weit mehr in LK.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!

      Post was edited 1 time, last by “AracheonoXis” ().

      AracheonoXis wrote:

      Schade, dass dich Last Kingdom nicht so packt.

      Ich habe in "1983" einen echten Geheimtip entdeckt.
      Ein ziemlich packender Politthriller in einem alternativen Polen. Ziemlich düster. Sehr schöne Story.
      Einzig die sehr zerstückelte Erzählweise stört mich etwas, da ich die Serie mit Untertiteln schaue und mir die Wechsel da teils zu schnell sind.


      Huch. Danke für den Tipp, ist völlig an mir vorbeigegangen.
      I have been despised by better men than you.
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