Episode 6x09 - Battle of the Bastards

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      Brogduos schrieb:

      Desweiteren wurde keine dieser Beziehungen über zehn Bücher bzw. sechs Staffeln angedeutet, was bei Dany und Jon durchaus der Fall wäre.
      Inwiefern wird das angedeutet? Hast du was Konkretes? Nur weil die Beiden starke Parallelen haben:
      - beide wurden am weitesten von dem Zentrum der Welt von GRRM hin geschrieben
      - beide haben ihren Partner, den man liebte, verloren
      - bei haben einen krassen Aufstieg, von ganz unten, bis ganz nach oben hingelegt

      Das kann auch einfach bedeuten, dass beide eine wichtige Rolle gegen die WW spielen werden. (nicht als Liebespaar)
      Ich persönlich finde es sowieso wesentlich interessanter, die ganze Sache aus der Sicht der Charaktere zu betrachten und nicht aus der, der Zuschauer. Dany weiß wahrscheinlich gar nicht, dass Jon existiert..ok jetzt wo er zum KitN geworden ist, wird sie es erfahren. (Varys Vögelchen sind überall)
      Deren erstes Treffen wird einfach nur episch, ob daraus sich irgendwas kitschiges ergibt, wird man sehen.
      Ich hab nichts gegen Kitsch, auch nicht in einer Fantasy Serie.

      Brogduos schrieb:

      kein Ereignis auf das Fans jahrelang gewartet haben, kein Ereignis das zur Weltenrettung beitragen oder das Paar am Ende auf den Eisernen Thron katapultieren könnte.


      Das verlangt ja auch keiner. ;)

      Brogduos schrieb:

      Dann ist das für mich entschieden zu viel Kitsch. Unabhängig davon ob sie am Ende noch leben oder sich einer der beiden geopfert hat, für was auch immer.


      Naja Kitschig wäre für mich wenn beide nebeneinander übers Königreich herrschen mit ganz vielen Kindern und 1000 Jahre Frieden.
      Wenn Dany stirbt und Jon als einsamer Wolf durchs Land zieht ohne Ziel, ist dass nicht wirklich kitschig.

      Grunkins schrieb:

      Muss noch zum Training, danach gehe ich noch mal ausführlicher darauf ein, aber so viel schon mal


      Wie gesagt, selbst wenn es ein bißchen kitschig wäre. Was solls.
      Death

      Mavric24 schrieb:

      Inwiefern wird das angedeutet? Hast du was Konkretes? Nur weil die Beiden starke Parallelen haben:
      - beide wurden am weitesten von dem Zentrum der Welt von GRRM hin geschrieben
      - beide haben ihren Partner, den man liebte, verloren
      - bei haben einen krassen Aufstieg, von ganz unten, bis ganz nach oben hingelegt

      Ja diese Parallelen meine ich. Durch die Ähnlichkeit zwischen den beiden wird man schnell dazu verleitet die beiden als zukünftiges Pärchen zu betrachten. Habe auch Asoiaf-Fans im Freundeskreis, die das als wahrscheinliches Ende sahen.

      Mavric24 schrieb:

      Das kann auch einfach bedeuten, dass beide eine wichtige Rolle gegen die WW spielen werden. (nicht als Liebespaar)

      Stimmt natürlich, aber es ging doch die ganze Zeit um Jon und Dany als Liebespaar, oder nicht?

      Mavric24 schrieb:

      Ich hab nichts gegen Kitsch, auch nicht in einer Fantasy Serie.

      Ob ich etwas gegen Kitsch in Serien habe hängt von der Serie ab und meinen Erwartungen an diese. Bei Got will ich so wenig Kitsch wie möglich.

      Mavric24 schrieb:

      Deren erstes Treffen wird einfach nur episch, ob daraus sich irgendwas kitschiges ergibt, wird man sehen.

      Ihr erstes Treffen könnte sehr episch werden, oder auch nicht und wir bekommen eine ganz andere Art Begegnung als wir gehofft haben.


      TheStranger schrieb:

      Naja Kitschig wäre für mich wenn beide nebeneinander übers Königreich herrschen mit ganz vielen Kindern und 1000 Jahre Frieden.
      Wenn Dany stirbt und Jon als einsamer Wolf durchs Land zieht ohne Ziel, ist dass nicht wirklich kitschig.

      Nein, das Ende der Sache ist dann nicht mehr kitschig, aber wenn sie sich vorher noch ganz toll lieb haben ist mir das auch schon zu viel des Guten. ;)
      Wer meine Beiträge zitiert ist zur Ausbesserung von Rechtschreibfehlern verpflichtet.
      @Brogduos

      Für mich gab es ebenfalls keine Zweifel, das Jon diese Schlacht gewinnen würde, aber trotzdem war die Szene abselout gänsehautmäßig für mich,- auch wo er von den anderen so überrannt wird wusste ich nicht, ob er das überlebt ohne sich jetzt megamäßige Schäden zuzuziehen (wie gesagt, das er überleben wird, war mir auch von Anfang an klar).

      Darin stimme ich dir auf jeden Fall zu,- leider habe ich noch nicht alle Bücher gelesen, ich bin grade mal in der Mitte des ,,Sohn des Greifen" und da irgendwie hängengeblieben. Aber ich bin ebenfalls davon überzeugt, das das John + Daenerys Pairing nichts für die Bücher ist, da die Bücher eine völlig andere Atmosphäre als die Serie haben. Sie sind düsterer und in einem gewissen Sinn auch realistischer.

      Und ja, die Serie ist weniger komplex und da würde es auch mehr hineinpassen,- ich hoffe dennoch, dass es nicht so kommt und D&D nicht danach entscheiden, was dem Zuschauer besser gefällt sondern es so machen, wie George sich das gedacht hat (ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, das er sich das mit Jon und Daenerys gedacht hat).

      Ich hoffe, das es auf einen Krieg zwischen beiden Seiten hinausläuft, aber meine Hoffnung ist da leider sehr gering...im Buch könnte ich es mir durchaus noch vorstelllen.

      @TheStranger

      Ohne jetzt die anderen Kommentare gelesen zu haben:

      Ich muss sagen, wenn alles seit Beginn darauf hinausläuft, das Jon und Daenerys irgendwann heiraten würde mich das mehr als enttäuschen. Ich schaue Game Of Thrones grade deshalb, weil es dort nicht im übermäßigen Sinn um Liebe und Romantik geht, was bei anderen Serien leider auf Dauer der Fall ist. Und für mich wäre das extrem viel Kitsch,- beide die missverstandenen Helden, irgendwo auch Rebellen, mit Herz, allem drum und dran, einer Eis, der andere Feuer...das klingt einfach extrem Westside-story mäßig. Und davon gibt es nun wirklich genug Serien, die das aufgreifen.

      Dany passt überhaupt nicht in Jons Beuteschema,- nachdem was ich von Jon bisher in der Serie und im Buch mitbekommen habe, steht er auf rebellische und wilde Mädchen, die ein eher nordisches Temperament aufweisen, genau wie seine kleine Schwester Arya. Jon mag vor allem Mädchen, die auch eher rebellische Außenseiter sind (ähnlich wie Tyrion, aber auf andere Art und Weise). Er mag Frauen, mit denen er sich selbst identifizieren kann (und natürlich rote Haare ;) ).

      Daenerys brauch einen gestandenen und ja auch ein bisschen machomäßigen Typen,- denn an ihrer Seite ist es für einen Mann vor allem in so einer Zeit alles andere als einfach, da sie (meiner Meinung nach im Gegensatz zu Jon) eine geborene Königin ist und das jeden anderen in ihrem Umfeld auch spüren lässt (und das bitte nicht gleich negativ bewerten). Sie brauch einen Mann der unabhängig genug ist, damit klarzukommen, das er in der Öffentlichkeit immer unter ihr stehen wird, - der ihr aber in den eigenen 4 Wänden die Stirn bieten kann und an den sie sich anlehnen kann.

      Ehe hier gleich der große Aufschrei kommt, Jon würde das ja alles auch haben,- klar hat er das, aber ich bin der Meinung, da beide doch recht ähnliche Aufstiegsgeschichten haben, bräuchte er ebenfalls eine Frau, an die er sich anlehnen kann.

      Beide ergänzen sich meiner Meinung nach einfach nicht.

      Ned und Catelyn sind eine arrangierte Ehe gewesen,- für mich war das kein Kitsch, sondern es deutete für mich auf eine sehr harmonische Ehe und tiefen Zusammenhalt hin. Beide haben versucht das Beste für sich draus zu machen und es ist ihnen auch gelungen.

      Daenerys und Drogo waren ebenfalls eine arrangierte Ehe, die ihr Bruder einzig und allein deshalb haben wollte, damit Khal Drogo ihm auf den eisernen Thron hilft,- nicht wirklich romantisch meiner Meinung nach. Daenerys musste außerdem drum kämpfen, von Khal Drogo überhaupt als Mensch wahrgenommen zu werden und nicht als Sklavin.

      Jon und Ygritte würde ich sogar als die einzig romantische Beziehung in den ganzen GoT-Staffeln sehen.
      Every wound will shape me,
      Every scar will build my Throne.

      (Bring Me The Horizon- Throne)

      TheStranger schrieb:

      Das stimmt wohl.
      Aber wenn sie sich, sage ich mal zueinander hingezogen fühlen,
      wäre das in Ordnung finde ich.
      Und wenn sie wirklich ein "Paar" werden sollten, kommt es immer noch
      darauf an wie es verpackt wird.

      Die Verpackung machts. ;)
      Es würde jedoch wirklich schwer werden, eine Liebesbeziehung zwischen ausgerechnet diesen Charakteren zu beschreiben, ohne dabei in den Kitsch (zu sehr) hineinzurutschen. Für manche, mich eingeschlossen, ist schließlich schon allein der Umstand, dass es sich um Dany und Jon handelt zu kitschig.

      Edit:

      BastardsOfBodom schrieb:

      Ich hoffe, das es auf einen Krieg zwischen beiden Seiten hinausläuft, aber meine Hoffnung ist da leider sehr gering...im Buch könnte ich es mir durchaus noch vorstelllen.

      @BastardsOfBodom Da teilen wir eine Hoffnung :whistling:
      Wer meine Beiträge zitiert ist zur Ausbesserung von Rechtschreibfehlern verpflichtet.

      BastardsOfBodom schrieb:

      Ich hoffe, das es auf einen Krieg zwischen beiden Seiten hinausläuft


      Das wäre echt ziemlich spannend.

      BastardsOfBodom schrieb:

      Ich schaue Game Of Thrones grade deshalb, weil es dort nicht im übermäßigen Sinn um Liebe und Romantik geht


      Soll es ja auch gar nicht. ;)

      Brogduos schrieb:

      Es würde jedoch wirklich schwer werden, eine Liebesbeziehung zwischen ausgerechnet diesen Charakteren zu beschreiben, ohne dabei in den Kitsch (zu sehr) hineinzurutschen. Für manche, mich eingeschlossen, ist schließlich schon allein der Umstand, dass es sich um Dany und Jon handelt zu kitschig.


      Naja ich würde es wie gesagt in Ordnung finden, wenn es nicht zu kitschig wird. :)
      Death
      Also noch mal ausführlicher zu dem Thema:

      Ich habe nichts gegen Romantik und Kitsch. Abgesehen davon, dass die Romantik die künstlerische Epoche ist, mit der ich am meisten anfangen kann (aber die hat ja mit der Liebes-Romantik nicht so viel zu tun), lese ich auch gerne gute (!) Lovestorys. Letztes Jahr im Urlaub sogar meinen ersten Liebesroman ("Das Rosie-Projekt") gelesen. Und wenn ich bei meinem Vater daheim bin, gucken wir wenns läuft aus Jux manchmal den Bergdoktor oder Inga Lindström (mehr Kitsch geht nicht), kann sehr entspannend sein :whistling: .

      Dementsprechend habe ich auch nichts gegen eine gute (!) Liebesgeschichte in Game of Thrones einzuwenden. Gibt es ja auch wie angesprochen schon (Cat und Ned ist für mich ein Bspl. für eine tiefgründige und komplexe Liebe). Und meinetwegen auch etwas "romantischer", wie etwa bei Jon und Ygritte.

      Gegen Kitsch hab ich dagegen eindeutig etwas. Kitsch hat in einem ernst zu nehmenden Kunstwerk nichts verloren und ist übrigens per Definition schon negativ besetzt.
      Eine Liebesgeschichte zwischen Jon und Dany würde mich in diese Kategorie fallen, weil es einfach der billige Wunsch des Serienguckers ist, dass die beiden Charaktere in denen er sich zuhause fühlt, die großartigste Liebe und den großartigsten Partner finden. Jon und Dany gelten in der Serie als extrem attraktive Menschen - und haben offenbar noch ein großes tonnenschweres Herz. Ich stelle mir das so vor: Dany trifft Jon, er "Woooow du hast die ganzen Sklaven befreit du bist voll cool und obendrein, auch wenn mich das als tiefgründigen Menschen gar nicht so sehr interessiert noch extrem hübsch" und sie "wooow du bist voll der Süße hast die ganzen Wildlinge gerettet und dazu sogar dein Leben geopfert ich bewunder dich voll" *Schmacht* :lol:
      Jon und Dany sind sich als Charaktere ja tatsächlich ähnlich, beide sind extrem attraktiv beide von edlem Geblüte, beide treten als Befreier und Retter ganzer Volksgruppen auf und zeigen Aufopferungsbereitschaft. Zudem sind sie seit Brans Sturz, Cats Tod und Aryas psychischer Störung die einzigen mit Identifikationspotential. Daher auch die Analogie zur Fanfiction. Die männlichen Zuschauer wollen also, dass Jon die tollste Frau der Welt kriegt und die Weiblichen wollen für Dany den süßen Jon, weil sie sich selbst als die beiden vorstellen. Daher kommen ja diese Schmachtfanfictions.
      Das Beide dies bekommen würden, hielte ich für Kitsch pur.
      Zumal gar nicht die Zeit ist, eine Geschichte zu erzählen, die intensiver und komplexer ist, als die oben beschrieben Schmachterei auf den ersten Blick.

      Es würde auch alle anderen Handlungen, Geschehnisse der Relevanz berauben und die Story unterm Strich auf ein "Jon und Dany retten die Welt" zusammenstauchen. Es gibt keine Subplots außer Arya und Jaime. Cersei und Euron werden nur als Antagonisten dienen. Alle Anderen haben sich Jon oder Dany angeschlossen bzw. sind kurz davor (Bran). Ich hätte das Gefühl, es wäre alles völlig egal, was passiert ist, da Dany sowieso früher oder später Westeros mit den Drachen erobert hätte und Won-Won-Jon nur auf sie warten musste um die WW abzuwehren. Da kämen mir die ganzen kleinen Geschichten dazwischen reichlich überflüssig vor.

      Von der Vorhersehbarkeit, die beiden "Helden" an den Enden der Welt am Ende zum Weltretter-Duo zu machen ganz zu schweigen.

      Grunkins schrieb:

      Es würde auch alle anderen Handlungen, Geschehnisse der Relevanz berauben und die Story unterm Strich auf ein "Jon und Dany retten die Welt" zusammenstauchen. Es gibt keine Subplots außer Arya und Jaime. Cersei und Euron werden nur als Antagonisten dienen. Alle Anderen haben sich Jon oder Dany angeschlossen bzw. sind kurz davor (Bran). Ich hätte das Gefühl, es wäre alles völlig egal, was passiert ist, da Dany sowieso früher oder später Westeros mit den Drachen erobert hätte und Won-Won-Jon nur auf sie warten musste um die WW abzuwehren. Da kämen mir die ganzen kleinen Geschichten dazwischen reichlich überflüssig vor.

      Von der Vorhersehbarkeit, die beiden "Helden" an den Enden der Welt am Ende zum Weltretter-Duo zu machen ganz zu schweigen.
      Das wird am Ende vermutlich auch die Botschaft sein: Alles was Drumherum passierte, überwiegend das Spiel um den Thron, war irrelevant, störend etc. Das wird wohl von allen eingesehen, nachdem man dem wahren Feind gegenübersteht.

      Keiner hat gesagt, dass Jon und Dany Hand in Hand die Welt retten werden. Mit Sicherheit werden beide eine wichtige und entscheidende Rolle in diesem Krieg spielen, nur heißt es nicht, dass die anderen nichts mehr zu kamellen haben werden. Bran wird wahrscheinlich eine extrem wichtige Rolle spielen, Tyrion (als dritter Reiter?) die Bruderschaft ist auf dem Weg in den Norden etc.
      Also ich würde mir keine Sorgen machen, dass es nur Jon und Dany geben wird und der Rest nur als Statisten dabei sein werden..

      Grunkins schrieb:

      Dany trifft Jon, er "Woooow du hast die ganzen Sklaven befreit du bist voll cool und obendrein, auch wenn mich das als tiefgründigen Menschen gar nicht so sehr interessiert noch extrem hübsch" und sie "wooow du bist voll der Süße hast die ganzen Wildlinge gerettet und dazu sogar dein Leben geopfert ich bewunder dich voll" *Schmacht*


      Haaa ha ha hahaaaa!
      Genauso steht's wahrscheinlich im Plot von D&D. :rofl:
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Meiner Meinung nach spielen in Game Of Thrones strenggenommen nur zwei Charaktere eine Rolle: Varys und Kleinfinger. Weil im Grunde genommen ist das Spiel der Throne nichts weiter als ein intrigantes und hochkompliziertes Schachspiel zwischen den beiden Personen und alle anderen sind die Schachfiguren, die durch mehr oder weniger kluge Taktiken und Strategien hin und hergeschoben werden.

      Varys will die Targaryens auf dem Thron, Kleinfinger will sich selbst auf dem Thron. Und da bewegen sie sich beide momentan hin,- Varys sowieso, Kleinfinger,- werden wir sehen. Ich denke, da kommt noch einiges,- oder schlimmstenfalls auch nicht..
      Every wound will shape me,
      Every scar will build my Throne.

      (Bring Me The Horizon- Throne)

      Mavric24 schrieb:

      Das wird am Ende vermutlich auch die Botschaft sein: Alles was Drumherum passierte, überwiegend das Spiel um den Thron, war irrelevant, störend etc. Das wird wohl von allen eingesehen, nachdem man dem wahren Feind gegenübersteht.


      BastardsOfBodom schrieb:

      Meiner Meinung nach spielen in Game Of Thrones strenggenommen nur zwei Charaktere eine Rolle: Varys und Kleinfinger. Weil im Grunde genommen ist das Spiel der Throne nichts weiter als ein intrigantes und hochkompliziertes Schachspiel zwischen den beiden Personen und alle anderen sind die Schachfiguren, die durch mehr oder weniger kluge Taktiken und Strategien hin und hergeschoben werden.

      Varys will die Targaryens auf dem Thron, Kleinfinger will sich selbst auf dem Thron. Und da bewegen sie sich beide momentan hin,- Varys sowieso, Kleinfinger,- werden wir sehen. Ich denke, da kommt noch einiges,- oder schlimmstenfalls auch nicht..

      Das Spiel um den Thron so eng auf die beiden zusammengestutzt zu sehen, wird in meinen Augen seinem Umfang nicht gerecht, außerdem ist Ohne Zweifel sind Varys und Littlefinger zwei außergewöhnliche Spieler, aber ganz ohne Rückschläge sind sie nicht ausgekommen. Littlefinger hat nicht immer nur die Menschen manipuliert, sondern es war auch seine Fähigkeit sich an neue Gegebenheiten anzupassen, was man gut sehen kann als er zwischen Ned und Cersei gewechselt und anschließend die Lennisters gegen die Tyrells getauscht hat. Ob er einen Masterplan im Hinterkopf hat, dem von Anfang an alle, ohne es zu ahnen unfreiwillig folgen, bezweifle ich, vielmehr erkennt er die Chancen die ihm beim Erreichen seines Ziels helfen können, wiegt sie gegeneinander ab und tritt (bisher) die richtige Entscheidung. Dadurch kann er Versuchen, Personen so zu manipulieren, dass sie die für ihn richtigen Dinge tun, das hat er mit Cersei und Sansa getan. Aber es gibt auch einige Spieler die er schwer oder kaum für seine Zwecke verwenden kann, wie Tywin oder Olenna, die zwar manchmals auf eine Weise agieren, die Littlefinger passt, aber auch nur weil es für sie selber Vorteile birgt.

      Ähnliches gilt für Varys. Dieser hat zwar einen durchgehenden Plan, aber ihm werden immer wieder Striche durch die Rechnung gemacht. Das Grundgerüst steht allerdings noch und für die erfolgreiche Durchführung des Plans ist vor allem ein schwaches, zerstrittenes Westeros wichtig, was man nunmal am besten durch einen großen Krieg erreicht. Hauptverantwortliche für den sind wohl wirklich Littlefinger und Varys.
      Wer meine Beiträge zitiert ist zur Ausbesserung von Rechtschreibfehlern verpflichtet.

      Brogduos schrieb:

      Mavric24 schrieb:

      Das wird am Ende vermutlich auch die Botschaft sein: Alles was Drumherum passierte, überwiegend das Spiel um den Thron, war irrelevant, störend etc. Das wird wohl von allen eingesehen, nachdem man dem wahren Feind gegenübersteht.


      BastardsOfBodom schrieb:

      Meiner Meinung nach spielen in Game Of Thrones strenggenommen nur zwei Charaktere eine Rolle: Varys und Kleinfinger. Weil im Grunde genommen ist das Spiel der Throne nichts weiter als ein intrigantes und hochkompliziertes Schachspiel zwischen den beiden Personen und alle anderen sind die Schachfiguren, die durch mehr oder weniger kluge Taktiken und Strategien hin und hergeschoben werden.

      Varys will die Targaryens auf dem Thron, Kleinfinger will sich selbst auf dem Thron. Und da bewegen sie sich beide momentan hin,- Varys sowieso, Kleinfinger,- werden wir sehen. Ich denke, da kommt noch einiges,- oder schlimmstenfalls auch nicht..


      Das Grundgerüst steht allerdings noch und für die erfolgreiche Durchführung des Plans ist vor allem ein schwaches, zerstrittenes Westeros wichtig, was man nunmal am besten durch einen großen Krieg erreicht. Hauptverantwortliche für den sind wohl wirklich Littlefinger und Varys.


      Genau das meinte ich damit auch.^^
      Every wound will shape me,
      Every scar will build my Throne.

      (Bring Me The Horizon- Throne)

      BastardsOfBodom schrieb:

      Genau das meinte ich damit auch.^^

      Sorry, das kam für mich in deinem Posting nicht wirklich durch. ^^
      Für mich bedeutet " Weil im Grunde genommen ist das Spiel der Throne nichts weiter als ein intrigantes und hochkompliziertes Schachspiel zwischen den beiden Personen und alle anderen sind die Schachfiguren, die durch mehr oder weniger kluge Taktiken und Strategien hin und hergeschoben werden." erstens, dass Littlefinger und Varys eine Art großräumiges Duell miteinander führen und zweitens, dass es keine anderen unabhängigen Spieler gibt, was so beides nicht stimmt.
      Wer meine Beiträge zitiert ist zur Ausbesserung von Rechtschreibfehlern verpflichtet.

      Brogduos schrieb:

      BastardsOfBodom schrieb:

      Genau das meinte ich damit auch.^^

      Sorry, das kam für mich in deinem Posting nicht wirklich durch. ^^
      Für mich bedeutet " Weil im Grunde genommen ist das Spiel der Throne nichts weiter als ein intrigantes und hochkompliziertes Schachspiel zwischen den beiden Personen und alle anderen sind die Schachfiguren, die durch mehr oder weniger kluge Taktiken und Strategien hin und hergeschoben werden." erstens, dass Littlefinger und Varys eine Art großräumiges Duell miteinander führen und zweitens, dass es keine anderen unabhängigen Spieler gibt, was so beides nicht stimmt.


      Ja, das war von mir auch schwammig ausgedrückt,- ich meinte eher, das Varys und Petyr Baelish Westeros bewusst spalten um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Ich war in Gedanken einfach bei ihren geistigen Duellen, die immer nett anzuschauen sind, finde ich. ^^
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      (Bring Me The Horizon- Throne)
      Ich finde jede Reduktion der Handlung auf einzelne Akteure falsch. Zumal ich Varys und Baelish nicht mehr als Strippenzieher wahrnehmen kann. Varys tut doch Nichts außer die Verbündeten für Dany rankarren ohne das er sich sowas wie Einfluss gesichert hätte und Baelish hat aktuell überhaupt nix zu melden, da die Vale-Ritter ja auch alle Jon als King in the North ausgerufen haben. Die Rollen verlaufen sich und ich spüre da eine gewisse Hilflosigkeit der Drehbuchautoren so ganz ohne Anhaltspunkt aus der Vorlage etwas machen zu können.

      Im anderen Szenario, die Reduzierung auf Dany und Jon sähe ich genauso schwarz. Klar wären Bran, Tyrion und Sansa bei einer Liebschaft mit Bündnis und pipapo und Allem drum und dran mehr als nur Helfershelfer, irgendetwas würden die schon zu tun bekommen. Trotzdem, wer könnte sich noch behaupten gegen ein Pärchen mit einem Rudel Drachen und den absoluten Anführern und Overlords? Da würde doch Alles andere verblassen. Das wäre dann der endgültige Todesstoß für die Reihe egal ob in Serie oder Buch.

      Grunkins schrieb:

      Ich finde jede Reduktion der Handlung auf einzelne Akteure falsch. Zumal ich Varys und Baelish nicht mehr als Strippenzieher wahrnehmen kann. Varys tut doch Nichts außer die Verbündeten für Dany rankarren ohne das er sich sowas wie Einfluss gesichert hätte und Baelish hat aktuell überhaupt nix zu melden, da die Vale-Ritter ja auch alle Jon als King in the North ausgerufen haben. Die Rollen verlaufen sich und ich spüre da eine gewisse Hilflosigkeit der Drehbuchautoren so ganz ohne Anhaltspunkt aus der Vorlage etwas machen zu können.

      Im anderen Szenario, die Reduzierung auf Dany und Jon sähe ich genauso schwarz. Klar wären Bran, Tyrion und Sansa bei einer Liebschaft mit Bündnis und pipapo und Allem drum und dran mehr als nur Helfershelfer, irgendetwas würden die schon zu tun bekommen. Trotzdem, wer könnte sich noch behaupten gegen ein Pärchen mit einem Rudel Drachen und den absoluten Anführern und Overlords? Da würde doch Alles andere verblassen. Das wäre dann der endgültige Todesstoß für die Reihe egal ob in Serie oder Buch.


      Mh, du kannst mich verbessern aber für mich deutet keine der Staffeln daraufhin, das es Varys drum geht zu den ganz Großen zu gehören und möglichst viel Einfluss zu haben, sondern eher drum sich im Verborgenen zu halten,- er ist ein Diener des Reichs, das hat er in der 1. Staffel deutlich gemacht. Und als Diener des Reichs tut er was für das Reich am besten ist,- er will die Targaryens wieder auf den Thron bringen. Deswegen läuft es aus meiner Sicht recht gut für ihn, denn er hat bereits Verbündete in Westeros für Daenerys gefunden und karrt sie ran. Das ist die ganze Zeit über sein Ziel gewesen.

      Während ich bei Kleinfinger deutlich erkennen kann, das es für ihn nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat, da, wie du schon richtig sagst, die Ritter des grünen Tals sich zu Jon bekannt haben,- allerdings schien mir, das er sich auch mehr eine Reaktion von Sansa diesbezüglich erhofft hat. Ich bin sehr gespannt wie sich das zwischen den beiden entwickeln wird,- ich kann mir vorstellen, das es für Sansa übel endet, kann mir allerdings auch vorstellen das sie den Spieß umdreht und Kleinfinger manipuliert (was sie durchaus kann). Oder Sansa macht in der Charakterentwicklung wie Jaime einen Schritt zurück und lässt sich noch mehr von Kleinfinger beeinflussen, der ihr einredet, das Jon ihr den Ruhm stielt oder so was ähnliches...könnte ich mir durchaus vorstellen.
      Every wound will shape me,
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      (Bring Me The Horizon- Throne)

      Grunkins schrieb:


      Im anderen Szenario, die Reduzierung auf Dany und Jon sähe ich genauso schwarz. Klar wären Bran, Tyrion und Sansa bei einer Liebschaft mit Bündnis und pipapo und Allem drum und dran mehr als nur Helfershelfer, irgendetwas würden die schon zu tun bekommen. Trotzdem, wer könnte sich noch behaupten gegen ein Pärchen mit einem Rudel Drachen und den absoluten Anführern und Overlords? Da würde doch Alles andere verblassen. Das wäre dann der endgültige Todesstoß für die Reihe egal ob in Serie oder Buch.
      Ist für mich Geschmackssache, wie man das findet. Ist in anderen Serien oder Filmen doch genauso der Fall: Neben Arrow oder the Flash verblasst auch jeder oder neben Jason Bourne oder James Bond. Es kann halt nicht jeder die gleich wichtige Rolle spielen. Jeder wird seinen Anteil an dem möglichen Sieg bekommen, die einen mehr die anderen weniger. Danys Übermacht wird schon von Anfang an aufgebaut, genauso Azor Ahai. Ich glaube nicht, dass Martin ihn zum Spaß eingeführt hat. Muss man nicht gut finden, ist für mich aber noch lange kein Todesstoß für die Serie oder das Buch.