Episode 6x09 - Battle of the Bastards

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      Man kann durchaus der Ansicht sein, dass Jon die rote Hochzeit zumindest zu einem Teil mit gerächt hat.

      Ohne Jon keine Wildlinge
      Ohne die Wildlinge keine Armee
      Ohne die Armee keine Schlacht
      Ohne die Schlacht kein Sieg

      Man hätte ohne Littlefinger mit Sicherheit verloren, aber ohne Jon hätte man genauso wenig gewonnen. Die Boltons waren Verräter, die die rote Hochzeit mit organisiert haben = Jon hat die rote Hochzeit mit gerächt.
      Ich finde es völlig in Ordnung, dass Jon zum König des Nordens ausgerufen wurden. Die Nordmänner haben einfach erkannt was für ein kranker motherfucker er ist und das er alles dafür tun um die wahre Bedrohung zu besiegen (als einziger). Kein verdient es mehr als er, da sind solche Sachen wie Legitimation völlig Schnuppe, denn Sansa wird keinen durch die lange Nacht führen.
      Stimme dir zu. Das er das zu einem Teil gerächt hat - eben nur zu einem Teil. Und ja du hast auch recht, dass Jon natürlich für die Aufgabe geschaffen ist, nicht nur die Nordmänner durch eine bevorstehende Lange Nacht führen kann.

      Das ist aber trotzdem kein Grund Sansa nicht ein paar Häuser rekrutieren zu lassen und ihr wirklich etwas zu tun zu geben außer nur dabei zu sitzen wie es Springer schön geschrieben hat.
      Außerdem nervt mich das ganze Sansa-Bashing hier gnadenlos. Ich gebe zu dass Serien-Sansa nicht mal zu meinen Lieblingscharakteren gehört, trotzdem finde ich muss ich hier mal einen Ast für sie brechen. Und ja es mag sein das Sophie Turner da gerade durch ihre und durch die Aussagen von D&D nicht mit unschuldig ist - à la "oh sie ist jetzt eine Spielerin und denkt von sich sie sei die größte". Und "oh Sansa wird jetzt sicher Jon untergraben oder auch noch seinen Platz für sich haben wollen". Ich denke nicht, dass Sansa ihren Halbbruder nach der Schlacht untergraben wird. Man kann argumentieren, dass Sansa Jon nichts von der Armee sagte, weil sie vor dessen Reaktion Angst hatte. Aber normalerweise kann kein vernünftiger Grund gefunden werden, weil das eben der Dramatik geschuldet war, die D&D aufbauen wollten. Aber jeder ein wenig Beobachtungsgabe hatte, konnte sehen, dass es wieder auf eine Situation à la Helms Klamm (auch in Schwarzwasser und bei der Schlacht um die Schwarze Festung verwendet) zuläuft. Aber der Charakter kann nichts dafür so seit Ende Staffel 4 so verpfuscht worden zu sein, weil sie normalerweise gar nicht mal in der Storyline gewesen wäre, also ist es nicht fair dauernd auf Sansa rumzuhacken.

      Warum kann man nicht einsehen wollen, dass Sansa zum Beispiel wirklich durch ihren Aufenthalt in der Hauptstadt sich "politisch weitergebildet" hat und z.B. auch die Spiele der Hauptstadt langsam durchschaut - auch wenn sie naiv war etc. hat sie doch überleben müssen - , mag sein das sie keine richtige Spielerin ist, aber ein wenig politischen Verstand und Kenntnis um den Süden ist durchaus wichtig, wenn der Norden auch gegen andere Regionen überleben will, den Jon sicher auch gebrauchen könnte.

      Selbiges doch mit Brynden Tully, waurm nicht den Schwarzfisch retten und nach Winterfell reisen lassen? Nein er musst Off-Screen(!) sterben. Dann hätten Brienne sowie Sansa wenigstens etwas sinnvolles getan. Ebenso ist es auch mit Tyrion in der Sklavenbucht gewesen, da man das schauspielerische Potential man überhaupt nicht richtig genutzt hat und ihn nur hat dumme Witze reißen lassen oder wie es die Damen bei gotgifsandmusings schön ausgedrückt haben: Man hat Tyrion aus A Clash of Kings (S2) die Rolle von Dany in A Dance with Dragons (S4-5) spielen lassen und das noch nicht mal gut, weil man vor allem Dingen Sachen aus der ersten Staffel recycelt hat. So fehlt es einigen Charakteren an Tiefe, die sie bis Staffel 4 noch besessen haben. Während man Jon und Dany schön weiter auf ein Messiahs-Podest hebt, weil es am Ende auf einen Endkampf rausläuft, Fantasy-Elemente übernehmen und zu lasten der Tiefe der Story und der Charaktere gehen.

      Zudem rühmt sich GoT immer mit "starken" Frauencharaktere zu schreiben, warum hätte man das nicht mit Sansa machen können? Nein, stattdessen bekommt man z.B. Ellaria und die Sandschlangen oder Cersei, die sich durch falsches Empowerment - durch Sippenmord - Machtpositionen sichern müssen - ganz falsche Message meiner Meinung nach. Aber wir kennen nur maximal drei vier bekannte Ladys die durch Erbrecht zu ihrem Titel gekommen sind: Maegen (die irgendwann verstorben ist), Lyanna, Anya Waynwald, Lady Dustin und vielleicht noch Tanda Schurwerth.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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      Aki-chan schrieb:

      Zudem rühmt sich GoT immer mit "starken" Frauencharaktere zu schreiben, warum hätte man das nicht mit Sansa machen können? Nein, stattdessen bekommt man z.B. Ellaria und die Sandschlangen oder Cersei, die sich durch falsches Empowerment - durch Sippenmord - Machtpositionen sichern müssen - ganz falsche Message meiner Meinung nach.
      Da stimme ich dir voll zu. GoTs angeblich starke Frauencharaktere sind entweder Opfer oder Wahnsinnige. Am ehesten als in der Serie starke Frauen würde ich noch Brienne und Asha sehen. Aber selbst da versagen die Drehbücher. Brienne bekommt im Prinzip gar nichts vernünftiges mehr zu tun und wird nur auf sinnlose Reisen geschickt und Asha wird Homosexualität, weil so ein "Mannweib" muss ja lesbisch sein.
      In den Büchern gibt es dagegen doch deutlich mehr starke Frauen, auch hier Brienne und Asha, die Mormont-Frauen, Val, die Buch-Sandschlangen, Arianne...
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Da stimme ich dir voll zu. GoTs angeblich starke Frauencharaktere sind entweder Opfer oder Wahnsinnige...
      In den Büchern gibt es dagegen doch deutlich mehr starke Frauen, ...


      Ganz so kritisch sehe ich das nicht. Vermeidlich böse Figuren können ebenfalls starke Frauencharaktere sein. Zu viele gute Charaktere sind für diese Show weniger interessant und noch mehr Charaktere konnte die Serie kaum noch verarbeiten. Außerdem gibt es in der Serie, neben den hier genannten, noch weitere Charaktere .. beispielsweise Meera Reet.
      Es geht mir nicht um gut oder böse. Ein böser Charakter kann sehr interessant und sehr stark sein. Aber das sehe ich in der Serie nicht. Am ehesten kommt vielleicht noch Cersei daran, aber selbst da fehlt mir noch was.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
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      Ich denke nicht, dass der Serie ein paar Charaktere schaden, die ein wenig logisch handeln. Sippenmord, also ein riesiger Tabubruch in der Gesellschaft der Westerosi (Tyrion wird in 4.06 als Königs- und Sippenmörder beschimpft und dieses Delikt wird auch noch mal durch Jaime in 6.02 aufgegriffen), und die Auslöschung und damit Schwächung der eigenen Familie zähle ich da nicht dazu.

      Stimme Esme da zu. Ob gut oder böse darf sich eigentlich nicht die Frage stellen. Und ja, Ellaria und die Sandschlangen hätten ähnlich wie ihre Buchcounterparts geschrieben werden können und trotzdem für einige Gruppen als "böse" oder Antagonisten fungieren können. Deswegen wäre die Serie nicht weniger Interessant gewesen. Arianne ist hier wirklich als Beispiel zu nennen, so wäre ein gemeinsames Komplott von Doran und Ellaria ein wenig interessanter anzuschauen gewesen als dummes Gemetzel - das einfach nur dem Schocken gilt und längst überverwendet wird. Zudem hätte man z.B. Doran wenn man schon Ellaria um 180° dreht, wenigstens die Buchzeilen von Ellaria geben können - eine der Besten Reden in der Buchserie und man lässt diese Potential total ungenutzt. Mit dieser Rede hätte man zumindest darstellen können, dass man sich mit der ganze Sippenmord-Orgie und den Revenge-Plotlines in Staffel 5&6 kritisch auseinandersetzt. Zudem wird auch nach Joffrey versucht krampfhaft "Antagonisten" aufzubauen - sieht man vor allem an Ramsay, aber auch an Serien-Cersei, die sich jetzt auch noch im "DarthVader"-Look kleiden darf, weil ja schwarz immer das "böse" darstellt. Aber die richtigen "Spieler" wie Varys und Kleinfinger schreibt man schlecht.

      Briennes Reise hätte durch die "Rettung"/Rekrutierung des Schwarzfisches - dem sich vielleicht zwar nur wenige Männer angeschlossen hätten - auch noch mal mehr Sinn als Charakter gegeben, als nur das "Anschmachten" bzw. die Konfrontation mit Jaime.

      Kommen wir zu 6.09 zurück: Ist euch die kleine Geste aufgefallen, bei der Unterredung zwischen Dany, Tyrion, Theon und Asha? Dany wendet sich kurz um (vermutlich unsicher - was nicht zu Danys Charakter passt), bevor sie den Arm von Asha ergreift, und Tyrion gibt ihr quasi das Go. Ehrlich ich als Dany hätte mich nicht unbedingt noch mal umgewandt, da der Deal quasi schon unter Dach und Fach war. Aber tja da lässt man sich Dany, die dolle Eroberin, nach Tyrion richten. :rolleyes:
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      Esmeralda schrieb:

      Es geht mir nicht um gut oder böse. Ein böser Charakter kann sehr interessant und sehr stark sein.


      Alles klar, da hatte ich euch beide nur missvertanden.


      Aki-chan schrieb:


      Kommen wir zu 6.09 zurück: Ist euch die kleine Geste aufgefallen, bei der Unterredung zwischen Dany, Tyrion, Theon und Asha? Dany wendet sich kurz um (vermutlich unsicher - was nicht zu Danys Charakter passt), bevor sie den Arm von Asha ergreift, und Tyrion gibt ihr quasi das Go. Ehrlich ich als Dany hätte mich nicht unbedingt noch mal umgewandt, da der Deal quasi schon unter Dach und Fach war. Aber tja da lässt man sich Dany, die dolle Eroberin, nach Tyrion richten. :rolleyes:


      Das fiel mir ebenfalls auf, allerdings habe ich das anders interpretiert. Dany hat in dem Gespräch die Bedingungen nach ihren Wünschen ausgehandelt und hat letztlich Tyrion gezeigt, dass es auch ohne ihn geht. Er hatte Bedenken wegen der Autonomie. Den Blick zurück interpretiere ich eher als "siehst Du, was wollen wir mehr?". Sie möchte ihn aber nicht schroff übergehen, was sie natürlich hätte tun können. Sein Nicken sehe ich daher nicht wirklich als Billigung - höchstens symbolisch - für die Abmachtung, sondern als Geste der Respektbekundung.

      Springer schrieb:

      Sie möchte ihn aber nicht schroff übergehen, was sie natürlich hätte tun können. Sein Nicken sehe ich daher nicht wirklich als Billigung - höchstens symbolisch - für die Abmachtung, sondern als Geste der Respektbekundung.


      Ich sehe dieses Nicken nicht als Respektbekundung, es vor allem geht um die Handgeste, die er abschließend macht, à la "Worauf wartest du, nun mach schon - bring es hinter dich". Sowas hat Dany meiner Meinung nach nicht nötig. Dany hat das Thema der Autonomie im Gespräch mit Worten klar gemacht, ich nehme an Tyrion hat ihre klare Entscheidung damit akzeptiert. Wenn nicht dem so wäre und Dany Asha zu viel zugestanden hätte, hätte er vermutlich mit Worten nochmal eingelenkt. Und ich habe nicht das Empfinden, dass sich Dany mit einem "Was wollen wir mehr?"-Blick umdreht, dazu wirkt Danys Geste nicht so als würde sie Tyrion zeigen wollen, dass sie ihn nicht übergeht sondern hilfesuchend. Das Handgeste und das Nicken von Tyrion anders, danach Dany gibt dann Asha die Hand. So habe ich diese zarte Geste interpretiert. Finde ich nicht unbedingt gut.
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      Aki-chan schrieb:


      Das Handgeste und das Nicken von Tyrion anders, danach Dany gibt dann Asha die Hand. So habe ich diese zarte Geste interpretiert. Finde ich nicht unbedingt gut.


      Mit der Handgeste konnte ich zunächst nichts anfangen. Ich habe mir die Szene noch einmal angesehen, daher die verzögerte Antwort. Tyrion bewegt am Ende seine Hand in Handschlaggeste leicht von seinem Gürtel weg. Es ist auch im wörtlichen Sinne eine zarte Geste. Danach macht Dany alles klar.

      Nach nochmaligem Schauen der gesamten Szene - solange ist sie nicht - kann ich mich der kritischen Interpretation nicht anschließen. Dany sieht Tyrion eben als geschätzen Berater und er bestärkt ihre Handlung. Dementsprechend ist das Verhalten in der Szene stimmig. Ich kann aber nachvollziehen, dass jemand Dany in der Szene kritisch bewertet, falls Tyrions schneller Seitenwechsel und Aufstieg zum alleinigen Berater eher skeptisch betrachtet wird.

      Springer schrieb:

      Tyrion bewegt am Ende seine Hand in Handschlaggeste leicht von seinem Gürtel weg.

      Ich denke nicht, dass damit eine Handschlaggeste gemeint war, Springer, sondern eher "lästige" eine Aufforderung auf den Deal einzugehen. Aber okay, seis wies sei. Ist wirklich noch eine der geringsten Szenen der Serie. Gibt zudem weitaus schlimmere Dinge in der Serie.

      Mir geht es nicht um den schnellen Seitenwechsel - der wurde mit Ende Staffel 4 Anfang Staffel 5 begründet. Du hast wohl recht, dass eher der Aufstieg als Berrater kritisch zu betrachten ist. Und mir geht es allgemein um Tyrion - und ich zähle den eigtl. zu meinen Lieblingscharakteren - , der quasi schon lange a) fast als ein Gary Stu/Good Guy geschrieben wurde - was wirklich und damit Dany quasi sogar aus ihrem Arc verdrängt bzw. sie sich ihm unterordnet und angepriesen wird, als wäre er der Größte, aber b) gleichzeitig über die Staffel hinweg zusehr als Witzfigur dargestellt werden muss. Tut mir leid, aber sowas kann man echt nicht ernst nehmen. Dann bringt sein Deal doch nichts und macht noch mal so gar keinen Sinn wie hier schon in dem Episoden-Thread zu "Book of the Stranger" erörtert wurde. Das Hauptproblem hat doch bitte wiedermal Varys gelöst, aber gut? :rolleyes:
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      Aki-chan schrieb:

      Springer schrieb:

      Und mir geht es allgemein um Tyrion - und ich zähle den eigtl. zu meinen Lieblingscharakteren - , der quasi schon lange a) fast als ein Gary Stu/Good Guy geschrieben wurde - was wirklich und damit Dany quasi sogar aus ihrem Arc verdrängt bzw. sie sich ihm unterordnet und angepriesen wird, als wäre er der Größte, aber b) gleichzeitig über die Staffel hinweg zusehr als Witzfigur dargestellt werden muss. Tut mir leid, aber sowas kann man echt nicht ernst nehmen.


      Es wird dargestellt, dass er von manchen als Witzfigur empfunden wird. Ich kann mich adhoc an keine Szene erinnern, die ihn dem Zuschauer wirklich als Witzfigur präsentiert. Er lässt sich höchstens mal etwas gehen und hat meistens einen flotten Kommentar auf der Lippe.

      Springer schrieb:

      Es wird dargestellt, dass er von manchen als Witzfigur empfunden wird. Ich kann mich adhoc an keine Szene erinnern, die ihn dem Zuschauer wirklich als Witzfigur präsentiert. Er lässt sich höchstens mal etwas gehen und hat meistens einen flotten Kommentar auf der Lippe.

      Für mich war Tyrion auch die gesamte Staffel durch, eine einzige Witzfigur. Er hatte nicht meistens "einen flotten Kommentar auf der Lippe", sondern ihm wurden permanent extrem schlechte Witze angeschrieben. Er machte eher den Eindruck eines schlechten Stand-Up-Comedian als den eines Players im Game of Thrones.
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      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:


      Für mich war Tyrion auch die gesamte Staffel durch, eine einzige Witzfigur. Er hatte nicht meistens "einen flotten Kommentar auf der Lippe", sondern ihm wurden permanent extrem schlechte Witze angeschrieben. Er machte eher den Eindruck eines schlechten Stand-Up-Comedian als den eines Players im Game of Thrones.


      Aber sind diese Witze nicht eher unwichtige Banalitäten? Eine gewisse Selbstironie stände einigen anderen Charakteren auch gut zu Gesicht. :)

      Springer schrieb:

      Aber sind diese Witze nicht eher unwichtige Banalitäten? Eine gewisse Selbstironie stände einigen anderen Charakteren auch gut zu Gesicht.
      Das war meinem Empfinden nach jenseits von Selbstironie. Und ein gelegentlicher dummer Witz wäre eine unwichtige Banalität gewesen, aber in wirklich jeder seiner Szenen wurde irgendein total dämlicher, komplett unwitziger Witz eingebaut. In Staffel 6 war Tyrion für mich ein extremes Ärgernis. Er hat kaum etwas zur Story beigetragen, musste aber unbedingt in so gut wie jeder Folge vorkommen und da er wohl sonst nichts sinnvolles zu sagen hatte, gab man ihm halt diese "witzige" Attitüde. Sorry, ich konnte nicht drüber lachen. Es hat mich einfach nur extrem genervt.
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      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Springer schrieb:

      Es wird dargestellt, dass er von manchen als Witzfigur empfunden wird. Ich kann mich adhoc an keine Szene erinnern, die ihn dem Zuschauer wirklich als Witzfigur präsentiert. Er lässt sich höchstens mal etwas gehen und hat meistens einen flotten Kommentar auf der Lippe.

      Für mich war Tyrion auch die gesamte Staffel durch, eine einzige Witzfigur. Er hatte nicht meistens "einen flotten Kommentar auf der Lippe", sondern ihm wurden permanent extrem schlechte Witze angeschrieben. Er machte eher den Eindruck eines schlechten Stand-Up-Comedian als den eines Players im Game of Thrones.


      Das Beste ist auch noch, dass sich weder Tyrions Charakter, noch die Meeren Stoyrline sich zwischen Staffel 5 Folge 10 und Staffel 6 Folge 8 (ja, hier geht es eigentlich um Folge 9, aber egal) verändert. Selbst die Drachen befreien sich am Ende selber. Tyrions Pakt mit den Mastern war auch ziemlich unlogisch, da er ja eigentlich keine Grundlage zum Verhandeln hatte. Kinvara hat nach ihrer Einführung, die ich sehr gut finde, auch nichts mehr gemacht. Es wurde auch nicht aufgelöst, wer hinter den Söhnen der Harpyie steckt. Und Danys Auftauchen in Folge 8 sieht für mich nach einer klassischen ''Rettung in letzter Sekunden aus einer ausweglosen Lage'' aus, was ich nicht besonders gut. Finde kurz gesagt: Die Meeren Storyline ist ähnlich wie die in den Büchern: eine ziemliche Katastrophe.

      Jon Schnee schrieb:


      Selbst die Drachen befreien sich am Ende selber. Tyrions Pakt mit den Mastern war auch ziemlich unlogisch, da er ja eigentlich keine Grundlage zum Verhandeln hatte.


      Die Drachen wurden von Tyrion befreit.
      Grundlage des Vertrags mit den Meistern war ein Nichtangriffspakt, denn Dany wollte wieder mit den Soldaten zu den anderen Städten und die Sklaven befreien. Die Meister bauen die Sklaverei in den Nachbarstädten langsam ab und sie unterstützen nicht mehr die Söhne der Harpyie. Im Ausgleich werden die Meister nicht mehr militärisch angegriffen und letzlich ihr wiedererlangter Status anerkannt.

      Springer schrieb:


      Die Drachen wurden von Tyrion befreit.
      Grundlage des Vertrags mit den Meistern war ein Nichtangriffspakt, denn Dany wollte wieder mit den Soldaten zu den anderen Städten und die Sklaven befreien. Die Meister bauen die Sklaverei in den Nachbarstädten langsam ab und sie unterstützen nicht mehr die Söhne der Harpyie. Im Ausgleich werden die Meister nicht mehr militärisch angegriffen und letzlich ihr wiedererlangter Status anerkannt.


      Also die Unwitzigkeit Tyrions dir mal vor Augen zu führen, die so ziemlich ab 5.05 beginnt und die man durch eine Regelmäßigkeit aufzählen kann:
      *5.03 - das über den Kopf streicheln
      *5.06 - Schwanzhändler, muss ich mehr sagen?
      *5.07 - Schlägt einen der Sklavenhändler zu Boden., wird angekettet, weil er so bedrohlich ist(?) um dann einen großen Auftritt zu haben
      *6.01 - dummer Schwanz/Eunuchenwitz
      *6.02 - Eunuchenwitz,zudem muss Tyrion Varys daran erinnern, dass ja alle über seine Größe denken
      *6.03 - Tyrion Sitzt dumm rum, und müht sich mit Grauer Wurm und Missandei ab, während Varys eigtl. die Arbeit Tyrions erledigt
      *6.04 - Muss unbedingt Prostituierte mit zu den Verhandlungen bringen
      *6.08 - Witze, und Trinken, damit Missandei und Grauer Wurm, etwas menschlicher gemacht werden sollen, durch Witze verstehen oder nicht trinken würden @_@.
      *6.09 - wieder einmal geht es um Zwergenwitze

      So und wie @Jon Schnee richtig geschrieben hat, Tyrion hat sich seit 5.05, seit er durch den Anblick von Drogon wundergeheilt wurde, nach einem Zweifachmord, mal so gar nicht weiter entwickelt, außer dass er a) nicht mehr rumhurt (5.03) und b( in 6.10 auf einmal wie Magisch an Daenerys glaubt. Ähm ja? Warum sollte er bitte an sie glauben, wo sie weite Teile der Handlung bitte nichts miteiander zu tun hatten (5.09-6.08)

      Ehrlich ich hätte dann da wirklich doch mal eine "Shae"-Halluzination bevorzugt - auch wenn das vermutlich auch nicht gerade gute Unterhaltung ist - , hätte dem Ganzen Meereen Strang oder Tyrions Entwicklung wirklich Würze verliehen und ihn vielleicht doch Vergangenes reflektieren lassen? Ehrlich ein wenig tiefer hätte man sich mit Tyrions Trauma doch ein wenig auseinandersetzen können, hätte nicht gleich ein ständiges "Wohin Huren gehen"-Mantra sein müssen, aber immer hin.

      Stattdessen bekommen wir ein schlechtestes Charakter-Development, dass eben durch die Unwitzigkeit zunichte gemacht wird, man hätte aus Tyrion einen ernsteren, selbstreflektierenderen Charakter machen können. Hat man aber nicht, weil jede verdammte Handlung gerechtfertigt ist, um ihn "weiß zuwaschen" - selbst der Mord an Shae und zu großen Teilen der Prozess (wo er als Opfer dastand). Das Problem ist, dass Tyrion zwar schon zuvor einige Witze gemacht hat, die aber nie so penetrant geschrieben waren, wie ab S5, weil in S1-4 die Handlung in Königsmund noch interessant herrüber gebracht war, eher mehr zu tun und zu reden hatte. Man hätte Tyrion auch in Meereen etwas sinnvolles zu tun geben können? Naja. Politisch gäbe es sicher eine Menge zu tun.

      Ja aber die Prämisse war, dass die Drachen quasi nicht fressen x'D. Ein ziemlich dummer Grund um die Drachen von Tyrion befreien zu lassen. In den Büchern tun die das selbst. Tyrion hat sie von den Ketten befreit, hat man aber aber man hört keinen Satz wie "ah die Drachen fressen jetzt mal wieder". Ja gut zumindestens sind sie in 6.09 so stark, dass sie sich befreien können. Aber dass impliziert ja nicht, dass sie vielleicht es lange ohne Nahrung aushalten oder beinahe zu Tode verhungert sind, bis sie wieder fressen müssen und damit hat Tyrion eigentlich nichts vollbracht.

      Dany hatte zwischenzeitlich sogar schon in den Städten einige Räte installiert. Wobei in Astapor dann Cleon der Metzgerkönig geherrscht hat und Hizdahr war erfolgreich aus Yunkai zurück gekehrt.

      Der Pakt war trotzdem unlogisch schwach; Weil was hat Tyrion bitte gegen die anderen Städte in der Hand um solche maßlosen Forderungen stellen zu können? Dany ist weg, also keine feuerspeienden Deus Ex Machina, die nichts fressen und unter der Pyramide immer noch eingesperrt sind. Die Unbefleckten kann er schlecht weggschicken, ist die Stadt schutzlos? Ehrlich mal, schwache Argumentation. Was haben die Sklavenstädte davon die Sklaverei abzubauen? ist ein einseitiger Pakt, der eher zu Tyrions und Danys Vorteil war. Und da greift Tyrions Argumentation auf dem Familienreichtum auch nicht, weil die Lennisters quasi schon auf/in einer Goldmine wohnen.

      @Jon Schnee: Bei Kinvara könnte man wegen dem Halsband noch spekulieren, ob sie nicht auch die Gestalt wandeln kann und die "dunkelhäutige" Priesterin aus No One (6.08) ist. Immerhin was, auch wen es unwahrscheinlich scheint.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Aki-chan schrieb:

      Also die Unwitzigkeit Tyrions dir mal vor Augen zu führen, die so ziemlich ab 5.05 beginnt und die man durch eine Regelmäßigkeit aufzählen kann:


      Wow, Du hast Dir richtig Mühe gemacht! Danke dafür.
      In der Staffel 5 war es doch nicht so wild :) und letztlich musste er auf dem Markt aufdrehen, weil sie ihn bei NIchtverkauf getötet hätten. Die Händler nahmen seinen Auftritt nicht richtig ernst, von daher passt es in die Gesamtdarstellung.
      Bei den Gesprächen mit Varys möchten die Autoren vermutlich so eine Art Solidarität und gegenseitiges Verständnis der physisch Beeinträchtigen zeigen. Sicherlich nicht der beste Weg und man hätte das auch kürzer fassen können.
      In Staffel 6 ist es teilweise etwas schwach, muss ich zustimmen. Ich sah das wahrscheinlich nicht so eng, weil ich die Folgen immer mit etwas Abstand gesehen habe. Falls man z.B. in Staffel 6 wirklich mal drei Folgen hintereinander gesehen hat, ist man vielleicht wirklich genervt. Finde es aber gut, dass wir das hier so herausarbeiten, weil mir diese Sichtweise so nicht bekannt war.

      Aki-chan schrieb:

      Warum sollte er bitte an sie glauben, wo sie weite Teile der Handlung bitte nichts miteiander zu tun hatten


      Du meinst abgesehen davon, dass er auf seiner langen Reise in der Kiste von Varys gehirngewaschen wurde. ;)
      Er hat letztlich gar keine andere Option, als sich in Danys Dienste zu stellen und er schuldet es auch Varys. Außerdem fällt das sehr gut mit seinen Rachegelüsten gegenüber Westeros zusammen. Es glaubt an Dany, weil er es möchte. Sie hat schon für soviele Menschen die Messias gegeben, warum nicht auch für ihn?

      Aki-chan schrieb:

      Stattdessen bekommen wir ein schlechtestes Charakter-Development, dass eben durch die Unwitzigkeit zunichte gemacht wird, man hätte aus Tyrion einen ernsteren, selbstreflektierenderen Charakter machen können.


      "Schlechtestes Charakter-Development" ? War es bei Sansa wirklich besser? :)
      Die geforderten Grundanlagen kann man durchaus bei ihm erkennen. Die Überwindung der Vorfälle vor der Flucht hat man eben einfach in die Zeit in der Kiste und die anfängliche Reisezeit in Staffel 5 gesteckt. Sehr kurz, aber mehr Zeit war eben nicht drin.


      Aki-chan schrieb:

      Ja aber die Prämisse war, dass die Drachen quasi nicht fressen x'D. Ein ziemlich dummer Grund um die Drachen von Tyrion befreien zu lassen.


      Schon gut. :) Ich habe oben nur darauf hingewiesen, dass - im Gegensatz zur Behauptung - durchaus jemand die Drachen befreit hat. Insgesamt war man in sechs Staffeln mit den Drachen sehr sparsam, vielleicht auch aus Kostengründen. Das verdient an sich ein eigenes Thema.


      Aki-chan schrieb:

      Der Pakt war trotzdem unlogisch schwach; Weil was hat Tyrion bitte gegen die anderen Städte in der Hand um solche maßlosen Forderungen stellen zu können? Dany ist weg, ...


      Die Meister sahen es ähnlich und haben deshalb angegriffen, bevor Dany wieder auftaucht. Pech nur, dass sie dann zeitig wieder mit Drachen und Armee da war.

      Springer schrieb:

      In der Staffel 5 war es doch nicht so wild und letztlich musste er auf dem Markt aufdrehen, weil sie ihn bei NIchtverkauf getötet hätten. Die Händler nahmen seinen Auftritt nicht richtig ernst, von daher passt es in die Gesamtdarstellung.

      Sicher passt es da vielleicht in die Gesamtdarstellung, aber muss man einen Charakter bitte dauernd auf seine Größe oder seine Männlichkeit reduzieren? Hätte man auch anders darstellen können? Bestimmt. Das einzige was ich der Darstellung Tyrions in der Situation abgewinnen kann, ist Peter Dinklages hervorragende Perfomance und dass Missandei in Staffel 6 damit recht hat, dass sich Tyrion nicht in die Lage eines Sklaven versetzen kann.

      Springer schrieb:

      Bei den Gesprächen mit Varys möchten die Autoren vermutlich so eine Art Solidarität und gegenseitiges Verständnis der physisch Beeinträchtigen zeigen. Sicherlich nicht der beste Weg und man hätte das auch kürzer fassen können.


      Ja hätte man oder besser, hätte man es auch sein lassen können, wenn man meint, dass Tyrion und Varys es immer nötig hätten, sich freundschaftlich auf ihre "physischen Beeinträchtigung" reduzieren müssen. Lässt man einen Behinderten ständig Witze über sich selbst machen? Nein, natürlich nicht. Das finde ich geschmacklos. Erinnert an die Gespräche von Varys und Baelish. Oder zudem das einige Charaktere auf ihrere Sexualität oder andere Charakteristika beschränkt. Nehmen wir mal Loras und Oberyn, bei denen die Homo- und Bisexualität (man lässt Oberyn z.B. in einem Bordell wohnen nur) hervorgekehrt wird. Das Positive ist, wir bekommen Charaktere, deren Sexualität dargestellt wird, die negative Sache ist was man daraus gemacht hat.

      Springer schrieb:

      Falls man z.B. in Staffel 6 wirklich mal drei Folgen hintereinander gesehen hat, ist man vielleicht wirklich genervt.


      Ich hab die Folgen zur Premiere auch nur im wöchentlich Abstand gesehen und war da schon genervt glaub mir, weil es einfach zu auffällig war. In den vorherigen Staffeln lässt man Tyrion mal einen Witz machen - aber da war es nicht schlimm, die Politik oder Ernsthaftigkeit der Sachen doch überwog.

      Springer schrieb:

      Du meinst abgesehen davon, dass er auf seiner langen Reise in der Kiste von Varys gehirngewaschen wurde. ;)
      Er hat letztlich gar keine andere Option, als sich in Danys Dienste zu stellen und er schuldet es auch Varys. Außerdem fällt das sehr gut mit seinen Rachegelüsten gegenüber Westeros zusammen. Es glaubt an Dany, weil er es möchte. Sie hat schon für soviele Menschen die Messias gegeben, warum nicht auch für ihn?


      Wo bitte wurde er gehirngewaschen? ^^ Natürlich hat er keine andere Option und klar ist das auch ein Teil der noch recht logisch ist.

      Auch das "Er glaubt an Dany, weil er es möchte." ist unbegründet. Sag mir mal warum ein Ungläubiger oder sagen wir bei Tyrion eine Art Zyniker - der alle Schrecken der Welt kennt, wie er selbst zugibt und zudem extrem gebildet ist - denn plötzlich in eine Person glauben soll, die auch in der Sklavenbucht einen so "super Job" gemacht haben soll. Ihren Job übernehmen doch in der Serie bitte die feuerspeienden Deus Ex Machina - schwupp Drachen sind wieder da und plötzlich ist alles in der Sklavenbucht in Butter. Aber vielleicht ist Tyrion auch nur ihren Drachen verfallen und nicht Dany selbst. ;)

      Dany erinnert ihn daran sogar, dass sie "das Rad zerstören will" - heißt wohl die Großen Häuser entmachten oder sie daran hindern, aufzuhalten, dass es Verschiebungen im Machtgefüge gibt - und "die Städte verbrennen" lassen möchte, würdest du an so eine Person glauben? Ich nicht! Da versagen die Drehbücher und ich finde diese Messias-Masche extrem unglaubwürdig. Glaubwürdiger wäre es da dann, wenn er in Vaes Dothrak gewesen wäre und sich wie alle anderen Mitbekehren hat lassen x'D.

      Springer schrieb:

      "Schlechtestes Charakter-Development" ? War es bei Sansa wirklich besser? :)
      Die geforderten Grundanlagen kann man durchaus bei ihm erkennen. Die Überwindung der Vorfälle vor der Flucht hat man eben einfach in die Zeit in der Kiste und die anfängliche Reisezeit in Staffel 5 gesteckt. Sehr kurz, aber mehr Zeit war eben nicht drin.

      "Schlechtestes Charakter-Development" war etwas unglücklich ausgedrückt. Gibt wirklich zu viele Charaktere, die schlecht ausgearbeitet sind. Trotzdem ist Tyrion einer der Charaktere, die zuweit von seinem Buch-Counterpart entfernt sind - auch wenn er hier im Forum nicht zum schlechtesten verschriebenen Charakter gewählt wurden.

      "Mehr Zeit war nicht drin" finde ich auch nicht gut begründet. Man hat wohl mehr Zeit etwas sehr logisch und über einem Zeitraum darzustellen und da sollte man auch keinen Cut machen - nur weil plötzlich ein Drache vorbeikommt. Die Drachen sind wirklich echt ein schwaches Deus Ex Machina.

      Springer schrieb:

      Insgesamt war man in sechs Staffeln mit den Drachen sehr sparsam, vielleicht auch aus Kostengründen. Das verdient an sich ein eigenes Thema.


      Sparsam? Naja, Drachen wurden schon immer sehr gut in Szene gesetzt über die 5-6 Staffeln. Sind quasi im Hintergrund immer gut beleuchtet wurden. Drogon kam ab Ende Staffel 1 in 17 Folgen vor. Rhaegal und Viserion in 13. Und jetzt frag mal die Schattenwölfe, deren Portrait extrem dürftig ist, - abgesehen, davon dass sie in Staffel 1 noch mit richtigen Hunden besetzt waren. Geist glänzte sogar bei Jons Ernennung zum König mit Abwesenheit x'D - obwohl er der "Weiße Wolf" heißt. Und in Staffel 5 taucht Geist sogar extrem komisch auf und rettet Sam einfach mal weil die Schreiber das so wollen obwohl er wohl eigentlich während Jons Abwesenheit im Zwinger sein müsste. Das man ihn nicht für die Schlacht, wegen dem Budget für Wun Wun realisieren konnte verstehe ich da noch halbwegs.

      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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