[Let's Read] TWOIAF Ancient History "The Doom of Valyria" Woche 7

      [Let's Read] TWOIAF Ancient History "The Doom of Valyria" Woche 7

      Diese Woche bitte das recht kurze Kapitel "The Doom of Valyria" lesen.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      The Doom of Valyria

      Zuerst wird hier die valyrische Expansion nach Drachenstein kurz zusammengefasst. Danach werden viele verschiedene Theorien, was das Verhängnis ausgelöst hat aufgelistet, bis der Text in die Beschreibung des Verhängnisses selbst übergeht. Daraufhin werden dann die Folgen des Verhängnisses, insbesondere der folgende Krieg zusammengefasst. Über den Krieg alleine könnte der Schorsch schon eine ganze Bücherreihe schreiben, drum finde ich die Zusammenfassung hier etwas zu kurz geraten. Auch frage ich mich, ob, wie und wo der Schorsch die Frage auflöst, was das Verhängnis ausgelöst hat, was meint ihr dazu?
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      In meinen Augen hat GRRM durch Hinweise an verschiedenen Stellen schon recht klargemacht, was den Untergang auslöste.
      Die Valyrer mussten die Vierzehn Flammen magisch kontrollieren, um sie am Ausbrechen zu hindern. Für diese Aufgabe gab es bestimmte Magier.
      Es gab eine Prophezeiung, derzufolge das Gold von Casterly Rock den Untergang Valyrias herbeiführen würde.
      Die Lannisters kauften Brightroar für eine solche Summe, dass man damit eine Armee hätte aufstellen können.
      Der gütige Mann erzählt Arya, dass die Gesichtslosen den Valyrern am Ende das Geschenk (sprich den Tod) gebracht hätten.
      Liegt daher nahe, dass jemand mit dem Lannistergold die Gesichtslosen Männer angeheuert hat, um die Magier der Vierzehn Flammen zu töten. Ob dieser Jemand wusste, was er damit auslösen würde, steht noch in den Sternen. Möglicherweise war es auch eine interne Auseinandersetzung, die dann leicht eskalierte.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      "Der gütige Mann erzählt Arya, dass die Gesichtslosen den Valyrern am Ende das Geschenk (sprich den Tod) gebracht hätten."

      Wo fällt denn der Satz? Ich kann mich grade gar nicht an den erinnern. Von deiner Argumentation her, dass derjenige der am Ende mit dem Gold, für was das Schwert verkauft wurde, die Männer angeheuert hat könnten es genauso gut die Lennisters aus einem unbekannten Grund her sein. Selbst wenn dem so sein sollte, wie du erzählt hast, sollte immer noch aufgelöst werden, wer genau der Jemand ist und warum er die Valyrer vernichten hat lassen.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)

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      Der Satz fällt in einem Arya-Kapitel in A Feast for Crows, die genaue Stelle lädst sich sicherlich über die einschlägigen Nachschlagwerke finden.
      Und selbstverständlich kann ich dir keine Details darüber geben, wer genau warum die Gesichtslosen Männer engagiert hat, aber meine Antwort bezog sich auf deine Frage, was wohl das Verhängnis ausgelöst haben könnte. ;) Und wenn man da alle Puzzlestücke (sprich Informationen zum Vorgang) zusammenfügt, passt das in meinen Augen schon. Für die Lannisters gibt es schlicht kein nachvollziehbares Motiv, Valyria zerstören zu wollen, aber mit dem Zwischenschritt über das Schwert passt es dann wieder, da es in Essos sicherlich genügend Gegner der Valyrer gab.
      Und der gütige Mann sagt doch zu Arya, dass die Geschichte zum Untergang von Valyria am besten "niemandem" erzählt wird. Entweder kommt auf diese Weise noch was oder auf andere.
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      Valyrias Untergang erinnert mich immer ein bisschen an Pompeji und Herkulaneum. Das ist ja immer so Thema in den Büchern, Naturkatastrophen versus magische Handlungen oder jemand, der irgendwen gezielt dem Untergang preisgeben will. Ich persönlich tendiere eher zur Naturkatastrophe. Ser Arthurs Erläuterung fand ich da interessant, die Verquickung von Naturkatastrophe mit Magie. Auch das Lannisterschwert Brightroar hatte ich so gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber gut, dass über den Text hinaus solche Dinge noch einmal thematisiert und diskutiert werden. Spannend fand ich die Tatsache, dass dort immer noch irgendwo Menschen hausen sollen. Ob das noch mal relevant wird, wenn Danaerys sich vielleicht doch mal irgendwann in ferner Zukunft möglicherweise auf den Weg nach Westeros machen wird? :/ Aber vieles ist halt mysteriös und wird sich nie aufklären.
      Ein bisschen gestolpert bin ich über Dragonstone, aber vielleicht hat sich da in meinem Hirn etwas falsch festgesetzt. Ich hatte immer gedacht, das ist so eine Art späte Stammburg der Targaryens, die ja nicht zu den mächtigsten Familien in Valyria gehörten und es sich dort vielleicht, fern ab der Heimat, wo sie sowieso nicht viel zu sagen hatten, nett eingerichtetet haben, was ihnen später das Leben rettete. Nun wird aber allgemein von einem "Outpost" der Valyrer gesprochen,also eine Art Grenzposten, der gehört ja wohl dem Staat und nicht nur einer Familie. Was macht Aenar Targaryen dann dort? Kann jeder Valyrer mal eben hinfahren und seine Zelte dort aufschlagen, wenn er so eine Art Sommerfrische braucht?
      Nunja, irgendwo war es ja auch eine Naturkatastrophe. Die Valyrer hatten die Vulkane sehr lange magisch unter Kontrolle gehalten, und nachdem die Magier beseitigt worden waren, brach da alles hervor, was sich so angestaut hatte.
      Aenar hatte ja die ganzen Ländereien und Besitztümer der Targs in Essos verkauft, kann mir vorstellen, dass er anschließend vom Staat Dragonstone erworben hat. Kann den valyrischen Familien ja nur recht gewesen sein: Eine Familie von Drachenlords scheidet aus der Politik aus und sichert dafür den westlichsten Punkt des Reiches.
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