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Offene Fragen am Ende der Buchreihe

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      Offene Fragen am Ende der Buchreihe

      George R.R. Martin hat in einem Interview gesagt, dass erviele Mysterien in den Eis und Feuer-Büchern auflösen wird, aber am Ende doch noch einige Fragen offen lassen wird, über die die Fans diskutieren können. Glaubt ihr, dass werden Fragen sein, die man sich erst nach ADOS stellen wird oder schon Fragen, mit denen man sich schon jetzt z.B. in diesen Foren auseinandersetzt und wenn das zweite, welche?
      Ein belegtes Brot mit Duncan, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Duncan und eins mit Ei
      Ich könnte mir vorstellen, dass viele Prophezeiungen nicht eindeutig aufgelöst werden. Z. B. dass es am Ende mehrere Personen gibt, die als Azor Ahai in Frage kommen und ihren Teil geleistet haben.

      Dann halte ich es für denkbar, dass wir nie erfahren werden, ob Aegon echt ist. Auch der Hintergrund von Figuren wie Quaithe könnte im Dunkeln bleiben.
      Im übrigen meine ich, die deutsche Neuübersetzung sollte vernichtet werden.
      Da hat er sich es ja leicht gemacht, seine Ideenlosigkeit auch noch als Fanservice anzubieten. Ok, war vielleicht ein bisschen gemein, aber es ist tatsächlich davon auszugehen, dass einiges offen bleiben wird.
      Vieles ist doch reine Fanspekulation und vielleicht kriegt GRRM auch das eine oder andere mit (btw, gibt es Belege dafür, dass er um einige Theorien weiß, ich mein jetzt nicht sowas ausgelutschtes wie R+L=J, sondern eher so Great Northern Conspiracy oder so?) und denkt sich, hmm, interessant, aber für meine weitere Story nicht von Relevanz.
      Z.B. der eben die oben erwähnte Verschwörung oder der HM in Winterfell.
      Ich weiß auch nicht, ob wir jemals LFs Beweggründe erfahren. Oder wer die Söhne der Harpyie sind. (weil das hoffentlich ohnehin niemanden mehr interessiert, weil es nicht noch 1000 Kapitel aus Meeren geben wird)
      Da stimme ich Ser Garlan zu.
      Ich habe irgendwo gelesen, dass es eine Art Tanz der Drachen geben soll, vielleicht stirbt Aegon dabei, dann ist es für den Fortgang der Geschicht völlig irrelevant, ob er echt war oder nicht.
      Ein bisschen frustig fände ich, wenn - zumindest für den Leser und vielleicht auch für Jon selbst - seine tatsächliche Abstammung nicht aufgelöst würde. Wenn es in Westeros allgemein nicht bekannt wird, er aber als Azor Azhai oder einer der Azor Azhais seine Aufgabe erledigt, könnte ich mir vorstellen, dass er eine Art mystische Sagenfigur wie Bran the Builder oder der Rattenkoch werden könnte.

      Hildegunda schrieb:

      Ein bisschen frustig fände ich, wenn - zumindest für den Leser und vielleicht auch für Jon selbst - seine tatsächliche Abstammung nicht aufgelöst würde.
      Ich glaube fest daran, dass das eindeutig aufgeklärt wird. Schließlich macht der Text da seit AGOT mit all den Hinweisen und Gerüchten selber so einen Bohei drum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Beren Stark“ ()

      penelope schrieb:

      Da hat er sich es ja leicht gemacht, seine Ideenlosigkeit auch noch als Fanservice anzubieten.

      Nee, das macht er schon so richtig, da solche ungeklärten Fragen immer auch den Hauch des Mysteriösen beibehalten, nichts ist schlimmer für eine Reihe als wenn alles am Ende aufgelöst wird, so verliert alles den Reiz des Unbekannten.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Beren Stark schrieb:

      Ich glaube fest daran, dass das eindeutig aufgeklärt wird. Schließlich macht der Text da seit AGOT mit all den Hinweisen und Gerüchten selber so einen Bohei drum.

      Das das für uns aufgelöst wird, da glaube ich auch fest dran, denn wie Du schon schreibst, arbeitet die Buchreihe (wenn man die Hinweise dann einmal kapiert hat, was bei mir beim ersten Lesen nicht so der Fall war, ich gebe es ja zu :D ) von Anfang an darauf hin. Deswegen hat mich eigentlich das letzte Jon-Kapitel fast schon ein bisschen geärgert. Das war so ein Cliffhanger, von dem ich dachte, den hätte man sich auch sparen können, denn sonst wäre alles für die Katz gewesen. Ich weiß aber nicht, ob das auch für ganz Westeros aufgelöst wird. Es ist durchaus möglich, dass Jon klar wird, wer er ist, aber er bei seiner "Tätigkeit" als Azor Azhai am Ende doch umkommt oder keiner ihn wirklich würdigt, weil eben die breite Bevölkerung in Westeros seinen Hinterhrund nicht kennt.
      Und dann gibt es ja noch so verlorene Personen wie Gerion Lannister, von dem wir vielleicht auch nichts mehr hören.
      Mehr wissen würde ich gerne über das mysteriödse Höhlengeflecht unter der Mauer und das Tor unter dem Nightfort, aber vielleicht werden die für den Fortgang der Geschichte doch nicht mehr gebraucht und tauchen nicht mehr auf.
      Es gibt halt immer Dinge, die könnten noch mal Thema werden. (Wie Barristan Selmy, der irgendwann in Essos auftaucht, genauso gut hätte er für immer irgendwohin verschwinden können, dann wäre es halt eine etwas andere Geschichte geworden.) Dass die Frey-Pastete noch einmal ganz klar aufgelöst wird, halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich, da reichen die Andeutungen, der Rest muss diskutiert werden. :)
      Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Aegon nicht aufgelöst wird. Er glaubt daran, dass er Aegon ist, aber vielleicht lassen ihn andere an seiner Identität zweifeln und er konfrontiert Varys vor dessen Tod damit und dann kommt sowas wie: Das wirst du nie erfahren. R+L=J wird ziemlich sicher aufgelöst. Diese Überlegung, dass man nicht weiß, wer Azor Ahai ist, gefällt mir sehr, da das bedeuten würde, dass die Story sich am Ende NICHT auf eine spezielle Person fokussiert.
      Ein belegtes Brot mit Duncan, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Duncan und eins mit Ei

      Hildegunda schrieb:

      Das war so ein Cliffhanger, von dem ich dachte, den hätte man sich auch sparen können, denn sonst wäre alles für die Katz gewesen. Ich weiß aber nicht, ob das auch für ganz Westeros aufgelöst wird


      Sorry für den Doppelpost, aber dieser Thread war seit einem Monat nicht aktiv.

      Ich denke, dass das kein unnötiger Cliffhanger war, da ja bekannt ist, dass Figuren im Eis und Feuer, wenn sie wiederbelebt werden, als eine komplett andere Person auferstehen (Beric, Catelyn). Allerdings könnte es natürlich passieren, dass Jon dies mit seiner Warg-Geschichte umgeht, was allerdings etwas schade wär (also vom aktuellen Stand her)
      Ein belegtes Brot mit Duncan, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Duncan und eins mit Ei

      Abelrocks schrieb:

      Ich denke, dass das kein unnötiger Cliffhanger war, da ja bekannt ist, dass Figuren im Eis und Feuer, wenn sie wiederbelebt werden, als eine komplett andere Person auferstehen (Beric, Catelyn).

      Das sehe ich anders.Bei Catelyn trifft das wohl zu,ich gehe aber davon aus,dass das zu einem Großteil daran liegt,dass sie nicht frisch wiederbelebt wurde,sondern bereits seit 3 Tagen tot im Wasser trieb,wenn ich mich richtig erinnere.
      Beric hingegen wurde ja immer sehr schnell zurückgeholt,er verändert sich zwar,indem seine Erinnerungen schwinden,dennoch würde ich ihn nicht als komplett andere Person bezeichnen.
      Klar ist er nicht mehr der ungestüme junge Ritter, der damals von Ned fortgeschickt wurde aber da spielen für mich nicht ausschließlich seine Tode eine Rolle,sondern auch seine Erlebnisse. Thoros zum Beispiel hat sich ja ebenfalls verändert.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison
      Wobei man bei Catelyn durchaus betrachten kann, wie sie sich in den letzten Momenten vor ihrem Tod verhalten hat. Eine gewisse Verzweiflung und Trauer wegen ihrer Verluste hängt ihr eigentlich die ganze Geschichte nach, nur bricht diese Verzweiflung erst richtig nach außen durch, als sie sieht wie Robb ermordet wird. Als Reaktion tötet sie den wohl unschuldigsten aller Freys und einen klaren Gedanken kann sie erst einmal nicht fassen. Danach liegt sie über Tage im Wasser und wird dann wiedererweckt.

      Beric hadert an einer Stelle mit den vielen Wiederbelebungen und es scheint für ihn durchaus eine Tortur zu sein, weshalb er wohl auch so bereitwillig seine Lebensenergie auf Catelyn überträgt (was dieser gegenüber eigentlich recht rücksichtlos ist, wenn man bedenkt, wie ihn das Leben nach dem Tod selber plagt). Es kam ihm auch nach den früheren Wiederbelebungen wohl nicht in den Sinn, wieder heimzukehren, sondern ist weiter seiner Aufgabe (bzw. das was er dafür hält) nachgegangen.
      Catelyn hat ihr ganzes Leben der Familie untergeordnet und sie ist in dem Glauben gestorben, dass nur noch Sansa lebt, diese sich dafür aber in den Händen der Lannisters befindet. Jetzt lebt sie allerdings wieder und muss eine neue Aufgabe finden. Rache bietet sich da natürlich an. Sie übernimmt Berics Haufen und setzt da an, womit sie im ersten Leben aufgehört hat: Freys töten.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Du hast Recht,die Umstände von Catelyns Tod und ihre Gefühle zu dem Zeitpunkt werden da wohl auch eine sehr große Rolle spielen.Zuvor war die Gute ja alles andere als rachsüchtig und kaltherzig(wenn man Jon mal rausnimmt). Rücksichtslos war das Verhalten von Beric hier bestimmt und irgendwie passt das meiner Meinung nach auch nicht so ganz zu ihm,aber wir haben seine Weiterentwicklung und wie sehr ihn sein "Leben " ,je länger es dauerte, gequält hat ja nicht mehr mitbekommen und ich glaube Harwin hat Thoros auch angefleht Cat zu erwecken,wenn ich mich richtig erinnere. Nett war das nicht. :/
      Auf jeden Fall finde ich nicht,dass Beric als komplett andere Person aufsteht...und du hast Recht,wenn man Cat zum Zeitpunkt ihres Todes betrachtet,dann sie wohl auch nicht gänzlich.Vielleicht hat sie durch all den Schmerz letztendlich wirklich den Verstand verloren und somit vielleicht "ihr altes Selbst".
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      onyx schrieb:

      und ich glaube Harwin hat Thoros auch angefleht Cat zu erwecken,wenn ich mich richtig erinnere. Nett war das nicht.

      Harwin kann aber auch nicht in Berics Kopf schauen. Beric mag sich wiederholt beklagen, aber für Harwin, der noch nie gestorben und wiedererweckt worden ist, schien die Lösung sehr einfach gewesen zu sein. Zumal er Catelyn auch persönlich kannte, womit er die Sache sowieso nicht rational angehen konnte. Außer über ihren gewaltsamen Tod hatte er auch keinerlei Wissen über Catelyns letzte Momente.
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      Mit dem "nicht nett" meinte ich jetzt auch eher Beric und nicht Harwin.Ich versuche nur gerade Berics Beweggründe es doch zu tun ein wenig besser nachvollziehen zu können und mag ihm irgendwie nicht reinen Egoismus um dieses "ungeliebte Leben" loszuwerden unterstellen.Ich weiß auch gar nicht mehr,warum Thoros es nicht versuchen wollte(meine aber es lag an dem Zustand der Leiche) und warum es Beric dann dennoch tat.

      Edit:
      Aber noch mal gelesen,hört es sich wirklich an,als hätte ich das auf Harwin bezogen.
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      onyx schrieb:

      Aber noch mal gelesen,hört es sich wirklich an,als hätte ich das auf Harwin bezogen.

      War eher versehentlich, dass ich den zweiten Satz mitkopiert habe ;)

      Thoros war der Ansicht, dass die Leiche zu lange tot war. Das bezog sich zum einen auf die Negativfolgen des Wiederbelebens, die sich bei Beric bereits gezeigt haben, und zum anderen auch an der Energie, die er für den Kuss aufbringen muss. So habe ich das zumindest in Erinnerung.

      Dass Beric höhere Motive hatte, bezweifle ich allerdings. Schon nach seinem Kampf gegen Sandor hat Thoros ihn gefragt, ob er Todessehnsüchte hat. Sandor hat Beric bereits ziemlich fatal getroffen, aber wir kennen unseren Bluthund. Das hätte er noch fataler hinbekommen und ihm beispielsweise den Kopf ab- bzw. zerschlagen können. Dann wäre Thoros mit seinem Latein und die Bruderschaft, ohne Anführer, am Ende gewesen. Auch Gregor hatte die Möglichkeit bereits, als er es dann vorgezogen hat, Beric nur aufzuknüpfen. Gemessen daran, dass er noch immer Verantwortung für seine Männer hat, ist Beric bereits länger sehr rücksichtslos mit seinem Leben nach dem Tod umgegangen.
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      Ich hab gerade keine Quelle, aber ich erinnere mich an einer Interview, in dem George Martin aber recht ausdrücklich gesagt hat, dass wiederbelebte Figuren nicht unbedingt als komplett andere Personen auferstehen, sich aber schon stark verändern. Dies müsste er dann ja bei seinem größten wiederbelebten Charakter eigentlich berücksichtigen.
      Zu Beric, ich denke, dass man sein Verhalten schon als egoistisch bezeichnen könnte, aber hat ja eigentlich zu seinen Einstellungen gestanden, nämlich den Lannisters und ihren Verbündeten das Leben zur Hölle zu machen. Wahrscheinlich hat er sich nicht mehr stark genug gefühlt und die Meinung vertreten, dass Catelyns Story so nicht enden durfte und sie noch viel mehr Kraft aufbringen könnte, das Werk der Bruderschaft weiterzuführen.
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      Abelrocks schrieb:

      Wahrscheinlich hat er sich nicht mehr stark genug gefühlt und die Meinung vertreten, dass Catelyns Story so nicht enden durfte und sie noch viel mehr Kraft aufbringen könnte, das Werk der Bruderschaft weiterzuführen.

      Eigentlich hatte er nicht mal eine Garantie, dass er Erfolg haben wird. Er hat das einfach mal ausprobiert und hatte am Ende Erfolg. Ebenso hätten am Ende beide tot sein können. Beric ist kein richtiger Lebender mehr, woher will er denn wissen, dass seine Energie ausreicht, um eine mehrere Tage alte Wasserleiche wiedererwecken zu können? Selbst Thoros Erfahrungswerte basieren alle auf den Wiederbelebungen an Beric und waren am Anfang eher Zufall.
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