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Offene Fragen am Ende der Buchreihe

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      Brigthroar schrieb:

      Thoros war der Ansicht, dass die Leiche zu lange tot war. Das bezog sich zum einen auf die Negativfolgen des Wiederbelebens, die sich bei Beric bereits gezeigt haben, und zum anderen auch an der Energie, die er für den Kuss aufbringen muss. So habe ich das zumindest in Erinnerung.

      Bei mir ist das auch recht verschwommen.Ich habe das jetzt mal stellenweise mit dem Wortfinder(für den ich Ser Pounce ja immer noch feiere) nachgeschaut aber so ein zusammenhängender Reread dieser Stellen ,wäre wohl mal angebracht.

      Brigthroar schrieb:

      Dass Beric höhere Motive hatte, bezweifle ich allerdings. Schon nach seinem Kampf gegen Sandor hat Thoros ihn gefragt, ob er Todessehnsüchte hat.

      Abelrocks schrieb:

      Zu Beric, ich denke, dass man sein Verhalten schon als egoistisch bezeichnen könnte, aber hat ja eigentlich zu seinen Einstellungen gestanden, nämlich den Lannisters und ihren Verbündeten das Leben zur Hölle zu machen. Wahrscheinlich hat er sich nicht mehr stark genug gefühlt und die Meinung vertreten, dass Catelyns Story so nicht enden durfte und sie noch viel mehr Kraft aufbringen könnte, das Werk der Bruderschaft weiterzuführen.

      Hmm,ich weiß nicht ob ich Beric da als ein wenig zu edelmütig ansehe,er umgiebt sich schließlich mit der Bruderschaft,die ich für nicht mehr als einen Haufen von Strauchdieben und Mördern halte,die sich ihr eigenes Verhalten schön reden.Er ist ja sogar ihr Anführer.Allerdings fand ich immer,er und Thoros stechen da,ihrem Gerechtigkeitssinn und ihrer Menschlichkeit nach, doch noch aus der Menge hervor.
      Während der Rest der Bruderschaft Sandor nach einer "Verhandlung" einfach getötet hätte,gibt Beric ihm die Chance des Gottesentscheids und hält sich dann anschließend auch an diesen.
      Zu Thoros s gibt da auch eine Textstelle,in der er nach Berics Tod mit der verletzten Brienne spricht und sich über die Entwicklung der Bruderschaft unter Lady Stoneheart alles andere als glücklich zeigt.

      Brigthroar schrieb:

      Sandor hat Beric bereits ziemlich fatal getroffen, aber wir kennen unseren Bluthund. Das hätte er noch fataler hinbekommen und ihm beispielsweise den Kopf ab- bzw. zerschlagen können. Dann wäre Thoros mit seinem Latein und die Bruderschaft, ohne Anführer, am Ende gewesen.

      Sandor befand sich durch das Feuer und seine Verletzung durch dieses,in einer für ihn absolut schrecklichen Situation und der Schlag,der Beric traf,hätte ja durchaus ausgereicht um einen Menschen zu töten.Mehr war ja nicht nötig.

      Ich denke auch nicht,dass irgendwer an die Wiedererweckung von Beric glaubte,der diese oder zumindest einen seiner Tode nicht mit eigenen Augen mit ansah.Man dachte bestimmt,er sei eben noch mal davongekommen und eben geheilt worden.Von daher hielt man es wohl nie für nötig ihn noch anders zuzurichten.

      Brigthroar schrieb:

      Auch Gregor hatte die Möglichkeit bereits, als er es dann vorgezogen hat, Beric nur aufzuknüpfen.

      Das mit dem Aufknüpfen war Lorch.Gregor war da mit seiner Art Beric zu töten wieder etwas brachialer.(Dolch ins Auge)
      Über den zweiten Tod durch Gregor wissen wir,glaube ich nichts aber Beric starb insgesamt drei mal durch die Cleganes.

      Brigthroar schrieb:

      Gemessen daran, dass er noch immer Verantwortung für seine Männer hat, ist Beric bereits länger sehr rücksichtslos mit seinem Leben nach dem Tod umgegangen.

      Mit seinem eigenen Leben schon und so wie ich das verstehe,hätte er auch einen weiteren Tod nicht überlebt.(Wie hört sich das denn an :rolleyes: ) .Er hätte also eigentlich einfach nur ein weiteres mal im Kampf sterben müssen und die Führung an Thoros übergeben.Ich glaube irgendwie schon,dass er dachte mit Cats Wiederbelebung etwas "Gutes" zu tun.
      Vielleicht interpretiere ich da zuviel in Beric hinein,(Reread fällig) aber irgendwie glaube ich ,auch er wäre mit der Entwicklung der
      Bruderschaft nicht einverstanden gewesen und es ging ihm nicht ausschließlich darum,den Lannisters das Leben zur Hölle zu machen.Vielleicht war zu dem Zeitpunkt aber auch nicht mehr allzu viel von ihm übrig.Ich finde diese Veränderung und das Vergessen,das da in ihm vorging schon sehr interessant und wüsste gern mehr darüber...und ob das bei ihm so stark war,weil er so oft starb.Vielleicht geht dieses Vergessen ja gar nicht so schnell von Statten,wenn man "nur einmal " wiedererweckt wird.

      Edit:
      Vielleicht hat der bittende Harwin ja beschrieben was für eine Person Catelyn eigentlich war und Beric dachte wirklich er tut hier das Richtige. :/
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „onyx“ ()

      Ned schickte 120 Mann aus,von denen nachdem sie in einen Hinterhalt von Gregor gerieten noch 40 Leute übrigblieben.Beric selbst war schwer verletzt und es dauerte 2 Wochen,bevor er wieder einigermaßen bei Kräften war und reiten konnte.(Vielleicht war das sein erster Tod von Gregors Hand)
      Alle haben gedacht,Seine Lordschaft würde bis zum Tagesanbruch tot sein.Aber Thoros betete die ganze Nacht bei ihm am Feuer,und im Morgengrauen lebte der Mann noch und war stärker als am Abend zuvor.

      Vielleicht ist Beric in dieser Nacht tatsächlich das erste Mal gestorben und Thoros hauchte ihm das erste Mal neues Leben ein.( Thoros zog ihm ein Stück Lanze aus der Brust und kippte Wein in das verbliebene Loch.)
      Zurück zu deiner Frage @Hildegunda
      Als Beric wieder so weit hergestellt war,dass er reiten konnte,war Robert tot,Joff saß auf dem Thron und im ganzen Gebiet wimmelte es von Lannister Truppen.....und dann:
      "That turned the whole world on its head. We'd been sent out by the King's Hand to deal with outlaws, you see, but now we were the outlaws, and Lord Tywin was the Hand of the King. There was some wanted to yield then, but Lord Beric wouldn't hear of it. We were still king's men, he said, and these were the king's people the lions were savaging. If we could not fight for Robert, we would fight for them, until every man of us was dead. And so we did, but as we fought something queer happened. For every man we lost, two showed up to take his place. A few were knights or squires, of gentle birth, but most were common men—fieldhands and fiddlers and innkeeps, servants and shoemakers, even two septons. Men of all sorts, and women too, children, dogs . . ."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „onyx“ ()

      onyx schrieb:

      Sandor befand sich durch das Feuer und seine Verletzung durch dieses,in einer für ihn absolut schrecklichen Situation und der Schlag,der Beric traf,hätte ja durchaus ausgereicht um einen Menschen zu töten.Mehr war ja nicht nötig.

      Das ist nicht so entscheidend. Wenn der Kampf nur etwas anders verläuft, sie sich anders bewegen und Beric zu einem anderen Block mit der Klinge gezwungen wird, dann könnte er noch viel schlimmer zugerichtet werden.

      onyx schrieb:

      Das mit dem Aufknüpfen war Lorch.Gregor war da mit seiner Art Beric zu töten wieder etwas brachialer.(Dolch ins Auge)

      Argh, ich kann bei den beiden nie zuordnen, wer nun welche Grausamkeit verzapft hat :wacko: aber auch bei Dolch ins Auge ist er gut weggekommen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Sehr gerne. :)
      ...und da sind schon recht üble Burschen zusammengekommen,wenn man da zum Beispiel an den Verrückten Jägersmann denkt.
      Ich sehe in denen wirklich nicht viel Edles.

      ​aber auch bei Dolch ins Auge ist er gut weggekommen.

      Ja , gibt Schlimmeres. :D
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      onyx schrieb:

      und da sind schon recht üble Burschen zusammengekommen,wenn man da zum Beispiel an den Verrückten Jägersmann denkt.
      Ich sehe in denen wirklich nicht viel Edles.

      Hier muss man aber bedenken,dass der Verrückte Jägersmann erst während des Krieges so schlimm geworden ist.
      Er musste zusehen,wie Soldaten seine Frau und seine Schwester vergewaltigten und dann umbrachten.
      :/
      Es war so langweilig geworden hier im Forum, dass ich sogar vermisst habe, wenn Ren die Psychopathen im Lied verteidigt. Danke für diesen schönen Nostalgie-Moment, Ren. :)
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)