Bundestagswahl 2017

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      Ich glaube nicht, dass sich durch ein Abdanken Merkels irgendetwas ändern würde. Vielleicht 3, 4% von der FDP/AfD wieder zur Union. Das wärs. Wer solls auch machen? Jens Spahn? Wenn Farblosigkeit einen Namen hat, dann den des Bankkaufmanns aus Ahaus. Und inhaltlich war der Gipfel wohl, als er während Deutschland mal wieder einen Rekordaußenhandelsüberschuss erzielt hat, irgendwas von Wettbewerbsfähigkeit wäre jetzt das große Thema erzählt hat.
      @ObracDer Thread hier heißt eben "Bundestagswahl 2017" und nicht "Despoten aus aller Herren Länder". Dementsprechend ist es legitim, die Stoßrichtung auf deutsche Politik oder Gesellschaft zurückzuführen. Off-Topicismus oder Whataboutismus wurde hier mitnichten von uns betrieben. Es ist halt sehr unangenehm und nicht zielführend, in eine Ecke gestellt zu werden, in der man gar nicht steht. Es ist nebenbei in höchstem Maße absurd, wenn man sich als für die Rechte der Juden einsetzender Mensch in die rechte Ecke gestellt wird. Wie kommt man auf sowas?

      Man nimmt das Fragment "Flüchtlingskrise gescheitert" oder "Antisemitismus durch Muslime" und konstruiert daraus AfDismus und steckt die Menschen in Schubladen. Dass mein Ansatz den Menschen dort zu helfen einfach ein gänzlich anderer ist, der pragmatisch und nachhaltig Probleme des Unfriedens und der Armut in Krisenregionen lösen möchte, wird gar nicht erst angenommen. Nein, man wird dann direkt als rechter Unmensch dargestellt. Und das geschieht im gleichen Umkehrschluss mit Menschen, die Orban oder Trump gewählt haben. Ich finde es wirklich schade, dass fast jede Diskussion im Internet, in Politshows und anderen Sphären irgendwann in küchenpsychologische Interpretationen abdriftet. Und das kann man einigen zum Vorwurf machen. Es ist meist ein Beleg für die die Nichtexistenz von Argumenten. Aber warum muss man sich unbedingt äußern, wenn man keine Argumente hat?

      Um mal zum Thema zurückzukommen (man kann auch weiter über alles andere diskutieren, aber dann bitte ohne Emotionen):

      SPD jetzt also unter 20%. Danke, Martin. Du wirst als Totengräber deiner Partei, die ich bis zur letzten BTW immer gewählt habe, eingehen. Wärst du mal lieber Bürgermeister in Würselen geblieben.
      Wenn Groko, bleibt die Frage, wann Merkel denn zurücktritt. Pro weiteren Amtsmonat kann man wohl ein halbes Prozent der CDU abziehen, welches FDP und AfD zugute kommt. Aber wer soll ihr folgen? Die restlichen "Hoffnungsträger" sind bis auf Spahn ein wahres Gruselkabinett. Das ist auch der einzige, der sie stürzen könnte.

      Ich befürchte wirklich das worst-case-Szenario. Noch mehr Geschenke für jeden, der sie nicht angreift und ein Aussitzen, bis sie Kohl überholt hat. Danach setzt sie sich ins Ausland ab, nimmt einen Uno-Posten ein und nach ihr die Sintflut. CDU und SPD sind dann tot, Wagenknecht hat mit Lafontaine eine neue Partei ins Leben gerufen zwischen SPD und LINKE, quasi ein linkes Äquivalent zur AfD. Arithmetisch ergeben sich dann ständige Regierungskoalitionen aus drei bis vier Parteien.

      Der Kardinalfehler der SPD und CDU (durch Rechts - und Linksruck die ganz breite Mittelschicht abzugrasen) und Merkels Alleingänge werden uns noch teuer zu stehen kommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „schnoeps“ ()

      Ser Erryk schrieb:

      Die sehr unappetitliche Diskussion mal beiseitegeschoben, würde ich es als sehr bedenklich empfinden, wenn die SPD jetzt doch einer großen Koalition zustimmen würde. Sie sackt dann bei der nächsten Wahl mit Sicherheit so auf die 15% ab, vielleicht sogar noch weniger, die AfD dürfte bei 25% raus kommen. Ein Alptraum!
      Eigentlich sind Neuwahlen für mich die einzige Möglichkeit diesem Dilemma noch irgendwie entgegenzuwirken und wenn Merkel dann sagt, sie will als Kanzlerin nicht mehr weitermachen.


      Das Ärgerliche beim Ende der Jamaika-Verhandlungen war doch, dass Frau Merkel sich sofort wieder als Spitzenkandidatin nach vorne schob. Dazu kommt noch das Theater bei der SPD. Da wird die AfD eher zulegen als absinken.
      Die SPD hat sich in eine Situation manövriert, bei der sie in einer Neuwahl als Verlierer vom Platz gehen würde.
      Der Thread hier heißt eben "Bundestagswahl 2017" und nicht "Despoten aus aller Herren Länder". Dementsprechend ist es legitim, die Stoßrichtung auf deutsche Politik oder Gesellschaft zurückzuführen. Off-Topicismus oder Whataboutismus wurde hier mitnichten von uns betrieben. Es ist halt sehr unangenehm und nicht zielführend, in eine Ecke gestellt zu werden, in der man gar nicht steht. Es ist nebenbei in höchstem Maße absurd, wenn man sich als für die Rechte der Juden einsetzender Mensch in die rechte Ecke gestellt wird. Wie kommt man auf sowas?

      Die Art, wie ich deine und Springers Argumentationsmuster bewertet habe, habt ihr euch über mehrere Threadseiten erarbeitet und meine Meinung dazu wird sich trotz der Beteuerungen zu deinem Humanismus auch nicht ändern. Das waren halt die typischen Relativierungen, wie man sie aus gewissen Lagern kennt. Deine Argumentation ähnelt denen von Trump-, Erdogan- oder AfD-Anhängern (wurden ja demokratisch gewählt, deswegen alles gut) einfach zu sehr, als dass man die Parallelen nicht bemerken darf. Schön aber, dass du dich für die Rechte von Juden einsetzt. Finde ich gut.

      schnoeps schrieb:

      Es ist nebenbei in höchstem Maße absurd, wenn man sich als für die Rechte der Juden einsetzender Mensch in die rechte Ecke gestellt wird. Wie kommt man auf sowas?

      Das kommt dadurch, dass man Judendiskriminierung durch Moslemdiskriminierung ersetzt. Das ist das gleiche in grün blau.
      Es ist nicht das Ziel der Diskriminierung, das jemanden rechts erscheinen lässt sondern die Diskriminierung selber.
      Natürlich muss man gegen Judendiskriminierung vorgehen, aber wenn man den schwarzen Peter dann einfach an eine andere Gruppe weiter reicht und sagt "das sind jetzt die Bösen", dann hat man einfach nicht kapiert um was es geht.

      Obrac schrieb:

      Die Art, wie ich deine und Springers Argumentationsmuster bewertet habe, habt ihr euch über mehrere Threadseiten erarbeitet und meine Meinung dazu wird sich trotz der Beteuerungen zu deinem Humanismus auch nicht ändern. Das waren halt die typischen Relativierungen, wie man sie aus gewissen Lagern kennt. Deine Argumentation ähnelt denen von Trump-, Erdogan- oder AfD-Anhängern (wurden ja demokratisch gewählt, deswegen alles gut) einfach zu sehr, als dass man die Parallelen nicht bemerken darf. Schön aber, dass du dich für die Rechte von Juden einsetzt. Finde ich gut.


      q.e.d

      Tja. Erdogan mit Trump und der AfD in einen Topf zu werfen, ist ja mal wieder bezeichnend. Ich glaube, es besteht ein kleiner Unterschied dazwischen, Journalisten die Akkreditierung zu entziehen oder sie in den Knast zu werfen. Aber Differenzierung scheint nicht gerade die Stärke eines gewissen Milieus zu sein. Dann lieber Nebelkerzen werfen und "Haltung" zeigen. Ja, ich bin Befürworter der Demokratie und des Humanismus. Mea culpa, wenn das zu freigeistig für dich ist.

      Thinkerbelle schrieb:

      Das kommt dadurch, dass man Judendiskriminierung durch Moslemdiskriminierung ersetzt. Das ist das gleiche in grün blau.
      Es ist nicht das Ziel der Diskriminierung, das jemanden rechts erscheinen lässt sondern die Diskriminierung selber.
      Natürlich muss man gegen Judendiskriminierung vorgehen, aber wenn man den schwarzen Peter dann einfach an eine andere Gruppe weiter reicht und sagt "das sind jetzt die Bösen", dann hat man einfach nicht kapiert um was es geht.


      Ok, dann haben wir also nichts damit erreicht zu sagen, dass die Nationalsozialisten eines der widerwärtigsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte an den Juden verübt haben? Was ist das bitte für eine Einstellung?

      Meine jüdischen Freunde haben ziemlich genau verstanden, worum es geht. Ist es Diskriminierung, wenn man die Aggressoren benennt? Habe noch nicht davon gehört, dass Israelis gedroht hätten, alle Muslime auszurotten. Ich habe auch niemals gesagt, dass alle Muslime (die Mehrheit ist friedlich) jetzt die Bösen sind. Aber der Antisemitismus ist ein reales Problem, welches es genauso zu benennen gilt wie den Rassismus in den USA oder Xenophobie in europäischen Ländern. Da dies aber sehr heiße Eisen sind, darf man sich mit ihnen gerne etwas tiefer auseinandersetzen und weniger polemisch.

      Wenn man als Deutscher eines im Geschichtsunterricht gelernt haben sollte, dann dass man eine historische Schuld besitzt. Und zwar in dem Sinne, dass man den Juden ein Leben ermöglichen sollte frei von Leid, Gewalt und Diskriminierung.
      Hast du gerade ernsthaft alle Linken auf eine Stufe mit Stalin gestelt?


      Nein. Allerdings sind Personen, die wie die Linkspartei einen "demokratischen Sozialismus" propagieren, für mich Sozialisten - was auch sonst? Einen "demokratischen Sozialismus" soll man angeblich wieder abwählen können, sollte er den Menschen irgendwann einmal nicht mehr willkommen sein. Wie schnell ein sozialistisches Regime jedoch in einer polizeistaatlichen Diktatur enden kann, wurde am erschreckenden Beispiel der DDR deutlich. Die Zentralisierung ökonomischer Kräfte ist gefährlich, denn sie birgt ein enormes Missbrauchspotenzial durch den Staat. Außerdem ist ein derartiges Wirtschaftssystem innovationshemmend und führt in die wirtschaftliche Monotonie.

      schnoeps schrieb:

      Wenn man als Deutscher eines im Geschichtsunterricht gelernt haben sollte, dann dass man eine historische Schuld besitzt. Und zwar in dem Sinne, dass man den Juden Mitmenschen ein Leben ermöglichen sollte frei von Leid, Gewalt und Diskriminierung.

      Ich habe deinen Beitrag mal etwas angepasst.
      Ich persönlich kann dem historischen Schuld-Gefasel nämlich relativ wenig abgewinnen und stehe damit in meiner Generation auch bei Weitem nicht alleine da. Die Konzepte von Kollektiv-Schuld und historischer Schuld sind (meiner Meinung nach zurecht) moralphilosophisch höchst umstritten.
      Nur weil ich zufällig mit Verbrechern von einst die gleiche Nationalität teile und Juden von heute die gleiche Religion mit Opfern von damals, bin ich ihnen zu keiner besonderen Behandlung verpflichtet, die nicht jeder andere Mensch auch von mir erwarten könnte.
      Ich möchte das ganze aber eigentlich nicht weiter vertiefen, da es wie du selbst sagst ein heißes Eisen ist und schnell in noch weiter vom Strangthema abweichende Gebiete vorstößt.
      Die Geschichte lehrt uns aber dennoch natürlich viele gegenwärtige Geschehnisse besser zu verstehen und damit umzugehen.

      Daenerys I schrieb:

      Hast du gerade ernsthaft alle Linken auf eine Stufe mit Stalin gestelt?

      Die Zentralisierung ökonomischer Kräfte ist gefährlich, denn sie birgt ein enormes Missbrauchspotenzial durch den Staat. Außerdem ist ein derartiges Wirtschaftssystem innovationshemmend und führt in die wirtschaftliche Monotonie.

      Ich selbst bin bei weitem kein Sozialist und sehe die soziale Marktwirtschaft (sofern sie denn tatsächlich sozial ist, was diverse Gesetze in Deutschland schon lange verändert haben) als die wohl beste praktizierbare Wirtschaftsform. Ich bin ja kein Fantast und weiß, dass das kapitalistische System trotz seiner fundamentalen Fehler "alternativlos" (A.Merkel) ist und als unumstößlicher als die demokratische Ordnung selbst gesehen wird. Siehe "marktkonforme Demokratie" (Angela M.).
      Ohne demnach die gescheiterten Auswüchse sozialistischer Systeme beurteilen zu wollen muss ich den Trugschluss entkräften, dass der Kapitalismus fortschrittsfördernd sei. Er ist nämlich ebenso innovationshemmend. Wenn die Finanzierung oder Realisierung von Dingen allein oder größtenteils unter wirtschaftlichen Aspekten geschieht, so können sich fortschrittliche und bessere Projekte mitunter gar nicht lohnen.
      Ein Beispiel ist der uns alltäglich begegnende geplante Verschleiß, der Produkte geplant nach einer gewissen Lebensdauer defekt werden lässt, damit neue gekauft werden, obwohl die Behebung dieser Mängel in der Massenproduktion nur Bruchteile von Cents kosten (gerade bei elektronischen Produkten weit verbreitet).
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

      The Dragonknight schrieb:

      Ich habe deinen Beitrag mal etwas angepasst.
      Ich persönlich kann dem historischen Schuld-Gefasel nämlich relativ wenig abgewinnen und stehe damit in meiner Generation auch bei Weitem nicht alleine da. Die Konzepte von Kollektiv-Schuld und historischer Schuld sind (meiner Meinung nach zurecht) Moralphilosophisch höchst umstritten.
      Nur weil ich zufällig mit Verbrechern von einst die gleiche Nationalität teile und Juden von heute die gleiche Religion mit Opfern von damals bin ich ihnen zu keiner besonderen Behandlung verpflichtet, die nicht jeder andere Mensch auch von mir erwarten könnte.
      Ich möchte das ganze aber eigentlich nicht weiter vertiefen, da es wie du selbst sagst ein heißes Eisen ist und schnell in noch weiter vom Strangthema abweichende Gebiete vorstößt.
      Die Geschichte lehrt uns aber dennoch natürlich viele gegenwärtige Geschehnisse besser zu verstehen und damit umzugehen.


      Ich gebe dir ja recht, sofern das alles ewig zurückliegt. Das tut es aber nicht. Ich möchte hier auch keinen Opfer- oder Täterkult hinauf beschwören. Das Wort Schuld habe ich wohl falsch gewählt, nehmen wir lieber Verantwortung. Aber Verantwortung dafür tragen, dass die Verbrechen, die die Generation der Großeltern begannen hat, kein zweites Mal begangen werden, ist meines Erachtens nicht zuviel verlangt.

      schnoeps schrieb:

      Tja. Erdogan mit Trump und der AfD in einen Topf zu werfen, ist ja mal wieder bezeichnend. Ich glaube, es besteht ein kleiner Unterschied dazwischen, Journalisten die Akkreditierung zu entziehen oder sie in den Knast zu werfen. Aber Differenzierung scheint nicht gerade die Stärke eines gewissen Milieus zu sein. Dann lieber Nebelkerzen werfen und "Haltung" zeigen. Ja, ich bin Befürworter der Demokratie und des Humanismus. Mea culpa, wenn das zu freigeistig für dich ist.

      Dir zu erklären, was die drei Genannten so gemeinsam haben (und vor allem deren Anhänger mit deiner Diskussionsstrategie, darum gings ja nun), dazu habe ich wirklich keine Lust. In meinem "Milieu" ist es halt üblich, dass man auch Dinge vergleicht, die nicht zu 100% identisch sind, sondern nur sehr ähnlich. Klingt komisch, ist aber so.
      Ich selbst bin bei weitem kein Sozialist und sehe die soziale Marktwirtschaft (sofern sie denn tatsächlich sozial ist, was diverse Gesetze in Deutschland schon lange verändert haben) als die wohl beste praktizierbare Wirtschaftsform.


      Ja, dem stimme ich zu. Die Soziale Marktwirtschaft stellt aus meiner Sicht einen "Mittelweg" zwischen einem anarchischen Kapitalismus und einem sozialistischen Wirtschaftssystem dar, denn die Soziale Marktwirtschaft ist zwar weitgehend frei, aber dennoch staatlich/gesetzlich strukturiert.

      Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns beendete beispielsweise die Ära des Niedriglohnsektors, obgleich es meines Erachtens positiver gewesen wäre, hätte man parallel zur Initiation des Mindestlohns zugleich die Unternehmenssteuersätze reduziert. Dies ließe sich jedoch nachholen, sodass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in die Lage versetzt würden, den kontinuierlich ansteigenden Mindestlohn auch finanzieren zu können, ohne dass es zu Verlusten von Arbeitsplätzen und zu lokalen Inflationen kommt. Denn es ist ja hinlänglich bekannt, dass das Risiko der Beschäftigungsverluste mit der Höhe der gezahlten Mindestlöhne zunimmt.

      Wenn die Finanzierung oder Realisierung von Dingen allein oder größtenteils unter wirtschaftlichen Aspekten geschieht, so können sich fortschrittliche und bessere Projekte mitunter gar nicht lohnen.


      Ich bin dennoch der Meinung, dass sich der Staat so weit wie möglich aus der Wirtschaft zurückziehen sollte, denn für die Konjunktur ist es sicherlich nur von Nachteil, wenn Unternehmer ihre unternehmerischen Entscheidungen primär unter steuerlichen Aspekten treffen, weil sie sich davon z. B. Steuervergünstigungen versprechen. Das kann dazu führen, dass (wirtschafts-)produktive Ideen ausgeschlagen werden, wenn sie sich steuerlich nicht als lohnenswert erweisen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Daenerys I“ ()

      Obrac schrieb:

      Das waren halt die typischen Relativierungen, wie man sie aus gewissen Lagern kennt.


      Das ist aber wieder nur Polemik Deinerseits. Durch ständige Wiederholung solcher Sätze disqualifierst Du Dich aber, denn Du kannst sie nie konkret untermauern, sondern nur mit irgendwelchen frei interpretierten "Ähnlichkeiten". Bist Du mal auf die Idee gekommen, dass Du dank Deiner emotionalen Vorverurteilung einfach Dinge falsch verstehst?


      Obrac schrieb:

      Dir zu erklären, was die drei Genannten so gemeinsam haben (und vor allem deren Anhänger mit deiner Diskussionsstrategie, darum gings ja nun), dazu habe ich wirklich keine Lust.


      Diese Unlust teilst Du uns zum wiederholten Male mit und damit habe ich ein Problem. Dann äußere hier keine Unterstellungen gegen andere User, nur weil deren Argumente Deinen Elfenbeinturm erschüttern.


      Obrac schrieb:

      In meinem "Milieu" ist es halt üblich, dass man auch Dinge vergleicht, die nicht zu 100% identisch sind, sondern nur sehr ähnlich. Klingt komisch, ist aber so.


      Das ist nur unfreiwillig komisch, weil viele der Sachverhalte nur in Deiner subjektiven Wahrnehmung ähnlich sind. Du könntest vermutlich genauso gut bei der Chemtrailbewegung, Impfgegner, erster Maat auf Seawatch oder bei der PEGIDA sein. Du bist aus irgendwelchen Gründen in Deinem "Mileu" und Du wirst von der Gesellschaft in Ruhe gelassen, weil Du zufällig kein AfD-Wähler bist. Ich hätte Dich auch toleriert, aber auf direkte Unterstellungen reagiere ich eben.
      Das ist aber wieder nur Polemik Deinerseits. Durch ständige Wiederholung solcher Sätze disqualifierst Du Dich aber, denn Du kannst sie nie konkret untermauern, sondern nur mit irgendwelchen frei interpretierten "Ähnlichkeiten". Bist Du mal auf die Idee gekommen, dass Du dank Deiner emotionalen Vorverurteilung einfach Dinge falsch verstehst?

      Ach komm, ich habe genug angesprochen, was ihr geäußert habt. Nur mal als Beispiel ein Beitrag von Schnoeps als Antwort darauf, welche demokratischen Defizite in Ungarn herrschen, worum es ja in meinem Einstiegsposting ging:

      Beschneidung der Meinungsfreiheit durch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz, offen zur Schau getragener Antisemitismus durch zahlreiche muslimische Flüchtlinge, Hetze gegen AfD-Wähler, Postulat der offenen Grenzen und Verstoß gegen zahlreiche Grundgesetze und europäische Abkommen. Ist das legitim? Nur weil die Regierung zufällig mit genauso unlauteren Mitteln die eigene Meinung vertritt, sollte man es nicht ignorieren, was in Deutschland alles so schief läuft. Aber am deutschen Wesen soll ja bekanntlich die Welt genesen...

      Der Beitrag ist einfach nur ein Witz. Inhaltlich sowieso Murks (Verstoß gegen zahlreiche Grundgesetze? WTF?) und dabei eben Whataboutismus in Reinkultur. Was in Deutschland passiert, hat null damit zu tun, wie undemokratisch Ungarn ist. Selbst wenn es hier genauso scheiße wäre (was nicht so ist), darf man sich vorbehalten, beides gleichermaßen zu bewerten.
      Ich habe übrigens nie behauptet, dass hier irgendwer rechts ist, sondern dass man bei euch bestimmte Argumentationsmuster wiedererkennt. So ein Beitrag könnte auch von irgendeinem AfD-Jünger auf Facebook stammen

      Diese Unlust teilst Du uns zum wiederholten Male mit und damit habe ich ein Problem. Dann äußere hier keine Unterstellungen gegen andere User, nur weil deren Argumente Deinen Elfenbeinturm erschüttern.

      Nö, diese Unlust teile ich hier zum ersten Mal mit. Verwechselst du mich eventuell mi jemandem? Argumente wie die von Schnoeps erschüttern gar nichts, sondern sind einfach nur ermüdend, weil bewusst am Thema vorbei und deswegen sinnlos, und oft genug gehört sowieso.

      Das ist nur unfreiwillig komisch, weil viele der Sachverhalte nur in Deiner subjektiven Wahrnehmung ähnlich sind. Du könntest vermutlich genauso gut bei der Chemtrailbewegung, Impfgegner, erster Maat auf Seawatch oder bei der PEGIDA sein. Du bist aus irgendwelchen Gründen in Deinem "Mileu" und Du wirst von der Gesellschaft in Ruhe gelassen, weil Du zufällig kein AfD-Wähler bist. Ich hätte Dich auch toleriert, aber auf direkte Unterstellungen reagiere ich eben.

      Ich verstehe deinen Beitrag nicht. In welchem Milieu soll ich eigentlich sein?

      Obrac schrieb:

      Dir zu erklären, was die drei Genannten so gemeinsam haben (und vor allem deren Anhänger mit deiner Diskussionsstrategie, darum gings ja nun), dazu habe ich wirklich keine Lust. In meinem "Milieu" ist es halt üblich, dass man auch Dinge vergleicht, die nicht zu 100% identisch sind, sondern nur sehr ähnlich. Klingt komisch, ist aber so.


      Ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen, einfach um der Birne eine Nähe zum Apfel nachzuweisen. Ein beliebtes Stilmittel von Menschen, die argumentativ nicht mehr weiterwissen oder noch nie wussten.

      Obrac schrieb:

      Der Beitrag ist einfach nur ein Witz. Inhaltlich sowieso Murks (Verstoß gegen zahlreiche Grundgesetze? WTF?) und dabei eben Whataboutismus in Reinkultur. Was in Deutschland passiert, hat null damit zu tun, wie undemokratisch Ungarn ist. Selbst wenn es hier genauso scheiße wäre (was nicht so ist), darf man sich vorbehalten, beides gleichermaßen zu bewerten.
      Ich habe übrigens nie behauptet, dass hier irgendwer rechts ist, sondern dass man bei euch bestimmte Argumentationsmuster wiedererkennt. So ein Beitrag könnte auch von irgendeinem AfD-Jünger auf Facebook stammen


      Ok, wenn du die Meinung von ehemaligen Verfassungsrichtern und zahlreichen Institutionen als "Witz" bezeichnest, müssen wir wirklich nicht weiterdiskutieren. Dann lebst du in einer Parallelwelt.

      Obrac schrieb:

      Nö, diese Unlust teile ich hier zum ersten Mal mit. Verwechselst du mich eventuell mi jemandem? Argumente wie die von Schnoeps erschüttern gar nichts, sondern sind einfach nur ermüdend, weil bewusst am Thema vorbei und deswegen sinnlos, und oft genug gehört sowieso.


      Du hast es geschafft, noch kein Argument zu nennen oder auch nur eines zu entkräften, was hier genannt wurde. Meines Erachtens bist du ein Polemiker, der in der wirklichen Welt vermutlich in keiner Diskussion ernst genommen wird. Du hast mein vollstes Mitleid, aber bitte ruiniere durch deine unqualifizierten Beiträge doch nicht den, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, gehobenen Diskussionsverlauf. Wenn du schon keine Lust hast, irgend etwas zu erklären, schreibe doch einfach gar nichts. Oder bist du so einer, der Vorträge durch Zwischenrufe stört?

      Mir wäre es übrigens vollkommen egal, welche Partei du wählst (ok, NPD wäre jetzt nicht so cool). Mir geht es um Inhalte, aber da sind wir wohl einfach verschieden ;)

      Obrac schrieb:

      Ach komm, ich habe genug angesprochen, was ihr geäußert habt.


      Nein, Du hast nur nicht näher genannte Beiträge mit irgendwelchen Etiketten übersäht und sie politischen Ecken zugordnet. Inhaltlich kam von Dir so gut wie nichts. Interessanterweise antwortest Du mit einem Quote von schnoeps und nicht von mir, aber der hat Dir eben schon geantwortet.

      Obrac schrieb:

      Habe mir die Mühe gemacht, mir die letzten drei Threadseiten durchzulesen, und möchte zu den rechtsnational angehauchten Beiträgen mancher hier gar nicht groß was sagen.


      Obrac schrieb:

      Du wirst wohl wissen, was du selbst geschrieben hast.


      Obrac schrieb:

      Dir zu erklären, was die drei Genannten so gemeinsam haben (und vor allem deren Anhänger mit deiner Diskussionsstrategie, darum gings ja nun), dazu habe ich wirklich keine Lust.



      Obrac schrieb:

      Der Beitrag ist einfach nur ein Witz. Inhaltlich sowieso Murks ...


      Wie gesagt, immer das gleiche Muster. Danach rührst Du meistens wieder Deine Suppe aus Orban, AfD, Trump, Erdogan, usw. zusammen. Bitte lasse mich und andere User da raus!
      Schnoeps' Hasstiraden ignoriere ich mal. Aber eines finde ich schon witzig:

      Wie gesagt, immer das gleiche Muster. Danach rührst Du meistens wieder Deine Suppe aus Orban, AfD, Trump, Erdogan, usw. zusammen. Bitte lasse mich und andere User da raus!

      Ist das dein Ernst? Du fragst mich nach einem konkreten Zitat, das ich daraufhin bringe und dabei die Begründung, warum ich ich es für Whataboutismus halte, also eben genau das konkret beantworte, wonach du gefragt hast, und du unterstellst mir daraufhin, ich wäre nicht konkret und würde irgendwas von Trump und Erdogan erzählen? Also sorry, wer hier bewusst am Thema vorbeidiskutiert, sollte ja nun klar sein. Du hast mich gefragt, warum ich meine, jemand würde wie ein AfD-Anhänger argumentieren, und genau das habe ich mit Zitat beantwortet. Und das soll dann "immer das gleiche Muster" sein? Dann scheint mein Muster ja nicht so schlecht zu sein. Findest du es nicht selbst komisch, warum jemand als Beispiel dafür, was in Deutschland so falsch läuft, "Hetze gegen AfD-Wähler" nennt, und nicht etwa den rasanten Anstieg von rechter Gewalt seit Jahrzehnten? Diese Priorisierung von Missständen in Deutschlands finde ich mindestens schonmal komisch.

      Nein, Du hast nur nicht näher genannte Beiträge mit irgendwelchen Etiketten übersäht und sie politischen Ecken zugordnet. Inhaltlich kam von Dir so gut wie nichts. Interessanterweise antwortest Du mit einem Quote von schnoeps und nicht von mir, aber der hat Dir eben schon geantwortet.

      Genau, der hat geantwortet, aber natürlich bewusst genau an der Quintessenz meines Postings vorbei. Ihr beide wollt komischerweise nämlich nicht auf das eingehen, was ihr eigentlich von mir hören wolltet. Also braucht ihr euch auch nicht als beleidigte Leberwürste aufzuspielen, die in der Diskussion so ungerecht behalndelt werden.