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Bundestagswahl 2017

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      Daenerys I schrieb:


      An dieser Stelle sollte man zunächst einmal hervorheben, dass neoliberale Maximen und Ideen die theoretische Basis der Sozialen Marktwirtschaft bilden, die ich befürworte. Die Soziale Marktwirtschaft, die derzeit in der BRD praktiziert wird, weist jedoch eklatante Defizite auf, weshalb ich spezielle Reformen nicht nur für begrüßenswert, sondern gar für notwendig halte.


      Das ist die Krux an dem Begriff "Soziale Marktwirtschaft". Die Erfinder des Begriffes hatten in der Tat eher das vor Augen, was heute als "ordoliberal" bezeichnet wird, einen möglichst wenig regulierenden Staat ohne Interventionen. Allerdings versteht der Durchschnittsdeutsche heute unter "Soziale Marktwirtschaft" wohl eher eine Marktwirtschaft, die durch einen umfangreich ausgebauten Sozialstaat mit entsprechender Umverteilung gestützt wird.

      Das ändert allerdings nicht das Geringste an der Tatsache, dass letzten Endes die weite Majorität der Steuerzahler von den mit der Initiation der Flax Tax in Verbindung stehenden Steuersenkungen profitieren würde.


      Das ändert Alles, denn deine Aussage ist hier entweder eine Lüge oder basiert auf groteskem Unwissen für eine derart lautstark geäußerte Meinung. Bei einem Flat Tax Satz von 25% profitiert genau eine Gruppe der Steuerzahler - die, die heute einen Grenzsteuersatz jenseits der 25% bezahlen. Und das sind um die 2,5 Mio. - von 40 Mio. Arbeitnehmern. Natürlich kommt noch dazu, dass es sich beim Spitzensteuersatz um einen Grenzsteuersatz handelt - das heißt je höher das Einkommen, desto stärker wird man entlastet.

      Mit Mehrbelastungen der Nicht-Entlasteten durch die von dir geplante Gegenfinanzierung mittels Subventionsabbau gar nicht zu reden - alle die nicht zur oben beschriebenen Gruppe gehören dürften netto damit so stärker belastet werden. Das kann man wollen, sollte man aber auch zugeben.

      In einigen Staaten kommt die Flat Tax bereits zur Anwendung. In manchen dieser Nationen bewährt sie sich, in anderen hingegen nicht. Was sagt das für Deutschland aus? Wenig, denn die jeweiligen Zustände in den diversen Ländern sind oftmals kaum miteinander vergleichbar. Die Bundesregierung sollte den Mut finden, auch einmal neuartige Pfade zu beschreiten und Neues auszuprobieren. Nur so können letztlich empirische Daten erhoben werden, die für unser Land aussagekräftig sind


      Das ist das, was SerSeppel mit Diskurs-Simulation meinte - du hast doch den Vergleich mit anderen Staaten erst in den Raum geschmissen. Nachdem dieser von u.A. mir als sinnbefreit identifiziert wurde, tust du jetzt so, als wäre es deine Argumentationskette.

      Unser aktuelles Steuerrecht ist z. B. angesichts seiner zahlreichen Ausnahmetatbestände, Steuervergünstigungen und Sonderregelungen langfristig nicht tragbar.


      Das wird seit Jahrzehnten behauptet. Schon Helmut Schmidt wollte eine Bierdeckelreform.

      Dass Krankenhäuser oder Bildungsinstitutionen vom Staate vernachlässigt werden müssten, um die Flat Tax zu finanzieren, möchten linksorientierte Kritiker gerne suggerieren - tatsächlich sind derartige Behauptungen jedoch völlig inkorrekt.


      Derartige Äußerungen demonstrieren eigentlich nur eindrucksvoll, dass du weit weniger rational und deutlich ideologischer in der Fragestellung bist, als du glaubst.

      Die durch die Flat Tax generierten Steuersenkungen führen schlussendlich zu höheren Steuereinnahmen, denn wenn den Steuerzahlern mehr Netto vom Brutto verbleibt, stabilisiert sich deren Kaufkraft, wodurch wiederum die allgemeine Nachfrage potenziert wird.


      Das ist weder empirisch noch theoretisch plausibel. Theoretische Fiskalmultiplikatorenmodelle kommen in der weit überwiegenden Mehrheit zu dem Ergebnis, dass staatliche Ausgaben höhere Multiplikatoreffekte nach sich ziehen, als Steuersenkungen. Das heißt im Klartext, kürzt der Staat Ausgaben (auch Subventionen) und finanziert dadurch Steuersenkungen, ist per Saldo mit Wachstumseinbußen zu rechnen.
      Das durch Steuersenkungen entstandene Defizite sich selbst finanzieren - also die Idee der Laffer-Kurve - wurde empirisch sowohl in den USA (Reagan) als auch in Deutschland (Rot-Grün) eindeutig widerlegt. Und logischerweise wird die Effektivität von Steuersenkungen im oberen Einkommensegment immer schwächer - die Konsumquote sinkt, die Arbeitsangebotselastizität schwankt um 0 oder ist sogar positiv. (Die dort tätigen Arbeitnehmer reizen ihr mögliches Arbeitsangebot meist ohnehin aus, dass heißt ein Chefarzt wird nicht anfangen 65 statt 60 Stunden zu arbeiten, weil er prozentual etwas mehr netto behält, eher das Gegenteil ist der Fall.)
      Du scheinst wirklich zu denken, dass du hier mit leicht zu narrenden Dummköpfen diskutierst, Daenerys I.

      Daenerys I schrieb:

      Anarchischer Kapitalismus hat mit Neoliberalismus nichts gemein. Das Ziel des Neoliberalismus besteht darin, eine Wirtschaftsliberalität in unserer modernen Gesellschaft zu etablieren. Das schließt eine soziale Strukturierung des Wirtschaftssystems (Soziale Marktwirtschaft) keineswegs aus.


      Dann wünschst du dir ein ordoliberales System. Ändert nichts an der Tatsache, dass ein wirtschaftsliberales System grundsätzlich nicht sozial ist, denn natürlich wird der Kapitalist immer versuchen, die Reproduktionskosten zu senken und den Staat zum Erfüllungsgehilfen zu machen.

      Außerdem ist es in Anbetracht dieser Fakten zutiefst ungerecht und damit zugleich unsozial.


      Sicherlich, aber ein System, dass in erster Linie Spitzenverdiener entlastet ist und Einnahmedefizite verursacht, ist ebenso ungerecht.

      Die Frage hierzu lautet aber nicht, wie ich dies begründe, sondern wie Du auf die Idee kommst, dass das Einkommen von A mit 40% besteuert werden soll, während für den B ein nur 20%iger Steuersatz gilt. Gleichheit ist das nicht.


      Wenn der A ein Spitzenverdiener ist, hätte er aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit natürlich mehr Abgaben zu entrichten, als der B. Starke Schultern sollten auch mehr Lasten tragen. Dementsprechend geht es auch nicht um Gleichheit, es geht um Verteilungsgerechtigkeit.

      Folglich ist es sehr wohl wichtig wie du (die du so unkritisch deine Ansichten von den neoliberalen Propagandisten der INSM übernommen zu haben scheinst) dieses neue Steuermodell in ethischer und sozialer Hinsicht begründest.

      Dass Krankenhäuser oder Bildungsinstitutionen vom Staate vernachlässigt werden müssten, um die Flat Tax zu finanzieren, möchten linksorientierte Kritiker gerne suggerieren - tatsächlich sind derartige Behauptungen jedoch völlig inkorrekt.


      Da in der Vergangenheit solche Programme genau die beschriebenen Konsequenzen hatten, zeigt dies nur deine Unkenntnis der Sachlage.

      Die durch die Flat Tax generierten Steuersenkungen führen schlussendlich zu höheren Steuereinnahmen, denn wenn den Steuerzahlern mehr Netto vom Brutto verbleibt, stabilisiert sich deren Kaufkraft, wodurch wiederum die allgemeine Nachfrage potenziert wird. Auf diese positive Entwicklung werden Unternehmen mit der Einstellung weiterer Arbeitskräfte reagieren, um ihre Produktionen zu steigern und das Angebot auszuweiten. Resultat: Durch die verminderte Steuererhebung erhält der Staat letztendlich höhere Steuereinnahmen durch die zusätzlichen Einkommensteuern der neu eingestellten Arbeitskräfte einerseits und durch die vermehrt gezahlten Umsatzsteuern (Herstellung und Erwerb der Produkte) andererseits.


      Das ist die Art und Weise, wie neoliberale Ideologen die Welt gerne hätten, wird aber nicht durch die Empirie und die praktischen Erfahrungen gestützt, auch da Unternehmen gerne ihre Reproduktionskosten senken und den Beschäftigen somit immer weniger Lohn verbleibt, weshalb auch die Kaufkraft nicht nennenswert steigt.

      Ansonsten führte ich bereits detailliert aus, auf welchem Wege die Flat Tax gegenfinanziert werden soll: enormer Bürokratieabbau infolge der Simplifizierung unseres komplexen und komplizierten Steuerrechts, Streichung sämtlicher Steuervergünstigungen und- privilegien, Schließung aller Steuerschlupflöcher.


      Du gehst hier nicht darauf ein, wie die Steuerschlupflöcher geschlossen werden sollen.

      Des Weiteren bietet sich an, die staatlichen Rüstungsausgaben zu reduzieren.


      Das wird aber nicht passieren.



      Immerhin verlinkst du jetzt nicht mehr direkt auf neoliberale Propagandaseiten.
      Ich befürchte aber, dass wir uns hier missverstanden haben könnten. Es ist mir klar, dass Spitzenverdiener zahllose Tricks kennen um weniger vermögend zu erscheinen als tatsächlich der Fall ist, um die entsprechenden Abgaben nicht leisten zu müssen.

      Ich glaube aber nicht, dass Spitzenverdiener sich im derzeit bestehen System sich real arm rechnen können (also ihnen tatsächlich zu viel abgenommen wird). Denn gerade diese Leute sollten ja Zugang zu kompetenten Steuerberatern haben.

      Wirf einen Blick in das Buch "1 000 ganz legale Steuertricks" und Du wirst Dir dessen bewusst, welch ein exorbitantes Potenzial diesbezüglich besteht. Nur: Menschen, die mit den diversen Steuertricks nicht sonderlich vertraut sind bzw. einen eher inkompetenten Steuerberater haben, sind wegen der speziellen Gestaltung unseres Steuerrechts automatisch benachteiligt - und das stellt, wie schon betont, eine pure Ungerechtigkeit dar.


      Natürlich sollte konsequent gegen Steuerhinterziehung vorgegangen werden. Und natürlich begünstigt das derzeitige System denjenigen mit den kompetenten Steuerberatern (was tendenziell die Spitzenverdiener sind). Das von dir hier so vehement verteidigte System aber begünstigt die Spitzenverdiener auch. Was ist also dein Punkt (abgesehen von der Reduktion der Gesetzestexte)?

      Im Übrigen ging es mir bei meinem Kommentar auch darum wie genau denn nun die Steuerschlupflöcher geschlossen werden sollen. Es wäre gut wenn du darauf eingehen würdest.

      Der Einheitssteuer sind soziale Elemente inhärent, weil sie beispielsweise Gleichheit und Leistungsgerechtigkeit berücksichtigt.


      Dann ist es in erster Linie tatsächlich ein soziales Modell für die Spitzenverdiener. Verteilungsgerechtigkeit wird dabei jedenfalls nicht berücksichtigt.

      Ob sich ein solches Steuerkonzept jedoch auch in der Praxis bewähren wird, muss die Erfahrung zeigen.


      In der Vergangenheit haben sich Steuermodelle, die Spitzenverdiener entlasten allerdings nicht bewährt. Das unterschlägst du wieder ganz geschickt.

      Das ist mitnichten "paradox", sondern eine wissenschaftliche Vorgehensweise


      INSM-Rhetorik.

      Es wird eine logisch konsistente und plausibel erscheinende Theorie aufgestellt, die anschließend experimentell überprüft werden muss.


      Nur, dass sie nicht logisch und konsistent ist, wie die Empirie zeigt. Außer in der verzerrten Wahnwelt neoliberaler Ideologen, für die grundsätzlich nur äußere Faktoren für Krisen und Probleme verantwortlich zu machen sind, nie aber die von ihnen entwickelte Theorie oder das von ihnen entwickelte System.

      Weiterhin ist dein Vorschlag Deutschland ein weiteres neoliberales Experiment aufzubürden, in Anbetracht der durchaus immer weiter um sich greifenden Verelendung, die auch (oder vor allem) das Resultat vergangener neoliberaler Experimente ist, eine kleine Unverschämtheit.

      In Deutschland schon, da die Flat Tax hierzulande bisher lediglich diskutiert, aber nicht angewandt wurde.


      Das dahinterstehende Konzept, nämlich Steuersenkungen für das Großkapital ist keineswegs neu.



      Grunkins schrieb:

      Natürlich kommt noch dazu, dass es sich beim Spitzensteuersatz um einen Grenzsteuersatz handelt - das heißt je höher das Einkommen, desto stärker wird man entlastet.

      Mit Mehrbelastungen der Nicht-Entlasteten durch die von dir geplante Gegenfinanzierung mittels Subventionsabbau gar nicht zu reden - alle die nicht zur oben beschriebenen Gruppe gehören dürften netto damit so stärker belastet werden. Das kann man wollen, sollte man aber auch zugeben.


      Das sollte man besser nicht zugeben, wenn man sein neuestes Produkt aus der neoliberalen Hexenküche verkaufen will. Aber hier wird die Perfidie dieser Propaganda deutlich. Unter dem Deckmantel des Kampfes für soziale Gerechtigkeit sollen Maßnahmen durchgesetzt werden von denen in erster Linie die großen Kapitalbesitzer profitieren. Hier wird auch die elitär-klassistische Weltanschauung von Neoliberalen sichtbar. Denn wo kommen wir denn da hin, wenn das Kapital stärker belastet wird als der Plebs?


      Das ist das, was SerSeppel mit Diskurs-Simulation meinte - du hast doch den Vergleich mit anderen Staaten erst in den Raum geschmissen. Nachdem dieser von u.A. mir als sinnbefreit identifiziert wurde, tust du jetzt so, als wäre es deine Argumentationskette.


      Mit welcher Akkuratesse der Seppel den Diskussionsverlauf prognostiziert und den hier sich derzeit im Effekt befindlichen Modus Operandi beschrieben hat, ist in der Tat verblüffend.

      Derartige Äußerungen demonstrieren eigentlich nur eindrucksvoll, dass du weit weniger rational und deutlich ideologischer in der Fragestellung bist, als du glaubst.


      Wobei es sich meiner Ansicht nach durchaus auch um Naivität handeln könnte. Der unkritische Umgang mit Quellen spricht hier dafür.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu
      tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sandhai“ ()

      Du scheinst wirklich zu denken, dass du hier mit leicht zu narrenden Dummköpfen diskutierst, Daenerys I.


      Das schreibt der Richtige. Zitat Deinerseits (in Bezug auf meine Person): "Wobei es sich meiner Ansicht nach durchaus auch um Naivität handeln könnte."

      Dann wünschst du dir ein ordoliberales System.


      Was ich mir wünsche, habe ich vielfach dargelegt.

      Sicherlich, aber ein System, dass in erster Linie Spitzenverdiener entlastet ist und Einnahmedefizite verursacht, ist ebenso ungerecht.


      Es wird keine steuerlichen Defizite geben, wie ich bereits ausgeführt habe.

      Wenn der A ein Spitzenverdiener ist, hätte er aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit natürlich mehr Abgaben zu entrichten, als der B. Starke Schultern sollten auch mehr Lasten tragen.


      Absolut zahlt ein Spitzenverdiener ja auch wesentlich(!) mehr als ein Geringverdiener. Doch dass er auch relativ/prozentual mehr entrichten soll, ist eine Forderung Deinerseits, der ich mich nicht anschließe.

      Dementsprechend geht es auch nicht um Gleichheit, es geht um Verteilungsgerechtigkeit.


      Eine Verletzung des Gleichheitsprinzips ist rechtswidrig.

      Da in der Vergangenheit solche Programme genau die beschriebenen Konsequenzen hatten, zeigt dies nur deine Unkenntnis der Sachlage.


      Da ein "solches Programm", wie ich es hier vorschlage, noch nicht realisiert wurde, gab es bislang überhaupt keine realen Konsequenzen. Oder wo wurde z. B. das Kirchhof-Modell umgesetzt?

      Das ist die Art und Weise, wie neoliberale Ideologen die Welt gerne hätten, wird aber nicht durch die Empirie und die praktischen Erfahrungen gestützt, auch da Unternehmen gerne ihre Reproduktionskosten senken und den Beschäftigen somit immer weniger Lohn verbleibt, weshalb auch die Kaufkraft nicht nennenswert steigt.


      Wie wäre es, wenn Du mal damit begännest, Deine zahlreichen Behauptungen auch zu belegen?

      Du gehst hier nicht darauf ein, wie die Steuerschlupflöcher geschlossen werden sollen.


      Das erschließt sich von selbst: Wenn für die sieben Einkunftsarten verbindlich ein identischer Steuersatz gilt und gleichzeitig sämtliche Steuervergünstigungen, Ausnahmetatbestände und Sonderprivilegien gestrichen werden, existieren keine Steuerschlupflöcher mehr, die man nutzen könnte.

      Das wird aber nicht passieren.


      Wenn man derartige Ideen und Vorschläge immerzu im Keime erstickt, nicht, das stimmt.

      Immerhin verlinkst du jetzt nicht mehr direkt auf neoliberale Propagandaseiten.


      Ich habe bereits zuvor nicht nur auf die INSM verwiesen, sondern durchaus auch auf andere Links.

      Es ist mir klar, dass Spitzenverdiener zahllose Tricks kennen um weniger vermögend zu erscheinen als tatsächlich der Fall ist, um die entsprechenden Abgaben nicht leisten zu müssen.


      Korrekt. Eine Flat Tax würde diesen Missstand beenden - zugunsten aller.

      Ich glaube aber nicht, dass Spitzenverdiener sich im derzeit bestehen System sich real arm rechnen können (also ihnen tatsächlich zu viel abgenommen wird). Denn gerade diese Leute sollten ja Zugang zu kompetenten Steuerberatern haben.


      Manche rechnen sich real arm, andere nutzen diverse Steuertricks - beides fände mit der Initiation der Flat Tax ein Ende.

      Natürlich sollte konsequent gegen Steuerhinterziehung vorgegangen werden. Und natürlich begünstigt das derzeitige System denjenigen mit den kompetenten Steuerberatern (was tendenziell die Spitzenverdiener sind).


      Und weshalb verteidigst Du derart vehement ein Ungerechtigkeit beinhaltendes System und bezeichnest diejenigen, die es kritisieren, als ideologisch verblendet?

      Was ist also dein Punkt (abgesehen von der Reduktion der Gesetzestexte)?


      Das Faktum, dass die Flat Tax ein für alle Menschen einsichtiges, transparentes und verständliches Steuerkonzept ins Leben ruft, bei dem jeder Bürger nachvollziehen kann, weshalb er wie viele Steuern zu entrichten hat! Es würde Gleichheit herrschen! Jeder zahlt die Einheitssteuer. Heute hängt es viel zu oft vom Steuerberater und von den Kenntnissen der Steuertricks ab, ob ein Mensch unter den gleichen Prämissen genauso viel Steuern zahlt wie ein anderer... Dieser Zustand ist nicht tolerabel.

      Dann ist es in erster Linie tatsächlich ein soziales Modell für die Spitzenverdiener. Verteilungsgerechtigkeit wird dabei jedenfalls nicht berücksichtigt.


      Aktuell:

      - 25% auf Kapitalerträge (deren Erhalt keinerlei Anstrengung erfordert)
      - (bis zu) 42% auf Arbeitsleistung, die man häufig mühevoll und unter Zeitaufwand erbringen muss

      Erkläre mir bitte, was daran gerecht und sozial ist.

      INSM-Rhetorik.


      Das Prinzip, Theorien und Hypothesen experimentell zu überprüfen, sind INSM-Rhetorik?

      Mit welcher Akkuratesse der Seppel den Diskussionsverlauf prognostiziert und den hier sich derzeit im Effekt befindlichen Modus Operandi beschrieben hat, ist in der Tat verblüffend.


      Das formuliert gerade jemand, der bisher noch keinen einzigen Quellennachweis für seine vielzähligen Behauptungen geliefert hat...

      Nur, dass sie nicht logisch und konsistent ist, wie die Empirie zeigt. Außer in der verzerrten Wahnwelt neoliberaler Ideologen, für die grundsätzlich nur äußere Faktoren für Krisen und Probleme verantwortlich zu machen sind, nie aber die von ihnen entwickelte Theorie oder das von ihnen entwickelte System.


      Eine Theorie, die noch keine Anwendung fand - Kirchhof-Modell -, kann keinen Schaden generiert haben.

      Weiterhin ist dein Vorschlag Deutschland ein weiteres neoliberales Experiment aufzubürden, in Anbetracht der durchaus immer weiter um sich greifenden Verelendung, die auch (oder vor allem) das Resultat vergangener neoliberaler Experimente ist, eine kleine Unverschämtheit.


      Vor nicht allzu langer Zeit las ich etwas über einen Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe: spiegel.de/wirtschaft/soziales…arden-euro-a-1187146.html Die deutsche Schuldenuhr läuft - meines Wissens - erstmals rückwärts.

      Ich bin der Überzeugung, an einer Flat Tax könnte die Ökonomie Deutschlands - und dadurch zugleich das Sozialsystem, das auf einer intakten Wirtschaft basiert - genesen.


      Sandhai

      Dort kommt ein Sandhai angeschwommen,
      Er wirkt auf mich doch leicht benommen,
      Was mag ihm widerfahren sein,
      Trank er zu viel vom süßen Wein?

      Nein, nein, das ist ja undenkbar,
      Doch langsam wird es mir ganz klar:
      Er ist zu oft links abgebogen,
      Hat sich ein Trauma zugezogen.

      Der Hai taucht ab, zieht in die Weite,
      Entsagt dem permanenten Streite,
      Er spielt auch nicht mehr Papagei,
      Sondern die Flat Tax wünscht er sich herbei!

      Daenerys I schrieb:

      Ich bin der Überzeugung, an einer Flat Tax könnte die Ökonomie Deutschlands - und dadurch zugleich das Sozialsystem, das auf einer intakten Wirtschaft basiert - genesen.


      Ist die Wirtschaft Deutschlands denn krank? Ist es deiner Ansicht nach krank, ein gewaltiges Handelsbilanz-Plus bei im Vergleich zu Volkswirtschaften auf ähnlichem Niveau niedrigen Löhnen zu erwirtschaften?

      Es gibt bereits Staathaushaltsüberschüsse - und die sollen dazu benützt werden, die Spitzenverdienersteuersätze zu senken?

      Tjä.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Ist die Wirtschaft Deutschlands denn krank?


      Das stimmt.

      Ist es deiner Ansicht nach krank, ein gewaltiges Handelsbilanz-Plus bei im Vergleich zu Volkswirtschaften auf ähnlichem Niveau niedrigen Löhnen zu erwirtschaften?


      Unser aktuelles Steuersystem schädigt die Wirtschaft langfristig. Noch vor einigen Jahren befand sich Deutschland ökonomisch in einer recht kritischen Lage, sodass eine Vielzahl von Experten die deutsche Regierung immer wieder aufs Neue zum rigiden Sparen ermahnte!

      Derzeit geht es der deutschen Wirtschaft trotz der Flüchtlingskrise zwar besser (Haushaltsüberschuss)- aus welchem Grunde auch immer. "Geheimnisvoll am lichten Tag..." Doch das sollte keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass diese Situation schon bald wieder ins Negative abdriften kann, da eine wesentliche Wurzel des Übels - unser momentanes Steuersystem - bisher nicht beseitigt (reformiert) wurde. Denn ein Steuerkonzept, das z. B. innovationshemmende Effekte generiert und ökonomische Expansionen blockiert, ist mitnichten konstruktiv.

      Es gibt bereits Staathaushaltsüberschüsse


      Und gerade diese stabile Konjunktur, die zurzeit besteht, könnte das ideale Fundament eines Versuches bezüglich der Flat Tax darstellen. Man sollte die Gelegenheit nutzen.
      Auch wenn du vermutlich lieber weiter witzschige Gedichte schreibst:

      Davon auszugehen, die deutsche Wirtschaft habe Probleme aufgrund des Steuersystems, impliziert angebotsseitige Probleme. Ein Land, bei dem die Produktion, also das Angebot, die Nachfrage massiv übersteigt und das bei solidem Wachstum und über viele Jahre hinweg, hat keine angebotsseitigen Probleme.
      Nachfrageprobleme kann man natürlich auch mit Steuersenkungen verbessern, allerdings sicher nicht im obersten Einkommensegment.

      Was die Abgeltungsteuer mit Flat Tax zu tun hat, bleibt dann wohl im Dunkeln. Man kann auch einfach wieder mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuern ohne eine Flat Tax einzuführen, dann ist dieses Gerechtigkeitsproblem gelöst.
      Und die Krise der deutschen Wirtschaft, in der sie sich bis vor wenigen Jahren (wie so ziemlich jede westliche) befand, hat nur mit der zu hohen Besteuerung zu tun und nichts mit einem gewaltigen internationalen Finanzkrach, der eigentlich auch damit zu tun hatte, das die vielen liquiden Mittel aufgrund fehlender Regularien und laschen Steuern lieber zu Finanzspekulationen als zu Investitionen in reales Wachstum verwendet wurden?

      Ich schätze mal, dass bei so Wörtern wie "Tobin-Tax" Daenarys I. Kreuzzeichen macht und mit Weihwasser um sich wirft.

      Edit: Ganz altmodisch würde ich ja Staatshaushaltsüberschüsse entweder zur Schuldenreduktion der öffentlichen Hand nützen (die Forderung von vielen Konservativen), was auf die Dauer ja auch die Zinsenlast auf den Krediten senkt oder in Infrastrukturprojekte stecken, die widerum ein Jobmotor sind (Forderung von Progressiven).

      Aber nach Jahrzehnten der Schuldenmacherei dann vorsichtshalber mal die Überschüsse an die oberen Einkommensschichten zu verteilen, hört sich in meinen Ohren eher nach dem Gegenteil von Gerechtigkeit an.

      Und ist außerdem brandgefährlich für die nächste Wirtschaftskrise, die aufgrund der ungebrochenen Casinomentalität kommen wird wie das Amen im Gebet, wenn dem Staat als Krisenfeuerwehr, nach dem dann auch der Neoliberalste schreit wie das Kleinkind nach der Mutter, die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stehen.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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      Was die Abgeltungsteuer mit Flat Tax zu tun hat, bleibt dann wohl im Dunkeln.


      Unsere 25%ige Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge entspricht einer Flat Tax!

      Das bedeutet: Kapitalerträge werden in Deutschland mit einer Flat Tax besteuert, das durch Arbeit erwirtschaftete Einkommen hingegen nicht. Total absurd.

      Daenerys I schrieb:



      Was die Abgeltungsteuer mit Flat Tax zu tun hat, bleibt dann wohl im Dunkeln.


      Unsere 25%ige Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge entspricht einer Flat Tax!

      Das bedeutet: Kapitalerträge werden in Deutschland mit einer Flat Tax besteuert, das durch Arbeit erwirtschaftete Einkommen hingegen nicht. Total absurd.


      Das ist einfach falsch. Die sog. Abgeltungssteuer ist keine Flat Tax.

      Das richtige Wort dafür wäre eher "Deckelung".

      Einer der Hauptgründe damals dafür war einer Kapitalflucht entgegenzuwirken und auch Kapitalrückflüsse schmackhaft zu machen. Hat ja auch irgendwie funktioniert.
      Ob es allein daran lag oder dass die Gebühren in der Schweiz inzwischen höher sind als die Erträge ..... wer weiß :D

      Dieser unglaubliche Trick müsste übrigens auch im Konz stehen.

      Auf Antrag in der Steuererklärung kann auch der persönliche Steuersatz zum tragen kommen.
      Macht Sinn für kleine und mittlere Einkommen, oder?
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

      Pekkorino schrieb:

      Ob es allein daran lag oder dass die Gebühren in der Schweiz inzwischen höher sind als die Erträge ..... wer weiß


      Fachfrage: War das nicht eigentlich immer schon so, dass bei den berühmten Nummernkonten die Gebühren höher waren als die Zinsen? Schwarzgeld läßt sich halt schwer deklarieren - und die Schweizer Banken lebten immer recht gut davon. So gut, dass das Unrechtsbewußtsein in der Schweizer Bevölkerung bis zum heutigen Tag schwächer ausfällt als anderswo - zumindest, wenn man diversen Umfragen Glauben schenken mag.

      Ich sympathisiere heute noch ein wenig mit den legendenhaften Verrückten der sozialistischen Jugend in den 70er Jahren, die in Europas Briefkasten Nr.1 Liechtenstein einmarschieren wollten (und selbstredend den sozialistischen Musterstaat gründen wollten) und der Sonderzug erst auf Weisung aus dem (sozialistischen, die SPÖ nannte sich bis 1990 tatsächlich sozialistisch, nicht sozialdemokratisch) Bundeskanzleramt eine Stunde vor der Grenze gestoppt wurde. (Ob die Geschichte wahr ist, wage ich zu bezweifeln, aber es ist eine gute Geschichte.)
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      Ich gehe nicht davon aus, dass es noch einen irgendwie gearteten Sinn hat hier viel zu schreiben. Ich tue es nur deshalb weil ich darauf hoffe, dass vielleicht doch der ein oder andere mitliest, der sich der Logik und der Faktenlage nicht grundsätzlich verschliesst, aber auch weil ich die letzten unverschämten Äußerungen, die in diesem Thread gemacht wurden, nicht unkommentiert stehen lassen möchte.

      Daenerys I schrieb:

      Das schreibt der Richtige. Zitat Deinerseits (in Bezug auf meine Person): "Wobei es sich meiner Ansicht nach durchaus auch um Naivität handeln könnte."


      Dann nehme ich an, dass du eine bessere Begriffsbildung als „Naivität" kennst, die deinen unkritischen Umgang mit Quellen und deine unkritisch von neoliberalen Ideologen übernommenen Argumentationsmuster beschreibt?

      Die von dir zitierte Aussage ist im Übrigen noch sehr wohlwollend formuliert gewesen. Die Alternative wäre nämlich, dass du es besser weißt und uns hier wider besseren Wissens diesen Unsinn verkaufen willst.

      Was ich mir wünsche, habe ich vielfach dargelegt.


      Das hast du in der Tat. Auf eine Art und Weise, die einen erschreckenden Mangel an kritischem Denken und vernünftigen Quellen aufzeigt.

      Es wird keine steuerlichen Defizite geben, wie ich bereits ausgeführt habe.


      ...was eine Ansicht ist, der sowohl Grunkins als auch ich aus gutem Grunde widersprechen, wie du anhand einer weiter unten verlinkten Quelle noch sehen wirst. Im Prinzip hast du nur aus neoliberalen Propagandaartikeln abgeschriebene Tatsachenbehauptungen aufgestellt, die auf Konzepten und Ideen fußen, die sich empirisch nicht belegen lassen. Und auch das wird anhand der verlinkten Quelle noch zu sehen sein.

      Absolut zahlt ein Spitzenverdiener ja auch wesentlich(!) mehr als ein Geringverdiener. Doch dass er auch relativ/prozentual mehr entrichten soll, ist eine Forderung Deinerseits, der ich mich nicht anschließe.


      Stattdessen forderst du lieber eine unfaire Entlastungsmaßnahme, die Spitzenverdiener bevorzugt.

      Eine Verletzung des Gleichheitsprinzips ist rechtswidrig.


      Inwiefern ist das für das Steuerrecht relevant?

      Da ein "solches Programm", wie ich es hier vorschlage, noch nicht realisiert wurde, gab es bislang überhaupt keine realen Konsequenzen. Oder wo wurde z. B. das Kirchhof-Modell umgesetzt?


      Das dahinterstehende Konzept (Steuersenkungen für die Spitzenverdiener) wurde in der Vergangenheit schon mal umgesetzt. Und führt zu den beschriebenen Problemen.

      Wie wäre es, wenn Du mal damit begännest, Deine zahlreichen Behauptungen auch zu belegen?


      Das ist schon sehr interessant von jemandem zu lesen, der bisher (fast) nur neoliberale Propagandaquellen herangezogen und genau genommen gar nichts ausgesagt hat sowie insbesondere keine Belege dafür gebracht hat, dass Steuersenkungen (das dem hinter dem Kirchhof-Modell stehende Konzept) einen wie auch immer gearteten ökonomischen Aufschwung bringen. Wie wäre es wenn DU mal deiner Beweispflicht adäquat nachkämest?

      Abgesehen davon ist das mit den Löhnen schlichtweg eine Manifestation der Produktionsgesetze des Kapitalismus. Der Kapitalformel Geld-Ware-mehr Geld (G-W-G') gemäß sollen immer größere Kapitalmengen erwirtschaftet werden, die dann wieder in die Verwertungsprozesse gesteckt werden. Und diese größeren Kapitalmengen erreicht man auch durch Senkung von Löhnen oder zumindest kaum wachsende Löhne.
      Der immer größer werdenden Niedriglohnsektor ist da in diesem Zusammenhang auch so eine Einsparungsmaßnahme zugunsten des Kapitals.

      So, und nun noch etwas zur angeblich belebenden Wirkung von Steuersenkungen auf die Ökonomie und dem Märchen, dass sich die Defizite selbst finanzieren würden.

      Wie dir Grunkins schon versucht hat zu erklären, ist dieses Modell weder logisch noch empirisch haltbar, wie ein weiterer Ökonom bestätigt, weshalb auch alle sich daraus ergebenden Konklusionen (z.B. Kirchhof-Konzept) kaum haltbar sind.

      Das erschließt sich von selbst: Wenn für die sieben Einkunftsarten verbindlich ein identischer Steuersatz gilt und gleichzeitig sämtliche Steuervergünstigungen, Ausnahmetatbestände und Sonderprivilegien gestrichen werden, existieren keine Steuerschlupflöcher mehr, die man nutzen könnte.


      Das ist keineswegs offensichtlich. Wenn du dem Link folgst, den du in einem vorherigen Beitrag von mir findest, dann wirst du einen Absatz zu lesen bekommen, der dir verraten wird, dass Kirchhof sich im Streit um die Steuersünder-CD gegen den Kauf dieser Daten positioniert hat. Das allein ist ein alarmierender Hinweis, dass es sich hier nicht um einen aufrechten Kämpfer gegen Steuerhinterziehung handelt.

      Wenn man derartige Ideen und Vorschläge immerzu im Keime erstickt, nicht, das stimmt.


      Das hat mit Steuersenkungen nichts zu tun. Die Rüstungsausgaben werden angehoben, weil sowohl die EU als auch die NATO sich auf imperiale Angriffskriege (die natürlich in humanistisch begründete Interventionen umgelogen werden) vorbereiten. Anderer Themenkomplex, der hier nicht diskutiert werden soll.



      Ich habe bereits zuvor nicht nur auf die INSM verwiesen, sondern durchaus auch auf andere Links.


      Darum geht es nicht. Es geht darum, dass du eine nicht zitierfähige Quelle zitiert und verteidigt hast.

      Korrekt. Eine Flat Tax würde diesen Missstand beenden - zugunsten aller.


      Aus oben genannten Gründen halte ich Kirchhof keineswegs für einen Vorkämpfer der sozialen Gerechtigkeit.

      Und selbst wenn es zur Schließung aller Schlupflöcher kommen sollte, so wäre das alles immer noch sinnfrei, solange die Gesetze nicht entsprechend konsequent durchgesetzt werden (einschließlich harter Strafen bei Verstößen). Und das passiert auch jetzt schon teilweise nicht. In diesem Sinne ist diese ganze Reform eigentlich eine Vereinfachungsmaßnahme für Spitzenverdiener. Man muss sein Geld nicht mehr am Staat vorbeischmuggeln, nein, jetzt kann man ganz legal jede Menge Einsparungen machen.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

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      Und weshalb verteidigst Du derart vehement ein Ungerechtigkeit beinhaltendes System und bezeichnest diejenigen, die es kritisieren, als ideologisch verblendet?


      Du machst (wie bei den beiden folgenden Absätzen, die ich deshalb auch nicht zitiere) einen Denkfehler. Dass ich Kirchhofs Vorschlag ablehne, heißt nicht, dass ich das derzeitige System uneingeschränkt befürworte. Ich befürworte allerdings einen einkommensabhängigen Steuersatz, wobei die entsprechenden Gesetze einschließlich harter Strafen dann auch konsequent durchzusetzen wären (inklusive Beschlagnahmung des gesamten Vermögens bei Verstoß).

      Das Prinzip der „Steuersenkungen für Reiche“ ist ein Konzept der neoliberalen Ideologie an dem überzeugte Vertreter dieser Lehre auch festhalten, trotz der nachweislich nicht positiven Auswirkungen. Dementsprechend wäre es kein Problem solche Leute als „ideologisch verblendet“ zu bezeichnen (was so in der Form allerdings noch nicht passiert ist).

      Das Prinzip, Theorien und Hypothesen experimentell zu überprüfen, sind INSM-Rhetorik?


      In diesem Fall ja, denn es wird ein nicht grundsätzlich neues Konzept als neuartige „logisch plausible“ Theorie verkauft, die anhand von Feldversuchen zu verifizieren ist, obwohl vergangene Feldversuche mit diesen und anderen Konzepten absolut nachteilige Effekte neoliberaler Politik zeigten (wobei die Experimente dann auch nie abgebrochen wurden).

      Das formuliert gerade jemand, der bisher noch keinen einzigen Quellennachweis für seine vielzähligen Behauptungen geliefert hat...


      In Anbetracht der Tatsache, dass ich dir sowohl eine Quelle zur INSM wie auch eine Quelle zu Paul Kirchhof geliefert habe, ist diese Aussage nur als eine freche Lüge zu bezeichnen.

      Eine Theorie, die noch keine Anwendung fand - Kirchhof-Modell -, kann keinen Schaden generiert haben.


      Und das belegt, dass du in dieser Frage keine abstrakten Transferleistungen vornehmen kannst oder willst. Die Umsetzung der dahinterstehenden, grundlegenden Konzepte haben sehr wohl Schaden angerichtet.

      Es zeigt auch, dass die Quellen, die ich verlinkt habe offenbar nicht gelesen wurden. Da wurde nämlich auf eine von der SPD stammende Aussage verwiesen, dass durch diese und ähnliche Modelle sehr wohl Einnahmeausfälle entstehen können.

      Vor nicht allzu langer Zeit las ich etwas über einen Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe: spiegel.de/wirtschaft/soziales…arden-euro-a-1187146.html


      Das sind die typischen „Wir sind reich“-Jubelmeldungen, die man von einem neoliberalen Propagandablatt wie dem Spiegel erwarten kann. Wie diese Einnahmen erwirtschaftet werden und warum es „der Wirtschaft gut geht“ wird genau wie die desaströsen negativen Effekte neoliberaler Politik generell nicht beleuchtet.

      Passend zu diesem Thema räumt derweil die rechts-konservative, ebenfalls neoliberale FAZ ein, dass Armut ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

      faz.net/aktuell/wirtschaft/meh…l-1000-euro-15553142.html

      faz.net/aktuell/wirtschaft/fas…ht-hartz-iv-15511903.html

      Wie das durch Steuersenkungen ausgeglichen werden soll, weiß nur der neoliberale Nostradamus.

      Die deutsche Schuldenuhr läuft - meines Wissens - erstmals rückwärts.


      Zunächst einmal ist festzuhalten, dass diese Uhr nur eine Schätzung ist. Weiß man denn schon wie hoch die Neuverschuldung ist?

      Überdies muss man sich klarmachen, wer diese Uhr erfunden hat. Das ist nämlich der Bund der Steuerzahler , eine neoliberale Lobbyorganisation mit irreführendem Namen. Als aufmerksamer Bürger muss man hier genau wie bei der INSM skeptisch werden.

      Das Ziel dieser Schuldenuhr ist es grundsätzlich Ängste vor jeder Art der Staatsverschuldung zu schüren und die Leute dazu zu manipulieren, der Politik der „schwarzen Null“ zuzustimmen, die dann durch eine Austeritätspolitik auch gnadenlos durchgesetzt wird.
      Dementsprechend wenig Aussagekraft hat dieses Ding dann auch.

      Ich bin der Überzeugung, an einer Flat Tax könnte die Ökonomie Deutschlands - und dadurch zugleich das Sozialsystem, das auf einer intakten Wirtschaft basiert - genesen.


      Das brauchst du nicht noch einmal extra zu betonen. Deine neoliberale Ausrichtung ist schon hier überdeutlich geworden.


      Sandhai

      Dort kommt ein Sandhai angeschwommen,
      Er wirkt auf mich doch leicht benommen,
      Was mag ihm widerfahren sein,
      Trank er zu viel vom süßen Wein?

      Nein, nein, das ist ja undenkbar,
      Doch langsam wird es mir ganz klar:
      Er ist zu oft links abgebogen,
      Hat sich ein Trauma zugezogen.

      Der Hai taucht ab, zieht in die Weite,
      Entsagt dem permanenten Streite,
      Er spielt auch nicht mehr Papagei,
      Sondern die Flat Tax wünscht er sich herbei!


      Da in erster Linie du dich als ideologisch vorbelastet hervorgetan hast, solltest du die Anfertigung solcher handwerklich soliden, aber inhaltlich nicht überzeugenden Kunstwerke auf deinen Privatkonsum beschränken und sie nicht öffentlich machen.

      Im Übrigen ist diese Art von kindisch-bockigem Verhalten natürlich auch ein Zeichen von Hilflosigkeit. Denn im Endeffekt hast du keine Antworten auf das was von mir und Grunkins geschrieben wurde.

      Da wird dann auch der Grundsatz, dass

      Daenerys I schrieb:

      polemische [...] Aussagen [...] in einem sachlichen Diskurs - und überall - völlig deplatziert sind


      über Bord geworfen. Sehr rational und erwachsen.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

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      Unser aktuelles Steuersystem schädigt die Wirtschaft langfristig. Noch vor einigen Jahren befand sich Deutschland ökonomisch in einer recht kritischen Lage, sodass eine Vielzahl von Experten die deutsche Regierung immer wieder aufs Neue zum rigiden Sparen ermahnte!


      Austeritätspolitik ist in der Tat ein weiteres neoliberales Dogma, das meines Wissens nach auch von den Experten für Kapitalumverteilung von der INSM (was du wieder unterschlägst, denn du schreibst nur wieder irgendetwas von ominösen Experten) gar vehement als „alternativlos“ propagiert wurde (und auch von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mitgetragen wurde und wird). Dass diese Sparmaßnahmen in Form von Kürzung staatlicher Ausgaben für allgemeinnützige Zwecke (Investitionen in Infrastruktur etc.) geschehen soll(t)en, was den Staat grundsätzlich in seinem finanziellen Handlungsspielraum einschränkt und für Wirtschaftsschädigungen sorgt, sowie den Staat zu öffentlich-privaten Partnerschaften und weiteren Privatisierungen zwingt (wovon in erster Linie die Privatwirtschaft nicht aber die breite Bevölkerung profitiert) wird dabei unterschlagen. Die sagenhaften Auswirkungen dieser Politik in der extremsten Ausprägung können z.B. in Griechenland bewundert werden.

      Dass diese Art von Sparpolitik durchaus schädlich sein kann und es auch ist, kann man hier und in größerer Ausführlichkeit auch hier und in größerem Umfange hier und hier sowie zuletzt hiernachlesen.

      Derzeit geht es der deutschen Wirtschaft trotz der Flüchtlingskrise zwar besser (Haushaltsüberschuss)- aus welchem Grunde auch immer.


      Das liegt u.a. an den stagnierenden Löhnen, der Agenda 2010, Hartz IV, dem immer weiter expandierenden Niedriglohnsektor und weiteren keineswegs als sozial zu bezeichnenden „alternativlosen“ Maßnahmen neoliberaler Politik, die zulasten der Allgemeinheit gehen mit dem Ziel die Exportfähigkeit Deutschlands zu erhalten.

      ssnake schrieb:

      Und die Krise der deutschen Wirtschaft, in der sie sich bis vor wenigen Jahren (wie so ziemlich jede westliche) befand, hat nur mit der zu hohen Besteuerung zu tun und nichts mit einem gewaltigen internationalen Finanzkrach, der eigentlich auch damit zu tun hatte, das die vielen liquiden Mittel aufgrund fehlender Regularien und laschen Steuern lieber zu Finanzspekulationen als zu Investitionen in reales Wachstum verwendet wurden?


      Es wundert mich nicht, dass alles auf die angeblich grundsätzlich falsche Steuerpolitik reduziert wird. Man muss sich immer vor Augen halten, dass neoliberale Ideologen zusammen mit einer willigen Presse jahrelang versucht haben, die Finanz- und Wirtschaftskrise in eine Staatsschuldenkrise umzudefinieren, die man mit hinreichend rigider Austeritätspolitik schon lösen würde.

      Und ist außerdem brandgefährlich für die nächste Wirtschaftskrise, die aufgrund der ungebrochenen Casinomentalität kommen wird wie das Amen im Gebet, wenn dem Staat als Krisenfeuerwehr, nach dem dann auch der Neoliberalste schreit wie das Kleinkind nach der Mutter, die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stehen.


      Hier ist es wichtig zu wissen, dass Neoliberale sich grundsätzlich ideologisch immunisieren. Alle Krisen und Probleme, zu denen es kommt, sind prinzipiell dem Staat geschuldet, der nicht da „wo es nötig ist“ regulierend eingegriffen hat (wovon er ja von den Neoliberalen gerade abgehalten wird).

      Daenerys I schrieb:

      Siehe Satz 2 des Absatzs.
      Hab ich bewusst ignoriert, da ich das für Nonsens halte


      Damit bestätigt sich eine weitere von Seppels Thesen („Du ignorierst, was dir nicht passt.“)

      In diesem Sinne ist es wirklich bezeichnend, dass du einem VWLer wie Grunkins weniger Glauben schenkst als ganz klar parteilichen Gruppen wie der INSM.

      Rational ist das jedenfalls nicht ernsthaft zu nennen.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu
      tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

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      Ich muss hier mal den Daddy Podrick in Schutz nehmen. In all seinem hanebüchenen Unsinn hatte er zumindest in einem Punkt recht:
      Seit meinem letzten Posting hier habe ich in der Tat einen nicht unbeträchtlichen Anteil meiner Zeit mit Biertrinken verbracht. Irgendwer muss ja schließlich die durch Steuern an den Abgrund gebrachte Wirtschaft durch bedingungslosen Konsum am Leben halten, bis sie von Mutti Daenerys mit der marktradikalen Revolution vom Joch des Kommunismus befreit wird.

      Mit welcher Akkuratesse der Seppel den Diskussionsverlauf prognostiziert und den hier sich derzeit im Effekt befindlichen Modus Operandi beschrieben hat, ist in der Tat verblüffend.


      Ich würde ja gern die Gelegenheit nutzen, und mich als grenz-genialen Propheten darstellen. Die Wahrheit ist aber lediglich, daß ich (wie andere Teilnehmer hier sicherlich auch) exakt diese Art von Diskussion gefühlt schon dutzende Mal mitgemacht oder beobachtet habe und die Neoliberalen von ihrer "Strategie" keinen Millimeter abweichen (können).

      Da ich als Leistungsträger dieser Gesellschaft heute auf Arbeit nicht sonderlich ausgelastet bin, habe ich mir mal den Spaß gemacht und alle Einwände und Argumente zusammengetragen, die Daenerys bisher nicht beantwortet oder einfach nur durch eine Wiederholung derselben, unbelegten Behauptung übergangen hat:

      - Die angeblich zu hohe Abgabenlast in Deutschland ist in erster Linie auf Pflichtversicherungsbeiträge zurückzuführen, für die man einen Gegenwert erhält.
      - Die Erklärung, warum niedrigere Steuern in erster Linie reichen Menschen hilft
      - Die Erklärung, warum niedrigere Steuern NICHT zu höheren Staatseinnahmen führen
      - Die Erklärung, warum niedrigere Steuern auf Kosten von Sozialstaatsabbau oder Subventionsabbau NICHT zu mehr Kaufkraft führen
      - Die historischen Beispiele, die diese Erklärungen validieren
      - Die historischen Beispiele, die statt dessen zu einer meßbaren Erhöhung der Schere zwischen Arm und Reich geführt haben
      - Die Aufzählung der methodischen Fehler und Verzerrungen der Statistiken, die Daenerys ins Feld geführt hat
      - Die Erklärung, wann und warum Subventionen sinnvoll sein können
      - Die Erklärungen, welche Unternehmen von geringeren Steuern profitieren und die Aufklärung über falsch benutzte Begriffe (Unternehmenssteuer)
      - Die Erläuterung, daß von einer "Für alle besseren" Flat Tax von 25% grade mal 2,5 von Millionen von Arbeitstätigen profitieren, der Rest aber durch Abbau anderer Subventionen/Steuererleichterungen zusätzlich belastet werden.
      - Der Hinweis, daß Deutschland seit Jahren einen Produktions-/Exportüberschuss hat, was KEIN Indikator für eine zu hohe Steuerbelastung ist

      Und ich bin mir sicher, daß diese Liste nicht komplett ist.

      Aber als Ausgleich dafür haben wir von der Verfechterin der Sachlichkeit eine zusammenhanglose Erwähnung des Kommunismus und ein lustiges(?) Schmähgedicht bekommen, das im letzten Vers leider das Versmaß nicht ganz halten kann.

      Ebenfalls interessant: Sowohl Mutti D und Daddy P machen sich Gedanken über den Alkoholkonsum von Postern mit einer anderen Meinung. Zufall oder steckt vielleicht noch mehr hinter dem Poster, der 55% seiner ungelöschten Posts im Politikthreads des Forums untergebracht hat? Wo sind all die Investigativjournalisten, wenn man sie wirklich braucht?
      Misanthropie ist in der Gruppe lustiger.

      King Slayer - The first heavy metal band of Westeros!

      SerSeppel schrieb:

      Wo sind all die Investigativjournalisten, wenn man sie wirklich braucht?

      Möglicherweise auf der Suche nach den Vorbereitungen für den Angriffskrieg, den Deutschland und die Nato momentan vorbereiten.
      Edit
      Die EU vergessen, sorry.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      HappyTime schrieb:

      Möglicherweise auf der Suche nach den Vorbereitungen für den Angriffskrieg, den Deutschland und die Nato momentan vorbereiten.
      Edit
      Die EU vergessen, sorry.


      Alles in allem kann man in Anbetracht

      -neuer (und scheinbar nicht so ganz legaler) Rüstungspläne

      -einer Bundeskanzlerin, die schon 2003 einen völkerrechtswidrigen, auf Lügen basierenden Angriffskrieg befürwortete und generell sehr wenig Selbstbewusstsein und eigenständige Politik gegenüber dem Staat zeigt, der diesen begonnen hat,

      -einer britischen Regierung, die ähnlich unbewiesene Vorwürfe gegen einen Staat erhebt, der sich der Hegemonialstellung der USA entgegenstellt, wie sie damals von einer britischen Regierung gegen den Irak erhoben wurden

      - britischer und französischer Regierungen, die sich an einem auf höchst zweifelhafte Grundlagen gestützten, von den USA geführten Militärschlag beteiligen, der vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestags als völkerrechtswidrig bezeichnet wurde, allerdings in zumindest in Teilen der deutschen Politik Zustimmung fand

      -einer bzgl. diverser Themen nicht so wirklich sachlich berichtenden, sich einer immer hystererischen Rhetorik bedienenden, transatlantisch bestens vernetzten Presse, deren Rhetorik durchaus dazu geeignet ist Menschen ideologisch auf weitere Kriege humanitäre Interventionen vorzubereiten

      und weiterer Entwicklungen schon mal Konsequenzen und Schlussfolgerungen ziehen. Man kann es (wie du) natürlich auch bleiben lassen und sich stattdessen der Abfassung eines der eigenen Auffassung nach ganz oberschlauen Kommentares widmen. Oder - ganz verrückt - sich vollständig aus einem Thread heraushalten, wenn man nichts sinnvolles zum eigentlichen Thema beitragen will oder kann.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,aber nicht für jedermanns Gier.“(Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu
      tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Sandhai“ ()

      Neu

      focus.de/politik/deutschland/s…r-waehlen_id_8949614.html

      Seit Jahren stelle ich mich hin und predige, wieviel politisch reifer die Deutschen doch als die Österreicher sind, wie unaufgeregter die Debatten, wie viel allergischer man auf Korruption reagiert - und dann das.

      Kann mir das mal jemand erklären? (Irgendjemand außer schnoeps.) Der letzte Österreicher, der in Deutschland zum Kanzler gewählt wurde, war ja nicht so der Heuler - aber ich tausche gerne Regierung. :P
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!