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Bundestagswahl 2017

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      Grunkins schrieb:

      Diese Ost-Westmigration findet aber ja nun größtenteils innerhalb der EU statt.


      Jein. Der Westbalkan, die Ukraine, Belarus und Russland selbst sind nach wie vor kräftige "Exporteure".

      Aber das sind ja meist Auswanderer, die die Wirtschaft "braucht" (sonst würden sie ja keine Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung kriegen).
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Grunkins schrieb:

      Das ist keine Unterstellung, sondern begründet und belegt.


      Natürlich. Selbstverständlich. ;)

      Grunkins schrieb:

      Erstens ging es im von dir zuvor genannten Beispiel um innereuropäische Migration, das heißt du konstruierst jetzt im Nachhinein einen anderen Kontext um meine Aussage herum.


      Wenn Du ein Beispiel in die Runde wirfst, dann musst Du damit rechnen, dass ich das aufnehme. Also bitte nicht künstlich auf beleidigt machen.


      Grunkins schrieb:

      Das ist jetzt wiederum eine Unterstellung. Ebenso wie diese sinnlose Polemik:


      Klar, alles nur Polemik. Direkt nach der Wahl hat Frau Merkel selber gesagt, dass sie quasi nichts hätte anders/besser machen können. Wohlgemerkt nach dem zweistelligen Einzug der AfD in den Bundestag. Das würde ich durchaus als bequem bezeichnen und das sollte in dem Zusammenhang erkennbar sein.

      Neu

      Springer schrieb:


      Natürlich. Selbstverständlich. ;)

      Wenn Du ein Beispiel in die Runde wirfst, dann musst Du damit rechnen, dass ich das aufnehme. Also bitte nicht künstlich auf beleidigt machen.


      Schon lustig, der markierte Vorwurf, während deine Beiträge fast ausschließlich aus pseudo-überlegenen sarkastischen Kommentaren wie dem oberen Satz
      oder aus "nicht auf beleidigt machen", "nicht dumm stellen" etc. bestehen.

      Du kannst ein Beispiel selbstverständlich aufnehmen, aber wenn du es "widerlegst", dann bitte im richtigen Kontext. Alles Andere ist einer Diskussion ein Kampf gegen Windmühlen.

      ​Klar, alles nur Polemik. Direkt nach der Wahl hat Frau Merkel selber gesagt, dass sie quasi nichts hätte anders/besser machen können. Wohlgemerkt nach dem zweistelligen Einzug der AfD in den Bundestag. Das würde ich durchaus als bequem bezeichnen und das sollte in dem Zusammenhang erkennbar sein.


      Die Polemik war das von mir zitierte:

      Natürlich wird auch das abgestritten und die aus dem Nichts - zusätzlich zu den immer noch gewählten Radikalparteien - entstandenen zweistelligen Prozentergebnisse für die AfD werden dann Facebook zugeschrieben.


      Angesichts der Diskussionen der letzten Monate, ist das "Abstreiten" anderer Möglichkeiten oder das "Ersticken" von Diskussionen im Keim einfach nur absurd. Wir diskutieren seit Monaten, eigentlich seit Jahren über das Schließen von Fluchtrouten. Merkel war selbst maßgeblich daran beteiligt, die Balkanroute zu schließen, Abkommen mit der Türkei abzuschließen, die Regierung unterstützt indirekt das Aufhalten der Mittelmeerflüchtlinge in Libyen. Bei dieser Sachlage von erstickten Diskussionen zu sprechen, lässt sich rational nur schwerlich erklären.

      Wie auch aus deiner Umfrage hervorgeht, schwächeln übrigens am meisten die Parteien, die versucht haben die AfD rechts einzuholen. Auch dieses Faktum ignorierst du in deinem Narrativ fortlaufend.

      Neu

      Grunkins schrieb:

      Ein ganz erheblicher Teil der aktuellen Problematik mit neurechten Parteien ist meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass man Probleme hochstilisiert, in permanentem Alarmismus lebt und auch von linker Seite den Menschen einredet, dass sie alle Opfer sind und es ihnen furchtbar schlecht geht und sie benachteiligt werden.


      Tatsächlich ist emotionalisierende, von den wirklichen Ursachen der Probleme ablenkende Propaganda mit klar definiertem, oft rassistisch und sozialdarwinistisch aufgeladenem Feindbild in Form ethnischer, religiöser oder sozialer Gruppen schon immer ein Charakteristikum rechter Agitation gewesen. Das Problem dürfte wohl auch davon herrühren, dass die derzeit erstarkenden (neo-)rechten Kräfte die schon vor vielen, vielen Jahren im rechten und rechtsextremen Lager aufgekommene Strategie sich als soziale Gruppierungen besorgter Bürger zu präsentieren, die ja nur „das Gute“ wollen erfolgreich in die Tat umsetzen was ihnen gelingt, weil es (scheinbar) keine wirkliche Alternative mehr gibt. Das ist auch der Grund, warum die Sammlungsbewegung von Wagenknecht so überaus wichtig ist, um diesen Entwicklungen entgegenzutreten, weshalb es auch so irrsinnig ist, dass jetzt Heckenschützen im linken Lager das Feuer auf sie eröffnen.

      Sehr unglücklich erscheint mir die Formulierung, dass man von „von linker Seite den Menschen einredet, dass sie alle Opfer sind und es ihnen furchtbar schlecht geht und sie benachteiligt werden.“. Tatsächlich dürfte es so sein, dass von den neoliberalen Maßnahmen der letzten Jahre und Jahrzehnte (deren Grundsteine streng genommen schon in den 90er Jahren nach dem Zusammenbruch der UdSSR (also der einzigen Macht, die eine Alternative zum westlichen Kapitalismus hätte bieten können) gelegt und u.a. von der angeblichen Arbeiterpartei SPD zementiert wurden)
      genau eine Gruppe profitiert: Das Großkapital-und zwar auf der Kosten der Arbeiterklasse. Und dies ist etwas, was über viele Jahre hinweg auch von Wortführern wie Wagenknecht sowie Gruppierungen und Individuen weiter links korrekt benannt wurde. Ein Einreden kann man zumindest das nicht nennen, es sind Beschreibungen der sozialen Verwerfungen, die im Kapitalismus typisch sind.

      Daenerys I schrieb:

      Ich gehe davon aus, die staatlichen Transferleistungen bescheren den Betroffenen in Deutschland zwar keinen finanziellen Reichtum, doch sie bewahren monetär bedürftige Menschen vor Hunger, Durst, Kälte, Obdachlosigkeit usw. und ermöglichen eine gewisse Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.


      Dann gehst du, fürchte ich, von einer falschen Annahme aus. Die staatlichen Transferleistungen genügen (aber auch nicht immer), um ein Überleben am Existenzminimum zu gewährleisten, aber für eine wirkliche gesellschaftliche Teilhabe reicht es ganz sicher nicht.

      Wir können das ja mal (wenn auch nur kurz) am Fallbeispiel Hartz IV durchgehen. Konträr zu den Behauptungen des neoliberalen Gesundheitsministers Jens Spahn, dass Hartz IV zum Leben reiche (eine Bemerkung, die zornige Proteste auslöste), ist die Realität dergestalt, dass entsprechende Bezieher sich des öfteren nicht einmal Grundbedürfnisse wie Haareschneiden leisten können.

      Ein weiterer Aspekt der Problematik besteht darin, dass das Existenzminimum zu niedrig berechnet wird, was die Betroffenen dazu zwingt z.B. die Hilfe von Tafeln oder ehrenamtlicher Organisationen anzunehmen, was eigentlich einen Rückfall in vormoderne Strukturen und somit ein Armutszeugnis für den modernen Staat darstellt.

      Alles in allem ist der Tenor der in deiner Äußerung hier schon wieder mitschwingt derselbe wie bei Spahn.

      Im Übrigen muss man sich natürlich fragen, ob die Transferleistungen wirklich ausreichen um die Menschen z.B. vor Obdachlosigkeit zu schützen in Anbetracht der Privatisierung des Wohnungsmarktes, der sich verringernden Anzahl an Sozialwohnungen und der daraus resultierenden Verknappung des bezahlbaren Wohnraums.

      Das sind Privilegien, die in sehr vielen anderen Nationen der Welt nicht existieren. Insofern geht es selbst den an oder knapp über der Armutsschwelle lebenden Deutschen relativ gut.


      Das ist der Placeboeffekt des Relativismus. Es ist klar, dass die Situation in Deutschland gemessen an z.B. der in einem Dritte-Welt-Staat wesentlich besser erscheint. Da aber Deutschland eine moderne Industrienation ist, müssen höhere Qualitätsstandards angelegt werden (z.B. ein Vergleich mit Österreich). Und da nimmt sich Deutschland dann doch nicht mehr gar so gut aus (s.o.).

      Das wollte ich zum Ausdruck bringen.


      Ging aus deiner ursprünglichen Formulierung

      Daenerys I schrieb:

      Doch es ist nun einmal ein Faktum, dass solche Situationen in Deutschland in keiner Weise vorliegen. Im Gegenteil: Deutschland verfügt über ein ausgesprochen solides und vielfach absicherndes Sozialsystem [...]. [...] In Deutschland geht es den Menschen im Allgemeinen hervorragend .


      keineswegs hervor und ist auch in der redigierten Fassung noch immer überaus bedenklich.

      Sicher wäre es schön, besäßen alle Menschen viel Geld, doch man darf eben nicht außer Acht lassen, dass Sozialleistungen steuerfinanziert sind und somit von arbeitenden Menschen erwirtschaftet werden müssen.


      Es geht nicht darum, dass alle Menschen viel Geld besitzen (wie kommst du eigentlich immer auf diese Art von Dualismen?), sondern darum, dass das Geld des Einzelnen reicht (oder reichen sollte) um ein Leben oberhalb der absoluten Armutsgrenze zu führen.

      Abgesehen davon ist das Narrativ, das hier kolpotiert wird (genau wie oben) ein neoliberales, nämlich dergestalt, dass man sich einen besser ausgebauten Sozialstaat „halt nicht leisten kann“, was schon z.B. im Hinblick auf die Investitionen im Rüstungsbereich oder den Geldsummen, welche dem Staat durch Steuerhinterziehungen entgehen einfach Unsinn ist.

      Zum Lohndumping: Soweit ich weiß, gibt es in Deutschland seit der Initiation des flächendeckenden Mindestlohns keinen Niedriglohn-Sektor mehr.


      Ich habe keine Ahnung woher du diese Information hast, aber wie Grunkins

      Grunkins schrieb:

      Niedriglohn definiert sich als 2/3 des Medianstundenlohn, dies entspricht ungefähr 9,50€, der Mindestlohn liegt bei 8,84€.


      schon aufzeigt, ist deine Behauptung nicht wahr. Insbesondere ist es ein Trick von Unternehmen, sich Leiharbeiter zu holen, die dann unterhalb des branchenspezifischen Mindestlohns arbeiten. Durch derlei Tricks geht das Drücken der Löhne also weiter.

      Grunkins schrieb:

      Angesichts der Diskussionen der letzten Monate, ist das "Abstreiten" anderer Möglichkeiten oder das "Ersticken" von Diskussionen im Keim einfach nur absurd. Wir diskutieren seit Monaten, eigentlich seit Jahren über das Schließen von Fluchtrouten. Merkel war selbst maßgeblich daran beteiligt, die Balkanroute zu schließen, Abkommen mit der Türkei abzuschließen, die Regierung unterstützt indirekt das Aufhalten der Mittelmeerflüchtlinge in Libyen. Bei dieser Sachlage von erstickten Diskussionen zu sprechen, lässt sich rational nur schwerlich erklären.

      Wie auch aus deiner Umfrage hervorgeht, schwächeln übrigens am meisten die Parteien, die versucht haben die AfD rechts einzuholen. Auch dieses Faktum ignorierst du in deinem Narrativ fortlaufend.


      Das Problem dürfte sein, dass die AfD es geschafft hat sich in den Köpfen der Leute als die Partei zu verankern, die „anpackt“, „sich kümmert“ und die „das Kind beim Namen nennt“ (eine Strategie, die Vertreter im rechten Lager schon in Prä-AfD-Zeiten verfolgten und z.B. von dem damaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt als „Kampf um die Köpfe“ bezeichnet wurde) und die etablierten Parteien bisher nur reagiert haben (was konzeptionell mit der Ankündigung Alexander Gaulands „Wir werden sie jagen“ harmoniert). Die AfD diktiert also die Themen, was den Eindruck erweckt, dass alle anderen nur Nachzügler sind, die die AfD kopieren, was wiederum bei denen, die sich ohnehin schon abgewendet haben (oder im Abwendungsprozess begriffen sind) vermutlich zu der Fragestellung führt

      „Warum soll ich Parteien wählen, die bisher gegen meine Interessen gehandelt haben und erst jetzt wo eine Partei auftritt, die die Probleme wirklich benennt anfangen zu handeln und die mir sowieso wieder nur in den Rücken fallen, wenn ich mich jetzt wieder umorientiere? Warum denn nicht zur wirklichen Opposition gehen?"

      Im Prinzip ist das das Gleiche was auch Donald Trump in den USA gemacht hat. Sich als starken Kümmerer und „Mann aus dem Volk“ präsentieren, der die Sorgen der Leute ernst nimmt und – ganz wichtig- die Emotionen der Bevölkerung ansprechend Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten vermischen um (die Psychologie der Massen ausnutzend) ein bestimmtes Bild zu verbreiten.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Neu

      Sandhai schrieb:

      Agitation


      Sandhai schrieb:

      Konträr


      Sandhai schrieb:

      dergestalt


      Sandhai schrieb:

      Relativismus


      Sandhai schrieb:

      Narrativ


      Ich finde das total schön, wie Du dich auszudrücken weißt :love:

      Sandhai schrieb:

      Das ist der Placeboeffekt des Relativismus. Es ist klar, dass die Situation in Deutschland gemessen an z.B. der in einem Dritte-Welt-Staat wesentlich besser erscheint. Da aber Deutschland eine moderne Industrienation ist, müssen höhere Qualitätsstandards angelegt werden (z.B. ein Vergleich mit Österreich). Und da nimmt sich Deutschland dann doch nicht mehr gar so gut aus (s.o.).


      Dabei lässt Du natürlich aussen vor, dass in diesen Ländern die Lebenshaltungskosten deutlich teuerer sind als in Deutschland
      Deutschland liegt 5% über dem EU Durchschnitt
      Dänemark 41,5 % über dem EU Durchschnitt
      Luxemburg, Schweden, Irland und Finnland zwischen 27 und 22 % über dem EU Durchschnitt
      Deutschlands einzige (günstigere) Nachbarländer sind Polen und Tschechien.
      zeit.de/wirtschaft/2018-06/pre…osten-hoeher-eu-vergleich
      focus.de/finanzen/news/finanze…ch-gut-da_id_8630019.html

      In allen anderen Punkten gebe ich Dir Recht, man kann vieles besser machen als es die aktuelle Bundesregierung macht.
      Leider hat noch keine Partei (inklusive der SED, sorry, die heißen ja jetzt die LINKE) ein Konzept oder mehrere Konzepte vorgestellt, die alle Probleme unserer Zeit beseitigen können.
      Facit Omnia Voluntas

      Neu

      Grunkins schrieb:

      Schon lustig, der markierte Vorwurf, während deine Beiträge fast ausschließlich aus


      Welche angeblichen Tatsachen Du alle lustig findest ... :rolleyes:

      Grunkins schrieb:

      Du kannst ein Beispiel selbstverständlich aufnehmen, aber wenn du es "widerlegst", dann bitte im richtigen Kontext. Alles Andere ist einer Diskussion ein Kampf gegen Windmühlen.


      Der Kontext war das Abmildern der Armutmigration, worauf Du in Zusammenhang mit Australien mit natürlichen Grenzen argumentiert hast. Vermutlich in der Fehlannahme, dass in Australien - im Gegensatz zum Mittelmeer - keine Boote mit Armutsmigranten angefahren kommen. Daher habe ich Dich über die Tatsachen aufgeklärt.

      Grunkins schrieb:

      Angesichts der Diskussionen der letzten Monate, ist das "Abstreiten" anderer
      Möglichkeiten oder das "Ersticken" von Diskussionen im Keim einfach nur absurd.


      Ich erinnere an die Diskussionen zum Umgang mit AfD-Wählern in direktem Zusammenhang (kurz davor und danach) mit der Wahl. Das kannst Du oben alles durchlesen. Ansonsten sehe ich keine lösungsorientierte Diskussion Deinerseits. Das sind nur Kommentare, um die Diskussion zu verzerren. Siehe dieses leidige Australienthema.

      Grunkins schrieb:

      Merkel war selbst maßgeblich daran beteiligt, die Balkanroute zu schließen,
      Abkommen mit der Türkei abzuschließen, die Regierung unterstützt indirekt das Aufhalten der Mittelmeerflüchtlinge in Libyen. Bei dieser Sachlage von erstickten Diskussionen zu sprechen, lässt sich rational nur schwerlich erklären.


      DIe Balkanroute wurde maßgeblich von Hr. Kurz geschlossen und der wurde daher auch gewählt. Eine maßgebliche(!) Beteiligung von Fr. Merkel war hier nicht gegeben. Das Türkeiabkommen war eine parallel laufende Veranstaltung, zu der W. Schäuble gedrängt hat und zu der sich die Türkei selber angeboten hat.


      Grunkins schrieb:


      Wie auch aus deiner Umfrage hervorgeht, schwächeln übrigens am meisten die Parteien, die versucht haben die AfD rechts einzuholen. Auch dieses Faktum ignorierst du in deinem Narrativ fortlaufend.


      Dieses Klischee ist genauso sinnfrei wie der hier ebenfalls schon einmal geäußerte Unsinn, dass man in Ostdeutschland die AfD wählt, weil man dort angeblich keine Ausländer kennt. Die CDU/CSU hat weiter verloren, weil das kürzlich wieder ein Theater war, ohne Nachhaltigkeit. Lippenbekenntnisse und wirkungslose Abkommen (z.B. aktuell mit Spanien) kennen wir von der aktuellen Regierung zuhauf. Die Menschen durchschauen das inzwischen.
      Ich sehe an Deinem letzten Posting, dass Dir einfach einiges an Faktenwissen zur Sachlage und zu den politischen Themen der letzten Jahre fehlt. Das wirst Du natürlich vehement abstreiten, anstatt einfach ein bisschen nachzuarbeiten. :( Dennoch wünsche ich ein schönes Wochenende.

      Neu

      Springer schrieb:

      DIe Balkanroute wurde maßgeblich von Hr. Kurz geschlossen und der wurde daher auch gewählt.


      Die Balkanroute wurde eigentlich maßgeblich von Herrn Orban und Konsorten geschlossen. Herr Kurz war damals Außenminister einer großen Koalition, und er noch nicht einmal Anführer der kleineren Regierungsfraktion.

      Was Kurz tatsächlich getan hat: Die Anrainerstaaten der sogenannten Balkanroute zu einer Konferenz nach Wien einzuladen OHNE deutsche Beteiligung.

      Ohne Angis Deal mit Erdogan hätte dieses Narrativ nie funktioniert. Kurz darauf stürzte er den eigenen Parteiobmann und Vizekanzler, vor allem weil der neue SP-Kanzler in den Medien ganz gut ankam, ließ von den ihm wohlgesonnenen Boulevardmedien in Österreich, deren größter Unterstützer direkt mit der Bild geschäftlich verbunden ist, die Sage von der Balkanroute verkünden, um nur das nächstlegende Beispiel zu nennen, und schon war der Mythos, vom Basti, dem Balkanroutenschließer geboren. Und machte Neuwahlen ohne Not.

      Demnächst schließt er ja auch das Mittelmeer UND die Sahara, habe ich mir sagen lassen.

      In der Zwischenzeit gibt die Republik Österreich mal so zwischendurch eine halbe Million € aus, damit Putin, der mit der FPÖ 2016 einen Freundschafts- und Unterstützungsvertrag kurz nach der Kür des leider doch nicht FPÖ-Bundespräsidenten unterzeichnet hat, mal eben so zur Hochzeit der FPÖ-Außenministerin aufschlagen kann. Die Frau Kneisl, die im Frühjahr noch gedemütigt wurde, und Putin nicht mit ihr reden wollt (Trump/Putin fand bekanntlich nicht in Wien, sondern Helsinki statt, eine Vermittlerrolle Wiens war weder in der Ukraine noch in Syrien gefragt). Putin als Parteisponsor - gerade , dass er das Jus Primae Noctis nicht einfordert. ;)


      Danach sendet Putin seine lustigen Hochzeitsfotos mit den lustigen österreichen Trachten, kann herzeigen, dass er mittlerweile auch in Westeuropa Verbündete hat, die sich noch dazu mit den Vysegrad-Staaten blendend verstehen und fliegt am Abend zu Angi Merkel weiter.

      Na, Hauptsache, der Bastibub hat die Balkanroute geschlossen! Und das Mittelmeer!

      Und vor allem den größten seiner Feinde: Den Sozialstaat.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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