[Let's Read] TWOIAF "The Targaryen Kings (Die Könige aus dem Hause Targaryen)", Aenys I.

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      [Let's Read] TWOIAF "The Targaryen Kings (Die Könige aus dem Hause Targaryen)", Aenys I.

      Bitte das Kapitel lesen.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      Ich fand das Kapitel ziemlich gut und actionreich. Es hat nur 2,5 Seiten, aber trotzdem werden viele Kämpfe, Schlachten und Morde beschrieben. Besonders auffällig/lustig fand ich, dass in dem Krieg gegen den Geierkönig einer Sam Tarly eine Schlüsselrolle gespielt hat. Interessant fand ich auch noch die Ereignisse in Harrenhal. Das ist ein weiteres ''Indiz'' für den Fluch von Harrenhal. Etwas merkwürdig finde ich, wie viel Einfluss der Glauben an die Sieben damals hatte. Zum Beispiel war ein Septon zeitweise die Hand des Königs. Auch hat man erfahren, dass der damalige Hohe Septon vermutlich ein Hohenturm war. Ein nettes Detail. Das Ende finde ich auch gut. Die Umstände um Aenys bleiben ungeklärt und offen. Obwohl ich nicht wirklich glaube, dass Visenya etwas damit zu tun hat. Außerdem lernt man einen Schurweth kennen, der nicht blöd zu sein scheint, das fand ich auch noch schön.
      Nunja, wer Macht über die Gedanken der Menschen besitzt, besitzt Macht über die Menschen selber. Und man darf auch nicht vergessen, dass der Glaube eine unglaublich tief in der Gesellschaft verankerte Institution ist, wie man auch am Wiedererstarken nach dem Krieg der Fünf Könige erkennen kann. Selbst Aegon der Eroberer hatte sich nie getraut, den Glauben zu verärgern. Der Hohe Septon war übrigens kein Hightower, sondern der Onkel mütterlicherseits von Ceryse Hightower.
      Ich vertrete immer noch die Auffassung, dass der Fluch von Harrenhal nur sprichwörtlich besteht. Wer eine riesige Burg in einer Gegend besitzt, die bei jedem Krieg betroffen ist, und dazu erst kürzlich in den Stand erhoben wurde, läuft halt immer Gefahr, im Spiel der Throne unterzugehen.
      Ansonsten freue ich mich auf Sons of the Dragon, wo wir noch mehr über diese Zeit erfahren werden.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Ich dachte ich beteilige mich endlich mal an der Diskussion des Projekts und steige quer ein. Wollte eigtl. schon lange mal ein paar Posts in den Lese-Projekten verfassen. So wie unser geschätzer Ser Arthur bin ich wirklich auf Sons of the Dragon gespannt.

      Ja, das Kapitel lies sich gut lesen.
      Also ersteinmal sieht man sehr schön die Unterschiede zwischen Aenys I. und Maegor I. - wobei ich denke das, es im nächsten Kapitel noch mit der Herrschaft Maegors noch deutlicher werden wird. Es ist interessant, dass Aenys gerade zu seiner Krönung eine Goldkrone anfertigen ließ - da Gold ein Metall ist was sich leicht bearbeiten und dehnen lässt - , anstatt die valyrische Stahlkrone. Passt zu seinem weichen, anscheinend und unentschlossenen Charakter. Ebenso, dass sein Drache Quecksilber heißt und schwächlich war. Das Element war wichtig in der Alchemie und für den Gott Hermes, was auch zu den Künstlern passt.

      Ich frage mich, ob Quecksilber entweder von einem früheren Gelege stammt, dass vor der Zeit von Vhagar, Meraxes und Balerion gelegt wurde. Oder aber ein direkter Nachkomme von Vhagar, von der man sagte sie sei weiblich, und Balerion ist. Das wäre insofern interessant, dass die Linie der Targaryen durch Rhaenys Sohn fortbestand. Und die Linie der Drachen, aber durch Visenyas Drachen.

      Zudem sieht man auch, wie instabil die Lage im Reich war, was aber auch nach dem Tod Aegons sicher nicht verwunderlich gewesen sein dürfte.
      Dann ist es auch klar, dass Aenys nicht den Aufständen nicht wirklich Herr wurde, die durch Berrater und den eigenen Bruder gelöst wurden.
      Sehr komisch finde ich es, dass Aenys wegen der Sache in Harrenhal einen Rat wegen Harren und dem Tal einberufen wollte. Ein wenig Politik hätte er doch durchaus mitbekommen müssen, jedoch kann ich dies auch verstehen. So viel wie Aegon umhergereist und aktiv war.

      Was aber interessant ist, dass Alyssas Mutter auch noch eine unbekannte Targaryen war, die anscheinend einer Nebenlinie des Hauses entstammt sein muss, wobe ich mich frage wer sie war - wann sie geboren wurde und wie sie in Verbindung mit Aegon & Co. stand. Dem Stammbaum zu entnehmen ist, dass sie ja mit Robar Baratheon und dann noch mit Aenys Kinder hatte. Ziemlich fruchtbar. Zudem sieht man hier auch wieder schön die Verbindungen zwischen den Häusern Velaryon, Targaryen und Baratheon.

      Der Geierkönig finde ich fast, dass die Verbindung zum Haus Schwarzberg bestehen könnte - da der Geier deren Wappen ist.

      Bei Ceryse finde ich trotzdem, die Verbindung zwischen dem Glauben und dem Hause Hohenturm stimmig ist, auch wenn wir dessen Familie nicht kennen. Zudem war es wirklich unklug von Aenys seine Kinder zu verheiraten, wenn er von der Heirat seines Bruders erfahren haben musste.

      Wenn ich mir den Vergleich schon erlauben darf, aber mich erinnern Aenys und Maegor mit der Rivalität aber auch Beziehung zu einander durchaus entweder an die Star Trek-Folge "Kirk : 2 = ?", in der der eine Kirk gutmütig, unentschlossen und willenschwach ist un der andere hart, gerissen, grausam und damit ein wenig den Konflikt des Menschen mit sich selbst darstellen. Zu dem auch ein wenig an die Baratheon-Brüder - Renly und Stannis - denen wie einigen Personen im Lied, ja durch Metalle charakterisiert wurden.
      Hätten die beiden vielleicht eine Person, oder hätten sie besser als Team zusammengearbeitet - z.B. wären durchaus die Berrater im Kleinen Rat von Interesse, die Aenys noch beeinflusst haben könnten, wäre der ganze Aufstand sicher erst später passiert, da es so oder so zum Konflikt zwischen dem Glauben der Sieben und den Valyrischen Traditionen kommen musste.
      Hinzu kommt, dass Aenys dann die "Krankheit habe geliebt werden zu wollen", was sich ebenso auf einige andere Charaktere im Lied sagen lässt.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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