na wenn das mal nicht geklaut ist ;)

      Also Ähnlichkeiten sind von den beiden Stücken vom Aufbau her schon da, weswegen dir Light of the Seven auch so geklaut vorkommt. Du hast eine sich langsam steigende Einleitung, dann kommen noch ein Chor/oder Kinderstimmen dazu. Besonders eindeutig wird es bei den Unterbrechung/Pausen und eine Erneute Steigerung etwa 5:50 und dann schließlich dem Finale. Aber ich finde das sind auch schon einige Gemeinsamkeiten. Man müsste mal das Stück hochskalieren oder Light of the Seven runter.

      Dennoch kann man nicht direkt von einem Klau sprechen. Bei Light of the Seven hast du ganz andere Instrumente, ein anderen Grundtenor (Battlecry wirkt sehr heroisch, Light of the Seven sehr spirituell/nachdenklich, durch die langen Pausen und die Orgel), andere Musikalische Muster und Tempi, andere Pausen, andere Stimmen und kommt noch das unverkennbare Thema von GoT hinzu, was besonders am Ende des Stücks eingearbeitet ist.

      Interpretationen gibts in der Musik- und Filmbranche häufig. Wenn ich mich z.B. dran erinnere das John Williams für Star Wars sich vor allem an Gustav Holst reichlich bedient hat, hört man nur als zu deutlich raus. Er, Hans Zimmer und Cliff Eidelman haben z.B. "Mars, der Kriegsbringer" gleichermaßen anders interpretiert. Eidelman hat das Stück im Gegensatz zu den beiden anderen sogar so umgeschrieben, dass es nur bei exaktem Vergleich nicht wirklich auffällt und eher an ein anderes Stück erinnert. Und Holst hat sich in dem Stück bei "Uranus, der Magier" selbst Elemente von Dukas' Der Zauberlehrling abgeschaut.

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