Liebe Sansa-Hasser (Finale-Spekulation)

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      Liebe Sansa-Hasser (Finale-Spekulation)

      (und davon scheint es ja 'ne ganze Menge zu geben, wie ich das so sehe...)

      Macht Euch auf was gefasst! Ich prophezeie Euch ein sehr unbefriedigendes Finale (nicht für mich, ich werde es lieben! ;) ). Ich halte nämlich die Sansa-wird-Königin-Theorie für immer wahrscheinlicher, je mehr ich drüber nachdenke. Ich weiß nicht, wie "etabliert" diese Theorie bei den deutschen Fans inzwischen ist (war bisher mehr auf dem imdb-Forum -gibt's ja jetzt nicht mehr- unterwegs und da scheint sie mir zusehends mehr akzeptiert zu werden), aber nur für alle Fälle: Es gibt ja diese vielen Gemeinsamkeiten zwischen ihr und Elizabeth der Ersten (inklusive der Haarfarbe, ich mein...) und das würde für mich auch dazu passen, dass sie ja einerseits zur "eigentlichen" Story (was auch immer das nun überhaupt sein mag) noch nicht so wirklich was beigetragen hat, andererseits aber eben auch noch nicht tot ist und George R.R. Martin bzw. die Serienmacher haben nunmal die Angewohnheit, auserzählte Charaktere "eiskalt" sterben zu lassen... Gleichzeitig find ich persönlich sie immer interessanter und sympathischer, während der anfängliche Fan-Liebling Arya inzwischen ja, wenn wir mal ehrlich sind, einfach nur noch psycho ist ;) ... Am Anfang mochte man sie ja gar nicht (obwohl sie ja diejenige war, die am meisten und direktesten unter Joffrey gelitten hat, das darf man auch nicht vergessen...), aber das passt ja zu der Serie, dass anfangs unsympathische Charaktere sympathischer werden (siehe Jaime) und umgekehrt... Also ich persönlich hoffe an dem Punkt sogar, dass das stimmt, aber für alle die dann "och nee" sagen: Sagt nicht, man hätte euch nicht gewarnt ;) !
      Erst mal verstehe ich nicht wieso vielen es so wichtig ist, dass deren Lieblingscharakter am Ende auf dem Thron landet. Ich bin ein Jon Snow Fanboy, mir ist aber völlig Wurscht ob er dort landet oder nicht. Man muss abwarten, ob es den eisernen Thron überhaupt noch in der Form geben wird. Ich bin da skeptisch, sehe eher wieder mehrere unabhängige Königreiche.

      Sansa hat kein Anspruch auf den Thron, Sansa hat überhaupt keine Erfahrung in Herrschen. Warum sollte sie überhaupt irgendwer unterstützen?
      Martins top fünf Charakter sind: Jon, Dany, Tyrion, Bran und Arya. Ich wäre sehr verwundert, wenn Sansa am Ende so eine wichtige Rolle spielen wird.
      Außerdem wäre Sansa so wichtig, dann hätten D&D nicht ihre komplette Storyline geändert.
      Also mein Lieblingscharakter (ich meine im Sinne von Sympathie wenn ich ihn in der Realität treffen würde bzw. Geeignetheit als Identifikationsfigur; Cersei ist auch ein großartiger Charakter, aber als Person richtig übel -du verstehst, was ich meine?) ist immer noch Tyrion, nur um das klarzustellen. Und der wird garantiert nicht auf dem Thron sitzen, dabei wäre er der mit Abstand Geeignetste. Gerade deshalb wäre das zu gut um wahr zu sein! Ich halte das mit Sansa für das wahrscheinlichste Szenario, deshalb schreibe ich das hier. Aber es würde mir schon auch gefallen als Kompromiss. Sämtliche andere Kandidaten wären völlig ungeeignet (ja, auch Daenerys -die wäre sogar die Schlimmste glaub ich, bzw. dass sie einfach Königin wird und alles super ist, ist auch viel zu gut um wahr zu sein, da dürften wir uns, denke ich, sogar drauf einigen können...), Sansa kennt wenigstens die "Etikette" bei Hof und so weiter (ich denke das entspricht George R.R. Martins "realistischer" Sichtweise, dass es z.B. auch nicht Gendry wird, wie es im Märchen der Fall wäre; schließlich hätte der als Schmied auch keinerlei Kompetenz, abgesehen vom fehlenden gesellschaftlichen "Status" usw.).

      Jon hat einen Anspruch auf den Thron und dann kann der auch an seine Cousine weitergehen, Robert hatte auch nicht mehr Anspruch, der hatte seinen nur dadurch legitimiert, dass er angeblich irgendwie ganz entfernt mit den Taragaryans verwandt wäre...

      Wie gesagt: Wenn Sansa so unwichtig wäre (jetzt mal umgekehrt gedacht), wäre sie schon tot. Und "komplette Storyline geändert" ist ja wohl mehr als übertrieben! Erstens weißt du nicht, was mit ihr in Buch 6 noch so alles passiert und zweitens haben sie lediglich ihre am Ende von Buch 4 (oder war's 5? Sorry....) angedeutete Storyline, nämlich, dass Littlefinger sie mit Wie-auch-immer-der-heißt verheiraten will, mit der von Jeyne Poole "kombiniert", was für mich auch völlig Sinn ergibt, da sich von den Fernsehzuschauern an Jeyne Poole sowieso kein Schwein mehr erinnert hätte. Und die Ramsay-Geschichte ändert auch nichts an Sansas Charakter-Wandlung sondert beschleunigt die sogar eher noch, von daher...

      Dass es am Ende überhaupt keinen Iron Throne mehr gibt, finde ich persönlich halt auch zu drastisch und auch was das betrifft, wäre Sansa ein guter Kompromiss meiner Meinung nach, aber OK. Wie gesagt, ist natürlich alles nur Spekulation, ich wollte das nur mal "loswerden" ;) ...
      Ich stimme in enigen Punkten, @Mavric24 zu.
      Die These wird auch immer von GoT Academy (Youtuber) breitgetreten, die irgendwie sich and dem Sansa-Elisabeth I.-Vergleich festgebissen haben.

      Wer weiß, ob es überhaupt einen Thron gibt, Westeros im Chaos unter den Weißen Wanderern versinkt oder nicht zu einer anderen Gesellschaftsform ändert. Weg von einer feudalistischen Gesellschaft zu einer demokratischen?

      Dann stimme ich Mavric24 auch zu, dass Sansa bisher in der Serie nicht zu viel geleistet hat bzw. noch ein Spielball war. Oder besser von den Machern verschrieben wurde, ähnlich wie so viele Charakter der 6. Staffel! Ich wette die beiden Charaktere werden sich noch einmal gründlich ändern. Vermutlich sogar in der 8. Staffel, wenn keiner damit rechnet. Nochmal eine Wende vollzieht und sich ändert oder noch dazu lernt.
      Sie hat bisher nur Anspruch wirklich in der Serie auf Winterfell.

      Allerdings stimme ich auch in vielen Punkt dir zu, @Hodor23

      Bücher und Verschriebener Charakter

      Die Serie hat dem Charakter eindeutig zu viele Möglichkeiten genommen noch einwirken zu können. Baelish hat man verschrieben, da man nicht sieht wie er ihr wichtige Grundlagen in der Politik im Tal beibringt. Man hat sie zu Baelishs Nichte erklärt, statt seiner Tochter, weshalb man ihr auch ihre Harrenhal-Storyline entfernt hat. Martin wird Sansa vermutlich als spätere Herrin von Harrenhal etablieren. Man hat ihren Bastardstatus zu schnell aufgelöst mit Ramsay verheiratet hat und in Winterfell gelassen hat. Harrenhal aber bietet in der Mitte von Westeros eine ideale Möglichkeit Norden und Süden zu verbinden. Wenn es nicht zu einer der letzten Bastionen der Menschen vor Westeros im Kampf wird. Dadurch wirkt Jons Krönung ein wenig unlogisch für viele Fans, mich eingeschlossen.


      Sansa ist zudem Tochter eines Nordmanns und einer Frau aus dem Süden. Sie weiß etwa ungefähr wie es im Süden am Hof abläuft, wenn sie noch mehr dazulernt kann sie sich wehren, auch wird sie den Norden sicher noch besser kennen lernen - wenn sie das aufgrund ihrer Erziehung eh nicht schon kennt. Jon hingegen kennt nur den Norden, die Nachtwache jenseits der Mauer.

      Andererseits würde es ein stinklangweiliges Ende sein und auch nicht zu Martin passen, einfach Dany und/oder Jon auf einen Thron zu sehen. Und er lässt einen wenn nicht mehre Charakter, der Big5, sterben. Dany wird am ehesten daran glauben müssen. (siehe Visionen im Haus der Unsterblichen - in der sie die Schwelle/Mauer zu den Nachtlanden betritt)

      Und auch wenn Martin nur zu Anfang fünf Charaktere hat, wusste er auch nicht dass er aus drei Büchern später mal sieben werden! Sansa nimmt den Part ein, den Arya in der Originalstoryline hatte. Und auch in der Serie gerade am Kostümdesign (Minineedle-Anhänger) sieht man gerade, dass es nicht mehr nur die Big5 sind sonder vermutlich Big6. z.B. Gab es dort das Liebesdreieck zwischen Jon-Arya-Tyrion. Wie wir wissen, könnte sich diese Figurenkonstellationen in den Romanen auf Jon-Sansa-Tyrion ändern.

      Edit: Und wo wir gerade bei dem Dreieck sind, die drei könnten zusammen echt viel bewirken. Tyrion ist ein fähiger Berrater vor allem in der Serie ein Sympathischer Charakter - ich glaube nicht ohne hin, wird die Figuren so gelenkt werden. Arya kann ich mir z.B. mit dem ganzen Assassinen-Kram politisch noch wenig irgendwo vorstellen. Bran ebenso wenig. Bleiben Jon, Sansa, Tyrion als einige der wenigen Personen, die Westeros verändern können. Jon kennt den Norden recht gut, Tyrion das meiste im Süden, Sansa könnte beides gut kennen. Die drei ergänzen sich, wenn man es simple ausdrückt.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Post was edited 2 times, last by “Aki-chan” ().

      Ja, also Dany wird garantiert dran glauben, das halte ich für das, was man wohl mit der gößten Sicherheit sagen kann! Bei Jon weiß ich es nicht so genau, aber du gibst mir ja recht, dass Jon als König zu "offensichtlich" wäre und damit nicht zu Martins Stil passen würde; ich denke da auch an die Diskussion zwischen Ned und Renly in Staffel 1: Erinnerst du dich, als sie darüber reden, dass gute Soldaten nicht automatisch auch gute Könige sind (wie man ja an Robert gesehen habe)? Jon ist ein guter Militärkommandant, das heißt noch lange nicht, dass er ein geeigneter König wäre. Und was seine noch lebenden Verwandten betrifft -an die der Thron ja dann "weiterwandern" könnte: Arya ist eine Killerin und Bran zu sehr damit beschäftigt, Visionen zu haben ;) Sansa wäre die einzig Geeignete... Das könnte dann auch im Endeffekt der eigentliche Sinn der R+L=J-Geschichte sein, erscheint mir eigentlich sehr plausibel...

      Klar kann es sein, dass es am Ende gar keinen Thron mehr gibt, d.h. auch keine Monarchie mehr. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass sich eine solche Entwicklung innerhalb der paar Folgen (klar, die Bücher hätten evtl. mehr "Zeit", aber deren Finale wird sich nicht grundlegend von dem der Serie unterscheiden und wenn die Serienmacher glauben, dass sie das innerhalb der wenigen Folgen erzählen können, dann wird das schon stimmen) glaubhaft vollziehen kann. In England kam das ja auch nicht von einem Tag auf den anderen und wenn man dann schonmal eine "Elizabeth" in der Story hat...das kann ja eigentlich kein Zufall sein, oder? Für mich würde es auch Martins Stil zumindest nicht widersprechen, dass es ihm auch zu unrealistisch wäre, wenn sich Westeros einfach so von einem Tag auf den anderen in eine Demokratie verwandeln würden, dann lieber -wie in England nach dem War of the Roses, nur dass es da halt die Tudors waren- ein neues Haus, das bisher nie auf dem Thron saß: Die Starks! Damit macht es für mich auch mehr Sinn, dass die Leidensgeschichte der Starks vorher so "ausgebreitet" wurde...

      Und dass Sansa bisher noch so relativ wenig "zu tun" hatte in der Story, trotzdem aber noch lebt, ist für mich eigentlich sogar der eindeutigste Hinweis... Aber gut, man wird sehen ;)
      Finde die Diskussion auch sehr gut;
      Ja, Jon ist vorrangig ein Militärkommandant, vor allem in der Serie. Dennoch scheint er gerade was das Charisma oder was die Auswahl für die Kommende Bedrohung ebenso wie Tyrion einer zu sein. Einer der die richtigen Worte sagt - bzw. der von den richtigen Leuten zur Zeit unterstützt wird und moralisch richtige Entscheidungen trifft.

      Verschriebene Charaktere 2.0

      Was in der Serie nicht beleuchtet wird ist Jons Geschick und Erfahrung bei der Organisation der Nachtwache. Heißt in den Büchern hat Jon deutlich mehr Erfahrung, was es heißt ein Lord Kommandant zu sein, auch wenn er dann seine engsten Vertrauten wegschickt und verraten wird, erinnert zusehr an Robb und Eddard. Serien-Jon wird der einfachheit haber für Fremdenhass für seine Wildlingspolitik erstochen.


      Der richtige Beraterstab kann aber auch viel ausgleichen und Auswirkungen auf die Politik haben - ähnlich wie Jon Arryn Roberts schlechte Politik zumindest auszubremsen versucht hat auszugleichen, sich aber unwissentlich Petyr Baelish (den alten Steuereintreiber, der den Staatshaushalt ebenso in den Ruin getrieben hat (3.03)) mit ins Boot geholt hat. Robert kann man wegen seinen Abneigung verstehen. Allerdings schien Tywin auch durchausfähig.

      Tyrion ist durch seine recht gemäßigte Politik ideal (und war ebenso Meister der Münze, auch wenn das ein Unmögliches Unterfangen war einen beinahe bankrotten Staat der nur noch mehr durch Extravaganz in den Ruin getrieben wurde, zu sanieren). Zudem haben beide seit Staffel 1 (Episode 1) ein gutes Verhältnis zueinander. Wenn es nicht so läuft wie bei Aerys und Tywin (Neid) und Hand und König gut zusammenarbeiten sehe ich da keine Vorbehalte. Renly wäre in der Serie, er hat immerhin Zugeständnisse gemacht mit einem richtigen Beraterstab (z.B. Randyll Tarly und den Tyrells sowie vielen Sturmlords) durchaus ein guter König gewesen. Auch hier die Frage leider eben der Rechtmäßigkeit.

      Es sind eh so viele Personen die hinter den Vorhängen die Geschicke ziehen, war im Mittelalter so ist in der Neuzeit genauso und das ist in GoT so.

      Naja ganz demokratisch wird es nicht werden. Allerdings denke ich da schon mehr an die Parlamentarische Monarchie. England ist hier das Beispiel - mit dem Ober und dem Unterhaus, seinem Premier und seiner Königlichen Familie. Das Oberhaus heißt zudem auch House of Lords Harrenhal ist ideal dafür ein solches House of Lords aufzunehmen.

      Beim Haus Tudor denke ich auch noch an die Vereinigung der Häuser Stark (York) und Lannister (Lancaster). Tja und da haben wir doch schon die angeblich? in der Serie außer Kraft gesetzte Ehe ;) Die könnte ebenso ein Bindeglied zwischen den dreien Darstellen. Und bei den Starks? Wie ist das eigtl. mit der Namensänderung? Jon ist souveräner König rein theoretisch könnte er seinen Namen ändern?

      Edit: Und eigtl. ist Serien-Tyrion in vielen Dingen der "verschriebste" Charakter überhaupt, der Mitte Staffel 5/Anfang Staffel 6 charakterlich/entwicklungsmäßig nicht so wirklich viel mit seinem Gegenpart zu tun hat.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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      Ja, parlamentarische Monarchie kann sehr gut sein, darauf lief es ja auch in England hinaus, aber halt nicht schon unter Elizabeth (grundsätzlich will ich mich jetzt aber hier nicht als Geschichts-Experte aufspielen, nur um das klarzustellen ;) ) Aber Elizabeth stand auch am Ende der Tudor-Herrschaft, nicht am Anfang, abgesehen davon dass Haus Stark ja offensichtlich Haus York entspricht usw.. Martin würfelt da eh schon einiges durcheinander. Außerdem gab es im realen England meines Wissens keine Drachen und White Walkers :D Bei all dem kann ich mir also eine parlamentarische Monarchie wie gesagt gut vorstellen. Dann könnte trotzdem Sansa "Elizabeth" sein, würde ja wie gesagt zum Durcheinanderwürfeln passen...

      Dass Ned in der Situation nicht auf Renly gehört hat war meines Erachtens eh sein größter Fehler; sein Beharren auf Stannis hat ja den ganzen restlichen Sch*** erst hervorgerufen...
      Mit der Idee, dass Sansa eine "Elizabeth" sein könnte, habe ich mich noch gar nicht auseinandergesetzt. Aber ich finde schon, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass ein Land in Schutt und Asche gelegt wird und anschließend alles so weitergeht wie zuvor. Von daher bin ich geneigt, in Danys Vision von dem zerstörten Iron Throne einen Hinweis zu sehen, dass sich etwas ändern wird. Eine Demokratie fände ich jetzt allerdings etwas weit hergeholt und kitschig. Eine Art neues Haus wie die Tudors nach den Rosenkriegen fände ich nicht schlecht. Es heißt ja, Martin habe sich an den Rosenkriegen orientiert, das heißt aber nicht,dass er Eins zu Eins alles übernimmt.
      Bleibt sie dann auch jungfräulich? ... Ach ne, geht ja gar nicht mehr. :S

      In den Büchern ist mir ja tatsächlich die Konstellation Jon & Sansa mit Tyrion an der Macht recht sympatisch. Allerdings passt Sansa für mich da eher nur aus oberflächlich kitschigen Gründen rein (Jons Vorliebe für "Redheads", ihr Heldenbild in das Jon passt, etc.), und nicht, weil ich sie für fähig halte. Jon und Tyrion können gemeinsam viel ausrichten. Aber ich bin mir (als Jon-Fangirl) nicht sicher, ob ich Jon auf dem Thron sehen möchte. Vielleicht dann doch eher den kleinen Mann mit dem großen Schatten. ;)

      Aki-chan wrote:

      Wer weiß, ob es überhaupt einen Thron gibt, Westeros im Chaos unter den Weißen Wanderern versinkt oder nicht zu einer anderen Gesellschaftsform ändert. Weg von einer feudalistischen Gesellschaft zu einer demokratischen?


      Ich bin auch fast überzeugt davon, dass es den Thron so nicht mehr geben wird. Danys Vision weist darauf hin, und irgendwie glaube ich nicht, dass es in Westeros nach Überwindung der WW, wieder so weiter geht, wie davor.

      Sansa ist mir in der Serie nach wie vor nicht sympatisch. Ich mochte sie von Anfang an nicht ... und daran hat sich nichts geändert. Ich sehe da auch nichts, was sie zur Königin qualifizieren würde. Sie war bisher nur Spielball und von LF lernt sie auch nur das Ränkeschmieden. Das ist zu wenig für eine Position auf dem Thron, wie man an Cersei sieht.
      Warum sie noch nicht tot ist? Sie muss LF zur Strecke bringen und somit auch den Verrat an Ned beleuchten.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Mir konnte noch immer niemand erklären, mit welchem Anspruch Sansa ihren Hintren auf de Eisernen Thron parken könnte - außer vielleicht als Gemahlin. Mit Tyrion wäre sie ja immerhin schon mal verheiratet ...

      Die meisten, die sich auf das historische Vorbild Elisabeth I. verbeißen, die scheinbar als Kinderlose ihren Thron freihändig vergeben hat, sind halt selbst oft ein wenig ahnungslos. Schon 1605 mußte ein König vom House of Lords bestätigt werden. Und da wird es King James I. nicht wenig geholfen haben, ein Urenkel von Eliabeths Opa gewesen zu sein. Schiller ist ja heutzutage nicht mehr so angesagt, aber das Lesen von "Maria Stuart" kann bei solchen Lücken helfen.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Hi, also ich sage ja nur, dass die Ähnlichkeiten zu Elizabeth ein Indiz sein können. Dass GRRM sich zwar bei der realen Geschichte bedient, aber dann doch einiges "durcheinanderwürfelt" bzw. etwas anders macht, ist wohl bekannt (z.B. gab es im realen England soweit ich weiß auch keine Drachen und White Walkers... ich meine, ich war in Geschichte nie so gut, also korrigiert mich, wenn ich mich irre... :D)

      Aber Sansas "Recht" ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Jon ist, wie wir inzwischen wissen (nicht, dass die meisten das nicht vorher auch schon gewusst hätten...) der aktuell rechtmäßige Thronfolger. Rhaegar wäre König geworden und Kinder kommen, wenn ich das richtig verstanden habe, vor Geschwistern. Jon ist Rhagars Sohn, Daenerys nur seine Schwester, also ist Jons Anspruch höher als Dany's (ich freu mich schon auf den potentiellen Konflikt, denn Dany wirkt nicht wie eine, die ihren -angeblichen- Anspruch gern und freiwillig "abtritt"...).
      Wenn Dany aber tot ist (und das wird sie garantiert sein, sorry an ihre Hardcore-Fans...) und Jon am Ende doch nicht König wird (auch dafür spricht so einiges), dann kann der Thron auch an dessen noch verbleibende Verwandte weitergehen und von denen ist Sansa ja wohl die einzig geeignete (abgesehen davon, dass sie auch die älteste ist). Ich meine Arya und Bran wären ja wohl absolut nicht in der Lage, sich auf die normalen, alltäglichen Probleme zu konzentrieren, die sind ja beide völlig "durchgeknallt", jeder auf seine Weise, also... Das an sich würde vielleicht noch nichts heißen, wären da nicht darüberhinaus eben noch die Ähnlichkeiten zu Elizabeth...

      Abgesehen davon gibt es jetzt ja auch schon einen Präzendenzfall einer Frau auf dem Thron, nämlich Cersei. Die ist zwar, gelinde gesagt, scheiße :D Aber darum geht's ja nicht (wenn ich da richtig informiert bin, entspricht sie ziemlich genau Mary Tudor, die zwar als äußerst grausam beschrieben wird, aber eben auch der Präzendenzfall war, der Elizabeth dann möglich gemacht hat...)
      Cersei hat sich durch Gewalt den Thron "verdient" bei Sansa wird das sicher nicht der Fall sein. Sollte Jon größeren Anspruch haben als Dany, dann ist er offiziell ein Targareyn und kein Bastard. Keine Ahnung ob er dann einfach so seine Cousine, die keine Targaryen ist, auf den Thron befördern kann. Halte dieses Szenario aber für sehr sehr unwahrscheinlich.
      Ja, wenn man von diesen Vergleichen ausgeht, sieht das nett aus. Die Realität aber durchaus anders.

      Jon ist nur dann Thronfolger, wenn es Beweise für die Heirat von Lyanna und Rhaegar gibt und dann könnten die immer noch angefochten werden. (Von Gegnern, die eine Thronbesteigung Jons Verhindern wollen.) Ansonsten ist Dany vor ihm dran. Aber du hast Recht, da könnte es wegen der Erbfolge knallen. Sofern aber Dany stirbt bevor sie irgendwie den Thron besteigen kann beiseitigt sich das Problem. Ich sehe aber, auch wenn das kitschig klingt Jon als jemanden an, der um solch einen Konflikt zu vermeiden, Dany gewähren lässt und als "King Consort" (als Königsgemahl) oder als Prinzgemahl an ihrer Seite regiert. Dennoch spricht für Danys Tod, sehr vieles. (Habe schon ein solches Szenario in FFs gelesen.)

      Jon ist eher ein Charakter bei dem man durch sein erstmaliges Ableben und seine Wiederbelebung schon wieder schlechter einschätzen kann, zumindest ich. Kommt dann noch seine Rolle im Vergleich zur Story hinzu. Im Vergleich zur HdR ist er ein Frodo/Aragorn-Charakter. Da ist die Frage: Überlebt Jon auch und wenn ja hat er überhaupt Lust zu regieren? Vielleicht kommt da eben Tyrion ins Spiel, der Jon irgendwie überzeugen kann und die Kombination setzt sich durch und sie reformieren Westeros, wenn Jons Herkunft anerkannt würde und er eben als Held gilt. Hier gibt es überlegt zwei Möglichkeiten Einfluss auf die Politik von Westeros zu nehmen: Als Gemahlin von Jon oder Tyrion. Sofern ihre Vorschläge nicht unüberlegt wären oder mit beiden diskutiert werden oder einen Nutzen für die Allgemeinheit hätten, würden sie sicher akzeptiert. Sansa könnte sich nach dem Ende der Serie noch weiterentwickeln und unter dem Einfluss der richtigen Leute mehr lernen. Die Dritte Möglichkeit Jon dankt ab und überlässt Tyrion ganz das Feld auch hier ein möglicher Weg für Sansa an recht viel Macht zu kommen.

      Auch wenn ich kein Jon-Fangirl bin sondern Tyrion mein Lieblingscharakter ist, gehts eigtl. darum zusammenzuarbeiten. Das Tal+Flusslande sehe ich eher unter Sansas Einfluss. Dann haben wir das Problem des Machtvakuums in den Sturmlanden, Weite und in Dorne, wenn laut TV-Serie Ellaria und Olenna weg sind. Hier könnten sich neue Häuser etablieren (Haus Dayn von Sonnspeer würde mir z.B. gefallen. In der Weite hast du aber noch die Hohenturms und die Tarlys. Da wir bisher kaum Hohenturms, außer Ser Gerold und im Tanz, vorgesetzt bekamen, würde ich ja fast die Tarlys vorschlagen - Sam. Gendry taucht sicher auch wieder auf - der kann nicht ewig rudern.) Haus Dayn und Haus Tarly können unter den richtigen Personen Jon-Supporter sein. Die Westlande könnte unter Jaime/Tyrion eh Sansa/Jon unterstützen. Bei den Eiseninseln könnte sich Theon etablieren (sofern Euron weg ist) - der unterstützt auch die Starks.

      Bei Cersei kann man sich ihre Thronbesteigung noch durch ihren Gemahlinnen- und Regentinnenstatus zu den vorherigen Königen erklären. Und dann gibts da noch Rhaenyra, die aber in der Erbfolge übergangen wurde.

      Sansa hätte nur den vollen Support des Nordens, wenn Jon weg ist (durch Tod wegen der Langen Nacht) oder Mist baut. Dann hätte sie zumindest vermutlich einen großen Teil der Königslande auf ihrer Seite.

      Worauf ich aber vor allem hinauswill, ist dass eine mögliche Wahl zu einem neuen Herrscher der Königslande durch Machtvakuum eben auch sehr schwer werden könnte. (Und darauf bauen auch GoT Academy auf) Einfacher wäre es, Jon auf den Thron. Es ist natürlich auch möglich, dass Westeros wieder in Kleinkönigreiche zerfällt oder nur ein Loser Staatenbund wie das HRR mit gemeinsamer Verwaltungshauptstadt bleibt. Ein guter Punkt für Harrenhal, als neue Reichshauptstadt oder teil derer.

      Ein weitere Möglichkeit ist, dass sich LF wirklich auf den Thron setzen kann. Aber davon ist er in der TV-Serie gerade meilenweit und gedanklich noch entfernt. Dort könnte Sansa ihn fertig machen und sich selbst auf den Thron hiefen?

      Wie gesagt könnte schwer werden. Aber sofern es Reformen gibt und wichtige Charaktere verstorben sind, man zu Einigungen gelangt, könnte Sansa durchaus eigenständige Königin werden. Mit den richtigen Beratern versteht sich.

      Und man darf hier aber auch nicht vernachlässigen, obwohl man sie nicht mag, dass sie durchaus in Königsmund was gelernt haben kann, sie hatte zwar nicht zu viel Einfluss (außer ein zwei mal auf Joff einzuwirken) und war mehr Spielball aber hatte dort durchaus einige wichtige "Lehrer". Mit etwas besserer Vorbereitung, Erziehung und weniger Verblendung und den richtigen Umständen (kein schlechter König, kein "korrupter" Kleiner Rat und ungünstige Polit. Situation) wäre sie sicher eine gute Königin gewesen. Mal abgesehen dass sie durchaus einiges an Empathie den Schwächeren gegenüber besessen hat.

      Ich persönlich glaube eher, dass Sansa mithelfen könnte, mögliche Rechtsreformen durchzuführen oder hinter den Vorhängen diese maßgeblich mitgestaltet. (Beispielsweise mehr Rechte für Frauen oder im einklang mit dem Dornischen Erbrecht das auch erstgeborene Frauen erben.)
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Post was edited 2 times, last by “Aki-chan” ().

      Der Charakter wurde in der Serie einfach kaputt geschrieben.
      Sansa ist hier entweder immer Opfer, oder beleidigte Leberwurst, vor allem mit diesem Blick, der nun auch wieder auf dem Teaser-Bild der neuen Stafel zu sehen ist.

      Es gibt keinen ungeeigneteren Charakter irgendwas zu regieren als Sansa, denn sie durfte bisher noch nicht mal über ihr Leben bestimmten, geschweige wenn über irgend was anderes.
      Was da alles noch an Reformen, neuer Hauptstadt, Machtfragen untergebracht werden soll, eventuell neu zu gründenden Königsreichen ... wir reden aber immer noch von einer Fernsehserie mit 60 Minuten pro Folge, von denen nur noch 15 gedreht werden sollen?

      Alles extrem unwahrscheinlich.

      Außer die allerletzte Folge ist eine Spieldoku mit dem Titel "What became of Westeros after the Others were defeated" ganz im Stile von "Die Deutschen".

      Für Nerds wie uns das gefundene Fressen, für HBO auf lange Sicht der Ruin. ;)

      Zum Schicksal Sansas wäre meine Oberbefürchtung, dass Jon, nachdem er spitz kriegt, dass Sansa gar nicht seine Schwester, sondern seine Cousine ist, was mit ihr anfängt... Im dem Fall kommen D&D auf meine persönliche schwarze Liste.

      Dürfte aber ganz anders kommen mit Blick auf die Serienleaks, also noch mal Glück gehabt, D&D.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Thronesfan wrote:

      Was ist wenn Herr Martin gar kein "Happy" End möchte? Also die Wanderer gewinnen...


      Dann wird maximal "Un-Sansa" herrschen, vielleicht als Gespielin des Night Kings? Aber wäre Cersei dafür nicht viel qualifizierter?
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!