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[Let's Read] TWOIAF "The Seven Kingdoms (Die Sieben Königslande)", "The Vale (Das Grüne Tal)"; Woche 23

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      [Let's Read] TWOIAF "The Seven Kingdoms (Die Sieben Königslande)", "The Vale (Das Grüne Tal)"; Woche 23

      Bitte die Einleitung zum Tal lesen.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      The vale

      Ein interessantes Kapitel, kamen über das Tal doch die Andalen nach Westeros. Folglich wird auch wenig über die Zeit vor den Andalen berichtet, aber vielleicht habe ich das auch nicht so richtig mitbekommen. Das Tal wird von den Mondbergen eingeschlossen, die einen natürlichen Schutzwall darstellen, es selbst ist eine grüne, fruchtbare Landschaft. Vermutet wird, dass die Andalen deshalb dort landeten. Diese erinnern mich immer etwas an fanatisierte Christen oder fanatisierte Muslime. Der Sturm der Muslime über Nordafrika fällt mir dazu ein oder die Kreuzzüge. Die Andalen trugen überall den Siebenzackigen Stern, teilweise sogar in die Brust gekratzt, hinterließen diesen aber auch auf Steinen und Holz. Das Tal war nur dünn besiedelt, es gab viele kleine, sich gegenseitig bekriegende Königreiche, beste Voraussetzungen für eine Invasion. Zudem hatten die Ersten Menschen nur Bronzewaffen, die Andalen aber bereits Eisen, so dass die Ersten Menschen eigentlich keine Chance hatten. Die kleinen Königreiche schlossen sich auch nicht gegen die Andalen zusammen, sondern paktierten mit diesem und jenem, um ihre eigenen Fehden zu gewinnen. Einige forderten sogar andalische Kriegsherren auf, über die See zu kommen und ihnen zu helfen. So etwas kann ja nur ins Auge gehen. Einer dieser Kriegsherren, Corwyn Corbray, brachte die ihn anfordernden Könige grausam um, nahm die Tochter des einen als Frau, die andere als Bettwärmer und riss sich natürlich das Land unter den Nagel. Er wird aber immerhin als „bescheiden“ beschrieben, da er sich nur „Lord of the Fingers“ und nicht König nannte.

      Könige gab es jede Menge: z. B. den „King of the True Men“ und den „Bronze King of Runestone“ mit der „Runic Crown“. Ich glaube, nicht nur Daenerys trägt bombastische Titel. King Osgood Shett, The True King, beanspruchte für sich die Runenkrone, wie auch Yorwyck Royce. King Osgood bat auch die Andalen um Hilfe, was ihm ebenfalls nicht gut bekam. Der andalische Schwiegervater erschlug ihn nach einem gewonnen Kampf und beanspruchte die Krone für sich selbst.

      Die Royces waren da etwas pfiffiger. Yorwyck VI of Runestone bekriegte die Andalen mehrfach. Sein Enkel Robar II war ein sehr tapferer Kämpfer, er hätte fast die andalische Invasion aufgehalten. Ich fand es nun interessant, dass einige Namen auftauchten, denen wir in der Hauptgeschichte immer noch begegnen. Die Andalen hielten mittlerweile Dreiviertel des Tals, begannen aber wie die Ersten Menschen, sich gegenseitig zu bekriegen. Royce war zum „High King of the Vale“ aufgestiegen, hatte eigentlich gute Chancen, aber da besannen sich die Andalen, schlossen sich auch wieder zusammen und zwar unter dem Ritter Artys Arryn. Zur entscheidenden Schlacht kamen die Andalen erstmal zu spät, hatten dann aber noch Torgold Tollet bei sich, der als Riese beschrieben, aber auch „Torgold the Grim“ genannt wurde. Allerdings war dieser Name mehr als unpassend, denn er lachte beständig, zog auch lachend in den Kampf, in dem er letztendlich aber auch lachend verstarb. King Robar wurde durch einen Trick erledigt: Ser Artys hatte seine auffällige Rüstung irgendeinem Ritter angezogen, und als King Robar diesen stellte und den Kampf gewonnen glaubte, wurde er vom echten Ser Artys und andalischen Rittern angegriffen und letztendlich getötet wie seine dreißig mitstreitenden Kleinkönige auch. An diesem Tag endeten 14 der ältesten und edelsten Häuser im Tal. Zunächst waren die Arryns noch Könige. Erst nach Jahrhunderten erreichten einige der alten Häuser wieder Stolz, Wohlstand und Macht. Der Sieg rief noch weitere Andalen von Übersee herbei. Daraufhin flohen viele der Ersten Menschen in die Mondberge. Die Nachfahren dieser einst stolzen Menschen leben nun ein kurzes, primitives und brutales Leben als Banditen, werden von den Zivilisierten auch „Wildlinge“ genannt.

      Das Tal ist durch die Mondberge zwar weitgehend geschützt, dennoch gab es Angriffe. Über die Hauptstraße durch die Mondberge konnte eine Armee durchaus ins Tal gelangen. Die östliche Seite ist durch das Mondtor begrenzt, ursprünglich mehr wie ein Ringfort, aber Osric V Arryn erbaute es neu, es klingt so, als sei eine Invasion nun nicht mehr möglich. Erwähnt werden ncoh die kargen Küsten, die man aber gut sicherte, da ja selbst die eigenen Vorfahren eingefallen waren und man so etwas on Zukunft vermeiden wollte. Durch Heirat wurden sämtliche umliegenden Inseln einverleibt, zuletzt die Three Sisters. Hier gab es aber einen tausendjährigen Streit mit den Königen des Winters, bis die Wölfe sich irgendwann einmal zurückzogen. Ich glaube, ich habe schon einmal geschrieben, dass mich zu viele Königsnamen und diese ewigen Kriege schnell langweilen, aber hier fand ich die Erwähnung von Namen, die in der Hauptgeschichte auch auftauchen, interessant. Auch war mir nicht klar, dass es einen über tausend Jahre währenden Krieg zwischen Starks und Arryns gegeben hatte.