Warum ist Game of Thrones so wie es ist? Eine kritische Analyse

      Warum ist Game of Thrones so wie es ist? Eine kritische Analyse

      Das Game of Thrones in den Himmel gelobt, beweihräuchert und wird mit Auszeichnungen überschüttet wird, kennt jeder.
      Wir wissen auch, dass die Qualität der Staffeln vor allem Beginnend mit der 4. Staffel und richtig in 5. Staffel sichtlich abgenommen hat.

      Also wird es Zeit für eine kleine Kritische Analyse, warum Game of Thrones gerade so ist wie es ist.
      Ich werde versuchen Buchvergleiche gering wie möglich zu halten. Aber werde trotzdem darauf zurück kommen müssen, weil es sich bei GoT um eine Adaption handelt.
      Damit kann niemand der Nur-Show-Gucker behaupten, ach schon wieder so ein Show-Hater. Im Gegenteil, ich liebe die Show oder besser ich liebe die Welt auf der die Serie durch George R.R. Martins Können aufbaut. Sonst würde ich nicht auch für euch im GoT-Wiki mir den Arsch aufreißen und so viele Artikel wie möglich erstellen.

      So wir alle kennen die Stärken und Zutaten, warum Game of Thrones so erfolgreich ist:
      • CGI und Zeichnungen (Karakter, Pixomondo)
      • Visuelle Effekte, Sound Effekte (Steve Kullback, Joe Bauer u.a.)
      • Musik (Ramin Djawadi)
      • Sets (Robbie Boake u.a.)
      • gutes Casting (Nina Gold, Robert Sterne, Carla Stronge)
      • gute Kostüme (Michele Clapton, April Ferry) und Masken

      Dafür wurde die Show aber auch zurecht mit mehreren Creative Emmy Awards ausgezeichnet.

      Nun kommen wir zu den Schwachstellen. Das ist ganz einfach das Script.

      Die logischen Zusammenhänge darin und das Schreiben bzw. die Charakterisierung vieler Hauptcharaktere.
      Jetzt werden viele sagen, aber GoT hat doch Emmys für "Die Schlacht der Bastarde" (6.09) und "Die Gnade der Mutter" (5.10) bekommen.

      An sich gesehen sind das ja auch gut geschriebene Episoden, die einzeln für sich wirken. Aber manchmal frage ich mich wie sowas einen Emmy gewinnen konnte.

      Dany never turns to look at the aprroaching DROGON.

      She doesn't have to look. She only allows the faintest hint of a smile. A smile that says: my tyranny's not ended, motherfucker. It's only just begun.


      Grund ist einfach nur, dass ist jedenfalls meine Annahme, dass man Charaktere von einem Handlungspunkt A nach B bringen muss.

      Die Charakterisierung als auch der logische Ablauf ist dabei so manches mal egal. Oder besser nur, damit gewisse Schauspieler auftreten und wie sie auftreten.
      Wenn man sich Episoden- oder Staffelübergreifend berieseln lassen will, mag es okay sein, aber denkt man genauer macht mancher Handlungsstrang keinen Sinn oder ist gar absurd.
      Von Informationen wie Reisezeiten, das berühmte Jetpack, Aufalterungen, mal abgesehen etc.

      Als Beispiel darf man gerade den Handlungsstrang im Norden um Sansa und Jon in Staffel 5 und 6 nehmen.
      Dabei macht so ziemlich überhaupt nichts einen Sinn: Weder Handlungen von Sansa, Jon, von Brienne, Theon, Davos, der Nachtwache, des Freien Volkes, Melisandre, Stannis, sondern auch ganzer Häuser im Norden.
      Sansas Charakter ist sogar so inkonsistent, dass sie den Autorinnen von thefandomentals als das Sansa-Konstrukt bekannt ist. In einigen Episoden ist sie selbstbewusst oder täuscht Selbstbewusstsein vor, nur wenige Episoden später steht sie dumm rum. (5.09)

      Manche Charaktere werden auch in andere Handlungsstränge gepfercht und haben kaum Eigenagenda:
      Jaime - der außer als Vaterfigur, kaum wächst und er wird zwei mal quasi sinnlos in der Gegend rumgescheucht.
      Aber auch Tyrion, der in nicht mal gut geschriebenem Dialog für die Charakterisierung von Missandei und Grauer Wurm herhalten muss. Oft wiederholen sich besondere Handlungsabläufe nur.
      Manchmal werden sie im Falle von Jaime oder von Sandor Clegane über eine Staffel oder Episode zurück gesetzt, so dass den Charakteren die Fähigkeit genommen wird sich zu entwickeln.

      Ganze Organisationen werden charakterisiert, damit sie als billige Vergleiche für die Moderne oder unsere Welt stehen, ohne zu Beachten, dass es extra eine Fantasy-Welt ist.
      Ganz gut bekommt man dies aus den eigenen Kommentaren D&Ds mit. Tyrions Entscheidungen oder Charakter mit Abe Lincoln zu vergleichen, nur damit die Charaktere vor den Gelegenheitszuschauer nachvollziehbarer wirken.

      Die Änderungen liegen im Detail und weit vor der 5. Staffel. Wie Martin selbst in einem Kommentar gesagt hat, gibt es einen "Butterfly Effect".

      Charaktere sind natürlich nicht mehr die selben wie in den Büchern. Aber selbst wenn, verhalten sich diese Charaktere für die Serie selbst unlogisch. Eigentlich sind sie fast nur dazu da die unlogische Handlung irgendwie zu tragen.

      Die Leistungen der Schauspieler sind dabei der Schlüssel.
      Charaktere entsprechen nicht unbedingt ihren Buchgegenparts sondern sind oft den Charakteren und Talenten der Schauspieler angepasst. Hat man dieses Muster einmal erkannt, findet man es über die gesamte Serie wieder, Staffel 1 eingeschlossen.
      • Tyrion ist Peter Dinklage (der sehr witzig und charmant ist) eher ähnlicher als Buch-Tyrion.
      • Jon Schnee bekommt so viel Kampfszenen geschrieben, weil der Schauspieler ein guter Schwertkämpfer ist.
      • Cersei und Catelyn werden als der Mütterliche Typ beschrieben, gerade weil Lena und Michelle diese Rollen gut spielen können. (1.02)
      • Theons Folterszenen wurden extrem ausgenutzt, weil die Showrunner Alfie Allens schmerzhaften Gesichtsausdruck gern mögen. (das zieht sich von S3-6)
      • Dorne wurde geschrieben, weil die Showrunner Indira Varma mochten.
      • Sansa wurde als starke Spielerin bezeichnet, weil Sophie Turner eine gute Performance hinlegt.
      • Robb um Richard Madden eine Romantische Liebesgeschichte zu geben, die rein logisch her nicht mal passt oder ihn wie einen Idioten dastehen lässt.
      • Shae bzw. Sibel Kekilli taucht unter den Hauptdarstellern auf weil die D&D sie gut fanden. Dabei hätten Genthiny Anthony oder Finn Jones ebenso dorthin gehört.
      • Lyanna Mormont ist ebenso davon betroffen (zuerst sollte ihre Szene von Wyman Manderly gesprochen werden), nun hat man sich aber erinnert, wir haben da diese kleine tolle Darstellerin, die wir mal aufziehen.

      Sie sind ganz klar auf die Schauspieler fixiert oder können Fiktionale Charaktere nicht von den Schauspielern unterscheiden.
      (Wer sich die DVD-Kommentare zu Gnade der Mutter angehört hat, ahnt warum.)

      Ja jetzt mögt ihr auch sagen, ah die haben so tolle Schauspieler, warum soll man die nicht einsetzen?
      Man nimmt den Darstellern auch Chancen mal aus ihrem Repertoire auszubrechen und sich zu entwickeln. Gerade Lena Headey, die sonst immer die Tiger Mom aka "Carol" spielt, sowie Sophie glänzen in "Schwarzwasser" (2.09). Das hängt auch damit zusammen, dass Martin die Episode in geschrieben hat!

      Sie betreiben mit den Performances eigentlich einfach nur Award Baiting. Selbst wenn dadurch die Charakterisierung leidet.

      Um warum viele Charaktere, gerade bei kritischen Sachen so handeln, wie sie handeln, können nicht mal die Showrunner beantworten. Das heißt die Schauspieler werden oft im Unklaren gelassen.
      Beispiele:
      • Bei der SDCC 2016 kann Sophie Turner die Frage: "Warum habe sie Jon nichts über die Ritter des Tals informiert" nicht hinreichend beantworten. D&D, die fast neben Turner saßen, greifen hier nicht ein und klären die Frage, was sie hätten machen können.
      • Das Oxford Panel in dem sich D&D um die Erklärung der angeblichen Cersei-Jaime-Vergewaltigung herumreden.
      • Stannis Schauspieler Stephen Dilane fragt sich "Warum tut mein Charakter dies" (I have no idea why my character did any of this) - hier ein ähnliches Spiel
      • Wenn sich Rosabell Laurenti Sellers (Tyene Sand), Jessica Henwick (Nymeria Sand) und Keisha Castle-Hughes (Obara Sand) Charakterisierungen für ihre eigenen Rollen ausdenken, die nicht mal im Film genutzt werden.
      Deshalb macht es für mich Sinn das Sophie Turner z.B. auch so viel Müll erzählt. Sie wird über manche Handlungen im Unklaren gelassen oder muss die Show loben.

      Man merkt klar, auch das der Dialog immer schlechter wurde seit der 4. Staffel.
      Man entschied sich bewusst von der Buchvorlage fernzuhalten, weswegen die Klasse von Martins Dialogen fehlt.

      Hinzu kommt, dass D&D zu 70% selbst dafür verantwortlich sind die Serie zu schreiben. Na gut mit Hilfe von Bryan Cogman und Dave Hill. Cogman ist dabei eine Komponente, der immer noch versucht Buchwissen einzubauen.
      Es gibt zu dem keine weiblichen Autoren oder Regisseure seit Staffel 4. (Staffel 2 & 3 hatte noch Vanessa Taylor und Michelle McLarren), die den Autoren Anhaltspunkte hätten geben können, wie gute weibliche Charaktere geschrieben werden.

      Schlimmer noch haben D&D z.B. keine Ahnung von Realismus, was das Planen mancher Aufgaben angeht.
      Besonders dramatisch ist der Dorne-Handlungsstrang und sogar die Schlacht der Bastarde.
      • Die Dorne-Storyline wurde gerade einmal kurzfristig dazwischen geschrieben, Bryan Cogman wurde nicht informiert und das ganze, weil den Produzenten Indira Varma gefällt. Die Entscheidung hatte Einfluss auf die ganze Produktion des Handlungsstrang. Von den Kostümen, die Ausstattung als auch über die Kameraarbeit in Sevilla.
      • Miguel Sapochnik, Regisseur der Episode 6.09 beschwerte sich mehrfach, bei D&D, dass er die Schlacht nicht nach ihren Angaben drehen konnte. Normalerweise hatte diese Schlacht ein ganz anderes Ende gehabt.
      Das wären eigentlich einige der Gründe, dass der ganze Dreh- und Angelpunkt bei der Selbstüberschätzung und Unfähigkeit großteils bei D&D liegt.

      Wenn ihr übrigens mehr erfahren wollt, kann ich euch nur die Analysen von gotgifsandmusings/the fandomentals und vor allem den Youtube-Kanal von The Dragon Demands empfehlen. Gerade The Dragon Demands liefert recht tiefe Einblicke in die Produktion der Show.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Danke für diese ausgefeilte Analyse @Aki-chan! :thumbup:
      Mir erklärt sich gerade so einiges, warum und wann sich mein Liebe zur Serie verabschiedet hat.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Vielen Dank. Ein super Beitrag, der einen der Gründe warum ich die Serie nicht mehr leiden kann sehr informativ beleuchtet. Den ganzen Hintergrundkram kannte ich gar nicht. Und das hier: " Tyrions Entscheidungen oder Charakter auf Abe Lincoln zu vergleichen" lässt mich ungläubig staunend zurück.

      Auch der Link zu den Parodien ist super.
      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Kasimir“ (Heute, 17:14)
      Im Großen und Ganzen stimme ich zu, nur Folgendes verstehe ich nicht so ganz.:

      ​... Manchmal werden sie im Falle von Jaime oder von Sandor Clegane über eine Staffel oder Episode zurück gesetzt, so dass den Charakteren die Fähigkeit genommen wird sich zu entwickeln. ...


      Ganze Organisationen werden charakterisiert, damit sie als billige Vergleiche für die Moderne oder unsere Welt stehen, ohne zu Beachten, dass es extra eine Fantasy-Welt ist. ...


      Wie meinst du das?
      Zum 1.
      Sagen wir es mal soooo... gut Clegane wurde gar nicht wirklich verändert. Nur übt der Einfluss oder der Auftritt von Septon Ray bisher so überhaupt keinen Einfluss. Außer dass er eben weiterlebt. Er leistet dort ein paar Stunden Gemeinschaftsarbeit man darf sich dann auch die "Antikriegs"-Rede anhören, ohne dass es auf den Charakter irgendeinen Einfluss hätte. Wenn dieser Eine Folge später gleich mehrere Menschen weiter gewaltätig ermordet. Das macht die Handlung in der einen Folge doch irgendwie sinnlos?
      Und bei Clegane ist auch noch zu erwähnen, wie dieser Umbruch stattfand. Mal wieder in einer 180°-Wende, die zudem auch noch recht komisch inszeniert war. Warum hört Sandor nichts von dem Gemetzel? Wehren sich die Dörfler nicht? Wie konnte Ray so mir nichts dir nichts aufgehangen werden? Handwerklich nicht gut inszeniert. (Gut ich gebe zu irgendwie musste man Clegane eben auftaktmäßig wieder in die Handlung integrieren. Zugegeben, dass ist durchaus schwierig.)

      Jaimes Charakter wurde von Staffel zu Staffel geschrieben. Das sieht man sehr schön an Dorne und an Schnellwasser, weil man nicht wusste wie man den Charakter am besten Installiert. Aber man sieht auch, dass die in Staffel 2 und 3 gemachten Entwicklungen beispielsweise in Staffel 4 auf den Stand der 1. Staffel gesetzt werden. Sie sind zwar nicht komplett bedeutungslos aber Jaimes Aufenthalt in den Flusslanden scheint auch nicht unbedingt größere Konsequenzen zu haben (außer seinem Arm und ein teil seines Charakters). Naja, dass ist wohl auch eine Frage, das wie man Staffel 4 aufgebaut hat. Aber auch den Charakter von Cersei, den daran hängt nämlich auch noch eine ganze Menge. Und warum die so verändert wurde steht oben.

      2. Bei den Organisationen meine ich z.B. vor allem die Söhne der Harpyie und den Kriegerischen Arm (des Glaubens). Aber auch die ganze Wildlingssituation und die "Ausländerfeindlichkeit" der Nachtwache. Dies ganz klar auf Politik und Probleme unserer Welt basieren, Terrorismus, der ISIS, die Situation im Nahen Osten aber auch der Tyrion-Vergleich mit den Sezessionskriegen in der USA. Klar kann ich mir auch einiges Zusammenreimen, aber das ist ebenso ein Schema.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Ja, bei deinen Ausführungen zu Jaime und Sandor gehe ich mit.

      Bei den Organisationen habe ich die Basis derer in unserer realen Welt aber in den Büchern schon so ähnlich empfunden. Die Nachtwache ist ausländerfeindlich, was die Wildlinge anbelangt und auch beim Rest kann ich Parallelen ziehen. Nö, das ist für mich soweit einigermaßen stimmig.

      Aki-chan schrieb:

      Als Beispiel darf man gerade den Handlungsstrang im Norden um Sansa und Jon in Staffel 5 und 6 nehmen.
      Dabei macht so ziemlich überhaupt nichts einen Sinn: Weder Handlungen von Sansa, Jon, von Brienne, Theon, Davos, der Nachtwache, des Freien Volkes, Melisandre, Stannis, sondern auch ganzer Häuser im Norden.


      In wie fern machen die Handlungen keinen Sinn ?
      Jede Figur handelt glaubwürdig und Realistisch. Nur weil manchen Fans nicht passt wie die Charaktere Handeln,
      wird es dadurch noch lange nicht unrealistisch. Menschen machen Fehler. Menschen handeln nicht immer
      geradlinig. Gerade das macht Realismus aus.
      Nehmen wir mal Jons Handlungen als Beispiel: Achtung Spoiler
      Staffel 5: Jon wird Lord Commander
      -Jon will den Wildlingen helfen weil er was für sie übrig hat
      -Jon rettet einige Wildlinge, weswegen
      sich Mitglieder der Nachtwache gegen ihn stellen
      -Jon wird getötet.
      Staffel 6: Jon wird wiederbelebt
      -Jon hängt die Verräter
      -Jon trifft Sansa wieder die ihn um Hilfe bittet, ihren Bruder und ihr zuhause zu befreien
      -Jon versucht die Häuser zu gewinnen doch sie helfen nicht aus Angst usw.
      -Jon bekommt unter anderem Hilfe von den Wildlingen, die ihm ihr Leben verdanken
      -Jon siegt und der Norden erinnert sich, bereut auch noch das sie ihm nicht geholfen haben
      -Jon wird König des Nordens.

      Ich sehe null Logiklöcher oder seltsames Verhalten der Charaktere.
      Das ergibt alles auch Staffel übergreifend perfekt Sinn.

      Aki-chan schrieb:

      In einigen Episoden ist sie selbstbewusst oder täuscht Selbstbewusstsein vor, nur wenige Episoden später steht sie dumm rum.


      Weil Sansa einfach unsicher ist. Deswegen ist sie sprunghaft. Sie hat gelernt das sie keinem mehr Vertrauen kann.
      Das war auch der Grund, dass sie Jon nix von ihrem Brief an Kleinfinger erzählt hat. Und sie wusste natürlich auch nicht ob es
      klappt und wollte ihm keine falschen Hoffnungen machen.


      Aki-chan schrieb:

      Man merkt klar, auch das der Dialog immer schlechter wurde seit der 4. Staffel.
      Man entschied sich bewusst von der Buchvorlage fernzuhalten, weswegen die Klasse von Martins Dialogen fehlt.


      Allein Tyrions Dialog mit den Drachen, Sam bei seiner Familie in Hornberg oder auch Jons Besuch bei Lyanna Mormont waren
      Fantastisch. Ich seh da keinen Verlust an "Klasse".

      Aki-chan schrieb:

      Sagen wir es mal soooo... gut Clegane wurde gar nicht wirklich verändert. Nur übt der Einfluss oder der Auftritt von Septon Ray bisher so überhaupt keinen Einfluss. Außer dass er eben weiterlebt. Er leistet dort ein paar Stunden Gemeinschaftsarbeit man darf sich dann auch die "Antikriegs"-Rede anhören, ohne dass es auf den Charakter irgendeinen Einfluss hätte. Wenn dieser Eine Folge später gleich mehrere Menschen weiter gewaltätig ermordet. Das macht die Handlung in der einen Folge doch irgendwie sinnlos?


      Wirklich ? Das ist ein klassisches Film und Serien Konzept.
      Die Figur ist anfangs eine bestimmte Art von Mensch. Dann macht sie Ereignisse durch die sie dem alten
      ich, den Rücken kehren lässt. Sie versucht sich zu ändern,
      bis irgendwann Umstände auftauchen die,
      die Figur zu ihren Wurzeln zurückkehren lässt.
      Das ist sogar sehr sinnvoll.
      Manche Figuren machen Änderungen durch und entwickeln sich, andere hingegen kehren zu ihren Anfängen zurück
      weil sie sich entweder nicht ändern können oder wollen.
      Ich denke auch im echten Leben gibt es Menschen,
      die noch so versuchen können sich zu ändern aber es einfach nicht schaffen.
      Oder sie werden einfach von Lebensumständen
      gezwungen wieder wie früher zu werden.

      Aki-chan schrieb:

      Und bei Clegane ist auch noch zu erwähnen, wie dieser Umbruch stattfand. Mal wieder in einer 180°-Wende, die zudem auch noch recht komisch inszeniert war. Warum hört Sandor nichts von dem Gemetzel? Wehren sich die Dörfler nicht? Wie konnte Ray so mir nichts dir nichts aufgehangen werden? Handwerklich nicht gut inszeniert


      Er war Holzhacken im Wald wie sollte er es hören ?
      Alleine schon wenn du 10 Meter von mir wegstehst verstehe ich nicht mehr genau was du sagst.
      Ja es ist auch unmöglich einen Menschen aufzuhängen. Verstehe nicht warum das unrealistisch sein sollte.

      Aki-chan schrieb:

      Aber man sieht auch, dass die in Staffel 2 und 3 gemachten Entwicklungen beispielsweise in Staffel 4 auf den Stand der 1. Staffel gesetzt werden. Sie sind zwar nicht komplett bedeutungslos aber Jaimes Aufenthalt in den Flusslanden scheint auch nicht unbedingt größere Konsequenzen zu haben (außer seinem Arm und ein teil seines Charakters). Naja, dass ist wohl auch eine Frage, das wie man Staffel 4 aufgebaut hat.


      In wie fern wurde er auf Stand von Staffel 1 zurückgesetzt ? Er war in Staffel 4 ganz sicher nicht mehr das Arschloch und die Arroganz in
      Person wie in Staffel 1.
      Du schreibst doch selbst das sich ein teil seines Charakters verändert hat.
      Das ist Charakter Entwicklung.
      Gerade Jaime macht eine größere Entwicklung als andere Figuren durch. Er ist gutmütiger und mitfühlender geworden.
      Auch Cersei gegenüber ist er sehr Skeptisch geworden. Stand ende Staffel 6.

      Aki-chan schrieb:

      Bei den Organisationen meine ich z.B. vor allem die Söhne der Harpyie und den Kriegerischen Arm (des Glaubens). Aber auch die ganze Wildlingssituation und die "Ausländerfeindlichkeit" der Nachtwache. Dies ganz klar auf Politik und Probleme unserer Welt basieren, Terrorismus, der ISIS, die Situation im Nahen Osten aber auch der Tyrion-Vergleich mit den Sezessionskriegen in der USA. Klar kann ich mir auch einiges Zusammenreimen, aber das ist ebenso ein Schema.


      Und was ist daran schlimm ?


      Aki-chan:
      Um warum viele Charaktere, gerade bei kritischen Sachen so handeln, wie sie handeln, können nicht mal die Showrunner beantworten. Das heißt die Schauspieler werden oft im Unklaren gelassen.
      Beispiele:
      Bei der SDCC 2016 kann Sophie Turner die Frage: "Warum habe sie Jon nichts über die Ritter des Tals informiert" nicht hinreichend beantworten. D&D, die fast neben Turner saßen, greifen hier nicht ein und klären die Frage, was sie hätten machen können.

      TheStranger:
      Dir ist schon klar das sich die meisten Schauspieler, egal ob im Film oder sonst wo
      meistens null mit ihren Rollen beschäftigen oder auseinandersetzen.
      Sie bekommen ihr Script, spielen ihre Rolle und sind dann fertig damit.
      Das ist was ganz normales in der Filmwelt.
      Und warum hätten sie eingreifen sollen. Ich dachte eigentlich das es schön ist wenn man
      nicht immer alles mit dem Schlaghammer in die Köpfe hauen muss und alles bis
      ins kleinste Detail erklären damit es auch ja jeder Zuschauer kapiert.
      Ein bißchen selber mitdenken ist doch schön.

      Aki-chan:
      Stannis Schauspieler Stephen Dilane fragt sich "Warum tut mein Charakter dies" (I have no idea why my character did any of this) - hier ein ähnliches Spiel

      TheStranger:
      Siehe oben. Wenn er sich null mit seiner Rolle auseinandersetzt, kann da wohl niemand außer
      er selbst was dafür.

      Aki-chan:
      Schlimmer noch haben D&D z.B. keine Ahnung von Realismus, was das Planen mancher Aufgaben angeht.

      Besonders dramatisch ist der Dorne-Handlungsstrang und sogar die Schlacht der Bastarde.Die Dorne-Storyline wurde gerade einmal kurzfristig dazwischen geschrieben, Bryan Cogman wurde nicht informiert und das ganze, weil den Produzenten Indira Varma gefällt. Die Entscheidung hatte Einfluss auf die ganze Produktion des Handlungsstrang. Von den Kostümen, die Ausstattung als auch über die Kameraarbeit in Sevilla.

      TheStranger:
      Das ist auch völlig normal in der Filmlandschaft.
      Jesse Pinkman in der Serie Breaking Bad sollte eigtl. am Ende der ersten Staffel sterben,
      aber er hat den Showrunnern so gut gefallen, das sie ihn noch weiter in die Storyline eingebaut haben.
      Das hat nix mit keine Ahnung von Planung zu tun, sondern ist völlig gewöhnlich.

      Aki-chan:
      Miguel Sapochnik, Regisseur der Episode 6.09 beschwerte sich mehrfach, bei D&D, dass er die Schlacht nicht nach ihren Angaben drehen konnte. Normalerweise hatte diese Schlacht ein ganz anderes Ende gehabt.

      TheStranger:
      Hast du dir auch durchgelesen was das für ein Ende sein sollte ?
      Er wollte Ramsay so da stellen das man mit ihm sympathisieren und mitfühlen kann.
      Das wäre völlig Out of Charakter gewesen deswegen waren D&D dagegen.
      Also hatten sie wohl mehr Ahnung von Realismus als Miguel.

      Ps: Bei den letzten Dingen funktionierte die Zitierfunktion nicht mehr, deswegen habe ich improvisiert und
      die Namen darüber geschrieben.
      Death

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheStranger“ ()

      Vielleicht nicht ganz zum Thema...

      ...aber ich fand das Zwischenspiel zwischen Sandor und Ray eigentlich gut, klar war es hauptsächlich um ihn wieder ins Spiel zu bringen, aber den Zwiespalt in Sandor, das er eigentlich keinen Freund hat und auch irgendwie kein Ziel im Leben (wo wollte er überhaupt hin? Sein Bruder ist doch ganz woanders...). Dann trifft er dort einen Mann der ihn irgendwie beeinflusst, normal mit ihm redet und so eine Art Freund wird, das er vielleicht zum ersten Mal im Leben in eine Art "hier gehöre ich vielleicht hin" Stimmung kommt. Und es hat wie bei mit Sansa auch noch eine menschliche Seite von ihm gezeigt. Und seine Zweifel sind dann schnell verflogen, als alle ab gemeuchelt werden und er hat wieder eine Aufgabe. Auch wenn diese schnell erledigt ist, ist er nun wieder auf Spur... und ich bin gespannt was er noch bringt, er ist ja einer der wenigen Chars, wo man nicht unbedingt weis was er noch macht oder für eine Rolle spielt...


      Sie dir das an und sag mir dann, ob für dich alles Logisch ist? Ich wette nein!

      Jons Handlungsstrang und Wiederbelebung:
      -Der Raum des Plotrequirement (Davos schleppt mit einigen anderen den toten Jon dort hin). Warum beschützen sie ihn? Was haben sie davon ihn zu beschützen?
      -Der Plot benötigt Melisandre eben an der Festung
      -Melisandre taucht nur rein zufällig nach Davos in der Schwarzen Festung auf @_@ (flieht obwohl die Schlacht nochnicht mal geschlagen war), weil der Plot sie da benötigte
      -Davos weiß nichts davon, dass die Roten Priester Menschen wiederbeleben können.
      -Davos wendet sich an Mel, weil er ja auch ein achso guter Charakter hat extra an den Charakter, den er überhaupt nicht über den Weg traut (nur für Jon)?
      -Davos hätte auch skeptisch sein müssen was mit Sharin passiert ist? Ja klar weigert sie sich ihm etwas zu sagen und es ist total in-Charakter da nicht nachzufragen, wenn man keine Anhaltspunkte hat? Aber trotzdem?
      -Wo ist es bitte Sinnvoll, wenn z.B. Jon stirbt, wieder aufersteht und ihn die Wildlinge für einen Heiligen halten? Mal so keine Skepsis haben.
      -Warum werden die Offiziere der Nachtwache wie Thorne nicht niedergemacht? Mal so? Warum verschwinden die anderen Offiziere, die Thorne, Marsh, Yarwyck und Olly unterstützt haben? Ehrlich sowas inkonsistentes? (sicher sind da welche dabei die sich nicht einig sind aber, okay?) -es sind nur 10 Leute, die Mehrheit hätte Thorne etc. immer noch arrestieren können, wegen Mord am Kommandanten?
      -Warum werden Jon und die Wildlinge durchlassen, wenn die sowieso auf der Seite verreckt wären?
      -Warum müssen sie durch die Mauer, wenn SIE Schiffe haben, die sie nach Ostwacht an der See bringen? Warum nicht entlang der SICHEREN SEITE reisen? Nein, muss ja ein guter Moment zwischen Thorne und Jon geben.
      -Ramsays 20 gute Männer in der Zweiten Schlacht vor Winterfell --> warum wendet er den Trick nicht zwei Mal an x'D

      Sansas Handlungsstrang:
      -Die verschwindenen Fährtenhunde (klarer Filmfehler)
      -Theon der sich durch den feindlichen Norden irgendwie zu den Eiseninseln in Windeseile durchmogeln kann
      -Ramsay, der gleich erstmal einen Pfifferling auf Sansa gibt, aber Myranda groß betrauert, obwohl er mit "20 guten Männern" sich mal ebenso in Stannis Lager schleichen kann, aber nicht Sansa aufhalten kann - warum nicht Selbst losziehen, zu dem war er eh schon unterwegs?

      Und zu dumm rumstehen; Ich meine nicht mal, dass sie nichts Jon erzählt hat sondern sich nicht bei der Kriegsplanung beteiligt. Okay kann man keinen Vorwurf machen, wenn sie nicht aus der Geschlechterrolle ausbricht und es nicht von ihr erwartet wird. Aber das ist ihr Zuhause. Vielleicht hätte sie sich etwas Wissen aneignen können, was zum Vorteil reicht?
      Himmelhilf: Wenn ich Sansa wäre, würde ich versuchen was zu lernen und versuchen z.B. Wissen aufzunehmen wo ich nur kann. Selbst vielleicht den ein oder anderen Vorschlag zu bringen, auch wenn man Fehler macht. Dann können einen erfahrene Leute immer noch korrigieren? Deswegen heißt es beraten. Sie hat sich auch bei der Planung für die Rekrutierung der Häuser beteiligt. Da war sie halbwegs politisch engagiert, auch wenn sie teilweise als Figure KF agiert. Selbst wenn

      Und dann Sansa ist ne Lady. Warum soll die sich nicht beteiligen? Aber Lyanna Mormont darf die anderen Nordlords wegen Jon und sogar Könige (Stannis) frech zusammenscheißen?
      Lord Cerwyn z.B. der ja auch angeblich frech sich nicht gemeldet hätte, obwohl Jon und Sansa da nicht mal halt machten.

      Noch mehr Plotlöcher gefällig?
      -Maidengraben (S4-S6) - was auch sehr gut im Video erklärt wird
      -Baelishs Jetpack (6.05)
      -Baelishs komisches Heiratsarrangement, die Boltons von Innen zu schwächen, damit man den größten Preis an den Feind verheiratet
      -Baelishs Plan in Königsmund mit Cersei gemeinsame Sache zu machen und ihr damit Olyvar zugeben, für die Inhaftierung Loras', der eigentlich zu seinen "Verbündeten" gehört x'D

      Und du sagst mir da sind keine Logiklöcher oder gar Charakterisierungsfehler drin? (Da kann ich nur lächelnd den Kopf schütteln.)

      Allein Tyrions Dialog mit den Drachen, Sam bei seiner Familie in Hornberg oder auch Jons Besuch bei Lyanna Mormont waren Fantastisch. Ich seh da keinen Verlust an "Klasse".


      Ähm, Dialoge und Zitate wie: "You want the good girl, but you need the bad pussy?", "Happy shitting"., "It's good you are not a boy anymore, because you have no cock.", "Spit it out you wee shit, spit it out."

      Sams Arc bzw. Familie ist auch lustig. Weil die Show es braucht, lässt sich Randyll von seiner Frau zusammenscheißen (ja gut, ist privat aber naja). Konnte aber Samwell vo Staffel 1 trotzdem bedrohen, so dass dieser mal ebenso sich der Nachtwache anschließt. Warum hat sich dann Randylls Mom da nicht eingesetzt? Aber ist dann mal eben nicht hinter Sam hinterher, als der das Familienerbe klaut? x'D Ehrlich, da hätte ich lieber mehr Zitadelle bevorzugt, als dass man die Tarlys sieht. Leider musste man aber Randyll sehen, wenn die noch ne Rolle spielen. Und noch dazu warum sind die Tarlys mal eben nicht mistrauisch, wenn ihr an die Mauer verbannter Sohn, überhaupt da wieder auftaucht? (Und ja ich bin mir bewusst, es gibt Wanderkrähen aka Yoren) Mal in Begleitung einer Frau mit der er Eidbruch begangen habe. Er stellt Klein Sam öffentlich als Sohn vor! Wofür er eigentlich eh verfolgt werden müsste? HM? Ach ne, kümmert sich ja keiner in Westeros mehr um Gesetze, vor allem nicht Randyll.

      So dann hätten wir ja noch einen Handlungsstrang, bei dem auch noch Charaktere die erwähnt werden ruiniert werden.

      TheStranger schrieb:

      Aki-chan schrieb:
      Bei den Organisationen meine ich z.B. vor allem die Söhne der Harpyie und den Kriegerischen Arm (des Glaubens). Aber auch die ganze Wildlingssituation und die "Ausländerfeindlichkeit" der Nachtwache. Dies ganz klar auf Politik und Probleme unserer Welt basieren, Terrorismus, der ISIS, die Situation im Nahen Osten aber auch der Tyrion-Vergleich mit den Sezessionskriegen in der USA. Klar kann ich mir auch einiges Zusammenreimen, aber das ist ebenso ein Schema.

      Und was ist daran schlimm ?

      Besonders schlimm bei den Spatzen und den Söhnen. Weil sich die Motivation der Spatzen z.B. aus dem Kriegsleid ergibt. Das hätte man ebenso thematisieren könne. Man hatte in Staffel 4 eh schon Kriegsgebeutelte Leute und Glaubensanhänger gezeigt die sich dem Glauben zuwenden, gut hat man in Staffel 6 mit Ray gut versucht zu thematisieren. Warum dass nicht überzeugend weiter fortsetzen. Sieht außer dem Hohen Spatzen und wie der Stand der Bevölkerung sonst so ist ja nicht unbedingt viel. Der Fehler ist hier Cersei dem Spatzen helfen zu lassen nicht aber über das Volk wählen zu lassen, so hätte man es wirklich als Bedrohung darstellen können. Aber die Spatzen und den Ganzen Glauben als homophob z.B. darzustellen und das gerade hervorzuheben? Natürlich sind viele Glaubensanhänger gegen Sünden (siehe Glaubenskriege gegen Maegor, aber das hatte auch triftige Gründe)
      Hier bringe ich gern Cerseis Zitat: "Ha, das Volk. Interessiert mich nicht."
      Ja okay, der Kriegerische Arm ist noch einen Zacken schärfer.

      Dann kommen noch die Söhne; tja, eine Bedrohung die sich in Luft auflöst, als Tyrion Meereen zu Größe verhilft und dann Dany mit Gewalt die Sklavenbucht beherrscht. Weil ja angeblich fremden finanziert. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, dass so viele "Strawmen" zwar Dany total umstellen können, aber sich dann nicht selbst weiter um das Fortbestehen kümmern? Nur weil Tyrion und und Varys im Team ja auch so super Mary Sues sind, denen fast alles gelingt? Und nur weil mit deren Geldgebern nen Deal machen, der auf einer Straßenprosituierte beruht?

      TheStranger schrieb:

      TheStranger:
      Dir ist schon klar das sich die meisten Schauspieler, egal ob im Film oder sonst wo
      meistens null mit ihren Rollen beschäftigen oder auseinandersetzen.
      Sie bekommen ihr Script, spielen ihre Rolle und sind dann fertig damit.
      Das ist was ganz normales in der Filmwelt.
      Und warum hätten sie eingreifen sollen. Ich dachte eigentlich das es schön ist wenn man
      nicht immer alles mit dem Schlaghammer in die Köpfe hauen muss und alles bis
      ins kleinste Detail erklären damit es auch ja jeder Zuschauer kapiert.
      Ein bißchen selber mitdenken ist doch schön.


      Ich würde sagen, teilweise liegt das auch an den Bestimmungen die am Set von den Drehbuchschreibern gemacht und deren Herausgabe gemacht werden. Natürlich bekommen manche der Darsteller nur ein Teil des Scripts zu sehen zwecks Spoiler (was ja auch okay ist.)
      Also wenn sich die Schauspieler nicht mit ihren Rollen beschäftigen? Wie sollen sie dann bitte spielen? Ähm ja? Sehr schlechtes Argument. Natürlich steht da der Regisseur dahinter und die Schreiber auch noch aber... meh. Manche der Darsteller haben sogar wirklich Bücher gelesen, ich meine Turner oder Williams gehören dazu-

      Im Übrigen ist dir schon klar, dass wir gerade über kritische Entscheidungen reden? Es ist nicht so das jeder "Kackmist" besprochen wird! Denn diese Entscheidung war eigentlich nur dazu mit der Episode möglichst schön und Emmy-Award-Baiting zu betreiben, damit es wieder mal ein Zweites Herr der Ringe wird, wie wir das in GOT schon 2 Mal hatten.

      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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      Aki-chan:
      Davos schleppt mit einigen anderen den toten Jon dort hin. Warum beschützen sie ihn?

      Stranger:
      Weil sie etwas Ehre in sich haben. Warum sollten seine Freunde seinen toten Körper,
      seinen Mördern überlassen damit sie ihn noch weiter entehren können ?

      Aki-chan schrieb:

      -
      -Melisandre taucht nur rein zufällig in der Schwarzen Festung auf (flieht obwohl die Schlacht nochnicht mal geschlagen war)


      Warum sollte sie nicht fliehen nachdem was sie Stannis geraten hat und Schuld war an dem Tod seiner Tochter
      und an dem Verlust seiner halben Armee.

      Aki-chan schrieb:

      -Davos weiß nichts davon, dass die Roten Priester Menschen wiederbeleben können.


      Nein, aber er hat Mels Wunder mit eigenen Augen gesehen, warum sollte er nicht alles versuchen um einem,
      in seinen Augen ehrenhaften jungen Menschen zu helfen ?

      Aki-chan schrieb:

      -Davos wendet sich an Mel, weil er ja auch ein achso guter Charakter hat extra an den Charakter, den er überhaupt nicht über den Weg traut (nur für Jon)


      Weil er keine andere Möglichkeit gesehen hat und auch in Jon etwas besonderes gesehen hat.

      Aki-chan schrieb:

      -Davos hätte auch skeptisch sein müssen was mit Sharin passiert ist?


      Warum sollte er ? Er war skeptisch aber hatte erstmal andere Dinge im Kopf.
      Ihm blieb nix anderes übrig als ihr erstmal zu glauben.

      Aki-chan schrieb:

      -Wo ist es bitte Sinnvoll, wenn z.B. Jon stirbt, wieder aufersteht und ihn die Wildlinge für einen Heiligen halten? Mal so keine Skepsis haben.


      Weil er sie gerettet hat ?
      Erstmal haben sie ihn kritisch beäugt, aber wenn Tormund ihr "Anführer" ihm über
      den Weg traut warum sollten sie sich dann ein Kopf darüber machen ?

      Aki-chan schrieb:

      -Warum werden die Offiziere der Nachtwache wie Thorne nicht niedergemacht? -es sind nur 10 Leute, die Mehrheit hätte Thorne etc. immer noch arrestieren können, wegen Mord am Kommandanten?


      Weil sie villeicht Angst hatten ?
      Und es eh nicht mehr ändern konnten ?
      In folge 2 hatte Thorne etliche Männer,
      die mit Armbrüsten auf Davos usw. gezielt haben.
      Wer hätte ihn unter Arrest stellen sollen ???

      Aki-chan schrieb:

      -Warum werden Jon und die Wildlinge durchlassen, wenn die sowieso auf der Seite verreckt wären?


      Weil Thorne dort noch unentschlossen war ob er Jon tötet.

      Aki-chan schrieb:

      -Ramsays 20 gute Männer in der Zweiten Schlacht vor Winterfell warum wendet er den Trick nicht zwei Mal an


      Weil Jon und Sansa sicher von Davos die Geschichte gehört haben von Stannis und
      darauf vorbereitet gewesen wären.

      Aki-chan:
      Theon der sich durch den feindlichen Norden irgendwie zu den Eiseninseln in Windeseile durchmogeln kann

      Stranger:
      Theon sah aus wie ein Bettler nach seiner Folter.
      Wer hätte ihn erkennen sollen.
      Schon seit der ersten Staffel konnten sich Leute durch Westeros schmuggeln.
      Serie wie auch Bücher.

      Aki-chan schrieb:

      warum nicht Selbst losziehen, zu dem war er eh schon unterwegs?


      Weil er wichtigere Anliegen hatte nachdem sein Vater ein weiteres Kind bekommt.
      Er dachte seine Männer würden das schon schaffen.

      Aki-chan schrieb:

      Selbst vielleicht den ein oder anderen Vorschlag zu bringen, auch wenn man Fehler macht. Dann können einen erfahrene Leute immer noch korrigieren?


      Sansa wollte aber nicht wieder als dummes naives Ding wie früher da stehen.
      Außerdem hat sie versucht Jon zu warnen.

      Aki-chan schrieb:

      Warum soll die sich nicht beteiligen? Aber Lyanna Mormont darf die anderen Nordlords wegen Jon und sogar Könige (Stannis) frech zusammenscheißen?
      Lord Cerwyn z.B. der ja auch angeblich frech sich nicht gemeldet hätte, obwohl Jon und Sansa da nicht mal halt machten.


      Hat sie. Bei Haus Glover.
      Hat nicht so gut geklappt.
      Lyanna hatte einfach die richtigen Worte parat.
      Ich glaub kaum das du einem kleinen Mädchen sagst,
      Klappe halten.
      Noch dazu wenn ihre Aussagen einen wahren Kern haben.
      Selbst die Leute wo beide nicht wahren hätten Eier zeigen können und helfen.
      Lyanna hat wenigstens ein paar Leute geschickt.

      Aki-chan schrieb:

      -Baelishs Jetpack (6.05)


      Dem Buch wurden auch schon oft Jetpack Kapitel vorgeworfen.
      Das kann man der Serie kaum ankreiden, weil sie einfach dicht erzählt werden muss.
      Staffel 1 war Caitlyn innerhalb von einer Folge in Kings Landing,
      weil du mit Staffel 6 kommst.

      Aki-chan schrieb:


      -Baelishs Plan in Königsmund mit Cersei gemeinsame Sache zu machen und ihr damit Olyvar zugeben, für die Inhaftierung Loras', der eigentlich zu seinen "Verbündeten" gehört


      Warum sollte er nicht mit Cersei gemeinsame Sache machen ?
      Seit wann schert sich Kleinfinger um seine Verbündeten ?

      Aki-chan schrieb:

      Und du sagst mir da sind keine Logiklöcher oder gar Charakterisierungsfehler drin?


      Nein, beides nicht. Höchstens wenn man alles so verdreht und hinredet wie man es braucht, nur um die Serie schlecht zu machen.
      Es ergibt alles Sinn.

      Aki-chan schrieb:

      Ähm, Dialoge und Zitate wie: "You want the good girl, but you need the bad pussy?"."


      Du kannst nicht erwarten das ein dummes kleines Dornisches Mädchen,
      den gleichen Wortschatz hat wie ein Tywin.

      Aki-chan schrieb:

      Sams Arc bzw. Familie ist auch lustig. Weil die Show es braucht, lässt sich Randyll von seiner Frau zusammenscheißen


      Nicht weil es die Show braucht, sondern weil auch in der Realen Welt, auch noch so harte Männer
      kleinlaut werden wenn ihre Frau eine Ansage macht.

      Aki-chan schrieb:

      Warum hat sich dann Randylls Mom da nicht eingesetzt?


      Weil sie villeicht dachte es würde ihrem Sohn gut tun und ihn Härter werden lassen.

      Aki-chan schrieb:

      Aber ist dann mal eben nicht hinter Sam hinterher, als der das Familienerbe klaut?


      Weißt du doch noch gar nicht ob das nicht noch passiert ?

      Aki-chan schrieb:

      Und noch dazu warum sind die Tarlys mal eben nicht mistrauisch, wenn ihr an die Mauer verbannter Sohn, überhaupt da wieder auftaucht? Mal in Begleitung einer Frau mit der er Eidbruch begangen habe.


      Weil sie denken das der Lord Commander es ihm gestattet hat.
      Und noch dazu IST Randyll mehr als mistrauisch.

      Aki-chan:
      Er stellt Klein Sam öffentlich als Sohn vor! Wofür er eigentlich eh verfolgt werden müsste?

      Stranger:
      Wie gesagt er war von Anfang an mistrauisch.
      Wahrscheinlich war er froh, dass sein Sohn wenigstens Manns genug ist einen Sohn zu Zeugen und
      nicht der pure Versager für den er ihn immer gehalten hat.

      Aki-chan schrieb:

      So dann hätten wir ja noch einen Handlungsstrang, bei dem auch noch Charaktere die erwähnt werden ruiniert werden.


      Nee haben wir nicht. Die Charakter wurden genial da gestellt.
      Wir hatten Einblicke in Sams leben und Randyll Tarly war ja wohl
      Tywin Niveau.

      Aki-chan:
      nicht nachvollziehbar, dass so viele "Strawmen" zwar Dany total umstellen können, aber sich dann nicht selbst weiter um das Fortbestehen kümmern, während Tyrions Übernahme?

      Stranger:
      Warum sollten sie. Nachdem sie Danys Drachen gesehen haben und vor Angst sich wahrscheinlich nicht mehr aus dem Haus trauen
      und die Roten Priester einen großen Teil der Stadt für Dany im Griff hatten ?
      Death

      TheStranger schrieb:

      Und warum hätten sie eingreifen sollen. Ich dachte eigentlich das es schön ist wenn man nicht immer alles mit dem Schlaghammer in die Köpfe hauen muss und alles bis ins kleinste Detail erklären damit es auch ja jeder Zuschauer kapiert.Ein bißchen selber mitdenken ist doch schön.


      Also gerade bei Kritischen Sachen wie Vergewaltigungen, aber auch Entscheidungen, wir wollten, dass der Plot so oder so abläuft, sind Statements und Erklärungen gerade wichtig.Was machen die sagen nichts bzw. reden sich drum herum bzw. betreiben Cold Reading (heißt stellen eine Gegenfrage). Sowas sollte nicht geschehen, dann kann man sich immer noch herausreden. Und das machen D&D öfter, wenn sie einfach um den heißen Brei rumreden - schau dir TDD-Videos an, ist viel gutes Dabei.


      Hier mal D&Ds Rumgestammel während des Oxford-Panels. (Man beachte Nikolaj und Lena haben angemerkt, dass es nicht als Vergewaltigung gedacht war, sondern einvernehmlich, wie in den Büchern, dass es nur Schlechter Schnitt, Musik war.)

      Ich möchte nicht Sharins Tod Kleinreden (weil das für den Zuschauer tragisch war), aber:
      *Die Söldner(!), die so moralisch sind, dass sie mal ihren Auftraggeber wegen dem Tod eines Mädchens (das sie nicht kennen), verlassen ist einfach strunz dumm. (Nur weil wir moralisch sind, müssen dass die Söldner sein?)
      *Was interessiert es die Söldner, die Stannis eh kaum 2 Jahre kennen und für den sie gegen Bezahlung arbeiten?
      *Natürlich kann man argumentieren sie ist seine Erbin ja, aber er ist immer noch zeugungsfähig nach der Schlacht. Könnte immer noch mal loslegen, wenn er sich ne neue Braut nimmt.
      *Da nehme man sich Tyrions Frage an Bronn: "Wenn ich dir befehlen würde, sagen wir, ein kleines Mädchen an der Mutterbrust zu töten, würdest du es ohne zu fragen tun?" "Ohne zu fragen? Nein. Ich würde fragen, wie viel." Und wenn unser "guter" Bronn schon solche Ansichten hat möchte ich nicht wissen, wie die anderen Söldnerkompanien ticken.

      Zu Mel, klar hing sie an Stannis, warum jetzt bei Sharin aufhören?
      *Die Schlacht war noch nicht mal geschlagen.
      *Sie hat auch Gendry und Axell Florent oder andere Menschenopfer nicht gekümmert. Na gut, das sind für sie Fremde. Sharin vermutlich nicht.

      TheStranger schrieb:

      -Baelishs Jetpack (6.05)

      Dem Buch wurden auch schon oft Jetpack Kapitel vorgeworfen.
      Das kann man der Serie kaum ankreiden, weil sie einfach dicht erzählt werden muss.
      Staffel 1 war Caitlyn innerhalb von einer Folge in Kings Landing,
      weil du mit Staffel 6 kommst.


      In Staffel 1 ist alles noch logisch.
      Man hatte etabliert, dass eine Kolonne innerhalb eines Monats auf dem Königsweg von Königsmund nach Winterfell frei reisen könnte. Robert und Ned reisen innerhalb der gleichen Episode mit Zwischenstops am Gasthaus nach Königsmund. Zwei einzelne Reiter sind schneller als eine Kolonne, die außerdem noch wegen Vergnügen (wie einem Pläuschen auf einer Wiese) halt macht. Daher ist es vollkommen logisch wie Catelyn auf dem Gleichen Weg so schnell Königsmund erreichen kann.

      Logisch ist für mich auch nicht wenn ein Rodrik Cassel von 1.09/1.10 in den Flusslanden bei Schnellwaser mal eben in Staffel 2. (2.01) nach Winterfell beamt. (Achtet mal drauf. ^^)

      Dieser Jetpack war es nicht!
      Baelish hat zwar Maidengraben eingenommen, er bräuchte Wochen von dort um sich hoch durch Feindesgebiet zu bewegen. Nach Mulwarft. Wir sahen KF zuletzt in Königsmund 5.07 und in Runenstein 6.04. Nun könnte des trotzdem sein, dass dieses Ereignis Zeitlich von Episode 6.04 zeitlich also 2-3 Wochen nach Sansas Flucht stattfindet. (6.01-6.03) KF berichtet in 6.04 von der Nachricht, dass Sansa geflohen ist, von "Freunden". Wo hat er die bitte im Norden? Wird auch nicht geklärt. So nun erhält er per Rabe die Botschaft, reist nach Runenstein. Zeitgleich kann Sansa längst in der Schwarzen Festung sitzen und plant, weil sie den Bastardbrief bereits bekommen hat. Aber wie soll Baelish noch Maidengraben mit einnehmen oder die Nachricht bekommen UND nach Mulwarft (an der Schwarzen Festung) reisen? Hm? Logik wo bleibst du?

      Dagegen ist das Baelish Jetpack in Staffel 2 noch human: Wenn man versteht, dass sich Szenen in anderen Folgen abspielen können.
      -2.03 nach 2.04 von Königsmund in die Sturmlande etwa Sturmkap, okay mit über den Königsweg, schnell machbar
      wieder zurück
      -2.05 (hier ist anzumerken die Folge spielt direkt nach 2.04) von 2.06 (die Handlung kann aber später stattfinden) von Sturmkap nach Harrenhal - wenn er den Königsweg und schnell reitet könnte das gerade so klappen.
      -von Harrenhal nach Königsmund von 2.06 nach 2.10 sehe ich keine Probleme, wenn er Tywins Armee folgt, (sollte er zu den Tyrells gehen, wird das ganze noch ein wenig absurder).
      -Man bekommt aber auch andere widersprüchliche Infos aus anderen Handlungssträngen wie Königsmund (bei der die Handlung zeitlich ein wenig später stattfinden könnte)
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Super Analyse, Aki-chan! Hab auch vieles von dem Hintergrundzeugs nicht gewusst, die verlinkten Parodien waren auch toll, vor allem Game of fools kann ich weiterempfehlen :D .
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)

      TheStranger schrieb:

      Siehe oben. Wenn er sich null mit seiner Rolle auseinandersetzt, kann da wohl niemand außer
      er selbst was dafür.

      Wenn ich mich richtig erinnere, hat Stephen Dillane durchaus versucht sich mit Stannis zu befassen. Nur konnten ihm Dumm und Dümmer nicht sagen, warum der Charakter sich so verhält, weshalb er genauso ratlos wie vorher war.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Thronesfan schrieb:

      ist er nun wieder auf Spur... und ich bin gespannt was er noch bringt, er ist ja einer der wenigen Chars, wo man nicht unbedingt weis was er noch macht oder für eine Rolle spielt...


      Super Beitrag Danke. Genau so ist es.

      Aki-chan schrieb:

      Besonders schlimm bei den Spatzen und den Söhnen. Weil sich die Motivation der Spatzen z.B. aus dem Kriegsleid ergibt. Das hätte man ebenso thematisieren könne.


      Du schreibst oben es ist extra eine Fantasy Welt, aber willst jetzt doch Realistische Thematisierung.
      Möglicherweise verstehe ich dich gerade falsch aber das wieder spricht sich.

      Aki-chan schrieb:

      (Nur weil wir moralisch sind, müssen dass die Söldner sein?)
      *Was interessiert es die Söldner, die Stannis eh kaum 2 Jahre kennen und für den sie gegen Bezahlung arbeiten?
      *Natürlich kann man argumentieren sie ist seine Erbin ja, aber er ist immer noch zeugungsfähig nach der Schlacht. Könnte immer noch mal loslegen, wenn er sich ne neue Braut nimmt.
      *Da nehme man sich Tyrions Frage an Bronn: "Wenn ich dir befehlen würde, sagen wir, ein kleines Mädchen an der Mutterbrust zu töten, würdest du es ohne zu fragen tun?" "Ohne zu fragen? Nein. Ich würde fragen, wie viel." Und wenn unser "guter" Bronn schon solche Ansichten hat möchte ich nicht wissen, wie die anderen Söldnerkompanien ticken.


      Weil auch noch so harte Söldner eine Seele haben und
      sicher nicht für jemanden kämpfen der seine Tochter verbrennen lässt.
      Und noch dazu hat wahrscheinlich jeder Söldner, selber schwere Schuldgefühle bekommen,
      dass er nicht eingegriffen hat. Da würde jeder Mensch das Handtuch werfen.
      Und was Bronn sagt und was er tut, sind zwei verschiedene paar Schuhe.
      Wir haben ihn kein kleines Mädchen töten sehen bis jetzt.

      Aki-chan schrieb:

      Zu Mel, klar hing sie an Stannis, warum jetzt bei Sharin aufhören?
      *Die Schlacht war noch nicht mal geschlagen.


      Es ging Mel wie gesagt darum, das sie Angst vor Stannis Rache hatte, weil sie
      für dass Disaster verantwortlich war. Warum bleiben und ihr Leben riskieren.
      Sie wusste das Stannis keine Chance mehr hatte.

      Aki-chan schrieb:

      Hm? Logik wo bleibst du?


      Die Geschichte muss aber immer enger erzählt werden.
      Da können einfach nicht mehr alle auch noch so kleinen unwichtigen Reisen langgezogen werden.
      Das ist ganz normal in Serien ?!
      Aber bei Got natürlich unlogisch.
      Genau.

      Aki-chan schrieb:

      aber auch Entscheidungen, wir wollten, dass der Plot so oder so abläuft, sind Statements und Erklärungen gerade wichtig.


      Vlt. bei einer Serie wie How i met your Mother,
      aber bei komplexen Serien wie Got kann der Zuschauer auch ein bißchen mitdenken.


      Brigthroar schrieb:

      Wenn ich mich richtig erinnere, hat Stephen Dillane durchaus versucht sich mit Stannis zu befassen. Nur konnten ihm Dumm und Dümmer nicht sagen, warum der Charakter sich so verhält, weshalb er genauso ratlos wie vorher war.


      Zitat Stephen Dillane: Damit ich eine Rolle mag, muss ich interessiert an ihr sein... Das war da nicht wirklich der Fall.

      Klingt nicht sehr danach das er sich damit befassen wollte.
      Death
      Zitat Stephen Dillane: Damit ich eine Rolle mag, muss ich interessiert an ihr sein... Das war da nicht wirklich der Fall.

      Klingt nicht sehr danach das er sich damit befassen wollte.
      Was ja zumindest rein theoretisch auch darin begründet sein könnte, dass die Figur einfach zu schlecht geschrieben ist, um bei Dillane irgendein Interesse zu wecken, eh?
      Erstmal muss ich mich entschuldigen, dass ich manchmal die Fragen und Antworten mit den Usernamen und Doppelpunkt davor, schreiben musste.
      Das liegt daran das die Zitierfunktion manchmal nicht funktioniert hat.
      Aber ich denke damit versteht man auch ganz gut wer was geschrieben hat.
      Und ich hätte auch noch gern viel umfangreicher an manchen Stellen geantwortet doch dann wurde
      mir angezeigt, dass ich wohl die 10000 Zeichen überschritten hatte. Deswegen musste ich manches kürzen.


      Beren Stark schrieb:

      Was ja zumindest rein theoretisch auch darin begründet sein könnte, dass die Figur einfach zu schlecht geschrieben ist, um bei Dillane irgendein Interesse zu wecken, eh?


      Zu Dillane. Ihm kann ja wohl kaum seit Staffel 2 klar gewesen sein, ob ihm nun gefällt wie seine Figur handelt oder nicht.
      Er hätte sich ja vorher ein bißchen in den Büchern informieren können. Das er kein Interesse hatte lag einfach
      daran, dass es ihm nur ums Geld ging, was er auch in einem Interview schon sagte. Das war
      sein Grund die Rolle zu spielen.
      Death

      TheStranger schrieb:

      Zu Dillane. Ihm kann ja wohl kaum seit Staffel 2 klar gewesen sein, ob ihm nun gefällt wie seine Figur handelt oder nicht.
      Er hätte sich ja vorher ein bißchen in den Büchern informieren können. Das er kein Interesse hatte lag einfach
      daran, dass es ihm nur ums Geld ging, was er auch in einem Interview schon sagte. Das war
      sein Grund die Rolle zu spielen.


      Wie soll sich Dilane in den Büchern informieren, wenn seine Rolle eh total umgeschrieben wurde? x'D
      Manche der Darsteller haben keine Muße die Bücher zu lesen, was auch legitim ist, wenn sie noch weitere Arbeiten zu erledigen haben.
      Das Problem liegt dann aber bei den Drehbuchschreibern, was ganz klar D&D sind, wenn sie ihre Darsteller und Fans auch bei Fragen nicht richtig informieren.

      Sagen wir mal Buch-Stannis erlaubt keine Verbrennungen an den Roten Gott, Buch-Stannis lässt seine Tochter an der Mauer mit den Wildlingen und Mel. Buch-Stannis fühlt sich trotzdem irgendwie schuldig wegen Renly und man sieht ihm an, dass er sich quält. Du kannst gerne unsere Stannisellas fragen, wie sehr sich Serien und Buch-Stannis unterscheiden.

      Selbiges gilt nämlich auch für Cersei und "Carol". Beide total unterschiedliche Charaktere. Auch weil die Schreiber z.B. es nicht richtig verstehen, dass kaum zu Liebe fähig ist, - ihren Kindern gegenüber - ebenso wenig wie ihr Jaime egal ist.

      Ähnliches haben wir mit Catelyn - Buchcatelyn hat noch eine politische Agenda. Sei mal dahin gestellt ob diese richtig oder falsch ist, oder ob sie Fehler macht. (Mir sind die Stärken und Schwächen besser ausgearbeitet.) Diese Agenda nimmt man dem Charakter, in dem man diese Szenen teilweise ihrem Sohn gibt. Dann verwandelt man sie noch in eine Heulsuse. Und rate mal warum? Damit die Darstellerin möglichst viel emotional ist und man sieht besonders viel ihr Gesicht. Es macht für Catelyn keinen Sinn über Jon zu trauern. Das zieht sich auch durch Staffel 1-3 des Charakters, angefangen in der Episode 1.02. Das ist nämlich die Szene wo Cersei und Catelyn über Cerseis Serienonly-Sohn reden, der nämlich auch noch ihre ganze Prophezeiung in der Serie obsolet macht! Und jetzt sag mir nicht der Sohn zählt nicht, ja sie sieht ihn nicht als ihren Sohn, Maggy konnte nicht alles vorhersehen oder das Bobby B. nämlich nicht dann auch einen Sohn gehabt hat.

      Aber man nimmt einen gut geschriebenen Frauencharakter, verwandelt ihn in einen weinendes Muttertier mit der Agenda eigenen die Söhne wiederzusehen. Und bringt gleichzeitig einen total unrealistischen Frauencharakter in die Serei (Talisa *hust*) bei dem man sich fragt, wie Robb auf einen solchen Charakter reinfallen kann und aus "Liebe" sein Eid bricht.
      Hier haben wir: ein super Essay mit Beispiel für Talisa, fanfiktion.de/s/55ce60fd00024c…-Maenner-Frauen-schreiben
      Ich sage nicht, dass ich bei Brienne ungefähr zustimme, aber Talisa und Robb sind auch so D&D-Erfindung, wegen der "Season of Love". Und das gute ist GRRM hat noch verhindert, dass der Charakter Jeyne genannt werden konnte und trotzdem aus Volantis kommt.

      Zu der Jetpack-Reise und Maidengraben und Grünes Tal willst du wohl nicht verstehen was ich meine, oder?
      -Ich bin tolerant gegüber vielen Jetpack-Reisen - sogar der Varys-"Jetpack-Reise" in 6.10 oder Aryas "Jetpack-Reise" in der selben Episode, weil das Sachen sind die sich sehr gut erklären lassen.
      -Ich sage nicht, oh ich muss jetzt sehen wie der Charakter haargenau von A nach B kommt, außer es passiert etwas total wichtiges für den Charakter.
      -es ist rein logisch überhaupt nicht möglich, dass Baelish überhaupt es dorthin schaft! In einer nach der D&D-Serieninternen-Logik! (Du kannst gerne andere Fans fragen, die dies Ähnlich sehen.)
      -Weil die Ritter des Tals ja auch total in 1 Monat von Runenstein von überall im Tal sich sammeln und dann mal schnell Maidengraben einnehmen, weil es auch super nahe am Grünen Tal liegt und weil das Gebiet in der Eng total passierbar ist. Sowie die Pfahlbaumänner auch total für feindliche Invasoren sind. Hm.
      -In Staffel 4 sehr gut erklärt, das sich Roose nur mit Müh und Not irgendwie durchmogeln kann. Brienne und Pod sind auch halbwegs erklärbar. Aber eine ganze Armee? Mal eben, dass auch Maidengraben total gut einnehmbar ist, wenn Ramsay extra Theon vorschickt, damit der die Eisenmänner überzeugt selbst aufzugeben?
      -Mal abgesehen, dass Ramsay ein Idiot gewesen sein muss, nicht in einem Umkreis von 2-3 Tagesritten Späher wegen Jons Heer aufzustellen, damit er taktisch abgesichert ist. Oder beunruhigt sein müsste, dass überhaupt keine Berichte oder Späher mehr kommen.
      -Baelish den Raben überbringen und dann reitet der in einem Tag hoch an die Schwarze Festung oder muss sich eines Schiffes bedienen.
      --Was ausgereicht hätte wäre ein Brief gewesen, den man Sansa hätte vorlesen lassen können

      Also frage ich dich was ist logisch? Rein gar nichts davon!

      Und da du dir unteranderem auch einzelne Fehler der Serie schönredest (zugegeben in einigen Punkt stimme ich zu, also denk nicht ich bin ein totaler Serien-Gegner!) und ich eh kaum mitkomme, und mir das hier zu unübersichtlich wird, werde ich mich wieder auf das eigentliche Thema konzentrieren und von oben, mal weiter machen. Warum auch das Skript schlecht ist, oder manche Handlungen sind wie sie sind.

      (Weiteres folgt hier)
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Aki-chan schrieb:

      Du kannst gerne unsere Stannisellas fragen, wie sehr sich Serien und Buch-Stannis unterscheiden.


      Das weiß ich auch selber. :)
      Ich habe mein erstes ASOIAF Buch ende der 90er bekommen.
      Aber Änderungen machen die Serie nicht schlecht und
      in der zweiten Staffel konnte Dillane noch gar nicht wissen wie
      sich seine Figur entwickeln wird.
      Deshalb hätte er sich sehr wohl mit der Rolle auseinander setzen können,
      hätte er es denn gewollt.


      Aki-chan schrieb:

      Das ist nämlich die Szene wo Cersei und Catelyn über Cerseis Serienonly-Sohn reden, der nämlich auch noch ihre ganze Prophezeiung in der Serie obsolet macht!


      Schon mal daran gedacht das Cersei gelogen hat ?
      Das war ja wohl mehr als offensichtlich.

      Aki-chan schrieb:

      Aber man nimmt einen gut geschriebenen Frauencharakter, verwandelt ihn in einen weinendes Muttertier


      Ach und eine Mutter kann kein guter Frauencharakter sein ?

      Aki-chan schrieb:

      (Talisa *hust*) bei dem man sich fragt, wie Robb auf einen solchen Charakter reinfallen kann und aus "Liebe" sein Eid bricht.


      Du warst wohl noch nie verliebt ?
      Bei manchen Dingen die du schreibst habe ich echt Fragezeichen über meinem Kopf.
      Das sind so einfache logische offensichtliche Dinge und du verdrehst sie aber
      so damit du haten kannst.

      Aki-chan schrieb:

      -es ist rein logisch überhaupt nicht möglich, dass Baelish überhaupt es dorthin schaft!


      Doch ist es sicher irgendwie.
      Du kannst die Serien Geografie, auch nicht
      genau der aus dem Buch anpassen.

      Aki-chan schrieb:

      Aber eine ganze Armee?


      Woher willst du wissen was in der Zeit passiert ist.
      Da wären wir wieder da, dass man nicht alles vorkauen muss.

      Aki-chan schrieb:

      Mal abgesehen, dass Ramsay ein Idiot gewesen sein muss, nicht in einem Umkreis von 2-3 Tagesritten Späher wegen Jons Heer aufzustellen


      Ramsay hat sich schon immer überschätzt, genau dass hat zu seinem Charakter gepasst.

      Aki-chan schrieb:

      und dann reitet der in einem Tag hoch an die Schwarze Festung oder muss sich eines Schiffes bedienen.
      --Was ausgereicht hätte wäre ein Brief gewesen, den man Sansa hätte vorlesen lassen können


      Es ist doch aber schöner wenn die Figuren untereinander interagieren.

      Aki-chan schrieb:

      Also frage ich dich was ist logisch? Rein gar nichts davon!


      Nochmal. Es ist alles logisch.

      Aki-chan schrieb:

      Und da du dir unteranderem auch einzelne bedeutende Fehler der Serie schönredest


      So. Ich rede gar nix schön. Ich sehe es einfach wie es ist und denke auch mal mit.
      Mir muss man nicht alles bis auf das kleinste Detail erklären. Ich versuche auch selbst
      die Komplexität der Szenen zu entschlüsseln.
      Du hingegen machst gerade den typischen Hater.
      Du versuchst alles so zu verdrehen das man denken könnte
      dort sind Logiklöcher. Aber da sind keine. Man kann alles
      logisch erklären. Wie du auch daran gesehen hast, dass ich alles
      was du der Serie als Logikfehler angekreidet hast wieder legen konnte.
      Du hingegen konntest mir auf fast nix eine zufriedenstellende Antwort geben.

      Aki-chan schrieb:

      und ich eh kaum mitkomme


      Genau das meine ich.
      Death
      Also erstmal bin ich kein Serien-Hater! Ich finde nur, dass die Schreibe extrem eingebüsst hat, weil die Autoren eben ihre Prioritäten haben.
      Ich finde auch dass die Serie eben sehr von ihrem Niveau her schwankt, d.h. mal hast du sehr gut ausgearbeitete Dialoge, mal hast du aber wieder extrem schlechte Arbeit. Was sich ja auch nicht vermeiden lässt.

      Ich mag vor allem Staffel 1-3 aber auch Staffel 4 zu Großteilen. Ich könnte sehr wohl, deine Argumente wiederlegen. Dann bräuchte ich aber auch Zeit und ich bin leider manchmal langsam (Angeboren). Deswegen ist es bei der Länge der Threads zu dem auch nicht übersichtlich, wenn wir hier nur wild hin- und her quatschen. (Über irgendwelchen Fehler.)
      Deswegen lasse ich es. Erst einmal und beschränke mich einfach, wieder auf meine Hauptpunkte, damit es wieder übersichtlich bleibt. Du benutzt doch selbst nicht mal ordentlich die Zitierfunktion um viel Text in einen Beitrag zu quetschen.

      TheStranger schrieb:

      Aki-chan schrieb:
      Das ist nämlich die Szene wo Cersei und Catelyn über Cerseis Serienonly-Sohn reden, der nämlich auch noch ihre ganze Prophezeiung in der Serie obsolet macht!

      Schon mal daran gedacht das Cersei gelogen hat ?
      Das war ja wohl mehr als offensichtlich.


      Sie hat nicht gelogen. Du weißt dass sie das Gespräch mit Robert in Episode 5 hat? Was den Sohn zum Kanon erhebt!
      Denk dir mal, dass deswegen sogar die Fantheorie gibt: Robert+Cersei=Gendry.

      Also erstmal bin ich kein Serien-Hater! Ich finde nur, dass die Schreibe extrem eingebüsst hat. Ich mag vor allem Staffel 1-3 aber auch Staffel 4 zu Großteilen.

      TheStranger schrieb:

      Aki-chan schrieb:
      -es ist rein logisch überhaupt nicht möglich, dass Baelish überhaupt es dorthin schaft!

      TheStranger:
      Doch ist es sicher irgendwie.
      Du kannst die Serien Geografie, auch nicht
      genau der aus dem Buch anpassen.

      Aki-chan schrieb:
      Aber eine ganze Armee?

      TheStranger:
      Woher willst du wissen was in der Zeit passiert ist.


      Ich passe sie nicht der Serien-Geographie aus dem Buch an, dass ist alles über On-Screan-Fakten beschrieben worden!
      Wir haben mehrfach Karten - im Intro - mal zusehen bekommen! Wir wissen die etwaige Geographie!
      Wir wissen Reisezeiten (1.01 etwa einen Monat in Friedenszeiten von Königsmund nach Winterfell) oder 1000 Wegstunden bis zur Mauer von Königsmund per pedo (1.10). Und jetzt kommst du uns sagst ich habe keine Ahnung von Serien-Geographie?!

      Dann hier bitte ein Zitat von Kleinfinger, der gerade in 6.04 in Runenstein (stammt aus dem Viewers Guide) eintrifft:
      LITTLEFINGER (to ROBIN): I bring good news. My friends in the North tell me Sansa has escaped Winterfell. I expect she’s headed to Castle Black where her brother serves as Lord Commander. But she won’t be safe there, not with the Boltons after her.

      Das Zitat lässt mich zudem an LF argwöhnen, er hat plötzlich Freunde im Norden, weil es der Plot braucht. Warum berichten ihm seine Freunde bitte nicht von den Gerüchten Ramsays? Mehrere Hetzjagden, gehäutete Menschen etc. lassen sich auch sehr gut verbergen?

      LITTLEFINGER: Our lord has spoken. Gather the Knights of the Vale. The time has come to join the fray.

      So das passiert einige Zeit nachdem LF die Nachricht bekommen hat: sagen wir max. binnen 2 Wochen. (6.04)
      Bis dahin ist Sansa durch den Norden schon längst in der Festung angekommen oder besser hat diese fast erreicht. Erreicht sie diese doch kurz nach dem Jon wiederbelebt wurde und packen will. So dann vergehen vielleicht noch knap maximal. 2-3 Wochen bis der Bastardbrief ankommt. Da sich alle ans Planen machen und keine Zeit zu verlieren haben, weil ja der Winter naht, werden sie wohl recht schnell aufbrechen.

      3-4 Wochen reichen wohl kaum aus da hoch zu reisen, wenn man auch noch durch Feindesgebiet oder über das Wasser muss und dann auch noch über Land.

      Und im Übrigen stimmt mir auch das Englische Wiki zu: gameofthrones.wikia.com/wiki/T…#Littlefinger.27s_travels
      Und mir gibt sogar im großen und ganzen der Youtuber über den BOB.

      Ich denke ncht mit. Aber hey?
      Ich finde deine Argumente übrigens auch okay, aber nicht alles was du sagst, muss stimmen.


      Zu meinen Hauptpunkten:
      Du sagt, dass es okay ist das sich alles um Varma dreht, wenn die Schreiber denken, dass sie ihnen gefällt.
      Das ist aber vollkommener Blödsinn. Varma war eine recht gute Dezente Schauspielerin in der S4-Buch-Ellaria. Ellaria aus Staffel 5 ist aber wie Talisa ein gescheiterter Versuch eine Frau zu schreiben, die nach den Regeln dieser Welt funktioniert!

      Weil zu viel gewollt wurde. Alle anderen Charaktere mussten sich Ellaria hinten anstellen. Sie hat auch Doran verdrängt. Der Schauspieler wurde für Staffel 6 nachweislich erstmal für 4 Episoden eingeplant, später hieß es: oh nur doch eine um das nicht weiter in die Länge zu ziehen.
      Nur Tyene die Ellaria als Tochter gegeben wurde, bekommt noch die meiste Screentime. Man weiß noch nicht mal wieviele Töchter Ellaria hat! Wie viele sind es nun 4 oder doch sogar 5?
      Und Ellaria ein Bastard, löscht mal eben das Herrscherhaus aus? Nur damit sie Rache für ihren Geliebten nehmen kann? Totale Umkehr des Buchcharakters. Und man gibt ihr auch noch Buch-Dorans Dialog? Aber Sinn?

      Warum kann man nicht alle Charaktere gleich behandeln? Die beiden haben hier ganz klar persönliche Präferenzen.
      Es sind fiktionale Charaktere? Ja sicher hätte ich auch Präferenzen. Aber trotzdem.

      Dorne ist besser gesagt planerisch ein Desaster. Weil eben D&D in letzter Sekunde damit ankamen. Überlegten zuerst nehmen wir Dorne rein oder nicht? Wegen Varma entscheiden sie sich okay, machen wir es doch. Dabei haben sie aber eine Idee Cogmans, jene mit Jaime übernommen, den Plot alleine fertig geschrieben und ihm den fertigen Plot vorgelegt ohne etwas abzusprechen.
      -Schlechte Injokes wie ein Trinkspiel (bei dem sich die Schreiber die Hand gebrochen haben), wurde versucht 2xmal zu übernehmen
      -Siddig meinte, dass sein Charakter mehr wie Buch-Doran wird (in einem Inside GOT-Video), schlechte Kommunikation
      -weil sich D&D z.B. nicht über Drehbestimmungen im Alcazar informiert haben (sind die kampfszenen dort auch schlecht)
      -die Szene zwischen Bronn,Jaimes vs. Sandsnakes sollte Nachts gedreht werden (!) - Logisch ergibt das mehr Sinn
      -Michele Clapton und die Abteilung hatte Mühe Kostüme anzufertigen
      -Ausstatter hatten mühe dort die Bestimmungen u.a. Kameraarbeit war schwierig
      -Die Sandschlangen haben kaum Charakter, dabei haben sich wiederholt die drei Darstellerinnen selbst Gedanken über Charaktere gemacht

      Und das schlimmste zu Dorne:
      "We were so happy to be able to include Dorne in Season 5. We didn't if it would fit, to be honest - because of budgeting, schedulling, and story reason. There was a lot way we had to cram it. But it's such an important place. Of all the places in Westeros you'd ever want to live, the Dornish seem to have figured out the right approach of life. It's the one most aligned with what our approach to life would be if we werent't making this show. It's our Brazil - we dream of Dorne and the way they do things down there." - D. B. Weiss, Entertainment Weekly, März 2015

      Ich kann aber nicht verstehen, wie man ein ganzes Volk so marginalisieren kann. So gar nicht wie Buch-Dorne.

      Ja da sieht man was ich meine. Gut Weiss gibt sogar zu, dass sie schlecht geplant haben. Ein wenig kann ich die Autoren auch verstehen. Die Entscheidung Dorne zu machen oder nicht. Buchtechnisch stellt sich nicht die Frage aber Budjetmäßig. Die Storyline mag okay gewesen sein, wenn man sie noch etwas ausgeschmückt hätte oder die Charaktere anders beleuchtet hätte.

      Und da komme ich auch zu dem schlechten Tyene-Kommentar (wie gesagt nach Ellaria im Fokus), natürlich ist Tyene nicht Tywin. Das erwarte ich auch nicht. Da handelt es sich jedoch aber auch um einen Abschied, im Beiseins eines Herrschers (Lords). Und das Wort pussy gehört z.B. auch nicht in so ein Setting. Da hatte ich mit anderen Fanfiction-Autorinnen sogar auch Diskussionen drüber.
      Ebenso, dass ganz Dorne auf Ellarias Seite wäre. (Wenn wir noch z.B. die Dayns und andere Häuser haben.)

      Zu manchen Rollen:
      Und zu Catelyn ich hätte keine Probleme gehabt als besorgte Mutter. Wenn man ihr nicht ihre politische Agenda genommen hätte und so gezeigt hätte, dass sie was auf dem Kasten hat! Mutter sein und Politik wie einen Krieg beeinflussen sind doch auch vereinbar oder nicht?
      Buch-Catelyn zu Buchrobb: Schick mal Roose Tywin entgegen, statt dem Großjon, der könnte dem vielleicht mental entgegentreten; oder Nein ich gehe zu Renly. (nicht anders rum.)

      Ich entschuldige mich für Grammatik-, Orthographie- sowie Zeichenfehler in meinen Beiträgen.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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