Die Weißen Wanderer

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      Erzählt wird, dass die Weißen Wanderer von Neuem erwacht seien. Meines Wissens gibt es aber keine konkrete Antwort auf die Frage, weshalb sie gerade zu dieser Zeit ihrem Schlafe entrissen wurden.

      Die Weißen Wanderer wollen vermutlich das vollziehen, wofür sie ursprünglich von den Kindern des Waldes kreiert wurden: die Menschen bekämpfen und töten. Das ist womöglich deren inneres Programm, dem sie Folge leisten. Deswegen vermehrt der Nachtkönig nun die Weißen Wanderer und stellt sich ein gigantisches Heer von Untoten zusammen, mit welchem er auf die Mauer zumarschiert.

      Eine Frage, die sich mir stellt, ist, ob es dem Nachtkönig mit seinen Weißen Wanderern ohne Jons "Hilfe" jemals gelungen wäre, die Mauer zu überwinden. Denn bekanntlich ist es ja insbesondere die Magie der Mauer, die eine Über- oder Durchquerung der Weißen Wanderer verunmöglicht. Jons Furcht vor einer Invasion der Weißen Wanderer führte nun schlussendlich dazu, dass er die Mission in den hohen Norden unternahm, um Cersei einen Wiedergänger als Beweis für deren reale Existenz zu bringen. Dabei geriet Jon mit seiner Gruppe in Gefahr, sodass sie mittels eines Raben die sofortige Hilfe von Daenerys erbitten mussten. Diese erscheint auch alsbald mit ihren Drachen, wobei es dem Nachtkönig gelingt, einen solchen zu töten, zu reanimieren und zu rekrutieren. Man könnte also sagen: Dank dieser Aktion/Mission verfügt der Nachtkönig nun einen untoten Drachen, mit dessen Unterstützung er die Mauer passieren kann...

      Bran Blessing schrieb:

      Aktuell zerbreche ich mir den Kopf darüber warum die Weißen Wanderer gerade in dieser Zeit gen Süden ziehen und gegen die Menschen in den Krieg ziehen.
      Was glaubt ihr könnte der Zentrale Punkt in ihrem handeln sein? Und wo wollen Sie eigentlich hin?


      Man spricht ja immer von "der Winter naht", dass hat denke ich auch den Bezug auf die WW. Den ohne den Winter können Sie südlich der Mauer nicht überleben. Und da solch ein langer Winter, wenn ich das richtig verstanden habe, alle paar hundert Jahre kommt, war das eigentlich der einzig mögliche Zeitpunkt der WW. Das Jon und Dany dem NK durch den Undead-Viserion noch in die Karten spielen, ist blöd gelaufen.

      Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass der NK ohne Undead-Viserion die Mauer überwunden hätte.
      Ich muss gestehen, aus der Serie kann ich mir keinerlei Begründung ziehen. Wenn etwas in der Art genannt wurde, kam es in einer frühen Staffel und ich habe es vergessen.
      Aus den Büchern heraus hatte ich immer mehr das Gefühl, dass die Magie zurück kehrt, die sehr lange verschwunden war. Die Pyromanten, die das Wildfire herstellen, haben das fest gestellt (das auch in der Serie, wenn ich mich richtig erinnere), die Drachen sind zurück gekehrt. Der "Kuss des Lebens", den die Priester R'hollors ihren Toten geben, erweckt sie plötzlich zum leben.
      Der lange bevorstehende Winter wurde von mir immer mit dem Wiederauftauchen der Anderen/White Walker assoziiert, d. h. die Magie hat sie geweckt, sie kehren zurück, um den ewigen Winter zu bringen. In den Büchern ist es auch immer besonders kalt, wenn sie auftauchen, wobei man (auch die Figuren im Buch) immer Fragen, ob die Kälte mit den Anderen kommt oder die Anderen mit der Kälte. Ich sehe es als ersteres. Sie bringen die Kälte und somit diesen besonders heftigen Winter.
      Für mich impliziert z. B. auch der geplante Titel des letzten Buches "A Dream of Spring" dann am Ende auch, dass das Aufhalten der Anderen, deren Zurückdrängen oder Vernichtung, diesen extremen Winter beendet und der Frühling naht. :)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Über die Intention des NK kann ich auch nur raten.
      Ich gehe mal davon aus, dass der NK den roten Kometen gesehen hat und das für ihn irgendwas zu bedeuten hatte. Daraufhin hat er Stück für Stück das Land nördlich der Mauer eingenommen und alle Lebenden zu Untoten gemacht und womöglich wartete er nur auf den Drachen. Ob er es in der Zukunft gesehen hat, weiß ich nicht - woher auch. Ich habe eben nur eine Theorie, die auf wackeligen Beinen steht.
      Zitat von Ich:


      Die Problematik mit den WW ist vermutlich auch im weiteren Umfang auf tragische Weise selbstgemacht. Dahinter wird allerdings im Grundsatz ein relativ simples Magie-Ausgleichssystem stecken.

      Durch den Entzug von Lebenswärmemagie kann man Kinder des Waldes in einer Art halbtoter Stasis (WW) halten, ihre Wärme schwirrt dann allerdings gewissermaßen durch die Atmosphäre und findet Ableitung indem sie sich in Drachen manifestiert oder kann von Feuermagiern gezielt dazu eingesetzt werden um Personen Leben einzuhauchen, die sonst eigentlich tot wären.
      Sterben die WW endgültig, darf ihre Lebenswärmeenergie friedlich ins endgültige Jenseits entweichen - sie nehmen allerdings auch die Anteile mit, die zwischenzeitlich von der Feuerfraktion genutzt wurde.

      Nachdem vermutlich weder die WW, noch die Drachenwärmefuzzis nach der langen Nacht endgültig sterben/ihre Kräfte verlieren wollten, können sie durchaus beschlossen haben sich nicht gegenseitig umzubringen und weiter vom halbweltlichen Status zu profitieren.
      Dann ging irgendetwas schief.
      Vermutlich wird die aktuelle Situation darauf hinauslaufen, dass mit dem letzten White Walker auch der letzte Drache stirbt und alle, die augenblicklich von der Lebensenergie der WW profitieren - so auch Jon.


      Ich klatsche das mal hier rein, weil es besser passt.

      Und weil mir gerade aufgefallen ist, dass die Tötung von Nyssa genau der Vorgang ist, den ich beschrieben habe. :D

      Danke Serie, zu irgendwas bist du eben doch gut.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Maegwin“ ()

      Ich hab gerade das neueste Prediction Video der New Rockstars auf YouTube geschaut, und die meinen da, dass der NK sich an den Children of the Forrest rächen will, weil sie ihn erschaffen haben. Dass er eigentlich mehr hinter denen her ist. Und die letzten Children haben sich auf der Island of Faces im See God's Eye versteckt. Eine Insel voller Werewood Trees. Und das sei das Ziel der WW. Eric Voss vermutet auch, dass die Eröffnungsszene der nächsten Staffel etwas mehr über den Hintergrund oder die Motive der WW erzählen könnte, wie damals die Szene von Cersei und Maggy the Frog. Nur dieses Mal wird sie als eine Vision von Bran gezeigt, der etwas aus dem Leben des NK sieht, das dann einige Dinge erklärt.

      Das könnte mir gefallen. Die New Rockstars waren im letzten Jahr ziemlich gut mit ihren Vorhersagen, die sie auch schon vor allen Leaks gemacht haben.
      Über die Intention des NK kann ich auch nur raten.

      Ich gehe mal davon aus, dass der NK den roten Kometen gesehen hat und
      das für ihn irgendwas zu bedeuten hatte. Daraufhin hat er Stück für
      Stück das Land nördlich der Mauer eingenommen und alle Lebenden zu
      Untoten gemacht und womöglich wartete er nur auf den Drachen. Ob er es
      in der Zukunft gesehen hat, weiß ich nicht - woher auch. Ich habe eben
      nur eine Theorie, die auf wackeligen Beinen steht.


      Aber sind die Weißen Wanderer nicht vor dem Komenten bereits erwacht/zurückgekehrt?
      Immerhin zeigen sie sich ja bereits in der allerersten Folge, während der rote Komet erst nach der Geburt der Drachen da ist. Ich denke, dass sie erwacht sind, da ein langer Winter bevor steht oder vielleicht wurden sie aber auch durch die Geburt von Azor Ahai/ der Prinz der versprochen ist geweckt? Bisher kann man darüber nur spekulieren, genauso wie über ihr Ziel. Wobei ich schon denke, dass es etwas mit den Kindern des Waldes bzw der Entstehung des NK zutun hat.

      Meine Frage, die sich mir stellt, ist, ob es dem Nachtkönig mit seinen Weißen Wanderern ohne Jons "Hilfe" jemals gelungen wäre, die Mauer zu überwinden. Denn bekanntlich ist es ja insbesondere die Magie der Mauer, die eine Über- oder Durchquerung der Weißen Wanderer verunmöglicht. Jons Furcht vor einer Invasion der Weißen Wanderer führte nun schlussendlich dazu, dass er die Mission in den hohen Norden unternahm, um Cersei einen Wiedergänger als Beweis für deren reale Existenz zu bringen. Dabei geriet Jon mit seiner Gruppe in Gefahr, sodass sie mittels eines Raben die sofortige Hilfe von Daenerys erbitten mussten. Diese erscheint auch alsbald mit ihren Drachen, wobei es dem Nachtkönig gelingt, einen solchen zu töten, zu reanimieren und zu rekrutieren. Man könnte also sagen: Dank dieser Aktion/Mission verfügt der Nachtkönig nun einen untoten Drachen, mit dessen Unterstützung er die Mauer passieren kann...


      Also ich denke, dass sie auch ohne den Verlust von Viserion auf die andere Seite der Mauer gekommen wären. Ich muss sagen, dass ich die ganze Zeit dachte, dass die über das eingefrohrende Meer an der Mauer vorbeispazieren. So in etwa sah es ja der Bluthund in den Flammen und der Vorspann hatte ja das eingefrorene Meer gezeigt^^ Vermutlich wurde es durch Viserion wesentlich einfacher und wurde dadurch beschleunigt. Aber ich denke nicht, dass dieses ereignis der Springende Punkt war. Ich denke eher, dass durch Bran die Magie der Mauer aufgehoben wurde(Der NK hatte ihn ja makiert).
      Eventuell wurde die Frage schon einmal aufgeworfen, doch mir erschließt sich nicht, weshalb die Weißen Wanderer immer mal wieder Zeugen zurücklassen, wenn sie ein Massaker veranstaltet haben oder auf dem Vormarsch sind. Das beginnt ja schon in der 1. Episode der 1. Staffel mit dem Grenzer Will. Später lässt ein Weißer Wanderer auch Sam am Leben, anstatt ihn der Armee der Untoten zu integrieren.

      Im Falle von Sam kenne ich das Argument, dass der Weiße Wanderer den Sam angeblich nicht gesehen habe. Aus meiner Sicht schauen die beiden sich aber direkt an, zumindest wird dieser Anschein durch die jeweiligen Reaktionen erweckt.

      Will wurde definitiv gesehen, denn der Weiße Wanderer wirft ja gezielt den Kopf des anderen Grenzers in seine Richtung. Dass der verängstigt auf dem Boden kauernde Will dem Weißen Wanderer von selbst entkam, halte ich für unglaubhaft. Auch Will hätte als Wiedergänger-Soldat rekrutiert werden können.

      Die Weißen Wanderer profitieren zudem davon, wenn sie von den Menschen in Westeros für eine Legende gehalten werden, da sich die Menschen auf einen Angriff kaum vorbereiten und somit auch nur einen geringen Widerstand leisten können. Wenn die Weißen Wanderer aber immer wieder Zeugen lebendig lassen, summieren sich auch die voneinander unabhängig gemachten Berichte über Weiße Wanderer in Westeros... Und das könnte den Geschichten um die Weißen Wanderer sukzessive einen authentischen Charakter verleihen...
      Grundsätzlich kann man das auch mit Überheblichkeit begründen und ich glaube darauf wollen D&D auch hinaus. Die Menschen hatten ja auch keine wirksamen Mittel gegen die Wanderer und ihre Armee, bis Sam zufällig die Wirkung des Obsidians entdeckt und Jon später mit valyrischem Stahl einen anderen Wanderer tötet. In der Folge Hardhome sieht man auch, dass der Night King auf diese Situation reagiert, indem er das ganze Untotenheer loslässt. Die Nachtwache und die Wildlinge waren so schon zur Evakuierung gezwungen und wollten sich nur Zeit erkaufen, aber erst nachdem einer der seinen gestorben ist, zeigt der Night King, dass die Menschen im Dorf nicht mal diese kleine Chance gehabt hätten, wenn er das gewollt hätte.
      In den Büchern war es auch schon so, dass die Anderen (ihr Name im Buch, wobei Weiße Wanderer dort auch ein Begriff ist) eine gewisse Arroganz an den Tag gelegt haben. Waymar Royce (das erste Opfer der Anderen) wurde in den Büchern nicht hinterrücks niedergemacht, sondern von mehreren Anderen eingekesselt und einer von ihnen hat sich dann ein Duell geliefert. Royce schlägt sich dort meiner Meinung nicht schlecht, hat allerdings auch von Anfang an keine Chance. Sein Schwert kann die Anderen nicht verletzten und zerspringt nach ein paar Hieben. Will beobachtet den Kampf von einem Baum aus und hat den Eindruck, die anderen Anderen (ich weiß schon warum sie in der Serie den anderen Begriff nutzen) machen sich über den jungen Ritter lustig. Nachdem dann sein Schwert zerspringt, sticht die Gruppe ihn gemeinsam nieder.
      Allerdings hinterlassen die Anderen im Buch eher keine Zeugen. Will traut sich erst später vom Baum herunter und wird dann Opfer des nicht mehr so toten Waymar Royce und Gared, der in der Serie enthauptet wird, konnte entkommen, weil er auf die Pferde aufpassen sollte. Als er von Stark-Männern ergriffen und später von Eddard verhört wird, ist er von den Ereignissen immer noch so verstört, dass er keine vernünftige Warnung aussprechen kann.

      Zeugen zu hinterlassen finde ich aber tatsächlich keine unvernünftige Handlung, wenn man der Überzeugung ist, dass die Menschen einem nichts anhaben können. Die Berichte machen Angst und Terror kann auch eine Waffe sein.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Brigthroar schrieb:

      Grundsätzlich kann man das auch mit Überheblichkeit begründen und ich glaube darauf wollen D&D auch hinaus. Die Menschen hatten ja auch keine wirksamen Mittel gegen die Wanderer und ihre Armee, bis Sam zufällig die Wirkung des Obsidians entdeckt und Jon später mit valyrischem Stahl einen anderen Wanderer tötet. In der Folge Hardhome sieht man auch, dass der Night King auf diese Situation reagiert, indem er das ganze Untotenheer loslässt. Die Nachtwache und die Wildlinge waren so schon zur Evakuierung gezwungen und wollten sich nur Zeit erkaufen, aber erst nachdem einer der seinen gestorben ist, zeigt der Night King, dass die Menschen im Dorf nicht mal diese kleine Chance gehabt hätten, wenn er das gewollt hätte.
      In den Büchern war es auch schon so, dass die Anderen (ihr Name im Buch, wobei Weiße Wanderer dort auch ein Begriff ist) eine gewisse Arroganz an den Tag gelegt haben. Waymar Royce (das erste Opfer der Anderen) wurde in den Büchern nicht hinterrücks niedergemacht, sondern von mehreren Anderen eingekesselt und einer von ihnen hat sich dann ein Duell geliefert. Royce schlägt sich dort meiner Meinung nicht schlecht, hat allerdings auch von Anfang an keine Chance. Sein Schwert kann die Anderen nicht verletzten und zerspringt nach ein paar Hieben. Will beobachtet den Kampf von einem Baum aus und hat den Eindruck, die anderen Anderen (ich weiß schon warum sie in der Serie den anderen Begriff nutzen) machen sich über den jungen Ritter lustig. Nachdem dann sein Schwert zerspringt, sticht die Gruppe ihn gemeinsam nieder.
      Allerdings hinterlassen die Anderen im Buch eher keine Zeugen. Will traut sich erst später vom Baum herunter und wird dann Opfer des nicht mehr so toten Waymar Royce und Gared, der in der Serie enthauptet wird, konnte entkommen, weil er auf die Pferde aufpassen sollte. Als er von Stark-Männern ergriffen und später von Eddard verhört wird, ist er von den Ereignissen immer noch so verstört, dass er keine vernünftige Warnung aussprechen kann.

      Zeugen zu hinterlassen finde ich aber tatsächlich keine unvernünftige Handlung, wenn man der Überzeugung ist, dass die Menschen einem nichts anhaben können. Die Berichte machen Angst und Terror kann auch eine Waffe sein.


      Die WWs wirken in der Serie ja auch ziemlich "übermächtig" und eben wie du sagst auch leich überheblich. (Alleine die Szene, wo der NK in Hartheim chillig seine Arme hebt um die ganzen Wildlinge wiederzubrignen, und so halt auch seine Macht demostiert). Über die Sache mit Sam habe ich auch schon viel nachgedacht. Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass der WW ihn defentiv gesehen hat. Sonst hätten die sich diese "anguck" Szene sparen können.^^ Jetzt ist natürlich die Frage nach dem WARUM. Vielleich wollen die WWs einfach zeugen haben(Ich mein die Menschen in Königsmund glauben ja eh erst seit dem Wiedergänger and die WWs, was sehr lange gedauert hat, wenn man bedenkt wie viele Berichte es gabt). Vielleicht erschien dem WW Sam auch einfach zu unwichtig, nicht als Gefahr. Zudem hatten sie ja gerade auch zutun und sie erfüllen einfach nur ihre Aufgaben und Sam stand nicht auf der Liste. Vielleicht ist es aber auch einfach zu anstrengend die ganze Armee von Hirnlosen Wiedergängern, die sowieso schon sau langsam sind, zu stoppen um einen dicken Sam hinter nem Stein mal eben zu killen(Der vermutlich eh keine berreicherung in der Armee wäre). Man weiß es halt nicht genau^^
      Ich entsinne mich, dass Beric Dondarrion in der vorletzten Episode der 7. Staffel äußert, man könne das Problem mit den Weißen Wanderern und den Wiedergängern praktisch auf einen Schlag lösen, indem man den Nachtkönig töte. Aber ist das tatsächlich der Fall? Für zwingend halte ich diese Hypothese nicht.

      Zwar wird deutlich, dass Wiedergänger sterben, wenn man den Weißen Wanderer tötet, der sie zu neuem "Leben" erweckt hat. Doch dies muss ja nicht unbedingt implizieren, dass auch Weiße Wanderer sterben, wenn man deren Schöpfer (Nachtkönig) eliminiert. Ich denke jedenfalls nicht, dass man Weiße Wanderer einfach so mit Wiedergängern gleichsetzen kann, denn es gibt ja durchaus relevante Differenzen zwischen diesen beiden Formen der Existenz. Wenn man den Nachtkönig liquidiert, scheiden vielleicht nur die Wiedergänger dahin, die er persönlich und direkt ins Dasein gerufen hat, nicht aber die anderen Weißen Wanderer und auch nicht die von den anderen Weißen Wanderern generierten Wiedergänger.

      Maegwin schrieb:

      Zitat von Ich:


      Die Problematik mit den WW ist vermutlich auch im weiteren Umfang auf tragische Weise selbstgemacht. Dahinter wird allerdings im Grundsatz ein relativ simples Magie-Ausgleichssystem stecken.

      Durch den Entzug von Lebenswärmemagie kann man Kinder des Waldes in einer Art halbtoter Stasis (WW) halten, ihre Wärme schwirrt dann allerdings gewissermaßen durch die Atmosphäre und findet Ableitung indem sie sich in Drachen manifestiert oder kann von Feuermagiern gezielt dazu eingesetzt werden um Personen Leben einzuhauchen, die sonst eigentlich tot wären.
      Sterben die WW endgültig, darf ihre Lebenswärmeenergie friedlich ins endgültige Jenseits entweichen - sie nehmen allerdings auch die Anteile mit, die zwischenzeitlich von der Feuerfraktion genutzt wurde.

      Nachdem vermutlich weder die WW, noch die Drachenwärmefuzzis nach der langen Nacht endgültig sterben/ihre Kräfte verlieren wollten, können sie durchaus beschlossen haben sich nicht gegenseitig umzubringen und weiter vom halbweltlichen Status zu profitieren.
      Dann ging irgendetwas schief.
      Vermutlich wird die aktuelle Situation darauf hinauslaufen, dass mit dem letzten White Walker auch der letzte Drache stirbt und alle, die augenblicklich von der Lebensenergie der WW profitieren - so auch Jon.


      Ich klatsche das mal hier rein, weil es besser passt.

      Und weil mir gerade aufgefallen ist, dass die Tötung von Nyssa genau der Vorgang ist, den ich beschrieben habe. :D

      Danke Serie, zu irgendwas bist du eben doch gut.


      Da ich gerade noch mal ein wenig in "The World of Ice and Fire" gestöbert habe:
      Im Grundsatz stelle ich mir das Magiesystem relativ ähnlich vor, irgendeine Form von Ausgleich zwischen Eis/Feuer. Neben dem Titel, der Stark/Targaryen Beziehung, den beiden Göttern von denen die Roten permanent schwafeln spricht auch der Name von Obsidian für eine derartige Beziehung: Es soll übersetzt "gefrorenes Feuer" heißen.

      Dagegen spricht:
      -Die lange Nacht ist nach unterschiedlichen Quellen bis zu 8000 Jahre her, wenigstens mehr als 2000 dürften gesichert sein, aufgrund der Ankunft der Andalen
      -Die Herrschaft Valyrias, dass zeitweise wohl bis zu 300 Drachen kontrollierte, ist nicht so lange her
      -in TWOIAF wird in Bezug auf die Bewohner der Rhoyne auch von Wassermagie gesprochen (eventuell passt das auch dazu, dass die Eisenmänner eine dritte monotheistische Gottheit verehren). Allerdings könnte man das auch so interpretieren, dass die Valyrer sich durch die Vernichtung der Wassermagier selbst ebenfalls vernichtet haben.
      -auch fällt die Auferstehung oder Stärkung der WW nicht mit dem Schlüpfen der Drachen zusammen
      -außerdem zeigt die Serie ja, dass die WW Menschen waren und keine Kinder, was denke ich auch im Buch so sein wird (die WW werden soweit ich mich entsinne auch nie als klein beschrieben)

      Die Magie könnte ein bisschen mit besonders starken "Elementen" zusammenfallen: Die Drachen und Feuermagie Valyrias stammen aus den Vulkanen, die der WW aus den eisigen Landen, die Wassermagie aus der Rhoyne als größtem Fluss der Welt. Und die der Kinder aus dem Wald bzw. den Wehrholzbäumen.
      Der rote Komet hat dann vorübergehend einen Magieschub ausgelöst, der die Drachen geweckt hat.
      Die WW werden stärker, weil die Winter länger werden (aufgrund natürlicher Faktoren).
      So wirklich überzeugend finde ich das aber auch nicht. Vielleicht kriegen wir über die Citadel, die ja offenbar Magie aufs schärfste bekämpft, noch ein wenig Auflösung. Wenn wir alle bis 2097 leben.

      Was den Nightking angeht: Ich würde das Verhältnis von Nightking und Bran so sehen, dass Ersterer ein mindestens ebenso starker Grünseher ist. Er hat möglicherweise die gesamte Entwicklung inklusive der idiotischen Aktion von Jon und Dany vorher gesehen und sich auf das Eintreten seiner Prophezeiung verlassen. Oder es gibt hier einfach ein kratertiefes Logikloch, was nicht auszuschließen ist.

      Grunkins schrieb:

      Die Magie könnte ein bisschen mit besonders starken "Elementen" zusammenfallen: Die Drachen und Feuermagie Valyrias stammen aus den Vulkanen, die der WW aus den eisigen Landen, die Wassermagie aus der Rhoyne als größtem Fluss der Welt. Und die der Kinder aus dem Wald bzw. den Wehrholzbäumen.
      Der rote Komet hat dann vorübergehend einen Magieschub ausgelöst, der die Drachen geweckt hat.
      Die WW werden stärker, weil die Winter länger werden (aufgrund natürlicher Faktoren).
      So wirklich überzeugend finde ich das aber auch nicht. Vielleicht kriegen wir über die Citadel, die ja offenbar Magie aufs schärfste bekämpft, noch ein wenig Auflösung. Wenn wir alle bis 2097 leben.

      Was den Nightking angeht: Ich würde das Verhältnis von Nightking und Bran so sehen, dass Ersterer ein mindestens ebenso starker Grünseher ist. Er hat möglicherweise die gesamte Entwicklung inklusive der idiotischen Aktion von Jon und Dany vorher gesehen und sich auf das Eintreten seiner Prophezeiung verlassen. Oder es gibt hier einfach ein kratertiefes Logikloch, was nicht auszuschließen ist.


      Aber es ist ja fakt, dass der rote Komet erst NACH der Geburt der Drachen erschien und nicht die Drachen wegen dem Kometen geboren wurden. Also kann man den Kometen definitiv als Ursache ausschließen. Dennoch denke ich, dass die jeweiligen Magie Arten schon irgendwie zusammen hängen könnten. Aber die Frage ist natürlich in welchem Umfang. Die WWs sind jedenfalls nicht wegen der Feuermagie erwacht, dass kann wenn dann nur Umgekehrt sein. Also dass, die Drachen und die Macht des Feuergottes stärker erwachte wegen dem Einbruch der Langen Nacht. Das würde auch dazu passen, dass du sagtest, dass die WWs erstmals vor 8000 Jahren da waren und Valyria die Drachen erst viel später kontrollierte. Wobei da die Lange Nacht ja schon lange vorbei war und es dann auch wieder irgendwie keinen Sinn ergibt, dass Feuer durch Eis geweckt wird ?(

      Zum letzteren denke ich auf jeden Fall, dass der Night King gewisse Grünseher Fähigkeiten besitzt. Schon allein, dass er Bran (ohne, dass dieser irgendwas sagte) sehen und sogar in Brans Vision berüheren konnte, zeigt dies eigentlich. Zudem stehen die Kinder des Waldes ja auch unmittelbar in Verbindung mit dem Dreiäugigenraben und diese haben bekannterweise den NK erschaffen. Es gibt jetzt für mich mehere Möglichkeiten, die Geschichte in "Jenseits der Mauer" zu kläeren. Zum einen könnte der NK wirklich in der Zukunft gesehen haben, dass Dany mit ihrem Drachen kommt und dass es ihm möglich sein wird einen "umzuwandeln" und er desswegen Jon und co nicht sofort getötet hat. Zum Anderen könnte, er auch nur aus purer Intuiton gehandelt haben. Also er hat vielleicht nur geahnt, dass es besser ist ab zu warten, dass da noch irgendwas kommen könnte. Oder das alles war einfach nur purer Zufall und ein Ergebnis davon, dass die WWs sich schlicht weg keinen Stress machen und es ihnen im Endeffekt egal wäre, wie lange sie da um Jon und co rumstehen. (Das wäre irgendwie die unlogischte Variante). Vielleicht hat der NK auch ein Gespür dafür, dass in Jon Drachenblut bzw Feuermagie ist(Das würde auch diese Verbindung zwischen den beiden erklären) und hat allein desshalb gewartet. Ich hoffe in Staffel 8 wird es noch genauer Aufgeklärt welche Fähigkeiten der NK letztlich besitzt.

      Willow18 schrieb:

      Aber es ist ja fakt, dass der rote Komet erst NACH der Geburt der Drachen erschien und nicht die Drachen wegen dem Kometen geboren wurden.


      Jhogo entdeckte ihn zuerst. [...] Der erste Stern war ein Komet, flammend rot. Blutrot. Feuerrot. Der Drachenschweif. Sie hätte sich kein deutlicheres Zeichen wünschen können. (Das Erbe von Winterfell, letztes Kapitel).

      Vielleicht gibts ja im TV Kometen, die mir entgangen sind, aber in den Büchern hüpft Frau Targaryen zum Drachenbrüten erst ins Feuer, NACHDEM der Komet am Himmel aufgegangen ist.

      Und der Komet wird sichtbar von Ost nach West, weswegen der "Night King", wenn man Bücherlogik mit Serienlogik verknüpft, ihn NICHT vor der Geburt der Drachen gesehen haben kann.

      Meine ganz simple Logik ist sehr viel trivialer: Im Jahr 1066 erschien der Halleyische Komet übergroß am Himmel, im Jahre von Williams Eroberung, sehr schön am berühmten Wandteppich zu sehen. Im Nachhinein wurde dem große Bedeutung beigemessen, obwohl der Komet wohl kaum Auswirkungen über den sehr engen Ausgang der Schlacht von Hastings hatte. Aber es ist ein uralter Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Veränderungen einläutet, GRRM hat immer wieder Versatzstücke der englischen Geschichte in ASOIAF eingeflochten und für Fantasy passt der uralte Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Dinge ankündigen, ganz prächtig.

      P.S. Die Jahre 1986/87 waren ziemlich ruhig. Aber ich bin schon sehr gespannt, wie die Jahre 2060/61 so werden, wenn Halley uns mal wieder beehrt. Beim letzten Mal war der Schurke mit freiem Auge jedenfalls kaum zu sehen. Kometen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. ;)

      DIe WW sind jedenfalls schon vor dem Kommen des Kometen herumgehüpft, und der einzige Nachtkönig, den ich abseits der Serie kenne, ist ein ehemaliger sagenhafter Kommandant der Nachtwache, der Sex mit einer Anderen hatte, was aber mehr in den Bereich der Legenden fällt.


      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      Willow18 schrieb:


      Zum einen könnte der NK wirklich in der Zukunft gesehen haben, dass Dany mit ihrem Drachen kommt und dass es ihm möglich sein wird einen "umzuwandeln" und er desswegen Jon und co nicht sofort getötet hat.


      Der muss noch nicht mal in die Zukunft gesehen haben. Wenn er nur die Gegenwart sieht und weiß, dass Dany Drachen hat, und dass Jon kommt um einen Wiedergänger zu fangen. Dann konnte er schön eine Falle aufstellen, einen entkommen lassen um Hilfe zu holen und den Rest festhalten, bis Dany mit "seinem" Drachen kommt. Für den er auch schon Speere bereit hält.

      Willow18 schrieb:

      Oder das alles war einfach nur purer Zufall und ein Ergebnis davon, dass die WWs sich schlicht weg keinen Stress machen und es ihnen im Endeffekt egal wäre, wie lange sie da um Jon und co rumstehen.

      Wenn man so sieht, wie gemächlich sie erst einmal hinter der Mauer herumgelatscht sind, ist das wohl die wahrscheinlichste Lösung. :D

      ssnake schrieb:

      Meine ganz simple Logik ist sehr viel trivialer: Im Jahr 1066 erschien der Halleyische Komet übergroß am Himmel, im Jahre von Williams Eroberung, sehr schön am berühmten Wandteppich zu sehen. Im Nachhinein wurde dem große Bedeutung beigemessen, obwohl der Komet wohl kaum Auswirkungen über den sehr engen Ausgang der Schlacht von Hastings hatte. Aber es ist ein uralter Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Veränderungen einläutet, GRRM hat immer wieder Versatzstücke der englischen Geschichte in ASOIAF eingeflochten und für Fantasy passt der uralte Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Dinge ankündigen, ganz prächtig.

      Klingt für mich auch am naheliegendsten. Irgendwie ist der Komet so ernsthaft später nicht mehr aufgetaucht. Und bei GRRM wird ja vieles angedeutet, aber nicht so richtig gelöst, gerade wenn es um den magisch-spirituell-göttlichen Teil geht.

      ssnake schrieb:

      Jhogo entdeckte ihn zuerst. [...] Der erste Stern war ein Komet, flammend rot. Blutrot. Feuerrot. Der Drachenschweif. Sie hätte sich kein deutlicheres Zeichen wünschen können. (Das Erbe von Winterfell, letztes Kapitel).

      Vielleicht gibts ja im TV Kometen, die mir entgangen sind, aber in den Büchern hüpft Frau Targaryen zum Drachenbrüten erst ins Feuer, NACHDEM der Komet am Himmel aufgegangen ist.


      Okay, dass in den Büchern der rote Komet schon vor der Geburt der Drachen am Himmel war, wusste ich nicht. Ich habe mich da lediglich auf die Serie bezogen, wo die Drachen in 1.10 geboren werden und der Komet in 2.1 zu sehen ist. Das sieht da so aus als wäre er wegen der Geburt erschienen.

      Hildegunda schrieb:

      Wenn man so sieht, wie gemächlich sie erst einmal hinter der Mauer herumgelatscht sind, ist das wohl die wahrscheinlichste Lösung.


      Ja^^ Ich mein, dass die sich keinen Stress machen, sieht man ja schon immer davor. Und so ne Untoten Armee muss auch generell relativ langsam sein bzw schwer zu steuern. Da kommt es bestimmt ab und an mal vor, dass einem ein paar Gliedmaßen abfallen und alle anderen drüber stolpüern^^ :D

      ssnake schrieb:

      Meine ganz simple Logik ist sehr viel trivialer: Im Jahr 1066 erschien der Halleyische Komet übergroß am Himmel, im Jahre von Williams Eroberung, sehr schön am berühmten Wandteppich zu sehen. Im Nachhinein wurde dem große Bedeutung beigemessen, obwohl der Komet wohl kaum Auswirkungen über den sehr engen Ausgang der Schlacht von Hastings hatte. Aber es ist ein uralter Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Veränderungen einläutet, GRRM hat immer wieder Versatzstücke der englischen Geschichte in ASOIAF eingeflochten und für Fantasy passt der uralte Aberglaube, dass Kometen das Nahen großer Dinge ankündigen, ganz prächtig.


      Kann natürlich wirklich auch einfach nur purer Zufall sein^^

      Thinkerbelle schrieb:

      Der muss noch nicht mal in die Zukunft gesehen haben. Wenn er nur die Gegenwart sieht und weiß, dass Dany Drachen hat, und dass Jon kommt um einen Wiedergänger zu fangen. Dann konnte er schön eine Falle aufstellen, einen entkommen lassen um Hilfe zu holen und den Rest festhalten, bis Dany mit "seinem" Drachen kommt. Für den er auch schon Speere bereit hält.


      Ja das stimmt natürlich. Es reicht ja, dass er nur weiß, dass Drachen existieren und Jon in Verbindung mit ihnen steht. So kann er sich den rest ja selber zusammen reimen.
      Ich hoff ja inständig dass in der letzten Staffel die Motive des Nachtkönigs erläutert werden. Würde nicht passen wenn er einfach nur "böse" wäre. Einen tieferen Sinn sollte er für sein Handeln also schon haben, denn bis jetzt ist mir schleierhaft warum er unbedingt den Süden erobern muss.
      " Seh ich für Dich wie ein beschissener Umber aus?"

      Standeck schrieb:

      Ich hoff ja inständig dass in der letzten Staffel die Motive des Nachtkönigs erläutert werden. Würde nicht passen wenn er einfach nur "böse" wäre. Einen tieferen Sinn sollte er für sein Handeln also schon haben, denn bis jetzt ist mir schleierhaft warum er unbedingt den Süden erobern muss.


      Wurde ja so teils von den Children of the Forest darauf "programmiert" die ersten Menschen zu töten. Da es jetzt neben den Nachfahren der ersten Menschen noch die Andalen gibt, hat der NK noch ein wenig zu tun. :D

      Oder der NK will zu der Insel der Gesichter und eventuell alle Überbleibsel der COTF zu eliminieren.