Ziel der Wights/des Nightkings

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      Meine Theorie: GRRM schreibt ja einerseits gesellschaftskritisch und andererseits versucht er weltliche Kulturen mit einzubauen (Mittelalter, im Süden sonnig (Dorne) Eiseninseln (England) etc.) Jeder weiß was ich meine. Und auch Religion spielt eben eine ähnliche Rolle wie in dieser Welt: Es gibt verschiedene Religionen: Die 7, die alten Götter, den Ertrunkenen Gott und jetzt die von denen ich denke dass sie existieren sollen: R'hllor (Feuer, gut) und der böse Gegenspieler (Eis, böse). Warum sie existieren? Melisandre und die anderen Priester reden keinen Blödsinn sondern sehen tatsächlich etwas im Feuer wie auch Ungläubige (Sandor Clegane). Also ist da etwas dran. Dieser ganze Konflikt dieser 2 Götter sollen Gott und den Teufel darstellen denke ich. Einige glauben daran und andere nicht (wie auf unserer Erde). Und jetzt zu den Wanderern: Sie sind das Werkzeug des bösen Gottes. Also eine Art Dämonen. Es gibt nur Schauergeschichten die einige nicht glauben und es erst glauben, wenn das Ende der Welt anbricht und Jesus (Azor Ahai) uns von diesen Dämonen erlöst. Unter dem Strich: Die WW setzen sich für den bösen Gott ein, rote Priester wie Thoros, Melisandre etc.. Unter anderem auch Beric für den Guten (R'hllor, Jesus, Gott)
      "That red bitch"

      Hirsch_ schrieb:

      Meine Theorie: GRRM schreibt ja einerseits gesellschaftskritisch und andererseits versucht er weltliche Kulturen mit einzubauen (Mittelalter, im Süden sonnig (Dorne) Eiseninseln (England) etc.) Jeder weiß was ich meine. Und auch Religion spielt eben eine ähnliche Rolle wie in dieser Welt: Es gibt verschiedene Religionen: Die 7, die alten Götter, den Ertrunkenen Gott und jetzt die von denen ich denke dass sie existieren sollen: R'hllor (Feuer, gut) und der böse Gegenspieler (Eis, böse). Warum sie existieren? Melisandre und die anderen Priester reden keinen Blödsinn sondern sehen tatsächlich etwas im Feuer wie auch Ungläubige (Sandor Clegane). Also ist da etwas dran. Dieser ganze Konflikt dieser 2 Götter sollen Gott und den Teufel darstellen denke ich. Einige glauben daran und andere nicht (wie auf unserer Erde). Und jetzt zu den Wanderern: Sie sind das Werkzeug des bösen Gottes. Also eine Art Dämonen. Es gibt nur Schauergeschichten die einige nicht glauben und es erst glauben, wenn das Ende der Welt anbricht und Jesus (Azor Ahai) uns von diesen Dämonen erlöst. Unter dem Strich: Die WW setzen sich für den bösen Gott ein, rote Priester wie Thoros, Melisandre etc.. Unter anderem auch Beric für den Guten (R'hllor, Jesus, Gott)

      Ist GRRM denn überhaupt religiös? Ich glaube nicht, dass ein Atheist das als Motiv wählen würde. Und von allem was ich weiß mag GRRM diese schwarz-weiß Malerei - Gut gegen Böse - nicht so besonders. Sondern er lässt die Guten auch böse sein und die Bösen auch gut. Wobei er die WW mit dem globalen Klimawandel verglichen hat, sie für ihn also wohl keine Person sondern ein (von Menschen verursachtes?) Problem sieht, das die Menschheit ignoriert.
      Ich denk auch eher das die WW einfach das Böse in der Serie darstellen sollten.

      Böse gibt es unter den "Königen/innen" usw ja auch genug aber hier is das interessante das sich alle zusammentun müssen und dann doch gegen einen großen Feind anzukämpfen.

      Was ich jedoch nicht verstehe, wenn die nicht schwimmen können, werden sie nur Westeros auslöschen, Essos bleibt bestehen und unangerührt...wirkt irgendwie auch zu einfach....
      Bin ich der Einzige, der es richtig geil fände, wenn bekannte - bereits verstorbene - Charaktere durch den NK oder die WW als Wights erweckt werden? Vielleicht bekommen wir ja auf diesem Wege unsere Lady Stoneheart. ;)
      Ich war mir eigentlich zu 99% sicher, dass der Bluthund bei der Schlacht auf dem zugefrorenen See stirbt, er zum Wight wird und es auf diese Weise dann in Staffel 8 in Königsmund zum Clegane-Bowl kommt (wobei beide ironischerweise eigentlich tot wären). Sollte wohl nicht so sein ...
      ~ Ein nackter Mann hat wenig Geheimnisse, ein gehäuteter gar keine mehr ~

      RooseBolton schrieb:

      Bin ich der Einzige, der es richtig geil fände, wenn bekannte - bereits verstorbene - Charaktere durch den NK oder die WW als Wights erweckt werden? Vielleicht bekommen wir ja auf diesem Wege unsere Lady Stoneheart. ;)
      Ich war mir eigentlich zu 99% sicher, dass der Bluthund bei der Schlacht auf dem zugefrorenen See stirbt, er zum Wight wird und es auf diese Weise dann in Staffel 8 in Königsmund zum Clegane-Bowl kommt (wobei beide ironischerweise eigentlich tot wären). Sollte wohl nicht so sein ...


      Ich hätte es cool gefunden, wenn der Nachtkönig Cersei und Littlefinger zu WWs gemacht hätte.

      LagiWesterosi schrieb:

      RooseBolton schrieb:

      Glorreiche Sieben? Zugefrorener See? Umzingelt von der Armee der WW? Schlacht? Daenerys verliert einen Drachen? :D


      Oh da hab Ich mich vertan. Hatte deinen Beitrag falsch verstanden.


      Kein Problem ;)

      Zum ursprünglichen Thread-Thema: Ich würde mich sicherlich über eine tiefgründigere Motivation freuen, wenngleich ich definitiv nicht daran glaube. Auch die aktuelle Staffel war mir zu Hollywood, zu "Gut-gegen-Böse", zu "Dany-und-Jon-gegen-den-Rest-der-Welt" ... wie man anhand meines Profilbildes und -namens erkennen kann, hege ich eigentlich größere Sympathien für die Zyniker und schwarzen Schafe dieser Welt. Würde mich sogar über einen Twist in Richtung "mad queen Daenerys" freuen und Jon "everybody's darling" Snows Screentime kann - wenn es nach mir geht - sowieso aufs Radikalste gekürzt werden.

      Die Serienmacher haben die Erschaffung des NK erzählt und ich denke, dass sie es dabei belassen, dass seine Motivation die Zerstörung der Menschheit ist - aus vermeintlich gutem Motiv des damaligen Schutzes der Kinder. Die deutlich interessantere Frage wird doch: Warum jetzt? Was hat ihn getriggert? Und überhaupt: Was hat Brandon "smoke weed everyday" Stark damit zu tun? Fände es schon irgendwie cool, wenn er der NK wäre und das Alles durch Eingriff in die Vergangenheit ausgelöst hätte. Dass dabei aber die typischen Zeitreise-Dilemmata aufkommen, steht auf einem anderen Blatt Papier ...
      ~ Ein nackter Mann hat wenig Geheimnisse, ein gehäuteter gar keine mehr ~
      @RooseBolton
      Es war hier schon die wie ich finde schöne Theorie zu lesen, dass der rote Komet die Ankunft/Geburt der Drachen ankündigte. Der NK hat den ja sicher auch gesehen.
      Und da er ein kluger Mann ist, hat er jetzt 7 Jahre lang eine nette Armee aufgebaut, der Nachtwache ein bisschen Angst gemacht um auf sich aufmerksam zu machen und einfach darauf gewartet, dass die Drachen irgendwann zu ihm kommen.
      Denn Dank des Drachen kann er endlich die Mauer einstürzen lassen.
      meine Überlegung war ebenfalls schon die, dass Bran der Nachtkönig ist. Das Ziel des Nachtkönigs ist, sich selbst zu finden, also Bran, und daher diesen eben markierte. So eine Art Wegweiser. Wenn er sich dann selbst gefunden hat, Bran zu töten. Oder von Bran getötet zu werden.
      Warum das so sein sollte, kann ich nicht begründen. Vielleicht kann es nur EINEN geben. Oder Bran wird damit das beenden, was die Kinder des Waldes begonnen hatten.
      Ist nur ein Gedanke. :D

      Und Tormund und Brienne sitzen dann auf dem eisernen Thron. *hach*
      Edit: Der Post kann Buchspoiler enthalten. Es ist ja immer etwas unklar, was genau ein Spoiler in Bezug auf seit mehr als
      6 Jahren rausgebrachte Bücher ist und ich denke nicht, dass hier ein wichtiger Spoiler ist, daher habe ich keinen Kasten gesetzt.

      Zunächst mal denke ich auch, dass Serie und Romane getrennte Wege gehen, was dieses Thema angeht. Die Motive der WW müssen absolut nicht übereinstimmen.

      Grundsätzlich ist es ja so, dass die Reihe in einer Zeit spielt, in der die Magie wieder auf die Welt zurückkehrt. Die Drachen erwachen, die WW gewinnen an Stärke, ein besonders langer Winter steht bevor, die auftauchenden Stark-Wölfe, viele Varge auch südlich der Mauer, Rote Priester, Maegi, die Hexenmeiser von Quarth Maester Marwyn scheinen ebenfalls ihre Macht ausbauen zu können. Man weiß zwar nicht genau, wie hier Ursache und Wirkung verteilt sind, Letzteres wird zum Beispiel häufig eher als Folge des Erwachens der Drachen dargestellt, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass das Erwachen selbst Folge der Rückkehr der Magie ist.

      Demgegenüber steht ein Kontinent Westeros, auf dem weltliche Stärke regiert, Politik und Waffen. Die Andalen haben zu ihrer Zeit alles Magische aus dem Bereich südlich der Eng verbannt, geblieben sind nur Flecken wie das Götterauge. Ihre Religion und die Citadel tolerieren keine Magie. Die Targaryens haben kurzzeitig durch die Drachen einen Rest Magie aus Valyria gebracht, der aber ebenfalls von den weltlichen Kräften besiegt wurde. In Essos dominieren die Dothraki, die Magie ablehnen. Jetzt wird Westeros sozusagen wieder von zwei Seiten durch WW und Drachen in die Zange genommen.

      Es gibt also viele Konflikte, die sich im Vormarsch der WW manifestieren. Eis gegen Feuer, Nord gegen Süd, Tod gegen Leben, Weltlich gegen Magisch. Teilweise überlappen sich diese natürlich.

      Die Idee, dass die WW eine Art "die Geister die ich rief" der Kinder sind, finde ich einen interessanten Twist, darüber hinaus muss man da aber nicht unbedingt etwas Anderes reininterpretieren denke ich. Es gibt ja allerlei Theorien, davon das die WW nur missverstandene und überreagierende Mobbingopfer sind, die sich schon wieder in die Gemeinschaft einfügen bis dazu, dass sie Westeros vor den Drachen retten. Ich denke schon, sie sind der eigentliche Feind der Menschen, als der er ursprünglich auch von den Kindern gedacht war. Ich denke auch nicht, es muss einen tieferen Grund für die Rückkehr der Magie geben. Es handelt sich um einen normalen Zyklus, der sich mehr zufällig vollzieht und sich gegenseitig verstärkt. Zur Zeit Valyrias war die Magie in Essos sehr stark und Valyria war aufgrund der Magie stark, als Westeros von den Kindern und den Ersten Menschen bevölkert wurde, war die Magie dort stark und sie haben sowohl gegen die Andalen verloren, weil sie schwächer wurde und die Magie wurde schwächer, weil sie verloren haben.

      Die Konstellation ist für Fantasy-Geschichten ja nicht ungewöhnlich. Eine degenerierende Gesellschaft, übersättigt von den guten Jahren, die in Erinnerung an vergangene Zeiten schwelgt, sich selbst aneinander aufreibend, an unbedeutenden Machtspielchen und dann der übermächtige Feind der als Kindermärchen verklärt wurde oder Waffen und Magie nutzt, die als Kindermärchen verklärt wurden. Und dazwischen dann die Helden mit irgendeinem prophezeiten Held der Helden.
      So betrachtet ist der ganze Rahmenplot sehr viel simpler, als es vielleicht den Anschein hat.

      Unterschiede zwischen Serie und Roman sehe ich im Nightking, der wird zwar im Buch erwähnt, aber zumindest noch nicht in dieser Rolle. Ich glaube auch eher nicht, dass es ihn so geben wird. In der Serie wollte man vielleicht ein bisschen mehr Pepp geben mit einem richtigen Protagonisten, der jetzt auch auf einem Drachen sitzt.
      Zwei Posts direkt hintereinander ist ein Doppelpost. Egal ob der Inhalt anders ist.

      Edit: Die WW sind ja nicht in dem Sinne böse, dass sie einfach evolutionär entstanden sind und von Natur aus böse sind, sondern das sie als Waffe erschaffen wurden und außer Kontrolle geraten sind. Wenn man ihnen Drachenglas ins Herz rammt, scheinen sie ja wieder zu Menschen zu werden. Ließen sich also auch "retten".