Azor Ahai = Aufklärung

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      Azor Ahai = Aufklärung

      Weiß gerade nicht, ob das schon jemand zur Sprache gebracht hat (wahrscheinlich schon), aber ich will es eh nochmal speziell in Bezug auf meine Finale-Spekulationen (zu sehen vor Allem hier Daenerys (offensichtlicher Hinweis) , hier Liebe Sansa-Hasser (Finale-Spekulation) und noch hier Meera Reed (weitere Spekulationen) ) ansprechen;

      Also, die Art wie das immer formuliert wird, weist für mich ganz eindeutig darauf hin, dass diese ganze "prince who was promised"-Sache eine Allegorie (Ist das das richtige Wort, wer hat im Deutschunterricht aufgepasst ;) ? Vielleicht doch eher "Metapher" oder einfach "Gleichnis"?) für die Aufklärung ist. "Lightbringer", d.h. derjenige, der die Menschen aufklärt, das "Licht" der Aufklärung bringt, siehe auch "the prince who was promised will bring the dawn", "for the night [=das barbarische, unaufgeklärte Zeitalter, in dem Westeros sich noch befindet?] is dark and full of terrors [full of terrors ist das jedenfalls mit Sicherheit, soviel steht schonmal fest ;) ]".
      Das passt, je nach dem, zu meinen Vermutungen bzgl. Daenerys; Daenerys steht (in Wirklichkeit, auch wenn sie das Gegenteil behauptet und sich vielleicht auch selbst einredet) für das alte, brutale, barbarische Westeros (auch wenn ironischerweise die Drachen "Licht" in Form von Feuer bringen, aber dieses Licht bringt nur Tod, Verderben und Grausamkeit).
      Varys steht für ein bloßes Wiedereinsetzen der Targaryans und es würde mich an dem Punkt fast schon wundern, wenn die Aussage letztlich nicht wäre, dass das auch nicht die Lösung ist. Dann doch lieber mal zur Abwechslung ein Stark auf dem Thron? Was Dany in Staffel 7 zu Jon sagt, dass doch Jahrhunderte lang alles gut gelaufen sei mit einem Targaryan auf dem Thron und einem Stark als Warden of the North scheint mir auch ein besonders eindeutiges Omen, dass es eben aber in Zukunft nicht unbedingt mehr so sein muss und wahrscheinlich auch nicht sein wird, sondern dass es eben zur Abwechslung mal die Starks sind, die es auf den Thron schaffen...

      Hier kämen dann meine (in jedem Fall sollte ich dazu sagen, dass natürlich nichts davon was ist, worauf ich selbst gekommen bin, wovon ich mich aber eben hab überzeugen lassen... nur, damit nicht der Verdacht entsteht, ich wollte mich -auf reichlich dämliche, da leicht widerlegbare Weise- mit fremden Federn schmücken ;) ) Vermutungen zu Sansa ins Spiel: Sansa ist die Anti-Daenerys. Es kann kein Zufall sein, dass der Lebensweg beider Figuren sich in dieser Weise "diametral entgegensteht"; Sansa wollte anfangs Königin sein und Joffrey heiraten, hat es schwer bereut, will jetzt nur noch zu Hause in Winterfell bleiben... Bei Dany das Gegenteil, sie wollte gar nicht von dem Land, in dem sie aufgewachsen ist, weg, hat sich da zu Hause gefühlt, nicht in Westeros. Sie wurde gegen ihren Willen verheiratet und der Typ wurde die Liebe ihres Lebens und am Herrschen hat sie plötzlich auch großen Gefallen gefunden....

      Wenn man all das bedenkt, könnte sogar Sansa Azor Ahai sein (das will ich aber jetzt nicht unbedingt behauptet haben; es könnte auch Jon oder Jorah sein und wenn einer von den beiden Dany tötet [!] kann ja gerade das der dawn sein, das Ende der Targaryans und der brutalen Welt, die sie ja erst geschaffen haben; dies würde dann das Rad in der Tat zerbrechen). Da Sansa als Königin ein neues, humanistisches Zeitalter einläutet. Wie gesagt, sie ist die Anti-Daenerys und zwar vor Allem auch in ihrer Vorgehensweise. Sie hätte z.B. auf Tyrion gehört und wenigstens Dickon Tarly am Leben gelassen. Wie sie ja auch Arya erklärt: "I'm sure cutting off heads is very satisfying, but it's not the way you get people to work together". Sie steht also für einen neuen, humaneren Kurs und das "breaking the wheel" kann sich dann sehr gut auch darauf beziehen, dass sie den Teufelskreis der Gewalt durchbricht; für Robb wäre es auch z.B. besser gewesen, er hätte Karstark am Leben gelassen, aber er hat das "richtige" getan, sich von niemandem davon abbringen lassen und dadurch wieder neue Gewalt erzeugt, die wieder zu neuer Gewalt geführt hat usw.. Sansa würde sich weigern, dieses Spiel mitzuspielen und dadurch auch den Leuten in Westeros die Augen öffnen, dass die "Notwendigkeit", auf Gewalt mit immer neuer, noch brutalerer Gewalt zu reagieren, evtl. ein etwas schwachsinniges Konzept sein könnte, an dem sie aufhören sollten, festzuhalten, wenn es irgendwann mal für irgendwen besser werden soll ;)
      Jemand auf imdb hatte mich übrigens noch darauf hingewiesen, dass der Name "Sansa" sehr wahrscheinlich vom französischen "sans" = "ohne" kommt, d.h. ihr fehlt sozusagen etwas (sie ist ja übrigens auch die einzige, die schon in Folge zwei ihren Direwolf verlor und trotzdem noch lebt, das scheint mir auch ein wichtiges Omen...), was aber dann tatsächlich was Positives wäre (man könnte z.B. sagen, ihr fehlt der Killer-Instinkt :D )

      OK, das reicht ;)
      Also das Sansa humaner ist als die von Dir erwähnten Personen, wie zB Robb, kann ich nicht erkennen. 3 Beispiele: Ramsays Ende, sie will die Karstark und Co Kinder für die Taten ihrer Eltern bestrafen und lässt Littlefinger exekutieren.

      Wer oder was Azor Ahai ist, weiß ich natürlich nicht, aufgrund aller Prophezeiungen und Co aber dann doch ziemlich sicher Jon.
      Dass sie, wenn es sein muss, auch knallhart sein kann, disqualifiziert sie nicht unbedingt als Königin. Ich weiß, das könnte man dann über Dany auch sagen. Aber die ist jetzt schon defintiv wesentlich grausamer als Sansa und das wird meiner Meinung nach in Staffel 8 höchstens noch schlimmer. Es geht also auch um Sansa als Kompromiss zu zwei Königinnen, die beide gleichermaßen skrupellos sind. Es wird ja in Staffel 7 schon thematisiert, dass Dany gar nicht unbedingt besser ist als Cersei. Ich glaube, im Endeffekt liegt der Unterschied zwischen den beiden "nur" darin, dass Dany noch wesentlich gefährlicher ist als Cersei, zumal sie mit ihren Drachen wesentlich mehr Schaden anrichten kann.
      Vor Allem ist Sansa auch besonnener und überlegter als so jemand wie Robb; sie und Tyrion sind die einzigen beiden Charaktere, die so moralisch handeln (wobei das "moralische" ja auch im Fall von sowas wie Karstark auch noch mehr als fragwürdig ist; man hätte ja auch sagen können, es sei moralischer, Karstark am Leben zu lassen. Klüger wäre es allemal gewesen...), wie man kann, ohne dabei dämlich zu sein (aber Tyrion als König kommt schon allein deswegen nicht in Frage, weil der sich ja längst auf die Seite derjenigen geschlagen hat, die das Anrecht seiner Familie auf den Thron gar nicht anerkennen; er könnte theoretisch Cersei und Jaime beseitigen und sich dann als Cerseis letzter noch lebender Verwandter selbst zum König machen, aber das passt nicht zu dem Respekt, den er immer noch seiner Familie gegenüber hat, besonders Jaime; es würde ihm wohl auch nicht viel nützen, es würde ihn kaum jemand als König akzeptieren und er müsste wahrscheinlich schon sehr bald um sein Leben fürchten...).
      Alles, was Varys Tyrion am Anfang von Staffel 5 über Dany sagt, trifft auf Sansa sogar eher zu, mit anderen Worten, die beiden sprechen da wahrscheinlich sozusagen schon über Sansa, ohne es zu wissen...
      Noch was ist mir eingefallen: Es gibt doch immer die Diskussion darüber, wie schwer der Norden zu kontrollieren wäre, wie unbeugsam die Nord-Leute sind usw.. Mit "einem der Ihren" = einem Stark auf dem Thron hätten sie keinen Grund mehr, sich der Krone zu widersetzen und schon allein deshalb würde das wesentlich friedlichere Zeiten einläuten. Das würde natürlich für Bran, Arya, sogar Jon evtl. (seine Mutter war immerhin eine Stark) auch gelten, aber bei denen gibt es wiederum viele andere Gründe, die dagegen sprechen, dass es einer von denen wird (schlechter im Herrschen als Sansa sind sie ja jetzt eindeutig schon, vor Allem Bran, der sogar selbst sagte "I can never be lord of anything, I'm the three-eyed raven now"), also ;) ...

      Hodor23 wrote:

      Es wird ja in Staffel 7 schon thematisiert, dass Dany gar nicht unbedingt besser ist als Cersei. Ich glaube, im Endeffekt liegt der Unterschied zwischen den beiden "nur" darin, dass Dany noch wesentlich gefährlicher ist als Cersei, zumal sie mit ihren Drachen wesentlich mehr Schaden anrichten kann.


      Es kommt aber auch zur Sprache, dass Dany sich doch leichter beeinflussen lässt. Zwar nicht immer von Tyrion, aber sie hört inzwischen recht genau hin, was Jon zu sagen hat.

      Hodor23 wrote:

      Es gibt doch immer die Diskussion darüber, wie schwer der Norden zu kontrollieren wäre, wie unbeugsam die Nord-Leute sind usw.. Mit "einem der Ihren" = einem Stark auf dem Thron hätten sie keinen Grund mehr, sich der Krone zu widersetzen und schon allein deshalb würde das wesentlich friedlichere Zeiten einläuten.


      Ich weiß nicht. Wenn ich mir anschaue, wie die drauf reagieren, dass ihr KitN ein bisserl zu lange weg ist ... Es scheint sich bewährt zu haben, dass ein Stark im Norden an der Spitze steht, und der sollte halt einen guten Draht zum König haben. Denn auch wenn der König ein Stark wäre, dann würde er für den Geschmack der Nordmänner zu viel im Süden rumhängen.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      There will come a day after a long summer when the stars bleed and the cold breath of darkness falls heavy on the world. In this dread hour a warrior shall draw from the fire a burning sword. And that sword shall be Lightbringer, the Red Sword of Heroes, and he who clasps it shall be Azor Ahai come again, and the darkness shall flee before him


      AFTER a long summer. Rhaegar hat es bis zum Winter nicht geschafft.
      Außerdem macht es Storytechnisch für mich keinen Sinn:

      - Rhaegar glaubt er ist AAR
      - Rhaegar glaubt er ist es nicht
      - auf einmal ist er es doch, nä

      Mavric24 wrote:

      There will come a day after a long summer when the stars bleed and the cold breath of darkness falls heavy on the world. In this dread hour a warrior shall draw from the fire a burning sword. And that sword shall be Lightbringer, the Red Sword of Heroes, and he who clasps it shall be Azor Ahai come again, and the darkness shall flee before him



      AFTER a long summer. Rhaegar hat es bis zum Winter nicht geschafft.
      Außerdem macht es Storytechnisch für mich keinen Sinn:

      - Rhaegar glaubt er ist AAR
      - Rhaegar glaubt er ist es nicht
      - auf einmal ist er es doch, nä


      Eben. Es sei denn Rhaegar lebt doch noch und wurde zufälligerweise genau zu dem Zeitpunkt als Daeny mit ihren Drachen aus dem Feuersteigt, sozusagen wiedergeboren wird, und der rote Komet am Himmel erschien, ebenfalls (Vermutlich schon ziemlich Skeletiert) wiedergeboren.
      Die ganzen Rhaegar "lebt noch" Theorien halte ich persönlich für absurd. So einen unrealistischen Twist würde GRRM meiner Meinung nach nicht bringen. In wesentlichen erzählt er eine Geschichte über fünf Charaktere, die am Anfang Kinder waren und im Laufe der Zeit zu jungen Erwachsenen geworden sind. Rhaegars Geschichte ist vor fünfzehn Jahren zu Ende gegangen und er wird am Ende mMn nicht ausgegraben: "Da bin ich, jetzt rette ich die Welt" Er wird die Welt retten, indem er Jon gezeugt hat.

      Mavric24 wrote:

      Die ganzen Rhaegar "lebt noch" Theorien halte ich persönlich für absurd. So einen unrealistischen Twist würde GRRM meiner Meinung nach nicht bringen. In wesentlichen erzählt er eine Geschichte über fünf Charaktere, die am Anfang Kinder waren und im Laufe der Zeit zu jungen Erwachsenen geworden sind. Rhaegars Geschichte ist vor fünfzehn Jahren zu Ende gegangen und er wird am Ende mMn nicht ausgegraben: "Da bin ich, jetzt rette ich die Welt" Er wird die Welt retten, indem er Jon gezeugt hat.


      Das oben war ja eher ironisch gemeint^^ Das wäre für mich persönlich einfach nur sinnlos, wenn ein Charaketer(In dem Fall Raegar) der in der Serie/Bücher lebend nie vorkommt, plötzlich auftaucht und die Welt rettet.
      Natürlich ist Game of Thrones für extreme Wendungen/ Plottiwsts und darauf folgende Spannung bekannt. Aber die hatten ja auch alle ihren Sinn. Eben, um die "Hauptcharaktere" aus einer Vielzahl rauszukristaliesieren.
      Und diese Zeit ist jetzt so langsam vorbei. Wir WISSEN, dass Jon, Daeny, Arya, Sansa, Tyrion, Bran(Die GRRM selbst genannt hatte), genauso wie Jamie, Cercei, Varys usw für das letzliche Finale eine Rolle spielen werden. Auch wenn so mancher wahrscheinlich noch vor dem eigentlichen Ende sterben wird.
      Für mich steht Fest, dass Daeny, Jon oder beide zusammen letztlich Azor Ahai sein werden, weil alles andere einfach keinen Sinn machen würde. Und ich finde es auch überhaupt nicht "langweilig" und "vorhersehbar". Die Geschichte ist halt einfach so aufgebaut und bis zur ner gewissen Zeit hatte niemand die Idee das z.B Jon so wichtig werden könnte. Würde jetzt noch ein Plottwist alla Reagar lebt und ist Azor Ahai, Sansa ist Azor Ahai oder Jorah ist es kommen, wäre es einfach nur ein Plottwist um des Plottwist willens und die komplette Geschichte hätte keinen sinn mehr
      Okay, dann versuchen wir diesen Thread nochmal etwas leben einzuhauchen, denn ich bin nicht davon überzeugt das der wiedergeborene Azor Ahai die Aufklärung einleitet.

      GRRM invertiert gerne traditionelle Fantasy-Stilmittel und verwandelt sie in etwas negatives, gerade mit Prophezeihungen hat er das sehr gerne gemacht, sowohl in Serie als auch in den Büchern. Wobei es auch hier auf den Standpunkt ankommt. Von dem Standpunkt der Starks, hier vor allem Sansas, aus war der Tod von Joffrey sowohl etwas gutes als auch etwas schlechtes, für Cersei ist der Tod ihres ältesten Sohnes etwas rein negatives und für Tyrion bringt es nichts als schlechtes. Und wir dürfen nicht vergessen der Tod von Cersei's Kindern wurde ihr Prophezeit, also ist der Tod dieser Personen in erster Linie von ihrem Standpunkt aus zu betrachten.

      Hinzu kommt das alle anderen Prophezeihungen aus dem Buch in den meißten Fällen vor einem der Hauptcharaktere genannt werden. Die Prophezeihungen vom Geist von Hochherz sind in den Kapiteln von Arya und hier hören wir die Prophezeihungen von der roten und der Purpurnen Hochzeit, in beiden Fällen betrifft dies das Schicksal von Menschen die mit Arya verbunden sind, Catelyn und Sansa. Sansa muss danach im Untergrund leben, als Alayne Stone, und Catelyn wird zu Lady Stoneheart.

      Also sollten wir vielleicht davon ausgehen das GRRM das Stilmittel der Prophezeihung nicht als etwas positives, sondern als etwas negtatives benu8tzt, was uns eher davor zurückschrecken lassen sollte, denn der Prinz der verheißen wurde und Azor Ahai, wurden beide mit Jon und Daenerys in Verbindung gebracht. Hier ist es aber nun auch wichtig wie diese auf Prophezeihungen reagieren.

      Jon glaubt nicht dran, er will sich nicht darauf verlassen, was verständlich ist. Daenerys hingegen glaubt das Prophezeihungen wahres Wissen enthalten und versucht sie zu verhinder oder zu erkennen, was in den meißten Fällen in die Hose geht, prominentes Beispiel in GoT und ASOIAF wäre Cersei.

      Der verheißene Held ist also eine echte Fährte, ein wirklicher Plotstrang, aber er wird sich gegen die Helden wenden und die Gegner unterstützen. Es ist etwas negatives. Soll heißen Azor Ahai wiedergeboren wird nicht auf Seiten der Helden kämpfen sondern gegen sie, in diesem Fall wäre es also gegen Jon. Denn er begegnet Stannis und hört so VOR Daenerys von Azor Ahai. Daenerys hingegen hört vor Jon vom Versprochenen Prinzen, der angeblich aus der Linie ihrer Familie kommt.

      Also gehen wir der Vermutung der invertierten Helden-Prophezeihung nach, dann dürfen PtwP und AA nicht auf der Seite kämpfen bei der sie zuerst genannt werden, das hieße, der Versprochene Prinz, ist ein gegner von Daenerys und AA ist ein Gegner von Jon. Nehmen wir nur mal die Gemeinsamkeiten der zwei Prophezeihungen Beide Helden sollen in einer Zeit größter Dunkelheit erscheinen, um die Welt vor dieser zu bewahren und beide werden durch blutende Sterne angekündigt. das heißt also das sie ungefähr gleich alt sein werden da ihr erscheinen die gleichen Vorzeichen hat. Das wäre zumindest im Bereich des Möglichen.

      Aber da enden die Gemeinsamkeiten, der Prinz der verheißen wurde ist das Lied von Eis und Feuer und soll zwischen Salz und Rauch wiedergeboren werden, zudem muss er der Linie von Rhaella und Aerys Targaryen entstammen.

      Für Azor Ahai gibt es nur noch den Hinweis das er das Schwert der Helden neu schmieden soll.

      Der eine hat also ein Lied und der andere ein Schwert, wobei auch diese Hinweise irreführend sein könnten. Jon hat zwar ein Schwert, wird aber immer wieder mit Liedern und Sängern in Verbindung gebracht und ist vor allem der Sohn eines bekannten und begabten Musikers, auch wenn er selbst das noch nicht weiß.
      Daenerys hat zwar kein Schwert im eigentlichen Sinne aber nimmt man das Schwert in einen eher metaphorischen Kontext, dann hat sie ihre Drachen aus dem Feuer gezogen. Zudem heißt es das AA einen nie endenen Sommer einleitet, das ist nichts positives und da wir vermuten dürfen das die Jahreszeiten in Westeros mit Magie zusammenhängen wäre das überaus verheerend für die Natur.

      Gut fassen wir zusammen, beide Figuren werden in der Umgebung von Jon und Daenerys erwähnt, beide Figuren sollen zur Gleichen Zeit erscheinen. Die Zwei Figuren haben unterschiedliche Erkennungsmerkmale, der Prinz hat ein Lied, AA hat ein Schwert.
      Des weiteren werden Prophezeihungen bei GRRM niemals in einem Positiven Kontext gesetzt, egal was du tust oder nicht, kennst du eine Prophezeihung hast du so oder so nur eine Vorwarnung das etwas schlimmes passiert.

      Jetzt müssen wir nochmal ein wenig zurück zu den invertierten Stilmitteln gehen die GRRM nutzt. Ein anderes, weitverbreitetes Stilmittel wäre das, des versteckten Erben/Prinzen. Daenerys ist die Offensichtliche Variante und Jon die verborgene Variante, die man nur dann findet wenn man zwischen den Zeilen liest. Das traditionelle Stilmittel bei ZWEI versteckten erben, ist die das der jüngere von beiden zurücktritt und dem älteren den Vortritt lässt. In unserem Fall wäre das Daenerys, sie ist um wenige Monate jünger als Jon. Aber wie erwähnt es ist die traditionelle Variante von diesem Stilmittel und GRRM invertiert oder reinterpretiert die gerne. Folgen wir dieser Vermutung sollte Daenerys aller Wahrscheinlichkeit und den Regeln der Dramatik (dramatische Regeln sind KEINE STILMITTEL, das ist die interne Logik des Geschichtenerzählens die GRRM mit seinen Hundert verschiedenen PoV's sowieso schon zu genüge aufgebrochen hat, er muss sich also an andere halten um den Leser nicht vollends zu verlieren) folgend, gegenüber Jon nicht einfach das Feld räumen und gleiches gilt für Jon, nicht weil er auf sein Erbe besteht, sondern weil er keinen weiteren Erbfolgekrieg in die Wege leiten möchte.

      Fassen wir zusammen, Jon ist der verheißene Prinz und damit das Lied von Eis und Feuer. Er ist derjenige der den Krieg beendet und ein gewisses Gleichgewicht in die Welt bringt. Somit müsste nach @Hodor23 Vermutung er eigentlich der Beginn der Aufklärung sein.

      Hingegen ist AA vermutlich die Wiederholung dessen was schon einmal geschah. Was bedeuten würde, das durch ihn nur alles was schon einmal geschah von Vorne beginnt, inklusive der Herrschaft der Targaryen und der Drachen. Also kein Fortschritt sondern stagnation. Was bedeuten würde, wenn Daenerys Azor Ahai ist, das sie der Gegner von Jon ist. Nicht nur auf Erbrechtlich bezogene Ebene, sondern auch auf der Ebene der Prophezeihung, denn von ihr kommt das Schwert des Gewaltherrschers und somit die wiederholung der Feudalherrschaft des Mittelalters.
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      OK... das kommt jetzt recht spät, ich weiß. Und ist vielleicht unangebracht kurz, bedenkt man deinen langen Text, aber ich muss zu dem Ganzen erklären, dass ich diesen ganzen Thread unter der Prämisse angefangen habe, dass Azor Ahai und "The Prince who was promised" ein und dieselbe Person ist. Das wird, soweit ich weiß, in den Büchern so angedeutet und in der Serie wird erst recht nicht wirklich unterschieden (kommt der Name "Azor Ahai" in der Serie überhaupt vor? Mein sieht ihn glaub ich kurz in dem Buch, in dem Gilly in Staffel 7 liest oder hab ich das falsch in Erinnerung?). Wenn sie natürlich nicht dieselbe Person sind, kann das, was du da schreibst, schon gut sein. Was sagst du eigentlich zu der Theorie, dass JORAH AzOR AHai sein könnte, ich meine der Name scheint ja ein offensichtlicher Hinweis zu sein (aber das könnte natürlich auch 'ne absichtliche Irreführung sein, andererseits hat GRRM bei R+L=J ja auch nichts dergleichen gemacht) und es gibt kaum eine Person, die eine andere so liebt wie Jorah Daenerys (von wegen Nissa Nissa und so; auch ohne das könnte ich mir aber gut vorstellen, dass Jorah derjenige ist, der Dany tötet und zwar weil es gar nicht anders geht, da sie zu einer zu großen Bedrohung geworden ist, siehe meine anderen Threads! Demnach wäre Jorahs eigentliche Story, seine Ehre gegenüber dem Norden und seiner Familie wiederherzustellen, nicht etwa Dany auf den Thron zu helfen)

      Hodor23 wrote:

      dass JORAH AzOR AHai sein könnte
      Das erinnert mich an eine gefühlt 4000 Seiten lange Diskussion im Buchfred... Es war schlimm... :fie:
      Und nein, ich halte nichts von der Theorie.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Liandra wrote:

      Was bedeuten würde, wenn Daenerys Azor Ahai ist, das sie der Gegner von Jon ist.


      Dein ganzer Text klingt für mich recht stimmig. Ich ging bisher immer davon aus, das AA und der Ptwp ein und dieselbe Person sind:

      Show Spoiler
      Jon Boy


      Ich lasse mich da natürlich gerne eines besseren Belehren, das Ende wäre aber für mich noch immer das gleiche:

      Show Spoiler
      Jon tötet Dany und rettet die Welt. Ist aber Dany AA, müsste Sie Jon töten um die Geschichte zu wiederholen und das Böse zu besiegen :hmm:, hm nee. Mein Tipico Tipp mit einer Quote von 1,10, Jon tötet Danearys um das Böse zu besiegen und verzichtet auf sein Anrecht auf den Thron da er ein Bruder der Nachtwache ist und dort weiterhin als Schwert in der Dunkelheit die Reiche der Menschen schützt. Statt seiner wird Sansa den Thron besteigen und Tyrion wird Ihre Hand. Vorherhsehbar, und wie schon mal erwähnt meiner Meinung nach auch das Problem, warum GRRM nicht fertig wird.

      Facit Omnia Voluntas
      Ich habe Azor Ahai und TPTWP immer als Sage oder Erzählung eingeschätzt, die jedes Volk so von einem Erlöser hat. Bei den Westerosi passt das halt auch gut zur Long Night und ihrem sagenhaften Letzten Helden. Es mehren sich ja die Stimmen, die meinen, da hat jemand einen Vertrag geschlossen, der in Vergessenheit geraten oder verschollen ist. Wie vielleicht bei uns mit der Arthus-Sage werden da eben viele Personen und Handlungen zu einer Sagengestalt zusammengefügt. Ich denke zwar auch, dass Jon und Dany nicht beide überleben werden, aber ich glaube auch nicht, dass jemand genauso Azor Ahai sein muss oder TPTWP, wie es in der Sage berichtet wird. Und GRRM liebt es ja, seine Leser mit Prophezeiungen aufs Glatteis zu führen. :)