Werden einige Darsteller "versendet"?

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      Werden einige Darsteller "versendet"?

      Werden einige, vor allem junge, Darsteller so auf ihre Rollen festgelegt, dass sie künftig bei kaum einer anderen Produktion neue Rollen bekommen könnten?
      Gerade bei den jungen Darstellerinen wie die von Sensa und Arya sehe ich die Gefahr. 8 Jahre mit einer markanten Rolle, die Beispiele lassen grüßen:
      Luke Skywalker/Mark Hamill und Frodo/Elijah Wood. Aber auch Marty McFly/Michael J. Fox wäre ohne seine Krankheit ewig mit dieser Rolle identifiziert und schlech neu besetzt worden - alles wohl hautpsächlich von den Studios.
      Sophie Turner hat sich ja jetzt erstmal als Jean Grey bei den X-Men etabliert.
      Den größten "ist in der Rolle gefangen"-Typ sehe ich beim GoT-Cast eigentlich bei Kit Harrington. Größerer Film zwischendurch war Pompeij und in dem hat er meiner Meinung nach einfach nur John Snow in anderem Setting weiter gespielt (ich bin der leidend melancholische Typ aber geiler Kämpfer) und auch in Silent Hill hat er nur den leidend melancholischen Typen gegeben.
      Sophie Turner hat sich ja jetzt erstmal als Jean Grey bei den X-Men etabliert.

      Hat auch weitere andere, kleinere Rollen - u.a. in Fernsehfilmen - angenommen. Dass Turner während des Drehs zu Staffel 7 mal blond und für Aufsehen sorgte, hing u.a. mit dem Dreh von Huntsville (Start: März 2018) zusammen.

      Größerer Film zwischendurch war Pompeij und in dem hat er meiner Meinung nach einfach nur John Snow in anderem Setting weiter gespielt

      Dank Pomeij und dem Dreh der 4. Staffel haben D&D auch erst Kit Harringtons Talent in der Schwertführung erkannt. Wobei er schon in Staffel 2 - sieh Kampf mit Qhorin Halbhand - beachtliche Leistung zeigt. Deswegen gibt es u.a. durch aus Action-Episoden wie "Hartheim", "Schlacht der Bastarde" und "Jenseits der Mauer", die alle Kit mit Schwert featuren. Wird schwer führ ihn aus der Genrischen Rolle rauszukommen.

      Maisie spielt auch noch eine Rolle im X-Men-Universum, finde ich interessant.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

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      Ich glaube auch, dass es für Harington schwer wird. Da war noch Brimstone und Gunpowder.
      Er spielt - glaube ich - recht viel Theater. Vllt. mag er ja gar nicht unbedingt in größeren Produktionen spielen.
      Ich glaube auch, dass es sonst schwierig wird. In Spooks fand ich ihn nicht so überzeugend.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Seefeuer wrote:


      Luke Skywalker/Mark Hamill und Frodo/Elijah Wood. Aber auch Marty McFly/Michael J. Fox wäre ohne seine Krankheit ewig mit dieser Rolle identifiziert und schlech neu besetzt worden - alles wohl hautpsächlich von den Studios.


      Also MJF hat viele erfolgreiche Filme in der Hauptrolle gedreht, nicht nur die drei Back to the Future. :)

      Die Rollenauswahl ist natürlich ebenfalls wichtig, aber man muss auch Angebote haben. Wer sich natürlich in anderen Filmen / Serien mehr oder weniger als GOT Abklatsch vorführen lässt, der legt sich ziemlich schnell fest. Der Agent und das Umfeld spielt hier eine große Rolle, denn hier wird schnell zu dem geraten, was kurzfristig schnell Kohle bringt. Teilweise kommt es auch darauf an, wie ein Darsteller mit dem Ruhm fertig wird. Daher muss man hier den Einzelfall betrachten (siehe Harrison Ford vs. Mark Hamill) und kann das nicht generell sagen.
      Natürlich kann eine ikonische Rolle einem Darsteller auch zum Hindernis werden, wenn ich mir da Leonard Nimoy ansehe. Ja er war schon vorher und nachher noch ein guter Schauspieler, Regisseur und Fotograph, dennoch hatte er auch wie du schon schriebst eine Weile damit zu kämpfen derart mit seiner Rolle in Star Trek verbunden wurde.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Seefeuer wrote:

      Luke Skywalker/Mark Hamill und Frodo/Elijah Wood


      Bei Mark Hamill kann ich dir nur zustimmen. Er ist als Luke Skywalker auf die größe Hollywoodbühne gekommen und wird sie als Luke Skywalker auch wieder verlassen. Elijah Wood hingegen hatte nach Herr der Ringe schon noch die ein oder andere gute Rolle (Happy Feet 2, Hooligans, Sin City, Grand Piano etc.).

      Aber generell kann man schon sagen, dass Schauspieler die bei Sagas mitmachen oft in Vergessenheit geraten.

      Emilia Clarke ist meiner Meinung nach noch auf Messers Schneide. Terminator Genisys war eher Flop als Top und bei dem neuen Solo Film weiß man aktuell auch nicht in welche Richtung das gehen wird.

      Neferion wrote:

      Emilia Clarke ist meiner Meinung nach noch auf Messers Schneide. Terminator Genisys war eher Flop als Top und bei dem neuen Solo Film weiß man aktuell auch nicht in welche Richtung das gehen wird.


      Ach ich weiß nicht. Me before you fand ich jetzt nicht schlecht von ihr. Vielleicht geht in der Richtung noch was.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Neferion wrote:

      . war dieser erfolgreich?


      Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da das Buch aber sehr erfolgreich war, denke ich, dass der Film auch gut was eingespielt haben dürfte. Das Thema Sterbehilfe rückte dadurch wieder in den Fokus.
      Also was ist erfolgreich? Muss ein Film soundsoviel eingespielt haben? Soll er erfolgreich eine Botschaft vermitteln? Ist ein Oscar das einzige Ziel?

      Man muss hoffen, dass z.B. Harington die Chance bekommt, andere Seiten von sich zu zeigen. Und er muss diese Chance dann aber auch nutzen (wollen). Ich persönlich würde mich freuen, mehr von ihm zu sehen. Und ich hoffe, dass es keine seelenlosen Blockbuster sein werden.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Narannia wrote:

      Also was ist erfolgreich? Muss ein Film soundsoviel eingespielt haben? Soll er erfolgreich eine Botschaft vermitteln? Ist ein Oscar das einzige Ziel?


      Ist eine klare Definitionssache, aber gehen wir mal vom wirtschaftlichen Aspekt aus, weil daran oft "erfolgreiche" Filme gemessen werden. Sind die Einspielergebnisse gut, beschwert sich niemand darüber, selbst wenn der Film nicht das Gelbe vom Ei war.

      Narannia wrote:

      Man muss hoffen, dass z.B. Harington die Chance bekommt, andere Seiten von sich zu zeigen. Und er muss diese Chance dann aber auch nutzen (wollen). Ich persönlich würde mich freuen, mehr von ihm zu sehen. Und ich hoffe, dass es keine seelenlosen Blockbuster sein werden.


      Ich hoffe auch das Harington nachdem GoT abgedreht wurde mehr im Kino zu sehen ist, aber er wirds denke ich auch, wie viele anderen es sehr schwer haben da Fuß zu fassen. Er ist zwar vom schauspielerischen sicherlich nicht der Beste, aber da hat Hollywood sicherlich noch schlimmere Kaliber auf Lager *hust* The Rock *hust*
      Ein gutes Beispiel ist auch die gute Diana Rigg, die nie so ganz vom Image als Sexsymbol im Catsuit weg gekommen ist. Leider hat man ihr deswegen nie die Rollen, in Hollywood, gegeben, die ihr immenses Talent eigentlich verdient hätte.

      Ich glaube, viele der jungen Darsteller von Game of Thrones werden im Laufe der nächsten Jahre leider in der Versenkung verschwinden. Würde mich aber freuen, wenn manche vielleicht doch präsent bleiben.
      Ich denke, da hast du Recht. Ich würde jedem raten sich umzustylen. Emilia Clarke hat mit dunklen Haaren ja sofort eine Rolle in einem Star Wars Film bekommen. Ein glatt rasierter Kit Harrington mit Kurzhaarschnitt würde auch nicht sofort bei jedem die Assoziation "Jon Snow" hervorrufen. Orlando Bloom ist das nach Herr der Ringe ja auch ganz gut bekommen nicht mehr wie Legolas auszusehen.
      Hängt halt auch davon ab, wie gut die handwerklichen Qualitäten als Schauspieler sind. So sehr ich den Mark Hamill mag, zu den Großen seiner Zunft gehört er nunmal nicht. Gleiches gilt für Elijah Wood. Wenn man nur einen Gesichtsausdruck glaubhaft rüberbringen kann, wird es schwer mit den anspruchsvollen Rollen. Ähnliche Limitierungen sehe ich auch bei Teilen des GoT-Casts.

      ​Orlando Bloom ist das nach Herr der Ringe ja auch ganz gut bekommen nicht mehr wie Legolas auszusehen.

      Der hat das sogar so gut hinbekommen, daß im Hobbit massenhaft CGI nötig war, um ihn wieder wie ihn selbst aussehen zu lassen :D
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

      Narannia wrote:

      Neferion wrote:

      Emilia Clarke ist meiner Meinung nach noch auf Messers Schneide. Terminator Genisys war eher Flop als Top und bei dem neuen Solo Film weiß man aktuell auch nicht in welche Richtung das gehen wird.


      Ach ich weiß nicht. Me before you fand ich jetzt nicht schlecht von ihr. Vielleicht geht in der Richtung noch was.


      Ich habe den Film auch gesehen und ich werde in mir nie wieder ansehen, weil ich jedes Mal Schüttel und Schauder krieg, wenn ich sie mit ihren Augenbrauen wackeln und sie so künstlich lachen sehe. Dann lieber Solo oder Terminator, auch wenn sie da auch grauenhaft war und die Filme nichts waren. Aber wenigstens spielt sie da keine Verliebte. Das kann sie nämlich am allerwenigstens. Ich fand ihre gute Laune furchtbar aufgesetzt. Und ihre Verliebtheit. Kein Wunder, dass der Typ sich am Ende umbringen lassen wollte.

      Der Darsteller von Tyrion ist auch im X-Men Universum unterwegs, genauso wie die Darstellerinnen von Sansa und Arya. Ob das eventuell irgendwie damit zusammenhängt, dass sie gleiche Agenturen haben oder so?
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Kein Wunder, dass der Typ sich am Ende umbringen lassen wollte.
      Autsch, aber ja die Leistung Clarkes ist meistens miserabel.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      SuSansa wrote:

      Ich fand ihre gute Laune furchtbar aufgesetzt. Und ihre Verliebtheit. Kein Wunder, dass der Typ sich am Ende umbringen lassen wollte.


      Habt ihr das Buch gelesen?
      Ich fand die quirlige Protagonistin doch ganz treffend durch Emilia dargestellt. Da war es nicht so störend, dass ihre Augenbrauen sich immer mal wieder verselbständigt haben.
      Ich bin jetzt auch nicht super überzheugt von ihren Leistungen, und da auch mit reinspielen, dass ich mit Dany als Charakter von je her auf Kriegsfuß stehe. Ich finde die Schauspielerin sehr sympatisch und ich würde mich freuen, noch mehr von ihr zu sehen.

      Ich bin ja leider ein kleiner Fan von Kit Harington. Und ich hoffe hoffe hoffe sehr, dass er kluge Entscheidungen trifft, was seine zukünftigen Rollen betrifft. In Pompeii war der Charakter ja leider dem von Jon Snow recht ähnlich, nur dass er nicht mit so viel Fellen bekleidet war. Ich mochte ihn in "A Testament of Youth". Mit Alicia Vikander hat das wunderbar hingehauen. Vielleicht bleibt er aber auch beim Theater.

      Von John Bradley-West würde ich auch gerne noch was sehen. Die Rolle von Sam war halt super für ihn.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.