Wer ist der beste Kämpfer

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    Vandalen wrote:


    Genauer gesagt war es nicht mal fehlende Intelligenz, sondern fehlendes Wissen über Plattenrüstungen, welches den Blutreiter um seinen Sieg gebracht hat. Drogo wäre das mit Sicherheit niemals passiert. Er brauchte keine Rüstung, nicht einmal eine Waffe um einen mächtigen Dothrakikämpfer problemlos zu besiegen.
    (…)
    Drogo hätte genau so mit einem Schwert kämpfen können, oder einen Speer einsetzen. Wenn es Oberyn kann, dann kann er es erst recht.


    Und wenn die Oma einen Bart hätte, wäre sie der Opa.
    Letzten Endes hast du überhaupt keine Argumente für deine Behauptung, außer dass du eben glaubst was du glaubst - denn wir haben bereits gesehen, dass ungerüstete Gerüsteten gegenüber im Nachteil sind. Deswegen haben Ritter ja auch Rüstungen getragen, ne? :crazy:
    Über Drogos Fähigkeiten mit dem Speer wissen wir 0,00, Oberyn galt in Westeros damit als Legende. Und wenn Drogo auf einem westerosischen Rittergut aufgewachsen wäre und alles über den Umgang mit den dortigen Waffen und Rüstungen wüsste wäre er nicht Drogo, weshalb die Diskussion auf dieser Ebene nur noch dümmer wird.


    In diesem Thread bist du vermutlich gelandet, weil du "Buchthread" und "Serienthread" nicht unterscheiden kannst und irgendein Moderator wird dich hierher verschoben haben.
    I have been despised by better men than you.

    Maegwin wrote:

    Vandalen wrote:


    Genauer gesagt war es nicht mal fehlende Intelligenz, sondern fehlendes Wissen über Plattenrüstungen, welches den Blutreiter um seinen Sieg gebracht hat. Drogo wäre das mit Sicherheit niemals passiert. Er brauchte keine Rüstung, nicht einmal eine Waffe um einen mächtigen Dothrakikämpfer problemlos zu besiegen.
    (…)
    Drogo hätte genau so mit einem Schwert kämpfen können, oder einen Speer einsetzen. Wenn es Oberyn kann, dann kann er es erst recht.


    Und wenn die Oma einen Bart hätte, wäre sie der Opa.
    Letzten Endes hast du überhaupt keine Argumente für deine Behauptung, außer dass du eben glaubst was du glaubst - denn wir haben bereits gesehen, dass ungerüstete Gerüsteten gegenüber im Nachteil sind. Deswegen haben Ritter ja auch Rüstungen getragen, ne? :crazy:
    Über Drogos Fähigkeiten mit dem Speer wissen wir 0,00, Oberyn galt in Westeros damit als Legende. Und wenn Drogo auf einem westerosischen Rittergut aufgewachsen wäre und alles über den Umgang mit den dortigen Waffen und Rüstungen wüsste wäre er nicht Drogo, weshalb die Diskussion auf dieser Ebene nur noch dümmer wird.


    In diesem Thread bist du vermutlich gelandet, weil du "Buchthread" und "Serienthread" nicht unterscheiden kannst und irgendein Moderator wird dich hierher verschoben haben.



    Ich weiß zwar nicht, wo ich mich speziell auf die Serie bezogen habe, aber egal. Wenn man sich auf die Serie bezieht ist das einzige was man von Oberyn weiß, dass er ein hochrangiger Adliger ist, der regelmäßig Orgien feiert und das Luxusleben eines Adligen auskostet. Von Drogo dagegen wissen wir, dass er der beste Kämpfer einer zehtausenden Mann starken Armee ist, welche sich regelmäßig im Kampf befindet und er in seinem gesamten Leben nie einen Kampf verloren hat. Klingt wesentlich beeindruckender.
    Und wenn die Ritter den Dothraki so überlegen sind, warum sagt dann der König in Staffel 1: "Nur ein Narr würde sich den Dothraki auf offenem Feld entgegenstellen"? Desweiteren ist Drogo auch physisch sehr stark, stärker als alle bekannten Kämpfer aus Westeros, mit Ausnahme der Cleganes und Styr.
    Ein Adliger im alten Rom, bzw. ein Senator, der ebenfalls gut im Kampf ausgebildet wurde, aber hauptsächlich redet, Politik macht und Orgien feiert,hätte keine Chance gegen einen regelmäßig auf Leben und Tod kämpfenden Gladiator gehabt. Oder gegen einen spartanischen Soldaten. Die Spartaner gehören zu den legendärsten Kriegern der Geschichte und sie sind die Grundlage für die Unbefleckten (lebenslange harte Ausbildung, Phalanxen, etc.), also sagt das eine Menge über deren Qualitäten aus. Sie können Schmerzen perfekt wegstecken, haben keinerlei Angst vor dem Tod und gehen daher ohne Nervösität in den Kampf, was einen sehr großen Vorteil bringt.

    Vandalen wrote:

    Ich weiß zwar nicht, wo ich mich speziell auf die Serie bezogen habe,
    Direkt in dem ersten Satz deines Posts:

    Vandalen wrote:

    Definitiv sagen kann man, dass der beste Kämpfer der Serie nicht aus Westeros, sondern aus Essos kommt,



    Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

    A Game of Thrones, Tyrion I

    Vandalen wrote:


    Wenn man sich auf die Serie bezieht ist das einzige was man von Oberyn weiß, dass er ein hochrangiger Adliger ist, der regelmäßig Orgien feiert und das Luxusleben eines Adligen auskostet.


    Und das er in der Lage ist, den Berg zu besiegen.

    Und wenn die Ritter den Dothraki so überlegen sind, warum sagt dann der König in Staffel 1: "Nur ein Narr würde sich den Dothraki auf offenem Feld entgegenstellen"?


    Weil es 40.000 Dothrakikrieger aber keine 40.000 Ritter gibt.

    Desweiteren ist Drogo auch physisch sehr stark, stärker als alle bekannten Kämpfer aus Westeros, mit Ausnahme der Cleganes und Styr.


    Was du nicht Alles weißt. Irgendwann musst du mal deine Quellen offen legen. Könnte hochinteressantes Material sein.

    Ein Adliger im alten Rom, bzw. ein Senator, der ebenfalls gut im Kampf ausgebildet wurde, aber hauptsächlich redet, Politik macht und Orgien feiert,hätte keine Chance gegen einen regelmäßig auf Leben und Tod kämpfenden Gladiator gehabt.


    Schon wieder was, was nur du exklusiv weißt. Zu viel Spartacus geguckt?

    ​Oder gegen einen spartanischen Soldaten. Die Spartaner gehören zu den legendärsten Kriegern der Geschichte und sie sind die Grundlage für die Unbefleckten (lebenslange harte Ausbildung, Phalanxen, etc.), also sagt das eine Menge über deren Qualitäten aus. Sie können Schmerzen perfekt wegstecken, haben keinerlei Angst vor dem Tod und gehen daher ohne Nervösität in den Kampf, was einen sehr großen Vorteil bringt.


    300 anscheinend auch noch öfters angeguckt. Die Spartaner wurden vom Stadtstaat Theben unterworfen, wenn ich mich richtig erinnere. So groß scheint der Vorteil am Ende dann doch nicht gewesen zu sein.

    Vandalen wrote:

    Und wenn die Ritter den Dothraki so überlegen sind, warum sagt dann der König in Staffel 1: "Nur ein Narr würde sich den Dothraki auf offenem Feld entgegenstellen"?


    Ein kleineres Heer das nur zum geringeren Teil aus gepanzerter Kavallerie besteht, und in dem es wie bei den Dothraki auch gute und schlechte Kämpfer gibt ...
    Ja, das sagt natürlich alles über Zweikampfchancen aus.

    Die Spartaner gehören zu den legendärsten Kriegern der Geschichte und sie sind die Grundlage für die Unbefleckten (lebenslange harte Ausbildung, Phalanxen, etc.), also sagt das eine Menge über deren Qualitäten aus. Sie können Schmerzen perfekt wegstecken, haben keinerlei Angst vor dem Tod und gehen daher ohne Nervösität in den Kampf, was einen sehr großen Vorteil bringt.


    Auch hier wieder: Als Phalanx sind sie überragend, mit dem Können eines Einzelkämpfers muss das aber nichts zu tun haben.
    Und wo hier gerade auf spartanische Hopliten als (vermutete?) gedankliche Basis verwiesen wird: Letztlich hat das immer etwas von diesen lustigen Doku-Sendungen in denen dann "Hätte d'Artagnan eine Chance gegen Musashi oder gegen einen Jaguarkrieger, wenn er ein Breitschwert benutzt hätte?" irgendwie zu beantworten versucht wird. Vielleicht sollte man GRRM oder B&W fragen.

    Vandalen wrote:



    Jaja gleich persönlich werden. Lächerlich. Ich habe nie geschrieben, dass Intelligenz nichts ausmacht, aber es ist eben nicht die Hauptsache. Da Vinci hätte wohl auch kaum in einem Faustkampf gegen Tyson bestanden.

    Du machst es einem aber auch sehr schwer, NICHT persönlich zu werden. Du offenbarst nämlich eklatante Verständnisprobleme bei argumentativer Kritik und signalisierst gleichzeitig, es auch nicht verstehen zu wollen. Und das lädt geradezu zur Persönlichkeitskritik ein.

    Bleiben wir gleich mal bei deinem Da Vinci - Beispiel:

    Ich schrieb, dass unter sonst gleichen (ehrlicherweise muss man sagen, beinahe gleichen) Voraussetzung Intelligenz einen Vorteil im Zweikampf bringt.

    Wenn also Da Vinci auch noch ein gut trainierter Boxer wäre, in etwa auf Tysons physischem Level, wären seine Chancen gegen Tyson ziemlich hoch. Den Glücksfaktor mal aussen vor, wäre ein intelligenter Boxer leichter in der Lage, seine Kampfstrategie entsprechend der aktuellen Situation zu ändern, sich anzupassen und so seinen eigenen Vorteil zu verbessern.
    Am Ende muss er nicht zwangsläufig gewinnen, aber seine Siegchance steigt deutlich.


    Genauer gesagt war es nicht mal fehlende Intelligenz, sondern fehlendes Wissen über Plattenrüstungen, welches den Blutreiter um seinen Sieg gebracht hat. Drogo wäre das mit Sicherheit niemals passiert. Er brauchte keine Rüstung, nicht einmal eine Waffe um einen mächtigen Dothrakikämpfer problemlos zu besiegen.


    Eben, weil er in diesem Moment seinen Kopf zum Denken benutzte, was sein Kontrahend nicht tat. Er wusste, dass sein Gegner ihn vollkommen unterschätzen würde, wenn er keine Waffe trägt, und das verleitet zu Fehlern.
    Falls dir Conor MgGregor ein Name ist... Dieser sagte nach seinem verlorenen Titelkampf gegen Nurmagedanov, dass er dessen Stand-Up Kampfstil vollkommen unterschätz habe und nur Bodenkampf trainierte. Ein Fehler, den er nicht noch einmal machen werde. Nurmagedanov hatte mit genau dieser Arroganz gerechnet und sich besonders auf Stand-Up vorbereitet und .. konnte einen Knockdown erzielen.

    Das soll dir veranschaulichen, wie wichtig der Kopf im Kampf und auch davor ist. Etwas, das auch den Seriendrogo tatsächlich auszeichnet.



    Drogo hätte genau so mit einem Schwert kämpfen können, oder einen Speer einsetzen. Wenn es Oberyn kann, dann kann er es erst recht.



    Und hier liegst du wieder vollkommen daneben. Eine Waffe auf dem Niveau einsetzen zu können, wie es im Duell Berg-Viper gezeigt wurde, erfordert sehr sehr viel Training. Drogo kämpft als Dothraki mit dem Arakh. Speer und Schwert sind bei ihm als Waffen nicht belegt, also kannst du dich dazu nicht so äussern wie du es hier tust.
    Persönlich glaube ich, du liegst voll daneben.

    Vandalen wrote:



    Ich weiß zwar nicht, wo ich mich speziell auf die Serie bezogen habe, aber egal. Wenn man sich auf die Serie bezieht ist das einzige was man von Oberyn weiß, dass er ein hochrangiger Adliger ist, der regelmäßig Orgien feiert und das Luxusleben eines Adligen auskostet. Von Drogo dagegen wissen wir, dass er der beste Kämpfer einer zehtausenden Mann starken Armee ist, welche sich regelmäßig im Kampf befindet und er in seinem gesamten Leben nie einen Kampf verloren hat. Klingt wesentlich beeindruckender.
    Und wenn die Ritter den Dothraki so überlegen sind, warum sagt dann der König in Staffel 1: "Nur ein Narr würde sich den Dothraki auf offenem Feld entgegenstellen"? Desweiteren ist Drogo auch physisch sehr stark, stärker als alle bekannten Kämpfer aus Westeros, mit Ausnahme der Cleganes und Styr.


    Wie kommst du denn jetzt auf Styr? Hörensagen in der Serie?
    Und warum beeindruckt dich Oberyn nicht, obwohl du sehen kannst, wie er gegen den Berg kämpft? Aber Drogo beindruckt dich? Das klingt für mich nach Fanboy und nicht nach ernstgemeinter Analyse.
    Über Drogo gibt es ja sonst auch nur Hörensagen. Ja, er musste nie sein Haar schneiden. Aber wieviele Kämpfe waren es denn eigentlich genau? 2? 22? 983? Keiner weiss es.

    Oberyn ist viel älter, und er LEBT noch. Er hat definitif schon oft gekämpft. Verloren? Bestimmt auch, klar. Aber ist er deswegen ein schlechter Kämpfer?
    Wenn du wirklich glaubst, Oberyn hat diese Kampffertigkeiten nur durch Orgien und Luxus erlangt, dann viel lernen du noch musst!

    Vandalen wrote:

    Definitiv sagen kann man, dass der beste Kämpfer der Serie nicht aus Westeros, sondern aus Essos kommt, denn dort geht es viel brutaler zu.
    Mein Favorit ist daher Khal Drogo. Er bewies sich in einer der härtesten und am meißten auf den Kampf fokusierten Kulturen der GOT-Welt. Bei den Dothraki war der Kampf um Leben und Tod an der Tagesordnung, er war der beste von Allen und besiegte jeden. Bedeutet, er hatte eine Menge Kampferfahrung, mehr als alle Ritter aus Westeros zusammen.


    Und das weisst du genau woher? Die Kultur in Westeros ist nicht minder brutal, oder hast du in der Serie immer die Augen zugemacht, wenns die brutalen Szenen in Westeros gezeigt wurden?
    Und wieso sind die Dothraki am meisten auf den Kampf fokussiert?
    Die Nachtwache trainiert ständig den Kampf. Die Kingsguard auch. Jeder Ritter tut es. Woran macht du jetzt fest, dass die Dothraki in der gesamten Welt am meisten auf den Kampf fokussiert sind?
    Ich z.B. sehe in S1 sehr lange Szenen, in denen sie friedlich dahinreiten und nichts kriegerisches tun.


    Vielleicht sage ich das auch, weil ich ein Fan der Spartacus-Serie bin und die Spartacus-Charaktere wie Spartacus, Crixus, Theokoles, etc. würden jeden GOT-Charakter in 3 Sekunden töten.

    In Wahrheit kann wohl nur jemand, der Ahnung von mittelalterlichem und antikem Schwertkampf hat, etwas sagen und wer ist das heute schon.


    Mein Schwertkampftrainer zum Beispiel. Sehr viele Leute aus der Mittelalterszene haben hier Erfahrung. Ich auch, wenn auch bei weitem weniger als im Waffenlosen Stand-Up-Kampf.
    Und deine Spartacus-Seriencharakter-Aussage mit den 3 Sekunden disqualifiziert dich tatsächlich für jedwede ernstgemeinte Diskussion zum Thema. Und da wunderst du dich, dass ich etwas persönlich werde?
    Was läuft nachts rum und sieht aus wie ein Igel?

    Post was edited 3 times, last by “MAG the Mighty” ().

    Wenn ich etwas Buchwissen einbringen dürfte. In den Büchern wird durchaus erwähnt, dass den Dothraki das Konzept einer Rüstung nicht fremd ist, sie es allerdings als ehrenlos verachten. Wenn ich mich nicht vertue, war es sogar so, dass Jorah im Buch 2 Dothraki auf dem Gewissen hat. Beim ersten trug er noch seinen Helm, was seinen Gegner noch chancenloser machte. Wie reagiert also Drogos Blutreiter auf diese ihm nicht ganz unbekannte Situation? Er beleidigt Jorah und fordert von ihm die Rüstung abzulegen.
    Die Arenakämpfer haben sich in der Geschichte auch nicht grade ausgezeichnet. Das Problem mit Gladiatoren ist ja, dass sie zur Unterhaltung kämpfen und zur Unterhaltung gehört in Essos viel Blut. Sie kämpfen also gegen ungepanzerte Gegner und mit einem schön geschwungenem Arakh ist eigentlich jeder Hieb fatal. Wenn ihre tollen Filetiermesser aber mal gegen eine Platte oder gut verarbeitete Kettenglieder ran müssen, nützt ihnen die Schneidkraft ihrer Waffe wenig. Das erkennt auch der Arenakämpfer Khrazz in seinem Kampf gegen Barristan. Da dieser es auch noch weitestgehend mühelos schafft seinen Kopf zu schützen, weil Khrazz eine viel zu lange Waffe für Leibwächterarbeiten auf engen Raum gewählt hat, ist der Arenakämpfer schnell mit seinem Hochvalyrisch am Ende und macht was? Er fordert Barristan auf, die Rüstung abzulegen :D

    Währenddessen in Westeros: Ritter trainieren ebenfalls viel für den Kampf. Dabei nutzen sie verschiedene Waffen und lernen auch Techniken gegen Gegner mit Rüstung.
    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

    Vandalen wrote:

    Ein Adliger im alten Rom, bzw. ein Senator, der ebenfalls gut im Kampf ausgebildet wurde, aber hauptsächlich redet, Politik macht und Orgien feiert,hätte keine Chance gegen einen regelmäßig auf Leben und Tod kämpfenden Gladiator gehabt.


    Beziehst du das auf Oberyn?
    Wenn dem so ist, dann siehst du diesen Charakter vollkommen anders als ich.

    Und die Gladiatoren hätten wahrscheinlich gegen einen vollgerüsteten Ritter des Mittelalters inklusiv Langschwert keine Chance. Deswegen wage ich zu bezweifeln, dass deine Spartacus-Helden so große Chancen gegen die Westoris gehabt hätten. Schau' dir mal "Pompei" an, da macht ein Westerosi die Gladiatoren platt. :D
    "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

    MAG the Mighty wrote:

    Vandalen wrote:



    Jaja gleich persönlich werden. Lächerlich. Ich habe nie geschrieben, dass Intelligenz nichts ausmacht, aber es ist eben nicht die Hauptsache. Da Vinci hätte wohl auch kaum in einem Faustkampf gegen Tyson bestanden.

    Du machst es einem aber auch sehr schwer, NICHT persönlich zu werden. Du offenbarst nämlich eklatante Verständnisprobleme bei argumentativer Kritik und signalisierst gleichzeitig, es auch nicht verstehen zu wollen. Und das lädt geradezu zur Persönlichkeitskritik ein.

    Bleiben wir gleich mal bei deinem Da Vinci - Beispiel:

    Ich schrieb, dass unter sonst gleichen (ehrlicherweise muss man sagen, beinahe gleichen) Voraussetzung Intelligenz einen Vorteil im Zweikampf bringt.

    Wenn also Da Vinci auch noch ein gut trainierter Boxer wäre, in etwa auf Tysons physischem Level, wären seine Chancen gegen Tyson ziemlich hoch. Den Glücksfaktor mal aussen vor, wäre ein intelligenter Boxer leichter in der Lage, seine Kampfstrategie entsprechend der aktuellen Situation zu ändern, sich anzupassen und so seinen eigenen Vorteil zu verbessern.
    Am Ende muss er nicht zwangsläufig gewinnen, aber seine Siegchance steigt deutlich.


    Genauer gesagt war es nicht mal fehlende Intelligenz, sondern fehlendes Wissen über Plattenrüstungen, welches den Blutreiter um seinen Sieg gebracht hat. Drogo wäre das mit Sicherheit niemals passiert. Er brauchte keine Rüstung, nicht einmal eine Waffe um einen mächtigen Dothrakikämpfer problemlos zu besiegen.


    Eben, weil er in diesem Moment seinen Kopf zum Denken benutzte, was sein Kontrahend nicht tat. Er wusste, dass sein Gegner ihn vollkommen unterschätzen würde, wenn er keine Waffe trägt, und das verleitet zu Fehlern.
    Falls dir Conor MgGregor ein Name ist... Dieser sagte nach seinem verlorenen Titelkampf gegen Nurmagedanov, dass er dessen Stand-Up Kampfstil vollkommen unterschätz habe und nur Bodenkampf trainierte. Ein Fehler, den er nicht noch einmal machen werde. Nurmagedanov hatte mit genau dieser Arroganz gerechnet und sich besonders auf Stand-Up vorbereitet und .. konnte einen Knockdown erzielen.

    Das soll dir veranschaulichen, wie wichtig der Kopf im Kampf und auch davor ist. Etwas, das auch den Seriendrogo tatsächlich auszeichnet.



    Drogo hätte genau so mit einem Schwert kämpfen können, oder einen Speer einsetzen. Wenn es Oberyn kann, dann kann er es erst recht.



    Und hier liegst du wieder vollkommen daneben. Eine Waffe auf dem Niveau einsetzen zu können, wie es im Duell Berg-Viper gezeigt wurde, erfordert sehr sehr viel Training. Drogo kämpft als Dothraki mit dem Arakh. Speer und Schwert sind bei ihm als Waffen nicht belegt, also kannst du dich dazu nicht so äussern wie du es hier tust.
    Persönlich glaube ich, du liegst voll daneben.

    Vandalen wrote:



    Ich weiß zwar nicht, wo ich mich speziell auf die Serie bezogen habe, aber egal. Wenn man sich auf die Serie bezieht ist das einzige was man von Oberyn weiß, dass er ein hochrangiger Adliger ist, der regelmäßig Orgien feiert und das Luxusleben eines Adligen auskostet. Von Drogo dagegen wissen wir, dass er der beste Kämpfer einer zehtausenden Mann starken Armee ist, welche sich regelmäßig im Kampf befindet und er in seinem gesamten Leben nie einen Kampf verloren hat. Klingt wesentlich beeindruckender.
    Und wenn die Ritter den Dothraki so überlegen sind, warum sagt dann der König in Staffel 1: "Nur ein Narr würde sich den Dothraki auf offenem Feld entgegenstellen"? Desweiteren ist Drogo auch physisch sehr stark, stärker als alle bekannten Kämpfer aus Westeros, mit Ausnahme der Cleganes und Styr.


    Wie kommst du denn jetzt auf Styr? Hörensagen in der Serie?
    Und warum beeindruckt dich Oberyn nicht, obwohl du sehen kannst, wie er gegen den Berg kämpft? Aber Drogo beindruckt dich? Das klingt für mich nach Fanboy und nicht nach ernstgemeinter Analyse.
    Über Drogo gibt es ja sonst auch nur Hörensagen. Ja, er musste nie sein Haar schneiden. Aber wieviele Kämpfe waren es denn eigentlich genau? 2? 22? 983? Keiner weiss es.

    Oberyn ist viel älter, und er LEBT noch. Er hat definitif schon oft gekämpft. Verloren? Bestimmt auch, klar. Aber ist er deswegen ein schlechter Kämpfer?
    Wenn du wirklich glaubst, Oberyn hat diese Kampffertigkeiten nur durch Orgien und Luxus erlangt, dann viel lernen du noch musst!

    Vandalen wrote:

    Definitiv sagen kann man, dass der beste Kämpfer der Serie nicht aus Westeros, sondern aus Essos kommt, denn dort geht es viel brutaler zu.
    Mein Favorit ist daher Khal Drogo. Er bewies sich in einer der härtesten und am meißten auf den Kampf fokusierten Kulturen der GOT-Welt. Bei den Dothraki war der Kampf um Leben und Tod an der Tagesordnung, er war der beste von Allen und besiegte jeden. Bedeutet, er hatte eine Menge Kampferfahrung, mehr als alle Ritter aus Westeros zusammen.


    Und das weisst du genau woher? Die Kultur in Westeros ist nicht minder brutal, oder hast du in der Serie immer die Augen zugemacht, wenns die brutalen Szenen in Westeros gezeigt wurden?
    Und wieso sind die Dothraki am meisten auf den Kampf fokussiert?
    Die Nachtwache trainiert ständig den Kampf. Die Kingsguard auch. Jeder Ritter tut es. Woran macht du jetzt fest, dass die Dothraki in der gesamten Welt am meisten auf den Kampf fokussiert sind?
    Ich z.B. sehe in S1 sehr lange Szenen, in denen sie friedlich dahinreiten und nichts kriegerisches tun.


    Vielleicht sage ich das auch, weil ich ein Fan der Spartacus-Serie bin und die Spartacus-Charaktere wie Spartacus, Crixus, Theokoles, etc. würden jeden GOT-Charakter in 3 Sekunden töten.

    In Wahrheit kann wohl nur jemand, der Ahnung von mittelalterlichem und antikem Schwertkampf hat, etwas sagen und wer ist das heute schon.


    Mein Schwertkampftrainer zum Beispiel. Sehr viele Leute aus der Mittelalterszene haben hier Erfahrung. Ich auch, wenn auch bei weitem weniger als im Waffenlosen Stand-Up-Kampf.
    Und deine Spartacus-Seriencharakter-Aussage mit den 3 Sekunden disqualifiziert dich tatsächlich für jedwede ernstgemeinte Diskussion zum Thema. Und da wunderst du dich, dass ich etwas persönlich werde?



    Oberyn lebt doch seit dem Kampf mit dem Berg auch nicht mehr. Ist es nicht so, dass es in Westeros mehr als ein Jahrzehnt Frieden gab? Dementsprechend muss die Kampferfahrung der Essos-Kämpfer größer sein, besonders wenn man in der Arena kämpft und nichts anderes macht. König Robert wird ja auch als guter Kämpfer in der Vergangenheit beschrieben, in der Serie ist er allerdings fett und wohl nicht mehr auf dem Niveau von früher. Dass Menschen in Friedenszeiten schwächer und verweichlichter werden, ist Fakt. Der Beweis liefern wir in Deutschland heute ab. Man vergleiche uns mal mit unseren Vorfahren vor 100 Jahren.
    Ob Drogo mit anderen Waffen umgehen kann, ist nicht bekannt. Wie wir in der Serie aber sehen, braucht er nicht mal eine, weil er Schläge eines Starken Gegners problemlos ausweichen und diesen dann mit seiner eigenen Waffe töten kann. Ob das jetzt realistisch ist, ist eine andere Sache, aber in der Serie zeigt es eindeutig die Qualitäten von Drogo. Und Mormont hat in der Serie sichtlich Respekt vor ihm. Und wenn die Arakhs wirklich sinnlos sind und nichts taugen, dann müssen die Dothraki ja ziemlich dämlich sein. Oder sie funktionieren doch. Wie viele Kämpfe Drogo hatte, weiß man nicht. Wahrscheinlich aber sehr viele. Allein bei seiner Hochzeit sieht man wie mehrere Männer getötet werden. Heißt bei den Dothraki wird sehr viel gekämpft. In Westeros gibt es dagegen die Turniere, die aber selten tödlich ausgehen. (Außer der Berg tritt an)
    Styr sehen wir in der Serie nur kurz (schade, denn er war mein absoluter Lieblingscharakter) und dass er physisch sehr stark ist, hat man gesehen. Er hätte Jon Schnee auch locker besiegt, wenn er nicht angefangen hätte mit ihm zu spielen.

    Und zu dem Verweis auf die Spartacus-Charaktere: Ich habe nicht geschrieben, dass die Kämpfe in Spartacus realistisch seien. Das sind sie nicht, genau so wie auch die Kämpfe in GOT nicht realistisch sind. Nichts im Fernsehen ist realistisch. Aber Tatsache ist, dass die Kämpfer in Spartacus wesentlich stärker dargestellt werden. Was an sich auch logisch ist, weil die nichts anderes machen, als um Leben und Tod zu kämpfen. Zeit für Orgien, die Welt bereisen, etc. bleibt da nicht. Spartacus besiegt mehrere gut ausgebildete und ausgerüstete römische Elitesoldaten, gleichzeitig und das nur mit Holzschwertern, beispielsweise.
    Ich schaue kein MMA und kann daher zu McGregor gegen Nurmagomedov nicht viel sagen, habe beide nie kämpfen sehen. Aber laut den meißten Kommentaren im Internet, soll Nurmagomedov einfach der bessere Kämpfer gewesen sein. Ob das stimmt, keine Ahnung. Aber Oberyn gegen Drogo, wäre so wie McGregor gegen Fedor, welchen Fedor eindeutig gewinnen würde. Drogo hat eindeutige physische Vorteile.

    Post was edited 2 times, last by “Vandalen” ().

    Wenn Realismus keine Rolle spielt und wir einfach auf die dramatische Darstellung irgendwelcher Phantasie-Charaktere anstatt rationaler Argumente zurückgreifen, dann möchte ich gerne den Höhlentroll von Moria ins Rennen schicken. Der ist gleich gegen 9 Gefährten angetreten, darunter so illustre Recken wie den künftigen König von Gondor, einen begnadeten zwergischen Axtkämpfer, einen mächtigen Zauberer und gegen den besten Bogenschützen des Universums, der nicht nur 5000 Orks zum Frühstück erschießt, sondern sogar Mammuts mit Pfeilen erlegen kann. Und trotzdem war dieser Kampf äußerst knapp und der Höhlentroll hätte einen der 9 Gefährten beinahe getötet, wenn dieser nicht durch eine Rüstung (höchst unfair, möchte ich anmerken!) geschützt gewesen wäre.
    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

    Vandalen wrote:

    Wie viele Kämpfe Drogo hatte, weiß man nicht. Wahrscheinlich aber sehr viele. Allein bei seiner Hochzeit sieht man wie mehrere Männer getötet werden. Heißt bei den Dothraki wird sehr viel gekämpft.


    Nur weil sie täglich Schlägereien mit Einsatz von Stichwaffen auf Wirtshaus-Niveau mit tödlichem Ausgang haben, beweist das nicht, dass sie gute Kämpfer sind.
    "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

    Vandalen wrote:

    Styr sehen wir in der Serie nur kurz (schade, denn er war mein absoluter Lieblingscharakter) und dass er physisch sehr stark ist, hat man gesehen. Er hätte Jon Schnee auch locker besiegt, wenn er nicht angefangen hätte mit ihm zu spielen.


    Oberyn hätte den Berg auch locker besiegt, wenn er nicht kurz vor Schluss angefangen hätte zu spielen.
    So gut kann Styr demnach auch nicht gewesen sein, wenn er solche Fehler macht und jetzt genauso tot ist wie ein orgienliebender Adliger. Aber das ist sicher trotzdem etwas völlig anderes.

    SerSeppel wrote:

    Wenn Realismus keine Rolle spielt und wir einfach auf die dramatische Darstellung irgendwelcher Phantasie-Charaktere anstatt rationaler Argumente zurückgreifen, dann möchte ich gerne den Höhlentroll von Moria ins Rennen schicken. Der ist gleich gegen 9 Gefährten angetreten, darunter so illustre Recken wie den künftigen König von Gondor, einen begnadeten zwergischen Axtkämpfer, einen mächtigen Zauberer und gegen den besten Bogenschützen des Universums, der nicht nur 5000 Orks zum Frühstück erschießt, sondern sogar Mammuts mit Pfeilen erlegen kann. Und trotzdem war dieser Kampf äußerst knapp und der Höhlentroll hätte einen der 9 Gefährten beinahe getötet, wenn dieser nicht durch eine Rüstung (höchst unfair, möchte ich anmerken!) geschützt gewesen wäre.

    Bitch, please! Kratos aus God of War tötet Götter und erlegt die Midgardschlange vorm Frühstück :D


    Und wenn die Arakhs wirklich sinnlos sind und nichts taugen, dann müssen die Dothraki ja ziemlich dämlich sein.

    Richtig lesen! Ein geschwungenes Schwert hat eine extrem hohe Schneidwirkung. Gegen ungepanzerte Menschen ist das extrem praktisch, aber eine Rüstung schneidet man nicht auf. Das funktioniert bei einem Kettenhemd schon nicht mehr, von einem Plattenpanzer nicht erst anzufangen. Wenn man aber weitestgehend nur gegen Halbnackte kämpft, ist das sicher eine praktische Waffe.

    Die Hellsten sind die Dothraki aber wirklich nicht. Dafür gibt es genug Belege im Buch.
    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
    Irgendwie finde ich die ganze Diskussion etwas befremdlich.

    Erstens mal wird es nie einen definitiv besten Kämpfer geben. Das hängt von so vielen Zufällen und der Tagesform der jeweiligen Kämpfer ab. Und wenn dann noch unterschiedliche Waffen oder Rüstungen dazu kommen mutiert das immer mehr von einem Vergleich zwischen Äpfel und Birnen zu einem Vergleich zwischen Tannenbäumen und Melonen.

    Und zweitens verabscheue ich Kampf. Im wahren Leben sowieso. Und in Filmen finde ich Kampfsequenzen unerträglich und todlangweilig. Ich sehe nicht gerne zu wie Menschen Leid zugefügt wird - auch die Folterszenen von Theon fand ich unerträglich. Und Leute, die minutenlang aufeinander einschlagen - das ist so unterhaltsam wie Gras beim Wachsen zuzusehen. Wobei wachsendes Gras zumindest etwas Kreatives und nichts Destruktives ist - das würde ich jederzeit vorziehen. Und ich freue mich überhaupt nicht auf die ganzen Kampffolgen, die nächste Staffel so kommen werden. Die längste Kampfsequenz in der Filmgeschichte - das hört sich für mich an, als ob ich mich da 60 Minuten langweilen werde. Mal sehen, vielleicht lasse ich die Folge aus und lese lieber nach was passiert ist und wer es überlebt hat und wer nicht. Und ich bin überzeugt, dass wenn man heutzutage wieder Gladiatorenkämpfe veranstalten würde die immer ausverkauft wwären. Der Blutdurst der Menschen hat durch die moderne Sozialisation leider nicht abgenommen. Und wenn ich schon lese, dass jemand meint, dass Menschen in Friedenszeiten verweichlicht sind - das hört sich fast so an, als ob Friedenszeiten etwas Schlechtes wären.

    Übrigens schreibt man "die meisten" mit s und nicht mit ß.

    Thinkerbelle wrote:

    Irgendwie finde ich die ganze Diskussion etwas befremdlich.

    Erstens mal wird es nie einen definitiv besten Kämpfer geben. Das hängt von so vielen Zufällen und der Tagesform der jeweiligen Kämpfer ab. Und wenn dann noch unterschiedliche Waffen oder Rüstungen dazu kommen mutiert das immer mehr von einem Vergleich zwischen Äpfel und Birnen zu einem Vergleich zwischen Tannenbäumen und Melonen.

    Und zweitens verabscheue ich Kampf. Im wahren Leben sowieso. Und in Filmen finde ich Kampfsequenzen unerträglich und todlangweilig. Ich sehe nicht gerne zu wie Menschen Leid zugefügt wird - auch die Folterszenen von Theon fand ich unerträglich. Und Leute, die minutenlang aufeinander einschlagen - das ist so unterhaltsam wie Gras beim Wachsen zuzusehen. Wobei wachsendes Gras zumindest etwas Kreatives und nichts Destruktives ist - das würde ich jederzeit vorziehen. Und ich freue mich überhaupt nicht auf die ganzen Kampffolgen, die nächste Staffel so kommen werden. Die längste Kampfsequenz in der Filmgeschichte - das hört sich für mich an, als ob ich mich da 60 Minuten langweilen werde. Mal sehen, vielleicht lasse ich die Folge aus und lese lieber nach was passiert ist und wer es überlebt hat und wer nicht. Und ich bin überzeugt, dass wenn man heutzutage wieder Gladiatorenkämpfe veranstalten würde die immer ausverkauft wwären. Der Blutdurst der Menschen hat durch die moderne Sozialisation leider nicht abgenommen. Und wenn ich schon lese, dass jemand meint, dass Menschen in Friedenszeiten verweichlicht sind - das hört sich fast so an, als ob Friedenszeiten etwas Schlechtes wären.

    Übrigens schreibt man "die meisten" mit s und nicht mit ß.



    Was war an den Folterszenen von Theon schlimm? Meines Wissens hat der ein paar Bauernkinder auf grausamste Art und Weise ermordet. Schlimm war die Ermordung von Stannis Tochter, die im Gegensatz zu Theon wirklich unschuldig war. Aber bei Theon? Nein.

    SerSeppel wrote:

    Wenn Realismus keine Rolle spielt und wir einfach auf die dramatische Darstellung irgendwelcher Phantasie-Charaktere anstatt rationaler Argumente zurückgreifen, dann möchte ich gerne den Höhlentroll von Moria ins Rennen schicken. Der ist gleich gegen 9 Gefährten angetreten, darunter so illustre Recken wie den künftigen König von Gondor, einen begnadeten zwergischen Axtkämpfer, einen mächtigen Zauberer und gegen den besten Bogenschützen des Universums, der nicht nur 5000 Orks zum Frühstück erschießt, sondern sogar Mammuts mit Pfeilen erlegen kann. Und trotzdem war dieser Kampf äußerst knapp und der Höhlentroll hätte einen der 9 Gefährten beinahe getötet, wenn dieser nicht durch eine Rüstung (höchst unfair, möchte ich anmerken!) geschützt gewesen wäre.


    Ich nehme dir ungern die Illusion, aber GOT ist Fantasy. Wäre es das nicht, würden keine feiernden Adligen, kampferprobte Arenakämpfer besiegen. Wohlstand macht schwach, das ist Fakt. Erkennt man wenn man sich die Bevölkerung in Deutschland heute anschaut. Alles was du im Fernsehen siehst, ist Fantasie. GOT ist noch deutlich mehr Fantasie als Spartacus, denn da gibt es keine Drachen, Zombies, weiße Wanderer, Zauberer, etc. Natürlich sind die Kämpfe übertrieben, aber das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit.

    Vandalen wrote:

    Was war an den Folterszenen von Theon schlimm? Meines Wissens hat der ein paar Bauernkinder auf grausamste Art und Weise ermordet.


    Meines Wissens har er sie "nur" getötet. Was man an sich vielleicht schon mit dem Wort "Grausamkeit" belegen könnte, aber er ist dabei weder besonders langsam noch anders perfide vogegangen.

    Vandalen wrote:

    GOT ist noch deutlich mehr Fantasie als Spartacus, denn da gibt es keine Drachen, Zombies, weiße Wanderer, Zauberer, etc. Natürlich sind die Kämpfe übertrieben, aber das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit.


    Sagen wir es lieber andersherum: Spartacus ist nicht weniger Fantasy, auch wenn da keine Drachen, Zombies oder Zauberer vorkommen. Die "wahre Begebenheit" sind ein paar Namen, der Sklavenaufstand und die Kreuze an der Via Appia, aber keiner der einzelnen Zweikämpfe.

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    Vandalen wrote:

    Natürlich sind die Kämpfe übertrieben, aber das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit.


    Spartacus ist eine Fernsehserie des amerikanischen Kabelsenders Starz, die am 22. Januar 2010 startete.[1] In Anlehnung an die wenigen gesicherten historischen Grundlagen zeichnet sie eine fiktive Lebensgeschichte des thrakischen Gladiators Spartacus ...
    de.wikipedia.org/wiki/Spartacus_(Fernsehserie)


    Eindeutig Fantasy. ;)

    Aber hier noch ein nettes Zitat:
    „Caesar veranstaltete Schauspiele unterschiedlichster Art: Ein Gladiatorenspiel, Theateraufführungen in jedem Stadtviertel, und zwar durch Schauspieler aller Sprachen, desgleichen Zirkusvorstellungen, Athletenkämpfe und ein Seegefecht (Naumachie). In dem Gladiatorenspiel auf dem Forum kämpfte Furius Leptinus, der aus einer Familie prätorischen Ranges stammte, und der ehemalige Senator und Rechtsgelehrte Quintus Calpenus […]
    de.wikipedia.org/wiki/Gladiator


    Huch, ein Senator!

    Gleiche Quelle:
    Neuere Erkenntnisse über die Ernährung der Gladiatoren, die Anthropologen des Österreichischen Archäologischen Instituts bei Ausgrabungen eines Gladiatorenfriedhofs in Ephesos anhand von Knochenanalysen gewonnen haben, deuten darauf hin, dass sich einige Gladiatoren durch natürliche Fettschichten gegen kleinere Verletzungen zu polstern versuchten. Sie sahen also nicht unbedingt alle schlank und durchtrainiert aus. Grund für die Fettpolster und die Stärke der Gladiatoren ist in ihrer speziellen Diät zu suchen. Sie waren im alten Rom als „Getreideknirscher“ oder auch als „Gerstenfresser“[4] bekannt, da viele fast ausschließlich Getreide und Bohnen aßen.
    ...
    Soziale Herkunft der Gladiatoren
    Bei den ersten Kämpfern handelte es sich um Sklaven oder Kriegsgefangene. Auch später wurden vor allem Gefangene, verurteilte Verbrecher (damnatio ad ludum gladiatorium) und Sklaven als Gladiatoren eingesetzt. Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. verpflichteten sich auch freie Bürger als Gladiator. Obwohl Gladiatoren gesellschaftlich noch niedriger als Sklaven standen, war das Interesse, Gladiator zu werden, zeitweilig so hoch, dass der Senat dies durch ein Gesetz einzuschränken versuchte. So sollen gegen Ende der Republik fast die Hälfte der Gladiatoren ehemals freie Bürger gewesen sein, die mit dem Eintritt in den Berufsstand der Gladiatoren ihre Freiheit aufgaben. Dieses Ziel wird vor dem Hintergrund der damaligen allgemein kurzen Lebensdauer der Menschen besser verständlich. Ein Gladiator hatte nur ein- bis dreimal pro Jahr zu kämpfen und wurde in der restlichen Zeit gut versorgt.


    Geübt haben sie dann an einem mannshohen Holzpflock. Ob sich das jetzt arg von der Kampferfahrung eines Adligen unterscheidet ...? Laut Wiki starben auch nicht so viele Gladiatoren. Vermutlich 1 von 8. Außerdem gab es Schiedsrichter.

    Sorry, wenn ich jetzt Illusionen zerstört haben sollte.
    "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

    Vandalen wrote:

    Wohlstand macht schwach, das ist Fakt


    Warum soll jemand der Geld im Überfluss hat und nicht täglich arbeiten muss nicht die Zeit haben sich täglich mit dem Waffengang zu beschäftigen ? :hmm:

    Vandalen wrote:

    Was war an den Folterszenen von Theon schlimm?


    Folter ist eine abartige Perversion, wer Folter nicht schlimm findet, gehört weggesperrt. Selbst der CIA sieht sie als notwendiges Übel.
    Facit Omnia Voluntas
    Wohlstand macht schwach, das ist Fakt. Erkennt man wenn man sich die Bevölkerung in Deutschland heute anschaut.

    Schwachsinn! Die Zeit, in der man ständig damit rechnen musste, mit einem oder mehreren Nachbarn im Krieg zu sein, ist nun wirklich kein erstrebenswerter Zustand. Es gibt bzw. gab einen ziemlich interessanten Sammelband mit Frontbriefen gefallener Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Verzweiflung und Abgestumpftheit sind die vorherrschenden Motive. Heldenhaft oder stark wirkte nach dem Geschriebenen zu urteilen keiner. Die wollten nur nicht sterben.

    Meiner Meinung haust du hier ein paar ganz schön hohle Phrasen raus, weil du keine Vorstellung von der Vergangenheit hast.
    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton