Wer ist der beste Kämpfer

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    Wohlstand macht schwach, das ist Fakt. Erkennt man wenn man sich die Bevölkerung in Deutschland heute anschaut.

    Schwachsinn! Die Zeit, in der man ständig damit rechnen musste, mit einem oder mehreren Nachbarn im Krieg zu sein, ist nun wirklich kein erstrebenswerter Zustand. Es gibt bzw. gab einen ziemlich interessanten Sammelband mit Frontbriefen gefallener Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Verzweiflung und Abgestumpftheit sind die vorherrschenden Motive. Heldenhaft oder stark wirkte nach dem Geschriebenen zu urteilen keiner. Die wollten nur nicht sterben.

    Meiner Meinung haust du hier ein paar ganz schön hohle Phrasen raus, weil du keine Vorstellung von der Vergangenheit hast.
    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

    Vandalen schrieb:

    SerSeppel schrieb:

    Wenn Realismus keine Rolle spielt und wir einfach auf die dramatische Darstellung irgendwelcher Phantasie-Charaktere anstatt rationaler Argumente zurückgreifen, dann möchte ich gerne den Höhlentroll von Moria ins Rennen schicken. Der ist gleich gegen 9 Gefährten angetreten, darunter so illustre Recken wie den künftigen König von Gondor, einen begnadeten zwergischen Axtkämpfer, einen mächtigen Zauberer und gegen den besten Bogenschützen des Universums, der nicht nur 5000 Orks zum Frühstück erschießt, sondern sogar Mammuts mit Pfeilen erlegen kann. Und trotzdem war dieser Kampf äußerst knapp und der Höhlentroll hätte einen der 9 Gefährten beinahe getötet, wenn dieser nicht durch eine Rüstung (höchst unfair, möchte ich anmerken!) geschützt gewesen wäre.


    Ich nehme dir ungern die Illusion, aber GOT ist Fantasy. Wäre es das nicht, würden keine feiernden Adligen, kampferprobte Arenakämpfer besiegen. Wohlstand macht schwach, das ist Fakt. Erkennt man wenn man sich die Bevölkerung in Deutschland heute anschaut. Alles was du im Fernsehen siehst, ist Fantasie. GOT ist noch deutlich mehr Fantasie als Spartacus, denn da gibt es keine Drachen, Zombies, weiße Wanderer, Zauberer, etc. Natürlich sind die Kämpfe übertrieben, aber das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit.


    Das kann nicht sein. Ich habe letzte Woche erst eine Drachensafari in Nordirland gebucht. Das wäre ja dann Betrug!
    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

    Nabu schrieb:

    Vandalen schrieb:

    Was war an den Folterszenen von Theon schlimm? Meines Wissens hat der ein paar Bauernkinder auf grausamste Art und Weise ermordet.


    Meines Wissens har er sie "nur" getötet. Was man an sich vielleicht schon mit dem Wort "Grausamkeit" belegen könnte, aber er ist dabei weder besonders langsam noch anders perfide vogegangen.

    Vandalen schrieb:

    GOT ist noch deutlich mehr Fantasie als Spartacus, denn da gibt es keine Drachen, Zombies, weiße Wanderer, Zauberer, etc. Natürlich sind die Kämpfe übertrieben, aber das ganze basiert auf einer wahren Begebenheit.


    Sagen wir es lieber andersherum: Spartacus ist nicht weniger Fantasy, auch wenn da keine Drachen, Zombies oder Zauberer vorkommen. Die "wahre Begebenheit" sind ein paar Namen, der Sklavenaufstand und die Kreuze an der Via Appia, aber keiner der einzelnen Zweikämpfe.



    Und wie soll man deiner Meinung nach mit einem Mann vorgehen, der Kinder getötet hat? Ihn wie heutzutage therapieren und wieder freilassen, damit er sich die nächsten schnappen kann? Theon steht als Kindermörder auf einer ähnlichen Stufe wie Joffrey und merkwürdigerweise feiern die Fans es dass er den Serientod starb, als befriedigendes Ereignis.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Vandalen“ ()

    Arjen2102 schrieb:

    Vandalen schrieb:

    Wohlstand macht schwach, das ist Fakt


    Warum soll jemand der Geld im Überfluss hat und nicht täglich arbeiten muss nicht die Zeit haben sich täglich mit dem Waffengang zu beschäftigen ? :hmm:

    Vandalen schrieb:

    Was war an den Folterszenen von Theon schlimm?


    Folter ist eine abartige Perversion, wer Folter nicht schlimm findet, gehört weggesperrt. Selbst der CIA sieht sie als notwendiges Übel.

    Die CIA ist für die Folter Unschuldiger bekannt, allgemein ist die USA der größte Terrorstaat der Geschichte, welche den größten Genozid aller Zeiten begangen haben. Sie sehen es also nicht als Übel. Der Unterschied ist, dass die USA Unschuldige foltern lässt, während Theon ein Kindermörder ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Vandalen“ ()

    Brigthroar schrieb:

    Wohlstand macht schwach, das ist Fakt. Erkennt man wenn man sich die Bevölkerung in Deutschland heute anschaut.

    Schwachsinn! Die Zeit, in der man ständig damit rechnen musste, mit einem oder mehreren Nachbarn im Krieg zu sein, ist nun wirklich kein erstrebenswerter Zustand. Es gibt bzw. gab einen ziemlich interessanten Sammelband mit Frontbriefen gefallener Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Verzweiflung und Abgestumpftheit sind die vorherrschenden Motive. Heldenhaft oder stark wirkte nach dem Geschriebenen zu urteilen keiner. Die wollten nur nicht sterben.

    Meiner Meinung haust du hier ein paar ganz schön hohle Phrasen raus, weil du keine Vorstellung von der Vergangenheit hast.

    Glaubst du unsere heutige Bevölkerung würde diese heldenhaften Leistungen vollbringen können, wie sie die Wehrmacht getan hat? Glaubst du wir würden die Entbehrungen auf uns nehmen können, die diese Männer auf sich genommen haben? Wenn du das wirklich denkst, hast du nicht nur keine Ahnung von der Vergangenheit, sondern auch von der Gegenwart.
    Dann gibt es noch definitiv Beispiele aus der Vergangenheit wie die Wikinger oder die Spartaner für die es die größte Ehre war zu kämpfen. DIe Wikinger stammten aus Skandinavien, heute ein Wohlstandsgebiet, wo die Völker nicht mal mehr im Ansatz mit ihnen vergleichbar wären.

    Vandalen schrieb:

    Und wie soll man deiner Meinung nach mit einem Mann vorgehen, der Kinder getötet hat?


    Man sollte ihn also zum eigenen Vergnügen foltern? Und das sollte dann auch noch jemand wie Ramsay übernehmen? Seltsame Weltsicht.

    Vandalen schrieb:

    Glaubst du unsere heutige Bevölkerung würde diese heldenhaften Leistungen vollbringen können, wie sie die Wehrmacht getan hat? Glaubst du wir würden die Entbehrungen auf uns nehmen können, die diese Männer auf sich genommen haben? Wenn du das wirklich denkst, hast du nicht nur keine Ahnung von der Vergangenheit, sondern auch von der Gegenwart.


    Heldenhaft für eine irre Idee in Stalingrad zu verrecken ist sicher nichts, was man als positiven Gegensatz zur "Wohlstandsverweichlichung" nennen könnte. Aber es passt zumindest zu deinen sonstigen Aussagen.
    Was hat denn die "heldenhafte Wehrmacht" mit dem besten Kämpfer Westeros' zu tun? Der Threadersteller selbst schweift ganz schön vom Thema ab.
    Es geht hier nicht um eine mögliche "Wohlstandsverweichlichung" in der Gegenwartsgesellschaft, welche - selbst falls sie existent sein mag - keineswegs als etwas Negatives dargestellt werden sollte, wie der Threadersteller es hier fast wehmütig tut. Ich kann jedenfalls äußerst gut damit leben, dass 16-Jährige Jungen heute mitunter die 500m zur Schule gefahren werden, weil es ein wenig regnet, als dass sie als letzte Reserve in einem schon verlorenen Krieg verheizt werden.
    Unsere langen Friedenszeiten sind ein außerordentliches Privileg, das sollte man sich ruhig auch mal bewusst machen, wenn man von Verweichlichung faselt.
    Weiterhin ist am Krieg nichts heldenhaftes zu finden. Es gibt dort keine Helden, keine Sieger und nichts ehrenvolles.
    "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

    Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
    Es mag zwar sein, daß heutzutage in unseren Breiten kaum noch jemand für eine Sache wirklich Opfer zu bringen bereit ist. Aber ich weiß es dann doch zu schätzen, daß so wenige Leute auf die Idee kommen, alle sollten ihrer komischen Auffassung von Heldentum folgen. Und ob es nun die von Brightroar erwähnten Soldaten im ersten Weltkrieg waren oder jetzt die IS-Kämpfer: noch der verklungenen ersten Propaganda vom frisch-fröhlichen Waffengang hätten die meisten von ihnen einfach nur zuhause für etwas leben gewollt. Von den anderen scheinbar irgendwie toll empfundenen Beispielen wie dem Angriffskrieg der Wehrmacht oder Plünderungszügen der Wikinger ganz zu schweigen.

    The Dragonknight schrieb:

    Ich kann jedenfalls äußerst gut damit leben, dass 16-Jährige Jungen heute mitunter die 500m zur Schule gefahren werden, weil es ein wenig regnet, als dass sie als letzte Reserve in einem schon verlorenen Krieg verheizt werden.

    Mein Vater wurde mit gerade mal 16 kurz vor knapp noch eingezogen und geriet dann in Gefangenschaft. Wie kindlich eigentlich noch alle waren, merkt man daran, dass er erzählte, dass die Amis (er geriet in amerikansiche Gefangenschaft) den gefangenen Kindersoldaten Schokolade schenkten, um ihnen nach den ganzen Entbehrungen eine kleine Freude zu bereiten. Und einer seiner deutlich älteren Brüder starb, und ich meine, das war irgendwo im Osten. Das war alles gar nicht strahlend und heldenhaft.

    The Dragonknight schrieb:

    Unsere langen Friedenszeiten sind ein außerordentliches Privileg, das sollte man sich ruhig auch mal bewusst machen, wenn man von Verweichlichung faselt.

    Ich bin so dankbar, dass ich nie einen Krieg erleben musste! Ich habe die Geschichten meiner Eltern, die den Krieg als Kinder miterleben mussten, aus erster Hand gehört. Dann lieber Weichei. Und mal abgesehen von dem ganzen Kriegsgefasel und angeblich unverweichlichten kernigen Wikingern und sonstigen Leuten glaube ich, dass es in der menschlichen Natur liegt, in Krisensituationen (ich denke hier an persönliche Krisensituationen, nicht gleich einen ganzen Krieg) ungeahnte Reserven zu mobilisieren. Wie viele pflegende Angehörige, alleinerziehende berufstätige Mütter oder Leute mit mehreren Jobs haben wir in unserer verweichlichten Wohlstandgesellschaft.

    Und um zum Thema zurückzukommen - ich weiß nicht, wer der beste Kämpfer ist, aber es ist mir auch ehrlich gesagt wurscht egal.
    Die Diskussion hat sich ja schon wieder interessant entwickelt.
    Vielleicht nur kurz zu der Theon-Sache: Der wird nicht gefoltert, weil er zwei Kinder umgebracht hat, sondern weil er in die Hände eines widerlichen sadistischen Psychopathen gerät, der Folter und Erniedrigung über alles liebt.
    "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

    The Dragonknight schrieb:

    Was hat denn die "heldenhafte Wehrmacht" mit dem besten Kämpfer Westeros' zu tun? Der Threadersteller selbst schweift ganz schön vom Thema ab.
    Es geht hier nicht um eine mögliche "Wohlstandsverweichlichung" in der Gegenwartsgesellschaft, welche - selbst falls sie existent sein mag - keineswegs als etwas Negatives dargestellt werden sollte, wie der Threadersteller es hier fast wehmütig tut. Ich kann jedenfalls äußerst gut damit leben, dass 16-Jährige Jungen heute mitunter die 500m zur Schule gefahren werden, weil es ein wenig regnet, als dass sie als letzte Reserve in einem schon verlorenen Krieg verheizt werden.
    Unsere langen Friedenszeiten sind ein außerordentliches Privileg, das sollte man sich ruhig auch mal bewusst machen, wenn man von Verweichlichung faselt.
    Weiterhin ist am Krieg nichts heldenhaftes zu finden. Es gibt dort keine Helden, keine Sieger und nichts ehrenvolles.



    Die Wehrmachtssoldaten hatten keine Ideologie, sie waren nur Soldaten die ihre Pflicht getan haben. Und das war in diesem Fall zu kämpfen. Für ihre Familien und ihre Heimat.

    Nun der Wohlstand wird sehr wohl negative Konsequenzen haben. Er hat es bereits nur sind diejenigen die in ihm leben nicht diejenigen die die Schattenseiten erleben müssen. Glaubst du wirklich, dass unsere Art zu leben eine Zukunft hat? Das ist völlig ausgeschlossen, weil diese Erde das nicht mitmachen lässt. Und jemand der 500 Meter fährt, weil er nicht nass werden will, ist keinesfalls positiv zu erwähnen.

    Aber von mir aus kann der ganze Tread gelöscht werden (würde ich machen, wenn ich es könnte), denn 1. wollte ich diesen Tread nicht erstellen, mein Beitrag war eine Antwort und 2. ist das Thema abhanden gekommen.
    Also bitte alles hier löschen.

    Hildegunda schrieb:

    Mein Vater wurde mit gerade mal 16 kurz vor knapp noch eingezogen und geriet dann in Gefangenschaft.
    Mein Onkel wurde mit 16/17 eingezogen in den letzten Kriegsmonaten und dann bei der Überführung an die Front über Griechenland abgeschossen, ehe er auch nur einen Fuß auf feindlichen Boden gesetzt hat. Meine Oma hat danach die Einberufungsbescheide für ihren jüngeren Sohn immer "nie erhalten". Mein ältester Sohn ist jetzt in dem Alter. Und ich bin froh und glücklich, dass er dieser Gefahr nicht ausgesetzt ist, sondern seine Zeit lieber damit verbringt am PC zu zocken oder mit Freunden abzuhängen. Ich finde Wohlstandsverweichlichung voll prima! Es macht, dass mein Sohn leben und überleben kann.

    Hildegunda schrieb:

    Wie viele pflegende Angehörige, alleinerziehende berufstätige Mütter oder Leute mit mehreren Jobs haben wir in unserer verweichlichten Wohlstandgesellschaft.
    Und das sind die wahren Helden. Wer meint, dass wäre verweichlicht, der sollte das doch bitte einfach mal eine Weile tun und gucken, ob das so easypeasy ist.
    "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
    "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

    Esmeralda schrieb:

    Hildegunda schrieb:

    Mein Vater wurde mit gerade mal 16 kurz vor knapp noch eingezogen und geriet dann in Gefangenschaft.
    Mein Onkel wurde mit 16/17 eingezogen in den letzten Kriegsmonaten und dann bei der Überführung an die Front über Griechenland abgeschossen, ehe er auch nur einen Fuß auf feindlichen Boden gesetzt hat. Meine Oma hat danach die Einberufungsbescheide für ihren jüngeren Sohn immer "nie erhalten". Mein ältester Sohn ist jetzt in dem Alter. Und ich bin froh und glücklich, dass er dieser Gefahr nicht ausgesetzt ist, sondern seine Zeit lieber damit verbringt am PC zu zocken oder mit Freunden abzuhängen. Ich finde Wohlstandsverweichlichung voll prima! Es macht, dass mein Sohn leben und überleben kann.

    Hildegunda schrieb:

    Wie viele pflegende Angehörige, alleinerziehende berufstätige Mütter oder Leute mit mehreren Jobs haben wir in unserer verweichlichten Wohlstandgesellschaft.
    Und das sind die wahren Helden. Wer meint, dass wäre verweichlicht, der sollte das doch bitte einfach mal eine Weile tun und gucken, ob das so easypeasy ist.


    Wohlstand ist für denjenigen schön, der in ihm lebt. Aber dafür, dass einer reich ist, müssen sehr viele arm sein und sterben. Dafür dass heute in der 1. Welt wir so reich sind, sind sie in der 3. Welt sehr arm. Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Wohlstand ist für dich gut, für das Kind in Bangladesh das dein Handy hergestellt hat und 1 Euro am Tag bekommen hat, nicht. Unsere Nachfahren werden den Wohlstand nicht mehr haben, weil die Erde zugrunde gerichtet ist und zwangsläufig der Konflikt um die verbleibenden Ressourcen kommen wird.

    Vandalen schrieb:

    Die Wehrmachtssoldaten hatten keine Ideologie, sie waren nur Soldaten die ihre Pflicht getan haben. Und das war in diesem Fall zu kämpfen. Für ihre Familien und ihre Heimat.
    Nun der Wohlstand wird sehr wohl negative Konsequenzen haben. Er hat es bereits nur sind diejenigen die in ihm leben nicht diejenigen die die Schattenseiten erleben müssen. Glaubst du wirklich, dass unsere Art zu leben eine Zukunft hat? Das ist völlig ausgeschlossen, weil diese Erde das nicht mitmachen lässt. Und jemand der 500 Meter fährt, weil er nicht nass werden will, ist keinesfalls positiv zu erwähnen.

    Ich möchte die Diskussion an dieser Stelle nicht führen. Auch nicht um die Wohlstandsungleichheit in der Welt, dafür gibt es hier andere Threads, wo man so etwas gerne ausdiskutieren kann.
    Generell machst du es dir mit deiner Betrachtungsweise bezüglich der Wehrmachtsoldaten aber ähnlich einfach wie jemand, der behauptet sie seien alle Nazis gewesen. Das ist grundsätzlich ein schwieriges Thema, bei dem ich mir - mit der Gnade der späten Geburt gesegnet- nicht anmaßen möchte über Menschen in diesen Zeiten zu urteilen. Wir sollten aber hier tatsächlich zum eigentlichen Thema zurückkommen.

    Ser Arthur Dayne wird für mich in der Serie als der beste Kämpfer beschrieben und gezeigt, auch wenn der Kampf natürlich einer Choreographie viel näher kommt als ein realer Schwertkampf. Ansonsten sollte Robert Strong in der Serie wohl nur schwierig zu bezwingen sein. Gewinnen tut dort aber selbstredend ohnehin immer der Kämpfer, der für die Handlung überleben soll. Deswegen hat Jon Snow bisher neben seinen kämpferischen Fähigkeiten immer den Vorteil der dicksten Plotarmor genossen.
    "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

    Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

    Vandalen schrieb:



    Und wie soll man deiner Meinung nach mit einem Mann vorgehen, der Kinder getötet hat? Ihn wie heutzutage therapieren und wieder freilassen, damit er sich die nächsten schnappen kann?


    Therapieren ist nen Ansatz, ja. Freilassen nach abgesessener Strafe ja, was sonst. Über das Strafmaß lässt sich streiten, solange es keine Todesstrafe ist. Dass er sich die nächsten schnappen kann, sollte ein starker Staat eigentlich verhindern. Klappt nicht immer, ich weiss und ist traurig genug.

    Vandalen schrieb:



    Die CIA ist für die Folter Unschuldiger bekannt, allgemein ist die USA der größte Terrorstaat der Geschichte, welche den größten Genozid aller Zeiten begangen haben. Sie sehen es also nicht als Übel. Der Unterschied ist, dass die USA Unschuldige foltern lässt, während Theon ein Kindermörder ist.


    Es macht keinen Sinn, Fantasy-Charaktere mit real existierenden Staaten zu vergleichen. Und ja, CIA-Folter egal ob an Unschuldigen oder an Terroristen ist zu ächten!
    Aber nutze dies nicht, um dein simplifiziertes rechtsesotherisches Weltbild damit zu begründen.

    Vandalen schrieb:



    Glaubst du unsere heutige Bevölkerung würde diese heldenhaften Leistungen vollbringen können, wie sie die Wehrmacht getan hat? Glaubst du wir würden die Entbehrungen auf uns nehmen können, die diese Männer auf sich genommen haben? Wenn du das wirklich denkst, hast du nicht nur keine Ahnung von der Vergangenheit, sondern auch von der Gegenwart.
    Dann gibt es noch definitiv Beispiele aus der Vergangenheit wie die Wikinger oder die Spartaner für die es die größte Ehre war zu kämpfen. DIe Wikinger stammten aus Skandinavien, heute ein Wohlstandsgebiet, wo die Völker nicht mal mehr im Ansatz mit ihnen vergleichbar wären.


    Und hier bringst du dein rechtsesotherisches Weltbild völlig zusammenhanglos in dieses Forum.

    Du faselst von mangelnder Ahnung von Vergangenheit und Gegenwart... Und glorifizierst zugleich die Wehrmacht...
    Heldenhafte Leistung... ECHT JETZT?
    Polen zu überrennen ... die hatten 1939 tätsächlich noch mit Kavallerieregimentern versucht, die damals modernsten Kampfpanzer der Welt aufzuhalten. Und du nennst das eine heldenhafte Leistung?
    Auch die Wehrmacht hat gemordet, nicht nur die SS. Und ich meine gemordet, nicht im Kampf getötet. Gemordet. Auch Kinder.
    Wie jetzt, kein Wiederspruch? Du glaubst, Theon wird als Kindermörder zurecht gefoltert und getötet aber die Taten der Wehrmacht, die auch Kinder mordete, sind "heldenhaft"?

    Du bist derjenige, der wirklich noch viel lernen muss. Deine Defizite im Bereich Kampf hast du ja schon offenbahrt.
    Die in Geschichte hier auch.
    Ich bitte dich, lerne als erstes, dass es keine einfache Welt ist, in der wir leben. und das es für die meisten Dinge auch keine einfachen Erklärungen und vor allem Lösungen gibt.
    Mord mit staatlich durchgeführtem Mord zu begegnen macht die Welt nicht besser und auch nicht friedlicher.
    Ich empfehle hierzu gerne die Filme von Michael Moore. Sind leicht verständlich, kontrovers diskutiert und nicht immer korrekt. Aber sie geben viel zum Nachdenken mit.
    Fang mal damit an.
    Was läuft nachts rum und sieht aus wie ein Igel?
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    Beitrag von „Vandalen“ ()

    Dieser Beitrag wurde von „Dreenan Kel Zalan“ aus folgendem Grund gelöscht: Tonfall, persönliche Beleidigungen. ().

    Vandalen schrieb:


    Die Wehrmachtssoldaten hatten keine Ideologie, sie waren nur Soldaten die ihre Pflicht getan haben. Und das war in diesem Fall zu kämpfen. Für ihre Familien und ihre Heimat.


    Die KZ-Aufseher wollten auch nur ihren Job gut machen. Der war halt das industrielle Töten von Menschen. Einfach nur pflichtbewusst.
    Mein Gott was für einen hirnverbrannten Dreck du hier im Thread innerhalb von nur 3 Seiten abgelassen hast.
    Funfacts: Ein verfetteter Westler, der für 100 Meter Auto fährt kann einem Kampfjet beliebig Viele Spartaner umbringen ohne jemals auch nur annähernd in Gefahr zu geraten.

    Dann gibt es noch definitiv Beispiele aus der Vergangenheit wie die Wikinger oder die Spartaner für die es die größte Ehre war zu kämpfen.


    Noch mal: Waren die Wikinger langfristig erfolgreich? Warum wurden die ehrenvollen, disziplinierten, mutigen, abgestumpften und hohlen Spartaner letztlich doch besiegt? Warum die Wehrmacht?

    Glaubst du wirklich, dass unsere Art zu leben eine Zukunft hat?


    Ja

    Aber davor würde ich gerne wissen, was ein rechtsesotherisches Weltbild sein soll.


    Lies deine Beiträge.

    Vandalen schrieb:



    Man merkt du hast von nichts Ahnung und redest nur Schwachsinn. Und deine Verleumdung, meine Urgroßväter wären Kindermörder gewesen, weil du das so bei N24 gesehen hast, ist absolut erbärmlich. Verbrechen kommen immer und überall dort vor, wo es Menschen gibt, also auch bei der Wehrmacht. Aber niemand von uns heute ist es wert, ein schlechtes Wort über diese Helden zu verlieren. Desweiteren gibt es verschiedene Berichte wie es zum Angriff auf Polen kam, über die ich hier nicht sprechen will. Fakt ist, die Soldaten, die letztendlich gekämpft haben, konnten nichts für diese Entscheidung.



    Das beschreibt ein rechtsesotherisches Weltbild eigentlich ganz gut.


    Aber mit deinem ersten Kommentar hast du deinenerbärmlichen Charakter offenbart. Du willst einen Menschen, der ein Kind getötet hat, therapieren? Und ihn nach Absitzen seiner Strafe wieder freilassen?

    Genau, denn er hat seine Strafe ja ABGESESSEN.
    Logik ist auch nicht so dein Ding, ne?
    Was läuft nachts rum und sieht aus wie ein Igel?

    MAG the Mighty schrieb:

    Vandalen schrieb:



    Man merkt du hast von nichts Ahnung und redest nur Schwachsinn. Und deine Verleumdung, meine Urgroßväter wären Kindermörder gewesen, weil du das so bei N24 gesehen hast, ist absolut erbärmlich. Verbrechen kommen immer und überall dort vor, wo es Menschen gibt, also auch bei der Wehrmacht. Aber niemand von uns heute ist es wert, ein schlechtes Wort über diese Helden zu verlieren. Desweiteren gibt es verschiedene Berichte wie es zum Angriff auf Polen kam, über die ich hier nicht sprechen will. Fakt ist, die Soldaten, die letztendlich gekämpft haben, konnten nichts für diese Entscheidung.



    Das beschreibt ein rechtsesotherisches Weltbild eigentlich ganz gut.


    Aber mit deinem ersten Kommentar hast du deinenerbärmlichen Charakter offenbart. Du willst einen Menschen, der ein Kind getötet hat, therapieren? Und ihn nach Absitzen seiner Strafe wieder freilassen?

    Genau, denn er hat seine Strafe ja ABGESESSEN.
    Logik ist auch nicht so dein Ding, ne?

    Und das getötete Kind kommt auch zurück, nachdem dein geliebter Täter seine Strafe abgesessen hat. Gäbe es eine vernünftige Justiz würde ein Kindermörder nie wieder freikommen und könnte seine Strafe nicht absitzen. Aber gut von einem Typen, der auf seine Vorfahren (sofern du Deutscher bist, wenn nicht gab es sicher auch mal Soldaten in deiner Ahnenreihe) spuckt und sie als Kindermörder darstellt, ist ohnehin nichts zu erwarten.
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