Episode 8x01 - Winterfell

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      Crazypsycho wrote:

      Warum sollte sie das auch tun? Zumal sie ja nicht wusste, dass der beste Freund von Jon mit denen beiden verwandt ist.
      Was halt nicht viel Sinn ergibt. Die waren Wochen zusammen unterwegs: Jon und Jorah von Dragonstone ---> Eastwatch, Jon, Jorah und Dany von Eastwatch ---> Kings Landing ---> Dragonstone ---> Winterfell. Und da ist ernsthaft nie der Name des Mannes gefallen, der eine Krankheit heilte, die fast als unheilbar gegolten hat? Und Jon hat natürlich auch nie erzählt, dass sein bester Freund ein Tarly ist? Kommunikation was ist das? Lieber den ganzen Tag in der Nase popeln.

      Moebius wrote:

      Und sollte Jons dämlicher Plan einer offenen Schlacht tatsächlich funktionieren


      Naja, so dämlich ist der Plan nicht. Es gibt nämlich keinen besseren. Niemand hat ansonsten eine Idee wie die Untoten zu besiegen sind. Die WW konnte man töten, also denkt man auch den NK töten zu können mit entsprechenden Waffen. Und der Gedanke, dass mit dem Ende des NK auch die anderen "Untoten" fallen ist so falsch ja nicht. Man denke da an die getöteten WW und den Effekt deren Todes. Das schwierige wird sein an den NK heranzukommen. Ohne Armee welche hilft zum NK vorzudringen ist es wohl nicht möglich. Bessere Ideen gibt es nicht, nicht von Bran, nicht von Sam bzw. den gelesenen Büchern. Eine Option außer kämpfen gibt es momentan nicht, außer sterben. Wenn schon sterben, dann nicht ohne Kampf.

      Bei dem "Nachschub" welche der NK besorgen kann, hilft auch keine "Schlacht-Taktik". Volles Rohr und versuchen zum NK durchzudringen und diesen versuchen zu töten ist da noch die sinnvollste Lösung. Zumindest solange keine andere Optionen auf dem Tisch liegen. Da hatte ich mir etwas von Bran bzw. dem "Raben" erhofft. Aber ich befürchte, da kommt nichts mehr.

      Mavric24 wrote:

      Crazypsycho wrote:

      Warum sollte sie das auch tun? Zumal sie ja nicht wusste, dass der beste Freund von Jon mit denen beiden verwandt ist.
      Was halt nicht viel Sinn ergibt. Die waren Wochen zusammen unterwegs: Jon und Jorah von Dragonstone ---> Eastwatch, Jon, Jorah und Dany von Eastwatch ---> Kings Landing ---> Dragonstone ---> Winterfell. Und da ist ernsthaft nie der Name des Mannes gefallen, der eine Krankheit heilte, die fast als unheilbar gegolten hat? Und Jon hat natürlich auch nie erzählt, dass sein bester Freund ein Tarly ist? Kommunikation was ist das? Lieber den ganzen Tag in der Nase popeln.

      Ist ein gutes Argument, muss ich sagen :) Vielleicht haben Jon und Jorah ihn nur beim Vornamen genannt, wer weiß (was natürlich auch unwahrscheinlich wäre).

      Naja, so dämlich ist der Plan nicht. Es gibt nämlich keinen besseren. Niemand hat ansonsten eine Idee wie die Untoten zu besiegen sind. Die WW konnte man töten, also denkt man auch den NK töten zu können mit entsprechenden Waffen. Und der Gedanke, dass mit dem Ende des NK auch die anderen "Untoten" fallen ist so falsch ja nicht. Man denke da an die getöteten WW und den Effekt deren Todes. Das schwierige wird sein an den NK heranzukommen. Ohne Armee welche hilft zum NK vorzudringen ist es wohl nicht möglich. Bessere Ideen gibt es nicht, nicht von Bran, nicht von Sam bzw. den gelesenen Büchern. Eine Option außer kämpfen gibt es momentan nicht, außer sterben. Wenn schon sterben, dann nicht ohne Kampf.

      Sehe ich ähnlich. In Hartheim wurden sie ja nur überrannt, weil sie in der deutlichen Unterzahl waren.
      Der NK ist nur wegen der Masse an Kämpfern so stark. Und die einzelnen Kämpfer des NKs sind eher schwach. Rein theoretisch muss man sich nur durch die Armee durchkämpfen und versuchen zum NK zu gelangen.
      Gut, wurde jetzt "etwas" erschwert durch den Drachen des NKs. Aber Dany hat ja zwei davon, was wieder ein Vorteil ist.
      Huhu,

      ich bin ganz neu hier und wollte auch einmal meine Eindrücke für die Folge benennen. Ich platze jetzt einfach so rein. Ich habe den Thread zwar gelesen, aber versuche mich trotzdem nicht beeinflussen zu lassen. Ich hoffe, dass ich mit euch mithalten kann und alles zumindest schlüssig erklären kann.

      Ich fange einfach mal damit an, was ich in der Folge für mich persönlich etwas verstörend fand. Die teils fehlende Emotion. Dass nicht viel Sendezeit ist und in der Serie eine schwierige Zeit bevorsteht ist soweit klar. Trotzdem habe ich teils ein unbefriedigendes Gefühl bekommen, als ich gesehen habe, wie die Wiedersehen dargestellt wurden. Auch wenn Arya und Sansa sicher abgehärtet sind durch all was sie durchgemacht haben, fehlt mir ein bisschen die Menschlichkeit. Immerhin ziehen sie meiner Meinung nach ihre größte Stärke daraus, dass sie jetzt eben nicht mehr alleine sind. Da ist bei mir der Funke nicht so wirklich übergesprungen. Bei mir fühlte sich das alles wie Misstrauen an, was auf der einen Seite verständlich ist, auf der anderen Seite durch Brans Fähigkeiten zumindest untereinander schnell hätte ausgehebelt werden können, damit der Rückhalt untereinander gestärkt hätte werden können.

      Für mich hat die erste Episode etwas ganz bestimmtest eingeleitet. Der Zweifel an Dany. Während Jon am Anfang noch versucht alle von der Rechtmäßigkeit ihrer Position zu überzeugen, scheint seine eigene Überzeugung erheblich wacklig zu werden. Er merkt, dass sie völlig andere Werte und Ziele verfolgt. Ihm geht es tatsächlich nur um die Rettung des Nordens und hat ihr auch vertraut, dass sie im Kampf gegen die Anderen auf seiner Seite steht.

      Dany lässt es zu keiner Zeit sein, alle daran zu erinnern, was ihr wahres Bestreben ist. Schon bei der Ankunft in Winterfell, sitzt sie hoch zu Ross und blickt erhaben zur Burg. Rechts und links steht das Volk, welches sie für sich gewinnen möchte, würdigt diesem aber keines Blickes. Als die Drachen gen Winterfell fliegen, fliehen die Menschen in Angst. Die Einblendung auf Dany zeigt einen kurzen Ansatz zu einem lächeln und das sofortige Anheben des Kinns. Sie demonstriert Macht. Alles was ich bis dato von ihr gehört habe, ist, dass sie den Menschen gutes möchte, dass sie das Volk von sich überzeugen möchte und alles was sie zeigt ist eine Überheblichkeit. Keine Freundlichkeit, keine Offenheit oder nur ein nettes Lächeln.

      Das zieht sich weiter, als sie Jon erklärt, dass Sansa sie nicht als beste Freundin sehen muss, aber wenn Sansa sie als rechtmäßige Königin nicht akzeptiert, dann... das wird ja offen gelassen. Da fehlt mir ein bisschen der Einwand von Jon. Er wusste vorher, dass der Norden (und wahrscheinlich der Rest von Westeros) keine Königin akzeptiert, die sich mal eben einnistet und absolute Treue fordert, ohne irgendetwas dafür getan zu haben.

      Im Grunde ist Cersei für das Volk immer noch rechtmäßige Königin. Ob sie jetzt eine gewollte und/oder beliebte Königin ist, ist unerheblich. Cercei regiert. Punkt. Die Drachenmutti kommt im Prinzip nur daher stolziert. Könnte ja jeder kommen. Selbst Jon ist für sie "nur" zum König des Nordens gewählt worden. Wahrscheinlich, weil ihnen der Süden egal ist. Aber wenn Jon schon die Krone ablegt, dann sicher nicht an eine völlig fremde, zumal ja momentan davon die Rede ist, dass Cercei dem Norden zur Hilfe kommt (Kenntnis des Volkes).

      Irgendwie ist mir auch nicht ganz schlüssig, warum Daenerys so agiert. Ja, sie hat Drachen. Sie weiß aber auch, dass diese verwundbar sind und eine größere Bedrohung aus dem Norden droht. Sie hat aber auch mittlerweile jahrelange Beratung durch verschiedene Leute, dass Westeros sie nicht einfach so akzeptieren wird. Und ihre einzige Sorge ist, dass alle das Knie beugen. Ungeachtet dessen, was da aus dem Norden auch auf sie zu kommt.

      Cersei ist für mich die vernünftigste in dem momentanen Chaos. Sie stärkt sich, schwächt durch ihre falschen Versprechungen ihre Feinde und wartet einfach mal ab. Sie gibt Euron was er will, damit sie ihn bei Stange hält. Wobei ich sagen muss, dass ich bei Euron heftige Fremdschämattacken habe. Ich finde die Figur sehr peinlich dargestellt, weswegen mich Cersejs Einwilligung erst verstört hat. Ich mag Cercei ja. Nicht, weil sie brutal ist. Sie ist die Konsequenz in Person. Und sie verfolgt ihre Ziele und das auch nur geprägt von ihrem Vater. Aber das ist ein anderes Thema.

      Die Rettung von Asha war von der Schnelligkeit okay. Allerdings fand ich es etwas dürftig wie sie gerettet wurde. Drei Leute überfallen Eurons Hauptschiff "mal eben" und befreien sie quasi ohne Gegenwehr. Wo ist denn der Rest der Besatzung? Kann mir doch keiner erzählen, dass da nur 20 Mann auf dem Schiff waren, währen Euron bisschen mit Cercei getanzt hat.

      Dass Arya Sansa plötzlich für die schlaueste Person hält, kann ich mir nur damit erklären, dass sie besonnen vorgeht. Scheinbar versteht sie ja als einzige den ernst der Lage. Noch bin ich ja in dem Kenntnisstand, dass sie da ganz von alleine drauf gekommen ist, aber ich hab immer noch Bran im Hinterkopf. Irgendwie fehlt mir die Entwicklung von Sansa, die auf einmal alles richtig analysiert und einsieht, während andere da scheinbar blind durch die Welt streifen.

      Der Blick von Drogon an dem Wasserfall kann ich nicht richtig deuten. Ist es Bran, der schon wargt? Ist es Drogon, der eifersüchtig ist oder der erkennt, wer oder was Jon wirklich ist? Er macht sich erst groß, dann fehlt es mir aber an Kenntnis über Drachenmimik.

      Und auch hier vergisst Daenerys nicht zu erwähnen, dass Jon seine Königin wärmen kann.

      Ich hab zuviel geschrieben... :dance: Dann lasse ich das erstmal so stehen und gehe später eventuell nochmal auf meine restlichen Sachen ein.
      Eigentlich gibt es einen besseren Plan, es ist zwar Winter, aber die Sümpfe der Eng dürften noch nicht ausgehärtet sein. Klar mit den Weißen Wanderern kommt die Kälte, aber die Drachen sollten mit ihrem Feuer eigentlich in der Lage sein die Sümpfe flüssig zu halten. Durch das Sumpfige Gebiet würde der Zahlenmäßige Vorteil ausgeglichen werden. Die meißten untoten sollten dann im Sumpf feststecken un schließlich vollständig versinken.

      Ähnlich wie wenn man die WW in das Grüne Tal locken würde. Die Arme könnte sich nicht mehr auf Fläche verteilen sondern müsste in einer Schlange laufen. Dann könnte man von oberhalb des Tals alle Wights mit Seefeuer abbrennen.

      Das ist wie bei der Varus-Schlacht im Teutoburgerwald, weil die Germanen keine Armee wie die Römer waren, welche auf eine bestimmte strategie ausgelegt waren und ein freies Feld benötigten, konnten die Germanen im Teutoburgerwald siegen.

      Aber das würde keine epische Schlacht liefern, sondern ein gemetzel.
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

      Sebastian-1990 wrote:

      Naja, so dämlich ist der Plan nicht. Es gibt nämlich keinen besseren.

      Achso? Es gibt keinen besseren Plan? Wieso? Weil die Drehbuchautoren keinen haben?

      Sebastian-1990 wrote:

      Ohne Armee welche hilft zum NK vorzudringen ist es wohl nicht möglich.

      Und das weiß man, weil man es noch nie versucht hat? Nichtmal ein einziges Mal? Ansonsten hast du gerade selbst einen Plan genannt. Nämlich zu versuchen den Nachtkönig direkt zu töten und dabei alles sofort zu beenden. Und nicht zuerst seine fast unbesiegbaren 100.000 Zombies im offenen Feld anzugreifen und ihm dabei noch 125.000 potenzielle Zombierekruten anzubieten. Eigene Tote werden nämlich zu Untoten und dadurch entsteht ein unaufhaltsamer Dominoeffekt, der durch mehr Masse nur noch weiter befeuert wird. So kann man eigentlich nicht gewinnen. Das hat Hartheim doch klar gezeigt.

      Ansonsten hätte man doch nach all den Jahren zumindest irgendwas planen können. Sich den Schauplatz/das Gelände für die Schlacht aussuchen und es vorbereiten/präparieren können. Eine Falle, eine Art Hinterhalt, eine Verteidigungslinie, Sümpfe, einen Abhang, einen Fluss, irgendwas was Menschen schon seit tausenden von Jahren in fast jeder wichtigen Schlacht machen. Bisher lautet der Plan nach mehreren Jahren Vorbereitung: Wir brauchen Männer, Männer und noch mehr Männer und wenn sie dann da sind, dann rennen wir einfach alle voll auf sie zu. Einfach alle feste drauf. (Außer Rickon ist auch ein Untoter. Dann vergessen wir sogar das und Jon rennt einfach ganz allein drauf los.)

      Crazypsycho wrote:

      Der NK ist nur wegen der Masse an Kämpfern so stark. Und die einzelnen Kämpfer des NKs sind eher schwach.

      Huh, hast du ganze Theater mit dem einen Zombie für Cersei nicht mitbekommen. Und der NK ist "nur deshalb" so stark, weil jeder Tote am Ende für ihn kämpft. Das Massaker in Hartheim hat doch nichts damit zu tun, dass man einfach mehr Männer gebraucht hätte. Wenn deine Aussage stimmen würde, hätten die Menschen doch ohnehin schon gewonnen. Allein Dany stellt 120.000 Mann gegen 100.000 Untote und doppelt so viele Drachen. Man ist in Überzahl gegen "eher schwache" Kämpfer.

      Post was edited 3 times, last by “Moebius” ().

      Für mich wirkte alles klein. Irgendwie wie ein Kammerspiel. Die deutsche Synchro tat ihr übriges. Die Konversationen standen herausgestellt mit wenug Hintergrund. Unnatürlich. Die Drachen-CGI hat sich eher zurückentwickelt. Es wirkte oft zu abgesetzt vom Hintergrund.
      Die Reunions waren mir zu kalt.

      Liandra wrote:

      Eigentlich gibt es einen besseren Plan, es ist zwar Winter, aber die Sümpfe der Eng dürften noch nicht ausgehärtet sein. Klar mit den Weißen Wanderern kommt die Kälte, aber die Drachen sollten mit ihrem Feuer eigentlich in der Lage sein die Sümpfe flüssig zu halten. Durch das Sumpfige Gebiet würde der Zahlenmäßige Vorteil ausgeglichen werden. Die meißten untoten sollten dann im Sumpf feststecken un schließlich vollständig versinken.

      Ähnlich wie wenn man die WW in das Grüne Tal locken würde. Die Arme könnte sich nicht mehr auf Fläche verteilen sondern müsste in einer Schlange laufen. Dann könnte man von oberhalb des Tals alle Wights mit Seefeuer abbrennen.

      Das ist wie bei der Varus-Schlacht im Teutoburgerwald, weil die Germanen keine Armee wie die Römer waren, welche auf eine bestimmte strategie ausgelegt waren und ein freies Feld benötigten, konnten die Germanen im Teutoburgerwald siegen.

      Aber das würde keine epische Schlacht liefern, sondern ein gemetzel.


      Selbst als es noch nicht so kalt war, konnte man gefahrlos von Winterfell zur Nachtwache kommen. Vielleicht bräuchte der NK länger, aber es gibt wohl auch Wege welche kein Sumpfgebiet sind.

      Die Untoten ins grüne Tal locken wäre eine Möglichkeit. Aber man müsste zwangsläufig Winterfell und die Nordhäuser aufgeben und ob alle vom Norden ins grüne Tal gelangen würden wäre auch fraglich.
      Man würde zwangsläufig eine Menge Leute dem Schicksal überlassen. Irgendwo muss man die "Frontlinie" ziehen. Und Winterfell ist eine Möglichkeit. Man muss beachten, dass ja keiner wissen konnte, dass die Mauer fällt oder so schnell fallen würde. Es bleibt wohl schlicht keine Zeit mehr, alle aus dem Norden abzuziehen. Ich denke, dass der ursprüngliche Plan wohl war, die Armee welche man aufstellt an die Mauer zu bringen um deren "Verteidigungsanlagen" nutzen zu können.

      Davon abgesehen, warum sollte der NK in grüne Tal wollen bzw. sich dorthin locken lassen? Er hat wohl ein anderes Ziel.

      Lord Ironbone wrote:

      ElleDriver wrote:

      Wieso weint Sam?


      Meines Wissens nach hatte Sam keine Probleme mit seinem Bruder. Er wird vor Allem um ihn getrauert haben.


      Narannia wrote:

      ElleDriver wrote:

      Der Vater hat ihn nie akzeptiert und fertig und lächerlich gemacht. Wieso weint Sam? Nur ein Grund um auf Dany sauer zu sein?

      Hier ging es um seinen Bruder. Als er das mit seinem Vater erfahren hat, sah das für mich klar danach aus, als hätte Sam nichts anderes erwartet. Quasi selbst Schuld, wenn der sture Ochse nicht nachgeben will. Geschwister können sich zwar häufig nicht leiden, halten dann aber in schwierigen Zeiten doch zusammen wie Pech und Schwefel. Sam hatte Probleme mit seinem Vater. Dass es auch den Bruder getroffen hat ... und da diese junge Frau vor ihm steht und ihm eiskalt geradzu ins Gesicht sagt, dass sie seine engsten Verwandten einfach mal hingerichtet hat, verkraftet man wahrscheinlich auch dann nicht so leicht, wenn man kein angespanntes Verhältnis zum Erzeuger hat.


      Sam hat aber auch schon ziemlich geschluchzt als er vom Tod seines Vaters erfahren hat. Den Tod seines Bruders hat er dann nur ein wenig stärker beweint und ist raus gelaufen.

      Und wenn Dany es Sam nicht gesagt hätte, dann würde sie jetzt als Feigling bezeichnet werden, die es nicht einmal schafft den Hinterbliebenen ins Auge zu schauen, und dass das doch soo ein Schuldeingeständnis wäre... Wie sie es macht, von euch wird sie nieder gemacht dafür.

      Mavric24 wrote:

      Crazypsycho wrote:

      Warum sollte sie das auch tun? Zumal sie ja nicht wusste, dass der beste Freund von Jon mit denen beiden verwandt ist.
      Was halt nicht viel Sinn ergibt. Die waren Wochen zusammen unterwegs: Jon und Jorah von Dragonstone ---> Eastwatch, Jon, Jorah und Dany von Eastwatch ---> Kings Landing ---> Dragonstone ---> Winterfell. Und da ist ernsthaft nie der Name des Mannes gefallen, der eine Krankheit heilte, die fast als unheilbar gegolten hat? Und Jon hat natürlich auch nie erzählt, dass sein bester Freund ein Tarly ist? Kommunikation was ist das? Lieber den ganzen Tag in der Nase popeln.

      In den englischsprachigen Ländern reden sich alle mit Vornamen an. Ich hab da studiert und kannte von den meisten meiner Profs nur den Vornamen. Dummerweise standen sie aber im Uni-Telefonbuch nur mit Nachnamen drin. Daher ist es für mich alles andere als unglaubhaft, dass Jorah und Jon, wenn sie über Sam gesprochen haben ihn auch nur "Sam" genannt haben.

      Liandra wrote:

      Eigentlich gibt es einen besseren Plan, es ist zwar Winter, aber die Sümpfe der Eng dürften noch nicht ausgehärtet sein. Klar mit den Weißen Wanderern kommt die Kälte, aber die Drachen sollten mit ihrem Feuer eigentlich in der Lage sein die Sümpfe flüssig zu halten. Durch das Sumpfige Gebiet würde der Zahlenmäßige Vorteil ausgeglichen werden. Die meißten untoten sollten dann im Sumpf feststecken un schließlich vollständig versinken.

      Ähnlich wie wenn man die WW in das Grüne Tal locken würde. Die Arme könnte sich nicht mehr auf Fläche verteilen sondern müsste in einer Schlange laufen. Dann könnte man von oberhalb des Tals alle Wights mit Seefeuer abbrennen.

      Das ist wie bei der Varus-Schlacht im Teutoburgerwald, weil die Germanen keine Armee wie die Römer waren, welche auf eine bestimmte strategie ausgelegt waren und ein freies Feld benötigten, konnten die Germanen im Teutoburgerwald siegen.

      Aber das würde keine epische Schlacht liefern, sondern ein gemetzel.

      Das hört sich für mich auch nach einer vernünftigen Strategie an.
      Ich glaube aber auch nicht, dass es so in der Serie umgesetzte, da wie du bereits geschrieben hast, es wahrscheinlich eine epische Schlacht bei Winterfell gibt.

      Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sich GRRM sowas ähnliches für die Buchserie überlegt.
      "Is a broken man an outlaw?" - Podrick

      Moebius wrote:

      Sebastian-1990 wrote:

      Naja, so dämlich ist der Plan nicht. Es gibt nämlich keinen besseren.

      Achso? Es gibt keinen besseren Plan? Wieso? Weil die Drehbuchautoren keinen haben?

      Sebastian-1990 wrote:

      Ohne Armee welche hilft zum NK vorzudringen ist es wohl nicht möglich.

      Und das weiß man, weil man es noch nie versucht hat? Nichtmal ein einziges Mal? Ansonsten hast du gerade selbst einen Plan genannt. Nämlich zu versuchen den Nachtkönig direkt zu töten und dabei alles sofort zu beenden. Und nicht zuerst seine fast unbesiegbaren 100.000 Zombies im offenen Feld anzugreifen und ihm dabei noch 125.000 potenzielle Zombierekruten anzubieten. Eigene Tote werden nämlich zu Untoten und dadurch entsteht ein unaufhaltsamer Dominoeffekt, der durch mehr Masse nur noch weiter befeuert wird. So kann man eigentlich nicht gewinnen. Das hat Hartheim doch klar gezeigt.

      Ansonsten hätte man doch nach all den Jahren zumindest irgendwas planen können. Sich den Schauplatz/das Gelände für die Schlacht aussuchen und es vorbereiten/präparieren können. Eine Falle, eine Art Hinterhalt, eine Verteidigungslinie, Sümpfe, einen Abhang, einen Fluss, irgendwas was Menschen schon seit tausenden von Jahren in fast jeder wichtigen Schlacht machen. Bisher lautet der Plan nach mehreren Jahren Vorbereitung: Wir brauchen Männer, Männer und noch mehr Männer und wenn sie dann da sind, dann rennen wir einfach alle voll auf sie zu. Einfach alle feste drauf. (Außer Rickon ist auch ein Untoter. Dann vergessen wir sogar das und Jon rennt einfach ganz allein drauf los.)


      Wie gesagt, zumindest habe ich es so verstanden, dass Winterfell eine Zwischenstation sein sollte und man den Kampf an die Mauer bringen wollte. Das diese überwunden wird konnte man nicht ahnen. Und der Plan ist ja zum NK vorzudringen um diesen zu töten. Aber eine Handvoll Männer kommt da nicht durch. Man braucht schon eine Armee welche das Heer der Untoten beschäftigt. Auch auf die Gefahr hin, dass gefallene Verbündete zum Gegner werden. Volle Rohr losschlagen und eine Gruppe muss versuchen so schnell als möglich zum NK vorzudringen. Anders geht es wohl nicht mehr, wenn man sich nicht von Winterfell zurückziehen möchte.

      Liandra wrote:

      Eigentlich gibt es einen besseren Plan, es ist zwar Winter, aber die Sümpfe der Eng dürften noch nicht ausgehärtet sein. Klar mit den Weißen Wanderern kommt die Kälte, aber die Drachen sollten mit ihrem Feuer eigentlich in der Lage sein die Sümpfe flüssig zu halten. Durch das Sumpfige Gebiet würde der Zahlenmäßige Vorteil ausgeglichen werden. Die meißten untoten sollten dann im Sumpf feststecken un schließlich vollständig versinken.

      Ähnlich wie wenn man die WW in das Grüne Tal locken würde. Die Arme könnte sich nicht mehr auf Fläche verteilen sondern müsste in einer Schlange laufen. Dann könnte man von oberhalb des Tals alle Wights mit Seefeuer abbrennen.

      Das ist wie bei der Varus-Schlacht im Teutoburgerwald, weil die Germanen keine Armee wie die Römer waren, welche auf eine bestimmte strategie ausgelegt waren und ein freies Feld benötigten, konnten die Germanen im Teutoburgerwald siegen.

      Aber das würde keine epische Schlacht liefern, sondern ein gemetzel.
      Sie könnten sich auch Ramsey Bolton als Vorbild nehmen, der mit 20 brave men die Truppen von Stannis überfielen und schwer schadeten. Ich kenne die Gegend zu wenig, ein enger Pass, eine Schlucht, irgendwas mit Feuer von oben, Bogenschützen, Brandpfeile, auch von den Drachen aus. Es gäbe einige Optionen, aber ich denke, sie werden uns das nächste Mal einiges präsentieren. Die Frage ist auch, wie man die Drachen einsetzen mag und ob man Gegenmaßnahmen für Viserion einleitet, nun, da man weiß, dass er untot ist. Scorpions?
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

      Thinkerbelle wrote:


      In den englischsprachigen Ländern reden sich alle mit Vornamen an. Ich hab da studiert und kannte von den meisten meiner Profs nur den Vornamen. Dummerweise standen sie aber im Uni-Telefonbuch nur mit Nachnamen drin. Daher ist es für mich alles andere als unglaubhaft, dass Jorah und Jon, wenn sie über Sam gesprochen haben ihn auch nur "Sam" genannt haben.
      Ah komm schon, ist doch nicht dein ernst. Halt eine andere Verbindung: Jorah weiß, dass Sam unter seinem Vater in der schwarzen Festung gedient hat, genauso wie Jon = Mr. Friendzone weiß, dass Jon und Sam zusammen bei der Nachtwache waren und sich gekannt haben. Er wusste ebenfalls, dass die Tarlys von Daenerys verbrannt wurden.

      Sebastian-1990 wrote:

      Wie gesagt, zumindest habe ich es so verstanden, dass Winterfell eine Zwischenstation sein sollte und man den Kampf an die Mauer bringen wollte. Das diese überwunden wird konnte man nicht ahnen.

      Lol? Ja, konnte niemand ahnen. Schon gar nicht Strategiefuchs Jon. Fassen wir zusammen: Der Nachtkönig war nur noch eine winterliche Laufstrecke von der Mauer entfernt. Jon segelt erstmal nach Königsmund um mit Cersei zu verhandeln und Dany lässt all ihre Truppen dort der Bilder wegen aufmarschieren. Danach marschieren sie erstmal in Winterfell auf. Das ganze hat einige Monate gedauert, während die Mauer mit ein paar Duzend Soldaten bemannt war. Gz, zur Überraschung. Man hätte aber auch sofort Schiffe zur Mauer schicken können, wenn diese verteidigen hätte wollen. Und Aufklärung gibt es in GoT sowieso nie. Armer Anakin btw.

      Sebastian-1990 wrote:

      Aber eine Handvoll Männer kommt da nicht durch.

      Hat nur noch nie einer probiert. Also ist es albern zu behaupten. Wieso soll der Arya-Style überhaupt nicht möglich sein? Ansonsten war Dany mit den Drachen schon relativ nah dran. Und mit zwei Drachen würden sie es wohl auch nochmal schaffen. Gut möglich, dass noch einer und/oder sie drauf geht. Aber besser als mindestens zehntausende Menschen bei geringen Siegeschancen.

      Moebius wrote:

      Naja, dass Waffenstillstandsangebot an Cersei war doch immer ein Hohn. Man hat erwartet, dass sie ihre vorteilhafte Position hinter den Mauern von Königsmund einfach so aufgibt und ihre Truppen Jon unterstellt. Dem großen Taktiker und erfahren Militärstrategen Jon? Und sollte Jons dämlicher Plan einer offenen Schlacht tatsächlich funktionieren und er die letzten Truppen der Lannisters nicht einfach in vorderster Reihe verbraten haben, geschieht danach was? Der Waffenstillstand endet, der Kampf um den Thron geht einfach weiter, aber Cersei hat nur noch ihre halbe Armee, wird überrannt und sie hingerichtet. Eh super. Ansonsten ist Cerseis Plan eh schon ein bisschen aufgegangen. Dany hat nur noch zwei Drachen. Dass der Nachtkönig jetzt zwar auch einen hat, ist für sie möglicherweise blöd, aber nicht ihre Schuld. Jedenfalls werden sich die beiden feindlichen Armeen erstmal bekriegen.............


      Am Anfang ging es nicht um Truppen, sondern nur um Waffenstillstand, mehr wurde von Cercei nicht verlangt. Erst nach dem Gespräch mit Tyrion gab es die Lannistertruppen als Zugabe. Warum wohl?

      DailyMotion wrote:

      Moebius wrote:

      Naja, dass Waffenstillstandsangebot an Cersei war doch immer ein Hohn. Man hat erwartet, dass sie ihre vorteilhafte Position hinter den Mauern von Königsmund einfach so aufgibt und ihre Truppen Jon unterstellt. Dem großen Taktiker und erfahren Militärstrategen Jon? Und sollte Jons dämlicher Plan einer offenen Schlacht tatsächlich funktionieren und er die letzten Truppen der Lannisters nicht einfach in vorderster Reihe verbraten haben, geschieht danach was? Der Waffenstillstand endet, der Kampf um den Thron geht einfach weiter, aber Cersei hat nur noch ihre halbe Armee, wird überrannt und sie hingerichtet. Eh super. Ansonsten ist Cerseis Plan eh schon ein bisschen aufgegangen. Dany hat nur noch zwei Drachen. Dass der Nachtkönig jetzt zwar auch einen hat, ist für sie möglicherweise blöd, aber nicht ihre Schuld. Jedenfalls werden sich die beiden feindlichen Armeen erstmal bekriegen.
      Wie wahr. Auch ich finde, dass Cersei klug in ihrer Situation handelt. Sie sitzt die Situation einfach aus und hat noch die Wildfire Karte in der Hinterhand. Sie gewinnt Zeit und ihre Feinde dezimieren sich selbst. Sie gewinnt Verbündete (goldene Armee) und schaut, was passiert. Im Idealfall schwächen sich beide Seiten so stark, dass sie mit ihren Truppen den Rest aufwischt. im schlimmsten Fall ist eine Seite so gnadenlos überlegen, dass sie die andere Seite kurz fertigmacht. Dann hat Cersei ein Problem, dass sie sich dem Gewinner stellen muss. Dann aber mit einer maximal starken Position. Im Falle, dass Cersei dem Waffenstillstand zugestimmt hätte, müsste sie sich Dany unterwerfen und wäre ihr auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Und das macht Cersei nie. Würde ich auch nicht machen, das Knie vor einer mad queen beugen.
      Tyrion und Cersei haben eine Geheimabsprache. Die kennen wir noch nicht. Und Cersei scheint einen anderen Plan für das Targaryen-Mädchen zu haben als Meuchelmord (laut Qyburn).
      ..................


      Genau, das haben sie, eine geheime Absprache. Aus diesem Grund ging Tyrion davon aus, dass Cersei ihre Truppen zur Unterstützung schicken wird. Er hat ihr nämlich ein Angebot gemacht, das aus seiner Sicht auch für Cersei akzeptabel bzw. gut für das Haus Lannister ist. Sie ging aber nur zum Schein darauf ein, weil es ihr Zeit verschaffte.....Da hatte Sansa Recht, wie konnte er so dämlich sein?

      Was mich nur wundert ist, weder Jon noch Dany noch Davos noch Varys haben nachgefragt, warum denn Cersei eingelenkt hat, nicht nur was den Waffenstillstand betrifft, nein sie schickt jetzt sogar noch ihre Armee dazu und das ohne dass sie irgendwelche Zugeständnisse verlangt? Da wäre doch die natürlichste aller Fragen an Tyrion gewesen: Was habt Ihr Cersei versprochen???

      Ich habe eine starke Vermutung, was er ihr versprochen hat.( Ich erinnere nur an das Gespräch von Tyrion mit Danny, wegen ihrer angeblichen Unfruchtbarkeit und der Nachfolge, um die sich Tyrion so sorgte ,was ich zu dem Zeitpunkt unnötig fand, ich schrieb schon mal was dazu). Irgendwie höre ich ihn sagen ....Hilf uns, tu was, Daenerys wird dankbar sein und sie hört auf mich...was sind ein paar Jahre Targaryen-Herrschaft, wenn darauf wieder ein Lannister auf dem Thron sitzt ......

      Gut vielleicht geht meine Fantasie mit mir durch :D ...ist aber die einzige logische Erklärung, die mir zu dem ganzen einfällt.

      Liandra wrote:

      Eigentlich gibt es einen besseren Plan, es ist zwar Winter, aber die Sümpfe der Eng dürften noch nicht ausgehärtet sein. Klar mit den Weißen Wanderern kommt die Kälte, aber die Drachen sollten mit ihrem Feuer eigentlich in der Lage sein die Sümpfe flüssig zu halten. Durch das Sumpfige Gebiet würde der Zahlenmäßige Vorteil ausgeglichen werden. Die meißten untoten sollten dann im Sumpf feststecken un schließlich vollständig versinken.

      Ähnlich wie wenn man die WW in das Grüne Tal locken würde. Die Arme könnte sich nicht mehr auf Fläche verteilen sondern müsste in einer Schlange laufen. Dann könnte man von oberhalb des Tals alle Wights mit Seefeuer abbrennen.

      Das ist wie bei der Varus-Schlacht im Teutoburgerwald, weil die Germanen keine Armee wie die Römer waren, welche auf eine bestimmte strategie ausgelegt waren und ein freies Feld benötigten, konnten die Germanen im Teutoburgerwald siegen.

      Aber das würde keine epische Schlacht liefern, sondern ein gemetzel.

      Guter Beitrag (jetzt geht's auf einmal doch ganz schnell mit den vielen Beiträgen). Letztendlich gäbe es viele Möglichkeiten, wenn man sie die Karte genauer ansieht und etwas ausarbeitet. Der Punkt ist aber folgender: Wenn Jon im Norden einen Plan vorgestellt hätte, wären die Häuser sicher eher bereit ihm zu folgen. Stattdessen gibt es keine Kommunikation und er fordert immer nur Männer und Vorräte. Mehr Männer und mehr Vorräte. Ohne zu erklären, was er genau vorhat, wie gewinnen will und wie der Norden danach weiterleben soll (bzw. erstmal den langen Winter überleben soll). Der Verweis auf die nächste Folge ändert wenig, Tage vor der Schlacht ist es zu spät und zu wenig. Jon hätte den Norden viel besser mitnehmen und einen Plan für die Krieg haben müssen. Er hat aber gar nix.

      Annela wrote:

      Am Anfang ging es nicht um Truppen, sondern nur um Waffenstillstand, mehr wurde von Cercei nicht verlangt. Erst nach dem Gespräch mit Tyrion gab es die Lannistertruppen als Zugabe. Warum wohl?

      Na, den Waffenstillstand haltet sie ja eh ein. Sie wartet ja bis die dort oben im Norden sich die Köpfe einschlagen. :P
      Der Nachtkönig hat jedenfalls bisher immer profitiert, wenn man etwas gegen ihn unternehmen wollte. Er konnte durch Bran das Versteck des Rabens aufspüren und den magischen Schutz der Mauer bannen. Durch die Untotenaktion hat er den Drachen bekommen. Und wenn das alles nicht gewesen wäre, hätte er auch gar nicht erst mit der Rekrutierung von Wanderern anfangen brauchen. Es scheint sich für den Nachtkönig alles in schicksalhafter Manier zu erfüllen. Wie ein Judoka nutzt er die Aktionen seiner Gegner um stärker zu werden. Je mehr gegen ihn ins Feld geführt wird, desto stärker wird seine Armee.

      In der ersten Episode hatte er den Grenzer laufen lassen, der sein Symbol aus Pferdeköpfen gesehen hatte. Ich glaube fast, der Nachtkönig hat damit bereits beabsichtigt, sich in den Gedanken der Menschen festzusetzen, damit sie seine Armee füttern. Vielleicht dienen die Symbole einfach dazu. Letztlich bleibt aber die Frage, was der Nachtkönig erreichen will. Diese Frage haben sich die Protagonisten auch noch nicht wirklich gestellt.

      Annela wrote:

      Genau, das haben sie, eine geheime Absprache. Aus diesem Grund ging Tyrion davon aus, dass Cersei ihre Truppen zur Unterstützung schicken wird. Er hat ihr nämlich ein Angebot gemacht, das aus seiner Sicht auch für Cersei akzeptabel bzw. gut für das Haus Lannister ist. Sie ging aber nur zum Schein darauf ein, weil es ihr Zeit verschaffte.....Da hatte Sansa Recht, wie konnte er so dämlich sein?
      Wieso denken hier einige, dass Tyrion dämlich ist? Tyrion könnte längst im Team Cersei spielen und mit bewußter Täuschungsabsicht Behauptungen aufstellen, die unwahr sind, um Team Dany zu täuschen.

      Ich gehe weiterhin davon aus, dass in der 2. Staffelhälfte Cersei, Jon und Tyrion eine Gruppierung bilden, und Dany mit Konsorten die Gegengruppe sind, und Dany's Gefolgschaft sich zunehmend reduzieren wird.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

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