Game of Thrones - Abschied

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      Game of Thrones - Abschied

      Hallo liebe Fan Gemeinde,
      Nach dem es jetzt Sicher dem Ende zu geht bedanke ich mich bei der besten Serie die es jemals gab. Keine andere Serie fesselte den Zuschauer so wie GoT. Es war immer eine Zeit des Leidens zwischen den einzelnen Staffeln und man konnte es kaum abwarten bis die neue Staffel kam. Die Serie hat einiges bewegt und zu Regen diskusionen geführt, Leute in Foren vereint und ein richtiges Fieber entfacht. Ich kann mich an keine zweite Serie erinnern , die solche Dimensionen erreichte wie GoT. Ich möchte mich auch bei euch bedanken und ärgere mich sehr , das ich erst so spät hier ins Forum eingestiegen bin. Ein dickes DANKE an euch und ich hoffe das GoT in diesem Forum auch nach der letzten Folge weiter lebt.

      Miraculix1234
      Klar, lebt das Forum weiter. Hier wird ganz tapfer auf das nächste Buch gewartet und ich denke, es wird irgendwann kommen, ob es von GRRM geschrieben wird, steht aber auf einem ganz anderen Stern :)
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Es wird ja noch mindestens ein Spin Off kommen, höchstwahrscheinlich nächstes Jahr schon um dann gegen Amazons HdR anzutreten. Also wirst du hier noch lange diskutieren können, da irgendwann auch noch Martin mal fertig werden sollte, wird sich dies noch länger ziehen.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      Ich bin inzwischen einfach froh, dass es vorbei ist.
      Trotz meiner späten Anmeldung hier, gehöre ich zu denen die Westeros zuerst durch die Bücher kennengelernt haben, und für die die Show immer nur eine Adaption war. Und mit den ersten Staffeln war ich als Adaption auch durchaus zufrieden. Beschränkungen bei Zeit und Budget sorgten zwar ab und zu dafür, dass ich mich ärgerte, waren aber nachvollziehbar.
      Ab Staffel 4 war GoT für mich aber keine Adaption mehr, es wurde mehr und mehr zu einer "Abscheulichkeit".
      Die Showrunner zeigten sich nicht nur unfähig, ASOIAF selbst weiterzuführen, sie versauten auch die Handlung, die sie noch vorgegeben hatten.
      Zwar konnte ich durch die Show ein Ende des Lieds miterleben, aber dieses Ende lässt mich durch seine Ausführung so bitter zurück, dass ich lieber keines gehabt hätte. Und selbst wenn ich kein Fan der Bücher wäre, wäre dieses Ende für mich eine riesige Enttäuschung.

      Ich hoffe, dass das Prequel gut wird, denn ich hätte liebend gerne wieder die Möglichkeit, Westeros gut gemacht auf dem Bildschirm zu sehen.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Ich bin etwas zwiespaltigen was den "Abschied" von GOT angeht. Ich bin mit dem Ende und mit den Ereignissen die passieren zufrieden, aber der Weg und die Entwicklung zu all dem hat mir nicht so gefallen. Viel mehr Folgen und viel mehr Zeit hätten aus der Serie ein Denkmal für die Ewigkeit machen können. Für mich bleibt sie immer noch das Maß aller Dinge, aber für viele ist sie zu einer Art Lost geworden.
      Als die letzte Szene kam hatte ich mir schon eine Träne verdrücken müssen, da mich die Serie sehr lange begleitet hat, die Bücher werden es (wahrscheinlich) noch länger tun.
      Obwohl die Staffel nicht so gut war, fühle ich nach dem Ende trotzdem immer noch nach jetzt 7 Tagen eine Leere in mir, weil ich aktuell der Meinung bin es wird keine Serie mehr kommen, die das erreicht hat, was GOT gemacht hat: Man hat mit seinen Freunden so oft über GOT diskutiert und auch die Folgen zusammen analysiert. Die ganze Welt war im GOT-Hype wenn eine neue Staffel kam. Ich habe diesen Hype nur so ähnlich bei Star Wars 7 erlebt.

      Dies wird nun alles nicht mehr da sein, was schon etwas traurig ist.
      Es wurde ja schon in vielen anderen Beiträgen erwähnt. Der Weg war in den letzten Staffeln mehr als holprig, in der letzten sogar richtig mies.
      Das Ende fand ich aber insgesamt doch recht versöhnlich.

      GOT hatte es bei einer solchen Vorlage enorm schwer. Sowas zu verfilmen ist sicher keine leichte Aufgabe. Da es in den ersten Staffeln allerdings noch sehr gut funktioniert hat wurde die Erwartungshaltung der Zuseher immer größer. Was dann wiederum den Druck auf die Showrunner erhöht hat. Bei einem so gewaltigen Weltweiten Hype den die Serie ausgelöst hat konnte im Grunde gar kein Ende gefunden werden das alle zufrieden stellt. Jeder Zuseher hat seine eigenen Vorstellungen, jeder hat seine Lieblingscharaktere, jeder seine eigene Auffasung von einem gelungenen Ende. Da war der Shitstorm sowieso vorprogrammiert.
      Aber was soll man sagen. Viele der beliebtesten Charaktere haben überlebt und haben nun wohl ein Leben das ungefähr ihren Wünschen entspricht. Die Bösen sind besiegt, Frieden kehrt ein, und sogar der Frühling klopft an.
      Demnentsprechend empfinde ich das Ende zwar nicht als besonders gelungen - oder besonders einfallsreich - aber eben durchaus als versöhnlich.

      Ich für meinen Teil werde nun auch mit der Romanreihe abschließen. Die Wartezeit wird mir jetzt einfach schon viel zu lang. Und selbst wenn wir das nächste Buch demnächst bekommen sollten, fehlt dann ja immer noch eines.
      Ich hab mit dem Ende der Serie meinen Frieden gemacht.
      Die Serie ist nun also zu Ende. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um dies zu verarbeiten und mich deswegen länger hier nicht mehr geäußert. Nicht etwa, weil ich etwa besondere Erwartungen an die Handlung hatte, die nicht erfüllt wurden. Ich hatte nämlich keine Erwartungen mehr und habe mich auch aus den prophetischen Spekulationen herausgehalten. Von daher kann man mir sicherlich nicht vorwerfen enttäuscht zu sein, weil ich nicht mein (nicht existentes) Traumende bekommen habe.
      Die letzte Staffel habe ich hauptsächlich vor dem Hintergrund geschaut, damit auch einen Abschluss der Reihe zu haben, den ich von der Buchreihe nicht mehr wirklich erwarte.
      Ich bin einfach nur enttäuscht über die Art und Weise, wie die Serie zu Ende gegangen ist.
      Natürlich hatte die Qualität der Serie spätestens seit Staffel 5 merklich nachgelassen, dennoch waren auch dann immer wieder Höhepunkte dabei, die aber vor allem inszenatorischer Natur waren. Hier seien namentlich vor allem Miguel Sapochnik als Regisseur (Hardhome, Battle of the Bastards, Winds of Winter und The Bells), dessen Folgen allesamt Kinoniveau hatten, oder Ramin Djawadi als Komponist genannt. Auch der Cast hat fast ausnahmslos sehr gute Arbeit geleistet, alles was sich unter "Wertigkeit der Produktion" subsumieren lässt ebenso.
      Der Knackpunkt der katastrophalen und unbefriedigenden letzten Staffel ist für mich bei den beiden Hauptverantwortlichen für die Serie David Benioff und D.B. Weiss zu sehen. Auch wenn das bei mir häufig so klingt, würde ich den beiden gar nicht einmal die grundsätzlichen Fähigkeiten absprechen. Wir finden gerade in den ersten Staffeln doch auch Szenen und Dialoge, die es in den Büchern nie gab, aber dennoch sehr gelungen sind. Teilweise stellen sie sogar eine Bereicherung dar. Grundsätzlich können sie es also sogar. Das macht das ganze für mich aber umso enttäuschender.
      Die beiden hatten einfach keine Lust mehr auf die Serie. Diese Lustlosigkeit zeigt ist spätestens in Staffel 8 überall offenkundig. Dass allein schon die beiden es trotz Bitten von HBO ausgeschlossen haben mehr Staffeln oder zumindest Folgen in der letzten Staffel zu produzieren, spricht Bände. Staffel 8 ist nicht schlecht geschrieben, sie ist sogar vollkommen lustlos und faul geschrieben. D&D haben ein Ende produziert, was diese Reihe nicht verdient hat und dafür dennoch Millionen kassiert. Ich betrachte die Art und Weise tatsächlich als zwei riesige Mittelfinger an die Fans und Zuschauer, die meiner Meinung nach nun auch allen Grund zur Kritik haben, auch wenn diese im Internetzeitalter nicht immer anständig abläuft. Mir war das Ende grundsätzlich vollkommen egal. Es hätte auch Donald Trump mit der AirForceOne in KL landen können und "Make Westeros great again!" schreien können, solange
      es konsistent und schlüssig in die Handlung eingefügt geworden wäre.
      D&D haben mir aber die Möglichkeit genommen mit diesem (irgendwie schon vertretbaren) Ende warm zu werden, einfach weil es so schlecht, gehetzt und lückenhaft erzählt wurde. So geht es mir nun wie manch anderem hier. Ich hätte lieber kein Ende gehabt als dieses. Falls die Bücher noch einmal Erscheinen wird das meinen Lesespaß sicherlich trüben, auch wenn ich davon ausgehe, dass das Buch einige Abweichungen im Ergebnis haben wird und auch der Weg zum Ende deutlich plausibler sein wird.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      @The-Dragonknight
      Da muss ich leider in Teilen zustimmen.

      Die Serie fängt mit einer geradezu zelebrierten Charakterdarstellung/entwicklung an und dem Aufbau diverser Handlungsstränge. In den letzten beiden Staffeln wurde dann alles so schnell wie möglich runtererzählt

      The Dragonknight wrote:

      Es hätte auch Donald Trump mit der AirForceOne in KL landen können und "Make Westeros great again!" schreien können, solange
      es konsistent und schlüssig in die Handlung eingefügt geworden wäre.
      Das hätte ich echt gerne gesehen, allein wegen Trumps Werbeposts auf Twitter.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      Hab ihr euch die Doku “The Last Watch” noch angeschaut?
      Gibt paar schöne Einblicke über den Aufwand der da betrieben wurde. Außerdem noch einige schöne Szenen wie die Darsteller das erste mal das Drehbuch vorgelesen bekommen. :)
      So viel Emotionen hab ich von Kit Harington die ganze Serie über nicht gesehen :P

      Ajantis wrote:

      Hab ihr euch die Doku “The Last Watch” noch angeschaut?
      Gibt paar schöne Einblicke über den Aufwand der da betrieben wurde. Außerdem noch einige schöne Szenen wie die Darsteller das erste mal das Drehbuch vorgelesen bekommen. :)
      So viel Emotionen hab ich von Kit Harington die ganze Serie über nicht gesehen :P
      Es ist einfach schön zu sehen das sich jeder wirklich viel Mühe gegeben hat, wären nur die Drehbücher besser ausgearbeitet würden.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      The Dragonknight wrote:

      D
      Der Knackpunkt der katastrophalen und unbefriedigenden letzten Staffel ist für mich bei den beiden Hauptverantwortlichen für die Serie David Benioff und D.B. Weiss zu sehen. Auch wenn das bei mir häufig so klingt, würde ich den beiden gar nicht einmal die grundsätzlichen Fähigkeiten absprechen. Wir finden gerade in den ersten Staffeln doch auch Szenen und Dialoge, die es in den Büchern nie gab, aber dennoch sehr gelungen sind. Teilweise stellen sie sogar eine Bereicherung dar. Grundsätzlich können sie es also sogar. Das macht das ganze für mich aber umso enttäuschender.
      Die beiden hatten einfach keine Lust mehr auf die Serie. Diese Lustlosigkeit zeigt ist spätestens in Staffel 8 überall offenkundig. Dass allein schon die beiden es trotz Bitten von HBO ausgeschlossen haben mehr Staffeln oder zumindest Folgen in der letzten Staffel zu produzieren, spricht Bände. Staffel 8 ist nicht schlecht geschrieben, sie ist sogar vollkommen lustlos und faul geschrieben.


      Hab es ja schon mehrmals geäußert, das Problem sind D&D gewesen. Es wirkt als hätten sie keine Lust mehr gehabt. Selbst, davon gehe ich aus, die wichtigsten "ENDEN" von Martin vorgegeben waren, hätte der Weg dahin deutlich besser ausgearbeitet werden müssen, ggf. eben über eine längere und langsamere Erzählung.

      Kit Harington soll sich am Set schon mal dazu geäußert haben, dass die Entwicklung nicht passen würden und bei einem Interview auf die Frage wie er das Ende findet nur antwortet, dass er es sich ansehen muss bevor er darüber urteilen kann. Vielleicht wirkt es anders als es sich beim Drehen angefühlt hätte.

      Nikolaj Coster-Waldau kritisiert das Verhalten seiner Figur während der Dreharbeiten. Das dies nicht zur Entwicklung der Figur passen würde.....

      Emilia Clarke hätte das Ende gerne für die Dreharbeiten früherer Staffeln gewusst..........damit meint sie wohl, dass sie manches etwas anders gespielt hätte. Vermutlich um den aufkommenden "Wahnsinn" später besser erklären zu können........

      Peter Dinklage kritisiert, dass zwei der schlauesten Menschen von Westeros sich im Kampf gegen Zombies ausgerechnet in der Krypta verstecken.....

      Ich glaube, dass D&D, schon den ein oder anderen Hinweis bekommen haben, dass dies nicht ganz so gelungen ist. Aber sie waren halt die Chefs.......

      Jeder der Schauspieler hätte, bei gleichbleibendem Ende, die Story besser geschrieben.

      Und wie hier schon geschrieben wurde, waren die ersten Staffeln nicht schlecht geschrieben. Da gab es aber auch noch die Vorlage aus den Büchern. Der Stil von D&D ist wohl generell mehr auf Action bezogen. Entwicklungen von Charakteren und Figuren scheinen nicht die große Stärke zu sein. Ohne Buchvorlage wurde all diese "Entwicklungen" ausgeblendet und mit der "Holzhammer-Methode" zum Ende durchgepeitscht.

      Verstärkt wurde dies noch dadurch, dass D&D die Serie unbedingt beenden wollten. Sich selbst also gar nicht die Zeit gaben, welche nötig gewesen wäre, einen passenderen Weg zum vorgegebenen Ende zu finden/schreiben.
      Die haben praktisch der Serie, welcher sie fast alles verdankten, den Arschtritt gegeben. Hätten Sie lieber die Serie spätestens nach Staffel 6 von jemand anderen schreiben lassen. Bryan Cogman z. B. Zumindest wäre er nicht so lustlos herangegangen.

      The Dragonknight wrote:

      Ich bin einfach nur enttäuscht über die Art und Weise, wie die Serie zu Ende gegangen ist.


      Ich auch :(

      Farfrelsen wrote:

      Das hätte ich echt gerne gesehen, allein wegen Trumps Werbeposts auf Twitter.


      Stelle ich mir lustig vor ^^

      Sebastian-1990 wrote:

      Die haben praktisch der Serie, welcher sie fast alles verdankten, den Arschtritt gegeben.


      Und den Fans haben sie auch noch mal schön die Zunge rausgestreckt.

      Für mich war Game of Thrones einmal die beste Serie der Welt und alles was jetzt noch davon bleibt ist ein schlechtes Gefühl.

      Aber D&D ist das egal, die haben ihre Millionen und grinsen sich eins.