014_AGOT_Catelyn 3

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      014_AGOT_Catelyn 3

      014_AGOT_Catelyn 3

      Jahr: 298 n.A.E.
      Datum: 28. Mai und 02. Juni
      Englischer Buchtitel: A Game of Thrones
      Deutscher Buchtitel: Die Herren von Winterfell
      Seiten englische Ausgabe:
      Seiten deutsche Ausgabe: 164 - 177
      POV: Catelyn
      Laufende Nummer chronologische Reihenfolge: 014
      Laufende Nummer Buchreihenfolge: 1.15
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Ich fange jetzt doch schon mal mit Catelyn an, ich habe Ferien und daher mehr Zeit.
      Hier habe ich ja fast wieder eine Schnappatmung bekommen. Erst treffen wir Catelyn im Zimmer von Bran an, wo sie in bekannter Weise trauert, sich sorgt oder sonst was macht, jedenfalls sich weder um die Belange von Winterfell noch ihrer Kinder kümmert. Sogar Robb weist sie darauf hin, dass sie den dreijährigen Rickon hat, der sie braucht, und äußert gleich, dass er sie als 14-jähriger auch noch braucht. Das beeindruckt sie aber noch nicht wirklich. Dann jedoch geschieht etwas, die entfernte Bibliothek brennt (warum müssen immer Bibliotheken brennen, da blutet mir das Herz), was als Ablenkungsmanöver eines gedungenen Mörders gedacht war. Dieser stürzt zu Bran, hat aber nicht mit der dort hartnäckig sitzenden Lady Stark gerechnet. Sie hält die Klinge, wird dadurch an den Händen schwer verletzt. Schließlich kommt Brans Wolf, tötet den Angreifer und leckt ihr das Blut von den Händen (die Infektiologie lässt grüßen :) ). Dann setzt sich der Wolf zu Bran ins Bett, sie begreift wohl, dass er jetzt über Bran wacht. Zumindest kann sie sich jetzt darauf einlassen zu ruhen und schläft ganze vier Tage, isst sogar anschließend.
      Wer jetzt aber glaubt, dass sich Lady Stark nun mal um all das kümmert, um das sie sich als Burgherrin und Mutter so kümmern sollte, ist schief gewickelt. Sie ist ja pfiffig, schnallt sofort, dass der qualitativ hochwertige Dolch dem Attentäter von einer hochgestellten Person gegeben worden sein muss, dass Jamie Lannister nicht bei der Jagd war und dass Bran wohl von der Burgmauer gestoßen wurde. Schon plant sie, ihre Kinder - diesmal auch den immer noch komatösen Bran - zu verlassen, um in King's Landing auf Verbrecherjagd zu gehen.
      Ich kann zwar ihren Wunsch verstehen, dass sie dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen will, aber ihre Engstirnigkeit und ihren Aktionismus kann ich nicht verstehen. Schon wieder denkt sie gar nicht an den sich verlassen fühlenden Rickon, das finde ich wirklich gruselig.

      Hildegunda wrote:

      (warum müssen immer Bibliotheken brennen, da blutet mir das Herz),
      Podcastsplitter (Not a Cast): In der Bibliothek war ja Tyrion gerade und hat festgestellt, dass es dort sehr seltene Bücher gibt, und sehr trockenes Pergament. Er nimmt auch Bücher mit zur Mauer, diese sind also gerettet. Auf jeden Fall haben wir eine Ruine mehr in Winterfell...
      Es ist natürlich eine Anspielung auf die Bibliothek von Alexandria, aber vielleicht auch ein Foreshadowing für eine weitere brennende Bibliothek, wahrscheinlich Castle Black oder sogar Oldtown.

      Hildegunda wrote:

      Ich kann zwar ihren Wunsch verstehen, dass sie dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen will, aber ihre Engstirnigkeit und ihren Aktionismus kann ich nicht verstehen. Schon wieder denkt sie gar nicht an den sich verlassen fühlenden Rickon, das finde ich wirklich gruselig.
      Engstirnig ist sie gewiss, das scheint mir ein Tully-Merkmal zu sein. :P Man denkt ja nicht oft dran, aber sie kommt aus einer seltsamen Familie, inkl. wahnsinniger Schwester, leicht unfähigem Bruder, Vater mit Lebenslüge, coolem Aussteigeronkel. Ich würde sagen, sie ist noch die normalste Tully, die wir kennen.
      Wir wollen auch nicht übersehen, dass sie bereut:



      Catelyn remembered the way she had been
      before, and she was ashamed. She had let them all down, her children,
      her husband, her House. It would not happen again.

      Sehr beruhigend, dass sowas nicht noch mal vorkommen wird. :saint:
      HODOR !

      Post was edited 1 time, last by “hodor” ().

      Hildegunda wrote:

      Ich kann zwar ihren Wunsch verstehen, dass sie dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen will, aber ihre Engstirnigkeit und ihren Aktionismus kann ich nicht verstehen. Schon wieder denkt sie gar nicht an den sich verlassen fühlenden Rickon, das finde ich wirklich gruselig.

      Der arme kleine Rickon tut mir sowieso total leid! Er scheint ohnehin nur so mitzulaufen. Anstatt ihm ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu widmen, denkt sie eher daran einen weiteren Sohn mit Ned zu zeugen (vgl. post Sexszene in Cat 1).
      Die Vernachlässigung von Rickon nimmt im weiteren Verlauf ja auch immer mehr zu (auch wenn Bran, Luwin und Osha versuchen das abzufedern) und mit Hilfe von Shaggy Dog werden seine Gefühle wie Ängste und Wut ja dann auch zunehmend verdeutlicht. ;(

      Als im Bibliotheksturm Feuer ausbricht, kümmert sie das nur im Hinblick auf Brans Sicherheit u. so bleibt sie auch dann an seiner Seite. Noch nicht einmal in dieser (gefährlichen) Situation, denkt sie an ihren Jüngsten!

      hodor wrote:

      Engstirnig ist sie gewiss, das scheint mir ein Tully-Merkmal zu sein. Man denkt ja nicht oft dran, aber sie kommt aus einer seltsamen Familie, inkl. wahnsinniger Schwester, leicht unfähigem Bruder, Vater mit Lebenslüge, coolem Aussteigeronkel. Ich würde sagen, sie ist noch die normalste Tully, die wir kennen.

      Der sympathischste Tully ist für mich aber definitiv der coole Aussteigeronkel. ^^

      Als Catelyn wieder erwacht, wird ihr klar, dass sie sich falsch verhalten u. alle auf WF im Sich gelassen hat. Sie nimmt sich vor, es ab jetzt anders zu machen und den Nordmännern so zu zeigen, wie stark eine Tully von Riverrun sein kann.
      -----
      Sie denkt von sich selbst also in erster Linie, auch nach 15 Jahren Ehe, noch als Tully und nicht als Stark und fühlt sich wohl noch immer nicht ganz dem Norden zugehörig.Ich kann natürlich verstehen, dass sie sich in einem Ausnahmezustand befindet. Trotzdem finde ich ihr Verhalten und ihre Gedankengänge seltsam.Ich würde sie nicht mal als egoistisch bezeichnen, aber es geht immer in erster Linie um sie und ihre Befindlichkeiten. Sie setzt komische Prioritäten und wirkt auf mich irgendwie unreif und kindisch.Gerade auch hier wieder. Es geht doch momentan gar nicht um sie persönlich und schon gar nicht um die Tullys, sondern darum in einer schwierigen Situation zusammenzuhalten und den Betrieb von Winterfell am Laufen zu halten.
      -----
      Nun weiht Cat die Anwesenden: Robb, Luwin, Theon und Rodrick in das Geheimnis ein, dass die Lannisters hinter dem Mord an Jon Arryn stecken, sie Jamie verdächtigt, Bran aus dem Turm gestoßen zu haben u. dass sie glaubt Ned u. die Mädchen seien in Kings Landing nicht sicher.

      Den Schwur zur Verschwiegenheit, den sie ihnen abnimmt, erinnert mich stark an den, den, den Jon in der letzten Staffel seinen Schwester bzgl. seiner Herkunft abringt. :)
      Auffällig finde ich an dieser Stelle, dass Theon, Ned als seinen 2. Vater bezeichnet und sagt, die Greyjoys schuldeten den Starks etwas. Im weiteren Verlauf der Geschichte, wird er die Starks aber dann in erster Linie als Geiselnehmer sehen.
      ------
      In Cat3 wird wieder erwähnt, dass Robb mit seinem rotbraunen Haar und den blauen Augen, dass typische Aussehen der Tullys hat.
      Aber nun fällt Cat zum ersten Mal, ein ernster und harter Zug in Robbs Gesicht auf, der sie stark an Ned erinnert.
      Diesem ersten Robb/Ned-Vergleich werden in den Cat-Kapiteln noch einige folgen und zwar so oft, dass es fast so wirkt, als müsse sich Cat selbst davon überzeugen, dass Robb etwas von seinem Vater hat.

      Hildegunda wrote:

      Hier habe ich ja fast wieder eine Schnappatmung bekommen.
      Hach je... und ich hab sofort wieder das Bedürfnis Cat ein bisschen zu verteidigen. :D

      Hildegunda wrote:

      Ich kann zwar ihren Wunsch verstehen, dass sie dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen will, aber ihre Engstirnigkeit und ihren Aktionismus kann ich nicht verstehen. Schon wieder denkt sie gar nicht an den sich verlassen fühlenden Rickon, das finde ich wirklich gruselig.
      Ihr geht es ja gerade nur bedingt, um die Sühnung des Verbrechens. Es geht darum, Ned und die Mädchen zu warnen, die sie ebenfalls in Gefahr sieht und sie befürchtet, dass weitere Attentäter geschickt werden, nachdem der erste versagt hat.

      Nina No One wrote:

      Der arme kleine Rickon tut mir sowieso total leid! Er scheint ohnehin nur so mitzulaufen. Anstatt ihm ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu widmen, denkt sie eher daran einen weiteren Sohn mit Ned zu zeugen (vgl. post Sexszene in Cat 1).
      Ja, im Moment vernachlässigt sie Rickon schon sehr. Zum einen durch ihre Trauer/Angst/Schuldgefühle wegen Bran und danach, als sie nach KL will.
      Aber wir wissen doch gar nicht, wie sehr sie sich sonst um ihn kümmert. Davon auszugehen, dass sie sich in einer Ausnahmesituation nicht kümmmert, dass das der Standard ist, finde ich ein bisschen weit hergeholt. Und sie plant ja auch nicht, dass sie nie mehr wieder kommt. Ihr Plan ist es, fix nach KL zu reisen und zwar so, dass sie noch vor Ned dort ist, mit ihm über das Attentat zu reden, ggf. irgendwo bezeugen, was sie weiß und dann so schnell wie möglich wieder nachhause zu reisen.

      Nina No One wrote:

      Sie setzt komische Prioritäten und wirkt auf mich irgendwie unreif und kindisch.Gerade auch hier wieder. Es geht doch momentan gar nicht um sie persönlich und schon gar nicht um die Tullys, sondern darum in einer schwierigen Situation zusammenzuhalten und den Betrieb von Winterfell am Laufen zu halten.
      Mal abgesehen von ihrem Gedanken
      She would show these northerners how strong a Tully of Riverrun could be.
      sehe ich an keiner Stelle, dass es ihr hier um sie selbst geht. Und überhaupt denke ich nicht, dass

      Nina No One wrote:

      Sie denkt von sich selbst also in erster Linie, auch nach 15 Jahren Ehe, noch als Tully und nicht als Stark und fühlt sich wohl noch immer nicht ganz dem Norden zugehörig.
      Ich denke eher, sie hat das Gefühl, dass man sie nach 15 Jahren noch ein bisschen als Fremde sieht und sie daher zeigen will, dass nicht nur die aus dem Norden tough sein können. Vor allem nicht, nachdem sie sich so lange hat gehen lassen.
      Der Betrieb in Winterfell läuft, Robb ist jung, aber hat sich schon als nicht verkehrt erwiesen und zusätzlich hat er ein paar gute Männer an seiner Seite, die ihn beraten können und helfen, dass alles seinen gewohnten Gang läuft.
      Sie will deswegen selbst gehen, weil es eine Aufgabe ist, mit dem sie niemanden betrauen kann. Jeden, den sie schickt, kann nur aus Hörensagen berichten. Sie kann als Augenzeugin erzählen. Und wahrscheinlich sieht sie sich in diesem Fall für die Abläufe in Winterfell noch als unwichtigste Person und am entbehrlichsten, während sie die wichtigste Zeugin ist und darauf vertrauen kann, dass auf jeden Fall Ned ihr Glauben schenken wird.

      Nina No One wrote:

      Auffällig finde ich an dieser Stelle, dass Theon, Ned als seinen 2. Vater bezeichnet und sagt, die Greyjoys schuldeten den Starks etwas. Im weiteren Verlauf der Geschichte, wird er die Starks aber dann in erster Linie als Geiselnehmer sehen.
      Jein... okay, Ned als zweiten Vater zu sehen, ist wahrscheinlich etwas übertrieben, aber letztendlich steht er den Starks durchaus näher als den Greyjoys. Im weiteren Verlauf der Geschichte gerät er auf den Iron Islands in die Zwickmühle wählen zu müssen und als er feststellt, dass sein leiblicher Vater und auch seine Schwester ihn im Prinzip für schwach und einen Weichling halten, redet er sich selbst ein, dass er nicht mehr als eine Geisel war.
      Show Spoiler
      Sehr viel später, als er mit Lady Dustin die Gruft besucht, gibt er ja zu, dass er eigentlich immer zu den Starks gehören wollte.


      Nina No One wrote:

      In Cat3 wird wieder erwähnt, dass Robb mit seinem rotbraunen Haar und den blauen Augen, dass typische Aussehen der Tullys hat.
      Aber nun fällt Cat zum ersten Mal, ein ernster und harter Zug in Robbs Gesicht auf, der sie stark an Ned erinnert.
      Mir ist auch noch aufgefallen
      He paused a moment, chewing on his lower lip the way he'd done when he was little.
      Wie Arya. :)
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:

      Ich denke eher, sie hat das Gefühl, dass man sie nach 15 Jahren noch ein bisschen als Fremde sieht und sie daher zeigen will, dass nicht nur die aus dem Norden tough sein können.
      Den Figuren geht es grundsätzlich wie dem Leser: Alle finden die Nordmänner cool. Muss an ihrem rauen Charme liegen. Tyrion gehts im nächsten Kapitel genauso.
      Später werden wir auch ein paar Beispiele kriegen von Charakteren, die die Nordmänner nicht mehr so cool finden. Aber bis dahin sind wir auch als Leser etwas skeptischer geworden. Ziemlich clever, unser Georg.

      Grundsätzlich sind alle Charaktere grau, so auch Cat. Ich habe eine Schwäche für sie seit jeher, und ich verspüre auch immer den Impuls, sie zu verteidigen.
      HODOR !

      hodor wrote:

      Ich habe eine Schwäche für sie seit jeher, und ich verspüre auch immer den Impuls, sie zu verteidigen.
      Ich glaube, beim ersten Lesen war ich nicht so wild auf sie, aber beim Reread hatte ich mehr Verständnis. Und schön, dass ich nicht einsam für sie in die Bresche schlagen muss. :D
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Zu diesem Kapitel habe ich mir bisher am meisten notiert, vermutlich weil ich hin-und hergerissen bin, aber der Reihe nach.
      Es beginnt mit Maester Luwin, der ihr die Bücher zeigen will und der Meinung ist, dass sie wissen will, was sie der Besuch des Königs gekostet hat, woraufhin sie antwortet, das wüsste sie ganz genau.
      Damit dürfte sie nicht die Vorräte meinen, will heißen, sie hat schon einen vagen Verdacht, noch bevor der Handlanger auftaucht. Unsere Cat hat fast ein ebenso feines Näschen wie Tyrion.
      In der weiteren Diskussion mit dem Maester nennt sie ihn plötzlich Luwin, ohne seinen Titel, allerdings nur in der Originalausgabe, in der deutschen wurde es einfach weggelassen. Das scheint mir ein wenig respektlos und ist wohl ihrem Zustand geschuldet, der scheinbar immer schlimmer wird, denn in der Folge scheint sie ihn sogar anzuschreien.
      Als Robb dazu kommt, fällt ihr sogar selbst auf, dass sie nicht sie selbst ist. Sie fühlt sich von Ned verlassen und unterstellt ihm sogar, dass er zwischen ihr und seiner neuen Aufgabe gewählt hat, was völlig absurd erscheint, da sie ihn ja selbst massiv dazu gedrängt hat.
      Ihr Ältester macht sie darauf aufmerksam, dass er sie braucht, was ich vollkommen nachvollziehen kann, im Gegensatz dazu, dass er mit Rickon nichts anfangen kann. Da frage ich mich, ob er denn vorher so wenig Kontakt zu seinem Bruder hatte. In Anbetracht der Tatsache, dass hier Kinder relativ früh verheiratet werden, sollte er mit seinen dreijährigen Bruder schon etwas anfangen können. Irgendwo muss es ja auch ein Kindermädchen oder ähnliches geben?
      Als die Wölfe anfangen zu heulen, bricht sie fast völlig zusammen, auch etwas was sich mir nicht erschließen will. Sie sagt über Winterfell „die graue, leere Burg und immer ging es weiter, wandelte sich nie.“ Das klingt, als hätte sie sich nie wohl gefühlt, als sei ihr Zuhause nur fremd, kalt, traurig, einsam und leer. Das passt auch zu dem, dass sie sich nicht als Stark fühlt, sondern als Tully. Ich habe in gewisser Weise Verständnis für sie, sie hat es sich nicht ausgesucht.
      Ihre Verzweiflung könnte jedenfalls nicht nur an Bran liegen. Vielleicht ist es alles auf einmal, vielleicht war es auch ein Grund dafür, Ned zu drängen die Hand Roberts zu werden, um Winterfell hinter sich zu lassen.
      Selbst Robbs Arme empfindet sie als stark, passt in meinem Kopf nicht zu einem Vierzehnjährigen, das mag an Cats Suche nach Schutz und Geborgenheit liegen, vielleicht liege ich aber auch völlig falsch und Robb ist schon ein ziemlicher Bulle.
      Dann taucht unser, nach Pferd stinkender (Pferde stinken nicht! :miffy: ), Handlanger auf, der es nicht fassen kann, dass Bran nicht allein ist, kommt mir irgendwie komisch vor, gerade Bran hätte ich an seiner Stelle definitiv nicht allein vermutet.
      Schräger noch, er versucht Catelyn einen merkwürdigen Trost zu spenden bzw sie zu beruhigen mit seinen „es ist ein Akt der Gnade“, zumindest scheint es ihm nicht ganz egal zu sein, was sie empfindet.
      Hier zeigt sich, dass es genau richtig war, dass sie Bran nicht eine Sekunde verlassen hat. Ich frage mich, ob sonst jemand dazu in der Lage gewesen wäre, ihren Sohn derart zu schützen. Sie blendet allen Schmerz aus, weil es um ihr Kind geht und wieder habe ich das Gefühl, dass sie was geahnt hat im Unterbewussten, denn danach ist sie erleichtert und kann ihn endlich allein lassen. Es wirkt fast so, als hätte sie darauf gewartet. Für mich eine der wenigen Szenen, wo sie sich genau richtig verhält und nur auf ihren Instinkt hört. Leider bleibt es nicht so.
      Kaum wieder halbwegs fit, spinnt sie die nächste Idee und ich glaube, dass hat sie schon im Kopf, als sie aufwacht, denn sie ernennt Robb sofort als Herrn über Winterfell und versucht seinen Blick zu schärfen.
      Als sie den Grund für ihr Weggehen bekannt gibt, scheint mir das auch sehr unvorsichtig, dass mit so vielen Leuten zu besprechen, irgendwer kann ja meist nicht die Klappe halten. Es zeigt aber auch, dass sie z.B. Theon vertraut, ihr Verhältnis scheint also gut zu sein.

      Maester Luwins Kette scheuert übrigens schon wieder, vielleicht sollte er noch ein Glied hinzufügen, der arme Mann. :D
      Interessant auch, dass sich Cat und Robb in der deutschen Version mal mit du und mal ihr ansprechen, meine Güte und vielleicht auch Herr Je. ;)

      Dann haben wir noch ein paar Übersetzungsgurken. Dieses Kapitel wimmelt von komischen Kleinigkeiten. Da hat entweder jemand geschlafen oder war der Meinung Martin hätte es anders ausdrücken sollen.
      Hier ein paar Beispiele:

      Summer fängt an zu heulen, im Original sagt Robb Branˋs, in der deutschen Ausgabe lediglich Bran.

      wiederholte er wie benommen


      he repeated stupidly.


      Das stupidly beinhaltet eine völlig andere Aussage. Da kommt mir fast der Verdacht, dass er einen Helfer hatte, der ihm versichert hat, dass Bran ganz bestimmt allein ist und dass er es nicht fassen kann auf Catelyn zu treffen.

      Der Wolf sah sie an. Sein Maul war rot und feucht...


      The wolf was looking at her. Its jaws were red and wet..


      Jetzt kann man jaws natürlich mit Maul übersetzen, Fänge hätte hier aber mMn besser gepasst und es hätte auch es nochmal bedrohlicher gemacht bzw besser gezeigt, wie gefährlich die Schattenwölfe selbst in dem Alter schon sein können.

      Sie hatte sie alle im Stich gelassen, ihre Kinder, ihren Mann, ihre Familie


      She had let them all down, her children, her husband, her house


      Ihre Familie wäre ja doppeltgemoppelt, unnötig, ihr Haus ist etwas ganz anderes und passt auch in das Bild, dass sie sich weiterhin als Tully sieht, es sei denn sie meint das Haus Stark, doch in beiden Fällen ist die Übersetzung schlichtweg falsch.

      Nina No One wrote:


      Als im Bibliotheksturm Feuer ausbricht, kümmert sie das nur im Hinblick auf Brans Sicherheit u. so bleibt sie auch dann an seiner Seite. Noch nicht einmal in dieser (gefährlichen) Situation, denkt sie an ihren Jüngsten.

      Den Schwur zur Verschwiegenheit, den sie ihnen abnimmt, erinnert mich stark an den, den, den Jon in der letzten Staffel seinen Schwester bzgl. seiner Herkunft abringt.
      Auffällig finde ich an dieser Stelle, dass Theon, Ned als seinen 2. Vater bezeichnet und sagt, die Greyjoys schuldeten den Starks etwas. Im weiteren Verlauf der Geschichte, wird er die Starks aber dann in erster Linie als Geiselnehmer sehen.


      Das finde ich ich auch erschreckend, dass sie zumindest nicht da an Rickon denkt,
      Ich habe Theon vom Anfang kaum noch auf dem Schirm, aber könnte es sein, dass auch er sich im Stich gelassen fühlt? Er sieht die Starks als seine 2. Familie an und plötzlich wird er allein gelassen. Weiß ich aber nicht mehr genau.

      Hildegunda wrote:

      hodor wrote:

      Sehr beruhigend, dass sowas nicht noch mal vorkommen wird.

      Nö, sie geht nur gleich wieder auf Verbrecherjagd. Das Schämen hat nicht lange vorgehalten. :D


      Yep, so geht mir auch, obwohl ich lange überlegt habe, was ich wohl tun würde und ich bin mir immer noch nicht sicher. Irgendjemand muss mit Ned sprechen, wenn sie jemand anderen schickt, kann sie sich nie sicher sein, ob alles gut läuft und ich neige auch dazu, zu sagen, wenn du willst, dass es nach deinen Wünschen vernünftig läuft, dann tu es selbst und sie wähnt ihre Kinder in Winterfell in Sicherheit, während die anderen in Gefahr sind. Schwierige Entscheidung!

      Hab den Tab schon so ewig auf, dass eure letzten Beiträge noch nicht berücksichtigt sind, wenn also etwas gerad nicht passt, liegt es daran ;)
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      Post was edited 1 time, last by “NannyOgg” ().

      NannyOgg wrote:

      Da frage ich mich, ob er denn vorher so wenig Kontakt zu seinem Bruder hatte. In Anbetracht der Tatsache, dass hier Kinder relativ früh verheiratet werden, sollte er mit seinen dreijährigen Bruder schon etwas anfangen können. Irgendwo muss es ja auch ein Kindermädchen oder ähnliches geben?
      Also, dass ein 14jähriger etwas mit 3jährigen anfangen könnte, wäre mir neu. :D


      NannyOgg wrote:

      Ihre Verzweiflung könnte jedenfalls nicht nur an Bran liegen. Vielleicht ist es alles auf einmal, vielleicht war es auch ein Grund dafür, Ned zu drängen die Hand Roberts zu werden, um Winterfell hinter sich zu lassen.
      Der Gedanke ist echt gut und macht für mich eine Menge Sinn!

      NannyOgg wrote:

      Dann taucht unser, nach Pferd stinkender (Pferde stinken nicht! ), Handlanger auf, der es nicht fassen kann, dass Bran nicht allein ist, kommt mir irgendwie komisch vor, gerade Bran hätte ich an seiner Stelle definitiv nicht allein vermutet.
      Naja, er duftet wahrscheinlich nicht nach Pferd sondern nach Pferdemist und 2 Wochen nicht waschen. <X
      Und er macht nicht wirklich den Eindruck, der Hellste zu sein. Er wird wirklich gedacht haben, dass ein Feuer alle Leute weglockt und hat mit einer extrem neben sich stehenden Mutter nicht gerechnet.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:

      Also, dass ein 14jähriger etwas mit 3jährigen anfangen könnte, wäre mir neu. :D


      Im Normalfall wohl eher nicht :D Aber schon so wie @Hildegunda sagt und auch bezogen auf die Extremsituation, da sollte man sich mit 14 schon mal zusammenreißen können, vor allem wenn man kurz danach zum Herrn von Winterfell ernannt wird ;)


      Der Gedanke ist echt gut und macht für mich eine Menge Sinn!


      Ihr Handeln würde umso viel verständlicher. Bin aber im Allgemeinen in diesem Kapitel eher bei dir und @hodor was Cat angeht. ;)

      Naja, er duftet wahrscheinlich nicht nach Pferd sondern nach Pferdemist und 2 Wochen nicht waschen. <X
      Und er macht nicht wirklich den Eindruck, der Hellste zu sein. Er wird wirklich gedacht haben, dass ein Feuer alle Leute weglockt und hat mit einer extrem neben sich stehenden Mutter nicht gerechnet.


      Och Pferdemist... :pardon: 2 Wochen nichtwaschen ist natürlich was anderes :D
      Es geht nur alles so schnell, kaum ist das Feuer bemerkt, ist er schon da, kommt mir halt alles seltsam vor, aber vielleicht bin ich auch schon leicht paranoid :blackeye:
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      Hildegunda wrote:

      Vielleicht meint @NannyOgg , dass in dieser Welt 14-jährige schon häufig Eltern sein könnten und von daher mit kleinen Kindern umgehen können müssten. So habe ich es zumindest verstanden.
      Bloß, weil man eher heiratet und Kinder in die Welt setzt, heißt das ja nicht, dass man auch was mit ihnen anfangen kann. Und das gilt dann für Jungs wahrscheinlich noch mehr. Mädchen werden sicherlich im Rahmen ihrer Erziehung darauf vorbereitet, Jungs sicher nicht.

      Edit:

      NannyOgg wrote:

      Och Pferdemist...
      2 Wochen alter Pferdemist? ;)


      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:



      Edit:

      NannyOgg wrote:

      Och Pferdemist...
      2 Wochen alter Pferdemist? ;)


      2 Wochen ist doch gar nichts, bei einer Matratze sind die untersten Stücke fast ein halbes Jahr alt :D Das macht ordentlich die Nase frei ^^
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      NannyOgg wrote:

      im Gegensatz dazu, dass er mit Rickon nichts anfangen kann. Da frage ich mich, ob er denn vorher so wenig Kontakt zu seinem Bruder hatte.


      NannyOgg wrote:

      Esmeralda schrieb:
      Also, dass ein 14jähriger etwas mit 3jährigen anfangen könnte, wäre mir neu.

      Im Normalfall wohl eher nicht Aber schon so wie @Hildegunda sagt und auch bezogen auf die Extremsituation, da sollte man sich mit 14 schon mal zusammenreißen können, vor allem wenn man kurz danach zum Herrn von Winterfell ernannt wird

      Glaube, dass er einfach nicht weiß wie er aktuell mit Rickon umgehen soll. Rickon ist momentan nicht der kleine Bruder den er bisher kannte , sondern ein Kleinkind, das in einer Extremsituation steckt. Und es ist ja schon für 'nen Erwachsenen schwer, mit 'nem völlig verstörten Kind, das ständig weint und klammert - umzugehen. Finde das von einem 14jährigen schon viel verlangt.

      Esmeralda wrote:

      Mal abgesehen von ihrem Gedanken
      She would show these northerners how strong a Tully of Riverrun could be.
      sehe ich an keiner Stelle, dass es ihr hier um sie selbst geht. Und überhaupt denke ich nicht, dass

      An dieser Stelle, ist das schon der einzige Hinweis, auf den sich mein Empfinden stützt. Die Aussage bezieht sich aber eher auf meine Sicht auf Cate im allgemeinen. Habe ich hier nicht ganz klar gemacht.
      Finde ihren Gedankengang aber in der Situation trotzdem nicht ganz so angebracht. Könnte aber auch durchaus so gemeint sein, wie du es verstehst. Denke, die Interpretation hängt hier auch ein bisschen von der Cat-Grundeinstellung ab. ;)

      Esmeralda wrote:

      Jein... okay, Ned als zweiten Vater zu sehen, ist wahrscheinlich etwas übertrieben, aber letztendlich steht er den Starks durchaus näher als den Greyjoys. Im weiteren Verlauf der Geschichte gerät er auf den Iron Islands in die Zwickmühle wählen zu müssen und als er feststellt, dass sein leiblicher Vater und auch seine Schwester ihn im Prinzip für schwach und einen Weichling halten, redet er sich selbst ein, dass er nicht mehr als eine Geisel war.


      NannyOgg wrote:

      Ich habe Theon vom Anfang kaum noch auf dem Schirm, aber könnte es sein, dass auch er sich im Stich gelassen fühlt? Er sieht die Starks als seine 2. Familie an und plötzlich wird er allein gelassen. Weiß ich aber nicht mehr genau.


      Habe mich wohl auch hier nicht ganz klar ausgedrückt. :whistling: Meinte mit *weiterem Verlauf*, den Verlauf dieses ersten Buches (AGOT).
      Klar, beeinflussen sein Vater, Asha und die ganze Stimmung auf Pyke, seine Sicht auf seine Zeit bei den Starks und später relativiert sich das wieder. Habe aber den Eindruck, das seine Gefühle den Starks gegenüber eher ambivalent bleiben und er sich nirgends so richtig zugehörig fühlt.
      Glaube, es ist Jon, der später 'mal erwähnt, dass Theon nicht gerade wie ein Familienmitglied, sondern nicht sehr viel besser als er behandelt wurde auf Winterfell (die Kinder wohl ausgenommen).

      hodor wrote:

      Den Figuren geht es grundsätzlich wie dem Leser: Alle finden die Nordmänner cool.

      Naja- geht so. :P

      Esmeralda wrote:

      Also, dass ein 14jähriger etwas mit 3jährigen anfangen könnte, wäre mir neu.


      Esmeralda wrote:

      Und das gilt dann für Jungs wahrscheinlich noch mehr. Mädchen werden sicherlich im Rahmen ihrer Erziehung darauf vorbereitet, Jungs sicher nicht.
      Kriegt Euch mal wieder ein. Ich war 12, als ich einen kleinen Bruder kriegte, und ich bin drauf abgefahren. Ich kann es mir problematisch vorstellen, wenn der Altersunterschied kleiner ist, aber mit 14 will man als Junge bereits Papa spielen, egal in welcher Gesellschaft. Man wirkt dadurch noch erwachsener. Und die Mädels fahren auch drauf ab.

      Nina No One wrote:

      Glaube, dass er einfach nicht weiß wie er aktuell mit Rickon umgehen soll. Rickon ist momentan nicht der kleine Bruder den er bisher kannte , sondern ein Kleinkind, das in einer Extremsituation steckt. Und es ist ja schon für 'nen Erwachsenen schwer, mit 'nem völlig verstörten Kind, das ständig weint und klammert - umzugehen. Finde das von einem 14jährigen schon viel verlangt.
      Das trifft es ziemlich genau, finde ich.


      HODOR !

      Post was edited 1 time, last by “hodor” ().

      Hildegunda wrote:

      Ich kann zwar ihren Wunsch verstehen, dass sie dieses Verbrechen nicht ungesühnt lassen will, aber ihre Engstirnigkeit und ihren Aktionismus kann ich nicht verstehen. Schon wieder denkt sie gar nicht an den sich verlassen fühlenden Rickon, das finde ich wirklich gruselig.


      Ja, geht mir genauso :( Zuerst vernachlässigt sie alle Kinder nur wegen Bran, und dann vernachlässigt sie sogar ihn. Sie ist grausam zu Jon und interessiert sich nicht für Rickon. Was nützt es außerdem, die ganze Zeit bei Bran zu sitzen? Sie hätte sie ja auch mit jemanden abwechseln können und hätte zwischendurch zumindest mal mit Robb sprechen und mit Rickon kuscheln können. Wenn sie wenigstens für Bran da wäre, aber selbst denn verlässt sie vollkommen überstürzt. In Cats Gedanken lese ich immer: Familie, Familie, Familie, aber ich spüre nichts. :(

      Hildegunda wrote:

      Ich finde sie irgendwie - seltsam. War beim ersten Lesen nicht so.


      Finde es jetzt auch viel schlimmer als beim ersten Mal lesen.

      NannyOgg wrote:

      Ihre Familie wäre ja doppeltgemoppelt, unnötig, ihr Haus ist etwas ganz anderes und passt auch in das Bild, dass sie sich weiterhin als Tully sieht, es sei denn sie meint das Haus Stark, doch in beiden Fällen ist die Übersetzung schlichtweg falsch.


      Sehr spannend! Danke!

      hodor wrote:

      Kriegt Euch mal wieder ein. Ich war 12, als ich einen kleinen Bruder kriegte, und ich bin drauf abgefahren. Ich kann es mir problematisch vorstellen, wenn der Altersunterschied kleiner ist, aber mit 14 will man als Junge bereits Papa spielen, egal in welcher Gesellschaft. Man wirkt dadurch noch erwachsener. Und die Mädels fahren auch drauf ab.


      :thumbsup:
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      hodor wrote:

      Kriegt Euch mal wieder ein. Ich war 12, als ich einen kleinen Bruder kriegte, und ich bin drauf abgefahren. Ich kann es mir problematisch vorstellen, wenn der Altersunterschied kleiner ist, aber mit 14 will man als Junge bereits Papa spielen, egal in welcher Gesellschaft. Man wirkt dadurch noch erwachsener. Und die Mädels fahren auch drauf ab.


      Ich weiß nicht wie mein Jüngster darauf reagiert hätte, wahrscheinlich ähnlich wie Robb und mein Ältester ist zu nah an seinen Geschwistern oder zumindest ist der Altersunterschied nicht sooo groß. In meiner Familie sind wir aber 18 Enkelkinder und da hat jeder auf jeden aufgepasst damals. Das war normal, es kommt drauf an denke ich, wie man aufwächst und wie alles so gehandhabt wird. ;) Tendiere aber auch eher dazu, dass das schon laufen sollte.

      Nina No One wrote:

      Glaube, dass er einfach nicht weiß wie er aktuell mit Rickon umgehen soll. Rickon ist momentan nicht der kleine Bruder den er bisher kannte , sondern ein Kleinkind, das in einer Extremsituation steckt. Und es ist ja schon für 'nen Erwachsenen schwer, mit 'nem völlig verstörten Kind, das ständig weint und klammert - umzugehen. Finde das von einem 14jährigen schon viel verlangt.
      Das trifft es ziemlich genau, finde ich.[/quote]

      Das ist auch viel verlangt, es ist aber auch eine extreme Situation. Sicher wäre es besser, wenn Cat Rickon mit zu sich holen würde, sie kann aber nicht. Ich finde es nur ungewöhnlich, da so kleine Geschwister meist ziemlich an den Großen hängen und sich eigentlich auch bereitwillig trösten lassen, wenn Mama und Papa mal nicht da sind Vielleicht ist das auch eine Idealvorstellung von mir, aber gerade dann würde ich erwarten, dass sie sich zusammentun bzw der Große sich solange um den Kleinen kümmert.
      ;)




      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

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      Esmeralda wrote:

      Ihr Plan ist es, fix nach KL zu reisen und zwar so, dass sie noch vor Ned dort ist, mit ihm über das Attentat zu reden, ggf. irgendwo bezeugen, was sie weiß und dann so schnell wie möglich wieder nachhause zu reisen.
      hätte sie dann mal diesen fixen Weg auch zurück nehmen (können)

      NannyOgg wrote:

      Ihr Ältester macht sie darauf aufmerksam, dass er sie braucht, was ich vollkommen nachvollziehen kann, im Gegensatz dazu, dass er mit Rickon nichts anfangen kann.


      NannyOgg wrote:

      Dann taucht unser, nach Pferd stinkender (Pferde stinken nicht! )

      :D Naja, starken Körpergeruch, den mensch in ihrer Gesellschaft schonmal annehmen kann haben sie ja schon (sprech da auch aus eigener Erfahrung ;) aber gibt schlimmere Gerüche - und wenn es kalter Zigarettenrauch in der Kleidung ist :P )

      NannyOgg wrote:

      Dann haben wir noch ein paar Übersetzungsgurken.

      Danke, ja voll interessant. Hab den Vergleich ja leider nicht (und wenn hätte ich derzeit auch nicht die Zeit für einen so intensiven ;) )

      Esmeralda wrote:

      Und er macht nicht wirklich den Eindruck, der Hellste zu sein. Er wird wirklich gedacht haben, dass ein Feuer alle Leute weglockt und hat mit einer extrem neben sich stehenden Mutter nicht gerechnet.
      Vorallem ist die Burg so unterbesetzt, dass direkt damit zu rechnen ist das wirklich jeder verfügbare Mann (und Frau) erstmal zum Feuer eilt ? Klar rechnet keiner mit dem Anschlag, so das Robb die Wachen mitnimmt, aber ob ich darauf gewettet hätte...

      2 Wochen ist doch gar nichts, bei einer Matratze sind die untersten Stücke fast ein halbes Jahr alt Das macht ordentlich die Nase frei
      was für eine Matratze ? ?(