015_AGOT_Tyrion 2

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      015_AGOT_Tyrion 2

      015_AGOT_Tyrion 2

      Jahr: 298 n.A.E.
      Datum: 07. Juni
      Englischer Buchtitel: A Game of Thrones
      Deutscher Buchtitel: Die Herren von Winterfell
      Seiten englische Ausgabe:
      Seiten deutsche Ausgabe: 152 - 163
      POV: Tyrion
      Laufende Nummer chronologische Reihenfolge: 015
      Laufende Nummer Buchreihenfolge: 1.14
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Tyrion und Jon auf dem Weg zur NW.
      No doubt they made a curious fellowship for the kingsroad, or any road.
      8 Leute und 1 Wolf, macht 9, eine Verneigung vor jenem anderen Fellowship aus dieser bekannten aber überbewerteten Fantasytrilogie, die ich seit Jahrzehnten versuche, zu lesen, aber ach! es will mir nicht gelingen. Vielleicht sollte man sie mal verfilmen.
      Tyrion liest ein Buch über Drachen, Faszination seiner Kindheit. Dragonbone wird erklärt, woraus der Griff des Dolches besteht, mit dem Bran ermordet werden sollte. Tyrion erinnert sich an seinen ersten Besuch in KL anläßlich Cerseis Hochzeit, als er in den Gewölben die Drachenköpfe bewunderte.
      The singers had given them the names of gods: Balerion, Meraxes, Vhaghar
      Als ich dies das erstemal las, dachte ich Mann! wie cool! Ich will Drachen!
      Die Sänger haben die Drachen nach Göttern benannt? Öhm.
      Jedenfalls hat das ganze Drachenzeugs hier noch einen unglaublichen Mythos, der meiner bescheidenen Meinung nach unglücklicherweise vom Autor selbst später hingemetzelt wurde. Ich weiss jetzt alles über Drachen, was ich nie wissen wollte. Sie werden garantiert auch noch die Prequelserie machen mit der Fire + Blood - Verfilmung, in der dutzende Drachen, von barbusigen Blondinen geflogen, sich gegenseitig zerfleischen, you read it here first.
      Egal.
      Jon und Tyrion vertiefen hier ihre Freundschaft, denn das ist es, was sie beide verbindet, völlig ignoriert von der TV-Serie, hier erwarte ich noch was von GRRM, wenn sie wieder zusammentreffen.
      Ein schönes Kapitel, und ich gehe jetzt eine Fanfic schreiben über Tyrions zwei Gehilfen, die nicht kochen können und die Drecksarbeit machen müssen.
      Beste Textstelle:
      He had expected to find them impressive, perhaps even frightening. He had not thought to find them beautiful.
      Yet they were. As black as onyx, polished smooth, so the bone seemed to
      shimmer in the light of his torch. They liked the fire, he
      sensed. He'd thrust the torch into the mouth of one of the larger skulls
      and made the shadows leap and dance on the wall behind him. The teeth
      were long, curving knives of black diamond. The flame of the torch was
      nothing to them; they had bathed in the heat of far greater fires. When he had moved away, Tyrion could have sworn that the beast's empty eye sockets had watched him go.

      HODOR !

      hodor wrote:

      8 Leute und 1 Wolf, macht 9, eine Verneigung vor jenem anderen Fellowship aus dieser bekannten aber überbewerteten Fantasytrilogie, die ich seit Jahrzehnten versuche, zu lesen, aber ach! es will mir nicht gelingen.

      Hier stehe ich auf der Leitung. :(

      Sonst ist es offiziell ein Tyrion-Kapitel, aber eigentlich geht es viel um Jon Snow. Wieder wird darauf 'rumgeharkt, dass er ein Bastard ist. Tyrion nimmt auch kein Blatt vor den Mund und provoziert ihn ordentlich. Erneut wird deutlich, wie sehr Jon darunter leidet, ein Bastard zu sein.
      Mein Lieblingssatz:
      "Whoever his mother had been, she had left little of herself in her son."

      Was ich nicht verstehe:
      "The singers had given them the names of gods: Balerion, Meraxes, Vhaghar."
      Hatten die Drachen vorher andere Namen? Spannend auch, welche Götter das waren.

      Sonst bin ich ja fürs Praktische und an den hygienischen Verhältnissen interessiert. Klar, dass einige nicht sehr sauber waren, aber Yoren mit seinen extrem vielen Läusen sticht doch ordentlich gegen Leute wie Benjen Stark ab. Dass die so selbstverständlich miteinander verkehren, kann ich mir nicht vorstellen.

      Post was edited 1 time, last by “Hildegunda” ().

      Hildegunda wrote:

      Ich habe dran gedacht und in Gedanken durchgezählt, kam aber irgendwie auf andere Zahlen. Ja, der Schinken steht auch in meinem Regal, irgendwann muss ich ihn mal lesen. :)


      Es sind 9, genau wie die Nazgûl. Und @hodor bitte, keine Trilogie! Das ist EIN Buch! ;) Jetzt muss ich mich abregen, ihr Banausen :D Und nein, bitte keine Verfilmung <X Sorry für OT und alles andere, bei meinen Ssssssschatz bin ich etwas empfindlich :P :D ;)
      Wenn jemand bereit für eine Leserunde ist, ich bin es immer! :crazy:
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      hodor wrote:

      8 Leute und 1 Wolf, macht 9, eine Verneigung vor jenem anderen Fellowship aus dieser bekannten aber überbewerteten Fantasytrilogie, die ich seit Jahrzehnten versuche, zu lesen, aber ach! es will mir nicht gelingen. Vielleicht sollte man sie mal verfilmen.


      Hodor, du hast es vielleicht nicht mitbekommen, da es eher eine kleinere Verfilmung war, aber es gab tatsächlich mal vor einigen Jahren drei Filme. Vielleicht gibt es die irgendwo auf DVD, aber da musst du schon lange suchen, da die kaum noch verkauft werden. Der Erfolg war wohl eher nicht so dolle.

      Aber im Ernst jetzt: Das Buch ist wirklich sehr spannend! Wirklich! Okay, die ersten hundert Seiten zwar ätzend langweilig mit den ganzen Hobbits und ihren Angewohnheiten und so , aber wenn man dann mal drin ist, dann ist es richtig gut!
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Das Kapitel scheint nicht so diskussionswürdig zu sein. Ich habe mir nur notiert, dass mich das Kapitel an Karl Mays Winnetou Erzählung erinnert hat :closed: Tut mir leid.
      Ich gebe Euch mal meine Notizen im O-Ton durch:

      Zu diesem Kapitel habe ich nicht so viel zu sagen, nur dass es herrlich wirkt, wie groß Westeros wirkt, und wie reich an Menschen, Geschichten und Orten. Mich erinnert es stellenweise an Winnetou komischerweise.


      Ich will damit nicht sagen, dass mir das Kapitel nicht gefallen hat. Im Gegenteil. Ich mag diese "on the Road" Geschichten sehr.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      tja, SuSansa - da kann ich dir nur Recht geben. Fand das Kapitel auch schön zu hören, aber groß zu diskutieren außer das schon erwähnte zu erwähnen ;) :D
      Tyrion und seine Begeisterung für Drachen, Geschichte und das lustig machen über die Mythischen Wesen jenseits der Mauer .

      Hildegunda wrote:

      Mein Lieblingssatz:
      "Whoever his mother had been, she had left little of herself in her son."

      tja...

      irgendwann muss ich ihn mal lesen.

      tja, irgendwann.... hab tatsächlich diese kleine Verfilmung vor Urzeiten gesehen. Das Buch, die Bücher haben mich bisher nie soweit gereizt das ich es tatsächlich angefangen hätte...

      Rory2016 wrote:

      tja, SuSansa - da kann ich dir nur Recht geben. Fand das Kapitel auch schön zu hören, aber groß zu diskutieren außer das schon erwähnte zu erwähnen

      Naja, man erlebt Tyrion und Jon in Interaktion, danach treffen sie sich doch nicht mehr. Interessant, wenn sie sich später - wie im Film - wiedertreffen sollten. Dann haben sich ja beide massiv verändert. Ich finde, hier bekommt man Jon noch so als unreifen Jungen mit.

      Ich habe das Hygieneproblem der Nachtwache schon erwähnt und weiß nicht, inwieweit der gute George hier nicht übertrieben oder zu wenig nachgedacht hat. Dass der adlige Benjen und der total verlauste Yoren sich als einem Männerorden zugehörig und gleich fühlen sollen, ja gar in Interaktion mit einander treten wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Benjen hat doch mehr mit Tyrion als mit seinem "Bruder" von der Nachtwache gemein.Und bei dem ständigen Mitgliederschwund ist doch auch die Außenwirkung der Nachtwache wichtig, da kann man doch nicht die vollkommen verwahrlosten Typen herumrennen lassen. Ist da vielleicht unser (und Georges) Bild vom Mittelalter schräg? Ich weiß es nicht.

      Hildegunda wrote:

      Was ich nicht verstehe:
      "The singers had given them the names of gods: Balerion, Meraxes, Vhaghar."
      Hatten die Drachen vorher andere Namen? Spannend auch, welche Götter das waren.

      Dass die Drachen nach Göttern benannt wurden, habe ich tatsächlich komplett überlesen. :whistling:
      Als ich es dann hier gelesen habe, kam mir das auch irgendwie komisch vor.
      Im Wiki of Ice and Fire steht, dass die Drachen nach alten valyrischen Göttern benannt wurden.
      Dachte eigentlich, die Valyrer hätten mit ihrer Magie und seltsamen Experimenten am liebsten selbst Gott gespielt, aber da lag ich offensichtlich falsch und auch bei denen geht’s nicht ohne Götter.
      Bei *the singers had given them the names…* könnte ich mir sogar gut vorstellen, dass das ein Schreibfehler ist und *singers* einfach falsch ist u. stattdessen dort vielleicht *dragonlords*, *riders* od so stehen sollte. Macht so gar keinen Sinn. ?(

      Hildegunda wrote:

      Dass der adlige Benjen und der total verlauste Yoren sich als einem Männerorden zugehörig und gleich fühlen sollen, ja gar in Interaktion mit einander treten wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Benjen hat doch mehr mit Tyrion als mit seinem "Bruder" von der Nachtwache gemein.Und bei dem ständigen Mitgliederschwund ist doch auch die Außenwirkung der Nachtwache wichtig, da kann man doch nicht die vollkommen verwahrlosten Typen herumrennen lassen.

      Vielleicht ist Yoren ja nicht grundsätzlich so schlimm verlaust, sondern nur in so einem schlimmen Zustand, weil er seit ein paar Monaten on the road ist. Die hygienischen Bedingungen in Castle Black sind nämlich gar nicht soo übel. Sie haben immerhin ein Badehaus mit warmem Wasser (!) und sie könnten z.B. Zitrusfrüchte und Kräuter nutzen, um sich Badezusätze zu machen oder so. :) Genug Kleidung und Ausrüstung zum Wechseln scheint es auch zu geben. Dort müssen sie also nicht zwangsläufig verlottern und stinken.

      Über die Beziehung zwischen Tyrion und Benjen habe ich beim Lesen auch nachgedacht. Habe mich auch gefragt, warum sich Tyrion besser mit Yoren versteht als mit Benjen, mit dem er aufgrund seiner Abstammung viel mehr Gemeinsamkeiten hat. Empfinde Benjen eigentlich auch als vernünftig und zugänglich und dass er alle Lannisters in einen Topf wirft und Tyrion so vorverurteilt, passt irgendwie nicht so ganz zu seinem Charakter, finde ich.
      Woher kommt denn diese kategorische Ablehnung der Lannisters durch die Starks (zum jetzigen Zeitpunkt)? Liegt es nur an der gegensätzlichen Ehr- und *Arbeitsauffassung* oder am Kingslaying durch Jamie?

      [

      Nina No One wrote:

      Im Wiki of Ice and Fire steht, dass die Drachen nach alten valyrischen Göttern benannt wurden.
      Dachte eigentlich, die Valyrer hätten mit ihrer Magie und seltsamen Experimenten am liebsten selbst Gott gespielt, aber da lag ich offensichtlich falsch und auch bei denen geht’s nicht ohne Götter.
      Ich stelle mir das so vor: Als er das erste Buch schrieb, waren die Targs in GRRMs Kopf noch nicht so ausgearbeitet, (und viel mystischer, ich finde, sie wurden in den letzten Jahren mit der Ausarbeitung ihrer Geschichte regelrecht entzaubert) und in der Wiki wurde das dann nachträglich "berichtigt".
      Ganz zu Beginn habe ich mir die Valyrer als halbwegs technologische Zivilasation vorgestellt. Ich trauere wirklich dieser Zeit vor AWOIAF nach, als wir noch nicht so viel wussten...

      Zu Yoren und der Hygiene: Hier sehen wir halt die Sicht Tyrions, eines Adligen. Man hält sich für etwas Besseres, weil man "sauberer" ist. Später lernen wir, das Yoren ein ziemlich liebenswerter Charakter ist, verlaust oder nicht. Da sehen wir ihn dann durch Aryas Augen, die da wie eine Niedriggeborene lebt.
      Hygiene ist relativ. Ich bin als Arbeiterkind aufgewachsen, mein Vater empfand den Dreck unter den Fingernägeln als positiv, ein Zeichen dafür, dass man mit den Händen arbeitet, meine Mutter und meine Freundinnen schickten mich immer zum Händewaschen :D . Alles ist relativ.
      HODOR !

      Post was edited 1 time, last by “hodor” ().

      Bei *the singers had given them the names…* könnte ich mir sogar gut vorstellen, dass das ein Schreibfehler ist und *singers* einfach falsch ist u. stattdessen dort vielleicht *dragonlords*, *riders* od so stehen sollte. Macht so gar keinen Sinn. ?(

      Oder die Stelle soll ausdrücken, dass die Drachen schon so lange in der Vergangenheit liegen und deshalb zum Mythos verkommen sind.


      Woher kommt denn diese kategorische Ablehnung der Lannisters durch die Starks (zum jetzigen Zeitpunkt)? Liegt es nur an der gegensätzlichen Ehr- und *Arbeitsauffassung* oder am Kingslaying durch Jamie?

      Da sind einfach mehrere Punkte zusammen gekommen. Zum einen natürlich der Mord an Aerys durch den Königsgardisten Jamie. Aber auch Tywins Einmarsch in die Hauptstadt. Nachdem ihm, durch Pycelles Überzeugungsarbeit, die Tore geöffnet wurden, haben seine Soldaten unter der Bevölkerung gewütet. Währenddessen wurden im Red Keep Elia, Rhaenys und Aegon brutal ermordet.
      Ned kam damals vor Robert in King's Landing an und hat das Wüten der Lannistersoldaten noch miterlebt.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      hodor wrote:

      Alles ist relativ.

      Nee, Kopfläuse sind nicht relativ. Parasiten können üblen Juckreiz und sonst was verursachen, was meines Erachtens auch den knackigsten Arbeiter nerven kann. Nichts gegen Dich persönlich, @hodor , aber mir geht diese 70er-Jahre-Arbeiterkind-Romantik ziemlich auf den Senkel. Wahrscheinlich, weil ich kein Arbeiterkind bin und dafür von bestimmten Personen in den 70ern übelst angegangen wurde. Außerdem habe ich selbst viel im Dreck gespielt und hatte mehrfach Oxyuren (das sind kleine Würmer im Darm), die nachts im warmen Bettchen aus dem After krabbeln und fürchterlich jucken. Da gehst Du die Wände hoch! Ein derartig penetranter Juckreiz (natürlich auf dem Kopf ^^ ) kann auch bei Kopflausbefall auftreten.

      Hildegunda wrote:

      Ein derartig penetranter Juckreiz (natürlich auf dem Kopf ) kann auch bei Kopflausbefall auftreten.
      Letzteres kann ich bestätigen, hab mir in der Grundschule zweimal welche eingefangen und vor einigen Jahren, hat einer meiner Jungs auch welche aus der Schule mit nachhause gebracht und die ganze Familie damit beglückt...

      Allerdings sind Kopfläuse nur bedingt ein Hygiene-Problem. Sie springen von Kopf zu Kopf und gehen an sauberes und schmutziges Haar gleichzeitig und auch noch soviel waschen bringt sie nicht wieder weg. Da muss man dann schon spezielle Mittel anwenden, die die Dinger ersticken und die Nissen auskämmen, immer und immer wieder über Wochen.

      Die Methode Läuse loszuwerden als meine Mutter ein Schulkind war (in den 30ern): vor der ganzen Klasse die Haare abscheren und den geschorenen Kopf mit Petroleum einpinseln...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Huh...wir sind bei Läusen 8| Da hab ich auch so meine Erfahrungen mit, die können mich aber nicht mehr schocken, in der Grundschule brachten die Mädchen regelmäßig welche mit nach Hause. Es hat genervt, war aber auch irgendwie lustig, zumindest im Sommer. Wir haben damals auf einem alten Bauernhof gewohnt, zusammen mit 3 Familien und insgesamt 8 Kindern, da haben wir dann draußen zusammen Haare ausgekämmt...ich kam mir immer vor wie bei Madita :D Bin trotzdem froh, dass die Zeit lange vorbei ist ;)

      Von @hodor drauf gebracht, hab ich den HdR und den Hobbit durchforstet, weil ich der Meinung war, den Königsweg und die „seltsame Gesellschaft“ dort gelesen zu haben. Hab natürlich nichts gefunden, könnte aber schwören, dass es irgendwo vorkam :hmm: :rolleyes:

      Aufgefallen sind mir ein paar Kleinigkeiten, die mich irgendwie irritiert haben.

      Der Königsweg lag gleich neben der Burg und der Stadt.


      Welche Stadt? Es ist zwar logisch, dass da eine ist, aber wird die nochmal irgendwo erwähnt? ?(

      doch zweifellos war es einer Kastration vorzuziehen.


      Vergewaltiger werden also kastriert. Im Laufe der Geschichte scheint das Verbrechen dann aber nicht mehr so schlimm zu sein, zumindest fürchtet sich niemand davor,

      Benjen finde ich ziemlich unklug, er zeigt seigt seine Abneigung gegen Tyrion ja ziemlich offen, dabei hätte er doch hier die Gelegenheit etwas für die Nachtwache zu tun. Tyrion ist interessiert und der Schwager des Königs, mit etwas Diplomatie und dem richtigen Hebel könnte er so viel erreichen...

      Bei Tyrion selbst sehen wir, wie hart er im Nehmen ist und keinen falschen Stolz besitzt. Er nimmt Benjens Bärenfell und gut, sehr schlau, zumal er keine ausreichend warme Kleidung dabei hat, was mich zum nächsten Punkt bringt. Ned leiht ihm ohne zu zögern mehrere Bücher, aber ihm mal zu sagen, dass er viel wärmere Kleidung braucht, ist nicht drin. Schon schräg!

      Dann sind wir schon bei den Drachen angelangt, da frag ich mich was es mit den Drachenknochen auf sich hat und ob sie eventuell etwas mit valyrischem Stahl zu tun haben :hmm: Interessant auch, dass die Dothraki sie für Bögen benutzen, woher bekommen sie Drachenknochen? ?(
      Bei Tyrions Besichtigung der Schädel fällt auf, dass man auf einen Pferd in Vhagars Maul reiten konnte und Balerion, der viel viel größer war, einen Auerochsen komplett verschlingen konnte. Häh? Wo ist da ist die Relation? Oder wie groß sind die Auerochsen in Westeros? :blackeye:

      Zu den Namen bzw Sängern...irgendwie habe ich das ganz anders verstanden. Ich war davon ausgegangen, dass die Sänger ihnen die Namen gaben, als sie nach der Schlacht die Taten der Drachen besangen. Dass würde natürlich voraussetzen, dass sie vorher keine hatten oder sie zumindest nicht bekannt oder relevant waren. Jetzt hab ich vorher aber auch nicht im Wiki gelesen und wusste ohnehin nicht, welche Götter das waren. ;) Vielleicht hat Martin sich das auch erst später überlegt.

      Tyrion wird mir hier noch sympathischer, er provoziert Jon, aber als Ghost ihn angreift, resümiert er gleich, dass er wohl verdient hat und als Jon daraufhin noch ein bisschen unverschämt wird, lacht er darüber. Selbst Yoren versöhnt er, indem er den Weinschlauch rumgehen lässt. Bemerkenswert unser Lannister.

      Ein paar Übersetzungsgurken folgen noch.


      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett