Büchergeschichten

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      Hab mal wieder ein Rüffel wegen rumliegender Bücher gekriegt. Aktuell liegen in der Küche jeweils der erste Band ASOIAF deutsch und englisch und im Schlafzimmer Robin Hobb - Assassinè s Quest (hänge fest), Teil 3+4 von Anne auf Green Gables und Der Garten von Virginia Woolf. Irgendwie führt das immer zu Unverständnis *hüstel* Ich kann die aber nicht wieder ins Regal stellen, wenn sie noch nicht gelesen sind
      Bei euch ähnlich?
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett
      Ich bin ein Chaot, d.h. ich kriege immer Ärger, wegen allem. :D
      Man hat mich erzogen, ich sehe inzwischen ein, dass es Sinn macht, Ordnung zu halten, wenn man zu zweit lebt. Jetzt lebe ich wieder allein und verkomme zu meinem Urzustand zurück. Ich habe kein Problem damit, ich finde ja immer alles.
      Als ich mit jemandem zusammenlebte, waren das immer Bücherwürmer. Ich habe also das Parfüm auf französisch vorgelesen bekommen (und heimllich auf deutsch gelesen, um wenigstens etwas zu verstehen), ebenso Harry Potter auf englisch und Dostejewski auf russisch, das war vielleicht das Schwierigste, was ich erdulden musste. Es ist eigentlich toll, etwas vorgelesen zu bekommen, aber nicht andauernd und in Fremdsprachen. Die ordentliche Frau fand ich pflegeleichter als die chaotische, bei letzter suchten wir immer beide. ;)
      Interessant waren immer die Trennungen: Meine Bücher wollten meist nicht bei mir bleiben, sondern bei der Frau, seltsam. Ich habe mir das so erklärt: wenn die Frau das Buch gelesen hat, gehört es ihr.
      Die Comics konnte ich aber immer retten.
      HODOR !

      Post was edited 2 times, last by “hodor” ().

      Ich kriege auch keinen Ärger, weil ich alleine lebe, höchstens "subtile" Kommentare ("Ich finde das nicht schlimm bei Dir, ich muss ja nicht so leben "). Aber man muss echt aufpassen, dass man nicht "verkommt". Da ich noch Perlen drehe und Schmuck mache, ist meine Wohnung teilweise eine Werkstatt, und mein Büro ist auch noch in einem kleinen Zimmer. Ich mag aber auch nucht so traditionelle Wohnungen. Ich habe auch festgestellt, dass ich mich bei zu viel Ordnung auch unbehaglich fühle - bei zu viel Kürmel aber auch.
      Ach ja... Ordnung... ein erstrebenswertes Ziel. Oder so...
      Hmm... da Göttergatte und Teenagerjungs ebenfalls nicht zu Ordentlichkeit neigen, ist es manchmal schon ein bisschen übertrieben bei uns. Und wenn vier Leute etwas verlegen, hilft das dem Wiederfinden auch nur bedingt. Auf der anderen Seite finde ich allerdings auch nichts wieder, wenn mein Mann mal was aufgeräumt hat, weil wir schon etwas unterschiedliche Auffassungen von "da gehört das hin" haben. Ich habe bei jedem Teil ein sehr spezielles "da gehört das hin", mein Mann hat eher ein "ich pack das mal hierhin, da ist gerade Platz"... Ich habe also in meiner Unordnung ein gewisses System, Männe nicht. :S
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Als ich mit jemandem zusammenlebte, waren das immer Bücherwürmer. Ich habe also das Parfüm auf französisch vorgelesen bekommen (und heimllich auf deutsch gelesen, um wenigstens etwas zu verstehen), ebenso Harry Potter auf englisch und Dostejewski auf russisch, das war vielleicht das Schwierigste, was ich erdulden musste. Es ist eigentlich toll, etwas vorgelesen zu bekommen, aber nicht andauernd und in Fremdsprachen. Die ordentliche Frau fand ich pflegeleichter als die chaotische, bei letzter suchten wir immer beide. ;)


      Dostejewski auf russisch hat...da versteht man wenigstens nix :whistling: Sonst würde ich dir prinzipiell recht geben.


      Interessant waren immer die Trennungen: Meine Bücher wollten meist nicht bei mir bleiben, sondern bei der Frau, seltsam. Ich habe mir das so erklärt: wenn die Frau das Buch gelesen hat, gehört es ihr.
      Die Comics konnte ich aber immer retten.


      Männer können das auch, nur dass es in meinem Fall eine umfangreiche Plattensammlung war...ich brauchte mir auch keinen Grund ausdenken, den lieferte er selbst, ihm waren sie nämlich mehr wert, laut seiner Aussage ?(

      Hildegunda wrote:

      Ich kriege auch keinen Ärger, weil ich alleine lebe, höchstens "subtile" Kommentare ("Ich finde das nicht schlimm bei Dir, ich muss ja nicht so leben "). Aber man muss echt aufpassen, dass man nicht "verkommt". Da ich noch Perlen drehe und Schmuck mache, ist meine Wohnung teilweise eine Werkstatt, und mein Büro ist auch noch in einem kleinen Zimmer. Ich mag aber auch nucht so traditionelle Wohnungen. Ich habe auch festgestellt, dass ich mich bei zu viel Ordnung auch unbehaglich fühle - bei zu viel Kürmel aber auch.


      Äh...na danke, auf so subtile Hinweise könnte ich ja verzichten. 8|
      Zu viel Ordnung finde ich eindeutig ungemütlich :D

      Esmeralda wrote:

      Ach ja... Ordnung... ein erstrebenswertes Ziel. Oder so...
      Hmm... da Göttergatte und Teenagerjungs ebenfalls nicht zu Ordentlichkeit neigen, ist es manchmal schon ein bisschen übertrieben bei uns. Und wenn vier Leute etwas verlegen, hilft das dem Wiederfinden auch nur bedingt. Auf der anderen Seite finde ich allerdings auch nichts wieder, wenn mein Mann mal was aufgeräumt hat, weil wir schon etwas unterschiedliche Auffassungen von "da gehört das hin" haben. Ich habe bei jedem Teil ein sehr spezielles "da gehört das hin", mein Mann hat eher ein "ich pack das mal hierhin, da ist gerade Platz"... Ich habe also in meiner Unordnung ein gewisses System, Männe nicht. :S


      Kann ich mir bildlich vorstellen :D Meiner fasst immer alles an was rumliegt und fragt, ob das wegkann 8| Dabei finde ich mich gar nicht sooo unordentlich :saint: Meine Regale sind alle sortiert :miffy:
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      NannyOgg wrote:

      Meine Regale sind alle sortiert
      Meine auch! Er scheint das System aber nicht wirklich zu verstehen. :rolleyes:

      NannyOgg wrote:

      Meiner fasst immer alles an was rumliegt und fragt, ob das wegkann
      Deiner fragt wenigstens noch. Bei uns ist es vor allem in der Küche so, wenn ich mir was zu essen murkse und habe dann einen Löffel, einen Teller, irgendwas hingestellt, dass ich gleich noch mal brauche. Ich drehe mich einmal weg und - zack - ist es weg. :monster: (und eigentlich ist er sonst echt nicht wirklich ordentlich... )
      Seine Tante erzählte mir, sein Onkel sei genauso...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:

      Meine auch! Er scheint das System aber nicht wirklich zu verstehen. :rolleyes:

      Meiner auch nicht :D Er überlässt es trotzdem mir seine Regale einzuräumen.

      Deiner fragt wenigstens noch. Bei uns ist es vor allem in der Küche so, wenn ich mir was zu essen murkse und habe dann einen Löffel, einen Teller, irgendwas hingestellt, dass ich gleich noch mal brauche. Ich drehe mich einmal weg und - zack - ist es weg. :monster: (und eigentlich ist er sonst echt nicht wirklich ordentlich... )
      Seine Tante erzählte mir, sein Onkel sei genauso...


      Huuuh...nee, das macht er nicht, dafür haben wir aber schon ein paar Mal die Altpapiertonne wieder ausgekippt :S
      Hach ja...Männer! Oder Frauen, je nachdem :D
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett

      NannyOgg wrote:

      Dostejewski auf russisch hat...da versteht man wenigstens nix

      Klingt aber schön. ^^ Aber das Parfüm, ein dt. Buch, auf französisch, dazu muss man schon, glaube ich, Übersetzerin sein. Und ich hatte gleich zwei davon, hintereinander natürlich, d.h.: ich lerne nix. Sie kannten sich auch noch. Ich fühlte mich wie ein Haustier, irgendwas Niedliches, das manchmal nervt und Dreck macht.

      NannyOgg wrote:

      Hach ja...Männer! Oder Frauen, je nachdem
      Es scheint auch echt egal zu sein, welches Geschlecht. Ich glaube, die Frage ob Ordnungs- oder Chaosmensch ist im Zusammenleben in Endeffekt wichtiger, und ich vermute mal aus meiner geringen Erfahrung, dass Gegensätze da besser funktionieren als ähnliche Charaktere.
      HODOR !

      hodor wrote:


      Klingt aber schön. ^^ Aber das Parfüm, ein dt. Buch, auf französisch, dazu muss man schon, glaube ich, Übersetzerin sein. Und ich hatte gleich zwei davon, hintereinander natürlich, d.h.: ich lerne nix. Sie kannten sich auch noch. Ich fühlte mich wie ein Haustier, irgendwas Niedliches, das manchmal nervt und Dreck macht.


      Klingt ein bisschen so, als fühltest du dich nicht ernstgenommen.

      Es scheint auch echt egal zu sein, welches Geschlecht. Ich glaube, die Frage ob Ordnungs- oder Chaosmensch ist im Zusammenleben in Endeffekt wichtiger, und ich vermute mal aus meiner geringen Erfahrung, dass Gegensätze da besser funktionieren als ähnliche Charaktere.


      Vielleicht....wobei ich Ordnungsfanatiker kenne, die ihren Partner in den Wahnsinn treiben, aber auch ein Pärchen wo beide totale Chaoten sind, es aber trotzdem funktioniert, nur dass da den Besuch ein unwillkürlicher Drang zum Putzen überkommt :D
      Grundsätzlich ist es aber wohl tatsächlich besser, da etwas gegensätzlich zu sein und man sich gegenseitig ergänzt, sofern man sich dabei nicht auf den Wecker fällt. ;)
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett
      Also ich muß ja ganz ehrlich sagen das ich lesen ganz zu anfang gehasst habe!

      Ich war in einer Ganztags-Schule (also ab der Hauptschule). Zehn Stunden täglich lernen, lesen und vor allem Diktate! Das hat mich echt heftig abgeschreckt!
      Und die Bücher die wir lesen mußten waren "Oma gib Gas" und "Die Supperhenne Hanna" und so ein Mist! Und dann noch das ganze auswendig lernen von den unnötigen Gedichten...

      Das erste Buch das mich wirklich gepackt hatte war das Buch " Das Haus der Treppen". Keine Ahnung mehr von wem das war!?
      Danach habe ich begonnen viele Jugenromane zu lesen. Die fünf Freunde, die Knickerbockerbande, die drei Fragezeichen....

      Nachdem ich mich dann beschwert hatte über den Quatsch den man da lesen mußte hat mir meine Tante das Buch "Christine" vom King geliehen. Eine geniale Geschichte übrigens:)
      Und erst ab diesem Zeitpunkt bin ich beim lesen so richtig reingekippt! Ich habe begonnen alle King-Romane zu lesen! Danach Alles was mit Mystery, Horror und Grusel zu tun hatte.
      Plötzlich war lesen nicht mehr nur eine uninteressante Schulaufgabe, sondern eine Möglichkeit in andere Welten einzutauchen. Eine Erfahrung!
      Und heute sind meine Regale voll mit Büchern! Ich hab mich zwar auf Sci-Fi und Fantasy spezialisiert, aber man findet auch unzählige andere Themen in meinen Bücherregalen.
      Diogenes, geschichtliche Romane, und sogar Bücher über Evolutionsbiologie.
      @Pollox

      Das Buch ist von William Sleator und klingt tatsächlich sehr spannend, musste ich erstmal googeln.

      Ich glaube, Schullektüre schreckt so einige ab, sehe ich bei uns auch. Unsere letzten Bücher im Deutschunterricht fand ich dermaßen schlecht und langweilig, dass es mich nicht gewundert hat, dass so viele sie nicht zu Ende gelesen haben. Zum Teil liegt das daran, dass es für diese Bücher viel bequemes Material gibt, was man gleich dazu bestellen kann, so hat der Lehrer dann viel weniger Arbeit. Diese Lektüren wiederum werden von Leuten ausgesucht, die irgendwo im Büro rumsitzen, von Schule heutzutage im Allgemeinen keinen Plan haben und die weiß der Geier wo ausbuddeln.

      Da ist manche klassische Literatur wesentlich besser, wird Schülern heute aber oft nicht mehr „zugemutet“, wenn es sich nicht gerade um ein Gymnasium handelt. Einen Mittelweg gibt es anscheinend nicht.
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett
      @NannyOgg
      William Sleator? Ok, muß ich gleich mal recherchieren!

      Ich gebe dir da Recht. Ist aber im Grunde eine üble Sadche wenn man darüber nachdenkt! Die Schule sollte doch dazu anhalten zu lernen und sich zu informieren. Wenn man allerdings dazu gezwungen wird lauter Quatsch zu konsumieren, dann darf man sich nicht wundern, das die meisten Kinder das Handy dem lesen vorziehen.

      Sehr Schade das ganze. Du kennst ja den Spruch; Ein Mensch lebt nur ein Leben, aber jemand der gerne liest lebt Tausend Leben:)

      Edit:
      William Sleator. Danke für den Hinweis!
      Ist schon bestellt:)

      Post was edited 1 time, last by “Pollox” ().

      Pollox wrote:


      Ich gebe dir da Recht. Ist aber im Grunde eine üble Sadche wenn man darüber nachdenkt! Die Schule sollte doch dazu anhalten zu lernen und sich zu informieren. Wenn man allerdings dazu gezwungen wird lauter Quatsch zu konsumieren, dann darf man sich nicht wundern, das die meisten Kinder das Handy dem lesen vorziehen.


      Wem sagst du das? Ich hab ziemlich oft versucht da ein bisschen einzuwirken, aber keine Chance. Meist war es den Lehrkräften zu viel Aufwand.

      Sehr Schade das ganze. Du kennst ja den Spruch; Ein Mensch lebt nur ein Leben, aber jemand der gerne liest lebt Tausend Leben


      Yep und den würde ich jederzeit unterschreiben :)

      Edit:
      William Sleator. Danke für den Hinweis!
      Ist schon bestellt:)


      Gern geschehen ;)
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett