Wer wäre der beste König ?

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      Für mich immer noch Davos.
      Er stammt aus dem einfachen Volk ist pragmatisch und führungserfahren. Ihm würde ich am ehesten Reformen zutrauen, die die Menschen nach vorne bringen.

      Zu deinen Vorschlägen würde ich am ehesten Tyrion wählen, der zumindest Erfahrung in der Führung hat.
      Dafür bleibt er halt ein Sohn des Hochadels, der sich nicht wirklich um das normale Volk schert.

      Jon interessiert sich zwar mehr für die Leute ist aber unfähig Führung zu delegieren. Ungünstig um ein Reich von der Größe eines Kontinents zu regieren, wenn der König bei jeder Entscheidung selbst vor Ort sein will. Außerdem vermittelt er im Konflikt schlecht.
      Unter seiner Führung hätte ich ein Zerfallen des Reiches am ehesten für wahrscheinlich gehalten.
      Ok mit dem offiziellen Ende und dem Ausscheiden des Nordens bin ich mir eigentlich sicher, dass Bran entweder brutale Unterdrückung bleibt oder binnen weniger Wochen der Weite, den Inseln und Dorne aufgeht, dass Sie eigenständig besser dran sind.

      Varys ist lieber Schattenkanzler als offizieller Anführer und wechselt häufig seine Loyalität.
      Varys??? Dass man immer intrigiert und manipuliert und macht und tut, heißt noch nicht, dass man als König geeignet ist.

      Ich glaube, Jon würde den Job schon gut machen, aber wahrscheinlich entwickelte er dabei eine schwere Depression, weil es so wider seine Natur ist.

      Tyrion könnte ein Säuferkönig wie Robert werden. Nein, den kann ich mir gar nicht vorstellen. Davos klingt noch am vernünftigsten.

      Aber es ist, wie es ist, und man kann nur hoffen, dass in den Büchern der Werdegang Brans zum König besser und nachvollziehbar erklärt wird.

      Post was edited 1 time, last by “Hildegunda” ().

      Ein Vorschlag, der sicherlich vielen überraschend scheinen mag: König Bronn.

      Seine drei Trümpfe:
      1) Er kennt das Leben und die Sorgen des kleinen Mannes ("smallfolk") aus eigener Anschauung.
      2) Es ist das, was die Fans sehen wollen.
      3) Er hat die beste Geschichte: der unglaubliche Aufstieg vom Kleinunternehmer zum König in einer Gesellschaft, in der "soziale Mobilität" ein Fremdwort ist (oder zwei).

      Um zwei große Einwände gleich im Keim zu ersticken:
      1) In Westeros sind nur Adelige auf dem Königsthron zugelassen -> siehe Trumpf 1.
      2) Mangel an Detailkenntnissen -> hohe Auffassungsgabe und gute Berater

      König Bronn.

      Post was edited 1 time, last by “Yobuye” ().

      Der beste König wäre ganz klar Tommen Baratheon. Gemeinsam mit Margaery Tyrell und Tywin Lannister wäre er ein großartiger König gewesen. Aber Tyrion musste es ja vermasseln ;( Hätte er Tywin nicht ermordert, hätten es die Spatzen niemals zu so einer Stellung gebracht und Haus Tyrell wäre nicht ausgelöscht

      Tommen war noch zu jung, um sich selber zu behaupten und durchzusetzen. Mit einem Berater wie Tywin wäre er aber sehr groß geworden. Er war zumindest nicht so beratungsresistent wie eine Daenerys. Und von Margeary brauche ich gar nicht erst anfangen. Natürlich war auch sie intrigant und berechnend, aber die Tyrells waren nie unnötig grausam oder sadistisch. Bei der Szene im Waisenhaus bekomme ich immer noch Gänsehaut. Sie hätte den Löwen in Tommen durchaus noch geweckt und so Sicherheit, Frieden und Wohlstand für alle garantiert.
      There is no justice in the world. Not unless we make it.
      Also wenn ich die freie Auswahl hätte auch die Toten inbegriffen, dann würde ich das Königreich teilen in Norden und Süden. Im Norden Robb Stark, im Süden Renley Baratheon. Die beiden freundschaftlich eng miteinander arbeitend.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Im Norden Robb Stark, im Süden Renley Baratheon. Die beiden freundschaftlich eng miteinander arbeitend.
      Warum Renly? Und wenn wir schon dabei sind, warum Westeros überhaupt teilen? Stärkere Autonomie für bestimmte Regionen, Dorne mäßig, wären wahrscheinlich sinnvoll.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      Ich bin überzeugt, dass er ein sehr moderner König gewesen wäre, der zum Beispiel auch die Rechte der Frauen revolutioniert hätte (siehe Brienne). Außerdem war er - glaube ich, bin mir leider nicht sicher - der einzige, der Robb als König akzeptiert hat. Das zeigt mir, dass er kompromissbereit wäre und dass man mit ihm reden könnte. Robb und Renley wären zwei junge moderne Könige gewesen, eine neue Generation. Und die beste Alternative auf jeden Fall.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Ich halte die These für eher abenteuerlich.
      Soweit ich mich erinnere hat er sich in erster Linie über Brienne lustig gemacht. Nur hat sie das nicht bemerkt. Mit Rechten der Frauen hatte das rein gar nichts zu tun. Alles an Renly strahlte Arroganz und Leichtfertigkeit aus. Nichts was einen guten König ausmacht.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

      SuSansa wrote:

      Außerdem war er - glaube ich, bin mir leider nicht sicher - der einzige, der Robb als König akzeptiert hat.


      Nach meiner Erinnerung nicht ganz richtig. Er wollte Robb zwar den Titel König des Nordens zugestehen, trotzdem wollte er Robb als Vasallen mit Steuern, Treueeid etc. Möglicherweise wäre der Norden autonomer geworden, vielleicht vergleichbar mit Dorne, aber sicher nicht komplett unabhängig.

      Dreenan Kel Zalan wrote:

      Soweit ich mich erinnere hat er sich in erster Linie über Brienne lustig gemacht. Nur hat sie das nicht bemerkt. Mit Rechten der Frauen hatte das rein gar nichts zu tun.


      Das ist richtig, wenn man der Aussage von Loras ggü. Jaime Glauben schenken will - und ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun.


      Zum Thema: Im Serienkontext halte ich Arya für die beste Königin, weil sie so Badass ist, dass sich keiner trauen würde, gegen sie zu rebellieren.
      Gez. Argilac, First of his Name, King of the Storm Lands
      Angesichts der Alternativen find ich Bran eine gute Wahl.

      Er ist nicht launisch, er hat keine Laster. Er ist nicht machtbesessen, nicht ehrgeizig und hat keinerlei Ambitionen darauf, eine bestimmte Familie an der Macht zu halten, weil er sich keiner Familie mehr zugehörig fühlt und auch keine gründen könnte. Er hat den besten Zugang zu Gerechtigkeit, weil er nie darauf angewiesen sein wird, sich entscheiden zu müssen, wem er glauben darf - er kann sich ggf einfach ansehen, wer was wann getan hat. Sein Wissen und seine Erinnerung verleihen ihm Weisheit. Er hat mit niemandem Konflikte, weil er noch nie gekämpft oder Kriege für oder gegen wen geführt hat.
      Ich mag seine Art am Ende:
      "Da ist noch viel Luft nach oben." - "Da bin ich ganz sicher." :D
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)

      Farepoynt wrote:

      Angesichts der Alternativen find ich Bran eine gute Wahl.
      Ganz genau. Er ist sogar mit Abstand die beste Wahl, und die einzige Chance für irgendeine Veränderung. Ich verstehe den Hohn und die Kritik nicht, die über dieses Ende einprasselte - es hat für mich sogar in der Show wenigstens halbwegs Sinn gemacht, und in den Büchern macht es noch viel mehr Sinn, ähnlich Danys Schicksal.
      Als zweite Wahl hätte ich Davos genommen, mein einziger Kritikpunkt an Bran ist, dass er aus einem alten Grossen Haus stammt, und für einen Neuanfang wäre Davos als ein kleiner Neuadliger ohne riesengroßen politischen Ballast aus der Vergangheit am besten geeignet.
      HODOR !

      Dreenan Kel Zalan wrote:

      Ich halte die These für eher abenteuerlich.
      Soweit ich mich erinnere hat er sich in erster Linie über Brienne lustig gemacht. Nur hat sie das nicht bemerkt. Mit Rechten der Frauen hatte das rein gar nichts zu tun. Alles an Renly strahlte Arroganz und Leichtfertigkeit aus. Nichts was einen guten König ausmacht.


      Das ist keine These, sondern nur eine "Wenn ich mir was wünschen könnte, dann …-Aussage". Als die Serie erst in der zweiten Staffel war und ich die Bücher erst zur Hälfte gelesen habe, war ich immer überzeugt davon, dass es so kommt :D :D :D

      Ich kann das nicht wirklich ernsthaft diskutieren, weil ich der festen Meinung bin, dass eine Monarchie keine gute Regierungsform ist. Mit keinem der von euch genannten Kandidaten, inklusive Renley und Robb. Nur innerhalb einer Buchreihe und da kamen mir sowohl Robb als auch Renley als realistische Anwärter vor.

      PS.: Hat er sich wirklich über Brienne lustig gemacht? Das habe ich total überlesen =O
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