tyrion und varys

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      tyrion und varys

      hallo erstmal
      In Folge 10 tötet tyrion seinen Vater.. nachdem er dass getan hat steckt in Vary in die Kiste und bringt diese auf ein Schiff damit tyrion nach pentos segeln kann . Warum kommt Lord Varys eig mit ? Wäre es nicht viel schlauer gewesen in Königsmund zu bleiben um dort weiter seinem "Beruf" als Master of Wisperer nachzugehen ? (das Tywin tot ist wusste er ja auch nicht und selbst wenn wäre es doch für ihn selber völlig egal )
      Zuerst intendierte Varys offensichtlich, in King's Landing zu bleiben, doch als er das Läuten der Glocken vernahm, traf er spontan die Entscheidung, sich Tyrion auf seiner Reise anzuschließen. Eventuell fürchtete er, man könne ihn mit der Befreiung Tyrions in Verbindung bringen, sodass er bestrebt war, sich in Essos in Sicherheit zu bringen.
      klingt aber auch irgendwie schwammig. Erst recht weil es ja immer heisst die 4 staffel ist die beste ..


      Speziell bei dieser Szene ist es meines Erachtens von Wert, die mimischen Züge von Varys zu analysieren. Gemäß meiner Erinnerung legen Selbige nämlich die Interpretation nahe, dass Varys sich nach der Entdeckung von Tyrions Flucht (Glockengeläut) präventiv einer potenziellen Gefahr für sein Leben entziehen wollte und aus ebendiesem Grunde das Land verließ...
      aber ich finde ab der 5 saffel sind varys und tyrion nur noch langweilig . Bei Tyrion ist es ja klar aber Varys naja


      Varys war zu jener Zeit eben eine ihres Netzes beraubte Spinne... Man muss an dieser Stelle aber zusätzlich berücksichtigen, dass die Handlung der 5. Staffel nur noch partiell auf der literarischen Vorlage basiert.


      Das Feuer der Freiheit

      Wenn Dany hoch am Himmel fliegt,
      Ist's die Freiheit, die bald siegt!

      Leonidas wrote:

      Erst recht weil es ja immer heisst die 4 staffel ist die beste ..


      Na ja, das ist ja immer Geschmackssache :)

      Ich sehe es aber genauso und denke, dass Varys es mit der Angst zu tun bekommen hat und er geglaubt hat, dass man ihn mit dem Verschwinden von Tyrion in Verbindung bringen wird. Es war eine spontane Reaktion.

      Im Buch ist alles um Varys etwas anders, für die Serie hat man in Varys mehrere Rollen miteinander verflochten, was dann den Eindruck vermitteln könnte, Varys würde "flatterhaft" reagieren.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Ich fand es eigentlich nachvollziehbar, dass Varys mit Tyrion verschwindet.
      In der Serie nimmt Varys für sich in Anspruch, dass er im Grunde weder einem Haus noch einer Person dient sondern das Wohl des Reiches für ihn an erster Stelle steht, was er da auch bis zu seinem bitteren Ende so durchzieht - und in dem Moment, wo Tyrion fliehen muss, gibt es in Kingslanding niemanden mehr, dem er das als Herrscher zutraut. Für Varys ist es an dem Punkt durchaus sinnvoll, sich auf Daenerys auszurichten, um zu sehen, ob sie dem entspricht, was er als Herrscher unterstützen würde?
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)
      Meine akribische Analyse von Varys und seinem Verhalten nötigt mich zu der Annahme, dass Varys entweder ein Lügner oder ein Kranker ist.

      1. Wäre Varys' Interesse an der Wahrung friedlicher Zustände authentisch gewesen, hätte er nicht mittels konspirativer Aktivitäten (Unterstützung von Viserys Targaryen) den Frieden gefährdet, der in der Ära von Roberts Regentschaft in Westeros herrschte.

      2. Hätte Varys das Wohl des Reiches tatsächlich am Herzen gelegen, hätte er Eddard Stark zur Flucht aus seinem Verlies verholfen, um den drohenden Krieg zwischen dem Norden und dem Süden abzuwenden. Laut seiner eigenen Bekundung wäre es ihm auch durchaus möglich gewesen, Eddard in jener Situation die Freiheit zu schenken! Dennoch versäumte er diese Gelegenheit vorsätzlich. Als Grund für seine diesbezügliche Passivität führte Varys an, dass er ja niemand Heroisches sei. Feigheit kommt als Ursache für seine Untätigkeit jedoch nicht in Betracht, denn in dem Falle hätte er gewisslich nicht den Mut gefunden, klandestine Treffen mit Illyrio Mopatis unter dem Roten Bergfried abzuhalten und sich später an der Organisation und Durchführung von Tyrions Flucht zu beteiligen.

      3. Wieso fungierte Varys als eine der treibenden Kräfte einer von Inhumanität und Bestialität geprägten Herrschaft (Aerys II.), wenn im Fokus seines Engagements doch vorgeblich das Reich mit seinem einfachen Volke lag? Weshalb lieferte er immer wieder wehrlose Menschen an einen offenkundig dem puren Wahnsinn verfallenen König aus, der für seine morbide Freude an sadistischen Exekutionsmethoden bereits allseits bekannt war?

      4. Warum sah Varys davon ab, den Irren König heimlich zu vergiften? Bei Daeneys griff er schließlich ohne nennenswertes Zögern zu dieser radikalen Maßnahme, nachdem er ihre Tendenz zur einer emotionalen Instabilität registriert hatte. Weil ihr Geliebter sich plötzlich kommentarlos von ihr abwandte und ihr auch sonst keinerlei Wärme und Zuneigung entgegengebracht wurde, obwohl sie maßgeblich in die Rettung des Nordens und der anderen Königslande involviert war, verschlechterte sich verständlicherweise ihre Gemütsverfassung, was Varys entgegen jedweder Ratio zum Anlass für seine Mordanschläge nahm.

      Schlussfolgerung: Es besteht eine enorme Dissonanz zwischen den Äußerungen und dem Agieren von Varys, was ihn entweder der Lüge überführt oder aber einen Indikator einer schweren psychischen Störung darstellt.
      Jaaa... ich würde das nicht gleichsetzen mit der Wahrung friedlicher Zustände. Das hätte ja selbst ein vorbildlicher König nicht allein in der Hand. Vielleicht habe ich es missverständlich ausgedrückt an der Stelle. Ich meinte, dass Varys an einem Herrscher interessiert ist, dem es weniger um die Macht sondern mehr um die Menschen geht.

      Zu Nummer 1 kann ich leider nichts sagen. Aus der Serie ergeben sich eigentlich keine Anhaltspunkte dafür, dass Varys Viserion unterstützen würde? Aber es würde zu Varys passen. Er rettet auch Gendry - er hält Optionen offen.

      Zu Nummer 2: Hätte es denn einen Krieg verhindert, wenn Varys Eddard Stark zur Flucht verholfen hätte? In der zugespitzten Situation nicht mehr sehr wahrscheinlich. Ist jetzt natürlich sehr spekulativ - aber ich kann mir auch nicht recht vorstellen, dass der geflohen wäre und seine Töchter zurück gelassen hätte. So oder so ist Eddard Stark in Varys Sinne keine Option mehr gewesen.

      Zu Nummer 3 muss ich leider auch passen. Ich kenne nur den Varys der Serie. Dort kommt von Aerys II. nicht wirklich viel vor außer dem, was man über Jamie von dem erfährt.

      Bei Nummer 4 bin ich gerade unsicher. Bei Vergiften erinnere ich Jaime und Mme Tully? Varys verschickt Raben, in denen er über Jon Schnees wahre Herkunft aufklärt. Er sieht in ihm aus seiner Sicht den geeigneteren König - für Daenerys ist es natürlich Verrat.

      Ich bin nun auch kein erklärter Varys Fan oder so. Nur im Hinblick auf die Ausgangsfrage hat es für mich gepasst, dass er mit Tyrion Kingslanding verlässt, um zu sehen ob Daenerys eine Königin in seinem Sinne wäre.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)
      Jaaa... ich würde das nicht gleichsetzen mit der Wahrung friedlicher Zustände.


      Meines Erachtens stellt der Frieden das Fundament dafür dar, dass ein Volk gedeihen kann. Deswegen sollten am Wohle des Volkes interessierte Menschen zugleich auch ein Interesse an der Stabilität friedlicher Zustände besitzen.

      Zu Nummer 1 kann ich leider nichts sagen. Aus der Serie ergeben sich eigentlich keine Anhaltspunkte dafür, dass Varys Viserion unterstützen würde?


      In der 1. Staffel wird jedenfalls deutlich, dass Varys mit Illyrio Mopatis paktierte. Mopatis wiederum beherbergte zu jener Zeit Viserys und Daenerys Targaryen.

      Zu Nummer 2: Hätte es denn einen Krieg verhindert, wenn Varys Eddard Stark zur Flucht verholfen hätte?


      Spannungen hätte es zwischen den Parteien sicherlich weiterhin gegeben, aber zumindest hätte Robb Stark keinen Anlass mehr gehabt, mit seinem militärischen Heer gen Süden zu marschieren, um Eddard Stark zu befreien oder dessen Tod zu rächen.

      Zu Nummer 3 muss ich leider auch passen. Ich kenne nur den Varys der Serie. Dort kommt von Aerys II. nicht wirklich viel vor außer dem, was man über Jamie von dem erfährt.


      In der 7. Staffel berichtete Varys, dass er während der Regentschaft des Irren Königs durch die Erteilung von Informationen wiederholt dafür gesorgt habe, dass Menschen lebendigen Leibes verbrannt worden seien.

      Bei Nummer 4 bin ich gerade unsicher. Bei Vergiften erinnere ich Jaime und Mme Tully? Varys verschickt Raben, in denen er über Jon Schnees wahre Herkunft aufklärt. Er sieht in ihm aus seiner Sicht den geeigneteren König - für Daenerys ist es natürlich Verrat.


      In der 5. Episode der 8. Staffel wird offenbart, dass Varys eine Küchenhilfe namens Martha mit der Vergiftung von Daenerys beauftragte.

      Nur im Hinblick auf die Ausgangsfrage hat es für mich gepasst, dass er mit Tyrion Kingslanding verlässt, um zu sehen ob Daenerys eine Königin in seinem Sinne wäre.


      Ja, davon gehe ich auch aus.

      Daenerys I wrote:


      Meines Erachtens stellt der Frieden das Fundament dafür dar, dass ein Volk gedeihen kann. Deswegen sollten am Wohle des Volkes interessierte Menschen zugleich auch ein Interesse an der Stabilität friedlicher Zustände besitzen.


      Ja, natürlich. Nur hat es dort die Situation, dass erst einmal jemand den Thron erobern muss bevor man wieder an friedliche Zustände denken kann.

      In der 1. Staffel wird jedenfalls deutlich, dass Varys mit Illyrio Mopatis paktierte. Mopatis wiederum beherbergte zu jener Zeit Viserys und Daenerys Targaryen.


      Paktieren wäre mir zu viel für das, was man tatsächlich erfährt. Varys sammelt Informationen.

      Spannungen hätte es zwischen den Parteien sicherlich weiterhin gegeben, aber zumindest hätte Robb Stark keinen Anlass mehr gehabt, mit seinem militärischen Heer gen Süden zu marschieren, um Eddard Stark zu befreien oder dessen Tod zu rächen.


      Das vielleicht nicht. Nur hätte Eddard Stark schlecht einfach nach Hause gehen und so tun können als wäre nix passiert und als wüsste er von nichts? Was Varys auch klar war. So hab ich die beiden im Zusammenspiel im Kerker zumindest verstanden.

      In der 7. Staffel berichtete Varys, dass er während der Regentschaft des Irren Königs durch die Erteilung von Informationen wiederholt dafür gesorgt habe, dass Menschen lebendigen Leibes verbrannt worden seien.


      Ja? Und das wollte er nicht mehr.

      In der 5. Episode der 8. Staffel wird offenbart, dass Varys eine Küchenhilfe namens Martha mit der Vergiftung von Daenerys beauftragte.


      Gibt es von den Folgen Extended Editions oder wird das irgendwo so erklärt? Rein aus dem Gesehenen heraus ist mir das zu spekulativ mit dem Vergiften. Die Kleine könnte ebenso gut den Auftrag gehabt haben, die Raben heimlich und unbemerkt los zu schicken? Das konnte Varys schlecht selbst tun.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)
      Auch wenn "schlechtes Drehbuch" eine sehr pauschale Begründung ist, denke ich ich, daß mit der Entscheidung, Varys mit Tyrion fliehen zu lassen, dem mehr oder weniger notwendigen Verzicht auf Aegon und der doch weniger hauptfigürlichen Rolle von Varys keine solide Perspektive mehr vorhanden war, was man eigentlich sonst noch hätte mit ihm machen sollen.
      Bei den Aussagen "für das Volk und die Kinder" bin ich schon in den Büchern skeptisch, dazu ist das Grundmotiv von Varys (und Illyrio) noch zu unklar. Daß die wie in der Serie unhinterfragt bis zum Ende so stehen bleiben, kann ich mir alölerdings nicht vorstellen.
      Ob sich die Ereignisse nach einer Flucht von Ned Stark wieder beruhigt hätten, halte ich für zweifelhaft, aber Varys' Position wäre wahrscheinlich unhaltbar geworden, so daß ihm die eigenen Handlungsmöglichkeiten wichtiger waren als Neds Freiheit. Aber rein im Serienkontext kann ich mir eine innere Entwicklung durchaus vorstellen, in der Varys nicht noch einmal Handlanger eines pyromanischen Herrschers sein will und er über seine eigene Fehleinschätzung verbittert ist.

      Farepoynt wrote:



      Ja, natürlich. Nur hat es dort die Situation, dass erst einmal jemand den Thron erobern muss bevor man wieder an friedliche Zustände denken kann.


      Der Graufreud-Rebellion folgte eine Periode des Friedens unter der Regentschaft König Roberts. Trotzdem engagierte sich Varys bereits in jener Zeit für die Rückkehr einer Targaryen-Dynastie in Westeros, womit er die dortigen friedlichen Verhältnisse meines Erachtens mindestens langfristig gefährdet hätte. Zu dem Zeitpunkt konnte er schließlich noch nicht wissen, dass es zur Ermordung des Monarchen und zum Krieg der fünf Könige kommen wird.

      Du erinnerst Dich zweifelsohne an die Konversation zwischen Cersei und Robert, in welcher Letzterer sorgenvoll von einer eventuell schon bald bevorstehenden Invasion dothrakischer Krieger sprach.

      Farepoynt wrote:

      Ja? Und das wollte er nicht mehr.


      Bei Varys kam es also gewissermaßen zu einem moralischen Paradigmenwechsel. Das zeugt jedenfalls nicht gerade von einer soliden Substanz in seiner Persönlichkeit und Moralität. Wer weiß, wie oft er seine Prinzipien und Maximen schon in deren Gegenteil verkehrte und wieder zurück?

      Farepoynt wrote:

      Gibt es von den Folgen Extended Editions oder wird das irgendwo so erklärt? Rein aus dem Gesehenen heraus ist mir das zu spekulativ mit dem Vergiften. Die Kleine könnte ebenso gut den Auftrag gehabt haben, die Raben heimlich und unbemerkt los zu schicken? Das konnte Varys schlecht selbst tun.




      Das ist doch unmissverständlich, oder nicht?

      Ich formulierte ja bereits, dass Varys sich Tyrion meiner Ansicht nach aus einer spontanen Angst vor negativen Konsequenzen anschloss. Auch ist es relativ eindeutig, dass er zumindest im späteren Verlauf der Reise Daenerys aufsuchen wollte, doch in seiner Motivation eine Konsistenz zu finden, fällt mir insgesamt nicht sonderlich leicht. Die Gründe dafür legte ich ausführlich dar.

      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)


      Der Traum Voltaires

      Er hatte stets die Fantasie
      Von der humanen Monarchie.
      Deswegen hätte sich Voltaire
      Ersehnt Daenerys' Wiederkehr.

      Das gilt natürlich nicht für die an Absurdität kaum zu überbietende Daenerys-Entstellung ab der 5. Episode der 8. Staffel.

      Daenerys I wrote:

      Der Graufreud-Rebellion folgte eine Periode des Friedens unter der Regentschaft König Roberts. Trotzdem engagierte sich Varys bereits in jener Zeit für die Rückkehr einer Targaryen-Dynastie in Westeros, womit er die dortigen friedlichen Verhältnisse meines Erachtens mindestens langfristig gefährdet hätte. Zu dem Zeitpunkt konnte er schließlich noch nicht wissen, dass es zur Ermordung des Monarchen und zum Krieg der fünf Könige kommen wird.


      Ich weiß nicht, ob man rein aus der Serie ein derartiges Engagement belegen kann? Weil Varys die beiden Targaryenkinder im Auge behielt, meinst Du?
      Ansonsten ist es etwas schwierig, allein aufgrund der Serie etwas über die Zustände unter dem König Robert Baratheon zu sagen. So wie er dargestellt wird, ist er nicht gerade ein König, wie man ihn sich wünschen würde *duck*? Er frönt lieber seinem Vergnügen als dem Regieren.

      Daenerys I wrote:

      Du erinnerst Dich zweifelsohne an die Konversation zwischen Cersei und Robert, in welcher Letzterer sorgenvoll von einer eventuell schon bald bevorstehenden Invasion dothrakischer Krieger sprach.


      Ja klar. Nur inwieweit belegt dieses Gespräch, dass Varys damit aktiv etwas zu tun hat?

      Daenerys I wrote:


      Bei Varys kam es also gewissermaßen zu einem moralischen Paradigmenwechsel. Das zeugt jedenfalls nicht gerade von einer soliden Substanz in seiner Persönlichkeit und Moralität. Wer weiß, wie oft er seine Prinzipien und Maximen schon in deren Gegenteil verkehrte und wieder zurück?


      Bevor die Handlung der Serie einsetzt meinst Du? Ja, das ist möglich *nickt*
      Genau so gut könnte es Varys auch schon immer gegen den Strich gegangen sein. Innerhalb der Serie bleibt er diesbzgl. auf Kurs.

      Daenerys I wrote:

      Das ist doch unmissverständlich, oder nicht?


      Für Dich ja.
      Für mich nicht.
      Ich kann in gewisser Weise verstehen, dass man dort einen Giftanschlag hinein interpretieren mag. Die nachfolgenden Szenen mit den Gesprächen Varys/Jon Schnee, Daenerys/Tyrion und Tyrion/Varys bei der Hinrichtung tragen den Verrat durch Verbreitung von Jons wahrer Herkunft für mich doch mehr.


      Daenerys I wrote:

      Der Traum Voltaires

      Er hatte stets die Fantasie
      Von der humanen Monarchie.
      Deswegen hätte sich Voltaire
      Ersehnt Daenerys' Wiederkehr.


      Oh... ich weiß nicht, ob ein Freigeist wie Voltaire an Daenerys Meinungsdiktatur wirklich Freude gehabt hätte? *scheu*
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)

      Farepoynt wrote:

      So wie er dargestellt wird, ist er nicht gerade ein König, wie man ihn sich wünschen würde *duck*? Er frönt lieber seinem Vergnügen als dem Regieren.
      Er hatte aber recht fähige Berater und eine gute Hand mit Jon Arryn, so dass es dem Volk während seiner Herrschaft relativ gut ging und sie in Frieden leben konnten.

      Farepoynt wrote:

      Oh... ich weiß nicht, ob ein Freigeist wie Voltaire an Daenerys Meinungsdiktatur wirklich Freude gehabt hätte? *scheu*
      Wie man sich denken kann, ist Daenerys (die Userin) ein sehr starker Daenerys (die Serienfigur)-Fan und ist recht ungehalten über deren Serienende. :)
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Verstehe. Das ist derjenige, wegen dessen Tod Eddard Stark überhaupt nach Kingslanding und als Hand gerufen wird, gelle? Aber der wird doch von seiner Frau und Lord Baelish ermordet und nicht von Varys? Oder ist das in den Büchern anders?

      Ist an der Stelle ja eigentlich auch nicht so wichtig, ob Varys nun eine Vergiftung plante oder nicht :) .
      Trotzdem darüber zu diskutieren zeigt, dass Daenerys als Charakter funktioniert.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)

      Farepoynt wrote:

      Aber der wird doch von seiner Frau und Lord Baelish ermordet und nicht von Varys? Oder ist das in den Büchern anders?
      Das war schon ziemlich genauso. :)
      In den Büchern unterstützt Varys allerdings nicht Dany sondern einen anderen Targaryen, aber ich will jetzt auch nicht zuviel verraten, ich weiß ja nicht, ob du noch planst die Bücher zu lesen und will dir nicht spoilern.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I