Robin Hobb

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      @Egan:
      Ja, das wars das, was ich bisher auch gefunden hatte. War aber schon ein bissel länger nicht mehr auf der Homepage. Dann steht da jetzt wohl schon ein paar Monate lang das selbe (naja, gut, ist ja nicht wirklich ein Wunder, wenn mans nicht "totreden" will, sollte man wohl besser so schweigsam bleiben) :D

      @Sirhc:
      Oh, schaade :(.
      Hoffentlich kehrt sie dahin irgendwann nochmal zurück, ich häng schon so dran. Und hoffentlich gibt es bald wieder eine Leseprobe zum neuen Buch.
      zugegeben: farseer ist alles andere als action pur. das kann schon mal langatmig wirken. insofern auch überhaupt n cht mit g. martin zu vergleichen. aber frau hobb kann unglaublich gut erzählen. und sowas schätze ich. die charaktere wachsen, allen voran fitz (genialer name!). ich muste mich erst daran gewöhnen, dass aus der ichperspektive erzählt wird, aber das macht das ganze dann noch näher, und verbindet einen stärker mit der hauptfigur. andere charaktere fand ich auch genial, zb verity. es gibt alle sorten: die bösen, die guten, und soclhe, die sich irgendwie nicht einordnen lassen.
      und das vielzitierte ende: ich war auch überrascht, aber hauptsache kein kitschiges happyend!! und ungewöhnliche handlungsverläufe hats ja auchschon davor gegeben, also hätte uns das gar nicht so überraschen müssen!
      also, bezüglich ende des ersten Teils:

      Eines der besten Fantasy-Enden ever! Absolut logische Schlußfolgerung des gesamten Lebens von Fitz
      Ein Happy End wäre meiner Meinung nach absolut unpassend. Das ist auch genau die Art Schluss, wie es womöglich in SOIAF zu erwarten ist (auch wenn sich Hobb und Martin stilistisch schon sehr unterscheiden - Ein-Mann-Ich-Perspektive gegenüber unglaublicher Charaktervielfalt; nichtsdestotrotz ist Hobbs Fantasy keineswegs eindimensional)
      Ich bin gerade im letzten Viertel vom zweiten Teil der Weitseher Trilogie ("Des Königs Meuchelmörder") und frage mich, warum man nicht mal versucht, einen Korsaren gefangen zu nehmen, um an das Geheimnis der Entfremdungen oder die genaue Absicht der Korsaren zu kommen. Man schafft es, in kleineren Scharmützeln, die Korsaren zu besiegen, hält es aber nicht für nötig, das wirklich auszunutzen. Doofe Sache..

      Post was edited 1 time, last by “Obrac” ().

      ist zwar schon etwas lange her, aber ist es nicht so das die korasaren auch irgendwie entfremdete sind? oder bringen die sich um bevor sie gefangen genommen werden können ? wie auch immer, es gab einen grund dafür. wahrscheinlich war er viel simpler und wahrscheinlich wird der erst im dritten Teil erwähnt.

      Ganz nebenbei wird man von dem Buch depressiv.

      Edit: Hatte eigentlich nur Fitz diese Panik, wenn er mit den korsaren gekämpft hat?
      Begreife endlich, daß ich die Wand bin und du die Erbse, die davon abprallt!

      Post was edited 1 time, last by “Echo” ().

      Hallo alle zusammen!

      Ich bin aus Zufall über Eure Seite gestolpert und habe die Beiträge über Robin Hobb gelesen... Man soll ja jedem seine Meinung lassen, aber da möchte ich meine auch noch los werden, da ich der Meinung bin die Bücher kommen ziemlich schlecht weg. Ich hab wirklich schon viele Fantasy-Bücher gelesen - ich kann mich nicht mal mehr an alle Namen erinnern aber die (beiden) Weitseher-Trilogien stechen wirklich heraus! Ich empfinde sie überhaupt nicht als langweilig, vielmehr entsprechen sie eben nicht dem Schema, das man in vielen Fantasy-B. findet. (Obwohl "Das Lied von E.u.F." sich natürlich auch in kein Schema pressen lässt).
      Es sind die einzigen F-B. die aus der "Ich-Perspektive" geschrieben sind - zumindest kenne ich keine anderen! Es stimmt schon, dass an manchen Stellen wenig offensichtliche Handlung vorhanden ist, aber dann muss man mal zwischen den Zeilen lesen - das ist eben gerade so reizvoll!
      Also meiner Meinung nach sind diese Bücher Fantastisch - wer mehr action will, muss sich vielleicht erst an der Action müde lesen: Das Schwert der Schatten, das Buch der Worte, der Drachenbeinthron,die Drachenlanze, usw...
      Ich finde die erste Trilogie auch Spitze und bin einer der wenigen, die die Queste im dritten Buch sogar gut fanden - auch den Schluss fand ich nicht so schlimm wie viele - mir hats rundrum gut gefallen und bin ein absoluter Fan von Nachtauge - die Gedanken des Wolfes sind ein Highlight.

      Die ersten Beiden Bücher der zweiten Trilogie sind stilistisch zwar ziemlich gleich aber mir fehlt da irgendwas - na logo - den Wolf - aber auch sonst irgendwie.

      Keiner ist so wirklich richtig böse und Fitz nervt nur noch rum und der Narr wird tuntiger und ist laufend eingeschnappt und flennt wie Fitz - nur anderst.

      Dass er seine Affäre vermasselt und Nessel nicht ranlässt und und und ...

      Insgesamt geht nix vorwärts und das hat mich gerade im zweiten Buch einfach nur noch genervt - aber wenn sie es jetzt mit dem dritten rausholt ist alles wieder gut :]

      Und erwähne bitte nicht Drachenbeinthron in Verbindung mit Action - wenn etwas langatmig und langweilig ist - dann Drachenbeinthron - ich bekomm schon die Röteln wenn lebende Menschen ihre Kinder Simon nennen - kann nur ein AK werden :D
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

      Post was edited 1 time, last by “Pekkorino” ().

      Ich habe bis jetzt die ersten beiden Bücher gelesen und fand sie sehr gut. Trotzdem gibt es ein paar Sachen, die mich störten:

      1) Das ewige hin und her mit Molly. Erst will er sie, dann will sie ihn nicht. Dann will er sie wieder und sie will ihn erst nicht, dann will sie ihn. Zwischendurch will sie ihm mal wieder nicht, dann wieder doch und am Ende will sie ihn nicht. Wer hätte das gedacht?

      2) Warum versucht man nicht mal, einen Korsaren einzufangen?

      3) Was Edel sich alles erlauben kann.. Veritas weiss, dass Edel es auf sein und das Leben seines Vaters abgesehen hat. Trotzdem gebietet er ihm nicht Einhalt. Er ist immerhin König-zur-Rechten und hätte wohl genug Autorität, seinen Bruder wegen Hochverrat anzuklagen. Das Ganze wirkt auf mich schon etwas sehr konstruiert.

      4) Der Wolf. Ich halte die Idee Tier=bester Freund von Mensch sowieso mittlerweile für sehr überholt und öde, aber das stört mich noch nichtmal so sehr. Eher sind es die Unterhaltungen zwischen den beiden. Ein Wolf wäre nie und nimmer zu solchen Gedankengängen imstande. Diese sind zwar recht simpel, übersteigen aber meiner Meinung nach die geistigen Fähigkeiten eines solchen Tieres.

      Abgesehen von diesen Dingen finde ich die Saga jedoch bis jetzt sehr lesenswert.
      ich hab nur den 1. band der weitseher-saga gelesen .ich wollt mir noch

      die anderen holen aber mir kam irgentwie immer ein anderes buch dazwieschen.ich glaub ich werd mich jetzt ma auf band numero 2 konzentrieren nach alldem was ich hier vernommen hab:D
      atme mit dem wind
      gehe mit dem feuer
      rabe sei dein meister
      feßle das fleisch
      befreie das herz
      rabe fliegt für immer
      Jo, hast schon recht mit dem Drachenbeinthron - der is manchmal weng langatmig.... Aber am schlimmsten ist da eigentlich der Schluss - alles gaaanz schnell gaaanz gut...bä...streiche Drachenbeinthron unersetzt *grins*
      Original von Obrac
      1) Das ewige hin und her mit Molly. Erst will er sie, dann will sie ihn nicht. Dann will er sie wieder und sie will ihn erst nicht, dann will sie ihn. Zwischendurch will sie ihm mal wieder nicht, dann wieder doch und am Ende will sie ihn nicht. Wer hätte das gedacht?

      Ach, Molly ist mir völlig egal und ihre Beziehung fand ich auch gar nichtmal so ungewöhnlich wankelmütig.

      2) Warum versucht man nicht mal, einen Korsaren einzufangen?
      Gute Frage, nächste Frage. Mich hats eigentlich nie interessiert, ich bin gar nicht auf den Gedanken gekommen. Wäre aber mal ne Möglichkeit gewesen.....

      3) Was Edel sich alles erlauben kann.. Veritas weiss, dass Edel es auf sein und das Leben seines Vaters abgesehen hat. Trotzdem gebietet er ihm nicht Einhalt. Er ist immerhin König-zur-Rechten und hätte wohl genug Autorität, seinen Bruder wegen Hochverrat anzuklagen. Das Ganze wirkt auf mich schon etwas sehr konstruiert.

      Veritas ist ziemlich extrem, find ich. Er ist zwar nicht wirklich dumm, aber er hat ne Menge um die Ohren und will das Ausmaß der Verschwörung mMn auch nicht wirklich wahrhaben. Das er genug Macht für eine Klage gegen Edel hätte, glaub ich nicht. Der König ist in seinem Glauben an das Gute in Edel noch starrsinniger als Veritas und Edel hat auch relativ viele Anhänger aus dem Umfeld und Herkunftsland seiner Mutter, die ihn soger für berechtigter halten den Thron zu erben als Veritas. Solch eine offen Vorgehensweise würde die Herzogtümer wahrscheinlich eher spalten, als dass es eine Lösung für das Problem wäre. Und es geht Veritas aus irgendwelchen Gründen gegen sein Gefühl für Familienehre, glaub ich....er will einfach keinen Zwist.
      Ich persönlich hätte Fitz ja kräftig bei seinen ganzen Attentaten unter die Arme gegriffen... =)

      4) Der Wolf. Ich halte die Idee Tier=bester Freund von Mensch sowieso mittlerweile für sehr überholt und öde, aber das stört mich noch nichtmal so sehr. Eher sind es die Unterhaltungen zwischen den beiden. Ein Wolf wäre nie und nimmer zu solchen Gedankengängen imstande. Diese sind zwar recht simpel, übersteigen aber meiner Meinung nach die geistigen Fähigkeiten eines solchen Tieres.

      Das ist mir relativ egal, wenn es nur gut/überzeugend rübergebracht wird.
      Ich bilde mir ein, recht viel Erfahrung mit verschiedenen Tieren zu haben und gehe mit Sicherheit nicht davon aus, dass mein Pferd oder mein Kater auch nur ein Wort von dem was ich sage wirklich versteht.
      Trotzdem macht es mir Spaß, mich innerhalb einer Geschichte in so ein Wesen reinzudenken "als ob" und dabei lass ich mich dann nicht davon stören, ob das denn biologisch möglich wär. In den Fall würd ich wohl überhaupt keine Fantasy lesen.
      Hm, und auch wenn mir das auch immer wie eine nachgeschobene Entschuldigung klingt, denkt Fitz ja gerade in den zweiten Chroniken ziemlich oft darüber nach, wie sehr der Wolf durch ihre Verbindung entfremdet wäre und hat ein schlechtes Gewissen, weil er durch seine Schuld so "vermenschlicht" ist.

      Aber in solchen Angelegenheiten hat wohl jeder andere Reizschwellen.
      Mich regt es z.B. und unter anderem jedesmal völlig auf, wenn irgendwer in einer Geschichte ein Pferd mit völlig unmöglicher Hilfengebung (Hilfen=Kommandos beim Reiten) dazu bringt, völlig unmögliche Sachen in den seltsamsten Situationen auf die falscheste überhaupt mögliche Art und Weise zu tun und das auch noch mit seltsamer Ausrüstung, wie zum Beispiel Sätteln, die nach den draufschmeißen anscheinend selbstklebend sind und gar nicht erst festgegurtet werden. :D
      Wenn Frau Hobb sich über Pferde oder Hundezucht auslässt, dann hat sie gut recherchiert, weil ich da bisher noch keine offensichtlichen Fehler gefunden hab, die mir den Spaß verderben.

      Dagegen machen mir kleinere Lücken im Plot bei diesen Buch eher wenig aus, weil es eher Charakter- als Storybetont ist und ich auch kein Typ bin, der beim Lesen in bester logisch-analytischer Krimimanier den wahren Mörder sucht (ich hasse Krimis, um genau zu sein, ich weiß immer erst am Schluss, wer der Schuldige ist und bin dann immer ganz überrascht, wie andere das schon nach der Hälfte durchblicken :D ).

      Ist halt eine Sache der Prioritäten, die man sich beim Lesen so setzt. Die Sache mit dem Korasaren find ich durchaus einleuchtend, aber sie ist mir piepegal, ich war beim lesen eher mit Fitz` mannigfaltigen Problemen als mit der äußeren Handlung beschäftigt und wenn halt keiner dran gedacht hat, nun, dann mach ich mir halt auch keine Gedanken.
      Irgendwie störts mich nichtmal nebensächlich und im Nachhinein, dass da eine logische Lücke ist, weil bei dem Buch für mich die Atmosphäre stimmt.

      Ich find übrigens weder Robin Hobb noch den Drachenbeithron langatmig... vielleicht bin ich auch einfach nur extrem frustrationstolerant? :P
      Ein Wolf wäre nie und nimmer zu solchen Gedankengängen imstande


      Hast wohl vergessen das das ein Fantasybuch ist. Da is alles möglich selbst Drachen aus Stein ( aber ich will nicht zuviel verraten)

      wenn ich ein Buch nicht nochmal lesen will, dann gefällt es mir nicht. Und dieses Buch gehört leider dazu. Es ist lang, langweilig und sorry einfallslos..die zeit könnte man besser in einen historischen Roman investieren, dann hat man nebenbei auch was gelernt ..aber das ist ja wie gesagt geschmackssache
      Begreife endlich, daß ich die Wand bin und du die Erbse, die davon abprallt!
      Auch wenn ein Wolf ein Wolf ist, darf der in einem Fantasy Buch denken ..... ich kann aber auch sagen ..... oh manno, kleine Menschen mit grossen Füssen find ich doof - gibts doch in echt gar nicht .

      So was blödes - Zwerge gibts doch nur bei Schneewittchen.
      Ein Ring der zaubern kann, so ein Mumpitz - ein Ring ist ein Ring ist ein Ring - wie in der echten Welt.

      Ich finde gut dass Nachtauge denken kann ..... und nicht nur den Mond anheulen.

      Ausserdem ist Haldir ne fette Elbensau *rumrofl*
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Ich habe zwar auch immer ein kleines Problem mit intelligenten, gar sprechenden Tieren, aber wie von den Vorrednern schon erwähnt kann ich mich innerhalb eines Fantasy-Romans damit anfreunden.

      Davon mal abgesehen; lest "Fool on the Hill" wenn ihr sprechende Tiere wollt ;)


      Dreenan
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Ihr vergesst, dass es sich in dem Buch um einen normalen Wolf handelt. Es wird nicht beschrieben, dass er etwas besonderes ist und besondere Fähigkeiten hat. Das ganze findet zwar auf einer Fantasy Welt statt, aber es ist dennoch nur ein Wolf. Wenn Hobb die Gabe in Verbindung mit Tieren auf unserer Welt beschrieben hätte, dann hätte sie es genauso gemacht, wette ich. Aber ein Tier kann nunmal nicht so denken.

      Übrigens, was ich auch doof finde, sind Namen wie Veritas. Wäre interessant zu erfahren, wann die Römer auf Hobbs Welt geherrscht haben.
      Original von Obrac

      Übrigens, was ich auch doof finde, sind Namen wie Veritas. Wäre interessant zu erfahren, wann die Römer auf Hobbs Welt geherrscht haben.


      Das ist aber nicht nur bei Hobb so. Wikinger- oder Keltennachfahren tauchen in der einschlägigen Fantasylandschaft so ziemlich überall auf, genauso wie Pseudo-Araber oder Asiaten (das wird gerade auch in einem anderen Thread diskutiert). Ist mir auch lieber so, denn reine Fantasiesprachen geraten doch sehr oft a bisserl lächerlich.