Kino

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      Ja, alles was du zur hohen Qualität bezüglich Kamera, Bild, Ton und die überragende Qualität der Schauspieler gesagt hast, kann ich so unterschreiben. Alles andere in Spoilertags ;)

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      ​Ich bin mit gemischten Gefühlen aus dem Kino gegangen. Ich habe es mir selbst nicht richtig erklären können, denn ich war auch begeistert von Bild und Ton und Schnitt und besonders Brad Pitt und Leonardo DiCaprio sind einfach genial und haben auch eine tolle Chemie zusammen. Der Humor ist super und dass es doch untypisch unblutig bleibt, finde ich gut. Trotzdem war ich nicht richtig überwältigt. Ich weiß inzwischen auch, woran das liegt: Das Drehbuch. Ich denke, dass der Film bei mir reifen muss und dass ich ihn in der wiederholten Sichtung um einiges besser genießen kann. Ich wusste nicht, was will Margo Robbie da, wofür braucht es sie? Wohin geht es? Was ist der rote Faden? Ging es dir auch ein bisschen so? Oder kannst du nachvollziehen, was ich meine? Ich muss dazu sagen, leider war ich auch sehr wenig informiert, was die Manson Morde anging. Ich glaube, wenn man da besser vorbereitet gewesen wäre, wäre es viel spannender gewesen, also alles um Margot Robbie herum.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Meine Antwort natürlich auch in Spoilertags :)
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      Ich kann deine gemischten Gefühle wirklich zu 100% nachvollziehen. Tatsächlich setzt Tarantino bei diesem Film sehr viel Vorwissen beim Zuschauer voraus. Soweit ich weiss, gibt es sogar eine von ihm empfohlene Liste von Filmen aus den 50er/60er Jahren, welche man konsumieren sollte, damit man sein Werk uneingeschränkt geniessen kann und alle Referenzen versteht. Typisch Tarantino eben, als Filmexperte ohnegleichen fordert er seine Zuschauer gerne heraus. Ich persönlich war im Vorfeld einigermassen gut bzgl. der Ereignisse rund um die Manson Family informiert, was mir freilich entgegen kam. Wäre es anders gewesen, hätte ich mir genau die selben Fragen gestellt wie du. Genau das meinte ich eben damit, als ich sagte, der Film hat im Grunde so gut wie keine Rahmenhandlung. Er begleitet lediglich den Tagesablauf einiger von ihm erfundener (Rick Dalton und Cliff) und tatsächlicher Figuren (Sharon Tate, Polanski etc.). Dabei spielt Tarantino ständig mit der Erwartungshaltung der Zuschauer. Man fragt sich, wann die Figuren sich endlich begegnen werden und wo und wie Tarantino seine fiktiven Figuren in die tatsächlichen Ereignisse eingearbeitet hat bzw. vor allem wartet man gebannt darauf, wie Tarantino die Tate-Morde auflösen wird. Doch er drückt sich geschickt davor, die Erwartungen der Zuschauer zu erfüllen. Die Szene auf der Spahn Movie Ranch ist eine Paradebeispiel dafür. Das ganze Szenario ist so aufgebaut, dass man als Zuschauer immer angespannter wird und beginnt das schlimmste zu erwarten (wenn man dazu noch zufällig weiss, dass die Manson Family auf der Ranch tatsächlich einen Stuntman ermordet hat, ist man umso gebannter um Cliffs Schicksal). Doch was passiert? Cliff betritt das Zimmer am Ende des Flurs und anstatt einer grausamen Entdeckung und eines möglichen Showdowns zwischen ihm und der Rothaarigen hält er lediglichich ein Pläuschchen mit seinem alten bekannten und verlässt das Haus relativ unspektakulär wieder. Gleich im nächsten Moment sieht man dann eine Grossaufnahmen des zerstochenen Rades von Cliffs (bzw. Ricks) Wagen, sodass man als Zuschauer denkt, "so aber das wars jetzt endgültig, jetzt machen sie ihn fertig!" und was passiert? Cliff haut dem Manson-Anhänger ein paar aufs Maul und gebietet ihm den Reifen zu wechseln, was dieser dann auch macht und er im Anschluss unbekümmert die Farm verlässt.
      Tarantino führt uns hier ständig regelrechet an der Nase herum und erzählt einmal mehr (und vor allem dann im Finale) seine eigene Version der Geschichte wie schon vor 10 Jahren bei Inglourious Basterds. Er träumt davon, wie alles hätte sein können (oder sollen) und zeigt uns dass es zumindest im Kino noch sowas wie Gerechtigkeit geben kann. Interessanterweise sind in den ersten 2 Stunden tatsächlich kaum Szenen in diesem Film, die einen narrativen Wert für die Story haben oder aus denen sich gar so etwas wie das dann gebotene Finale ableiten liesse (nebenbei- ich wette kein einziger Drehbuchautor in Hollywood hätte die Chuzpe sowas bei einem Produktionsstudio einzureichen, sowas geht nur beim guten Quentin, er ist wohl der einzige der den Freifahrtschein in Hollywood hat, mit einem 100 Mio Budget zu machen was auch immer er will).
      Stattdessen zeigt uns Tarantino einfach ein Hollywood vergangener Tage und rechnet nebenbei lässig locker mit der TV-/ Kino-/ Pop-/ und "scheiss" Hippie- Kultur der 60er Jahre ab. Praktisch jede Szene steht für sich selbst und wird von den tollen Darstellern, den pfiffigen Dialogen und der Tarantino- typischen Inszenierung getragen und wird dadurch besonders. Die Szenen mit Margot Robbie sind hauptsächlich als Verbeugung zu verstehen, Tate war die aufsteigende Schauspiel- und Stil- Ikone der 60er Jahre. Deshalb war ich auch so gerührt, als ich am Ende daran denken musste, was in der traurigen Realität mit ihr passiert ist. Die Meinungen zu diesem Film werden zweifellos weit auseinander klaffen. Für mich ist er ein Meisterwerk, einer der besten Filme aus Übersee der letzten 10 Jahre. Tarantinos Filme werden natürlich immer besonders intensiv diskutiert und auseinander genommen, und er muss sich vor allem immer an seinen eigenen Werken messen. Viele werden die vermeintlich schwächsten Aspekte des Films als seine grössten Stärken auslegen und umgekehrt, auch das macht einen richtigen Tarantino aus.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
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      ​Ach, super schade. Ich dachte, ich informiere mich nicht, weil ich dachte, so ist es spannender, aber ich glaube, der Film wäre viel spannender gewesen, hätte ich das alles gewusst, gerade, dass da auch ein Stuntman gestorben ist auf der Ranch. Das hätte das total spannend gemacht :D

      Genial fand ich auch, wie Cliff sich auszieht, um die Antenne zu reparieren und Sharon Tate in ihrem Schlafzimmer im oberen Stockwerk herumwuselt. Das war der Moment, wo ich dachte. Jetzt. Jetzt beginnt die Affäre. So wäre es in jedem anderen Film gewesen. Grad weil er sich so theatralisch auszieht und sie ja auch so singt und lacht und leicht bekleidet ist. Aber … es passiert nichts. Fand ich super :)
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      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Ja, zumindest das Vorwissen rund um die Manson - Family ist wirklich fast Voraussetzung um den Film geniessen und erfassen zu können, und ich würde auch jedem hier uneingeschränkt empfehlen sich darüber im Vorfeld schlau zu machen, bevor man in den Film geht.

      Welches ist denn dein Lieblings-Tarantino SuSansa?
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Pulp Fiction und Kill Bill :) Also sehr konventionell :)

      The hatefull 8 kenne ich immer noch nicht. Muss ich noch nachholen.

      Bei dir?

      Hab letztens Django Unchained mal wieder gesehen - auch gut, aber kommt nicht an Pulp Fiction heran. Inglourius Bastards will ich auch nochmal nachholen. Hab den erst einmal gesehen.
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      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Meine Favoriten rotieren je nach Verfassung immer etwas. Pulp Fiction ist wohl der coolste Film den es gibt, der Film ist der Inbegriff von allem was ich unter Coolnes verstehe und ich habe ihn auch mit Abstand am öftesten ( > 30 mal) gesehen.
      Inglourious Basterds halte ich persönlich für sein Opus Magnum, in diesem Film werden so viele unterschiedliche stilistische Elemente zu einem in sich stimmigen Ganzen zusammengefügt, wie in keinem anderen Film den ich kenne, mal abgesehen davon dass er den wohl grössten WTF-Moment aller Zeiten beinhaltet und eines der tollsten Drehbücher hat die es gibt.
      Aber ich schaue mir auch alle anderen immer mal wieder gerne an, Tarantino hat in meinen Augen keinen Film der nicht überdurchschnittlich gut und auf seine Weise besonders ist.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Ich habe große Probleme mit seinem ersten. Liegt vllt daran, dass ich ihn erst viel später nachgeholt habe und er sehr schlecht gealtert ist. Aber die Gossensprache empfand ich nicht als cool, sondern als beleidigend und die Gewalt war in meinen Augen nicht so stilistisch wie in Kill Bill oder hat was ausgesagt, wie in Once Upon a time oder Django Unchained, sondern einfach nur wegen des Effektes wegen. Wie er dem das Ohr abschneidet … fand es einfach nur ekelhaft. Obwohl ich die blutigen Szenen bei Kill Bill eher als Stil empfinde.

      Inglourious Basterds muss ich wirklich unbedingt nachholen. Hab ihn auch als überragend in Erinnerung, aber da ich ihn schon länger nicht mehr geschaut habe, muss ich mal gucken, wie er jetzt auf mich wirkt. Bei Pulp Fiction und Kill Bill geht es mir wie dir. Die habe ich schon so oft gesehen, da weiß ich einfach, was ich an denen finde :D
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      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Nachdem, was ich bis jetzt davon gehört hab wird er auf jeden Fall die Geschichte des Batmanuniversums ziemlich umschreiben.
      Aber gut bisher haben wir dazu ja auch eigentlich nur Batmans PoV (wenn man Suicide Squad ignoriert [was man mMn tun sollte]).
      Gespannt bin ich auf jeden Fall auch, wobei ich glaube, dass es vielleicht ein bisschen zuviel Mitleid für die Figur produzieren wird.

      MrMorden wrote:

      wobei ich glaube, dass es vielleicht ein bisschen zuviel Mitleid für die Figur produzieren wird.

      Das könnte durchaus sein. Bruce Waynes Vater kommt da soll nicht sonderlich gut wegkommen.
      Ich mag Joaquin Phoenix sehr gerne. Also auch wenn ich Batman jetzt nicht mögen würde, würde ich mir diesen Film anschauen. Nur wegen ihm.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Phoenix ist natürlich schon ein ganz grosser. Dürfte interessant werden.

      Der Hammer ist für mich immer noch, dass er für I'm Still Here jahrelang der Welt vorgegaukelt hat, seine aktive Karriere als Schauspieler beendet zu haben und ein Hip Hop Star werden zu wollen. :D Auch wenn ich die Mock selbst ziemlich mäh fand, finde ich es einfach grandios allein auf die Idee zu kommen und so lange bei jedem Schritt vor die Haustür in-Character zu sein.

      Ich sah nun übrigens auch John Wick: Chapter 3 – Parabellum
      Es ist schon beeindruckend, wie John Wick es geschafft hat, binnen so kurzer Zeit zur gefeierten Action- Ikone aufzusteigen. Teil 3 funktioniert freilich nach exakt dem selben Konzept wie die beiden Vorgänger und versucht das Unterwelt-Parallelunviersum einfach noch um zusätzliche Elemente zu erweitern und auszustaffieren. Der Teil mit dem überzeugendsten Plot ist für mich nach wie vor der zweite, beim dritten hat man einfach allmählich das Gefühl, dass man von allen Zutaten eine Idee zu viel bekommt (hauptsächlich die Ironie in den ruhigen Szenen funktionierte für mich nicht mehr so gut), zudem schleichen sich leider einige kleinere Logik-Schwächen bei der Handlung mit ein. Angesichts der absolut grandiosen Action-Sequenzen ist das vor allem für Genre-Fans allerdings sicher problemlos verkraftbar. Was John Wick auszeichnet sind die extrem aufwendig choreographierten und inszenierten Nahkämpfe. Besonders dabei ist, dass die Action niemals im Schnittgewitter untergeht, sondern vielfach durch auffällig lange Plan-Einstellungen (selbst bei Verfolgungsjagden und brachialen Shoot outs) eingefangen wird und die Dynamik allein durch die perfekten Bewegungsabläufe, die Musik und die Atmosphäre erzeugt wird. Reeves scheint mit mitte 50 ähnlich wie Tom Cruise immer noch aussergewöhnlich fitt zu sein und sein Jahrzehnte langes Kampftraining kommt ihm hier natürlich super entgegen, kann man nur den Hut ziehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, Reeves hat ja mal die Bemerkung fallen lassen, dass er bereit wäre John Wick so lange zu spielen wie das Publikum ihn sehen will. Nun die Geldmaschine wurde mittlerweile voll ins Rollen gebracht, der dritte Teil ist nun mit Abstand der Erfolgreichste.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

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      Wir haben uns gestern auch endlich "Once upon a time ... in Hollywood" angesehen. Hatte leider etwas gedauert, weil wir auf Freunde warteten, die noch im Urlaub waren.

      "And now ... what you have been waiting for!"
      (oder so)

      Ich dachte, ich gehe mal total unbedarft in einen Film. Habe eure Spoiler ganz brav nicht gelesen. Und den Tipp, dass man sich vorher über die Tate-Morde informieren sollte, habe ich leider übersehen.
      So wurde das Kinoerlebnis leider sehr quälend lange. Die anderen drei und ich sind leider recht gefrustet aus dem Kino gegangen. Mein Mann war sogar irgendwann eingeschlafen.
      Ich fühlte mich von Tarantino auf's Korn genommen. Der obige Satz eine Viertelstunde vor Ende des Films war wie eine Klatsche. Eine Nachricht von Tarantino selbst ... jetzt hab' ich euch so lange zappeln lassen, aber jetzt geht's los! Na toll! Nach 2 Stunden seichtem Geplätschere ohne Handlung. Auch bekam ich Sharon Tate nicht mit Rick und Cliff zusammen. Was sollte das?
      Ich wusste nichts davon. Ja, Manson ist mir ein Begriff. Details kannte ich nicht und im Film wurde der Name ja nie genannt.
      Mir hat das irgendwie keine Ruhe gelassen und ich habe heute Nacht noch eure Spoiler gelesen und mich daraufhin im Wiki herumgetrieben.
      Der Film hat dadurch ungemein gewonnen!
      Hätte ich das vorher gewusst! Manson, der an Polanskis Haustür klingelt, der Stuntman auf der Spahn Movie Ranch, Tex, das alternative Ende zur Realität, ... und wer weiß, was mir sonst noch entfallen ist, weil ich es schlichtweg nicht weiß/wusste.
      Ich meine so waren die Charaktere toll. Rick, der sich nicht damit abfinden kann, dass er nicht mehr angesagt ist. Wie er da so vor sich hinstottert und versucht den Frust im Alkohol zu ertränken, dem Alkohol entsagt und dann doch gleich wieder zum Flachmann greift, ... das Gespräch mit dem Mädel ...
      Cliff, sein Stunt-Double/Chauffeur/Kumpel, der mit seiner Misere ganz anders umgeht und in Brad Pitt's (autsch, der ist alt geworden) typisch schrulligen Art einfach alles weglächelt.
      Toll besetzt bis zur Rothaarigen.

      Ich bin aber nicht restlos überzeugt. Ich freunde mich gerade noch an. Denn trotzem hat der Film seine Längen. Und ich unterstelle Tarantino, dass er sein Publikum da einem kleinen Experiment unterzogen hat.
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      Narannia wrote:

      Der Film hat dadurch ungemein gewonnen!

      Jep das hab ich irgendwie "befürchtet", danke für diese Bestätigung.
      Ich denke mal Tarantino ist da so tief drin und kann sich gar nicht vorstellen, dass jemand seinen Film schaut ohne die Details um Manson zu kennen.
      Das kollidiert natürlich mit dem aktuellen no-Spoiler Gedanken.
      Für mich war Manson auch nur ein vager Name des "Bösen" ohne das ich Details präsent hatte. Ich hatte mich aber nach der Ankündigung da ein wenig belesen.

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      Ajantis wrote:

      Ich denke mal Tarantino ist da so tief drin und kann sich gar nicht vorstellen, dass jemand seinen Film schaut ohne die Details um Manson zu kennen.


      Das ganz bestimmt. In den USA ist das Wissen wahrscheinlich auch tatsächlich verbreiteter. Mir war der Name tatsächlich nur durch Marilyn Manson ein Begriff. Ich wusste, dass er sich den Namen von einem Kriminellen geliehen hat. Aber wie gesagt: Details kannte ich nicht.
      Tarantino hat aber den Zuschauer auch bewusst auf die Folter gespannt.
      Show Spoiler
      Und wenn man das wirkliche Ende kennt, kann man ihm das nicht einmal mehr übel nehmen. Er hat aus der Realität ein Märchen gemacht und das Gute siegen lassen. Once upon a time ...


      Ich werde mir den Film nochmal ansehen, wenn er irgendwann mal im TV läuft. Und ich denke, er wird mir um ein Vielfaches besser gefallen als letzten Freitag.
      Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich ausgerechnet zu diesem Film im Vorfeld nicht mehr Informationen eingeholt hatte. Denn sonst bin ich da auch nicht so und störe mich nicht groß an Spoilern.
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      Gestern im Volxkino (Gratis- Openairkino) "The Sisters Brothers" gesehen. Obwohls meiner Holden auf der Decke am feuchten Rasen schon ganz schön kühl wurde, haben wir uns den Film mit Joachim Phoenix gerne zu Ende angesehen. Schräger Goldgräber-Western-Roadmovie-Crossover mit schwarzem Humor.

      Wem es mal im TV oder per Streaming unterkommt, durchaus eine Empfehlung. Sahs OmU, würde eine synchronisierte Fassung nicht empfehlen.

      Das Staunen über das unglaublichste Wunder in San Francisco 1851 sollte man schon im Original sehen: Eine Toilette mit Wasserspülung. ;)
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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      Narannia wrote:

      Hätte ich das vorher gewusst! Manson, der an Polanskis Haustür klingelt, der Stuntman auf der Spahn Movie Ranch, Tex, das alternative Ende zur Realität, ... und wer weiß, was mir sonst noch entfallen ist, weil ich es schlichtweg nicht weiß/wusste.


      Ja, genauso ging es mir auch. Finde es auch echt schade, dass ich so unwissend reingegangen bin. Ich glaube, der Film hätte da echt so viel gewinnen können.
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      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

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      Den neuen Tarantino Film habe ich bisher noch nicht sehen können und daher aufgrund möglicher Spoilergefahr alle Beiträge dazu hier gekonnt ignoriert.
      Ich freue mich aber auf den Film zur Serie Downton Abbey, der diese Woche in die Kinos kommt. Der erste Film seit Ewigkeiten (müsste ein Harry Potter-Teil gewesen sein), bei dem ich wieder mit meiner Mutter zusammen ins Kino gehen kann. :D
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

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      The Dragonknight wrote:

      Den neuen Tarantinio Film habe ich bisher noch nicht sehen können und daher aufgrund möglicher Spoilergefhar alle Beiträge dazu hier gekonnt ignoriert.

      Ganz ohne zu spoilern: Nimm' dir den Rat von el_drogo zu Herzen:

      el_drogo wrote:

      Ja, zumindest das Vorwissen rund um die Manson - Family ist wirklich fast Voraussetzung um den Film geniessen und erfassen zu können, und ich würde auch jedem hier uneingeschränkt empfehlen sich darüber im Vorfeld schlau zu machen, bevor man in den Film geht.


      Der Film ist ohne Kenntisse zu dem Thema absolut sinnbefreit und langweilig.
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