Zuletzt gesehener Film

      Cloverfield Paradox
      Bored in Space währe der bessere Titel gewesen. Alles im Film ist schon mal dagewesen, und auch alles ist schon irgendwie besser gemacht worden.
      Langweilig, vorhersehbar, und teilweise unfreiwillig komisch. Zeitverschwendung.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Ich habe gestern "Upside Down" gesehen. Mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess.
      Zwei Zwillingsplaneten exisitieren ziemlich nah beieinander. Auf dem Oberen leben die Reichen, auf dem Unteren die Armen. Alle Dinge und Lebewesen werden von der Anziehungskraft ihres Ursprungsplaneten angezogen. Verbunden sind die beiden Planeten durch ein Gebäude der Firma Transworld. Diese fördert vom unteren Planeten Öl für den oberen Planeten und verkauft teuren Strom an den unteren Planeten.
      Es geht hier um die Liebe zwischen Eden (von oben) und Adam (von unten). Was natürlich nicht sein darf. Man kennt das ja. Im Grunde ist die Geschichte auch gar nicht wichtig, weil man eh die ganze Zeit damit beschäftigt ist, zu erkennen, was nun oben und unten ist, und warum der jetzt in die Richtung fliegt und er in die andere.
      War rein optisch interessant anzusehen, aber die Handlung hat mich nicht vom Hocker gehauen.

      Edit:
      Und eben gerade habe ich mir noch Testament of Youth mi Alicia Vikander und Kit Harington angesehen. Das muss ich jetzt erst mal verdauen. Muss man gesehen haben ...
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Narannia“ ()

      Nachdem @TheStranger im Star Wars-Thread ein bisschen über Nostalgie bei Filmen geschrieben hat, muss ich hier doch etwas über den letzten Film, den ich gesehen habe, schreiben:

      Power Rangers (2017)

      Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich schon vor dem Kinostart viele gehypte Leute im Bekanntenkreis hatte. Der allgemeine Tenor war immer:"Hoffentlich versauen die den Film nicht!" Nachdem der Film dann gestartet ist, habe ich einige Kritiken gehört, die in genau diese Kerbe schlagen. "Das sind doch nicht mehr meine Power Rangers!"
      Als jemand, der zwar im passenden Alter war, als die Serie ihre große Zeit hatte, aber damit nichts anfangen konnte, fand ich diese Erwartungshaltung extrem überzogen.
      Auch wenn mir die alte Serie nicht so zugesagt hat, so kenne ich doch die Rahmenhandlung, die aber auch nicht so komplex ist. Meine Erwartung war also, dass diese Handlung erneut erzählt wird und die Animationen besser sind. Und das hat man auch bekommen.
      Der Film ist dabei als Einführung in ein neues Film-Universum zu verstehen. Die fünf Jugendlichen, die die Power Rangers werden, finden sich zusammen und werden mit ihrem ersten Gegner konfrontiert. Dabei liegt der Fokus sehr stark auf den fünf Hauptcharakteren und deren Charakterisierung, die manchmal in Klischees abdriftet, aber doch zweckmäßig ist. Man muss allerdings auch beachten, dass die Protagonisten Tenager und dementsprechend ihre Probleme sind. Die Action ist zunächst etwas verhalten, zieht zum Ende aber an. Die Effekte empfand ich als ganz ordentlich. Als kurzweilige Action für zwischendurch ist der Film ganz ok und die Zielgruppe war ja auch etwas jünger.
      Hatte der Film auch das Potential seine heutigen Kritiker und Fans der alten Serie zu überzeugen? Meiner Meinung nach bestimmt, allerdings sind diese über 20 Jahre zu spät geboren. Die alte Serie würden sie heutzutage wohl auch nicht mehr mögen, denn dafür haben sie über 20 Jahre zusätzliche Erfahrung im Bereich Filme und Serien. Nostalgie ist eben ein Arschloch ;)
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Was gab's da zu versauen? Das war doch damals schon Trash! :D
      Ich hab' den Film nicht gesehen. Ich hab' die Serie zwar damals angesehen, aber wirklich gemocht habe ich sie auch nicht. Von daher hat mich der Film auch in keinster Weise irgendwie gereizt.
      Eine Realverfilmung von Captain Future wäre doch mal was ... fällt mir gerade so ein.

      Ich habe mir heute Vormittag nochmal Testament of Youth angesehen. (Bin gerade krank und habe viel Zeit.)
      Diesmal in der OV, weil ich die Synchro von Harington nicht mochte. Wirklich ein toller Film! Die junge, wohlbehütet aufgewachsene Vera Brittain, ihr Bruder und zwei seiner Freunde wollen in Oxford studieren, als der 1. Weltkrieg ausbricht und die jungen Männer sich melden. Vera will in der Situation nicht einfach seelenruhig weiterstudieren und meldet sich als Krankenschwester. Sie muss ertragen, wie ihr Verlobter, ihr Bruder und seine zwei Freunde einer nach dem anderen dem Krieg zum Opfer fallen. Sie erkennt die Sinnlosigkeit des Krieges.
      Der Film hat eine klare Botschaft. No more war! Und er lässt einen am Ende ziemlich niedergeschmettert und auch wütend zurück. Dass Vera Brittain, eine bekannte englische Pazifistin und Feministin, dass Buch Testament of Youth selbst geschrieben hat, es also auf einer wahren Begebenheit beruht, macht es auch nicht leichter.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Narannia schrieb:

      Was gab's da zu versauen? Das war doch damals schon Trash!
      Ich glaube, dass machte auch deswegen immer diesen trashig-schrägen Eindruck, weil man die Kampfszenen des japanischen Originals für den amerikanischen Markt mit Nicht-Kampf-Szenen, die mit US-Schauspielern nachgestellt (wobei diese Szenen sicherlich auch auf Ami-Geschmack angepasst hat) wurden, gemischt hat. Dazu die echt miesen Gummikostüme der Bösen... :rolleyes:

      Narannia schrieb:

      Ich hab' den Film nicht gesehen. Ich hab' die Serie zwar damals angesehen, aber wirklich gemocht habe ich sie auch nicht. Von daher hat mich der Film auch in keinster Weise irgendwie gereizt.
      Ich wurde manchmal gezwungen, weil mein Großer eine Weile darauf stand.... Und nein. Ich habe auch keinerlei Interesse an dem Film... :rolleyes:

      Narannia schrieb:

      Eine Realverfilmung von Captain Future wäre doch mal was ... fällt mir gerade so ein.
      Oh ja! Aber bitte mit der Original-Titelmusik! :thumbup:
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Dreenan Kel Zalan schrieb:

      Das wäre was...


      Jep, das hatte ich dabei im Hinterkopf.
      Bekommt man sowas nicht finanziert? Kann mir nicht vorstellt, dass die Kosten nicht wieder eingespielt werden würden.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      The Ritual
      Ein solider, britischer Survial-Horror. Eine Gruppe Männer verirrt sich in der schwedischen Wildnis, weil sie eine Abkürzung nehmen wollen. Doch in diesen Wäldern stimmt etwas nicht...
      Kling wie tausend mal gesehen, und hat man wohl auch. Für diese Art Film fand ich die Atmosphäre aber ziemlich gelungen, vor allem gefiel mir, dass man relativ lange im unklaren gelassen wird, was da nun genau passiert.
      Solide, kann man sich anschauen.
      It`s not easy to be a birdplane.

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      Neulich ein SF-Tripple geschafft.

      The Marsian - Save Mark Watney

      Nachdem ich die Vorlage gelesen habe - ein fast werkgetreuer SF-Film. Einer Albernheit konnte RidleyScott halt nicht widerstehen:
      Am Ende den Astronauten durch Luftausstoß des eigenen Anzugs - Iron Man - zurückkehren lassen. (War im Buch als Verzweifungsvorschlag angedeutet und wurde mit Recht verworfen.) Für einen SF-Film, der auf realistischen Sachen aufbaut, ein wenig zu dick aufgetragen (alter der überlebt nicht etliche Minuten!), und auch das Mutterraumschiff ist, nachdem man Spaceshuttles, MIR und die ISSS kennt, einfach viel zu großzügig designded. In der bemannten Raumfahrt wird jeder Kubikzentimeter genützt, große ungenützte Räume gibt es einfach nicht!
      Aber sonst schon sehr gut gemacht.

      Das Vorbild für diesen Film war ohne jeden Zweifel Apollo 13. Folgerichtig kam der danach am selben Sender- ein Meisterwerk von Ron Howard, wirkt auch zwanzig Jahre nach Erscheinen noch sehr frisch.
      Wie in "Rush" schauen die 70er Jahre echter als echt aus, und auch hier merkt man, dass der Film auf einem Buch basiert. Jim Lovells "Lost Moon". Und noch immer gab es keine neue Mondlandung. :(

      Zum Abschluss: Event Horizon. Manche Filme werden besser, wenn man sie sich nach Jahren nochmals ansieht, in dem Fall wird es schlimmer.

      Großartiges Screendesign, mit Fishburn und Neill auch großartige Schauspieler - völlig schwachsinniges Drehbuch. Diese Mischung aus "Das Omen" und "2001" oder was immer das sein soll, bleibt nur, was es ist: Schwachsinnig.
      Im Sinne des Scripts: Wenn man jeden Punkt des Universums bereisen kann, dann jede Möglichkeit ausnützen, um diesen Film NICHT zu sehen.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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      So, Ende meiner Vorläufigen Space Odysee:

      Gravity. Optisch das wohl beste zum Thema bemannte Raumfahrt was je gedreht wurde. Da hätte es gar keiner Superstars für die Hauptrollen bedurft. Dass Sandra Bullock tatsächlich eine Oscarnominierung bekommen hat, war allerdings doch ein wenig viel des Guten. Schade, dass es am Ende dann ein paar Mal doch arg unrealistisch wird, bzw., dass Clooney den Film so früh verlässt. Das beklemmende Gefühl der Abgeschiedenheit wäre auch zu zweit gegangen über längere Strecken des Films, ohne die extreme Bedrohung in irgendeiner Hinsicht zu mildern.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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      Mir hat Gravity extrem gut gefallen und ich habe es im Nachhinein etwas bereut, den nicht im Kino angeschaut zu haben. Die 3D Effekte sind im Kino sicher spitze.
      Ich habe mir von dem Film damals echt nicht allzu viel erwartet, aber er war für mich ungewöhnlich spannend und einer der wenigen Filme, der meine Aufmerksamkeit über die gesamte Länge fesseln konnte.

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      Fight Club hier Fight Club da, noch nie etwas anderes als Begeisterung über den Film gehört. Gestern zum ersten mal gesehen und ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Fand es sehr langatmig und habe mich streckenweise gelangweilt. Der Twist kam überraschend und auch gelungen, trotzdem ein zweites mal Anschauen ist bei mir nicht drin.

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      Wir haben uns gestern King Arthur angesehen.
      Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, mein Mann fand ihn furchtbar und ist irgendwann eingeschlafen.
      Klar, hat mir der Artussage nicht mehr wirklich viel zu tun. Aber wer Guy-Ritchie-Filme und Herr der Ringe mag, kann sich das durchaus mal anschauen. Ich find's tatsächlich fast schade, dass der Film wohl an den Kinokassen gefloppt ist. Ich glaube, es hieß was von Fortsetzungen bei Erfolg des Filmes.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

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      Codename U.N.C.L.E.
      Hmpf ... bisserl fad. Witze wirkten ein bisserl gezwungen. Das Setting in den 60er Jahren fand ich ganz nett.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

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      Bei King Arthur werden mir für immer die vertrottelten Wintersequenzen mitsamt den Plastikeisplatten im Gedächtnis bleiben. Bei mir ist der seinerzeit krachend durchgefallen, ob ich dem nochmals eine Chance geben würde, weiß ich nicht.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

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      ssnake schrieb:

      ... die vertrottelten Wintersequenzen mitsamt den Plastikeisplatten im Gedächtnis bleiben.


      :D
      Seit der Verfilmung mit Clive Owen erwarte ich nicht mehr viel von Artus-Verfilmungen. Vielleicht waren meine Erwartungen schon zu tief angesetzt.

      Edit 20.02.2018:
      Gestern Guardians of the Galaxy Vol 2 angesehen. Ich fand die Story jetzt nicht gar so prickelnd mit dem Planeten-Vater da. Aber sonst wieder coole Musik, coole Charaktere und Baby-Groot! <3
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

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