Zuletzt gesehener Film

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      Was bei Skull Island war denn die tiefere Handlung?
      Für mich war das nur die X-te Wiederholung eines Stoffs der Erfolg verspricht weil bekannt.
      Noch größer. noch lauter und noch mehr Wumms. Sonst eher nichts.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      naja, das ist aber nicht wirklich tiefgründig umgesetzt, sondern dient eher als oberflächlicher Aufhänger für die noch kommenden filme. Ähnlich wie auch der neue Godzilla schon eher ein Katastrophen- denn ein Monsterfilm war, die Monster werden als Urgewalten der Natur dargestellt. Was bei Kong: Skull Island richtig spass macht ist die guerilla-Aufmachung, die an viele anti-Vietnam Kriegsfilme erinnert. auch wenn die Verwendung von ultra-slow mo Sequenzen schon fast Bay'sche Ausmasse annimmt, so war die Einstellung mit Kong vor der untergehenden Sonne und den Kampfhubschraubern ein absoluter Gänsehautmoment im Kino. der film lebt von seinen Bildern und der pfiffigen Musik, die geschichte wir dem Spektakel natürlich untergeordnet, was Monster-film Liebhaber wie mich aber zumindest hier nicht wirklich stört, da sah ich schon deutlich Schlimmeres. Neulich fiel mir noch ein lustiger Goof an dem Film auf: als die Crew mit dem Schiff nach Skull Island fährt, stehen auf dem Deck exakt 3 Kampfhubschrauber (mehr hätten auf dem Schiff auch wirklich nicht Platz gehabt). Als sie dann abheben und Richtung Insel fliegen vermehren sich diese um ein Vielfaches, so das am Ende mindestens 12-15 Hubschrauber in der Luft sind. Wäre ja auch langweilig gewesen wenn Kong im Anschluss "nur" 3 Hubschrauber vom Himmel holen hätte können. ;)
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Über diesen Fehler hatte ich mich im Kino schon recht stark gewundert. Meine Erklärung dafür: die Helis verfügen über eine Hypermoderne Falttechnologie (das was jetzt gerade bei Handys langsam anfängt) und waren in IKEA-Regalen im Schiffsrumpf verstaut.

      Habe am Wochenende Alita - Battle Angel gesehen. Ich war begeistert. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!
      "Die Kunst des toten Mannes"
      Ich war sehr gespannt auf den Film, da aus dieser Kombination von Regisseur und Schauspielern vor einigen Jahren der sehr gute "Nightcrawler" entstanden ist.
      Leider war ich am Ende dann doch enttäuscht. Die Idee für diesen Horrorfilm finde ich gar nicht schlecht, und Gyllenhaal wird langsam zu einem meiner Lieblings-Schauspieler dieser Zeit. Der Film selbst wirkte auf mich aber irgendwie unfertig, wie zerhackt. Manche Szenen hätte man an komplett anderen Stellen im Film zeigen können, und es hätte keinen Unterschied gemacht. Und was John Malcovich's Rolle sollte, ist mir komplett entgangen.
      Möglicherweise gibt es einen Kommentar oder eine Botschaft über die im Film gezeigte Subkultur (moderne Kunst), die mir mangels Kenntnisse einfach komplett entgangen ist.

      "Life"
      Kein besonders origineller, aber sehr gut gemachter Sci-Fi Horror, der Plot ist im Grunde der gleiche wie in "Alien".
      Ein oder zwei störende Logiklöcher, aber ansonsten war ich trotz aller Vorhersagbarkeit sehr gut unterhalten. Das Alien war irgendwie mal erfrischend anders, vor allem in den ersten 2/3 des Films.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      ich sah zuletzt How it ends auf Netflix.
      Forest Whitaker finde ich grundsätzlich knorke, daher habe ich mal 'nen Blick riskiert. Möchte nicht zu viel verraten, aber wer hier einen klassischen weltuntergangs- bzw. Katastrophenfilm erwartet ist wohl eher fehl am Platz. Das ganze entpuppt sich eher als Road Movie, eine Fahrt zweier ungleicher Charaktere ins Ungewisse. Der Film verfolgt zwar einen durchaus interessanten Ansatz, wirkt vor allem gegen Ende hin dann allerdings etwas einfallslos, sodass er zumindest bei mir ein etwas unbefriedigendes Gefühl hinterliess. Das mag aber vermutlich zum Teil auch daran liegen, dass mir Filme die mehr Fragen offen lassen als zu beantworten nicht so wirklich liegen. Die Hauptcharaktere tragen den Film über weite Strecken sehr gut und harmonieren prima, die Atmosphäre wirkt düster und geheimnisvoll, sodass sich immer mehr Neugier ausbreitet, bis man letztendlich erahnt, dass der Film auf die brennendsten Fragen keine Antworten liefern wird. Ist halt eben Geschmacksache. Kann man gucken, muss man aber nicht.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Wir haben am Wochenende "Brimstone" gesehen. Sehr brutaler Western. Aber das war mir vorher klar. Mit Guy Pearce, Dakota Fanning, Clarice van Houten, Kit Harington, ... durchaus interessant besetzt.
      Es wird die Geschichte einer jungen stummen Frau erzählt. Liz ist verheiratet und hat 2 Kinder und ist Hebamme. Als sie ein Kind bei der Geburt töten muss, da sonst die Mutter gestorben wäre, zieht sie den Zorn des Ehemannes auf sich. Und auch dem neuen Reverend fällt sie auf. Schnell wird klar, dass Liz und der Reverend sich nicht zum ersten Mal begegnet sind. Und dass die erste Begegnung nicht positiv geendet hat. Die Ereignisse überschlagen sich. Ihre Tochter wird bedroht, die Schafe getötet und schließlich auch der Ehemann, so dass Liz mit den Kindern fliehen muss.
      Ähnlich wie in "Memento" wird die Geschichte rückwärts erzählt. In mehreren Abschnitten erfährt man, wie Liz in die Situation gekommen ist. Ganz abscheulich das alles ... aber wegschauen konnte man auch nicht.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Letzte Woche das genaue Gegenteil von grausam und frustrierend gesehen.

      "Bob, der Streuner" (GB, 2016)

      Junkie im x. Entzug, der versucht sich als Straßenmusiker durchzuschlagen, läuft ein orangefarbener Kater zu, der ihm nicht mehr von der Seite weicht, und um den er sich jetzt kümmern muss. Gitarrist mit Kater Bob auf der Schulter wird bald bekannt in der Londoner Innenstadt, durch die Wechselbeziehung schafft er es schließlich clean zu werden, schreibt ein Buch über sich und Bob ...

      ...das dann später verfilmt wird. Mit Bob, der sich selbst spielt, weils eine wahre Geschichte ist. Quasi ein Muss für Katzenliebhaber. ;)

      Edit: Natürlich ist nicht nur alles Friede, Freude, Eierkuchen, schließlich spielt der Film im Junkiemillieu. Also Familienfilm für kleine Kinder ist er nicht!
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Oh, "Brimstone" war für mich einer der besten Filme im letzten Jahr. Selbst die Kit Harington Rolle passte.

      Ansonsten zwei aktuelle Filme, die besser waren, als gedacht:

      Parallelwelten
      Einmal eine positive Überraschung auf Netflix. Ein spanische Version von Frequency, die ich wirklich gut und fesselnd fand. Ich mag solche Filme eh ganz gerne und hier habe ich so manches nicht kommen sehen. Dazu war die Hauptdarstellerin ganz sympathisch und nahm mich gut mit. Trailer kann man schauen, der verrät nur die ersten 15 Minuten, ansonsten sollte man zuvor nicht zu viel wissen.

      Das schönste Mädchen der Welt
      Durch die guten Kritiken ausgeborgt und dann hat mir dieser Film auch über weite Strecken richtig gut gefallen. Er ist eine moderne Interpretation von Cyrano de Bergerac mit deutschen HipHip plus etwas Fuck ju Goethe. Und er ist deutlich besser als das jetzt klingt. Der Pubertätshumor hätte teilweise nicht sein müssen, aber da wollte man auf der Fuck ju Goethe-Welle reiten. Ansonsten machen Heike Makatsch und Anke Engelke in ihren Nebenrollen als Lehrerin bzw. Mutter Spaß. Die Hauptfiguren sind aber noch besser und haben eine richtig gute Chemie. Das ganze wirkt, trotz des alten Stoffes ziemlich frisch und hat nur einige wenige Durchhänger. Bei den Songs hat man sich richtig Mühe gegeben und man merkt, dass hier erfahrene Songschreiber am Werk waren. Und gerade diese Szenen machten mir auch am meisten Spaß.

      Post was edited 1 time, last by “Moebius” ().

      ssnake wrote:

      ...das dann später verfilmt wird. Mit Bob, der sich selbst spielt, weils eine wahre Geschichte ist. Quasi ein Muss für Katzenliebhaber.
      Hab das Buch gelesen. War wirklich knuffig. :)
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Moebius wrote:

      Oh, "Brimstone" war für mich einer der besten Filme im letzten Jahr. Selbst die Kit Harington Rolle passte.


      Ich hab' nur nicht verstanden, was die Figur sollte. Hat die Handlung nicht wirklich vorangetrieben und nur wegen des Schlüssels ...? Die Klohäuschen-Szene war aber schon fies.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Cpt. Marvel

      nicht begeistert

      einige Lacher ansonsten überwiegend kopfschütteln

      Scheint sich aber ganz gut in die ganze Marvel-Filmreihe einzufügen (im Guten wie im Schlechten)

      Für Fans wohl ein Must See, für Liebhaber guter Filme ein No Go!
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