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Aktuelle Seite: Home Historie Die Dämmerung

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

Wie auch in der menschlichen Geschichte bleibt die Ur- und Frühzeit auf Westeros eine Epoche, die sich nur schwer rekonstruieren läßt. Viele Ereignisse sind im Laufe der Jahrtausende in Vergessenheit geraten und es gibt kaum aussagekräftige Zeugnisse, geschweige denn schriftliche Quellen oder Chroniken.
Fest steht nur, daß zum Anbeginn der Zeit die Kinder des Waldes den Kontinent bevölkerten. Wo sie herkamen oder wie sie entstanden sind bleibt unklar. Diese Wesen werden als menschenähnlich beschrieben, aber von kleinerem Wuchs und zierlicher Statur. Ihre Gesellschaft läßt sich offenbar mit der Zeit der Jäger und Sammler aus der menschlichen Urzeit vergleichen: Es gab keine Form von kultivierter Landwirtschaft oder Viehzucht. Ihre Werkzeuge, Waffen und Kleidung waren Ergebnisse von fast unbearbeiteten Naturprodukten. Als Folge dessen entwickelten sie eine Religion, die sehr auf die Quelle ihrer Ressourcen, den Wald, bezogen war, wobei die seltenen und imposanten Wehrholzbäume und -haine zum Fokus wurden. Diese verzierten sie mit Gesichtern, die sie in die weiße Rinde der Bäume schnitzten.
Diese Gesichter sind eines der wenigen Zeugnisse , die von den Kindern hinterlassen wurden. Darüber hinaus sind auch Werkzeuge aus Stein und Obsidan von ihnen gefunden worden.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass die Gesichter in den Bäumen nicht nur religiösen sondern auch rein praktischen Zwecken dienten: Aufgrund ihrer großen Affinität zu dem Wald gelang es den Kindern eine Art Naturmagie zu entwickeln bzw zu beherrschen. So konnten sie zB. mit Hilfe dieser Gesichter die Gegend um die Bäume herum ausspähen.

Wie lange genau die "Kinder des Waldes" auf Westeros lebten bleibt im Verborgenen, fest steht nur der Zeitpunkt, an dem ihr einsames Leben unterbrochen wurde.
Ca 12.000 Jahre vor den aktuellen Ereignissen kamen die Ersten Menschen von östlichen Kontinent nach Westeros, über eine Landverbindung im Gebiet des heutigen Dorne. Die Neuankömmlinge waren wesentlich größer als die Kinder und brachten Ackerbau, Viehzucht und Metallwaffen aus Bronze in ihre neue Heimat. Wie nicht anders zu erwarten kam es zu Konflikten zwischen beiden Parteien. Sie begannen damit, daß die ersten Menschen Wehrholzhaine rodeten, um Flächen für ihre Landwirtschaft zu gewinnen. Es folgten fast 2000 Jahre Krieg, den die Kinder nicht gewinnen konnten. Zwar gelang es ihnen mit Hilfe ihrer Magie die Landverbindung zu zerstören, aber sie waren den wesentlich stärkeren Menschen mit ihren Pferden, Lederschildern und Metallklingen nicht gewachsen. Letztere fuhren damit fort, die Wehrholzbäume niederzubrennen, aus Angst, beobachtet zu werden.
Trotz des Umstandes, daß sich ein Sieg für die Neuankömmlinge abzeichnete, kam es zu einem Pakt zwischen beiden Fraktionen. Dieser wurde auf der Insel der Gesichter im Gottesauge besiegelt und er sprach den Menschen die Küsten, Hochebenen, Niederungen, Berge und Sümpfe zu und den Kindern die Wälder im Landesinneren. Außerdem versprachen die Menschen, keinen Wehrholzbaum mehr zu fällen.

Damit wurde eine Epoche des Friedens eingeleitet. Während dieser Zeit begannen die "Ersten Menschen", ihre eigenen Götter abzulegen und sich der Religion des Waldes zuzuwenden. Als Zeugniss dieser Ereignisse kann Moat Cailin betrachtet werden, daß vor vermutlich 10000 Jahren gebaut wurde.
Hiermit endet die Dämmerung und das Zeitalter der Helden wird eingeläutet.

Eine im Verlauf der Handlung des "Liedes von Eis und Feuer" immer stärkere Fokussierung erfolgt auf das sagenhafte Valyria, dessen Wurzeln und Wesen die Welt von ASIOF nachdrücklich bestimmen.

(Geschrieben von theBlackfish,einem User aus dem Eis-und-Feuer-Forum)

siehe auch: