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Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

Zeit der Invasionen

Das Zeitalter der Invasionen  

Dies ist die letzte geschichtliche Epoche, in der Westeros von verschiedenen partiellen Gewalten beherrscht wurde. Mit überwiegend militärischen Mitteln wurde das Angesicht des Kontinents neu gestaltet.

Den Anfang machten die Andalen, die vor ca 6000 Jahren auf den Fingers im Königreich von Berg und Tal landeten. Dieses ursprünglich vom östlichen Kontinent, aus der Umgebung des heutigen Pentos stammende Volk wird als hochgewachsen und hellhäutig beschrieben. Auch brachten die Neuankömmlinge einige Innovationen in ihre zukünftige Heimat, so zB Waffen und Rüstungen aus Stahl oder auch eine neue, siebengesichtige Gottheit.
Den technisch und körperlich überlegenen Eindringlinge konnten die ersten Menschen nur ihren Mut und ihre Entschlossenheit entgegensetzen, was nicht immer zum gewünschten Ergebnis führte. Über die Länge mehrere Jahrhunderte bekämpften sich beide Fraktionen. Doch trotz des Eingreifens der Kinder des Waldes konnte der Vormarsch der Andalen erst am Moat Caillin gestoppt werden.
Da sich die Invasoren herzlich wenig für das Schicksal der ersten Menschen interessierten, waren ihnen auch deren getroffenen Vereinbarungen egal. So brachen sie den Pakt mit den Kindern des Waldes, erschlugen sie, wo sie ihrer habhaft wurden und brannten die uralten Wehrholzheine nieder. In ihrer Verzweiflung bäumten sich die Kinder ein letztes mal auf und beschworen den Hammer der Fluten über dem Neck, was diesen in die heutige Sumpflandschaft verwandelte. Danach verschwanden sie aus dem Gesichtsfeld der Menschen.
Zu dieser Zeit hatte sich das Anglitz der sieben Königslande aber schon grundsätzlich gewandelt: In den sechs südlichen Reichen hatten die Andalen die Herrschaft übernommen und sich in die dort regierenden Häuser eingeheiratet.
So entstanden die Familien der Arryns, Lannisters und Gardeners. Der König der Flußlande, Tristifer aus dem Hause Mudd konnte eine zeitlang erfolgreich Widerstand leisten, auch gegen sechs feindliche Andalenkönige. Bis er schließlich fiel und auch dieser Landstrich an die Invasoren ging. Damit war der Weg zu den Eiseninseln und in den Norden frei. Auf erstgenannten wurde die Linie der Greyirons, Nachkommen des Urron Rothand von den Eindringlingen ausgelöscht. Eigentümlicherweise wurden hier aber eher die Gebräche und die Relegion der Besiegten übernommen.

Der Norden konnte dem Ansturm der Andalen trotzen und blieb in der Hand der ersten Menschen. Unzählige Armeen wurden am Moat Cailin vom König des Nordens und seinen Getreuen in die Flucht geschlagen.
Aber nicht nur aus dem Süden drohte diesem Reich Gefahr: Zwar ragte im Norden die gewaltige Mauer auf, was die Wildlinge dahinter nicht davon abhielt gelegentliche Angriffe zu starten. In die Geschichte eingegangen ist der Einmarsch der Brüderkönige Gendel und Gorne, vor ca 3000 Jahren. Die beiden hatten ein Tunnelsystem entdeckt, das unter der Mauer hindurchführte. Mit Hilfe der Umbers und der Starks aus Winterfell gelang es der Nachtwache, die einrückenden Wildlinge zu zerschlagen, wobei Gendel und der amtierende König des Nordens den Tod fanden. Gorne entkam und floh in die Tunnel zusammen mit den Überlebenden seines Heeres. In den Geschichten der Wildlinge hat er sich dort verlaufen und irrt bis zum heutigen Tage durch stockfinstere Höhlen auf der suche nach Sonnenlicht.

Auch waren die Starks zu dieser Zeit nicht die unangefochtenen Herrscher des Nordens: Die Sumpfkönige vom Neck und die Boltens vom Dreadfort trotzten ihnen. Letztere unterwarfen sich erst 1000 Jahre vor den aktuellen Ereignissen der Hägemonie Winterfells. Etwa zur selben Zeit erschlug König Rickard Stark den letzten Sumpfkönig und heiratete seine Tochter. Ein jüngerer Sprößling seines Hauses, Karlon Stark, besiegte Seeräber aus dem Osten und wurde mit Ländereien belohnt, daß Haus Karstark war entstanden.
Der Süden hatte in dieser Zeit vermutlich nur einige kleine Grenzkonflike erlebt. Ansonsten hatten die Andalen ihre Herrschaft gefestigt und ihre Gebräche und ihre Gottheit bestimmte den Alltag in diesem Teil von Westeros.

In dieses friedvolle Leben brachen nun die Rhoynar ein. Ebenfalls vom östlichen Kontinent stammend erreichte dieses Volk vor ca 1000 Jahren unter der Führung ihrer Königin Nymeria das südlichste der sieben Königslande, Dorne. Hier konnte nicht von einem Königreich die Rede sein, sondern eher von einem Zusammenschluß gleichgestellter kleiner Lords, die sich die Herrschaft über das Land teilten. Mors Martell reagierte am schnellsten, verbündete sich mit den Neunakömmlingen und heiratete ihre Königin. Mit ihrer Hilfe gelang es ihm, auch Dorne endlich zu einigen und zu einem Reich zu formen. Bis heute aber ist der Einfluß der Rhoynar in den Sitten der Dornischen zu spüren.
Ebenfalls vor ca 1000 Jahren begann der Aufstieg der Eiseninseln zu einer militärischen Großmacht mit der Ermordung der Kinder des amtierenden Flußkönigs. Die Eisenmänner eroberten fast die gesamte westliche Küste, von Oldtown im Süden bis zur Bäreninsel im Norden. Letztgenannte verloren sie aber in einem Ringkampf an König Rodrik Stark, der sie den Mormonts gab.
Den Eisengeboren entgegentreten konnten lediglich die Sturmkönige, mit denen sie sich erbitterte Kämpfe um die Herrschaft der königslosen Flußlande lieferten. Vor 300 Jahren, als König Harren der Schwarze die Sturmkönige wieder einmal zurückgedrängt hatte fanden diese Konflike durch das Eingreifen einer neuen Partei, des Hauses Targaryen und ihrer Drachen, die ein Überbleibsel des sagenhaften Valyria waren,  ein abruptes Ende.


Damit ist auch das sehr kriegerische Zeitalter der Invasionen abgeschlossen und die sieben Königslande wurden zu einem Reich unter einer zentralen Gewalt.

(Geschrieben von theBlackfish, einem User aus unserem Eis-und-Feuer-Forum)

siehe auch: