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Aktuelle Seite: Home Bücher Band I Handlung Band I I: Kap. 50 -59

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

I: Kapitel 50 bis 59


 Die Handlung Band I :  Kapitel 50 - 59


Die Seitenzahlen beziehen sich auf folgende Ausgaben:
• DE - Blanvalet Paperback:  Band I Teil 2 " Das Erbe von Winterfell" 
• US - Bantam Spectra Hardcover: "A Game of Thrones"  UND   UK - Voyager Mass Market Paperback:  "A Game of Thrones"

Wer eine andere Ausgabe besitzt, kann die Angaben aus dem Beitrag SEITENZAHLEN BAND I zu Rate ziehen, um die jeweiligen Seitenzahlen für die Kapitel der anderen aufgeführten englischsprachigen und deutschen Ausgaben in Erfahrung zu bringen.

 


 

Arya IV (S.128-142)/(S. 443 - S. 452)

Ort: Red Keep/Turm der Hand/Kings Landing
Geschichte: wie Arya in Gewahrsam gneommen werden soll, und wie ihr die Flucht gelingt

{dropcap}A{/dropcap}rya Stark und Syrio Forell üben in einer kleinen Halle im Red Keep den Schwertkampf mit Holzstöcken.
Er gibt ihr vor, wo er hinschlägt ,und Arya pariert. Beim letzten Schlag belügt er sie und schlägt aus einer andern Richtung zu.
So erteilt ihr eine weitere wichtige Lektion in Sachen Kampf und Überleben: Vertrau nicht auf Worte, sieh mit deinen Augen !

Plötzlich erscheint Ser Meryn Trant von der Königsgarde zusammen mit fünf Rotröcken.
Sie sollen Arya zu ihrem Vater bringen. Syrio kommt es verdächtig vor, dass Eddard Stark Männer der Lannisters seine Tochter holen läßt.
Er hält Arya, die nun auch misstrauisch wird, davon ab, mit ihnen zu gehen.

Syrio befiehlt Arya, wegzulaufen. Es kommt zum Kampf.
Dem Wassertänzer gelingt es sehr schnell, die Rotröcke, die alle mit Stahl bewaffnet und mit Kettenhemden ausgerüstet sind, mit seinem Holzstock zu töten. Nun stellt sich ihm Ser Meryn Trant in voller Rüstung entgegen. Arya kann gerade noch sehen, wie der Ritter den Stock ihres Lehrers zerschlägt.

Mit Hilfe der Mantras, die Syrio Forell ihr beigebracht hat, kann Arya sich einigermaßen beruhigen.
Auf ihrer Flucht zum Turm der Hand bemerkt sie, dass der gesamte Red Keep seltsam verlassen wirkt, als ob sich jeder verbarrikadiert hätte. Als sie zum Turm der Hand kommt, sieht sie auf der Treppe eine Wache ihres Vaters tot liegen.

Im Turm liegen noch mehr Leichen, unter anderem Halder, der Stallmeister von Winterfell, Ser Desmond und weitere Leute, die Arya kennt.
Sie sucht sich aus einer Truhe einige Kleidungsstücke und ihr Schwert Needle heraus.
Als sie gerade Sattel und Zaumzeug für ein Pferd nehmen will, wird sie von einem Stallburschen entdeckt, der sie zu den Wachen bringen will. Er hält sie fest, doch Arya sticht mit ihrem Schwert zu und tötet den Jungen.

Arya ist mittlerweile davon überzeugt, dass ihr Vater entweder getötet, oder in Gefangenschaft geraten ist und beschließt, sich auf eigene Faust bis nach Winterfell durchzuschlagen.
Dazu muss sie aber den Red Keep verlassen, auf dessen Mauern mittlerweile überall die Rotröcke gegen die Männer ihres Vaters kämpfen.
Sie kann jedoch unbeobachtet bis zum Eingang des Tunnels gelangen - desselben Tunnels, den sie schon bei der Jagd nach dem großen Kater benutzt hatte.

(Dank an Leo Atreides)



Sansa IV (S.143-154)/(S. 453 - S. 461)

Ort: Red Keep/Maegors Holdfast/Ratsaal/Kings Landing
Geschichte: wie Sansa auf den "Verrat" ihres Vaters reagiert, und wie Cersei sie manipuliert


{dropcap}S{/dropcap}ansa Stark sitzt gemeinsam mit Jeyne Poole in einem Zimmer im obersten Turm von Maegors Holdfast.
Sie ist bereits seit drei Tagen dort eingesperrt, ohne dass sie weiß, warum, oder was geschehen ist.
Jeyne wurde am zweiten Tag zu ihr gebracht. Sie hatte nur geweint und immer wieder gesagt, dass sie jeden umbringen würden. Sie vernehmen Glockengeläut und Sansa weiß sofort, dass der König tot sein muss.

Sansa gleubt, dass ein unbekanter Angreifer eingedrungen sein muss. Doch keiner der Diener, die das Essen bringen, spricht mit ihr.
Am dritten Tag kommt Ser Boros Blount zu ihr, um sie abzuholen und zur Königin zu bringen.
Er führt sie in den Ratsaal, wo Königin Cersei zwischen einer Unmenge an Papieren sitzt. Lord Petyr, Grandmaester Pycelle und Lord Varys sind bei ihr.

Cersei entschuldigt sich bei Sansa, dass sie sie so lange im Ungewissen hat warten lassen.
Sansa berichtet von Jeynes Sorge um ihren Vater. Die Königin reagiert verärgert, dass man Jeyne bei Sansa untergebracht hat. Lord Petyr verspricht, sich um das Mädchen zu kümmern und sie aus der Stadt zu bringen.

Nun muss die verwirrte Sansa erfahren, dass ihr Vater ein Hochverräter sei, der bereits verurteilt ist und im Kerker sitzt.
Sansa kann es nicht glauben, doch ihr wird zum Beweis der abgefangene Brief ihres Vater an Lord Stannis Baratheon gezeigt, in dem er Stannis als neuen König ausgerufen hatte.
Sie bettelt immer wieder, dass man sie zu Lord Stark bringen solle, damit sie mit ihm sprechen und die ganze Sache aufklären kann. Die Königin teilt ihr mit, dass eine Hochzeit mit Joffrey, nun König von Westeros, unter diesen Umständen nicht möglich wäre, da Sansa eine Stark ist und Verräterblut in sich habe.

Sansa sieht ihre Träume vollends schwinden und bekundet heftig ihre Liebe und Loyalität zu Joffrey.
Die Ratsmitglieder sind trotzdem der Meinung, dass auch Sansa irgendwann Verrat begehen würde. Um ihre Loyalität zu beweisen, verlangt Cersei von Sansa, einen Brief nach Winterfell zu schicken, in dem sie selbst erklärt, dass ihr Vater ein Verräter sei und dass Winterfell ruhig bleiben solle.
Sansa ist jedoch unsicher, ob sie so etwas tun kann. 
Cersei versichert ihr, dass es Lord Stark gut gehe, aber sie darf nicht zu ihm, angeblich, damit er ihr keine Lügen einreden kann.
Sansa denkt, dass sie sich ihrem Vater nicht noch einmal widersetzen kann, nachdem sie ein paar Tage zuvor Cersei heimlich verraten hatte, dass ihr Vater sie nach Winterfell zurückschicken wollte.
Sie wollte erreichen, dass der König Eddard Stark befiehlt, Sansa in Kings Landing bleiben zu lassen.

Die Königin bleibt jedoch hart, und diktiert Sansa den Wortlaut des Briefes, den sie schreiben soll.
Schließlich schreibt Sansa vier Briefe, einen an Lady Catelyn, einen an Robb Stark, der nun Herrscher von Winterfell ist, einen an ihren Großvater in Riverrun ,und einen an ihre Tante Lysa Arryn im grünen Tal.

Beunruhigt schläft Sansa am Abend mit dem Gedanken ein, dass sie sich gar nicht nach ihrer Schwester Arya erkundigt hat.

(Dank an Leo Atreides)



Jon VII (S.155-173)/(S. 462 - S. 474)

Ort: verwunschener Wald  / nördlich der Mauer / Castle Black / Die Mauer
Geschichte: wie Jon auf den "Verrat" Lord Eddards reagiert, und der erste Angriff eine Wiedergängers

{dropcap}J{/dropcap}on Snow befindet sich ein paar hundert Meter nördlich der Mauer, wo sein Schattenwolf Ghost zuvor eine Hand von einer Leiche abgetrennt hat. Der Wolf führt die Gruppe daraufhin zu zwei Leichen.
Ser Jaremy Rykker, der designierte Oberste Grenzer, stellt fest, dass es sich dabei um Othor und Jafer Flowers handelt, zwei von sechs Grenzern, die zusammen mit Benjen Stark vor über einem halben Jahr auf Patroullie gegangen sind, und seither als vermisst gelten.

Rykker verdächtigt die Wildlinge, die Grenzer ermordet, und als Warnung für die Nachtwache vor der Mauer plaziert zu haben.
Lord Commander Mormont bleibt skeptisch und will zunächst wissen, wie und wann die beiden umgekommen sind.

Jon überredet den ängstlichen Sam, sich die Leiche ebenfalls anzusehen.
Ser Rykker meint, es wäre ein Axthieb in der Nacht zuvor gewesen, und deutet auf eine große Wunde an Othors Hals.
Nun meldet sich überraschend Sam und meint stotternd, dass mit den Leichen etwas nicht stimmen könne. Wenn sie einen Tag tot wären, würden die Wunden noch bluten, aber das ist nicht der Fall.
Andererseits können die Leichen auch nicht älter sein, da sie nicht verfaulen. Sie zeigen weder Anzeichen auf Verfall, noch riechen sie danach. Nun bemerken auch die anderen Männer, was Sam meint.
Plötzlich fällt auch jemandem auf, dass Othor nun strahlende blaue Augen hat, was vorher nicht der Fall war.

Alles deutet darauf hin, dass hier die Anderen am Werk gewesen sein könnten, aber niemand spricht es aus.
Jon denkt sofort an die Geschichten, die ihm Old Nan erzählt hat, als er noch klein war .
Schauergeschichten von bleichen, schrecklichen Kreaturen, denen sich vor über 8.000 Jahren nichts und niemand entgegenstellen konnte. Er hat es bisher eigentlich nur für Märchen gehalten, die man kleinen Kindern erzählt.
Diese Geschichten sind auch der Grund, warum einige Männer darauf bestehen, die Leichen zu verbrennen, doch Mormont ordnet an, die Toten mit zu nehmen, damit sie näher untersucht werden können.

Der Transport der Leichen erweist sich als schwierig, denn kein anderes Tier außer Ghost wagt sich in die Nähe der unheimlichen Toten.
So scheuen auch die Pferde, und die Leichen müssen zu Fuß hinter die Mauer gebracht werden.
Wieder zurück in Castle Black, wird Mormont, der Jon und Sam für ihr Verhalten hinter der Mauer lobt, sofort in seine Kammer gerufen, weil ein Rabe mit wichtiger Post gekommen ist.

Jon kümmert sich inzwischen um die Pferde.
Im Hof wird er von allen seltsam angesehen und erhält eigenartige Zurufe. Er hat sofort das Gefühl, das etwas nicht stimmt. Als er wieder zum Lord Commander kommt, erwartet dieser ihn bereits.

Mormont teilt Jon Snow mit, dass der König tot ist und sein Vater als Verräter im Kerker sitzt.
Jon kann nicht glauben, dass sein Vater Verrat begangen haben soll, erinnert sich aber dann an seine Bastard-Existenz. 
Der Lord Commander rät ihm, ruhig zu bleiben, weil ihn das nun als Mann der Nachtwache nichts mehr anginge.

Beim Essen benehmen sich die meisten Männer ihm gegenüber sehr verhalten, bis auf seine Freunde, die ihm versichern, dass auch sie nichts von den Geschichten um Lord Stark glauben.
Nur Ser Alliser Thorne meint verächtlich zu Jon, er sei nicht nur ein Bastard, sondern nun auch noch ein Verräter-Bastard.

Jon springt daraufhin sofort auf den Tisch und sticht mit dem Messer auf Ser Allisers Gesicht ein, kann jedoch von seinen Freunden von dem Ritter weggezerrt werden. Nach diesem Vorfall sperrt man Jon in seine Zelle im Turm des Lord Commanders ein, wo er die Nacht verbringen soll bis Mormont entscheidet, was weiter mit ihm geschehen soll. Nur Ghost ist bei ihm.

In der Nacht wird Jon von seinem Wolf geweckt, der unruhig an der Tür kratzt und knurrt. Nun bemerkt Jon die seltsame Kälte, die jetzt vorherrscht.
Da die Tür nicht versperrt war, kann Jon sie öffnen und entdeckt die Leiche seiner Wache, die mit gebrochenem Genick davor liegt.

Ghost führt Jon weiter nach oben, zu den Räumlichkeiten des Lord Commanders.
Im dem dunklen Raum kann Jon eine Gestalt erkennen. Sofort stürzen sich der Wolf darauf. Im Mondlicht kann Jon zunächst nur bleiche Haut, blaue, strahlende Augen und schwarze Hände sehen. Als er seinem Wolf zu Hilfe kommt, erkennt Jon schockiert, dass es sich bei dem Angreifer um Othor handelt, einen der Toten Grenzer!

Er streckt ihn mehrmals mit dem Schwert nieder, trennt ihm Gliedmaßen ab, aber der Untote scheint sich nicht aufhalten zu lassen und steht immer wieder auf. Als der Lord Commander schlaftrunken in seiner Zelle auftaucht, schlägt Jon ihm seine Öllampe aus der Hand, worauf die Vorhänge in Flammen aufgehen.
Jon ergreift die brennenden Tücher, und schleudert sie auf Othor. Nun bleibt ihm nur noch zu beten, dass der Angreifer wenigstens verbrennt.

(Dank an Leo Atreides)



Bran VI (S.174-191)/(S. 475 - S. 486)

Ort: Götterhain in Winterfell/Winterfell
Gechichte: das Eintreffen und Abmarschieren der Truppen des Robb Stark, Oshas Warnung an Bran vor der Gefahr aus dem Norden,
Neueinführungen: Lord Rikkard Karstark und seine Söhne, Lord Roose Bolton, Lord Umber (Greatjon), Lady Maege Mormont, u. weitere Lords des Nordens

{dropcap}B{/dropcap}randon Stark beobachtet von einem Wachturm aus den Einzug der Truppen der Karstarks, Verwandte und Verbündete des Hauses Stark. Er beobachtet schon den ganzen Monat, wie verbündete Armeen von Nordmännern in Winterfell aufmarschieren. Die Karstarks sind die Letzten.
Bran will unbedingt wissen, wie viele Ritter dabei sind. Maester Luwin erkennt Brans Trauer über seine Verletzung hinter dieser Frage und erklärt ihm, dass das nicht so wichtig sei, weil Nordmänner schon aus religiösen Gründen nicht so viele Ritter haben wie weiter südlich.
Das liegt daran, dass Nordmänner meistens den alten Göttern huldigen, und um ein Ritter zu werden, müssten sie von einem Septon gesalbt werden.

Bran denkt an das Winterdorf, dass wegen der vielen Soldaten aus allen Nähten zu platzen droht. Er würde gerne hingehen, aber Robb hat es ihm verboten. Er könne keinen Mann abstellen, um Bran zu bewachen, was eine Anspielung auf die Vorfälle im Wolfswald ist.

Bran beschließt, sich von Hodor zum Götterhain bringen zu lassen.
Maester Luwin hat für den großen Stallburschen einen Tragekorb für Bran herstellen lassen, damit dieser von Hodor überall hingebracht werden kann. Auf dem Weg zum Götterhain wird er von vielen Menschen angestarrt, da er im Korb auf Hodors Rücken ein sehr groteskes Bild bietet. 
Bran  denkt an die vielen Armeen, die nun schon in Winterfell sind, und an weitere Verbündete, die auf dem Weg nach Süden hinzukommen werden.

Beim Götterhain angekommen, schickt er Hodor weg, da er gerne allein sein möchte.
Er fühlt sich seit seinem Sturz viel stärker zu den alten Wehrholzbäumen hingezogen als früher. Als er im warmen Wasser hockt, und die Gesichter in den Bäumen ansieht, betet er, dass Rob es sich anders überlegen mag, und nicht in den Krieg zieht.
Er betet auch darum, dass alle Familienmitglieder unbeschadet wieder nach Hause kommen können.

Zuletzt betet er noch darum, dass der kleine Rickon die Situation verstehen möge. Der jüngste Stark benimmt sich in letzter Zeit nämlich immer wilder und zorniger. Er ist wütend darüber, dass keiner, der in den Süden gezogen ist wieder zurück gekommen ist, und will deshalb auch nicht, dass Robb weggeht.

Rickon's Schattenwolf Shaggydog scheint die Stimmung seines Herren zu teilen und verhält sich ebenfalls unberechenbar und gefährlich.
Er hat schon einige Männer gebissen und wurde eingesperrt, um die Bewohner Winterfells nicht zu gefährden.
Nun denkt Bran abermals an die versammelten Armeen in Winterfell und an ihre Lords. Er hat längst bemerkt, dass man ständig versucht, Robb zu bevormunden, weil dieser ja noch kein erwachsener Mann ist, aber trotzdem über ihnen steht.

Vor allem ein Vorfall ist Bran dabei im Gedächtnis geblieben.
Als Lord Umber, von allen Greatjon genannt, drohte, seine Männer wieder nach Hause zu führen, sollte er in der Marschordnung benachteiligt werden, hatte Robb kühl geantwortet, dass man ihn dann, wenn man mit den Lannisters fertig wäre, als Verräter hängen würde.
Daraufhin tobte der Greatjon, und zog sein Schwert. Doch bevor noch Schlimmeres passieren konnte, hatte Greywind den großen Lord zu Boden geworfen und ihm zwei Finger abgebissen.
Bran hatte eine Sterbensangst, doch zur Überraschung aller lachte der Greatjon nur und respektierte Robb von da an. Er wurde sogar zu seiner rechter Hand und engstem Vertrauten.

Robb hatte Bran später gestanden, dass er ziemliche Angst gehabt hatte, aber er empfinde den Greatjon trotzdem nicht einmal als den Schlimmsten.
Die kalten Blicke des kleinen, leisen Roose Bolton würden ihm mehr Schauer über den Rücken jagen.
Auch der Brief von Sansa fällt Bran nun wieder ein. Sie hatte geschrieben, dass ihr Vater Verrat begangen hätte, dass Robb nichts unternehmen solle und dass sie, wenn sie mit Joffrey verheiratet wäre, ihn bitten würde, Lord Stark wieder freizulassen.
Robb hatte den Brief verärgert zerknüllt und wütend festgestellt, dass Sansa kein Wort über Arya geschrieben hatte.

Während Bran nachdenkt und die Wehrholzbäume anstarrt, überrascht ihn Osha, die gefangene Wildlingsfrau.
Sie fragt Bran, ob die alten Götter ihm antworten. Bran meint, nur den Wind rascheln zu hören, was von der Wildlingsfrau als Antwort der Götter bewertet wird, man müsse nur genau hinhören.

Als Osha den nackt badenden Hodor erblickt, meint sie, er müsse wohl von einem Riesen abstammen.
Bran antwortet ihr, dass Maester Luwin ihm gesagt hatte, es gäbe keine Riesen mehr. Osha widerspricht ihm entschieden, und sagt zu ihm, dass es hinter der Mauer Riesen und viel Schlimmeres gäbe.
Sogenannte „weiße Wanderer“, die von einem gewissen "Mance" nicht bekämpft werden können.
Diese Überlegung bringt sie auch zu dem Schluss, dass Robb in die falsche Richtung marschieren würde.

Sie rät Bran, seinem Bruder zu sagen, dass er seine Schwerter in den Norden führen solle, da von dort die wahre Gefahr ausgehen würde. Bran verspricht ihr, Robb davon zu erzählen.
Doch als er beim Abendessen seinem Bruder von Oshas Bedenken berichten will, befindet sich dieser mit seinen wichtigsten Verbündeten im Kriegsrat.
Es fällt ihm zu, die Söhne von Lord Karstark beim Abendessen zu begrüßen. Dabei hört er, wie jemand von ihm als „Gebrochnen“ flüstert, was ihn sehr verstört.

Als Bran Maester Luwin von seinen und Oshas Bedenken über Robbs Feldzug in den Süden erzählt, rät dieser ihm, Robb lieber damit in Ruhe zu lassen, da die Lannisters seinen Vater in ihrer Gewalt hätten, dazu gehöre nicht noch das Hirngespinst einer Wildlingsfrau.
Am nächsten Tag bricht Robb mit seinen Männern auf, bevor Bran noch etwas zu Robb sagen kann.

(Dank an Leo Atreides)



Daenerys VI (S.192-205)/(S. 487 - S. 496)


Ort: Vaes Dothrak/westlicher Markt/östlicher Kontinent
Gechichte: Anschlag auf Danys Leben und erster Versuch, die Drachen zu erwecken

{dropcap}D{/dropcap}aenerys Targyaren befindet sich mit ihrem Ehemann, dem Khal Drogo, und deren Gefolge noch immer in Vaes Dothrak, der heiligen Stadt der Dothraki.
Ihre Schwangerschaft ist inzwischen schon sehr deutlich sichtbar.
Seit geraumer Zeit versucht Daenerys, den Khal davon zu überzeugen, Westeros zu erobern, um ihrem Sohn, dem zukünftigen Khal, der die Welt besteigen wird, den eisernen Thron zu schenken.

Doch Drogo ist nicht davon zu überzeugen.
Für ihn endet die Welt, wie für alle Dothraki, beim Meer. Dothraki sind grundsätzlich jenem Wasser gegenüber misstrauisch, das ihre Pferde nicht trinken können.
Dany erklärt ihrem Mann, dass es in den freien Städten Tausende von Schiffen gäbe, hölzerne Pferde mit Hunderten Beinen die mit windgefüllten Segeln über das Wasser reiten können.
Doch Drogo lässt sich nicht überreden und beschließt, sein khalasar nach Osten zu führen. Vorerst will er jedoch mit seinen Blutreitern auf die Jagd nach einem großen weißen Löwen gehen. Daenerys beschließt, den Khal nach erfolgreicher Jagd noch einmal auf dieses Thema anzusprechen, da er dann vermutlich gut gelaunt- und vielleicht eher bereit ist, auf ihre Vorschläge zu hören.

Ser Jorah Mormont lädt Dany ein, ihn während Drogos Abwesenheit zum westlichen Markt zu begleiten.
Es sind Händler mit frischen Waren und einer eventuellen Nachricht von Magister Illyrio aus Pentos eingetroffen. Daenerys willigt ein, und wenig später wird sie in einer Sänfte zum Markt gebracht.
Wenn Drogo nicht dabei ist, lässt sie sich gerne bedienen, da sie sich aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht überanstrengen möchte. Nur wenn der Khal anwesend ist, reitet sie selbst auf ihrem Silbernen, um nicht schwächlich zu erscheinen.

Auf dem Weg zum Markt denkt Dany an die verschiedenen Eindrücke der Märkte.
Sie mag die Fremdartigkeit und das Geheimnisvolle des östlichen Marktes, aber die Gerüche und Eindrücke des westlichen Marktes sind ihr noch lieber, da sie dadurch an ihre Kindheit in Pentos erinnert wird.
Sie denkt dabei wieder einmal an das große Haus mit der roten Tür und an die wenigen schöne Erinnerungen an ihren toten Bruder, Prinz Viserys Targyaren.

Beim Markt angekommen, lässt sich Ser Jorah entschuldigen, um nach dem Brief vom Magister zu sehen. Dany ist verwundert darüber, dass der Ritter darauf besteht, allein zu gehen, denkt sich aber nichts Weiteres dabei.
Sie unterhält sich gut auf dem Markt und schafft es sogar wieder zu lachen, zum ersten mal seit ihr Bruder getötet wurde.

Schließlich wird sie auf einen Weinhändler aufmerksam, der lautstark seinen guten Roten vom Arbor aus Westeros anpreist.
Doch nachdem er von Doreah hört, dass er es hier mit Prinzessin Daenerys Targyaren, der Sturmgeborenen und Erbin des Eisernen Thrones zu tun hat, ändert er sein Verhalten und fällt auf die Knie.
Er verweigert ihr einen Becher des Weines, den er vorher angeboten hat und bietet ihr nun an, ihr ein anderes Fass Wein als Geschenk zu überreichen. Er meint, für die Khaleesi und Drachenprinzessin sei der Wein vom Arbor viel zu unwürdig.
Als Aggo, einer von Danys Dienern, den Wein gerade aufladen will, kommt Ser Jorah zurück und befiehlt, sofort das Fass wieder abzustellen und aufzumachen.

Daenerys ist zunächst verwundert.
Doch der Wortwechsel zwischen dem Weinhändler und Ser Jorah, der einen Becher zum Kosten verlangt, macht sie stutzig.
Der Händler hatte den Wein gerade noch als unbezahlbar wertvoll und nur einer Prinzessin würdig angepriesen, und nun will er dem Ritter allzu bereitwillig einen Becher einschenken.
Mormont verlangt, dass sich auch der Händler einen Becher einfüllen solle, was dieser entschieden ablehnt. Dany bemerkt, dass der Weinhändler zu schwitzen beginnt, und verlangt nun ebenfalls, der Mann möge zuerst trinken.
Plötzlich kommt es zu einem Gerangel, als der Weinhändler Dany einen Stoß versetzt und zu fliehen versucht.

Joggho, einer von Danys Beschützern, kann ihn jedoch mit seiner Peitsche an der Flucht hindern, und nimmt den Händler gefangen. Nun weiß Daenerys, dass das Getränk mit ziemlicher Sicherheit vergiftet ist.

Wieder zurück in Vaes Dothrak fragt Dany, ob der Ursupator hinter dem Anschlag stünde.
Ser Jorah beichtet ihr, dass er von Illyrios Brief erfahren hat, dass man in Westeros eine Lordschaft als Preis für den Kopf ihres Bruders ausgesetzt hat.
Der Anschlag mit dem Wein galt Daenerys und ihrem ungeborenen Sohn.
Dany ist darüber sehr wütend und denkt sich, dass der Ursupator nun endgültig "den Drachen geweckt" hat.
Sie befiehlt Ser Jorah, obwohl es sehr heiß ist, die Kohlenpfanne zu entzünden, und schickt ihn weg.

Sie legt die Dracheneier in die glühenden Kohlen und wartet, was passiert. Doch die Kohlen erkalten wieder, während mit den Eiern nichts passiert. Dany kommt sich nun lächerlich vor und fragt sich, was sie sich davon erhofft hatte.
Es gibt keine Drachen mehr, und daran könne auch sie nichts ändern. Die Eier, überlegt sie weiter, sieien schließlich nur aus Stein.

Am Abend kommt ein überglücklicher Khal Drogo von der Jagd mit dem toten weißen Löwen als Beute zurück.
Als man ihm berichtet, dass es einen Anschlag auf das Leben seines Eheweibes gegeben hat, wird er sehr zornig.

Ser Jorah meint, dies sei nur ein Anfang, der Ursupator Robert I Baratheon  werde niemals aufhören, Daenerys Targaryen zu jagen.
Dies bewirkt einen Meinungsumschwung bei Drogo.
Der Khal verkündet nun, dass er seine Reiter nach Westeros führen werde, um für seine Frau und seinen ungeborenen Sohn den Eisenthron zu erobern.
Zwei Tage später zieht er mit seinem khalasar nach Südwesten Richtung Küste, um die Ländereien dort zu plündern, damit man genug Vorräte für den Krieg mit Westeros hat.
Den gefangenen Weinhändler bindet man an Danys Silbernen. Er wird so lange überleben, wie er mit den Pferden zu Fuß Schritt halten kann.

(Dank an Leo Atreides)



Catelyn VIII (S.206-219)/(S. 497 - S. 506)

Ort: Moat Cailin

{dropcap}C{/dropcap}atelyn Stark befindet sich in Begleitung von ihrem Onkel Ser Brynden Tully und den Söhnen von Lord Wyman Manderly, Ser Wendel und Ser Wylis.
Mit ihnen marschieren 1500 Mann aus White Harbour. Lord Manderly selbst ist zurückgeblieben, um den nördlichen Hafen, wenn nötig, halten zu können.
Bei den Ruinen von Moat Cailin treffen sie schließlich auf die Armee ihres Sohnes Robb Stark.

Cat kann kaum glauben, dass ihr Erstgeborener eine Armee in den Krieg führt.
Sie ist auch sehr beunruhigt, wenn sie an die Dinge denkt, die sie aus Kings Landing gehört hat. Zuerst Eddards Sturz, dann der Tod von König Robert, und dann Eddards Gefangennahme.
Robb befindet sich im mittleren von drei noch halbwegs intakten Türmen der ehemaligen Festung Moat Cailin. Der Blackfish ist enttäuscht über den Zustand der Ruine, doch Cat erklärt ihm, dass von hier trotz der Zerstörungen der gesamte Zugang zum Neck wochenlang gegen eine Übermacht verteidigt werden könne, da die drei Türme strategisch äußerst günstig verteilt seien.

Als Catelyn den Turm betritt, in dem ihr Sohn residiert, befindet sich dieser gerade in einer Lagebesprechung mit seinen wichtigsten Verbündeten Roose Bolton, dem Greatjon sowie Theon Greyjoy. Nachdem Catelyn von jedem begrüßt wurde, fragt der Greatjon nach Tyrion Lannister. Catelyn muss zerknirscht erklären, wie der Zwerg Lysa ausgetrickst hat, und durch ein Götterurteil freikam.
Sie hat nun absolut kein Vertrauen mehr in ihre Schwester, und erinnert sich kurz daran, wie der Abschied von der Eyrie ausgesehen hatte.
Catelyn hatte Lysa angeboten, deren Sohn Robert Arryn mitzunehmen, weil ihm die Gesellschaft von gleichaltrigen Jungen gut tun würde. Lysa hatte geantwortet, dass sie Catelyn, ob Schwester oder nicht, durchs Mondtor werfen lassen würde, wenn sie versuchen wolle, ihr den Sohn wegzunehmen. Sie erklärt Robb, dass vom Grünen Tal von Arryn keinerlei Hilfe zu erwarten sei.

Catelyn schickt alle Gefolgsmänner weg, um ihren Sohn allein sprechen zu können.
Robb zeigt ihr zunächst den Brief von Sansa, welchen Catelyn mit Erschrecken liest und bemerkt, dass dieser Brief eigentlich von Königin Cersei und nicht von Sansa geschrieben wurde. Catelyn Stark versteht, dass Sansa eine Geisel ist, und das auch bleiben soll.
Dass Sansa nichts über ihre Schwester Arya geschrieben hat, beunruhigt Cat noch mehr, jedoch will sie vorerst nicht weiter drüber nachdenken. Cat will nun von ihrem Sohn wissen, warum er selbst die Armee anführt, anstatt sich von jemandem, der erfahrener ist, vertreten zu lassen.

Robb wird unsicher und fragt, ob Catelyn ihn nun zurück schicken werde. Doch so gerne Cat das tun würde, weiß sie auch, dass dann die Männer vor Robb keinen Respekt mehr haben würden, jetzt, da er schon unterwegs ist. Sie verneint schließlich diese Frage.

Nun erklärt Robb ihr, wie die Kriegslage aussieht. Beim Golden Tooth hat es schon Kämpfe gegeben. Ser Edmure Tully, Cats jüngerer Bruder und Erbe von Riverrun, hatte Ser Vance und Ser Piper mit einigen Männern ausgesandt, um den Lannisters dort zu begegnen.
Jedoch wurde Ser Vance erschlagen und Ser Piper von Jaime Lannister, dem Königsmörder, zur Flucht gezwungen. Er berichtet weiter, dass Eddard selbst noch eine Truppe Männer im Namen König Roberts unter einem ihm unbekannten Südländer-Lord geschickt hatte, um Jaime zu begegnen. Jedoch erwies sich dies als eine Falle, da Lord Tywin Lannister eine zweite, größere Armee von Süden her in Bewegung gesetzt hatte.

Als Neds Männer den roten Arm des Trident überquert hatten, fielen die Lannisters trotz der Königsflagge über sie her und rieben sie auf, wobei jedoch einige Männer entkommen konnten.
Laut Robb befindet sich Lord Tywin mit seiner Armee auf dem Marsch Richtung Harrenhal, wobei er brandschatzend durch die Flusslande zieht und die Kingsroad geschlossen hält, während der Königsmörder mit seiner Armee Riverrun belagert.

Catelyn fragt Robb, was er nun zu tun gedenkt.
Robb antwortet, dass Roose Bolton ihm geraten habe, Riverrun zu befreien und den Königsmörder zu fassen. Der Greatjon habe ihm jedoch gesagt, er solle sich Tywin entgegenstellen.
Bei Moat Cailin könne er nicht bleiben, da diese Gegend einer solch großen Armee nicht genug Nahrung bieten kann. Catelyn erkennt, dass Robb unsicher ist. Sie sagt ihm, er solle sich entscheiden, was er zu tun gedenkt, und dann die Befehle ausgeben, wie man es von einem Lord erwartet. Ansonsten solle er wieder nach Winterfell gehen und mit dem Holzschwert spielen.

Robb reißt sich zusammen und überlegt. Schließlich hat er eine Idee.
Um nicht zu riskieren, mit seiner ganzen Armee zwischen Jaime und Tywin zu geraten, beschließt er, sein Heer aufzuteilen.
Er will die Bogenschützen bei Moat Cailin zur Verteidigung zurücklassen. Einen Teil der Fußtruppen möchte er die Kingsroad entlang nach Süden schicken, um Tywin hervorzulocken, was aber nur als Ablenkung gedacht ist.
Den größten Teil des Heeres, zumeist Reiter, will er am anderen Flussufer entlang über die Twin-Towers der Freys rasch nach Riverrun führen. Somit bringt er den Fluss zwischen die beiden Heere der Lannisters.
Catelyn findet den Plan recht gut, ist sich aber bezüglich der Freys, die eigentlich den Tullys zur Treue verpflichtet sind, nicht so sicher.

Sie traut Walder Frey nicht recht. Schließlich beschließt Catelyn, mit nach Riverrun zu gehen, um ihren im Sterben liegenden Vater, Lord Hoster Tully, zu besuchen, und ihrem bedrängten Bruder beizustehen.

(Dank an Kait und Ssnake)



Tyrion VII (S.220-232)/(S. 507 - S. 515)

Geschichte: Wie Tyrion auf Tywin trifft, und Abmarsch des Lannister-Heeres in Richtung Robbs Armee,
Neueinführungen: Lord Tywin Lannister, Ser Kevan Lannister, Timmet (Sohn des Timmet-Burned Man), Chella (Tochter des Cheych-Black Ears), Ulf (Sohn des Umer-Moon Brothers)

{dropcap}T{/dropcap}yrion Lannister trifft, begleitet vom Söldner Bronn, einigen Führern der Bergclans, sowie 300 ihrer Männer in der Nähe vom Kreuzweg, wo Tyrion gefangengenommen wurde, ein.
Sein Vater, Lord Tywin Lannister, hat dort mit seiner Armee ein Lager aufgeschlagen, wie die Gruppe schnell erkennt. Tyrion kann überall Krähen fliegen sehen, und deutet dies als Zeichen für kürzlich stattgefundene Kämpfe.

Er macht sich auf den Weg zum Zelt seines Vaters. Dabei wird nur von den Stammesführern und Bronn begleitet, während der Rest der Bergleute wartet. Das Lager ist mehrere Wegstunden lang, denn es besteht aus über 20.000 Mann.
Die Stammesführer aus den Mondbergen des Tals sind vor der Stärke der Streitkräfte sehr beeindruckt.

Beim Gasthaus vom Kreuzweg bemerkt Tyrion, dass man die Gastwirtin zur Strafe für Tyrions Gefangennahme gehenkt hat.
Er betritt die Gaststube, in der Lord Tywin mit seinem Bruder Kevan Lannister bei einem Bier sitzen. Die restlichen Männer warten inzwischen draußen.
Sein Onkel und sein Vater zeigen sich erstaunt über Tyrions Anwesenheit, da sie Gerüchte über dessen Tod gehört haben.
Sein Vater zeigt jedoch keine Freude, und macht Bemerkungen, dass dies alles nur seinetwegen geschehe, sein Bruder hätte sich niemals von einer Frau gefangen nehmen lassen.

Tyrion fragt nach der Kriegslage.
Kevan ist zuversichtlich, dass der Krieg so gut wie gewonnen sei, wenn die Arryns und die Starks keine Probleme machen. Tyrion meint, das Tal wäre kein Problem, aber die Starks seien eine andere Sache.
Tywin berichtet weiter, dass man es geschafft hat, die kleinen Flusslords nacheinander fast aufzureiben, bevor diese sich vereinigen konnten, und dass Jaime Ser Edmure Tully gefangen habe, und nun Riverrun belagert, während Gregor brandschatzend durch die Ländereien der Pipers zieht.

Harrenhal und einige kleinere Häuser haben sich bereits ergeben, da dort zu wenige Truppen zur Verteidigung stehen.
Nur Seagard ist noch in Feindeshand, und Lord Frey lässt bei den Twins Truppen aufmarschieren.
Das wäre aber kein Problem, so Tywin und Kevan, da Lord Frey nur eingreifen würde, wenn ein Sieg für ihn in Aussicht sei, was nicht der Fall ist. Seagard und die Twins würden sich schnell ergeben, hätte Jamie erst einmal Riverrun gestürmt.

Das starke Heer, mit dem Robb bei Moat Cailin sitzt, beeindruckt den Lord von Casterly Rock ebensowenig, er ist der Meinung, Robb Stark sei ein grüner Junge, der bald wieder genug vom Krieg haben und wieder abziehen würde.
Während dieser Lagebesprechung platzen die Stammesführer aus den Mondbergen polternd in die Gaststube.
Tyrion stellt diese Lord Tywin vor.
Gerade will er verkünden, dass er den  Wilden versprochen hat, sie mit Waffen auszurüsten, um das grüne Tal auszuräuchern, erscheint ein Bote. 
Dieser verkündet, dass die Armee der Nordmänner die Kingsroad herabmarschiert.
Tywin zeigt sich erfreut, denn genau das hatte er sich erhofft. Er denkt, dass Robb schnell wieder abziehen würde, wenn er die Masse des großen Lannisterheeres sehen würde.

Je schneller er das Stark-Problem beseitigt, um so früher kann er sich Stannis Baratheon zuwenden, meint Tywin.
Schließlich überredet Lord Lannister noch geschickt die Stammesführer, mit ihm gegen die Nordmänner zu reiten.
Diese stimmen zu, unter der Bedingung, dass Tyrion mitkommt.

(Dank an Leo Atreides)



Sansa V (S.233-243)/(S. 516 - S. 523)

Ort: Red Keep/Kings Landing
Geschichte: König Joffreys erster öffentlicher Auftritt als König und Sansas Bitte nach Gnade für Eddard Stark

{dropcap}S{/dropcap}ansa Stark hat sich zur Vorbereitung auf den ersten großen Auftritt von ihrem Verlobten, König Joffrey Baratheon, extra hübsch gemacht.
Sie begibt sich, stets begleitet von zwei Wachleuten, zum Thronsaal. Cersei Lannister hat ihr zugesichert, dass sie sich innerhalb des Red Keep frei bewegen kann, solange sie den Palast nicht verlassen möchte.
Sansa hat gar nicht vor, so etwas zu versuchen, da die Burgmauern ständig von Leibgardisten der Lannisters und den Goldröcken der Stadtwache gesichert werden.
Normale Bürger sieht man kaum. Trotzdem wird Sansa ständig von zwei Wachen beobachtet, selbst wenn sie in die Septe oder zum Götterhain beten geht.

Im riesigen Thronsaal wartet dort, wo ansonsten hunderte Menschen versammelt waren, eine kleine Traube von kleineren und großen Lords.
Es sind auch alle Mitglieder der Königsgarde anwesend - alle, außer Jaime Lannister.
Grand Maester Pycelle und Lord Baelish warten zusammen mit Cersei bereits hinter dem großen Eisenthron. Auch Varys begibt sich zu ihnen. Schließlich erscheint Joffrey, der sich auf den eisernen Thron setzt.

Grand Maester Pycelle verliest eine Namensliste.
Alle Genannten müssen vortreten, und dem neuen König die Treue schwören. Wer dies nicht tut, dem wird sofort die Lordschaft aberkannt und sämtlicher Besitz und Ländereien werden, als Strafe für Verrat, vom Thron beschlagnahmt.
Sansa ist erschrocken über die hohe Zahl an Namen, die mit Verrat in Zusammenhang gebracht werden. Es scheint, dass mehr als das halbe Reich vorgelesen wird.

Der Grand Maester verkündet nun die ersten Erlasse des neuen Königs.
Lord Eddard Stark, der Hochverräter, wird von seiner Funktion als rechte Hand des Königs abgesetzt. Lord Tywin Lannister, Joffreys Großvater, soll die neue Hand werden.
Weiters werden die Lords Renly und Stannis Baratheon wegen Hochverrat aus dem Rat geworfen. Statt dessen wird Joffreys Mutter, Regentin Cersei Lannister, in den Rat aufgenommen.

Das letzte fehlende Ratsmitglied soll Janos Slynt werden, der Kommandant der Stadtwache. Dazu wird er in den Stand eines Lords erhoben, und ihm wird das Lehen Harrenhal übertragen. Als Wappen hat Slynt sich einen blutigen Speer auf schwarzem Hintergrund gewählt.
Die anwesenden Menschen tuscheln aufgeregt, aber leise miteinander über all diese Neuigkeiten. Nur mit Sansa will keiner sprechen. Man will sie nicht einmal ansehen, als hätte man Angst vor ihr. Sie fühlt sich sehr unbehaglich.

Nun wird Ser Barristan Selmy, der Lord Commander der Königsgarde, vor den Thron gebeten.
Cersei erklärt dem weißen Ritter, dass er vom Dienst in der Königsgarde von nun an befreit ist, da er zu alt sei, um den König noch gut beschützen zu können. Selmy ist darüber sehr empört. Er weigert sich und erklärt, der Dienst in der Königsgarde sei alles, was er je hatte und wollte und außerdem wäre er an einen lebenslangen Eid gebunden.
Er will nichts von den Ländereien und Reichtümern wissen, die man ihm im Gegenzug anbietet. Er fragt, wer nach ihm Lord Commander der Königsgarde werden soll. Cersei teilt ihm mit, dass Ser Jaime Lannister sein Nachfolger wird.

Ser Barristan ist entsetzt, dass man dem Königsmörder dieses ehrenvolle Amt überträgt. 
Selmy  teilt dies auch dem Rat mit, worauf er von Cersei scharf gewarnt wird, den Onkel des Königs besser nicht zu beleidigen. Schließlich wird er von Lord Baelish verspottet und alle, sogar seine restlichen Brüder von der Königsgarde, lachen ihn aus.
Der zutiefst gekränkte Ritter legt seine weiße Rüstung ab, wirft sein Schwert Richtung Thron und ruft Joffrey zu, dass Stannis die Klinge vielleicht in den Eisenthron einschmelzen möchte,wenn er kommt um sich die Krone zu holen. Selmy verlässt die Halle.

Joffrey ist verärgert über diese letzte Bemerkung Selmys und verlangt, dass man den Ritter ergreift, um ihn zu verhören.
Dann wird verkündet, dass Sandor Clegane - der Bluthund - als neues Mitglied verpflichtet werden soll, nachdem nun ein Mitglied der Königsgarde fehlt, obwohl dieser noch nicht einmal Ritter ist. 
Sandor Clegane weigert sich selbst jetzt noch, die Ritterwürde anzunehem - doch den Posten in der Königsgarde nimmt er an.
Schließlich ist Sansas großer Moment gekommen. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und tritt vor, als verkündet wird, dass jeder der etwas vom König wünscht, sein Anliegen jetzt vortragen solle.
Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf Sansa, die mit zitternder Stimme um Gnade für ihren Vater, Lord Eddard Stark, bittet. Cersei und die Ratsmitglieder zeigen sich enttäuscht über Sansas Verhalten.
Sie sind der Meinung, dies zeige das Verräterblut in Sansa. Doch Sansa lässt sich nicht beirren und bittet Joffrey, Gnade walten zu lassen, falls Eddard um Verzeihung bittet, Joffrey die Treue schwört und ihn als König anerkennt.

Sie erklärt, Lord Eddard müsse wohl geistig verwirrt gewesen sein, wegen der starken Medikamente die er wegen seiner Verletzung bekommen hat.
Lord Varys pflicht ihr bei. König Joffrey stimmt dieser Abmachnung zu.
Sansa ist nun zuversichtlich, dass doch noch alles gut ausgehen wird.

(Dank an Leo Atreides)



Eddard XV (S.244-255)/(S. 524 - S. 531)

Ort: Kerkerzellen/Red Keep/Kings Landing
Geschichte: Varys besucht Eddard im Kerker und überbringt Bedingungen


{dropcap}L{/dropcap}ord Eddard Stark sitzt in einer dunklen, stinkenden Zelle irgendwo in den Kerkeranlagen des Red Keep.
Er hat ständig Albträume und Erinnerungen, die von seiner verstorbenen Schwester Lyanna Stark und dem Turnier in Harrenhal im Jahr des falschen Frühlings handeln. Ned hat vollkommen das Gefühl für die Zeit verloren, da die Zelle vollständig abgedunkelt ist. So kann er sich nicht einmal an Tages- oder Mondlicht orientieren.

Keiner der Wächter, die ihm ab und zu etwas zu trinken geben, spricht mit ihm. Satt Antworten erhält er Tritte. Er leidet unter den Schmerzen, die sein immer noch verletztes Bein verursachen. Außerdem hat er sehr starken Hunger, da er seit Tagen nichts mehr zu essen bekommen hat. Doch er weiß, dass Cersei ihn nicht sterben lassen kann, da das sonst einen totalen Krieg in Westeros verursachen würde.

Nach einigen Tagen kommt ein Wärter herein, der Eddard irgendwie bekannt vorkommt. Es stellt sich heraus, dass es Varys ist, der in einer Verkleidung gekommen ist.

Varys bietet Eddard etwas Wein an und fragt ihn, warum er der Königin gesagt hatte, er wisse über ihre Kinder Bescheid. Eddard antwortet ihm, es wäre sein Erbarmen mit Cersei gewesen, das ihn dazu veranlasst hat. Varys erwidert, dass es wohl auch dieses Erbarmen war, das König Robert schließlich das Leben gekostet hat.

Varys verweigert Eddard die Bitte, ihn zu befreien. Er möchte nicht riskieren, dass man ihm unangenehme Fragen stellt, die ihn als Verräter hinstellen würden.
Der Meister der Ohrenbläser teilt Eddard mit, dass Arya verschwunden ist, dass man Sansa als Geisel hält und auch, dass Robb mit einer Armee von Nordmännern bei Moat Cailin steht. Diese letzte Bemerkung über Robb erschreckt Eddard. Trotzdem weigert er sich, Joffrey als König anzuerkennen.

Für Ned Stark ist nach wie vor Stannis Baratheon der wahre Erbe des Throns. Varys sagt zu Eddard, er solle nicht zerstören, was seine Tochter Sansa vor dem Thron erreicht hätte. Cersei biete ihm an, das Schwarz anzulegen, was Eddard veranlasst, an Jon Snow zu denken.
Bevor er Eddard verlässt, teilt ihm Varys mit, dass es für ihn nur zwei Möglichkeiten gäbe. Entweder er kniet vor Joff, oder man würde ihm den Kopf seiner Tochter bringen.

(Dank an Leo Atreides und Kait)



Catelyn IX (S.256-272)/(S. 532 - S. 543)

Ort: Die Twins
Geschichte: Bau der Twins, Haus Frey
Neueinführungen: Ser Stevron Frey, Lord Walders Erbe; Ser Perwyn Frey, Lord Walders 21 Sohn; Lord Walder Frey, sowie seine zwanzig Söhne, seine sechsunddreißig Enkel, neunzehn Urenkel, Töchter und Bastarde.

{dropcap}R{/dropcap}obb verlässt mit seinem Heer Moat Cailin über den Damm am Neck Richtung Süden.
Catelyn ist zunächst mit sich selbst beschäftigt, und sorgt sich um ihren Vater, ihren Bruder, Ned und ihre Kinder. Sie bemerkt aber auch, wie viel und wie gut Robb von Eddard gelernt hat.

Einige Tagesreisen südlich  überbringen Späher des Blackfishs - der nun die Vorhut führt - Nachrichten, dass ein Teil des Heeres der Lannisters unter der Führung Ser Addam Marbrands in Scharmützel mit dem Heeresverband des Hauses Frey verwickelt war.
Die Freys, die seit Jahrhunderten den einzigen Übergang über den grünen Arm des Tridents bewachen, sind der Nachricht zu Folge dem Aufruf des Hauses Tully, ihren Lehnsherren, nicht gefolgt und stehen mit 4000 Mann immer noch bei den Twins, der Burg der Freys.

Diese Neuigkeit erbost Catelyn sehr, die von den Treueproblemen weiß, die ihr Vater bereits in der Vergangenheit mit dem Alten Frey, Lord Walder, hatte. Bei Beratungen mit Robb und seinen Adligen wird schnell klar, dass Robb ohne Lord Walder, der den Fluss kontrolliert, nicht in die Auseinandersetzungen zwischen dem Haus Tully und dem Haus Lannister eingreifen kann.
Als dann der Blackfish von einer Kundschaft zurückkommt und berichtet, Ser Jaime Lannister hätte Riverrun angegriffen, Ser Edmure Tully gefangen genommen und die Stammburg der Tullys nun in Belagerung sei, wird deutlich, dass Robb schnell handeln muss, damit die Sache der Starks nicht scheitert.

Catelyn unterstützt ihren Sohn so gut wie sie kann, und schlägt ihm Verhandlungen mit dem Alten Lord Walder vor.
Als das Heer der Starks jedoch die Twins erreicht, kommt es zwischen den Gesandten des Hauses Frey und den Adligen des Nordens fast zu Streitereien, da keiner dem Anderen traut.

Die einen wünschen Verhandlungen mit Robb und begreifen eine Ablehnung als Beleidigung, die anderen wollen ihren Anführer nicht allein gehen lassen, da sie eine Falle befürchten.
Catelyn greift schließlich ein und bietet sich selbst als Unterhändlerin an, den eskalierenden Streit damit beendend. Allein betritt sie schließlich die Halle des Alten Lord Walder und muss sich mit seiner beleidigenden und spitzen Art auseinander setzen.
Schnell wird dabei klar, dass der alte nörgelige Mann sich seit Jahrzehnten verschmäht und von aller Welt gekränkt fühlt.

Lord Walder Frey`s Preis, das Heer des Nordens seine Brücke passieren zu lassen, ist dementsprechend hoch.
Zwei seiner Enkel werden als Mündel nach Winterfell geschickt, Lord Walders Sohn Olyvar kommt in den Genuss, Robbs persönlicher Schildknappe zu werden, Arya wird mit dem jüngsten Sohn Lord Walders, Elmar, verlobt und Robb soll nach Ende der Kriegshandlungen seine Frau unter den Töchtern Lord Walders wählen.

Dennoch kann auch Catelyn einen entscheidenden Verhandlungserfolg erzielen.
Robb darf nicht nur die Twins passieren, er erhält auch die gesamte Streitmacht der Freys unter sein Kommando. Bevor das Starkheer jedoch den Grünen Arm des Tridents verlässt, empfiehlt Catelyn ihrem Sohn noch ein eigenes Kontingent an Streitern an den Twins unter der Führung eines zuverlässigen Manns (Ser Hellman Tallhart) zurückzulassen.

Sie traut dem Alten Walder Frey kein Stück und hofft, sich auf diese Art seiner Loyalität zu versichern.

(Dank an Kait)


 

siehe auch: