Font Size

SCREEN

Cpanel
Aktuelle Seite: Home Bücher Band I Handlung Band I I: Kap. 60 -69

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

I: Kapitel 60 bis 69

Die Handlung Band I :   Kapitel 60 - 69


Die Seitenzahlen beziehen sich auf folgende Ausgaben:

  • DE - Blanvalet Paperback:  Band I Buch 2:  "Das Erbe von Winterfell"
  • Audible-Hörbücher: Teil 2
  • US - Bantam Spectra Hardcover: "A Game of Thrones"  UND   UK - Voyager Mass Market Paperback:  "A Game of Thrones"

    Wer eine andere Ausgabe besitzt, kann die Angaben aus dem Beitrag SEITENZAHLEN BAND I zu Rate ziehen, um die jeweiligen Seitenzahlen für die Kapitel der anderen aufgeführten englischsprachigen und deutschen Ausgaben in Erfahrung zu bringen.




Jon VIII (S. 273-288)/(S. 544 - S. 554)

Ort: Castle Black
Legende: Warum die Nachtwache ihren Schwur leistet
Geschichte: Die jüngste Geschichte des Hauses Mormont mit Einzelheiten zu Longclaw, Die Nachtwache und Aegons Eroberung

{dropcap}E{/dropcap}inige Tage nach dem Angriff des Widergängers sitzt Jon mit Lord-Commander Mormont zusammen.
Der Alte Bär erzählt, dass die Grenzer Dywen und Hyke heimgekehrt seien, ohne eine Spur von Benjen Stark zu finden.
Auch weitere Widergänger sind nicht aufgetaucht. Mormont und Master Aemon sind aber übereingekommen, dass weitere Angriffe in dem sich ankündigenden harten Winter erfolgen werden.

Jon spricht Mormont ( in der Hoffnung, neues über seinen Vater zu erfahren ) dann auf zwei Raben an, die er gestern hat ankommen sehen.
Der Alte Bär erwidert, dass die Nachrichten nichts mit seinem Vater zu tun gehabt hätten, sondern die Neuigkeit gebracht hatten, dass Barristan Selmy von seinem Posten bei der Königsgarde entfernt worden sei.

Mormont ist über die Absetzung Selmys verärgert, hatte er doch gehofft, Barristan Selmy würde die Anliegen der Nachtwache im Kleinen Rat unterstützen. Nun bleibt als Kontaktperson nur noch Grandmaester Pycelle, der den Ereignissen an der Mauer gleichgültig bis herablassend gegenüber steht.
Während Jon sich innerlich noch darüber aufregt, dass Mormont ihm bei weitem nicht alles erzählt hat (Sam hatte Maester Aemon den zweiten Brief vorlesen müssen, in dem stand, dass Robb zu den Fahnen gerufen hat), greift der Alte Bär sein Schwert Longclaw und macht es Jon zum Geschenk dafür, dass er sein Leben gerettet hat.

Er hat den Knauf des Schwertes ändern lassen, der nun –anstatt des Bären der Mormonts- den Wolf der Starks von Winterfell zeigt.
Jon nimmt das Geschenk an, während er davon träumt, es sei das Schwert seines Vaters.
Erst als der Lord Commander ihm dann eröffnet, Jon könne demnächst bei einem neuen Waffenmeister (Ser Endrew von Tarth) Unterricht nehmen, merkt er auf.

Der Alte Bär hat Ser Alliser nach Kings Landing geschickt, um dort die Hand des Widergängers dem König vorzuzeigen.
Er hofft, damit die Aufmerksamkeit des Throns auf die Lage an der Mauer ziehen zu können.
Mormont macht aber auch klar, dass er Ser Alliser wegen Jon wegschickte, da er fürchtete, die Streitigkeiten zwischen den beiden könnten eskalieren. Das ist sein letztes Wort. Jon verlässt daraufhin den Alten zur Nacht.

Draußen trifft Jon Snow auf seine Freunde, die auf ihn gewartet haben.
Es wird schnell klar, dass alle schon lange vor ihm über das wertvolle Geschenk bescheid wussten.
Doch Jon kann sich nicht mit seinen Freunden freuen. Der Angriff des Widergängers und sein Wunsch, ein vollwertiger Stark zu sein, machen ihm zu schaffen.

Als er sich jedoch verabschieden will, hält ihn Sam mit dem Befehl auf, Jon solle zu Maester Aemon kommen. 
Im Turm des alten Maesters wartet Aemon bereits auf ihn.

Als sie gemeinsam die Raben füttern, kommt Aemon darauf zu sprechen, was die Nachtwache im Innern zusammen hält, nämlich ihr Schwur.
Er erzählt Jon von den Gründen, den Schwur zu sprechen und auf alles zu verzichten.
Ehre und Pflichtgefühl sowie die Kraft zu seinen Entscheidungen stehen zu können, macht Aemon als die  wesentlichen Grundlagen für einen Dienst an der Mauer aus.

Als Jon jedoch seine Gefühle für seinen Vater und Geschwister ins Feld führt kritisiert ihn Aemon:
„Zu wählen ... schon immer hat es weh getan. Und so wird es immer sein. [...] Meinst du, du währest der Erste?“

Und er erzählt Jon, wie es für ihn war, als seine Familie in Roberts Rebellion vernichtet wurde.
Völlig überrascht realisiert Jon, dass Maester Aemon einst dem Hause Targaryen angehörte.

(Dank an Kait)

 



Daenerys VII ()/(S. 555 - S. 563)

Ort: Die Stadt der Lhazareen (oder der Lämmermenschen, in Dothraki haesh rakhi),
Neueinführung: Die Lhazareen, Miri Maz Dur

{dropcap}D{/dropcap}aenerys reitet, begleitet von ihren khas, auf das Tor der Stadt der Lhazareen zu.
Um sich herum sieht sie Zerstörung und Gewalt. Khal Drogo hat hier eine Schlacht gegen Khal Ogo und dessen Sohn Fogo um die Stadt geschlagen.
Nun sind sowohl das Khalasar Ogos, als auch die Einwohner der Stadt, die Lhazareen, gefangen genommen, und sollen in die Sklaverei nach Meeren oder in die Slaver’s Bay verkauft werden.

Dany trifft auf Ser Jorah Mormont, der sie zu ihrem Gemahl begleiten soll.
Drogo ist in der Stadt und verletzt. Auf dem Weg dahin wird Daenerys Zeugin der vielen brutalen Vergewaltigungen und beginnt, diese zu untersagen, was unter Khal Drogos Reitern zu Unmut führt.
Die geretteten Frauen nimmt Dany als Sklavinnen in ihre Dienste.

Unter ihnen ist auch eine flachgesichtige, ältere Frau. Als Daenerys bei ihrem Gemahl ankommt, stellt sie fest, dass seine Verletzungen schlimmer sind als von ihr angenommen.
Sie verlangt nach einem Heiler für ihren Mann.
Da der Khal diese aber nur kurze Zeit zuvor weggeschickt hatte, ist nun niemand mehr zu Stelle.

Die flachgesichtige Frau bietet sich plötzlich an, zu helfen, da sie als Priesterin des hiesigen Tempels heilkundig ist.
Unter Protest von Drogos khas und Danys Dienerinnen wird Drogo in den Tempel gebracht, und dort von der Maegi versorgt.
Ihr kurzes Unbehagen wegen der Geschichten über die Maegi, die ihr Jhiqui erzählt hatte, ignoriert Dany dabei.
Sie hört stattdessen auf die konkreten Vorgaben für den erfolgreichen Verlauf des Heilungsprozess, die die Priesterin gibt.

(Dank an Kait)



Tyrion VIII (S.301-323)/(S. 564 - S. 579)

Ort: Irgendwo entlang der Kingsroad,
Neueinführungen: Shae, Podrick Payne, Ser Addam Marbrand, Lord Leo Lefford

{dropcap}B{/dropcap}eim Abendessen unterrichten Lord Tywin und Kevan Lannister den Gnom davon, dass er in der kommenden Schlacht gegen Robbs Heer unter dem Kommando von Gregor Clegane „in der ersten Reihe“ reiten wird.
Tyrion vergeht daraufhin der Appetit, und er verlässt wenig erfreut den Tisch. Er kehrt zu seinem Lager zurück, wo er Shae vorfindet, eine leichtes Mädchen, das Bronn für ihn besorgen sollte.

Er fordert ihr das Versprechen ab, mit keinem anderen Mann zu verkehren, solange sie in seinen Diensten steht.
Anschließend schläft er mit ihr. Am frühen Morgen erwacht Tyrion vom Gellen der Trompeten, lässt sich von seinem neuen Knappen Podrick Payne die viel zu große Rüstung anlegen und nimmt seinen Platz auf der linken Flanke ein.

Tyrion erkennt, dass dieser Teil des Heeres in jedem Fall große Verluste zu beklagen haben wird, da er hauptsächlich aus schlecht ausgerüsteten Knechten, Söldnern und seinen Wildlingen besteht.
Tyrions Männer versuchen, den Fluss zu halten und die Schlacht endet mit Roose Boltons Rückzug.
Tyrion erleidet eine Armverletzung, viele seiner Männer sterben, unter ihnen Conn und Ulf.

Nach der Schlacht erklärt Lord Tywin seinem Sohn, dass er ihn absichtlich an die vorderste Front beordert hat, um Robb damit in eine Falle zu locken. Plötzlich erscheint Addam Marbrand und meldet, dass Lord Cerwyn, Ser Wylis Manderly, Harrion Karstark und vier Freys gefangen genommen werden konnten und Ser Hornwood getötet wurde.

Dank einer Finte gelang es Robb allerdings, mit einem Großteil seiner Ritter den Fluss bei den Twins zu überqueren, um so schnell wie möglich nach Riverrun zu gelangen.

(Dank an Salemix)

 



Catelyn X (S. 324-333)/(S. 580 - S. 586)

Ort: Im Flüsterwald
Geschichte: Der Krieg der fünf Könige, Die Schlacht im Flüsterwald

{dropcap}E{/dropcap}s ist Nacht, und der Wald ist erfüllt von leisen Geräuschen, dem Flüstern der Bäume und dem Murmeln des Baches, neben dem Catelyn zusammen mit 30 Rittern den Zusammenstoß zwischen Robbs und Jaime Lannisters Truppen erwartet.Ser Bryndon Tully hatte Robb geraten, auf Jaime Lannisters' Ungeduld zu bauen, und ihm eine Falle zu stellen.  Der Blackfish und seine Späher hatten vordem herausgefunden, dass Jaime Lannister das Feldlager vor Riverrun immer wieder verlässt, um Banditen und aufmüpfige Lords der Tullys zu stellen.

Um den Königsmörder angemessen zu überraschen, hatten daher Ser Bryndens Späher dafür gesorgt, dass den Lannisters weder das Vorrücken des Starkheeres, noch das Hinzustoßen weiterer Lehensleute der Tullys, wie Jason Mallister aus Seagard, bekannt wird.
Während Catelyn Robb verabschiedet, der seine Männer auf die Schlacht vorbereit, denkt sie zurück an die Zeit, in der sie jünger war und auf ihren Vater, dann auf Brandon und später auf Ned wartete.

Sie sieht Warten als das Schicksal der Frauen, und bedenkt gleichzeitig die Angst um die Männer, die immer mitschwingt.
Dann taucht Jaime Lannister schemenhaft zwischen den Bäumen auf, begleitet von einem großen Gefolge, der Gefahr, in der er schwebt, nicht gewahr.

Plötzlich durchbricht der Klang unzähliger Hörner das Gemurmel im Tal, als der Heerzug die Falle passiert, und verwandelt die Nacht in ein Schlachtfeld. Gefangen zwischen Tullys Gefolgsleuten und dem Starkheer, werden die Truppen der Lannisters niedergemetzelt.

Als der Morgen anbricht haben die Männer der Starks und Tullys Jaime Lannister gefangen genommen.
Doch wie sich bald zeigt, sind auf beiden Seiten Tote zu beklagen. Als Jaime Lannister versuchte, Robb zu stellen, starben aus Robbs Leibgarde die Söhne Rickard Karstarks, Torrhen und Eddard.

Dies erfährt Catelyn, als ihr Sohn ihr Jaime Lannister nach der Schlacht vorführt.
Während der Greatjon erwähnt, dass Lord Karstark Jaimes Kopf fordern wird, versucht Catelyn Robbs Verständnis dafür zu bremsen, indem sie ihn darauf hinweist, dass beide nur das getan was sie geschworen hatten, nämlich ihren Lehensherren zu schützen.
Auch die Begeisterung Theon Greyjoys dämpft sie, als sie in Bezug auf den grade errungenen Sieg unterbricht.
Denn solange Lord Tywin nicht geschlagen ist, argumentiert sie, ist der Krieg nicht vorbei.

(Dank an Kait)



Daenerys VIII (S.334-350)/(S. 587 - S. 598)

Ort: Dothrakisches Meer (Grasbewachsenes Steppenland)

{dropcap}K{/dropcap}Khal Drogo hat sich nicht an Mirri´s Anweisungen gehalten, und stirbt nun langsam.
Er hat den Umschlag abgerissen, den sie ihm gemacht hat, weil er so stark juckte, und hat und ihn durch einen Schlamm-Umschlag der dothrakischen Heiler ersetzt. Nun sitzt er schwankend auf seinem Pferd und fällt ins Delirium. Dany bemerkt seinen Kampf, und versucht, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Drogo jedoch fällt vom Pferd, ein Zeichen der Schwäche bei den Dothraki und ein Grund, Drogos Position als Khal anzugreifen.

Als des Khals Blutreiter aufschließen, gibt Dany ihnen den Befehl zur Rast.
Dann schickt sie Qotho um Mirri Maz Dur zu holen, einen Befehl, den er nur widerwillig ausführt.
Irri und Doreah tragen Drogo ins Zelt, sobald das Khalasar angehalten hat. Aggo, Jhogo, Quaro, and Rakharo bewachen den Zelteingang, damit  niemand den Khal in diesem schwachen Zustand sehen kann.
Jorah tritt ein und bittet Dany, ihre Mägde hinaus zuschicken.

Er öffnet den Umschlag und sieht, dass die Wunde begonnen hat zu faulen.
Er sagt Dany dass Drogo, so gut wie tot sei, und rät ihr, zu fliehen, solange er noch lebt.
Er sagt ihr außerdem, dass Jhaqo, Pono und die anderen kos nach Drogos Tod das khalasar unter sich aufteilen werden und um einen späteren Rivalen zu vernichten, Drogos Kind töten und sie in Verbannung nach Vaes Doethrak schicken würden.

Miri erreicht das Zelt. Sie sagt Dany, dass Drogo den nächsten Morgen nicht erleben wird.
Dany fleht sie an ihm zu helfen. Mirri engegnet, dass es in diesem Zustand für Drogo nur den Tod gibt. Als Dany nicht aufhört zu flehen, entgegnet die Maegi schließlich zögerlich, dass sie eine Möglichkeit kenne: ein Ritual der Blutmagie, das allerdings einen Preis verlange.

Dany befiehlt Mirri, dieses Ritual augenblicklich durchzuführen.
Die Maegi schickt alle aus dem Zelt und befiehlt Dany, sie solle dafür sorgen, dass während des Rituals niemand das Zelt betritt.
Dany lässt darauf hin Mirri und Drogo allein. Die Maegi beginnt zu singen und zu tanzen, und es macht nicht den Eindruck, als täte sie das alleine.

Schatten tanzen in dem Zelt mir ihr.
Als Drogos Blutreiter zurückkehren, sind sie von den Vorgängen geschockt und wollen Drogo retten.
Aber Quaro stellt sich ihnen in den Weg, und wird dabei getötet. Jorah versucht, sie aufzuhalten und wird schwer verwundet.

Rakharo, Jhogo und Aggo helfen ihm, die restlichen Blutreiter zu töten.
Plötzlich treten Dany´s Wehen ein. Und während sie noch daran denkt, dass sie das Zelt auf keinen Fall betreten darf, bringen Jorah, Doreah und Irri (die nichts von Mirris Warnung an Dany wussten) Danaerys und ihr ungeborenes Kind in Richtung des Zeltes.

(Dank an Ser Brynden Cerwin & Kait)



Arya V (S.351-365)/(S. 599 - S. 609)

Ort: King´s Landing

{dropcap}N{/dropcap}ach ihrer Flucht aus der Burg versteckt sich Arya in King´s Landing, wo sie Tauben jagt und diese gegen Suppe eintauscht.
Alle Versuche, King´s Landing zu verlassen, sind fehl geschlagen, denn die Wachen lassen niemanden aus der Stadt.
Dies bringt Arya auf die Idee, dem Hafen einen Besuch abzustatten. Dort angekommen, entdeckt sie die von ihrem Vater angeheuerte „Wind Witch“, die von Soldaten in den Farben von Winterfell bewacht wird.
Als sie sich dem Schiff nähert, erkennt sie jedoch keinen der Männer und entlarvt das Ganze als Falle.

Zurück in Flea Bottom, hört sie lautes Glockenläuten, und folgt den Menschenmassen in Richtung Septe.
Um in dem Getümmel einen besseren Ausblick zu haben, klettert sie auf eine Statue und sieht ihren Vater auf der Kanzel des Hohen Septons, von zwei Goldröcken gestützt.

Außerdem erkennt sie Joffrey, Cersei, den Bluthund, Varys, Littlefinger, einige Ritter der Königsgarde - und Sansa.
Als die Glocken verstummen, gesteht Eddard "seinen Verrat" und erkennt Joffrey als einzig wahren Erbe des Eisernen Thrones an.

Joffrey erklärt daraufhin, dass er von seiner Mutter gebeten wurde, Eddard das Schwarz anlegen zu lassen.
Zur Überraschung bzw. zum Entsetzen aller befiehlt er Ser Ilyn jedoch, Eddard Stark zu enthaupten.

Arya versucht verzweifelt, sich durch die Menge zu drängen, schafft es jedoch nicht.
Sie sieht noch, wie Ser Ilyn „Ice“ über ihres Vaters Kopf hebt und wird plötzlich von einer Hand zurückgerissen.

„Sie nicht hin!“ knurrt eine rauhe Stimme.
Dann hört sie ein Geräusch, ein leises Seufzen, als hätten Millionen Menschen gleichzeitig ausgeatmet und sie weiß, dass das Urteil vollstreckt wurde.
Jetzt erst erkennt sie Yoren, der sie in einen Hauseingang zerrt.

(Dank an Salemix)



Bran VII ()/(S. 610 - S. 619)

Ort: Winterfell
Legende: Symeon Sternenauge
Geschichte: Die Kinder des Waldes, Die Starkkönige in der Gruft

{dropcap}B{/dropcap}ran, Summer und Maester Luwin beobachten von Luwins Turm aus, wie Ser Rodrik neue Rekruten trainiert.
Bran bemerkt sehnsüchtig, dass er besser kämpfen könnte als die jungen Männer aus dem Umland, wenn er nur mit Hodor als seine Beine kämpfen könne. Luwin erklärt ihm, dass im Kampf die Beine und Arme eines Mannes eins sein müssten.
Darauf hin erwähnt Bran die Legende von Symeon Sternenauge, einem Ritter, der blind kämpfte und anstelle seiner Augen Saphire setzte, und der trotzdem in der Lage war zu kämpfen.

Erneut nimmt ihm Luwin seine Hoffnungen, indem er bemerkt, dass Symeon genauso wie Florian der Narr nur eine Sagengestalt aus dem Heldenzeitalter sei und Bran sich nicht damit vergleichen könne.
Darauf hin erzählt Bran dem Maester, dass er wieder einen Krähentraum hatte, in dem er in die Gruft ging, und dort ein langes Gespräch mit seinem Vater hatte.
Lord Eddard schien traurig, aus Brans diffusem Gefühl heraus hatte es wohl etwas mit Jon zu tun.

Nach dem Erwachen wollte Bran in die Krypta hinunter steigen, doch Hodor weigert sich, was Bran noch jetzt wütend und hilflos macht.
Luwin lässt darauf Osha rufen, um Bran zu tragen, und gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Gruft.
Auf dem Weg nach unten lässt Maester Luwin Bran Osha über die Menschen erzählen, die hier begraben liegen .
Schließlich erreichen sie Eddards Stark's leeres Grab, als plötzlich Shaggydog hervorspringt und Luwin am Arm packt.

Bran schickt Summer, um Luwin zu helfen, als Rickon seinen Wolf zurückruft.
Es stellt sich heraus, dass Rickon den gleichen Traum hatte wie Bran. Sie bitten ihn, mitzukommen in Maester Luwins Turm, wo Osha die Wunde des Maesters verbindet.

Osha erwähnt die Kinder des Waldes, und der Maester holt ein Glas mit Drachenglaspfeilspitzen hervor, um es Bran und Rickon zu zeigen.
Er erzählt, dass die Kinder kein Metall bearbeiteten, Kleidung aus Blättern und Rinde trugen und deren Waffen aus Drachenglas waren.

Bran bittet Luwin, ihm alles über die Kinder des Waldes zu erzählen.
Doch noch bevor der Maester die Geschichte beenden kann, wird er von Summers Heulen unterbrochen, in das Shaggydog mit einfällt.
Ein Rabe erreicht das Fenster mit der Nachricht über Eddards Hinrichtung in Kings Landing.

(Dank an Ser Brynden Cerwin & Kait)

 



Sansa VI (S. 380-391)/(S. 620 - S. 627)


Ort: Kings Landing, Maegars Holdfast, der Thronsaal und der Umgang zum großen Tor

{dropcap}S{/dropcap}ansa ist nach der Hinrichtung ihres Vaters untröstlich und losgelöst von ihrem Zeitgefühl in ihrer Trauer und Alpträumen gefangen.Sie ist depressiv und von Selbstmordgedanken geplagt, letztendlich aber nicht mutig genug, sie umzusetzen.
Sie fürchtet sich vor allem vor Jeoffrey, Ser Illyn und dem Bluthund, und vermeint ständig ihre Schritte auf der Treppe zu hören.

Doch als Jeoffrey schließlich mit Sandor Clegane, Ser Meryn und Ser Arys bei ihr erscheint, ist sie unvorbereitet.
Als sie in ihrer aufrichtigen Trauer Jeoffrey entgegenschleudert, dass sie ihn wegen des Mordes an ihrem Vater nicht heiraten will, lässt er sie von Ser Meryn schlagen. Zum ersten Mal sieht sie Jeoffrey, wie er wirklich ist.

Für sie hat er plötzlich jeden Reiz verloren. Sie beugt sich jedoch seinem Willen, ihn am Nachmittag bei Hof zu begleiten.
Sandor Clegane schließlich sagt ihr unter vier Augen, was sie für Jeoffrey sein soll, seine lieblich lächelnde Verlobte, die ihn gleichzeitig liebt und fürchtet.

Sansa verfällt in Apathie und begreift gleichzeitig, dass sie den Lannisters und auch ihren Dienern nicht vertrauen darf.
Später am Nachmittag wird Sansa, auf der Empore über den Thronsaal stehend Zeugin dafür, wie Jeoffrey Recht spricht.

Sansa betrachtet die Männer und Frauen, die sie für schuldig am Tode ihres Vaters hält mit hilfloser Wut und dem Wunsch, sie zu töten.
Doch da sie sich nicht rächen kann, richtet sie ihre Aufmerksamkeit auf Jeoffreys Rechtssprechung.
Sie hält ihn für unfähig, grausam und ungerecht.

Sie denkt an die Worte des Bluthundes „Erspar dir den Schmerz, Mädchen, und gib ihm, was er haben will“.
Und so fasst sie den Beschluss, Jeoffrey genau das zu sagen, was er von ihr hören will. Doch erst, als er sie hinauf auf den Balkon und bei den abgeschlagenen Köpfen dazu zwingt, sich den geteerten Kopf ihres Vaters anzuschauen, begreift sie, was die Worte des Bluthundes wirklich bedeuten.

Und während Jeoffrey sie erneut wegen einer Frechheit züchtigen lässt und sie seinen Mord plant, wird Sansa innerlich ruhig und nach Außen hin gleichgültig.

(Dank an kait)



Daenerys IX (S.392-404)/(S. 628 - S. 636)

{dropcap}D{/dropcap}aenerys Targaryen schläft in ihrem Zelt und träumt von Drogo, Viserys, ihrem Sohn und Rhaegar: Im Fiebertraum spielen sich bizarre Szenen ab.
Nachdem sie längere Zeit krank gewesen war und das Fieber abgeklungen ist, spürt sie als einzige in einem der steinernen Dracheneier sowohl Hitze als auch Bewegung. Desweiteren wird Daenerys vor einige vollendete Tatsachen gestellt. Sie ist traurig, jedoch nicht sehr überrascht, als sie erfährt, dass ihr Kind missgestaltet und tot zur Welt kam. Von ihrem khalasar sind nur noch knapp 100 Dothraki übriggeblieben: Alte, Kranke, Ängstliche und Kinder. Auch Drogos Herde nahm man mit. Er selbst liegt in einer Art Wachkoma, weshalb er von den kriegerischen Nomaden nicht mehr als ihr khal anerkannt wird. Unter Mirri Maz Duur´s Worten „nur der Tod kann für das Leben bezahlen“ hat Daenerys sich etwas anderes vorgestellt. Sie fühlt sich von der maegi betrogen und lässt sie fesseln. Drogo ist blind und zeigt keinerlei Reaktionen. Daenerys weiß, dass sie ihn verloren hat und erstickt ihn mit einem Kissen.

(Dank an Euron-Krähenauge)



Tyrion IX (S.405-416)/(S. 637 - S. 644)

Ort: Ein Wirtshaus in den Flusslanden
Neueinführungen: Ser Harys Swyft


{dropcap}T{/dropcap}ywin und seine Gefolgsleute erfahren von einem Kurier, dass Jaime im Flüsterwald gefangen genommen und sein Heer vor den Toren von Riverrun vernichtend geschlagen wurde.
Dabei wurde Edmure Tully befreit, Lord Brax hingegen fand den Tod in den Fluten des Tridents.
Einige der anwesenden Lords sind der Meinung, es müsse ein Waffenstillstand mit den Starks geschlossen werden. Tyrion hält entgegen, dass die Starks aus zwei Gründen niemals in einen Waffenstillstand einwilligen.
Zum einen wegen der Hinrichtung Eddards, zum anderen aufgrund der von Robb errungenen Siege in den letzten Schlachten. Tywin, der während der vorangehenden Diskussion schwieg und mit ungerührter Miene seinen Männern lauschte, erhebt sich und befiehlt allen bis auf Kevan und Tyrion zu gehen.

Tywin bringt seinen Ärger über Joffreys Torheit zum Ausdruck, Eddard enthaupten zu lassen und stimmt Tyrion zu, dass unter diesen Voraussetzungen eine Friedenspakt mit den Starks ausgeschlossen ist.
Ein Frieden, der ihm Zeit bringen würde, mit Roberts Brüdern fertig zu werden.

Anschließend berichtet Tywin von Gerüchten aus dem Süden, die Varys zu Ohren gekommen sind, denen zufolge Renly Baratheon in Highgarden Margaery Tyrell geehelicht und seinen Anspruch auf die Krone angemeldet hat.
Aus diesem Grund hat seine Tochter Cersei ihm befohlen, nach King´s Landing zu reiten und den Red Keep zu verteidigen.

Tywin selbst hat andere Pläne: Er will sein Heer nach Harrenhal schicken, um dort Robbs Armee zu vernichten, ehe er von Renly und Stannis, der Varys Berichten zufolge eine Flotte aufbaut und Söldner anheuert, in die Zange genommen werden kann.
Außerdem gibt er den Befehl, dass der Reitende Berg, Armory Lorch und Vargo Hoat die Flusslande plündern und in Brand stecken sollen.

Lord Tywin eröffnet Tyrion, dass er gedenkt, ihn als Rechte Hand nach King´s Landing "zum Regieren" zu schicken, um Joffrey unter seine Fittiche zu nehmen, da Cersei seiner Meinung nach nicht dazu in der Lage ist.
Anders kann er sich nicht erklären wie sie und ihr Rat zulassen konnten, dass Joffrey den ehrenwerten und loyalen Barristan Selmy entließ, und Janos Slynt zum Lord von Harrenhal ernannte.
Als Tyrion – offensichtlich verwundert über diese Wertschätzung – seinen Vater frägt, warum er ausgerechnet ihm diese Verantwortung überträgt, antwortet Tywin: „Du bist mein Sohn“.
In diesem Moment wird Tyrion klar, dass sein Vater Jaime bereits verloren gegeben hat, wofür er ihn hasst.

(Dank an Salemix)


 

Wie Ihr seht, fehlt hier noch eine Kapitelzusammenfassung .
So Ihr Lust und Zeit habt, könnt Ihr gerne mithelfen - schaut in unserem Eis-und-Feuer-Forum im
Projektforum vorbei!

siehe auch: