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Aktuelle Seite: Home Bücher Band I Handlung Band I I: Kap. 70 -72

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

I: Kapitel 70 bis 72

Die Handlung Band I "A Game of Thrones":    Kapitel 70 - 72


Die Seitenzahlen beziehen sich auf folgende Ausgaben:

  • DE - Blanvalet Paperback:  Band I Buch 2: "Das Erbe von Winterfell"
  • Audible-Hörbücher: Teil 2
  • US - Bantam Spectra Hardcover: "A GAme of Thrones"  UND   UK - Voyager Mass Market Paperback:  "A Game of Thrones"

Wer eine andere Ausgabe besitzt, kann die Angaben aus dem Beitrag SEITENZAHLEN BAND I zu Rate ziehen, um die jeweiligen Seitenzahlen für die Kapitel der anderen aufgeführten englischsprachigen und deutschen Ausgaben in Erfahrung zu bringen.


 

Jon IX ()/(S. 645 - S. 655)

Ort: Mole´s Town, Castle Black
{dropcap}M{/dropcap}itten in der Nacht sattelt Jon – fest entschlossen zu desertieren und die Nachtwache zu verlassen – sein Pferd.
Erfolglos versucht Sam, ihn davon abzubringen. Während seines nächtlichen Ritts plagen Jon jedoch Gewissensbisse ob seiner Fahnenflucht, weil er dadurch das Vertrauen Lord Mormonts missbraucht. Letzten Endes behält aber sein Wille, an Robbs Seite den Tod seines Vaters zu rächen, die Oberhand.
Mit Ghosts Hilfe wird Jon von seinen Freunden Grenn, Pyp, Halder und Toad eingeholt und nach langem Hin und Her zur Rückkehr überredet.
Am nächsten Morgen, als Jon wie gewohnt dem Alten Bär das Frühstück bringt, eröffnet Lord Mormont Jon, dass ihm sein Fluchtversuch nicht entgangen sei.
„Wenn wir jeden Jungen köpfen würden, der des Nachts nach Mole´s Town reitet, würden nur noch Geister die Mauer bewachen“, gibt er dem die Todesstrafe erwartenden Jungen zu verstehen.
Weiterhin informiert er Jon über besorgniserregende Berichte seiner Männer: Cotter Pyke habe Mammutspuren entdeckt, und Quorin Halbhand einen Wildling gefangen, der von Mance Rayders Vorhaben berichtet, seine Leute in einer geheimen Festung zu sammeln.
Er sagt weiter, dass viele Ranger verschollen seien im vergangenen Jahr,  und dass man die Toten wieder lebend gesehen habe.
Der Alte Bär eröffnet dem Jungen seinen Plan, mit der Nachtwache gegen den König-jenseits-der-Mauer in die Schlacht zu ziehen, und dass er ihn und Ghost gerne dabei hätte.
Allerdings will er zuvor von Jon wissen, ob er sich künftig an seinen Schwur halten und ein Bruder der Nachtwache sein werde.
Nach kurzem Zögern entgegnet dieser:
„Ich gehöre... Euch, Mylord. Ich bin Euer Mann. ich schwöre es. Ich laufe nie wieder fort.“
(Dank an Salemix & Kait)


Catelyn XI ()/(S. 656 - S. 666)

{dropcap}C{/dropcap}atelyn erreicht in Begleitung ihres Sohnes Robb und anderen das am Tumblestone gelegene Riverrun (gleich zu Beginn und im Laufe des Kapitels erinnert sich Catelyn knapp an Momente, die sie vor Jahren auf der großen Burg der Tullys erlebt hat). Nachdem sie in einem Boot das Wassertor passieren, wird Catelyn herzlich von ihrem Bruder Ser Edmure, dem Erben von Riverrun, begrüßt, der ihr sein Beileid zu Eddard`s Tod ausspricht. Sie sucht sobald ihren altersbedingt im Sterben liegenden Vater Hoster Tully, Lord von Riverrun, auf. Er freut sich zwar über ihren Besuch, kritisiert jedoch, dass seine jüngere Tochter Lysa nicht ebenfalls anwesend sei und Ser Brynden nach wie vor nicht geheiratet habe.
In der Zwischenzeit stattet Robb dem örtlichen Götterhain einen Besuch ab. Er betet um die Gewissheit, zu wissen, was zu tun ist, aber die Götter antworten ihm nicht. Aufgrund der Neuigkeit, Renly Baratheon habe Anspruch auf die Krone seines Bruders Stannis angemeldet, beruft Robb eine Ratsversammlung in der Großen Halle ein. Es sitzen sich die Lords aus dem Norden und die Flusslords gegenüber, wobei der an das Bett gefesselte Hoster von Edmure vertreten wird.
Im Kriegsrat, der hitzig bis in die späte Nacht andauert, herrscht große Meinungsverschiedenheit. Viele Lords wollen sich Lord Tywin im Kampf stellen, andere mahnen zur Geduld. Der junge Ser Marq Piper drängt auf einen Zug nach Westen gegen Casterly Rock. Jonos Bracken, Lord von Stone Hedge, schlägt vor, König Renly die Treue zu schwören und sich seiner Streitmacht anzuschließen. Robb erachtet dagegen Joffrey trotz seines schlechten Charakters als rechtmäßigen Thronfolger. Des Weiteren schlägt Ser Stevron vergebens vor, Frieden zu schließen und die beiden Könige Joffrey und Renly alleine gegeneinander kämpfen zu lassen. Auch Catelyn setzt sich ohne Erfolg für den Frieden ein. Schließlich wird Robb von Greatjon zum “König des Nordens“ ausgerufen, das unter den Verbündeten schnell eine breite Zustimmung findet. Das Kapitel endet damit, dass alle anwesenden Lords dem jungen Stark als König des Nordens die Treue schwören.
(Dank an Euron-Krähenauge & Kait)



Daenerys X ()/(S. 667 - S. 674)

{dropcap}E{/dropcap}s wird ein Scheiterhaufen errichtet, um den toten Khal Drogo zu verbrennen. Daenerys nennt die übrig gebliebenen knapp 100 Dothraki ihr khalasar und lässt die Sklaven frei. Jhogo bekommt die Peitsche mit dem Silbergriff geschenkt, Aggo den Bogen aus Drachenknochen sowie Rakharo das große arakh, dessen Heft und Klinge in Gold gefasst ist. Die jungen Krieger nehmen zwar die Geschenke an, lehnen es jedoch ab, Blutreiter von ihr zu sein, ist sie doch eine Frau! Ser Jorah Mormont schwört ihr dagegen die Treue, den sie den ersten ihrer Königinnengarde nennt.
Nachdem Daenerys den Körper von Drogo gereinigt hat, wird dieser zusammen mit den drei Dracheneiern auf den Scheiterhaufen gelegt. Persönliche Gegenstände des Khal sowie ein von Aggo getöteter Hengst befinden sich ebenfalls unter den Beigaben. Desweiteren wird die magi Mirri Maz Duur lebendig an den Scheiterhaufen gebunden.
Als Daenerys nach Sonnenuntergang am Himmel einen flammend roten Kometen erblickt, den sie als Zeichen deutet, setzt sie den Stapel in Brand. Mirri Maz Duur stirbt qualvoll. Daenerys tritt - von den Flammen angezogen - furchtlos in das Feuer hinein. Am nächsten Morgen entsteigt sie nackt und rußbedeckt dem erloschenen Feuer. Zum Erstaunen der übrig gebliebenen Menschen ihres khalasars sind ihre Kleidung und Haare vollständig entfernt, sie aber ist unverletzt. Zudem sind die drei Drachen geschlüpft. Ohne Zögern schwören ihr nun auch die drei jungen Krieger die Treue. „(…) und zum ersten Mal seit hundert Jahren erbebte die Nacht von der Musik der Drachen“.
(Dank an Euron-Krähenauge & Kait)

siehe auch: