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Aktuelle Seite: Home Bücher Band II Handlung Band II II: Prolog -Kap.9

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

II: Prolog bis Kapitel 9

Die Handlung Band II  - Prolog "A Clash of Kings" bis Kapitel 9

Die Seitenzahlen beziehen sich auf folgende Ausgaben:
• DE - Blanvalet Paperback: I (" 3 Der Thron der sieben Königreiche" , II " 4 Die Saat des goldenen Löwen" )
• US - Bantam Spectra Hardcover: "A Clash of Kings"   UND  UK - Voyager Mass Market Paperback:  "A Clash of Kings"

Wer eine andere Ausgabe besitzt, kann die Angaben aus dem Beitrag SEITENZAHLEN BAND II zu Rate ziehen, um die jeweiligen Seitenzahlen für die Kapitel der anderen aufgeführten englischsprachigen und deutschen Ausgaben in Erfahrung zu bringen.

Leider ist es uns noch nicht gelungen, alle Kapitel in unserer kleinen Enzyklopädie hier zusammenzufassen. So Ihr Zeit und Freude daran haben solltet, schaut gerne in unserem Eis-und-Feuer-Forum im Projektforum vorbei...

Vorsicht, Spoiler!



Prolog (DE: I/S.9-41) (US: S.1-21 ) (UK: : S.1-21 )

Ort: Die alte Targaryen-Festung Dragonstone vor Kings Landing, SItz des Königs Stannis I Baratheon
Geschichte: Die Macht der Roten Priesterin Melisandre manifestiert sich, Davos tritt in Erscheinung

{dropcap}M{/dropcap}aester Cressen steht auf dem Balkon seiner Gemächer in Dragonstone, und betrachtet den blutroten Kometen hoch oben am Himmel.
Obwohl er sich sein ganzes Leben auf Wissenschaften und Fakten berufen hat, fragt sich der alte Maester, ob der Komet nicht doch ein Omen sein könnte.Die Zitadelle in Oldtown hatte einen weißen Raben nach Dragonstone gesandt, um vom Ende des Sommers, der mehr als ein Jahrzehnt andaurte, zu kündigen.
Maester Pylos, den die Zitadelle nach Cressens letztem Sturz zu dessen Unterstützung geschickt hatte, sucht den Maester auf dem Balkon auf, um ihm vom Besuch der Prinzessin Shireen und ihrem Narren Flickenfratz zu berichten.
Cressen zeigt der 9jährigen Prinzessin den Raben und sie unterhalten sich über den herrannahenden Winter, Träume von Drachen, die die Prinzessin plagen und über die unheimlichen Gesänge des Narren.

Pylos, der zurückkehrt um Cressen das Frühstück zu bringen, berichtet, dass Ser Davos Seaworth zurück in Dragonstone eingetroffen ist, und schon die gesamte Nacht mit dem König gesprochen habe.
Cressen ist erstaunt über die Nachricht und so verärgert über die Tatsache, dass er nicht benachrichtigt wurde, dass er sich sogleich auf den Weg zu Stannis Gemächern in der Hauptburg von Dragonstone macht.
Auf halbem Weg dorthin begegnet ihm Davos Seaworth. Cressen fragt ihn nach Neuigkeiten, aber Davos berichtet, dass keiner der Fürsten mit denen er gesprochen hatte, sich Stannis anschließen wollte.
Tatsächlich, so berichtet der ehemalige Schmuggler, habe sich ein Großteil der Lords sogar Stannis' jüngerem Bruder Renly angeschlossen, der seine eigene Königsgarde gegründet hat.

Entmutigt von den Worten Davos', setzt der Maester seinen Weg zu den Gemächern des Königs fort.
Cressen versucht König Stannis davon zu überzeugen, sich mit Renly oder Robb Stark gegen die Lannisters zu verbünden. Doch der König lehnt jegliches Bündnis mit seinem Bruder ab und so schlägt Cressen ihm zumindest ein Bündnis mit Lysa Arryn vor. Doch bevor der Maester eine Entscheidung beim König erreichen kann, greift dessen Frau Selyse an und behauptet, dass der rechtmäßige König von Westeros bei niemandem um Hilfe betteln müsse.
Selyse hat sich voll und ganz der roten Priesterin Melisandre verschworen, die vor einiger Zeit nach Dragonstone gekommen war und die Religion ihres Lord des Lichtes auf der Insel verbreitet. Melisandre hat den Tod von Renly in ihren Flammen vorhergesehen. Cressen versucht sich gegen die rote Priesterin auszusprechen, doch wird von Stannis zurück in seine Gemächer geschickt.

Zurück dort, erkennt Cressen, dass die rote Priesterin hinter allem steckt.
Cressen will verhindern, dass die beiden Brürder sich gegenseitig bekämpfen, er plant Melisandre zu vergiften. In seinem Arbeitsraum nimmt er das Gift "The Strangler" an sich. Danach legt sich Cressen zum Schlafen und erwacht erst spät am Abend.
Das Fest zur Ankunft der letzten Verbündeten von Stannis hat in der großen Halle von Dragonstone schon längst begonnen. Pylos reagiert auf sein Rufen nicht und so macht sich Cressen eilig alleine auf den Weg.

In der Halle angekommen, stürzt der Maester über den Narren Flickenfratz und wird von Melisandre wieder auf die Beine geholfen.
Er folgt der roten Priesterin zum hohen Tisch des Königs und muss erstaunt feststellen, dass Pylos seinen Platz am Tisch eingenommen hat. Stannis hält Cressen für zu krank und verwirrt, um ihm weiter als Berater von Nutzen zu sein. Cressen nimmt einen Platz am Tisch ein, den ihm Davos anbietet.
Ein letztes Mal versucht Cressen, den König von der Wichtigkeit eines Bündnisses zu überzeugen, doch der König hat die Seite von R'hollor, dem Lord des Lichtes bezogen. Selyse befiehlt Cressen, sich für seine närrischen Äusserungen die Narrenkappe anzuziehen.
Der Maester sieht seine letzte Chance, Stannis zu retten, darin, Melisandre zu vergiften. Er nimmt den Weinkrug von Davos und mischt das Gift hinein. Dann fragt er die rote Priesterin, ob sie mit ihm einen Toast zu Ehren ihres Gottes aussprechen wolle.

Melisandre hat den Plan von Cressen erkannt und nimmt dennoch einen Schluck aus dem Krug.
Das Gift scheint der Priesterin nichts auszumachen und als Cressen schließlich den Krug austrinkt und schon die Qualen des Giftes erleidet, sagt Melisandre, dass ihr Gott hier macht habe.
Der rote Rubin, den sie um den Hals trägt, schimmert rötlich, als Cressen der Wirkung des Giftes erliegt.

(Dank an Rhaegar)



Arya I {VI} (DE: I/S.42-50 ) (US: S.22-27 ) (UK: /S. 22-27)

Ort: von Kings Landing auf der Kings Road nach Norden
Geschichte: Die Gesellschaft findet sich zusammen, Heiße Pastete , Lommy, Jaquen H'gar, Rorge und Beißer treten in Erscheinung

{dropcap}A{/dropcap}rya ist mit Yoren und seinen Rekruten für die Nachtwache auf dem Weg nach Norden.
Nachdem er sie von der Hinrichtung ihres Vaters weggebracht hatte, schnitt Yoren Arya das lange Haar ab und befahl ihr, sich von jetzt an nur noch Arry zu nennen. Am nächsten Tag hatten sie mit fünf Karren, vollgefüllt mit Lebensmitteln und anderen Waren für die Mauer, Kings Landing verlassen.

Die Gruppe besteht aus Verbrechern, Waisenjungen sowie drei angeketteten Männern aus den Schwarzen Zellen der Stadt.
Vor allem die Jungen, die Arya den Namen Klumpkopf verpasst haben, zeigen Interesse für Arya und besonders für ihr Schwert. Als zwei von ihnen, Lommy Grünhand und Heiße Pastete versuchen ihr das Schwert zu entwenden, attackiert Arya Heiße Pastete mit einem Holzschwert und schlägt solange auf ihn ein, bis er nur noch schreiend, wehrlos am Boden liegt. Yoren greift ein und zerrt Arya zum nahegelegenen Waldrand, wo er sie zur Bestrafung mehrmals schlägt.
Danach sagt er ihr, dass ihr Vater eigentlich der Nachtwache beitreten sollte. Ein Mann hatte Yoren aufgesucht und ihm einen Jungen und einen Beutel Gold mitgebracht, sowie die Nachricht, dass er auf Eddard warten solle.
Die nächsten Tage halten sich Lommy und Heiße Pastete möglichst weit von Arya entfernt auf.

Gendry, ein weiterer Waisenjunge, nennt den Kometen am Himmel, das Rote Schwert. Arya findet ebenso, dass der Komet einem Schwert ähnelt, aber glaubt, dass es Ice ist und kein anderes Schwert.
Nachts träumt Arya von Winterfell und hofft bald wieder dort zurück zu sein, würde aber noch lieber ihren Halbbruder Jon an der Mauer treffen.

(Dank an Rhaegar)



Sansa I {VII} (DE: I/S.51-67 ) (US: S.28-38) (UK: /S. 28-38 )

Ort: Red Keep
Geschichte: Das glanzlose kleine Turnier innerhalb der Burg, Dontos Hollard wird zum Narren

{dropcap}S{/dropcap}er Arys Oakheart eskortiert Sansa zum Turnier, das zu Ehren von Joffreys Namenstag stattfinden soll.
Auch in King's Landing spricht man über den roten Kometen am Himmel und auch wenn Arys sagt, dass die kleinen Leute ihn König Joffreys Komet nennen würden, hat Sansa mehrmals die Bezeichnung "Drachenschwanz" gehört. Sansa trägt neue Kleider, ein Geschenk von Joffrey, der sie noch von Boros Blount verprügeln ließ, nachdem er von der Königskrönung ihres Bruders Robb erfuhr.

Das Turnier - nach den Unruhen der letzten Wochen findet es innerhalb der Red Keep statt - ist nur ein sehr kleines, an dem gerade einmal vierzig Männer, größtenteils Knappen, teilnehmen.
Sansa findet Joffrey an der Seite von Sandor Clegane vor. Die Königin und kein anderes Mitglied des Rates sind anwesend, da es anscheinend wichtige Neuigkeiten zu beraten gab. Joffrey erzählt Sansa, dass der Bettlerkönig Viserys Targaryen tot sei.

Das Turnier beginnt, doch schnell beginnt sich Joffrey zu langweilen. Schließlich wird Ser Dontos Hollard ausgerufen, doch er erscheint vollkommen betrunken und halbnackt auf dem Turnierplatz. Der König ist rasend vor Wut und befiehlt, dass Dontos in einem Weinfass ertränkt werden soll. Doch Sansa schreitet ein und erfindet eine Geschichte, dass es Unglück brächte, einen Menschen an seinem Namenstag umzubringen. Joffrey ist kurz davor, sie wieder verprügeln zu lassen, doch Sandor unterstützt Sansas Geschichte.
Joffrey lässt Dontos am Leben und geht auf Sansas Vorschlag ein, ihn zum könglichen Narren zu ernennen.
Daraufhin beendet der König das Turnier, erlaubt seinem Bruder Tommen jedoch noch, gegen einen Strohritter anzutreten.

Schnell ist Tommen von seinem Pferd abgeworfen, doch die Aufmerksamkeit der Anwesenden wird auf das Tor der Burg gerichtet, dass geöffnet wird. Tyrion Lannister und seine Clansmänner aus den Bergen des Tals von Arryn erreichen die Burg. Der Gnom erklärt Sansa sein Bedauern für ihre Verluste und erklärt, dass er ihr keinen Schaden anrichten wolle. Doch Sansa sieht in Tyrion nur einen weiteren Lannister und traut ihm, trotz seines freundlichen Verhaltens, nicht.

(Dank an Rhaegar)



Tyrion I {X} (DE: I/S.68-87 ) (US: S.39-51) (UK: /S. 39-51)

Ort: Red Keep, Turm der Hand , Kings Landing in einer Taverne
Geschichte:  Tyrion Lannister regiert als Rechte Hand des Königs Joffrey I Baratheon

{dropcap}T{/dropcap}Vor den Türen der Ratskammer in der Red Keep wird Tyrion von Ser Mandon Moore aufgehalten, der den eindeutigen Befehl hat niemanden, während der Beratung in den Saal zu lassen. Doch mit geschickter Drohung gelingt es Tyrion doch, Moore davon zu überzeugen ihn einzulassen.Tyrion zeigt den Mitgliedern des Rates den Brief seines Vaters, der ihn zur Hand des Königs in Vertretung von Tywin macht.
Doch Cersei ist nicht begeistert über diese Vorstellung und sagt, dass sie ihrem Vater befohlen habe mit seiner Armee nach King's Landing zu kommen.
Tyrion bittet Cersei zu einem Gespräch unter vier Augen.

Die anderen Ratsmitglieder verlassen den Saal, und als Littlefinger noch einige Worte an den Gnom richtet, sagt sich dieser, dass er noch ein kleines Gespräch mit Petyr über dessen Dolch führen muss.
Tyrion und Cersei bleiben alleine zurück.

Der Gnom sagt, dass er vorhabe, Jaime Lannister aus der Gefangenschaft der Starks zu befreien und fragt, ob Cersei noch beide Starkkinder unter ihrer Kontrolle hat.
Doch Cersei berichtet, dass sie nicht in der Lage waren Arya zu fassen und dass diese mittlerweile wohl schon tot sei. Sie sprechen über die Mitglieder des Rates und die Frage, ob ihnen zu trauen sei.
Tyrion berichtet von dem Ärger Tywins, dass seit dem Beginn der Regentschaft von Joffrey nur Chaos und Fehler stattgefunden hätten.
Er befragt Cersei nach der Hinrichtung von Eddard Stark. Seine Schwester berichtet, dass Joffrey eigentlich Eddard begnadigen sollte und dieser zur Nachtwache geschickt und damit für alle Tage als Gefahr ausgeschaltet gewesen sein sollte.

Doch Joffrey hatte den Tod des Verräters gefordert und Janos Slynt, sowie Ilyn Payne hatten die Tat so schnell ausgeführt, dass Cersei die Hände gebunden gewesen seinen. Nach der Aussage von Cersei war es Littlefinger, der sich dafür aussprach, Janos Slynt zum Lord zu ernennen.
Tyrion spricht einen weiteren Fehler an: Die Entlassung von Ser Barristan Selmy. Hier soll es Varys gewesen sein, der den Vorschlag brachte.

Tyrion beschreibt, was das kleine Volk denken wird, wenn sie Barristan Selmy an der Spitze des Heeres von Robb Stark oder Stannis Baratheon sehen. Cersei sagt, dass sie die Folgen nicht überdacht habe, woraufhin Tyrion erwidert, dass dies der Grund sei, dass Tywin ihn nach King's Landing geschickt habe.
Er hat vor, eine strenge Haltung gegenüber Joffrey einzunehmen. Er lässt sich von Cersei weiterhin berichten, dass sie keinen Anteil am Tode von Jon Arryn gehabt habe und wie sie Lancel Lannister damit beauftragte, Robert Baratheon Starkwein zu geben, was zu seinem Tod durch den wilden Eber führte.

Schließlich verlässt Tyrion den Ratssaal und lässt sich zur Taverne, in der er Shae untergebracht hat, führen.
Auf dem Weg dorthin befiehlt er die Köpfe, die Joffrey hat aufspießen lassen, abzunehmen.
Zu seiner Überraschung wartet schon der Eunuch Varys auf ihn in der Taverne. Varys berichtet, dass er es für nötig hielt, Tyrions Dame einen kleinen Besuch abzustatten.

Varys stellt Tyrion ein Rätsel, bevor er geht: Ein König, ein reicher Mann und ein Priester befehlen einem Söldner jeweils die anderen beiden zu töten. Auf wen würde der Söldner hören? Shae glaubt, dass der reiche Mann überleben würde, doch Tyrion sagt, dass es auf den Söldner ankommt.
Shae fragt Tyrion, was er als Hand des Königs jetzt tuen würde.
Tyrion antwortet, dass er tun würde, womit Cersei nie rechnen würde: Gerechtigkeit auszuüben.

(Dank an Rhaegar)



Bran I {VIII} (DE: I/S.88-99) (US: S.52-60) (UK: /S. 52-59 )

Ort: Winterfell
Geschichte: Bran's Wolfsträume


{dropcap}B{/dropcap}Bran hält sich für einen nutzlosen Krüppel, und empfindet Winterfell als ein Gefängnis.
In der letzten Zeit träumt er oft von Wölfen; er meint sogar, ihr Heulen verstehen zu können. Außer Osha nimmt ihn niemand Ernst, wenn er von seinen Wolfsträumen erzählt. Er hat den Eindruck, Summer und Shaggydog trauern um den Rest ihres Rudels, das so weit weg im Süden ist. Die beiden Werwölfe heulen fast ununterbrochen, sodass Bran sich fragt, ob jetzt nach seinem Vater noch jemand gestorben ist.
Da er sich immer mehr und mehr mit seinem Wolf Summer verbunden fühlt, beginnt er, auch wie ein Wolf laut zu heulen. Maester Luwin und die Wachen halten ihn für verrückt. Die beiden Wölfe werden langsam gefährlich. Shaggydog hat den verhassten Jungen Walder Frey gebissen. Bei einem wüsten Spiel, in dem um eine Pfütze gekämpft wird, wurde Rickon von Klein Walder quer auf den Bauch geschlagen. Daraufhin biss Shaggydog Klein Walder.

Seitdem verbringt Rickon seine ganze Zeit mit den beiden Walders, obwohl er noch einige Tage vorher darum gebettelt hatte, dass die beiden weggeschickt würden. Bran empfindet das als einen Verrat, besonders, nachdem Rickon den beiden die Gräber der alten Starks zeigte.
Trotz eines von Maester Luin zubereiteten Schlaftrunks hat er wieder einen Wolftraum, diesmal noch stärker als sonst. Er ist im Bewusstsein Summers und läuft mit ihm gedanklich zusammen aus Winterfell heraus.

Er realisiert, dass er aus Winterfell heraus muss, um die Wahrheit und die Gründe für seine merkwürdigen Wolfsträume zu finden.

(Dank an Tyrion Targaryen)

 

Arya II {VII} (DE: I/S.100-112) (US: S.61-69) (UK: /S. 60-68)

Ort: Auf der Kings Rooad nach Norden , in einer Taverne
Geschichte: Ärger mit Jaquen H'gar, Rorge und Beißer, Zusammentreffen mit den Goldröcken


{dropcap}A{/dropcap}rya ist mit den Rekruten für die Nachtwache weiter auf dem Weg nach Norden.
Auf der Königsstraße kommen ihnen hunderte von Kriegsflüchtigen entgegen, je weiter sie kommen, desto mehr Gräber zeugen von den Opfern, die der Krieg schon gefordert hat. Sie gelangen zu einer Taverne, wo sie sich waschen und ein Lager für die Nacht errichten können.

Im Innern unterhält sich Yoren mit dem Wirt über die Ereignisse der letzten Wochen.
Es heißt, dass Robb Stark auf einem riesigen Wolf in die Schlacht reitet und weitere der Tiere angeführt von einer monströsen Wölfin, ihr Unwesen in der Gegend des Gods Eye treiben. Ausserhalb der Taverne wird Arya von einem der drei angeketteten Männer angesprochen.

Er stellt sich als Jaqen H'ghar vor, aus der Freien Stadt von Lorath stammend.
Seine Sprechweise erinnert Arya an Syrio Forel. Doch bevor sie weiter mit ihm reden kann, greift Beißer (ein weiterer der Angeketteten) nach ihr und sie versetzt ihm einen heftigen Schlag mit ihrem Holzschwert. Gendry kommt und zieht sie von den Männern fort.
Doch die Kampflust hat Arya gepackt und sie fordert ihn zum Kämpfen heraus. Bevor es allerdings dazu kommt, sieht Arya, dass sechs Goldröcke der Stadtwache von King's Landing die Taverne aufsuchen. Arya zieht Gendry hinter eine Hecke, da sie glaubt von den Männern gesucht zu werden.

Tatsächlich suchen die Männer im Auftrag der Königin nach einem Jungen. Yoren sagt ihnen, dass alle Anwesenden Mitglieder der Nachtwache seien, und nicht mehr unter dem Kommando des Reiches stünden.
Doch der Kommandant der sechs Goldröcke geht nicht darauf ein, und so bereiten sich die Rekruten auf einen Kampf vor.
Arya will nicht, dass sich jemand für sie opfert und so kommt sie hinter der Hecke hervor und sagt, dass sie es sei, die gesucht werde.
Doch der Kommandant der Goldröcke zeigt auf Gendry und sagt, dass er der gesuchte Junge sei.

Yoren nutzt den unvorsichtigen Zug des Kommandaten und legt ihm seine Klinge an den Hals. Zögern lässt dieser sein Schwert fallen und verschwindet mit seinen Begleitern, stößt allerdings eine Drohung an Yoren aus. Dieser ist sich der Gefahr bewusst und lässt die Gruppe sofort wieder aufbrechen.
An Gendry und Arya gerichtet erklärt er, dass sie sobald die Goldröcke wieder in Sicht kämen, Ausreiß nehmen müssten und in Richtung der Mauer fliehen sollten.

(Dank an Rhaegar)

 


Jon I {X} (DE: I/S.113-128) (US: S.70-80) (UK: /S. S.69-78)

Ort: Castle Black
Gschichte: Die Nachtwache bereitet sich auf die Suche nach Benjen Stark vor, Mormont klärt Jon Snow über Aemon Targaryen auf


{dropcap}J{/dropcap}on Snow sucht Samwell Tarly in der großen Bibliothek von Castle Black auf.
Sam hat dort die ganze Nacht verbracht, um nach Karten für den Lord Commander zu suchen. Er berichtet Jon von einigen Büchern, die er entdeckt hat, von einem Reisejournal eines Mitglieds der Nachtwache, in dem Begegnungen mit Riesen und den Kindern des Waldes verzeichnet sind.
Als Jon das Gespräch allerdings auf den bevorstehenden Aufbruch am nächsten Tag lenkt, zeigt Sam wieder seine typische Ängstlichkeit.

Sam wird als Vertreter von Maester Aemon an der Suche nach Benjen Stark und den anderen vermissten Nachtwachen-Mitglieder teilnehmen, um sich um die Raben zu kümmern und Nachrichten zu verschicken. Jon beruhigt seinen Freund und sagt, dass 200 Männer an der Suche teilnehmen werden und noch 100 weitere vom Shadow Tower zu ihnen stoßen werden.
Schließlich verlassen die beiden die Biblithek um sich auf den Weg zu den Kammern von Jeor Mormont zu machen. Unterwegs bekommen sie an der Schmiede die Schwertkampf-Ausbildung der neuen Rekruten mit. Donal Noye schließt sich ihnen an und sie sprechen über die Königskrönung von Jons Halbbruder Robb, die erst am vorigen Tag in Castle Black bekannt wurde. Donal, als ehemaliges Mitglied des Haushaltes der Baratheons (unter anderem schmiedete er den Hammer von Robert Baratheon) kann einiges über die beiden Könige Stannis und Renly berichten.
Er sagt, dass nur Robert wie wahrer Stahl gewesen sei, zumindest vor seiner Krönung. Stannis sei wie reines Eisen, zwar hart und stark, aber auch brüchig. Und Renly sei wie Kupfer, hell und schimmernd, aber nicht viel wert.

Wenig später kommen Sam und Jon bei den Quartieren des Lord Commanders an, und werden Augenzeugen eines Streites zwischen Mormont und Thoren Smallwood. Letzterer sagt, dass der Platz des Lord Commanders in Castle Black sei und er die Suche leiten müsse.
Doch Mormont wendet ein, dass Benjen Stark noch nicht tot sei und selbst dann, sei es immernoch seine eigene Entscheidung, wen er zum nächsten Ersten Grenzer ernennen würde. Smallwood verlässt die Kammern, als Samwell Mormont die gewünschten Karten übergibt und berichtet, dass Aemon die Raben aussuchen würde, die sie auf der Suche mitnehmen würden. Danach verlässt er schleunigst den Raum und lässt Jon und Mormont alleine zurück.

Der Lord Commander fragt Jon nach dem Zustand seiner Hand, und dieser berichtet, dass er wieder ein Schwert halten könnte und Maester Aemon dies für ein positives Zeichen halten würde. Mormont berichtet, dass Aemon einst hätte König werden können.
Erstaunt über diese Tatsache lässt sich Jon die Geschichte des Maesters erzählen. Aemon war als dritter Sohn von Maekar Targaryen, der selbst nur vierter Sohn von König Daeron II. Targaryen war nicht wirklich weit vorne in der königlichen Rangfolge.

Doch als der Kronprinz Baelor während eines Turniers starb und seine beiden Söhne, sowie der König bei der großen Frühlingsepidemie ums Leben kamen, sah die Situation schon anders aus. Schließlich starb auch bald darauf der neue König Aerys I. Targaryen und Aemons Vater Maekar wurde König, starb aber wiederum nicht spät darauf im Kampf gegen einen Banditenlord.
Da seine beiden Söhne Daeron und Aerion schon tot waren, trat der große Rat zusammen und beriet über den neuen König. Schließlich bot man die Krone Aemon an, der allerdings lange schon Maester war und die Krone ablehnte und den Weg für seinen jüngeren Bruder Aegon freigab. Maester Aemon ging danach zur Nachtwache. Schließlich berichtet Mormont Jon, warum er ihm diese Geschichte erzählt habe.
Beide, Aemon und Jon hätten etwas gemeinsam, und zwar einen Bruder als König.
Doch Jon schwört, dass er der Nachtwache treu bleiben und keinen Versuch unternehmen wird, seinem Halbbruder zur Hilfe zu kommen.

(Dank an Rhaegar)



Catelyn I {XII} (DE: I/S.129-145) (US: S.81-92) (UK: /S. 79-89)

Ort: in den Flußlanden
Geschichte: Der neue König des Nordens sendet eine Friedensbotschaft an Cersei, und beginnt zu regieren

{dropcap}K{/dropcap}önig Robb Stark trägt seine neu geschmiedete Krone, als er Ser Cleos Frey vor seinem versammelten Rat empfängt.
Er erklärt, dass er vorhabe Cleos, den Cousin von Jaime, Cersei und Tyrion Lannister mit einem Friedensangebot nach King's Landing zu entsenden. Er wird ihm allerdings nicht die Freheit zusprechen, da er für die Lannisters gekämpft habe, obwohl sich sein Großvater Walder Frey mit dem Hause Stark verbündet hatte.  Der junge König beginnt seine Friedensbedingungen vorzutragen, woraufhin Lord Rickard Karstark den Saal verlässt.

Es ist klar, dass die Bedingungen nie von den Lannisters akzeptiert werden können, da sie viel zu radikal und einseitig für die Starks sind. Neben einem Gefangenenaustauch sollen alle Gebiete nördlich des Necks, sowie die Flusslande an Robb abgetreten werden. Edmure teilt Robb nach der Verlesung mit, dass sie nach Harrenhal marschieren sollten und keinen Frieden anbieten. Doch Robb erwidert, dass sie nicht die genügende Stärke hätten.

Catelyn hatte alles versucht, um Robb davon zu überzeugen, mäßigere Forderungen zu stellen, doch es war schon ein Wunder gewesen, dass er sich überhaupt darauf eingelassen hatte. Vor allem aber will sie, dass Robb Jaime Lannister als Austausch gegen ihre Töchter anbietet, da sie darin die einzige Möglichkeit sieht, dass Cersei Lannister auf die Forderungen eingehen würde. Doch Robb hält Jaime offensichtlich für zu wichtig.

Sie kommen auf Balon Greyjoy zu sprechen, als Robb seiner Mutter mitteilt, dass sie mit Theon nach Seaguard und von dort nach Hause nach Winterfell reisen sollte. Catelyn rät ihrem Sohn aber erneut davon ab, den Sohn von Balon als Vermittler zu seinem Vater auf die Eiseninseln zu schicken.
Es wäre wahrscheinlicher, die Unterstützung der Langschiffe von Balon zu gewinnen, wenn sie Theon weiter als Mündel behalten würden. Catelyn ist sich sicher, dass Balon nicht zu trauen ist und er möglicherweise immernoch eine eigene Krone anstreben würde.
Doch ihr königlicher Sohn hat seine Entscheidung schon getroffen und schickt seine Mutter aus dem Rat.

Catelyn trifft ihren Onkel Brynden an der Seite seines schwer kranken Bruders.
Er hat schließlich seinen Frieden mit Hoster Tully geschlossen. Sie spricht ihn auf den roten Kometen am Himmel an. Jon Umber sieht ihn als Flagge der Rache für Ned, die die alten Götter geschickt hätten und Edmure sieht ihn als Omen für den Sieg Riverruns, doch Catelyn ist sich nicht sicher.

Der Blackfish glaubt, dass der Komet Blut darstellt, und als sich Catelyn danach erkundigt, ob es ihres oder das Blut ihrer Feinde darstelle, fragt Brynden seine Nichte, ob es je einen Krieg gegeben habe, in dem nur eine Seite den Blutzoll tragen musste.
Ihr Onkel hat eine schlechte Vorahnung für den Krieg und glaubt, dass die Flusslords verlieren werden. Er berichtet, dass Ser Gregor Clegane die Burg des Hauses Darry erobert habe und den Lord tötete, der selbst noch ein Säugling war.
Die Linie der Darrys ist damit ausgelöscht. Brynden glaubt, dass Tywin Lannister sie mit den Morden an Unschuldigen und der Verwüstung des Landes provozieren will, während er sicher in Harrenhal säße.

Er berichtet weiter, dass Ser Steffon Lannister, ein Cousin von Tywin, in Casterly Rock bereits eine weitere Armee aufstellen würde.
Catelyn sagt, dass man Tywin aus Harrenhal herauslocken könnte, wenn er mit einer weiteren Gefahr konfrontiert werden würde.
Der Blackfish versteht ihre Andeutung und sagt, dass jemand mit Renly Baratheon verhandeln sollte.

(Dank an Rhaegar)



Tyrion II {XI} (DE: I/S.146-162) (US: S.93-103) (UK: /S. 90-100)

Ort: Red Keep
Geschichte: Tyrion drängt Janos Slynt, das Schwarz anzulegen

{dropcap}T{/dropcap}yrion Lannister speist mit Lord Janos Slynt, dem Kommandeur der Stadtwache, zu Abend.
Nach einer Menge Wein und Smalltalk reden sie über einen Nachfolger für Slynt, der ja bald abreist, um sein neues "Schloss" Harrenhall in Besitz zu nehmen. Slynt schlägt seinen rechten Arm, Allard Deem, den gefürchteten Mörder eines Bastards von König Robert, vor.
Tyrions Kandidat ist der vergleichsweise gerechte einhändige Ser Jacelyn Bywater.

Später kommen sie auf den toten Eddard Stark und Slynts zweifelhafte Loyalität zu sprechen. Schließlich drängt Tyrion ihn in die Enge, und zwingt ihn, für das Leben seiner Kinder der Nachtwache beizutreten.
Der neue Kommandeur der Stadtwache wird Ser Jacelyn Bywater. Nach einer kurzen Besinnungsphase für Tyrion taucht Varys auf und die beiden beginnen, Cersei und Joffrey zu verfluchen und die aktuelle politische Lage zu analysieren:

Tyrion ist seiner Schwester an Männern überlegen, nicht jedoch an politischer Macht. Die beiden philosophieren über Ehrenhaftigkeit und darüber, wer die wirkliche Macht im Staat besitzt: der Könige oder die Soldaten. Varys meint, die Macht habe derjenige, von dem die Menschen glauben, dass er sie hat.
Zum Schluss merkt Tyrion, dass er mit seinem Söldner Bronn mindestens einen genauso gewissenlosen Befehlsempfänger hat wie alle anderen Spieler im Spiel der Throne auch.

(Dank an Tyrion Targaryen)


 


Arya III {VIII} (DE: I/S.163-172) (US: S.104-110) (UK: /S. 101-107)

Ort: Auf der Kingsroad in Richtung Norden
Geschichte: Zug durch geschundenes Land

{dropcap}A{/dropcap}uf der menschenlleeren Kingsroad kämpft sich Arya mit ihrer Gruppe weiter nach Norden.
Obwohl sie in der einsamen Gegend kaum noch gefunden werden können , fühlt Arya sich verfolgt und fürchtet sich davor, doch noch von Lannistersoldaten entdeckt zu werden. Die ganze Grausamkeit des Krieges zeigt sich: das Land ist voller Leichen, zerstörter Häuser und teilweise verbrannt worden. Als sie an einem geplünderten und zerstörtem Dorf vorbeikommen, retten sie ein kleines Baby und dessen Mutter, deren halber Arm abgeschnitten wurde.
Die Mutter stirbt am Abend.

Nur mit Schwierigkeiten kann Arya verhindern, dass ihre Tarnung aufgedeckt wird. Nachts beim Pinkeln bemerkt sie ein ganzes Wolfspack. Anschließend redet sie mit Yoren, und sie beichten sich gegenseitig ihre Angst.
Beim Einschlafen hört Arya erst Wolfsgeheul, und dann menschliche Schreie.

(Dank an Tyrion Targaryen)

 

 

siehe auch: