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Aktuelle Seite: Home Bücher Band II Handlung Band II II: Kap. 10 -19

Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

II: Kapitel 10 bis 19

Die Handlung Band II : "A Clash of Kings"  - Kapitel 10 bis 19

Die Seitenzahlen beziehen sich auf folgende Ausgaben:
• DE - Blanvalet Paperback: I (" 3 Der Thron der sieben Königreiche" , II " 4 Die Saat des goldenen Löwen" )
• US - Bantam Spectra Hardcover: "A Clash of Kings"   UND  UK - Voyager Mass Market Paperback:  "A Clash of Kings"

Wer eine andere Ausgabe besitzt, kann die Angaben aus dem Beitrag SEITENZAHLEN BAND II zu Rate ziehen, um die jeweiligen Seitenzahlen für die Kapitel der anderen aufgeführten englischsprachigen und deutschen Ausgaben in Erfahrung zu bringen.

Leider ist es uns noch nicht gelungen, alle Kapitel in unserer kleinen Enzyklopädie hier zusammenzufassen. So Ihr Zeit und Freude daran haben solltet, schaut gerne in unserem Eis-und-Feuer-Forum im Projektforum vorbei...

Vorsicht, Spoiler!


Davos I (DE: ) (US: ) (UK: /S. )

Davos muss zusehen, wie die Statuen der Sieben Götter, Jungfrau, Mutter, Vater, Krieger, Schmied, Fremder und die Krone, die er sein Leben lang angebetet hat, auf Befehl der Rh'llor gläubigen Königin Selyse zerstört werden.
Während dieses, aus seiner Sicht, Sakrilegs, überzeugt er sich immer wieder selbst davon, dass er Stannis Baratheon, seinem König, sein Leben und seine gesamte Existenz verdankt und ihm darum Loyalität schuldet, um seine Zweifel zu vertreiben.

Nach einer langen Rh'llor Anbetung erzählt Melisandre vom legendären wiedergeborenen Azor Ahai, der nach einem langen Sommer die Dunkelheit mit dem flammenden Schwert Lichtbringer vertreiben wird. Daraufhin sticht Stannis mit seiner Klinge in das Holz des Mutterschreins.
Aus ihr brechen nun jade-grüne Flammen hervor und Stannis wird unter Jubelrufen zum Azor Ahai ausgerufen. Anschließend unterhält Davos sich in einer Hafenkneipe mit seinem alten Schmugglerfreund Salladhor Saan. Dessen Berichte lassen Stannis Lage noch aussichtsloser erscheinen: König Renly Baratheon, Stannis Bruder, ist mit einer riesigen Armee auf dem Vormasch nach King’s Landing. Er hält Davos uneingeschränkte Loyalität zu Stannis für übertrieben.

Salladhor hält Stannis auch nicht für den wiedergeborenen Azor Ahai, da der Sage nach Azor Ahai sein Schwert Lichtbringer durch den Mord an seiner Frau Nissa Nissa erhielt, wodurch ihre Seele auf das Schwert überging. Zurück in der Burg wird er zum König gerufen.
Auf dem Weg dorthin begegnet er Ser Axell Florent, einem Onkel der Königin, und einem ihrer Männer, der auch zum Glauben an Rh'llor übergetreten ist. Davos hält sich für einen Mann des Königs.

Stannis lässt Briefe an alle hohen Lords des Kontinents verschicken, in denen er vom Inzest der Königin und ihres Bruders berichtet, durch den die Kinder Joffrey, Myrcella und Tommen entstanden sind. Dadurch wäre er der wahre Erbe des Thrones. Der lebende Beweis für den Inzest ist laut Stannis Roberts Bastard Edric Storm auf Storm's End, der sich im Aussehen von Cerseis Kindern deutlich unterscheidet.
Dies wird jedoch keinen Lord des ganzen Landes überzeugen, wie Davos Stannis sagt. Ein Problem in dem Brief, der auch dem Volk vorgelesen werden soll, ist die Erwähnung des neuen Gottes.
Stannis entgegnet jedoch, dass Melisandre mächtig ist, seinen Rittern Furcht einflößt und er sie darum noch braucht.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Theon I (DE: ) (US: ) (UK: /S. )

Nach zehn Jahren als Geisel in Winterfell kehrt Theon in seine Heimatstadt Pyke zurück.
Er schwelgt in Erinnerungen, als er die Stadt erblickt, bis ihn eine starke Sehnsucht nach der Heimat erfasst. Unter Deck fragt ihn die Tochter des Kapitäns, mit der er eine Affäre und die er entjungfert hat, ob er sie mitnimmt.

Er meint, vor Jahrhunderten, nach der alten Art, vor der 'erzwungenen Verweichlichung' durch die Lords des Festlands, hätte er sie als Salzfrau, eine Art Konkubine, mitgenommen. Auf der Insel Fuß gesetzt, wundert er sich über den nach dem Krieg zwischen den Eisenmännern und Robert Baratheon wieder aufgebauten Hafen und das fehlende Schiff seines Onkels Euron.
In Gedanken sieht er sich schon als neuen König, der seine Flotte in einen ruhmreichen Krieg führt. Nachdem er wütend wird, da man ihn nicht als Erben von Pyke erkennt und er nicht wie es sich gehört von einer Ehrengarde begleitet wird, wird er von seinem Onkel Aeron Damphair (Feuchthaar), einem Priester des Ertrunkenen Gottes, zur Burg geführt. Dieser hat sich zu einem ernsten, grimmigen Priester verändert, der Theon jetzt für einen schwächlichen Anhänger der Starks hält.

Theons Schwester Asha Greyjoy ist auf ihrem eigenen Schiff unterwegs.
Zuhause wird er wieder nicht von seinem Vater oder seiner Mutter, sonder nur von ihm unbekannten Dienern erwartet. Schließlich trifft er doch noch seinen spindeldürren Vater Balon Greyjoy. Es kommt direkt zur Konfrontation, da sein Vater ihn auch für einen verweichlichten Stark, die vor zehn Jahren Pyke zerstörten, und keinen harten Eisenmann mehr hält. Theon schlägt vor, mit Robb Stark zu kooperieren und die Lannisters im Westen anzugreifen und so den ganzen Westen inklusive Casterly Rock zu erobern.

Sein Vater sieht jedoch für ein ganz anderes Angriffsziel: den ungeschützten Norden.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Daenerys I {XI} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Dany entscheidet sich, dem Kometen, den sie als Vorzeichen ihres zukünftigen Erfolges deutet, zu folgen, da ihr khalasar zu schwach ist, um sich gegen die größeren khalasars, besonders die ihrer ehemaligen Blutreiter, im Norden zu behaupten.

Der Komet weist ihnen den Weg mitten in die wasser- und nahrungslose Wüste. Der Marsch wird zur Qual, die schwächeren sterben bereits nach wenigen Tagen. Dany gibt schließlich ihren Drachen, zu deren Schutz sie alle diese Lasten auf sich nimmt, Namen: den schwarzen nennt sie Drogon, den grünen Rhaegal und den weiß-goldenen Viserion.

Kurz bevor sie verzweifelt, entdecken ihre Ausreiter eine Geisterstadt, in der sie sauberes Wasser und etwas zu essen finden und sich das khalasar einige Tage lang erholt. Jorah Mormont berichtet ihr von seiner alten Liebe Lynesse Leyton, einer Dame weit über seinem Stand, die er innig liebte und schließlich auch heiratete. Sie heiratete ihn jedoch nur wegen des Geldes, und als er ihren Schmuck nicht mehr bezahlen konnte, verließ sie ihn.
Daenerys bemerkt, dass er jetzt sie liebt. Sie kann seine Gefühle nicht erwidern.
Nach einigen Tagen Ruhepause schickt sie drei ihrer Blutreiter aus, um das Land um die Stadt herum auszukundschaften. Viele Tage später kehrt einer der drei mit drei hohen Adeligen der Stadt Qarth zurück, die nach Drachen suchen.
Ihre Namen sind Pyat Pree, Hoher Hexenmeister, Xaro Dhoan Daxos, der Handelsprinz und Quaithe des Schattens, eine Frau.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Jon II {XI} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Mit den anderen Männern gelangt Jon nach Whitetree, ein leeres Dorf mit nur vier Häusern, aber dem größten Herzbaum, den Jon je gesehen hat.
Die Männer finden jedoch keine Leichen, nur einige Knochen, die Häuser sind einfach leer. Es ist das vierte, das sie in einem so rätselhaften Zustand vorfinden. Der Kommandeur der Nachtwache, Mormont, fragt sich wieder nach dem Grund für das Verlassen der Dörfer.

Am liebsten würde er die Toten fragen.
Er hat Jon als Belohnung für die Rettungs seines Lebens ein wertvolles Bastardschwert aus valyrischem Stahl namens Langklaue geschenkt. Der schwermütige Edd unterhält sich mit Jon und zeichnet ein schlechtes Bild ihrer Lage: er vermisst den vergleichsweise hohen Komfort von Castle Black und der Wald flößt ihm Angst ein. Die Stimmung unter den Männern ist schlecht, der merkwürdig stille Wald verbreitet Angst. Sie errichten schweigend ihr Lager an einem See.

Angekommen, unterhält sich Jon mit Sam und gibt ihm einen Brief von Lord Commander Mormont für Maester Aemon mit einem Bericht über ihre Lage. Sam scheint als selbst ernannter Feigling als einziger durch die lange Reise mutiger geworden zu sein. Zum Schluss redet Jon mit Mormont. Dieser versucht ihm Mut zu machen: mit Qhorin Halfhands Männern zusammen seien sie ja schon 300 Mann.
Diese scheinbare Sicherheit kann Jon nicht überzeugen.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Arya IV {IX} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Aryas Gruppe ist am Gods Eye angelangt.
Dort findet sie die Leiche eines Soldaten, die sofort nach Brauchbarem durchsucht wird. Um den Trident zu überqueren, planen sie, ein Boot zu mieten und mit ihm nach Harrenhall überzusetzen.
Arya macht sich Hoffnungen, von dort aus von wahren Rittern nach Hause, nach Winterfell, eskortiert zu werden, Auch hier hat der Krieg bereits seine Spuren hinterlassen: sie finden verbrannte Dörfer und Leichen.

Da das Dorf aus Angst größtenteils verlassen wurde, können sie doch kein Boot mieten und entscheiden sich, ein Floß zu bauen. Sie übernachten in einer kleinen Feste. Während ihrer Wache träumt Arya von Wölfen.
Nachts stehen 200 Soldaten der Lannisters, angeführt von Ser Amory Lorch, vor dem Tor und verlangen Zutritt. Sie halten Arya und den Rest, eigentlich neutrale Mitglieder der Nachtwache, für Männer des abtrünnigen Lord Beric Dondarrions.

Da Yoren die Tore nicht öffnen lässt, kommt es zum Kampf. In einem brutalen Gemetzel unterliegen schlißlich Arya - die selbst unzählige Feinde tötet und verwundet - und ihre Gefährten.
Zusammen mit Gendry und Heiße Pastete versucht sie, zu fliehen und dabei auch das kleine Mädchen Lommy, das sie einen Tag vorher gefunden haben, zu retten.
In einem Chaos aus Feuer und Leichen befreit sie noch die drei Schwerverbrecher Beißer, Rorge und Jaqen aus ihrem Wagen, Lommy wird von Gendry getragen.
Schließlich gelangt sie alleine in einen Tunnel, der ihr wie das Paradies vorkommt.
Sie küsst die Erde und weint.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Tyrion III {XII} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Stannis Baratheons Briefe, in denen er König Joffrey als Inzest-Sohn von Cersei und deren Bruder Jaime darstellt, sind in King's Landing angekommen.
Im Kleinen Rat, der ohne Varys tagt, regt Cersei sich sehr auf. Sie verlangt die Verbrennung dieser Briefe, weil sie - wie Tyrion  auch -  natürlich weiß, dass die Anschuldigungen stimmen.
Joffrey wäre somit kein Erbe des alten König Roberts und Stannis der rechtmäßige Thronfolger. Um die Verbreitung dieser Nachricht zu verhindern, schlägt Cersei vor, jedem, der es laut ausspricht, die Zunge herausschneiden zu lassen.

Der Rest des Rates überzeugt sie jedoch, dass dies genau das Gegenteil bewirken würde. Schließlich wird gegen die Verbreitung der Briefe gar nichts unternommen, aber Stannis wird mit der gleichen Münze heimgezahlt. Der Rat lässt auf Littlefingers Vorschlag hin das Gerücht verbreiten, Shireens Vater sei nicht Stannis, sondern der verrückte Patchface.

Tyrion verlässt den Saal, um, wie er seiner Schwester sagt, eine sehr wichtige Kette für Joffrey anzufertigen, und lässt sich in seiner Kammer von seinem neuen, schüchternen Knappen Podrick Payne ankleiden. In seinem Audienzzimmer zeigt er einigen Schmieden eine Kette mit drei Gliedern.
Jeder Schmied der Stadt soll alle andere Arbeit, auch die Rüstungen und Waffen für die Königin, liegen lassen und solche Glieder für eine mächtige Kette schmieden. Bei einer anschließenden Fahrt in einer Kutsche durch die Stadt sieht er überall anklagende Blicke, obwohl er alles versucht hat, die Menschen zu ernähren.

In Chatayas Bordell wird er von der Prostituierten Alayaya in einen geheimen Tunnel, der für eine andere Rechte Hand des Königs gegraben wurde, geführt, wo Varys ihn erwartet. Dieser hält Chataya für vertrauenswürdig und meint, auch wenn er es nicht bemerkt habe, sei Tyrion beschattet worden.
Der Tunnel endet in einem Stall. Varys gibt Tyrion einen alten Umhang, um als Kind keine Aufmerksamkeit zu erregen.

Tyrion fragt ihn noch, ob er Stannis vom Inzest der Königin und ihres Bruders berichtet habe. Varys meint, schon die verschiedenen Haarfarben von Roberts Bastardkindern und Cerseis Kindern ließen keinen anderen Schluss zu, als dass Joffrey, Myrcella und Tommen nicht Roberts Kinder seien. Aber er habe dies Stannis nicht verraten.
Tyrion fragt sich schließlich, ob Varys sein bester Verbündeter oder größter Feind ist.

(Dank an Tyrion Targaryen)



Bran II {IX} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Zu Lord Wyman Manderlys Ehren gibt es ein kleines Fest inklusive Ritterspielen.
Vor seinem Sturz hätte Bran sich darauf gefreut, jetzt jedoch nicht mehr.
Er muss im Solar den Gastgeber und Hausherren  geben.

Von seinem neuen Korb auf Hodors Rücken aus sieht er draußen die anderen Jungen beim Waffentraining und ihn überkommt der so starke Wunsch, auch ein Ritter zu werden, dass sogar sein Bauch schmerzt. Die beiden Walders verspotten ihn fies, vergleichen unter anderem Hodor mit einem dummen Pferd und Bran flucht zurück. Maester Luwin beendet die Streiteren schließlich und schimpft die beiden Freys aus.
Bei der anschließenden Beratung zwischen Ser Rodrik Cassel und Lord Manderly soll Bran den Mund halten, höchstens Höflichkeiten austauschen.

Der fette Lord Manderly schlägt den Aufbau einer Seeflotte vor, ein Gedanke, der Bran sehr gefällt; er sieht sich schon als Admiral einer großen Seestreitmacht. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bittet Manderly um die Hand seiner Cousine Lady Hornwoods, was Bran überhaupt nicht interessiert.
Lord Tywin Lannister will Manderlys ältesten Sohn Wylis freilassen, wenn er die Waffen niederlegt. Er versichert jedoch seine Loyalität. Am nächsten Tag, dem ersten des Herbsts, berichtet die neu angekommene Lady Hornwood, deren Mann und einziger Sohn im Krieg im Süden getötet wurden, von Lord Boltons Bastard, der eine kleine Armee am Dreadfort sammelt und wahrscheinlich ihr Land angreifen will.

Heiraten möchte sie höchstens Ser Rodrik Cassel oder auf den Befehl des Königs hin.
Da Cassel jedoch nicht heiraten will, bleibt als Nachfolger nur noch Lord Hornwoods Bastard Larence Snow übrig. Nach der vielen anstrengenden Politik verbringt Bran wieder einige Zeit mit Summer im Götterhain. Dort unterhält er sich mit der badenden Osha, die ihm Mut macht gegen die beiden Freys: sie hätten kein Hirn, nur Muskeln. Nachts träumt Jon, dass der Herzbaum Augen hat und ihn ruft.
Am nächsten Tag erscheinen die nächsten Lords, Umbers. Mors Umber verlangt Hilfe gegen die vorrückenden Wildlinge im Norden und bittet um Donella Hornwoods Hand, die ihm jedoch so schnell nicht gewährt wird. Am nächsten Tag möchte Leobald Tallhart seinen Sohn Beren von Lady Hornwood adoptieren lassen, und als Erben einsetzen lassen. In den nächsten Tagen erscheinen noch einige Lords, die meisten entschuldigen sich jedoch per Brief, nicht kommen zu können. Ein alter Freund Brans, Cley Cerwyn, erzählt Bran von Stannis Baratheons Brief, in dem Cersei und Jaime des Inzests beschuldigt werden.

Daraufhin erinnert sich Bran plötzlich wieder an die Ereignisse kurz vor seinem Sturz. In der Nacht wird er in einem Alptraum erst von der drei-äugigen Krähe zerfleischt und anschließend wird er von einem goldenen Mann einen hohen Turm heruntergestoßen, der dabei sagt "Die Dinge, die ich für die Liebe mache".

(Dank an Tyrion Targaryen)


Tyrion IV {XIII} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )

Tyrion frühstückt mit Grand Maester Pycelle ein ärmliches Mahl wegen der andauernden Hungersnot in der Stadt King's Landing.
Auf Tyrions ausdrücklichen Befehl schickt er sofort zwei Briefe für Prinz Doran Martell nach Dorne.
Tyrion will ihm jedoch weder ihm, noch dem Kleine Rat oder seiner Schwester, etwas über den Inhalt der Briefe verraten. Bei einer Antwort aus Dorne soll er nur Tyrion informieren, niemanden sonst, was ihm sichtlich nicht gefällt. Draußen auf der Schlossmauer trifft Tyrion auf Bronn, der ihn nach dem Heckenritter Talad fragt. Bronn hält diesen für den besten der anwesenden Ritter, aber meint, er könne ihn schlagen.

Eine Anfrage, mit Lady Tanda und ihrer Tochter Lollys zu essen, lehnt er ab. Er hat kein Interesse an einer Heirat mit Lollys. Die nächsten Bittsteller sind ein Kaufmann aus Pentos, den Tyrion zu Littlefiger schickt und ein Lord aus den Flusslanden, dessen Sitz verbrannt, dessen Frau vergewaltigt, und dessen Bauern getötet wurden. Am nächsten Tag will Tyrion sich um seinen Wunsch nach Ersetzung der Bauern kümmern.
Den hungernden Menschen kann Tyrion zunächst nicht helfen, er versucht jedoch, sie vor Joffrey, der alle Bittsteller töten lassen würde, zu schützen.

Ein Treffen mit Ser Alliser Thorne, einem verhassten Bruder der Nachtwache, verschiebt Tyrion auch auf den nächsten Tag. Danach kommt es zu einem unangenehmen Treffen mit seiner Schwester Cersei. Sie klärt ihn wieder einmal auf, wie nutzlos er doch ist, da er nichts zur Verteidigung der Stadt gegen Renlys Armee von geschätzten 100000 Mann tut und auch nichts versucht, um Jaime zu befreien.
Er hält Stannis jedoch für viel gefährlicher, da dieser im Gegensatz zu seinem Bruder Renly schon Erfahrung aus mehreren Kriegen besitzt. In seinen Gemächern erwartet ihn sein Knappe Podrick, der ihn informiert, dass Littlefinger ihn in seinem Solar erwartet.

Pod ist wie immer zu schüchtern, einen der beiden in die Augen zu sehen.
Beim Betreten des Raumes eröffnet Littlefinger das Gespräch mit Tyrion, in dem er auf Joffrey hinweist, der auf dem Hof erfolglos versucht, Hasen mit seiner Armbrust zu erschießen. Tyrion jedoch geht auf das Geplänkel nicht ein und erinnert sich an Petyrs pfeilschnellen Aufstieg vom niemand zum Meister der Münze in nur drei Jahren. Seitdem hat Littlefinger seine Stellung immer weiter ausgebaut, seine eigenen Männer in wichtige Positionen gebracht.
Die höheren Lords unterschätzen ihn jedoch immer noch und blicken auf ihn herab, da er schließlich keine Soldaten und so gut wie kein Land hat. Auf die Frage nach seiner Vergangenheit bei den Tullys hin meint Littlefinger, er habe Catelyn Stark und Lysa Arryn entjungfert.

Das bringt das Gespräch auf Lysa Arryn und wie sie Jaime Lannister durch einen Gefangenenaustausch zurückbekommen können.
Tyrion meint, er könne Sansa und Arya gegen Jaime tauschen, Littlefinger entgegnet jedoch, das könne nicht funktionieren. Lysa Arryns Loyalität plant Tyrion durch die Auslieferung des wahren Mörders ihres Mannes, eine Heirat zwischen ihrem Sohn Robert und Myrcella und die Ernennung Roberts zum Beschützer des Ostens zu gewinnen. Außerdem soll sie Littlefinger heiraten, der auch nominell zum Lord der Flusslande ausgerufen wird.

Lord Baelish ist einverstanden - aus Angst, ihm könne sonst dasselbe passieren wie Janos Slynt.
In seinem Schlafzimmer redet er anschließend mit Varys über Dorne. Prinz Doran Martell hasst das Haus Lannister wegen der auf Tywins Befehl hin geschehen Hinrichtung und Vergewaltigung Elias durch Gregor Clegane vor 15 Jahren.
Falls Doran den Kopf Tywins für seine Loyalität fordert, wären alle sonstigen Versuche umsonst. Daraufhin rät Varys, ob Tyrion Tommen oder Myrcella zum verheiraten vorgesehen hat. Die beiden lachen noch über die unfähige Cersei, die von Tyrions Intrigen nichts bemerkt.

Am Ende des Tages glaubt Tyrion, drei seiner wichtigsten Feinde aus dem Weg geräumt zu haben- Pycelle, Littlefinger und Varys...

(Dank an Tyrion Targaryen)



Sansa II {VIII} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Sansa findet unter ihrem Kissen einen Zettel mit der Nachricht: "Komm diese Nacht in den Götterhain, wenn du nach Hause gehen willst".
Sie überlegt, ob es eine neue Falle der Regentin, eine neue Bösartigkeit Joffreys, um sie zu quälen, ist oder ob ihr wirklich jemand helfen will. Vor ihren Dienstmägden, wahrscheinlich Spionen Cerseis' oder Varys', versteckt sie die Nachricht.
Schließlich überwiegt ihre Angst und als sie einen ihrer Peiniger von der Königsgarde draußen sieht, traut sie sich erst recht nicht mehr aus ihrem Zimmer heraus. Sie verbrennt das Papier. Als der Ritter mit einigen anderen Soldaten weggeht, um eine Unruhe zu beenden, wagt sie sich doch noch hinunter zum Herzbaum. Dort trifft sie auf den betrunkenen Ser Dontos, sie vertraut ihm zunächst nicht, doch er schwört, ihr zu helfen, da sie ihm das Leben gerettet hat.

Schließlich fasst sie doch noch Vertrauen, er scheint ein wahrer Ritter zu sein.
In der nächsten Zeit will er sie wieder, um nicht gesehen zu werden, nur im Götterhain treffen, und sie dann irgendwann aus der Burg herausschmuggeln und per Schiff nach Winterfell bringen. Sie gibt ihm noch einen Kuss auf die Wange und geht.

Während sie sich romantischen Träumen hingibt, endlich einen wahren Ritter wie in den Liedern gefunden zu haben, stößt sie mit dem besoffenen Sandor Clegane zusammen. Dieser macht sich anschließend wieder mal über ihre Höflichkeit und Dummheit lustig.
Auf ihre Frage, warum er sich Bluthund und nicht Ritter nennen lässt, antwortet er, drei Hunde seines Großvaters seien gestorben, um Lord Tytos Lannister das Leben zu retten, woraufhin die Cleganes in den Adelsstand erhoben wurden.
Drei Hunde zieren seitdem ihr Banner.
Zum Schluss meint Sandor noch, eines Tages werde sie ihm etwas vorsingen und in ganz King's Landing sei sie die schlechteste Lügnerin.

(Dank an Tyrion Targaryen)

Arya V {X} (DE: ) (US: ) (UK: /S. )


Leider haben wir es noch nicht geschafft, die Handlung dieser Kapitel zu beschreiben...So Ihr Zeit und Freude daran haben solltet, schaut gerne in unserem Eis-und-Feuer-Forum im Projektforum vorbei...

siehe auch: